ROSEN Security GmbH
Selbe AdressePrivate Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Annika Lambers seit 23.6.2025 | Prokura |
Michael Walter Teckert seit 12.4.2024 | Geschäftsführer |
Rutger Jonathan van Kampen seit 25.10.2023 | Geschäftsführer |
Erik Cornelissen seit 19.10.2016 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rosen Swiss AG | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ROSEN Germany GmbHLingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des UnternehmensWir bieten als weltweit führender Anbieter innovative, zuverlässige und wettbewerbsfähige Lösungen für verschiedenste Industrien. Im Fokus unserer Forschung und unserer Lösungen steht der sichere Betrieb von industriellen Anlagen. Wir forschen, entwickeln, produzieren und vertreiben Produkte und Dienstleistungen für die Inspektion, Diagnose und das Monitoring von Industrieanlagen. In unserem Kerngeschäft bauen wir Inspektionsgeräte, mit denen wir Rohrleitungen auf Beschädigungen untersuchen. Zudem bieten wir Softwarelösungen an, mit denen Betreiber den Zustand ihrer Anlagen noch umfassender bewerten können - unter Berücksichtigung von Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Erdbeben. Für die Betreiber von Industrieanlagen wird es immer wichtiger, einen Gesamtüberblick ihrer Anlagen zu erlangen. Mit unseren Spitzentechnologien inspizieren wir Industrieanlagen jeglicher Art. Ziel dabei ist es, einen nachhaltigen, sicheren, effizienten und zuverlässigen Betrieb von Industrieanlagen langfristig zu gewährleisten. So können Ausfälle, Zwischenfälle und unnötige Reparaturen vermieden werden und die Sicherheit der Öffentlichkeit und der Umwelt sind sichergestellt. Die ROSEN Germany GmbH ist als interner Dienstleister für Technologielösungen für komplexe industrielle Anlagen, wie Öl- und Gaspipelines und anderen Industrie- und Produktionseinrichtungen sowie für die Herstellung und Vertrieb von Kunststoffprodukten zuständig. Die Auswertung der bei den Inspektionslaufen gewonnenen Daten hat die ROSEN Germany GmbH bis einschließlich 30. April 2023 selbst vorgenommen (Geschäftsbereich "Datenauswertung"). Dieser Geschäftsbereich wurde mit Wirkung zum 1. Mai 2023 an eine Schwestergesellschaft innerhalb der ROSEN-Gruppe transferiert. Bis einschließlich 31. August 2023 vertrieb die ROSEN Germany GmbH Prüfanlagen an externe Kunden. Die Produktionspalette umfasste dabei sowohl Produkte für die Öl- und Gasindustrie als auch für die Stahl-, Rohr- und Eisenbahnindustrie. Im Zuge von umfassenden Reorganisationsmaßnahmen wurde dieser Geschäftsbereich ("Industrial Diagnostic Solutions") ebenso an eine Schwestergesellschaft innerhalb der ROSEN-Gruppe verkauft. Die Geschäfts- und Produktionsstätten befinden sich am Standort Lingen sowie am Standort Stutensee und werden von einem anderen Unternehmen der ROSEN-Gruppe gemietet. Gesellschafter der ROSEN Germany GmbH ist die ROSEN Swiss AG (100 %), die ein Tochterunternehmen (100 %) der ROSEN Swiss Holding AG, Stans/Schweiz, ist. B. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 haben sich die durch die Corona-Pandemie und den Krieg Russlands gegen die Ukrainie bedingten Lieferkettenschwierigkeiten sowie eingeschränkte Gaslieferungen und damit einhergehende erhöhte Energiepreise weitgehend erholt. Die bestehenden Unterbrechungen von Lieferketten und Rekordlieferzeiten insbesondere für Elektronikbauteile normalisierten sich und ließen die Industrieproduktion wieder langsam anlaufen. Dennoch zeigte sich im globalen verarbeitenden Gewerbe ein schwaches Produktivitätswachstum und die angelaufenen Stützungsmaßnahmen bedingt durch die Corona-Krise konnten noch nicht in Gänze zu einer vollkommenen Stabilisierung beitragen. Die erhöhte Unsicherheit über die künftige geoökonomische Lage führte zu einer Investitionszurückhaltung. Die Inflation ist nur langsam von ihrem hohen Niveau gesunken. Die Europäische Zentralbank hatte im Zuge dessen die Leitzinsen unterjährig dreimal erhöht, um dem entgegenzuwirken. Zudem wurden von der Bundesregierung Deutschland Hilfspakete (beispielsweise das 49-Euro-Ticket, die Strom- und Gaspreisbremse oder der reduzierte Mehrwertsteuersatz auf Speisen und Getränke) auf den Weg gebracht beziehungsweise verlängert. Die globale Wirtschaftsleistung wird sich im Jahr 2023 nach Prognose des Internationalen Währungsfonds (IWF) voraussichtlich mit einer Rate von 0,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr expandieren. Sowohl die Corona-Pandemie als auch die Ukraine-Krise haben den bestehenden Wandel im Energiemarkt nochmals deutlich verstärkt. Die stetigen technologischen und vom Markt geforderten Weiterentwicklungen im Inspektionsbereich führen zu ständigen Neukonzeptionierungen der bestehenden Produkte und Dienstleistungen, die den anhaltenden Erfolg der ROSEN-Gruppe prägen. 2. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter (FTE) der ROSEN Germany GmbH beläuft sich auf 131 (Vorjahr: 333) zum Bilanzstichtag. Im Zuge der Übertragung der Geschäftsbereiche "Datenauswertung" und "Industrial Diagnostic Solutions" wurden insgesamt 215 Mitarbeiter an andere Schwestergesellschaften innerhalb der ROSEN-Gruppe transferiert. Die Mitarbeiterzahl (FTE) für die verbliebenen Geschäftsbereiche innerhalb ROSEN Germany GmbH liegt unterhalb der Planung (150). Die ursprüngliche Planung lag bei 442 FTE vor dem Carve-Out der beiden Geschäftsbereiche. Neben der hohen Qualifikation ist auch die hohe Motivation der Mitarbeiter ein entscheidendes Element, um auf stetig wachsende Marktanforderungen in einer sich schnell verändernden globalen Wirtschaftswelt hervorragend vorbereitet zu sein. Das fundierte Wissen wird durch interne und externe Weiterbildungsmaßnahmen ständig erweitert. Zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf hat die ROSEN-Gruppe einen betrieblichen Kindergarten und eine bilinguale Ersatzschule im Primarbereich, sowie eine Jugendinitiative eingerichtet. Eine Betriebskantine übernimmt die Betriebsversorgung der Mitarbeiter am Standort in Lingen. Zur hohen Mitarbeitermotivation tragen neben den betrieblichen Weiterbildungsmaßnahmen vor allem ein leistungsorientiertes Entlohnungssystem, betrieblichen Sozialleistungen, wie z.B. eine betriebliche Altersvorsorge, verschiedene Betriebssport-Angebote und attraktive IT- und Fahrradleasingangebote für die Privatnutzung bei. Die Nutzung von E-Ladesäulen für die Mitarbeitenden ist ebenso im kommenden Geschäftsjahr geplant. 