CSI Leasing Deutschland GmbH
Selbe AdresseVermietung von Büromaschinen, Datenverarbeitungsgeräten und -einrichtungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jonathan Otto seit 4.6.2025 | Geschäftsführer |
Stephanie Wallinovsky seit 2.5.2025 | Prokura |
Sonja Keizer seit 29.8.2024 | Prokura |
Marco Präschang seit 28.4.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Computer Sales International Inc., auch firmierend als CSI Leasing Inc. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CSI LifeCycle Leasing GmbHNeu-IsenburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen der Gesellschaft 1.Organisatorische Struktur Die CSI LifeCycle Leasing GmbH (im Folgenden: Gesellschaft oder CSI LifeCycle) hat ihren Sitz in der Martin-Behaim-Straße 22, 63263 Neu-Isenburg und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach (HRB 45399). Die CSI LifeCycle Leasing GmbH, Neu-Isenburg, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CSI Leasing Deutschland GmbH, Neu-Isenburg. Die CSI Leasing Deutschland GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CSI Leasing Inc., St. Louis/USA, (im Folgenden: CSI Leasing Inc.). Die CSI Leasing Inc. ist seit Juni 2016 eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der börsennotierten Tokyo Century Corporation, Tokyo/Japan, (im Folgenden: TC). Die CSI LifeCycle hat keine Zweigniederlassungen. Die Gesellschaft betreibt Finanzierungsleasing, welches als erlaubnispflichtiges Geschäft im Sinne des § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 10 KWG eingestuft ist. Die Gesellschaft unterliegt damit der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und der Bundesbank (BAK-Nr. 122032). Die CSI LifeCycle hält seit Juli 2022 100% der Anteile an der EPC Global Solutions Deutschland GmbH. Die EPC Global Solutions Deutschland GmbH ist aktiv im An- und Verkauf, der Aufbereitung, der Datenlöschung von Geräten der Informationstechnologie sowie Erbringung von dazu nötigen Dienstleistungen. 2.Produkte und Geschäftsprozesse Die CSI LifeCycle verfügt über eine mehr als zwanzigjährige Erfahrung für Finanzierungen im IT-Markt und sieht dies als Grundlage einer aktiven Steuerung der Marktpreis- und Adressausfallrisiken. Die CSI LifeCycle bietet hauptsächlich Finanzierungslösungen für IT-Güter, Speicherlösungen und dazugehöriger Software bzw. Dienstleistungen an. Die Finanzierungslösungen basieren auf Operate Leasing, Finanzierungsleasing, Mietkauf und selektiv Forderungsankauf. Die Neugeschäftsanbahnung beruht auf unserem Direkt-Vertriebsaußendienst sowie der engen Zusammenarbeit mit namhaften IT-Herstellern wie NetApp, Pure und Lenovo sowie deren Vertriebspartnern. Partner im Bereich Logistik und Datenlöschung sind die Firmen ITL Logistics GmbH und die Tochtergesellschaft EPC Global Solutions Deutschland GmbH. Die Wiedervermarktung von Leasingrückläufern geschieht mit eigenen Mitarbeitern an spezialisierte Wiederverkäufer, die Tochtergesellschaft EPC Global Solutions Deutschland GmbH und an Wiedervermarkter. Zum 31. Dezember 2023 hatte die Gesellsciaft 62 (Vorjahr 57) Mitarbeiter. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 10 (Vorjahr 9) neue Mitarbeiter eingestellt, 9 (Vorjahr 4) Mitarbeiter haben das Unternehmen verlassen. Die Gesellschaft refinanziert sich über den regresslosen Verkauf von Forderungen mit verschiedenen - im Berichtszeitraum dreizehn - Refinanzierungspartnern (Vorjahr zwölf) sowie über Konzerndarlehen. Die Gesellschaft hat Zugang zu Kreditlinien einer Konzernfinanzierungsgesellschaft über TEUR 25.000 (Vorjahr TEUR 25.000) und einem Kontokorrentrahmen bei zwei deutschen Großbanken über insgesamt TEUR 3.500 (Vorjahr TEUR 3.500). Die Gesellschaft ist kein Hersteller von IT-Equipment und hat auch keinen direkten Einfluss auf den Produktionsprozess und die eingehaltenen Umwelt- und Sozialstandards bei den von Finanzierungsnehmern ausgewählten Finanzierungsgegenständen. Zum Großteil handelt es sich bei den Herstellern um namhafte Firmen wie Lenovo, HP, Dell, NetApp, Pure und Apple, die börsennotiert sind und damit strengen Regeln in ihrer Supply Chain unterliegen. Der Partner für die Verwertung der Leasingrückläufer ITL Logistics GmbH ist ein Dekra zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb. Von den 62 Mitarbeitern waren Ende des Geschäftsjahres 2023 37 männlich (Vorjahr 36) und 25 weiblich (Vorjahr 24). Es werden Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen mit 8 Staatsangehörigkeiten beschäftigt. Das Alter der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen liegt im Bereich von 24 bis 64 Jahren, das Durchschnittsalter beträgt 47. Die beiden Geschäftsführer sind männlich. Zwei der drei Abteilungsleiter sind Frauen. Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wurden zwei schwerbehinderte Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 1). Unter den 10 Neueinstellungen im Berichtsjahr waren 6 Frauen und 4 Männer, das Durchschnittsalter lag bei den Neueinstellungen bei 42 Jahren (Vorjahr 39) Die Ursachen bei den 8 Mitarbeiterabgängen war 3 Renteneintritte und 5 berufliche Weiterentwicklungen, darunter einer mit Aufhebungsvertrag. 