AURELIUS Development Fourty-Three GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Robert Harry Hendrikus Brandon seit 25.3.2026 | Geschäftsführer |
Markus Kordel seit 7.4.2025 | Geschäftsführer |
Konrad Eltz seit 7.1.2022 | Geschäftsführer |
Julian Rudolph Dr. Pötzl seit 7.1.2022 | Geschäftsführer |
Carsten Kurt Thönnes seit 23.10.2020 | Geschäftsführer |
Jochen Stefan Fass seit 29.4.2020 | Prokura |
Martina Gelhausen seit 7.8.2014 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DOVISTA A/S | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
UNILUX GmbHSalmtalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die UNILUX GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der UNILUX GmbH, Salmtal - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der UNILUX GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Saarbrücken, 9. November 2023 Ernst
& Young GmbH
Vogelgesang, Wirtschaftsprüfer Waldner, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31.12.2022Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
AnhangInhaltsverzeichnis A. Allgemeine Angaben B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden C. Erläuterungen der Bilanz-Posten D. Erläuterungen der GuV-Posten E. Sonstige Angaben Anlagen: I.) Anlagen- und Abschreibungsspiegel II.) Verbindlichkeitenspiegel A. Allgemeine Angaben Die UNILUX GmbH hat ihren Sitz in D-54528 Salmtal, Nikolaus-Meeth-Str. 1 und ist beim Registergericht Wittlich unter der Nummer 42822 in Abteilung B des Handelsregisters eingetragen. B. Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Bei der Bilanzierung und Bewertung sind die ergänzenden Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gemäß § 264 HGB angewandt worden. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von selbst geschaffenen Immateriellen Vermögensgegenständen wurde Gebrauch gemacht. Diese sind zu Herstellungskosten aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände (im wesentlichen Software) sind zu Anschaffungskosten erfasst und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Sachanlagen werden auf der Grundlage der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand werden im Jahr der Bewilligung von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten der betreffenden Anlagengüter abgesetzt. Der Wertverzehr bei Sachanlagen wird durch planmäßige Abschreibung erfasst, die auf der Grundlage der Nutzungsdauern bemessen werden. Dabei wurde die degressive (mit späterem Übergang auf die lineare Methode) bzw. seit dem Zugangsjahr 2011 die lineare Methode angewandt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden in einem Sammelposten aktiviert und auf fünf Jahre einschließlich des Zugangsjahres abgeschrieben. Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen i.d.R. bei selbst geschaffenen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens 5 Jahre, bei Software 3 bis 5 Jahre, bei Gebäuden längstens 50 Jahre, bei Außenanlagen 5 bis 15 Jahre, bei Trafostationen 20 Jahre, bei den übrigen technischen Anlagen und Maschinen 3 bis 15 Jahre, beim Fuhrpark 4 bis 6 Jahre, bei Tresoren 20 Jahre und bei sonstigen Gegenständen der Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 15 Jahre. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe werden zum gleitenden Durchschnittspreis unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Soweit in Einzelfällen niedrigere Wiederbeschaffungskosten vorliegen, werden diese angesetzt. Bei verminderter Verwertbarkeit einzelner Vorräte werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Für einzelne Gruppen von Hilfs- und Betriebsstoffen wurden Festwerte gebildet. Die Bewertung erfolgte dabei zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, gemindert um einen Abschlag von 60 %. Unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten werden teilweise retrograd ermittelt und beinhalten nur die aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile. Abschreibungen auf niedrigere beizulegende Werte waren bei den Erzeugnissen nicht erforderlich. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Einzelwertberichtigungen angesetzt. Zur Abdeckung des nach Abzug der Einzelwertberichtigungen verbleibenden allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % gebildet. Forderungen in Fremdwährung wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt auf Basis der erwarteten unternehmensindividuellen Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen von 29,125 %. Der Bilanzansatz der aktiven und passiven latenten Steuern erfolgt saldiert. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels des Anwartschafts-Barwertverfahrens (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Der 10-jährige Durchschnittszinssatz wurde berücksichtigt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Von dem Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Der Wertansatz der Sonstigen Rückstellungen beinhaltet alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Bewertung des Erfüllungsbetrages erfolgt soweit anwendbar bei langfristigen Rückstellungen unter Berücksichtigung evtl. Kostensteigerungen sowie Abzinsung mit fristadäquaten Zinssätzen, gemäß Bekanntgabe der Deutschen Bundesbank. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterung der Bilanz-Posten Selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände Der Buchwert der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände belief sich am Bilanzstichtag auf TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 599). Hiervon entfielen TEUR 301 (Vorjahr: TEUR 270) auf Produktentwicklungen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgeschlossen waren. Die Gesamtaufwendungen für Forschung und Entwicklung beliefen sich im Kalenderjahr 2022 auf insgesamt TEUR 257 (Vorjahr TEUR 285). Hiervon wurden Produktentwicklungskosten in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr TEUR 76) als selbst geschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände aktiviert. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagen- und Abschreibungsspiegel dargestellt, der als Anlage I.) beigefügt ist. Bei den entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich überwiegend um erworbene Software. Sachanlagen: Zuwendungen aus der Bundesförderung für Energieeffizienz in der Wirtschaft in Höhe von TEUR 112, die in 2022 zugegangen sind, betrafen Anlagenzugänge Technischer Anlagen und Maschinen aus dem Vorjahr und wurden als Anlagenabgang ausgewiesen. Finanzanlagen: Die UNILUX GmbH ist an der Grundstücksgesellschaft Salmtal GmbH & Co. KG, Salmtal, mit einer Kommanditeinlage von EUR 1.000,00 als alleinige Kommanditistin beteiligt. Das Eigenkapital der Grundstücksgesellschaft Salmtal GmbH & Co. KG, Salmtal betrug am 31.12.2022 EUR 1.000,00. Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die Grundstücksgesellschaft Salmtal GmbH & Co. KG einen Jahresüberschuss von EUR 4.385,64 (Vorjahr: EUR 6.208,38). Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Am Abschlussstichtag beliefen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf insgesamt TEUR 3.219 (Vorjahr TEUR 4.174). Davon haben TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 122) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beliefen sich am Abschlussstichtag auf TEUR 2.384 (Vorjahr: TEUR 1.995). Der Saldo besteht wie auch im Vorjahr aus sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 2.384 (Vorjahr: TEUR 1.995), die im Wesentlichen auf dem Verrechnungsverkehr zwischen Verbundunternehmen beruhen und Barvorlagen sowie übrige Ansprüche beinhalten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie auch im Vorjahr keine Forderungen gegen die Gesellschafterin. Aktive Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren in Höhe von TEUR 516 (Vorjahr: TEUR 464) aus dem zeitlich bedingten Unterschiedsbetrag zwischen handels- und steuerbilanziellem Ansatz der Pensionsrückstellung, bewertet mit dem erwarteten individuellen Steuersatz von 29,125 %. Der Ausweis der aktiven latenten Steuern erfolgt saldiert mit passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 145 (Vorjahr: TEUR 174). Diese resultieren aus dem zeitlich bedingten Unterschiedsbetrag bei der Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 496 (Vorjahr: TEUR 599), die in der Steuerbilanz außer Ansatz bleiben. Bei der Berechnung der passiven latenten Steuern wurde der individuelle Steuersatz von 29,125 % zu Grunde gelegt. Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital der UNILUX GmbH beträgt EUR 511.344,00. Gewinnrücklagen Zum 31.12.2022 bestanden Gewinnrücklagen in Höhe von EUR 1.944.462,80. Zu der bestehenden Ausschüttungssperre verweisen wir auf die Ausführungen unter Abschnitt E, Sonstige Angaben. Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Für die Pensionsverpflichtungen wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen zum 31.12.2022 eine Rückstellung in Höhe von TEUR 3.793 gebildet (Vorjahr: TEUR 3.669). Aufgrund der Ausübung des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHBG wurde ein Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 72.148,00 nicht in der Bilanz ausgewiesen. Bei der Berechnung der Pensionsrückstellung wurde der 10-Jahres-Durchschnittszinssatz angewandt. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf EUR 145.108. Sonstige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten: Zu den Verbindlichkeiten wird auf den als Anlage II.) beigefügten Verbindlichkeitenspiegel verwiesen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betrafen in Höhe von TEUR 1.938 Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin (Vorjahr: TEUR 2.566). D. Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Umsatzerlöse: Von den Umsatzerlösen entfielen TEUR 34.289 (Vorjahr: TEUR 30.262) auf Inlandsumsätze und TEUR 20.781 (Vorjahr: TEUR 15.118) auf Auslandsumsätze. Die Inlandsumsätze betrugen 62,3 % des Gesamtumsatzes ( Vorjahr: 66,7 %) während 37,7 % auf die Exportumsätze entfielen (Vorjahr: 33,3 %). Die Umsatzerlöse verteilen sich wie folgt auf die Produktgruppen:
Sonstige betriebliche Erträge: In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus Währungsumrechnungen in Höhe von TEUR 218 (Vorjahr: TEUR 220) ausgewiesen. Von den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 625 periodenfremd (Vorjahr: TEUR 432). Diese beinhalten TEUR 395 aus der Ausbuchung sonst. Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin, WERU GmbH. Personalaufwand: Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung betreffen TEUR 216 Aufwendungen für Altersversorgung (Vorjahr: TEUR 127). Die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beinhalteten keine periodenfremden Aufwendungen. Sonstige betriebliche Aufwendungen: In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Kursdifferenzen in Höhe von TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 32) enthalten. Erträge aus Beteiligungen: Von den Erträgen aus Beteiligung betreffen TEUR 4 Erträge aus der Beteiligung an verbundenen Unternehmen (Vorjahr: TEUR 6). Zinsen und ähnliche Aufwendungen: Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen beinhalten TEUR 93 (Vorjahr: TEUR 253) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung. Von den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 139) auf Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag: Die Erträge aus aktiven latenten Steuern belaufen sich auf TEUR 81, während im Vorjahr ein Aufwand aus der Ausbuchung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 934 ausgewiesen wurde. Auf die Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer für das Berichtsjahr entfällt ein Betrag von TEUR 850 (Vorjahr: TEUR 110). E. Sonstige Angaben Mutterunternehmen: Alleinige Gesellschafterin der UNILUX GmbH ist die AURELIUS Development Twenty-Six GmbH mit Sitz in Grünwald, deren Muttergesellschaft die AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA mit Sitz in Grünwald ist. Die UNILUX GmbH wird in den Konzernabschluss der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA, Grünwald, einbezogen. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die Gesellschaft zum 31.12.2022 gem. § 291 HGB nicht verpflichtet. Der Konzernabschluss der Aurelius Equity Opportunities SE & Co. KGaA wird im Unternehmensregister (bis einschließlich 2021 im Bundesanzeiger) veröffentlicht. Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB. Ausschüttungssperre gem. § 268 Abs. 8 HGB und § 253 Abs. 6 HGB Zum 31.12.2022 besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre in Höhe von Euro 1.012.825,00 aufgrund folgender Sachverhalte:
In Höhe der Gewinnrücklagen von Euro 1.944.462,80 findet eine Entsperrung der grundsätzlich ausschüttungsgesperrten Beträge statt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (285 Nr. 3 HGB) Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Bilanzstichtag aufgrund des Mietvertrages mit der Grundstücksgesellschaft Salmtal GmbH & Co. KG betreffend die Betriebsgrundstücke mit einer Restlaufzeit von einem Jahr und einer Jahresmiete in Höhe von derzeit rd. TEUR 443. Die übrigen anzugebenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen beliefen sich am Bilanzstichtag auf TEUR 1.359. Durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer (§ 285 Nr. 7 HGB) Während des Geschäftsjahres 2022 waren durchschnittlich 299 (Vorjahr 285) Arbeitnehmer beschäftigt. Von den Arbeitnehmern waren:
Es bestanden in 2022 durchschnittlich 17 Ausbildungsverhältnisse (Vorjahr: 12). Davon entfielen auf:
Mitglieder des Geschäftsführungsorgans (gem.§ 285 Nr. 10 HGB)