3. Geschäftsverlauf Die ROSEN Germany GmbH hat im Geschäftsjahr einen rückläufigen Umsatz zu verzeichnen (Mio. € 44,3; Vorjahr: Mio. € 55,7). Der Gesamtumsatz liegt deutlich oberhalb der Planung (Mio. € 37,4) und resultiert nahezu ausschließlich aus Umsätzen mit Konzernunternehmen. Das Jahresergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) in Höhe von Mio. € 0,77 liegt unter dem Vorjahr (Mio. € 1,73) und oberhalb der adjustierten Planung (Mio. € 0,19) und unterhalb der ursprünglichen Planung vor dem Carve-Out (Mio. € 2,0). a) Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Berichtsjahr um Mio. € 15,1 gesunken. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen durch den Carve-Out der Geschäftsbereiche Datenauswertung und Industrial Diagnostic Solutions zu begründen. Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um Mio. € 10,9 auf Mio. € 1,8 gesunken. Dies ist auf die im Zuge des Carve-Outs übertragenen unfertigen Leistungen zurückzuführen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Vorjahresvergleich von Mio. € 15,3 auf Mio. € 12,2 gesunken. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt um Mio. € 13,2 gesunken. Die Übertragung von Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die Übertragung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen an die ROSEN Industrial Diagnostic Solutions GmbH (nun: IDS GmbH) begründen diesen Rückgang. Die verbleibenden Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (Mio. € 6,2). Steuerrückstellungen betragen TEUR 10 (Vorjahr TEUR 8). Die Finanzlage ist durch die Finanzierung über Eigenkapital und Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter gekennzeichnet. Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert wie im Vorjahr TEUR 25. Die Kapitalrücklage in Höhe von Mio. € 4,1 blieb im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Der Jahresüberschuss aus dem Vorjahr wurde in Höhe von Mio. € 1,9 auf neue Rechnung vorgetragen. Es bestanden zum Stichtag liquide Mittel von Mio. € 0,3 (Vorjahr Mio. € 0,8). Im Berichtsjahr wurden diverse Werkzeuge und geringwerte Wirtschaftsgüter (TEUR 30) sowie eine Zugeinheit für Inspektionstools (TEUR 409) angeschafft. Für das Geschäftsjahr 2024 sind kleinere Investitionen im Bereich Werkstattausrichtung (ca. TEUR 415) sowie eine größere Investition im Bereich der Inspektionstools (ca. Mio. € 1,1) geplant. b) Ertragslage Die Ertragslage der ROSEN Germany GmbH ist Vergleich zum Vorjahr durch einen Umsatzrückgang mit Konzernunternehmen geprägt. Dies geht im Wesentlichen mit dem Carve-Out des Geschäftsbereiches Datenauswertung einher. Die Umsätze sind im Vorjahresvergleich um Mio. € 11,4 auf Mio. € 44,3 gesunken. Im Vergleich zur Planung hat sich der Umsatz deutlich besser entwickelt und liegt um Mio. € 7,2 oberhalb der Planung. Der Umsatzrückgang ist durch den Carve-Out des Geschäftsbereiches Datenauswertung zu begründen. Der Materialaufwand liegt mit Mio. € 12,4 auf Vorjahresniveau (Mio. € 12,7) und unterhalb der Planung (Mio. € 8,7). Der gleichbleibende Materialaufwand ist dadurch zu begründen, dass bereits in den ersten Quartalen des Geschäftsjahres Materialinvestitionen getätigt wurden, welche dem Geschäftsbereich Industrial Diagnostic Solutions zuzuordnen sind. Der Personalaufwand ist im Berichtsjahr um Mio. € 6,6 auf Mio. € 15,5 gesunken und liegt auf Plan (Mio. € 15,7). Dieser Rückgang ist durch den Carve-Out der beiden Geschäftsbereiche begründet. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (Mio. € 15,9) sind im Vorjahresvergleich deutlich um Mio. € 3,4 gesunken und liegen deutlich unter der ursprünglichen Planung (Mio. € 13,2). Die Verringerung geht mit dem Carve-Out der beiden Geschäftsbereiche einher. Der Jahresfehlbetrag liegt mit Mio. € 0,5 deutlich unter dem Vorjahreswert (Jahresüberschuss Mio. € 1,9) aber besser als ursprünglich geplant (Jahresfehlbetrag Mio. € 1,3). Dieses Ergebnis stellt einen Einmaleffekt aufgrund der Reorganisationsmaßnahmen im Geschäftsjahr 2023 dar. Insgesamt wird die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Berichtsjahr aufgrund erzielter Umsätze im Konzernverbund im Konzernverbund als positiv eingeschätzt. c) Kennzahlen Die wesentlichen finanziellen und nicht-finanziellen Steuerungskennzahlen der ROSEN Germany GmbH stellen sich wie folgt dar:
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesunken und liegt deutlich unterhalb der ursprünglichen Planung (Mio. € 2,0), jedoch deutlich oberhalb der adjustierten Planung nach dem Carve-Out (Mio. € 0,19). Die Anzahl der Mitarbeiter (FTE) im Berichtsjahr ist gesunken. Die Entwicklung der Mitarbeiteranzahl geht mit der organisatorischen Anpassung einher und liegt leicht unterhalb der Planung der verbleibenden Geschäftsfelder innerhalb der ROSEN Germany GmbH (150). Ursprünglich waren 442 FTE vor dem Carve-Out geplant. Weitere nicht-finanzielle Kennzahlen finden keine Berücksichtigung. C. Chancen- und Risikoberichta) Risikomanagementsystem Die Überwachung und Kontrolle wirtschaftlicher Risiken der ROSEN Germany GmbH erfolgt im Rahmen des von der ROSEN-Gruppe eingesetzten Systems. Risiken (insbesondere Preisrisiken, Kostensteigerungsrisiken, Währungsrisiken, Forderungsausfallrisiken, Zinsänderungsrisiken) leiten sich hierbei von den für die ROSEN-Gruppe operativen Einheiten ab, da die ROSEN Germany GmbH ihre Umsatzerlöse im Wesentlichen im Konzernverbund erzielt. Die ROSEN Germany GmbH betreibt ein aktives Risikomanagement. Das Berichtswesen basiert auf einer detaillierten Unternehmensplanung und monatlichen Kennzahlenanalysen im Vergleich zur Ist-Entwicklung. Regelmäßig werden die Geschäftsentwicklung sowie alle Risiken des Geschäftes besprochen, Gegensteuerungsmaßnahmen festgehalten und die Abarbeitung durch den betreffenden Bereich rückgemeldet. An diesen Besprechungen nehmen alle wesentlichen Entscheidungsträger des Unternehmens teil. Darüber hinaus berichtet die Gesellschaft monatlich alle wesentlichen Kennzahlen an die Muttergesellschaft. b) Risiken der künftigen Entwicklung Risiken (insbesondere Preisrisiken, Kostensteigerungsrisiken, Währungsrisiken, Forderungsausfallrisiken, Zinsänderungsrisiken) leiten sich für die ROSEN-Gruppe von den operativen Einheiten ab. Forderungen und Verbindlichkeiten der Gesellschaft betreffen im Wesentlichen verbundene Unternehmen im In- und Ausland. Damit ist eine länderspezifische Risikostreuung gegeben. Insgesamt sind bestandsgefährdende Risiken und sonstige Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zurzeit