3. Absatzmärkte Die Gesellschaft sieht die D-A-CH-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) und Kunden im mittelständischen und Blue Chip Bereich als ihre Hauptmärkte. Das Ziel der Gesellschaft ist der Aufbau und die Pflege einer langfristigen Beziehung zum Finanzierungskunden als Basis für wiederkehrendes Geschäft. Es werden verschiedene Finanzierungsdienstleistungen mit Fokus auf IT-Güter, Netzwerke-und Speicherlösungen angeboten. Der Markt entwickelt sich weg vom klassischen Leasing zu Lösungen im Zusammenspiel von Hardware, Software und verbundenen Dienstleistungen. Damit verbunden ist auch das Abwandern von IT-Lösungen in die Cloud. Die Gesellschaft sieht daher die Notwendigkeit, mit Herstellern aber auch mit Systemintegratoren zusammenzuarbeiten, um in den neuen Geschäftsfeldern Finanzierungslösungen anzubieten. 4. Forschung und Entwicklung Aufgrund ihrer Tätigkeit als Leasinggesellschaft fallen bei der CSI LifeCycle keine Aufwendungen für Forschung und Entwicklung an. II. Wirtschaftsbericht 1.Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen der globalen Krisen geprägt. Trotz der jüngsten Rückgänge blieben die Preise auf allen Wirtschaftsstufen weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage sowohl im In- als auch im Ausland nahm ab. Somit konnte sich die deutsche Wirtschaft nicht weiter vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 erholen. Ersten Schätzungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) zufolge war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Es gab erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Dies war hauptsächlich auf eine erheblich geringere Produktion im Bereich der Energieversorgung zurückzuführen. Auch das Verarbeitende Gewerbe wies im Jahr 2023 einen negativen Trend auf. Positive Impulse kamen vor allem aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Hingegen verzeichneten die energieintensiven Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie erneut einen weiteren Rückgang in Produktion und Wertschöpfung. Die verhaltene Dynamik der Weltwirtschaft und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 hinterließen auch im Außenhandel ihre Spuren, obwohl die Preise fielen. Die Importe sanken dabei stärker (preisbereinigt -3,0 Prozent) als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Dies führte im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das Bruttoinlandsprodukt stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 Prozent oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung.' 1 Die durchschnittlichen Zinsen, welche die Basis für die Refinanzierung ist, sind weiter gestiegen, haben sich aber im Q4 2023 auf hohem Niveau stabilisiert. 2.Geschäftsverlauf Das Neugeschäftsvolumen ist im Berichtsjahr auf TEUR 75.349 (Vorjahr TEUR 92.359) gefallen. Ursachen waren allgemeine Investitionszunickhaltungen der Kunden sowie steigende Zinsen, die vor allem 60 Monats-Leasingfinanzierungen gegenüber Kauf unattraktiv machen. Die Gesellschaft konnte im Berichtsjahr 50 Neukunden (Vorjahr 58) gewinnen. Viele davon aus dem Lenovo Vendoren Programm. Der Trend zu noch mehr vollem Outsourcing im IT-Umfeld mit Transfer des Investitionsvolumen zum IT-Dienstleister hält unvermindert an. Da deren Finanzierungsstärke aber nicht immer ausreichend ist, gestalten sich größere Projekte teilweise schwieriger. Die Überfälligkeiten haben sich im Berichtsjahr 2023 leicht erhöht, der Aufwand für das regelmäßige Mahnen bleibt weiterhin hoch. Die Gesellschaft verzeichnete nur einen Kreditausfall in Höhe von 6 TEUR. Die durchschnittlichen Refinanzierungszinsen haben sich zum Vorjahr erneut erhöht. Zur Entwicklung des Jahresergebnis (TEUR 1.017; Vorjahr TEUR 3.335) verweisen wir auf die Ausführungen in der Ertragslage.
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https://www.handelsdaten.de/branchen/gesamtwirtschaftliche-rahmenbedingungen
Die Geschäftsführung war mit dem Geschäftsverlauf insgesamt nicht zufrieden. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage a) Ertragslage Im Berichtsjahr 2023 konnte die Gesellschaft ein positives Jahresergebnis in Höhe von TEUR 1.017 (Vorjahr TEUR 3.335) erwirtschaften. Wesentlichen Einfluss auf das Ergebnis hat das nachfolgend dargestellte Leasingergebnis:
Die gestiegenen Zinsen sind eine der Ursachen für die gestiegenen Leasingerträge aber auch der Leasingaufwendungen. Der Anstieg der Abschreibungen resultiert aus sinkenden Laufzeiten. Die Zinsaufwendungen (TEUR 5.146; Vorjahr TEUR 3.310) sind im Wesentlichen aufgrund der Marktzinssteigerungen weiter angestiegen. Die Provisionsaufwendungen (TEUR 2.089; Vorjahr TEUR 2.971) sind gesunken und resultieren hauptsächlich aus gesunkenen Aufwendungen für Vertriebspartner sowie Provisionen an Vertriebsmitarbeiter. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.883; Vorjahr TEUR 2.971) bestehen im Wesentlichen aus Währungsverlusten (TEUR 2.597) sowie aus übrigen Aufwendungen (TEUR 286). Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 1.752; Vorjahr TEUR 3.148) bestehen im Wesentlichen aus Währungsgewinnen (TEUR 1.494) sowie aus übrigen Erträgen (TEUR 258). Der Anstieg der Personalaufwendungen (TEUR 6.101; Vorjahr TEUR 5.221) resultieren vor allem aus dem leichten Anstieg der Belegschaft sowie durch Gehaltserhöhungen. Die im Juli 2022 erworbene Tochtergesellschaft EPC Global Solutions Deutschland GmbH hat im Dezember eine Bruttodividende von 900 TEUR ausgeschüttet, nach Abzug der Quellensteuer konnten 663 TEUR vereinnahmt werden. Die EPC Global Solutions Deutschland GmbH wird im Geschäftsjahr 2023 einen Verlust ausweisen. Aus Vorsichtsgründen wurde der Beteiligungsbuchwert um 900 TEUR teilwertberichtigt. Die Steuern vom Einkommen sind weiter gesunken (TEUR 21; Vorjahr TEUR 63). Ursachen sind höhere steuerliche