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge gem. § 285 Nr. 9a HGB entfällt unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB aufgrund der Tatsache, dass nur für einen Geschäftsführer direkte Bezüge bei der UNILUX GmbH angefallen sind. In den Konzernumlagen sind keine Kostenerstattungen für die Tätigkeiten der restlichen Geschäftsführer enthalten. Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers beläuft sich auf 74.200,00 Euro. Hiervon entfallen auf die Abschlussprüfungstätigkeiten 58.200,00 Euro und auf andere Bestätigungsleistungen 16.000,00 Euro. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Abschlussstichtag gem. § 285 Nr. 33 HGB Mit Vertrag vom 12.04.2023 hat die UNILUX GmbH von der AURELIUS Equity Opportunities SE & Co.KGaA die GmbH-Anteile an der AURELIUS Development Fourty-Three GmbH mit Sitz in Grünwald erworben. Die AURELIUS Development Fourty-Three GmbH hat ihrerseits inzwischen die HBI Holz-Bau-Industrie GmbH & Co. Kommanditgesellschaft, Hemsbünde und die HBI Holz-Bau-Industrie Beteiligungs-GmbH mit Sitz in Bremen rechtswirksam erworben (kurz: HBI). HBI ist ein in Hemsbünde ansässiger Fensterhersteller mit hochwertigem Produktportfolio und langjähriger erfolgreicher Firmengeschichte. In dem Erwerb wird ein wesentlicher Expansionsschritt zur Verwirklichung der Wachstumsziele des Unternehmens gesehen. Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich nicht ereignet. Vorschlag über die Verwendung des Ergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB) Es wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn von 324.816,53 Euro, bestehend aus dem Verlustvortrag von 1.431.063,86 Euro und dem Jahresüberschuss von 1.755.880,39 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Salmtal, 9.November 2023 UNILUX GmbH Dr. Julian Pötzl, Geschäftsführer Konrad Eltz, Geschäftsführer Carsten Thönnes, Geschäftsführer Jürgen Beining, Geschäftsführer Anlagen- und Abschreibungsspiegel 2022a) Anlagespiegel
b) Abschreibungsspiegel
Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2022
Lagebericht für 20221. Unternehmensprofil Die UNILUX GmbH (kurz: "UNILUX") produziert am Unternehmenssitz in Salmtal bei Trier maßgefertigte Fenster aus Holz-Aluminium, Holz, Kunststoff und Kunststoff-Aluminium sowie maßgefertigte Haustüren aus Holz, Holz-Aluminium und Kunststoff. Ergänzt wird das Produktprogramm durch die Produktgruppe Maxxi-Glass mit der Ganzglasecke Open-View, der Holz-Aluminium Hebe-Schiebe-Anlage HS, der Holz- Aluminium Schiebe-Falt-Anlage Exterior, der Großflächentür JumboLine und durch das Holz-Aluminium Fassaden-System FineLine. Die Fertigung erfolgt ausschließlich auftragsbezogen. Vertrieben werden die Produkte weltweit über ein umfangreiches Netz von Fachhandelspartnern. Die Lieferung an die Fachhandelspartner erfolgt in Deutschland und in den Nachbarländern überwiegend mittels eigener Fahrzeugflotte. Alleinige Gesellschafterin der UNILUX GmbH ist die AURELIUS Development Twenty-Six GmbH mit Sitz in Grünwald. Muttergesellschaft der AURELIUS Development Twenty-Six GmbH ist die börsennotierte AURELIUS Equity Opportunities SE & Co. KGaA mit Sitz in Grünwald. 2. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamts (Destatis) lag das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2022 um +1,8 % höher als im Jahr zuvor. Die Dynamik der deutschen Wirtschaft hatte sich zum Jahresende 2022 deutlich abgeschwächt. In den ersten drei Quartalen des Jahres konnte das Bruttoinlandsprodukt trotz schwieriger weltwirtschaftlicher Rahmenbedingungen noch zulegen (+0,8 %, +0,1 % und +0,5 %). Für das gesamte Jahr 2022 haben die neuesten Berechnungen das Wachstum von 1,8 % zum Vorjahr bestätigt. Die preis-, saison- und kalenderbereinigte Bruttowertschöpfung war im 4. Quartal 2022 um 1,4 % niedriger als im Vorquartal. Dabei erstreckte sich der Rückgang über fast alle Wirtschaftsbereiche. Lediglich in den Bereichen Information und Kommunikation, Grundstücks- und Wohnungswesen sowie bei den Unternehmensdienstleistern gab es leichte Zuwächse. Im Baugewerbe sank die Wirtschaftsleistung mit 2,4 % das dritte Quartal in Folge, die preisbereinigte Bruttowertschöpfung sank um 6,2 % zum Vorjahr. Insgesamt lag die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im 4. Quartal 2022 um 0,4 % über dem Niveau des 4. Quartals 2021. Dieser Anstieg wurde alleine von den Dienstleistungsbereichen getragen. 