nicht erkennbar. Dies ist insbesondere dadurch begründet, dass die Lage des Konzerns positiv ist, an dessen Tochterunternehmen durch die ROSEN Germany GmbH wesentliche Lieferungen und Leistungen erfolgen. Sämtliche Umweltrisiken, soweit diese überhaupt vorhanden sind, werden durch die allgemeine Umwelthaftpflichtversicherung abgedeckt. Cyberrisiken werden durch eine Cyberversicherung abgedeckt. Das Fraud-Risiko wird durch einen Verhaltenskodex (Code of Conduct) sowie durch eine Antikorruptionsrichtlinie und eine Hinweisgeberrichtlinie verhindert. c) Chancen der künftigen Entwicklung Die Chancen der künftigen Entwicklung liegen in neuen innovativen Projekten, die die ROSEN-Gruppe in ihrem Innovation Center am Standort Lingen und Stutensee stetig vorantreibt. Die weltweit steigenden regulatorischen Anforderungen für Betreiber von Öl- und Gasleitungen sowie neue große Pipeline-Projekte bieten zusätzliches Potential. Durch das in 2024 erwartete steigende Auftragsvolumen der ROSEN-Gruppe profitiert auch die ROSEN Germany GmbH als interne Dienstleisterin im Bereich der Pipelineinspektionen, da in diesem Zuge auch die Nachfrage nach den angebotenen Serviceleistungen ansteigen wird . d) Gesamtbewertung der Chancen- und Risikolage Die Gesamtrisiko-/Chancensituation der ROSEN Germany GmbH wird regelmäßig analysiert und beurteilt und mit dem Management erörtert. Insgesamt hat sich die Risiko- und Chancenlage gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. Existierende Risiken werden als nicht bestandsgefährdend für die ROSEN Germany GmbH angesehen. D. PrognoseberichtFür das kommende Jahr prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) einen Anstieg des Welthandels auf 3,5 Prozent. Zwar hat die Inflation ihren Höhepunkt erreicht und dürfte im Prognosezeitraum weiterhin zurückgehen, allerdings sinkt sie nur langsam von einem sehr hohen Niveau. Die Verbraucher- und Energiepreise werden allerdings voraussichtlich auf einem hohen Niveau stagnieren und der zugrundeliegende Preisauftrieb dürfte grundsätzlich über den gesamten Prognosezeitraum deutlich höher bleiben als in den vergangenen Jahren. Verzögerte Auswirkungen der Dollaraufwertung sowie zunehmende Handelsschranken führen zudem dazu, dass trotz des erwarteten Wachstums des Welthandels in 2024 das Handelswachstums deutlich unterhalb des Durchschnitts der Jahre 2000-2019 liegt (4,9%). Neben dem neuen Geschäftsfeld im Bereich Wasserstoff, welches die ROSEN Germany GmbH in den kommenden Jahren weiter fokussieren wird, wird auch die Reorganisation der Kerngeschäftsfelder einen positiven Beitrag zur Weiterentwicklung der ROSEN-Gruppe leisten. Es soll nicht nur die Industrie dabei unterstützt werden die bestehenden Gasnetze effizient für den Wasserstofftransport umzuwidmen, sondern es soll auch weiterhin eine sichere und zuverlässige Betreibung der Leitungen mit innovativen Technologien gewährleistet werden. Für das folgende Geschäftsjahr ist ein Anstieg der Mitarbeiterzahl (FTE) auf 144 geplant. Es wird für das Geschäftsjahr 2024 eine steigende Ergebnisentwicklung mit einem Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von Mio. € 2,8 erwartet. Die Eigenkapitalquote wird sich positiv entwickeln.