Verluste. Diese resultieren aus (i) unterschiedlicher Abschreibung des Leasingvermögens in Handels- und Steuerbilanz, (ii) der Neutralisation alle unrealisierten Aufwendungen und Erträge aus der Fremdwährungsbewertung und (iii) der unterschiedlichen Auflösung von Zinsanteilen in den passiven Rechnungsabgrenzungsposten. b) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 188.958 (Vorjahr TEUR 195.612). Ursache ist das gesunkene Neugeschäft. Auf der Passivseite besteht der wesentliche Teil aus dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten, welcher größtenteils das Refinanzierungsvolumen aus dem regresslosen Verkauf von Leasingforderungen widerspiegelt und der über die Vertragslaufzeit progressiv aufgelöst wird. Die liquiden Mittel betragen ohne Berücksichtigung von Kautionen am Bilanzstichtag TEUR 1.218 (Vorjahr TEUR 771). Zur allgemeinen Finanzierung steht der Gesellschaft eine Konzernfinanzierung von bis zu 25 MEUR und eine weitere eine Konzernfinanzierung von bis zu 1 MUSD zur Verfügung. Zum Stichtag wurden 7.369 TEUR (Vorjahr TEUR 9.926) und 210 TUSD (Vorjahr TEUR 0) in Anspruch genommen. Darüber stehen von 3 Geschäftsbanken Kontokorrentlinien in Höhe von 3,5 Mio. (Im Vorjahr 3,5 MEUR) zu Verfügung. vereinbart. Zum Stichtag sind die vereinbarten Kontokorrentlinien nicht in Anspruch genommen worden (Vorjahr TEUR 444). Insgesamt bestand ein positiver Saldo von 1.218 TEUR. Die sonstigen Vermögensgegenstände TEUR 2.143 (Vorjahr TEUR 1.200) resultieren überwiegend aus Vorsteuererstattungsansprüchen und geleisteten Vorauszahlungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 19.452 (Vorjahr TEUR 23.094) beinhalten insbesondere Umsatzsteuerverbindlichkeiten sowie die Nutzung der Konzernlinie, die wiederum maßgeblich von der Finanzierung des Beteiligungserwerbes der EPC Global Solutions Deutschland GmbH in Anspruch genommen wurden. Das gezeichnete Kapital (TEUR 25) und die Kapitalrücklage (TEUR 9.352) sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. Aus dem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.017 (Vorjahr TEUR 3.335) ergibt sich ein Bilanzgewinn von TEUR 5.753. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss über den Gewinnvortrag ins neue Geschäftsjahr vorzugetragen. Insgesamt ergibt sich ein Eigenkapital der Gesellschaft von TEUR 15.130 (Vorjahr TEUR 14.114). Die Eigenkapitalquote stieg auf 8,0 Prozent (Vorjahr 7,2 Prozent). Die CSI LifeCycle konnte im Berichtsjahr ihren Zahlungsverpflichtungen stets nachkommen. c) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Die zentralen finanziellen Leistungsindikatoren sind das Neugeschäft, die Marge im Neugeschäft (Überschuss des finanzmathematisch ermittelten Barwerts der Raten eines Leasingvertrags) und das Nacherlösergebnis aus Verlängerungen und Verkäufen (Multiplikator auf genommene Restwerte). An diesen Werten orientiert sich die variable Vergütung der Vertriebsmitarbeiter und (in Teilen) des Managements. Ein weiterer zentraler Leistungsindikator ist das US GAAP Vorsteuerergebnis, aus dem sich der Großteil der variablen Vergütung der Geschäftsführer ableitet, sowie der Return an Equity. Zur Vermeidung von Fehlinterpretationen rein aus der Betrachtung der in der Gewinn-und Verlustrechnung ausgewiesenen Positionen und zur Bekräftigung operationeller und strategischer Entscheidungen und somit darüber hinaus zur Vermeidung von Fehlsteuerungen wird in halbjährlichen Abständen der Substanzwert nach BDL-Schema ermittelt und ausgewertet. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren sind die Anzahl der Neukunden, Finanzierungsverträge mit Vormiete, die Anzahl der Vertragsverlängerungen, Anzahl der Rücklastschriften und die Abwesenheit wegen Krankheit sowie Bearbeitungszeiten. Mit der Forfaitierungsquote wird gemessen, welcher Anteil der Finanzierungsforderungen regresslos verkauft wurde, um mögliche Adressausfallrisiken zu minimieren. Daraus abgeleitet wird das sogenarnte Own Book Exposure, bei dem die Gesellschaft das Ausfallrisiko des Leasingnehmers trägt. Weitere wichtige Indikatoren sind neben den Überfälligkeiten, die Nutzung der Konzernlinie bzw. Überziehungslinien. Zur Messung und Steuerung von Risiken und die Hinterlegung mit Risikodeckungsmasse wird auf den Teil Risikokategorien und Risikotragfähigkeit weiter unten verwiesen. Mit 204 Genehmigungen (Vorjahr 216) blieb die Anzahl an Kreditgenehmigungen etwa gleich. Die Anzahl der neu abgeschlossenen Refinanzierungsverträge stieg von 453 auf 521. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Neugeschäft: In der Planung für das kommende Geschäftsjahr 2024 wird trotz eines weiterhin schwierigen Marktumfeldes, einer Rezession und anhaltend hoher Zinsen von einem Neugeschäftswachstum von mehr als 10 Prozent ausgegangen. Wachstumstreiber sind das Vendorengeschäft, das Direktgeschäft und von CSI-Schwestergesellschaften vermittelte Geschäfte. Wir erwarten keine negativen Auswirkungen aus Lieferengpässe wie in der Vergangenheit sowie keine direkten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine. Wir gehen weiter von einer Investitionszurückhaltung unserer Kunden aus. Vorsteuerergebnis: Das positive operative Ergebnis im Jahr 2023 wurde durch eine Teilwertabschreibung auf die Tochtergesellschaft in Höhe von 900 TEUR reduziert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird wieder von einem positiven Vorsteuerergebnis ausgegangen. Aus heutiger Sicht muss mit einem weiteren Anstieg der Überfälligkeiten und möglichen Kreditausfällen ausgegangen werden. Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen steigen durch den weiteren Aufbau von Mitarbeitern und der sich abschwächenden Inflation. Einfluss haben auch die weiterhin hohen Refinanzierungskosten. Wir gehen von leicht sinkenden Zinsen im Laufe des Geschäftsjahres 2024 aus. 2. Risikobericht i) Gesetzliche Normen des Risikomanagements Die CSI LifeCycle gilt gemäß § 1 Abs. 1a KWG als Finanzdienstleistungsinstitut und unterliegt damit einer Reihe von aufsichtsrechtlichen Anforderungen. Besonderes Augenmerk erfordern in diesem Zusammenhang die qualitativen Anforderungen an eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation gemäß § 25a KWG, die durch die "Mindestanforderungen an das Risikomanagement" (MaRisk) konkretisiert sind. Nach § 25a Abs. 1 und § 25c Abs 3 KWG muss die CSI LifeCycle über eine ordnungsgemäße Geschäftsorganisation verfügen und die Einrichtung interner Kontrollverfahren mit einem internen Kontrollsystem und einer Internen Revision sicherstellen. Das interne Kontrollsystem umfasst danach insbesondere:
ii) Risikomanagementsystem (RMS) Das bestehende Risikomanagementsystem dient zur Identifizierung, Bewertung, Überwachung und Kontrolle der Risken im Geschäftsbetrieb und ist die Basis für die Steuerung aller materiellen Risiken. Im Rahmen der Risikoinventur werden mögliche Risiken dokumentiert und eine Bewertung hinsichtlich ihrer jeweiligen Wesentlichkeit und Eintrittswahrscheinlichkeit vorgenommen. Die Geschäftsführung wird quartalsweise über die Risikosituation vom Risikocontroller unterrichtet. Die Gesamtverantwortung für das Risikomanagementsystem liegt bei der Geschäftsführung der Gesellschaft. Des Weiteren is: die Geschäftsführung für die Entwicklung, Förderung und Integration einer angemessenen Risikokultur verantwortlich. Die Geschäftsführung ist darüber hinaus verantwortlich für ein angemessenes und wirksames Risikomanagement, sowie die Einrichtung von entsprechenden Kontroll- und Überwachungsprozessen in den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Das Risikomanagement im engeren Sinne wird ergänzt durch das interne Kontrollsystem (IKS), zu dem neben dem Risikomanagement die Interne Revision, das Auslagerungsmanagement und die Compliance-Funktion gehören. Besonderes Augenmerk wird auf Kontrollen bei der Neugeschäftsanbahnung und der Auszahlung von Finanzierungen gelegt, um mögliche Kreditausfälle und Betrug zu verhindern. Es erfolgt eine zusätzliche Prüfung von Finanzierungskunden und der Transaktionen durch die Refinanzierungspartner. Darüber hinaus ist die CSI LifeCycle in die Risikosteuerung der Konzernmutter der CSI Leasing Inc., insbesondere beim Adressausfall-, dem Restwert- und Liquiditätsrisiko eingebunden. Hierdurch ist sichergestellt, dass die entwickelten Methoden, Systeme und Prozesse zur Beherrschung der vorgenannten Risiken sowohl im Einklang mit der MaRisk als auch im Einklang mit den Anforderungen des Konzerns stehen. Eigene ESG-Risken sowie ESG-Risiken der Leasingnehmer sind Teil der Risikoinventur und in wurden beiden Fällen mit gering quantisiert. In den Analysen für die Kreditvorlagen wird eine Einschätzung nach Ampelsystem zu möglichen ESG-Risiken des Leasingnehmers erstellt. iii) Risikokategorien (1) Adressausfallrisiken Das wesentliche Risiko einer Finanzierungsgesellschaft ist das Adressausfallrisiko, das dadurch entsteht, dass ein Finanzierungsnehmer (Leasingnehmer) seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Zur Minimierung des Adressausfallrisikos wird im Rahmen des Kreditprüfungsprozesses eine Bonitätsprüfung und ein Rating der Finanzierungsnehmer und ggf. deren Eigentümer durchgeführt. Zusätzlich reduziert die Gesellschaft obiges Bruttoausfallrisiko durch den regresslosen Verkauf der Finanzierungsforderungen an Refinanzierungspartner. Das Vorliegen einer positiven Refinanzierungszusage durch einen Refinanzierungspartner (oder der Erwartungshaltung dies später zu bekommen) ist mit wenigen Ausnahmen bei Neugeschäftsentscheidungen Pflicht. Sehr selektiv entscheidet die Gesellschaft Finanzierungsforderungen nicht regresslos zu verkaufen und damit Adressausfallrisiken zu behalten. Aus Sicht der Gesellschaft ist IT-Equipment geschäfts- bzw. fortführungsrelevant. Damit wird von einer besseren Bedienung und Übertragung im Insolvenzfall ausgegangen. Auf Basis des Finanzierungsnehmerratings und der Restlaufzeit bildet die Gesellschaft Wertberichtigungen für statistisch mögliche Kreditausfälle. Zum Dezember 2023 betrugen diese insgesamt TEUR 801 (Vorjahr TEUR 780). Die Gesellschaft setzt Sicherheiten aus Leasinggegenständen bei der Berechnung der Ausfallrisken an. Der Verlust bei Ausfall (LGD) wird durch die Erlöse aus dem Verkauf des Leasingobjekts bestimmt; sie schätzt den Prozentsatz des Engagements, den der Leasinggeber verlieren könnte, wenn der Kreditnehmer/Leasingnehmer ausfällt. Die CSI LifeCycle entnimmt die LGD dem Leitfaden des BDL. LGD: Baseline Scenario 40%, Adverse Scenario 60% und Severely Adverse Scenario 80%. Die durchschnittliche Ein-Jahres-Ausfallwahrscheinlichkeit (Expected Loss) lag zum Ende des Geschäftsjahres bei 0,9% Vorjahr 0,9%). Das Limit für Kreditausfallrisiken zum Dezember 2023 lag bei TEUR 3.000 und wurde im Adverse Szenario (Unexpected Loss) zu 29% (Vorjahr 24%) ausgelastet. (2) Marktpreisrisiken Als Marktpreisrisiken gelten das Restwertrisiko und das Zinsänderungsrisiko. Diese beschreiben die Gefahr eines