3. Branchenentwicklung Der Verband Fenster + Fassade (VFF) berichtete auf seiner Fachtagung am 4. Mai 2023, dass der Fenstermarkt in Deutschland in 2022 um 2,0 % zurückgegangen sei. Gemäß aktueller Veröffentlichung vom 23. Oktober 2023 rechnet der VFF für 2023 mit einem weiteren deutlichen Rückgang des Fenstermarkts in Deutschland von 7,8 %. Die Prognose berücksichtigt die derzeitigen Auswirkungen der stark gestiegenen Beschaffungspreise, der Inflation, des Zinsanstieges sowie insgesamt die Verunsicherung der Verbraucher, derzeit zu investieren. Im Außentürenmarkt gab es 2022 ebenso einen Rückgang von 2,5%, der sich 2023 gemäß der o.g. aktuellen Prognose auf ein Minus von 6,2 % erhöhen wird. Sowohl im Fenster- als auch im Außentürenmarkt sind allerdings im Jahr 2023 deutliche Verschiebungen der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung zu erwarten. Weiter heißt es, entgegen der bisherigen Erwartung ist schon 2022 die Sanierung insgesamt um 2,6 % zurückgegangen, wobei die Sanierung in einem Betrachtungszeitraum von drei Jahren (2022 bis 2024) der aktuellen Prognose zufolge sich stabilisieren wird mit der Prognose eines Marktwachstums in 2024. Für 2023 prognostiziert der Fachverband aktuell für den Sanierungsmarkt einen Rückgang um 1,3 %. Die hohe Verunsicherung in Fragen von ordnungsrechtlichen Vorgaben, aber auch die Frage, ob und in welcher Höhe zukünftig Förderungen in der energetischen Sanierung möglich sein werden, hatten mögliche Investoren im bisherigen Jahresverlauf 2023 Ihre Entscheidungen zurückstellen lassen. Marktimpulse durch das Konjunkturprogramm der Regierung mit steuerlichen Anreizen und der Neufassung der Förderrichtlinie zum 01.01.2024 im Rahmen des BEG könnten den prognostizierten Marktrückgang jedoch abfedern. 4. Geschäftsverlauf und Ertragslage Im Geschäftsjahr 2022 erzielte die UNILUX GmbH einen Gesamtumsatz in Höhe von TEUR 55.070 gegenüber TEUR 45.380 im Vorjahr, was einer Steigerung um 21,35 % entspricht. Die Vorjahresprognose, wonach eine Umsatzsteigerung im unteren zweistelligen Prozentbereich erwartet wurde, ist deutlich übertroffen worden. Das Unternehmen konnte im gesamten Geschäftsjahr 2022 einen Auftragseingang von TEUR 57.826 verzeichnen. Der Umsatzzuwachs entfiel mit einem Anstieg um 37,46 % auf den Auslandsumsatz, der gegenüber dem Vorjahreswert auf TEUR 20.781 gesteigert werden konnte (Vorjahr: TEUR 15.118). Der Inlandsumsatz betrug im Geschäftsjahr 2022 TEUR 34.289 (Vorjahr: TEUR 30.262) und stieg um 13,30 %. Aufgrund des starken Anstiegs der Auslandsumsätze stieg die Exportquote auf 37,74 % (Vorjahr: 33,30 %). Bei den Rahmenmaterialien dominierten wie in den Vorjahren Holz-Alu-Fenster wobei im Geschäftsjahr 2022 der Gesamtanteil der Kunststofffenster am Umsatz zunahm. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderung und andere aktivierte Eigenleistungen) stieg auf TEUR 55.194 gegenüber TEUR 45.813 im Vorjahr, wobei auch der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 93 zunahm. Im Geschäftsjahr 2022 lag die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung bei 50,6 % (Vorjahr: 50,1 %). Darin enthalten sind die Aufwendungen für Leiharbeitnehmer, die in 2022 um TEUR 108 gegenüber dem Vorjahr zurückgingen. Der Personalaufwand stieg in 2022 um TEUR 1.034 gegenüber dem Vorjahr. In 2022 wurden im gewerblichen Bereich durchschnittlich 203 Mitarbeiter beschäftigt, während im Vorjahr durchschnittlich 193 gewerbliche Mitarbeiter beschäftigt wurden. Die Beschäftigtenzahl im Angestelltenbereich lag im Jahresdurchschnitt bei 96 gegenüber dem Vorjahr bei durchschnittlich 92 Arbeitnehmern. Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug im Geschäftsjahr 27,98 %, während sie im Vorjahr noch bei 31,5 % lag. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind in 2022 um TEUR 1.144 gestiegen. Von dem Anstieg entfielen auf Instandhaltungsaufwendungen TEUR 326, Frachtkosten TEUR 281, Werbeaufwendungen TEUR 213, Treibstoffe TEUR 172, Sonstige Miet- und Leasingaufwendungen TEUR 124, Provisionen TEUR 111, Zollgebühren TEUR 90, Garantie- und Kulanzaufwendungen TEUR 84, Sonstiges TEUR 125, während die Rechts- und Beratungskosten inkl. Sonderaufwendungen in 2022 um TEUR 199 und die Grundstücksmieten um TEUR 183 zurückgingen. Das Ergebnis vor Steuern belief sich am 31.12.2022 auf TEUR 2.525 (Vorjahr: TEUR 173). Die Vorjahresprognose, wonach ein deutlicher Anstieg des Ergebnisses vor Steuern erwartet wurde, ist im Wesentlichen durch den sehr hohen Umsatzzuwachs in hohem Maße übererreicht worden. Die Aktiven Latenten Steuern resultieren aus temporären Bewertungsunterschieden zwischen handels- und steuerrechtlicher Bilanzierung bewertet mit dem erwarteten zukünftigen unternehmensindividuellen Steuersatz. Der Ausweis erfolgte saldiert mit Passiven Latenten Steuern und belief sich zum 31.12.2022 auf TEUR 371 (Vorjahr: TEUR 290). Zur internen Unternehmenssteuerung wird neben den Umsatzerlösen die Kenngröße EBITDA verwendet, die das Ergebnis vor Zinsen, Abschreibungen und Steuern, bereinigt um Beteiligungserträge und Sondereffekte darstellt. Die Sondereffekte betreffen Aufwendungen und Erträge, welche periodenfremd oder aufgrund ihrer Höhe oder Bedeutung außergewöhnlich waren. Nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung des EBITDA im Vorjahresvergleich:
5. Vermögenslage Die Buchwerte des Anlagevermögens beliefen sich am 31.12.2022 auf TEUR 3.407 (Vorjahr: TEUR 3.844). Im Geschäftsjahr wurden Zugänge in Höhe von insgesamt TEUR 598 (Vorjahr: TEUR 1.515) gebucht, während die Abschreibungen TEUR 771 (Vorjahr: TEUR 709) betragen haben. Von den Zugängen entfielen TEUR 468 auf Sachanlagen (Vorjahr: TEUR 1.392) und TEUR 130 auf immaterielle Vermögensgegenstände (Vorjahr: TEUR 123). Von den Zugängen auf immaterielle Vermögensgegenstände betrafen TEUR 31 aktivierte Produktentwicklungskosten (Vorjahr: TEUR 76). Der Bestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen belief sich am Abschlussstichtag auf TEUR 5.824 und stieg somit gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.422. Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen belief sich am 31.12.2022 auf TEUR 822 (Vorjahr: TEUR 762). Die Summe aus fertigen Erzeugnissen und Waren betrug Ende 2022 TEUR 1.158 und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreswert (TEUR 1.020) um TEUR 138. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen, die in der bilanziellen Darstellung offen von den Vorräten abgesetzt werden, nahmen um TEUR 176 gegenüber dem Vorjahr zu, so dass insgesamt das Vorratsvermögen zum 31.12.2022 mit TEUR 6.354 ausgewiesen wurde gegenüber TEUR 4.911 im Vorjahr. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände gingen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 332 auf insgesamt TEUR 6.056 zurück. Davon entfielen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen TEUR 3.219 (Vorjahr: TEUR 4.174). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen erhöhten sich um TEUR 389 auf TEUR 2.384 (Vorjahr: TEUR 1.995). Die Sonstigen Vermögensgegenstände stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 234 auf TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 219). Das Working Capital (Umlaufvermögen mit einer Fälligkeit bis zu einem 1 Jahr abzgl. kurzfristige Verbindlichkeiten) belief sich am Abschlussstichtag auf TEUR 7.632 (Vorjahr: TEUR 4.895). Das Eigenkapital betrug am 31. Dezember .2022 TEUR 2.781 (Vorjahr: TEUR 1.025). Die Eigenkapitalquote erhöhte sich ergebnisbedingt auf 15,1 % (Vorjahr: 5,8 %). 6. Finanzlage Am 31.12.2022 verfügte die UNILUX GmbH über liquide Mittel (Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten) in Höhe von TEUR 2.048 (Vorjahr: TEUR 2.086). Kreditlinien bestanden zum Abschlussstichtag nicht. Nachfolgende Kapitalflussrechnung zeigt in Anlehnung an DRS 21 eine ursächliche Aufteilung der Veränderungen des Finanzmittelfonds in solche aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, dem Cashflow aus der Investitionstätigkeit und dem Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit:
Am 31.12.2022 beliefen sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf TEUR 3.616 (Vorjahr: TEUR 3.447). Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen im Geschäftsjahr um TEUR 628 auf TEUR 1.938 zurück (Vorjahr: TEUR 2.566). Die Sonstigen Verbindlichkeiten verringerten sich im Geschäftsjahr um TEUR 1.916 auf TEUR 1.909 (Vorjahr: TEUR 3.825). Die Minderung betraf überwiegend den Ausgleich sonstiger Verbindlichkeiten gegenüber der ehemaligen Gesellschafterin WERU GmbH einschließlich anteiliger ergebniswirksamer Ausbuchung in Höhe von TEUR 380 sowie planmäßiger Tilgungen eines Darlehens Dritter und planmäßiger Mietkauftilgungen. 7. Mitarbeiter Die UNILUX GmbH beschäftigte in 2022 im Jahresdurchschnitt 299 Arbeitnehmer (Vorjahr: 285) und 17 Auszubildende (Vorjahr: 12). Bei den Angestellten waren es im Jahresdurchschnitt 96 Mitarbeiter, (Vorjahr 92 Mitarbeiter) während bei den gewerblichen Arbeitnehmern im Jahresdurchschnitt 203 Mitarbeiter beschäftigt wurden gegenüber 193 gewerblichen Arbeitnehmern im Vorjahr. Die Anzahl der Auszubildenden erhöhte sich im Jahresdurchschnitt von 12 Auszubildenden im Vorjahr auf durchschnittlich 17 Auszubildende in 2022. Von den Ausbildungsverhältnissen entfielen 8 (Vorjahr: 6) auf kaufmännische Ausbildungsberufe. 9 Ausbildungsverhältnisse entfielen auf handwerkliche Ausbildungsberufe (Vorjahr: 6). 