Lingen (Ems), den 28. März 2024 Die Geschäftsführung Rutger van Kampen Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des HGB für Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetz (BilRUG) und nach den Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Aus Gründen der Übersichtlichkeit ist der Anhang in Tausend Euro (T€) aufgestellt. Die ROSEN Germany GmbH hat ihren Sitz in Lingen (Ems), Deutschland und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Osnabrück unter HRB 203186 eingetragen. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie bisher angewandten Bilanzierung- und Bewertungsgrundsätze werden, soweit nicht gesondert erwähnt, unverändert weitergeführt. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare, planmäßige Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren), bewertet. Von dem Wahlrecht der Aktivierung selbst geschaffener immaterieller Vermögensgegenstände wird kein Gebrauch gemacht. Bei den Gegenständen des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, sind die Anschaffungs- und Herstellungskosten um planmäßige lineare Abschreibungen (betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von Bauten dreißig bis dreiunddreißig Jahre, Anlagen und Maschinen drei bis vierzehn Jahre sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung drei bis vierzehn Jahre) vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen werden im Anlagevermögen vorgenommen, soweit es sich um dauerhafte Wertminderungen handelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen € 250 und € 800 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten unter € 250 werden im Aufwand erfasst. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Das Vorratsvermögen wird im Einklang mit § 240 Abs. 4 HGB mittels des Durchschnittskostenverfahrens bewertet und gegebenenfalls auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten beinhalten Material- und Fertigungseinzelkosten unter Einbeziehung von angemessenen Teilen der Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Darüber hinaus werden angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung einbezogen. Finanzierungskosten werden nicht einbezogen. Die Ermittlung der in die Herstellungskosten von Vorräten und selbst erstellten Sachanlagen einbezogenen Fertigungseinzel-, Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie der Verwaltungskosten erfolgt mit Vorkalkulationswerten (Standardkosten). Gängigkeitsabschläge werden für ältere und nicht gängige Fertigerzeugnisse in Abhängigkeit von der Lagerdauer vorgenommen. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nominalwert bilanziert. Bei den Forderungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handels- und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit innerhalb der nächsten fünf Jahre eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 29,65 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 13,825 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 395 %. Zum Bilanzstichtag ergeben sich lediglich aktive latente Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch. Das Eigenkapital wird zum Nominalwert angesetzt. Die Bilanzierung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden, von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen werden mit dem jeweiligen Kurs am Entstehungstag bewertet. Aus Vereinfachungsgründen erfolgt die unterjährige Verbuchung mit dem Devisenkassamittelkurs des Vortags. Kurzfristige Forderungen, Verbindlichkeiten und liquide Mittel in fremden Währungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Fremdwährungsforderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der erstmaligen Erfassung oder mit dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. C. Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und VerlustrechnungI. Anlagevermögen Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ( T€ 1.489, Vorjahr: T€ 1.657) ist im Anlagengitter in der Anlage zum Anhang dargestellt. II. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögengegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr ausschließlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die flüssigen Mittel betreffen Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von T€ 265 (Vorjahr: T€ 783). III. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern in Höhe von T€ 364 (Vorjahr: T€ 596) resultieren im Wesentlichen aus Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen aufgrund von abweichenden Abschreibungen (Vorräte) sowie aus Verlustvorträgen zur Gewerbe- und Körperschaftssteuer. IV. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr T€ 25. Die Kapitalrücklage beträgt gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB T€ 1.124 und gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB T€ 3.000. Zum Jahresende ist eine Kapitalrücklage wie im Vorjahr in Höhe von insgesamt T€ 4.124 ausgewiesen. Der Gewinnvortrag beträgt T€ 5.084 (Vorjahr T€ 3.219) und der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf T€ 474 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 1.865). V. Rückstellungen Im Geschäftsjahr 2023 bestehen Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 10 (Vorjahr: T€ 8). Die nachfolgende Übersicht zeigt die sonstigen Rückstellungen.