potenziellen Verlusts aufgrund von nachteiligen Veränderungen von Marktpreisen oder preisbeeinflussenden Parametern. Die Gesellschaft stuft unter Marktpreisrisken das Restwertrisiko und das Zinsbindungsrisiko als wesentlich ein. Restwertrisiko bedeutet, dass der Verkaufspreis bei der Wiedervermarktung oder beim Verkauf an den Leasingnehmer nicht realisiert werden kann oder niedriger ist als der ursprünglich festgelegte Restwert oder in Insolvenzsituationen nicht wiedererlangt werden kann. Zur Minimierung des Restwertrisikos wird bei Abschluss von Finanzierungsverträgen mit offenen Restwerten, deren Einbringung nicht durch das Vertragsverhältnis mit dem Finanzierungsnehmer geregelt ist, der Restwert auf Basis einer gruppenweit gültigen Restwertmatrix ermittelt. Diese spiegelt die langjährigen Erfahrungswerte bei Wiedervermarktung und Verlängerungen wider. Dieser Restwert ist auch die Basis für die handelsrechtliche Abschreibung. Erklärtes Geschäftsziel ist, obige Objekte, auf die Restwerte genommen worden sind, am Ende der Vertragslaufzeit zu vermarkten oder dem Leasingnehmer gegen Entgelt weiterhin zur Verfügung zu stellen. Dabei ist die Gesellschaft bestrebt, mehr als den bilanzierten Restwert bei Vertragsverlängerungen und Verkäufen zu erlösen. Das Limit für Restwertrisiken zum Dezember 2023 lag bei TEUR 4.000 und wurde im Hinblick auf das Adverse Szenario zu 44% (Vorjahr 38%) ausgenutzt. Die Gesellschaft bietet keine Finanzierungslösungen auf Basis variabler Zinssätze an. Ebenso werden Finanzierungsforderungen nur auf Basis fester Zinssätze an Refinanzierungspartner und in gleicher Währung verkauft. Jedoch besteht ein Zinsrisiko zwischen Abgabe des Finanzierungsangebotes und ggf.steigender Refinanzierungszinsen bei später stattfindender Refinanzierung. Ebenso besteht ein Zinsrisiko durch die Nutzung von konzerninternen Kreditlinien, bei denen keine Zinsbindung besteht. Das Limit für Zinsrisiken zum Dezember 2023 lag bei TEUR 3.000 und wurde im adversen Szenario zu 10% (Vorjahr 11%) ausgenutzt. (3) Operationelle Risiken Die operationellen Risiken beschreiben die Gefahr von Verlusten infolge der Unzulänglichkeit oder des Versagens von internen Verfahren, Mitarbeiter-/innen und Systemen oder in Folge von externen Ereignissen. Operationelle Risiken können im Personalbereich (Verlust von Schlüsselkräften), der IT (Ausfall Datenverarbeitung und Internet), bei Dienstleistern (Logistik) und im normalen Arbeitsablauf (Arbeitsfehler) auftreten. Auch Schäden aus Betrug wie z.B. Doppelfinanzierungen oder überhöhte Kaufpreise im Zusammenhang mit späterem Adressausfall gelten als operationelles Risiko. Als materiell werden der Verlust von Schlüsselkräften, der Ausfall der IT über 48 Stunden und langfristiger Ausfall bzw. Leistungsstörung bestimmter wichtiger Dienstleister eingestuft. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es keinen Verlust von Schlüsselkräften, keinen langfristigen Ausfall der IT und keine materiellen Störungen bei Dienstleistern. Das Betrugsrisiko, oft verbunden mit möglicher Geldwäsche wird als gering eingestuft. Wie in den Vorjahren kam es zu keinen Betrugsvorfällen oder -versuchen durch Kunden bzw. Lieferanten. Durch den rein bargeldlosen Zahlungsverkehr, Finanzierung von betriebsnotwendigem Vermögen und der langfristigen Zusammenarbeit mit Partnern und Finanzierungsnehmern sieht die Gesellschaft auch kein erhöhtes Risiko in Geldwäscheaktivitäten, in Terrorismusfinanzierung und sonstigen strafbaren Handlungen verwickelt zu werden. Das Anfang 2019 eingeführte konzernweite ERP-System SAP Business One und das selbstentwickelte Leasing Add On bietet weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten. Seit 2021 und voraussichtlich bis Mitte 2024 wird am technischen Redesign gearbeitet. Dazu kommen monatliche Updates und Verbesserungen. Zusätzlich kommt das konzernweite CRM-System Salesforce, welches auch für Genehmigungen benutzt wird, zum Einsatz. Die Gesellschaft dokumentiert eingetretene Risiken in einer Schadensdatenbank. Das Limit für operationelle Risiken UM Dezember 2023 lag bei TEUR 2.000. Dies wurde zum Dezember 2023 zu 57% (Vorjahr 60%) ausgenutzt. (4) Liquiditätsrisiken Das Liquiditätsrisiko beschreibt das Risiko seine Zahlungsverpflichtungen nicht erfüllen zu können. Der Zugang zu Überziehungslinien und einer Konzernlinie stellen aus Sicht der Gesellschaft genug Spielraum zur Verfügung, um die Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen sicherzustellen. Die Liquiditätsrisiken sind in der Steuerung in den sonstigen Risiken enthalten. (5) Beteiligungsrisiken Seit dem Erwerb der EPC Global Solutions Deutschland GmbH im Geschäftsjahr 2022 wird auch ein Beteiligungsrisiko ermittelt und mit einem Limit in Höhe vom TEUR 2.000 hinterlegt. Nach der Teilwertabschreibung in Höhe von 900 TEUR reduziert sich die Limitauslastung auf 64% (Vorjahr 73%) (6) Sonstige Risiken Als sonstige materielle Risiken dokumentiert die Gesellschaft unter anderem eine massive Störung im Verhältnis zu Refinanzierungspartnern und in den Vendorenprogrammen sowie einer deutlichen Verschlechterung der Finanzlage der Anteilseigner. Die sonstigen Risiken sind naturgemäß schwer zu quantifizieren. In Anlehnung an die Empfehlungen des Leitfadens des BDL gehen wir in der Regel davon aus, dass die Anrechnungsbeträge für sonstige Risiken 10 Prozent der Summe der oben beschriebenen Anrechnungsbeträge für wesentliche Risiken entsprechen. Das Limit für sonstige Risiken zum