8. Investitionen Im Geschäftsjahr 2022 wurden Anlagenzugänge in Höhe von TEUR 486 verbucht (Vorjahr: TEUR 1.515). Hiervon entfielen auf das Sachanlagevermögen TEUR 356 (Vorjahr: TEUR 1.392). TEUR 130 (Vorjahr: TEUR 123) entfielen auf immaterielle Vermögensgegenstände. Hiervon betrafen TEUR 99 (Vorjahr: TEUR 47) erworbene Software und TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 76) wurden als Produktentwicklungskosten aktiviert. 9. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Das Produktportfolio der UNILUX GmbH bietet mit energiesparenden und passivhaustauglichen Fenstern, Haustüren und Fassadenelementen ein für Neubau und Renovierung gleichermaßen geeignetes Sortiment, das den Energiesparkriterien in besonderer Weise entspricht und somit auch nachhaltig zur Umweltentlastung und Ressourcenschonung beiträgt. Vorrangige Unternehmensziele der UNILUX GmbH sind Kundenzufriedenheit und Kundenbindung. Diese werden getragen durch die hohen Qualitätsstandards und deren ständigen Ausbau, sowie das Ziel, unseren Kunden zudem exzellente Servicequalität zu bieten. Das Qualitätsmanagement der UNILUX GmbH ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015. Das Energiemanagementsystem der UNILUX GmbH ist nach DIN EN ISO 50001:2018 zertifiziert. Bei den Materialien, die für die Herstellung der Fenster-, Haustüren- und Fassadenelemente verwendet werden, legt die UNILUX GmbH neben hohen Qualitätsansprüchen auch besonderen Wert auf Nachhaltigkeit. Die von UNILUX produzierten Holz- und Holz-Aluminium-Fenster, -Haustüren und -Fassadensysteme entsprechen dem FSC-Zertifikat. Die UNILUX GmbH bildet seit vielen Jahrzehnten junge Menschen in kaufmännischen und in handwerklichen Ausbildungsberufen erfolgreich aus und fördert die Weiterbildung der Mitarbeiter, was mittelfristig dazu beiträgt, auch in Zeiten schwieriger Personalbeschaffung den Bedarf an qualifizierten Mitarbeitern zu decken. 10. Forschung und Entwicklung Im Geschäftsjahr 2022 beliefen sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung auf TEUR 257 (Vorjahr: TEUR 285). Hiervon wurden TEUR 31 als selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegen-stände des Anlagevermögens aktiviert (Vorjahr: TEUR 76). Es handelt sich hierbei um Produktentwicklungskosten. 11. Chancen- und Risikobericht Corona Krise Am 7. April 2023 ist der rechtliche Rahmen für die Corona-Schutzmaßnahmen ausgelaufen und die Corona-Pandemie wurde offiziell für beendet erklärt. Gesamtwirtschaftliche Risiken, Branchenrisiken Die Marktentwicklung bzw. die Wettbewerbssituation in der Bauwirtschaft und damit auch im Markt für Fenster und Türen stellt ein bedeutendes Einzelrisiko für die UNILUX GmbH dar. Der Markteintritt osteuropäischer Hersteller hatte den Preisdruck im Bereich Neubau und Objektbau in den letzten Jahren deutlich erhöht. Zur Minderung des Absatzrisikos auf dem inländischen Fenstermarkt betreibt die UNILUX GmbH seit Jahren den kontinuierlichen Ausbau der Exportaktivitäten. Hier wird vor allem der Ausbau der Exporte in bereits erfolgreich erschlossenen Absatzgebieten angestrebt. Billigimporten, die den inländischen Fenstermarkt durch zunehmenden Preisdruck belasten, begegnet die UNILUX GmbH durch die Strategie, Produkte auf sehr hohem Qualitätsniveau anzubieten. Es besteht durch die Entwicklung der Inflationsrate und in Folge der Zinsanpassungsmaßnahmen das Risiko eines Nachfragerückgangs im privaten Wohnungsbau, dem jedoch die relativ stabile Entwicklung des Renovierungsmarkts mit Wachstumschancen in 2024 entgegensteht. Kundenrisiken Die UNILUX GmbH nutzt zur Begrenzung des Forderungsausfall-Risikos eine Warenkreditversicherung. Fortlaufende Bonitätsprüfungen bei Neu- und Bestandskunden tragen zusätzlich zur Minderung von Ausfallrisiken bei. Für nicht versicherbare Forderungen erfolgt eine bonitätsabhängige individuelle Festlegung der Zahlungskonditionen sowie ggf. die Hereinnahme von Zusatzsicherheiten. Beschaffungsrisiken Die Belieferung mit Kunststoffprofilen und Beschlägen ist durch langfristige Lieferverträge gesichert. Ein zusätzliches Risiko ergibt sich durch schwankende Rohstoffpreise. Die UNILUX GmbH betreibt deshalb auch auf den relevanten Beschaffungsmärkten permanente Marktbeobachtung. Aufgrund des allgemein auf dem Arbeitsmarkt erkennbaren Fachkräftemangels besteht zudem das Risiko künftiger Engpässe bei der Personalbeschaffung. Finanzwirtschaftliche Risiken Währungsrisiken sind nur in geringem Umfang für UNILUX relevant, da Fakturen fast ausschließlich in Euro erfolgen