VI. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besitzen wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. Es besteht ein unbefristeter Kontokorrentkredit mit T€ 2.340 (Vorjahr: T€ 4.256) gegenüber dem Gesellschafter, der ROSEN Swiss AG, Stans. Die erhaltenen Anzahlungen betragen T€ 0 (Vorjahr: T€ 9.279). Die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. VII. Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse in Höhe von T€ 44.316 haben sich im Vergleich zum Vorjahr (T€ 55.688) um T€ 11.372 verringert. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus technischen Dienstleistungen gegenüber Konzernunternehmen. Diese Umsatzerlöse betreffen T€ 7.231 (Vorjahr: T€ 9.650) die Schweiz, mit T€ 25.291(Vorjahr: T€ 29.667) weitere Drittländer und mit T€ 10.792 (Vorjahr: T€ 10.340) das übrige Europa (EU). Die restlichen Umsatzerlöse betreffen T€ 1.002 (Vorjahr: T€ 2.926) den Verkauf technischer Anlagen, Maschinen und Dienstleistungen gegenüber Drittkunden. Die sonstigen betrieblichen Erträge (T€ 835, Vorjahr: T€ 1.198) enthalten wie auch im Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Erträge. Der Posten beinhaltet Erträge aus Währungsumrechnung T€ 307 (Vorjahr: T€ 476). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 15.912, Vorjahr: T€ 19.324) sind keine periodenfremden Aufwendungen enthalten. Der Posten beinhaltet im Wesentlichen Weiterberechnungen konzerninterner Dienstleistungen an die Gesellschaft. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen insgesamt T€ 1.133 (Vorjahr: T€ -133), davon entfallen T€ 231(Vorjahr: T€ -313) auf die Veränderung der bilanzierten latenten Steuern und T€ 901 auf Steuern aus Vorjahren. Aus dem Geschäftsjahr 2023 resultiert ein Jahresfehlbetrag von T€ 474 (Vorjahr: Jahresüberschuss T€ 1.865) der auf Vorschlag der Geschäftsführung auf neue Rechnung vorgetragen wird. D. Sonstige AngabenI. Geschäftsführung Die Geschäftsführung wurde im Geschäftsjahr 2023 von Herrn Carlos Enrique Sabido Ponce, Lingen/Deutschland und Herrn Rutger Jonathan van Kampen, Oosterbeek/Niederlande wahrgenommen. Herr Ponce und Herr van Kampen üben ihre Geschäftsführertätigkeit hauptberuflich aus. Mit Wirkung zum 15.01.2024 wurde Herr Carlos Enrique Sabido Ponce als Geschäftsführer abberufen. In Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge sowie Pensionsansprüche früherer Organmitglieder verzichtet. II. Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer/innen Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 206 (Vorjahr: 328) Mitarbeiter/innen. Davon sind 58,00% dem kaufmännisch/technischen und 42,00% dem gewerblichen Bereich zuzuordnen. III. Haftungsverhältnisse aus Gewährleistungsverträgen und Bürgschaften Es bestehen Avale bei der Oldenburgischen Landesbank AG und UniCredit Bank AG in Höhe von T€ 1.265 (Vorjahr: T€ 1.265). Des Weiteren besteht eine Garantie bei der Oldenburgischen Landesbank AG in Höhe von T€ 767 (Vorjahr: T€ 496) zur Besicherung eines Auslandsgeschäftes. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen wird als gering eingestuft, da die gegenwärtige und zukünftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der betreffenden Unternehmen als gut eingeschätzt wird. IV. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 101, die vollständig aus einem Mietvertrag (Finanzierungsleasing) resultieren, um die Finanzstruktur zu optimieren. Über die Restlaufzeit der Verträge resultieren Mietraten in Höhe von T€ 57, davon sind T€ 52 im Jahr 2024 fällig. V. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Die folgende Zusammenfassung zeigt die neben Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehenden wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen nach Geschäftsarten.
VI. Konzernzugehörigkeit Sämtliche Anteile der Gesellschaft werden von der ROSEN Swiss AG, Stans/Schweiz, gehalten. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der ROSEN Swiss Holding AG, Stans/Schweiz, einbezogen, die für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt. VII. Ausschüttungssperre Aus der Bilanzierung aktiver latenter Steuern resultiert eine Ausschüttungssperre nach § 268 Abs. 8 HGB in Höhe von T€ 364 (Vorjahr: T€ 596). Den ausschüttungsgesperrten Beträgen stehend ausreichend freie Rücklagen gegenüber. VIII. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt T€ 22, davon für Abschlussprüfungsleistungen T€ 19. Außerdem wurden im Jahr 2023 Steuerberaterleistungen in Höhe von T€ 3 erbracht. IX. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft eingetreten.
Lingen (Ems), den 28. März 2024 Die Geschäftsführung Rutger van Kampen Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ROSEN Germany GmbH, Lingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der ROSEN Germany GmbH, Lingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ROSEN Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. März 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Robin Thiele, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 28.03.2024 festgestellt. |
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