Dezember 2023 lag bei TEUR 1.400. Dies wurde zu 37% (Vorjahr 37%) ausgenutzt. iv) Risikotragfähigkeit Die Gesellschaft gibt Limite für Ausfallrisiken, das Restwertrisiko, das Zinsänderungsrisiko,die operationellen Risiken, das Beteiligungsrisiko sowie die sonstigen Risiken vor. Die Gesamtlimite betragen zum Dezember 2023 TEUR 15.400 (Vorjahr TEUR 15.400) und sollen maximal 50% des Risikodeckungspotentials betragen. Das Risikodeckungspotential in Höhe von 40.484 TEUR ermittelt sich aus dem Eigenkapital zuzüglich der Wertberichtigungen für statistisch mögliche Kreditausfälle plus 95% des Substanzwert des bilanzierten Vertrags- und Objektbestandes. Die restlichen 50% des Risikodeckungspotential dienen als zusätzlicher Puffer. v) Gesamtrisikolage Das Eingehen von beherrschbaren Risiken ist Teil des Geschäftsmodells der Gesellschaft. Aufgrund der Erfahrung und der besonderen Kompetenzen, zeigt die Gesellschaft im Bereich der Restwertrisiken eine höhere Risikoaffinität als in allen anderen Risikobereichen. Insbesondere das in der Finanzdienstleistungsbranche besonders relevante Adressausfallrisiko hat die Gesellschaft zum Großteil transferiert. 3. Chancenbericht Das Geschäftsmodell der CSI LifeCycle ist die Finanzierung von IT-Assets. Durch die steigende Digitalisierung und IT-Durchdringung erwartet die Gesellschaft weiterhin Nachfrage nach Finanzierungsbedarf für IT-Assets. Sich ändernde Kundenbedürfnisse, Produkte wie Smartphones, Tablets und Servicemodelle bedeuten aber auch einen Wandel für die nötigen Finanzierungsprodukte. Damit einher geht die Verlagerung der Finanzierung von IT-Assets vom Endkunden auf den IT-Dienstleister im Rahmen von neuen Servicemodellen. Daher sind IT-Dienstleister und Systemintegratoren wichtige Partner für den Kundenzugang. CSI LifeCycle adressiert diese neuen Vertriebskanäle, ohne das klassische Direktmodell zu vernachlässigen. In den Vendoren-Programmen (NetApp, Pure, Lenovo) sieht die Gesellschaft über eine höhere Penetration die Möglichkeit, das Neugeschäftsvolumen zu steigern. Um weiteres Neugeschäftswachstum zu bewerkstelligen ist auch für das Geschäftsjahr 2024 ein weiterer Aufbau von Mitarbeitern geplant. IV. Nachhaltigkeitsberichterstattung Die Gesellschaft verfügt über keine Fertigungsaktivitäten und finanziert ausschließlich IT-Equipment, welches von den Leasingnehmern ausgesucht wurde. Hersteller sind durchweg bekannte und hoch angesehene Firmen. Auf die Verwendung von z.B. seltenen Erden oder kritischen Rohstoffen oder Akkus kann bei IT-Equipment bis dato nicht verzichtet werden. Für den Fall einer Rückgabe von IT-Equipment am Ende des Leasingvertrages erfolgt eine Datenlöschung und ein Audit zur Klassifizierung des Zustandes und der Funktionsfähigkeit. Sämtliches funktionsfähiges IT-Equipment wird an Wiedervermarkter und die Tochtergesellschaft EPC Global Solutions Deutschland GmbH verkauft, die dieses wiederum in ihren Onlineshops anbieten oder anderweitig weitervermarkten. Teilweise wird auch an Systemintegratoren verkauft, die gebrauchtes IT-Equipment für deren Endkundenprojekte nutzten. Nicht verkaufbares Equipment wird dem Recycling zugeführt. Bezüglich des eigenen CO 2 Abdrucks: Es wird die oberste Etage und ein Archivraum eines Bürogebäudes mit ca. 1.150 qm am Sitz der Gesellschaft genutzt. Das Bürogebäude wird mit Gas beheizt und verfügt über Nachtabsenkung. Der direkte Wärmeverbrauch im Berichtsjahr 2023 lag bei TKWh 45 (Vorjahr TKWh 47). Alle Heizkörper haben manuelle Thermostate. Die Bürofläche verfügt über einzeln steuerbare Klimaanalagen, die bei Bedarf von den Mitarbeitern bedient werden können. Es wird ein kleiner Serverraum betrieben. Der direkte Stromverbrauch lag im Berichtsjahr bei 13 TKWh (Vorjahr 14 TKWh). Der Ökostrom wird von den lokalen Stadtwerken Neu-Isenburg bezogen. Vor allem für Vertriebsmitarbeiter stellt die Gesellschaft Firmenfahrzeuge über Leasing oder Kurzzeitmiete zur Verfügung. Auf Basis von Konzernvorgaben sind alle neuen Firmenfahrzeuge reine Elektrofahrzeuge. Die Laufzeit der Leasingverträge für Firmenwägen wurde von drei auf vier Jahre verlängert. Seit Anfang 2023 stehen zwei Ladesäulen (neben sechs Anderen) für uns vor dem Bürogebäude zur Verfügung. Die Gesellschaft mietet am Bürogebäude 29 Parkplätze und stellt diese den Mitarbeitern kostenlos zur Verfügung. Die Gesellschaft zahlt einen Zuschuss oder bei Nichtbedarf eines Firmenparkplatzes sogar den Gesamtpreis des Deutschlandtickets. Die Gesellschaft ist im Auswahlprozess eines Partners zur Ermittlung der Scope 1, Scope 2 und Scope 3 Emissionen. V. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Bei der CSI LifeCycle werden keine FinanzinstrLmente verwendet, die unter die Anwendung der EMIR fallen. In Einzelfällen kann es notwendig sein, dass die CSI LifeCycle sich bestimmte Zinssätze für eine besondere Zeitdauer zusichern lässt. Die entsprechend notwendigen Zinssicherungsgeschäfte betreibt jedoch allein der Refinanzierungspartner. VI. Gesamtrisikosituation Im Zusammenhang mit dem reduzierten Risikoportfolio, bestehend aus dem verbleibenden Adressausfallrisiko und dem Restwertrisiko als Teil des Marktpreisrisikos, sowie auf Grundlage von langjährigen Erfahrungen im Bereich der IT-Finanzierung, geht die Gesellschaft davon aus, dass die Gesamtrisikosituation der Gesellschaft weiterhin gering ist. VII. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Bilanzstichtag ereigneten sich keine Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung.