und die Einkaufskontrakte ebenfalls überwiegend in Euro abgerechnet werden. Für die Finanzierung künftiger Investitionen besteht das Risiko dauerhafter Zinserhöhungen. Technische Risiken Für die Risiken in den Bereichen Gebäude, Einrichtung, Transport, Elementarschäden, Technische Anlagen, Elektronik und Vorräte besteht ausreichender Versicherungsschutz. IT-Risiken wird durch Datenschutz- bzw. Datensicherungssysteme entgegengewirkt. Rechtliche Risiken Es bestehen keine Rechtsstreitigkeiten, die einen erheblichen Einfluss auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft haben könnten. Steuerrisiken Aufgrund des mit Wirkung vom 17. November 2021 erfolgten Gesellschafterwechsels besteht das Risiko eines anteiligen Wegfalls der steuerlichen Verlustvorträge. Die Sachverhaltsprüfung ist noch nicht abgeschlossen. Aktive Latente Steuern wurden deshalb, soweit sie die steuerlichen Verlustvorträge betrafen, bereits im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2021 ausgebucht. Erforderliche Steuerrückstellungen wurden gebildet. Gesamtaussage zur Risikosituation Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Chancen Im Inland zeigt sich eine stabile Entwicklung des Renovierungsmarkts mit Wachstumsprognose des Fachverbandes VFF für das Jahr 2024. Die zur Energieeinsparung hervorragend geeigneten UNILUX Produkte profitieren von dieser Entwicklung, die durch öffentliche Förderungen energetischer Gebäudesanierungsmaßnahmen einerseits und anderseits durch steigende Energiepreise getragen wird. Die internationalen Absatzmärkte bieten der UNILUX GmbH weiterhin sehr gute Chancen mit den innovativen Produkten neue Fachhandelspartner und neue Absatzmärkte zu gewinnen sowie auf den bereits teilerschlossenen Märkten den Absatz zu steigern und den Bekanntheitsgrad der Marke UNILUX zu erhöhen. 12. Ausblick und Prognosebericht In ihrem Jahreswirtschaftsbericht 2023 erwartete die Bundesregierung für dieses Jahr eine leichte Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. In ihrem Herbstgutachten 2023 haben die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute in ihrer Gemeinschaftsdiagnose für 2023 jedoch inzwischen einen Rückgang des BIP um 0,6 % gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Nach dem Anstieg der Verbraucherpreisinflation um 8,0 % und der Erhöhung der Leitzinsen um über vier Prozentpunkte erholen sich Industrie und privater Konsum langsamer als noch im Frühjahr 2023 erwartet. Es wird jedoch mit einer Rückkehr der Kaufkraft bis zum Ende des Jahres 2023 gerechnet. Die Prognose für 2024 sieht deshalb wiederum ein Wachstum von 1,3 % des BIP gegenüber 2023 vor. Für 2023 bestehen weiterhin große Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine, der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung und der hohen Energiepreise und aktuell auch aufgrund des Krieges in Israel. Laut dem Verband Fenster + Fassade (VFF) trübt sich die gesamte Konjunktur im Baubereich merklich ein. Dies betrifft zunehmend auch den deutschen Fenstermarkt. Zinsschock und Preisexplosionen führen dazu, dass sowohl Genehmigungen als auch Markterwartungen im Neubau nachlassen. Aufgrund der aktuellen Entwicklung prognostizierte der VFF Ende September 2023 einen Rückgang des Fenstermarktes in 2023 um 7,8 %. Betroffen ist insbesondere der Wohnbau mit einem Rückgang um 8,9 %, während der Nicht-Wohnbau mit 4,7 % Rückgang in einer Studie der Heinze Marktforschung für 2023 prognostiziert wird. Zudem wird von einer deutlichen Verschiebung der Marktanteile vom Neubau zur Sanierung ausgegangen. Die Sanierungsbereitschaft ist eigentlich groß, um Energie und damit Kosten zu sparen. Dennoch führen derzeitige Diskussionen über den möglichen Heizungstausch und Unklarheiten bei der Förderung zu einer Zurückhaltung bei der energetischen Sanierung. Die Entwicklungen im Außentürenmarkt sind vergleichbar. In Summe wird im Außentürenmarkt mit einem Rückgang um 6,2 % gerechnet. Trotz des schwierigen Marktumfeldes und eines gegenüber dem Vorjahr inzwischen erwarteten Umsatzrückgangs geht die UNILUX GmbH aufgrund der Volljahreswirkung der am Markt realisierten Teuerungszuschläge für 2023 und dem hohen Anteil von Renovierungsaufträgen am Gesamtumsatz von einem Ergebnis vor Steuern auf Vorjahresniveau aus. 13. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Salmtal, 9. November 2023 Die Geschäftsführung Dr. Julian Pötzl, Geschäftsführer Konrad Eltz, Geschäftsführer Carsten Thönnes, Geschäftsführer Jürgen Beining, Geschäftsführer |
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