Neu-Isenburg, den 12. April 2024 gez. Bernhard Schneider // Marco Präschang BILANZ zum 31. Dezember 2023CSI LifeCycle Leasing GmbH, Neu-IsenburgAKTIVA
PASSIVA
Angaben unter der Bilanz
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023CSI LifeCycle Leasing GmbH, Neu-Isenburg
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 20231. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft hat ihren Sitz in der Martin-Behaim-Straße 22, 63263 Neu-Isenburg und ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach (HRB 45399). Die Gesellschaft gilt nach § 340a Abs. 1 HGB als große Kapitalgesellschaft, unabhängig von der Rechtsform und der Größe und stellt den Jahresabschluss nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften sowie nach der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) auf. Die Gesellschaft hat ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 unter Beachtung der für alle Kaufleute geltenden Vorschriften der §§ 242 bis 256a HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) erstellt. Ferner wurden sowohl die Vorgaben im Sinne der RechKredV als auch die Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) beachtet. Der Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung, den Anhang (einschließlich Anlagespiegel) und wurde zusätzlich durch den Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 ergänzt. Die Buchführung wird in Euro geführt und der Jahresabschluss in Euro aufgestellt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert maßgebend. 2.1. Forderungen an Kreditinstitute Die Forderungen an Kreditinstitute werden zum jeweiligen Nennwert bilanziert. 2.2. Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen an Kunden und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nennwerten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Uneinbringlich eingeschätzte Forderungen wurden abgeschrieben. Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Auf Basis der bestehenden einzelfinanzierten Verträge über den Verkauf von künftig fälligen Raten, werden neben Leasingraten auch Mietkaufraten sowie Forderungen aus Forderungsankaufverträgen an die refinanzierenden Banken verkauft. Generell werden Forderungen aus Mietkaufverträgen und Forderungen aus Forderungsankaufverträgen mit den entsprechenden Refinanzierungsverpflichtungen verrechnet und der Ertragsanteil sofort bei Vertragsbeginn ertragswirksam vereinnahmt. Im Rahmen der Verträge wurden Mietkaufforderungen und Forderungen aus Forderungsankaufverträgen mit einem Restbarwert von TEUR 15.288 (Vorjahr TEUR 20.203) zum 31. Dezember 2023 saldiert und die Bilanz entsprechend verkürzt. Der Ertrag wird unter den Zinserträgen erfasst. 2.3. Anteile an verbundenen Unternehmen Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt nach ermittelten Anschaffungskosten zuzüglich der Anschaffungsnebenkosten. Im Blerichtsjahr wurde eine Folgebewertung auf Basis der beschriebenen Anschaffungskosten vorgenommen. 2.4. Leasingvermögen Gegenstände des Leasingvermögens sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten werden nach der linearen Methode über die Vertragsdauer auf geschätzte Restwerte abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt ab Mietbeginn. Sofern nachhaltig andauernde Wertminderungen zu verzeichnen sind, erfolgt die Folgebewertung auf den beizulegenden Zeitwert und wird außerplanmäßig abgeschrieben. Um das Risiko statisch zu erwartende Kreditausfallrisiken Rechnung zu tragen, werden außerdem Pauschalwertberichtigungen gebildet. 2.5. Immaterielle Anlagewerte Eigengenutzte Softwarelizenzen und sonstiges immaterielles Anlagevermögen werden zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen über die planmäßige Nutzungsdauer bewertet. 2.6. Sachanlagen Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig gemäß § 253 Abs. 3 Satz 2 HGB über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Seit dem 01. Januar 2019 werden Anlagegüter, die einen Grenzwert von 800,00 Euro nicht überschreiten analog zu § 6 Abs 2 Satz 1 EStG als geringwertiges Wirtschaftsgut sofort abgeschrieben. 2.7. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben ausgewiesen, die vor dem Abschlussstichtag entstanden sind und Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 2.8. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. 2.9. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält hauptsächlich die aus dem Verkauf von Leasingforderungen abgegrenzten Verkaufserlöse. Weiterhin werden hier Einnahmen aus von einer monatlichen Berechnung der Leasingraten abweichenden Leasingvertragsgestaltung abgegrenzt, um eine periodenbezogene Erlösrealisierung zu gewährleisten. Die Barwertauflösung verkaufter Leasingforderungen erfolgt progressiv. 2.10. Rückstellungen Die anderen Rückstellungen tragen erkennbare Risiken sowie ungewissen Verpflichtungen Rechnung. Sie sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. 2.11. Latente Steuern Aufgrund von temporären Differenzen zwischen dem handelsrechtlichen und dem steuerlichen Wertansatz des Leasingvermögens, müssen passive latente Steuern gebildet werden. Gleichzeitig entstehen aufgrund der Auflösung des passiven Rechnungsabgrenzungspostens aus der Abgrenzung von forfaitierten Leasingraten temporäre Differenzen zwischen Handelsbilanz (progressiv) und Steuerbilanz (linear) und somit aktive latente Steuern. Aktive und passive latente Steuern werden verrechnet. Eine Passivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt, da ausreichend steuerliche Verlustvorträge vorliegen. Der zur Berechnung der latenten Steuern zu Grunde gelegte Steuersatz beträgt 27,9 % und setzt sich zusammen aus 15% Körperschaftsteuer und 5,5% Solidaritätszuschlag auf die Körperschaftsteuer sowie 12,075% Gewerbesteuer. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1. Forderungen an Kreditinstitute Die täglich fälligen Forderungen betreffen Guthaben auf Kontokorrentkonten (TEUR 1.217; Vorjahr TEUR 771). Die anderen Forderungen betreffen ein verzinsliches Kautionsguthaben aus dem Vorjahr (TEUR 0; Vorjahr TEUR 51).
3.2. Forderungen an Kunden Unter den Forderungen an Kunden werden Forderungen aus Leasing- und Mietkaufraten sowie Forderungen aus Verkäufen von Leasingobjekten, an Leasingkunden und Wiedervermarkter ausgewiesen (TEUR 9.933; Vorjahr TEUR 9.868). In den Forderungen an Kunden sind Forderungen in Höhe von TEUR 1.525 (Vorjahr TEUR 15) in Fremdwährung enthalten.
3.3. Anteile an verbundenen Unternehmen Im Berichtsjahr 2022 wurde die Firma "Tradefinity GmbH" von der CSI LifeCycle Leasing GmbH durch den Erwerb eines einhundertprozentigen Anteilsbesitzes übernommen. Den Status ihrer rechtlichen Selbstständigkeit behält die Firma nach wie vor. Die Firma "Tradefinity GmbH" wurde mit Beginn des Berichtsjahres unter neuer Firmierung (EPC Global Solutions Deutschland GmbH, im Folgenden "EPC" genannt) weitergeführt. 3.4. Leasingvermögen Gegenstände der jeweiligen Leasingverträge/Mietkaufverträge mit Buchwerten von TEUR 147.617 (Vorjahr TEUR 149.545) sind im Rahmen von Forderungskaufverträgen an den jeweiligen refinanzierenden Finanzdienstleister sicherungsübereignet. 3.5. Immaterielle Anlagewerte In den immateriellen Anlagewerten sind Softwarelizenzen (TEUR 7; Vorjahr TEUR 11) enthalten. Diese bestehen aus dem Buchwert des zum 01. Januar 2019 in Betrieb genommenen neuen ERP-Systems. 3.6. Sachanlagen Hierin enthalten ist die Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 74; Vorjahr TEUR 84). Die Sachanlagen bestehen im Wesentlichen aus den folgenden Positionen:
Die Entwicklung der einzelnen Positionen des Leasingvermögens, der immateriellen Anlagewerte und der Sachanlagen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Bruttoanlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. 3.7. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 2.143; Vorjahr TEUR 1.200) beinhalten rückerstattungsfähige ausländische Vorsteuer in Höhe von TEUR 1.574 sowie getätigte Vorauszahlungen. 3.8. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten (TEUR 434; Vorjahr TEUR 103) besteht im Wesentlichen aus den im Folgejahr betreffenden und im Berichtsjahr bezahlten Aufwendungen:
3.9. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Zum Stichtag sind keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten vorhanden. Im Vorjahr bestanden Kreditverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 625. Diese bestanden aus Refinanzierungsverbindlichkeiten (TEUR 181), die in Form von Sicherungsübereignungen besichert wurden und aus in Anspruch genommenen Kontokorrentkreditlinien (TEUR 444). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben die nachfolgend aufgeführte Restlaufzeit:
3.10. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden Diese Position beinhaltet im Voraus geleistete Kundenzahlungen. Im Berichtsjahr sind zum Stichtag Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 48 bilanziert (Vorjahr TEUR 0). 3.11. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten die nachfolgend aufgeführten Positionen:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 211 (Vorjahr TEUR 4) in Fremdwährung enthalten. Die die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.12. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten besteht im Berichtsjahr aus abgegrenzten Leasingraten TEUR 324 (Vorjahr TEUR 901) und abgegrenzten Forfaitierungserlösen TEUR 150.086 (Vorjahr TEUR 153.069). Die abgegrenzten Verkaufserlöse aus Vertragsübertragungen weichen aufgrund der Leasingvertragsgestaltung von monatlichen Berechnungen ab. Die abgegrenzten Forfaitierungserlöse werden entsprechend der Vertragslaufzeiten ertragswirksam aufgelöst. 3.13. Rückstellungen Sämtliche Rückstellungen (TEUR 3.918; Vorjahr TEUR 3.811) haben eine Restlaufzeit von weniger als ein Jahr und beinhalten die nachfolgenden, nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bewerteten Verbindlichkeiten:
Für Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen urd vom Ertrag wurden im Geschäftsjahr keine Rückstellungen gebildet, da zu erwarten ist, dass die getätigten Vorauszahlungen im Berichtsjahr die finale Steuerschuld decken wird. Die Bewertung der Rückstellungen wurde entsprechend den landesrechtlichen steuerlichen Ermittlungsvorschriften und Steuersätzen ermittelt und gliedern sich wie folgt:
3.14. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert TEUR 25. Die Kapitalrücklage beträgt TEUR 9.352. Sie besteht aus zwei Bareinlagen in Höhe von TEUR 5.000 vom 13. März 2009 und TEUR 4.134 vom 20. März 2009 sowie einer Sacheinlage in Höhe von TEUR 218 gemäß Einbringungsvertrag vom 01. März 2005. Die Gesellschafterin CSI Leasing Deutschland GmbH hat dabei mit Wirkung zum 01. Januar 2005 ihre gesamte Betriebs- und Geschäftsausstattung und Software zum Buchwert in die Gesellschaft eingebracht. Der Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 5.753 setzt sich aus dem Bilanzgewinn des Vorjahres (TEUR 4.737) und dem Jahresüberschuss aus dem Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 (TEUR 1.017) zusammen. 3.15. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1. Leasingerträge Die Leasingerträge setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen:
4.2. Laufende Erträge aus Anteilen an verbundenen Unternehmen Im Zuge der Gesellschafterversammlung vom 19. Dezember 2023, abgehalten zwischen den Gesellschaftern der CSI LifeCycle Leasing GmbH und der EPC Global Solutions Deutschland GmbH, wurde eine Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 900. Der Ausweis in der Gewinn- und Verlustrechnung von TEUR 663 betrifft den nicht einbehaltenen Anteil von steuerlichen Behörden. Die Einzahlung des einbehaltenen Anteils wird im nachfolgenden Berichtsjahr erwartet. 4.3. Leasingaufwendungen Die Leasingaufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus den folgenden Positionen zusammen:
4.4. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Zinserträge aus Mietkauf- und Forderungsankaufverträgen (TEUR 319; Vorjahr TEUR 314). 4.5. Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen bestehen aus den nachfolgend genannten Positionen:
4.6. Provisionserträge Sie bestehen aus Vermittlungen von Transporten für Leasingrückläufer an externe Logistikdienstleister (TEUR 2; Vorjahr TEUR 1). 4.7. Provisionsaufwendungen Die Provisionsaufwendungen bestehen aus Vergütungen an angestellte Mitarbeiter und freiberufliche Vertriebsmitarbeiter (TEUR 1.569; Vorjahr TEUR 1.734) sowie aus Vergütungen an Dritte (TEUR 520; Vorjahr TEUR 1.237). 4.8. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.752; Vorjahr TEUR 3.148) setzen sich im Wesentlichen aus Währungsgewinnen zusammen. 4.9. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen setzen sich aus den Personalaufwendungen (TEUR 6.101; Vorjahr TEUR 5.221) und den anderen Verwaltungsaufwendungen (TEUR 1.747; Vorjahr TEUR 1.693) zusammen. Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten die folgenden Positionen:
4.10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen Die Entwicklung der Abschreibungen geht aus dem Anlagenspiegel hervor. 4.11. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:
4.12. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft Im Berichtsjahr sind Abschreibungen auf Forderungen vorgenommen worden (TEUR 20; Vorjahr TEUR 333). 4.13. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Beteiligungen, Anteile an verbundenen Unternehmen und wie Anlagevermögen behandelte Wertpapiere Im Berichtsjahr wurde aus Vorsichtsgründen eine Anpassung des Firmenwertes der EPC vorgenommen. 4.14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von TEUR 21 generiert und in quartalsmäßigen Abständen an die zuständige Finanzbehörde vorausgezahlt. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag bestehen aus der Körperschaftsteuer mit einem Steuersatz von 15,0 Prozent, dem darauf berechneten Solidaritätszuschlag mit einem Steuersatz von 5,5 Prozent sowie aus der Gewerbesteuer mit 12,075 Prozent. 5. Sonstige Angaben 5.1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für die Jahre 2024 bis 2028 bestehen sonstige Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (insbesondere für die Nutzung von Kraftfahrzeugen und dem Büroräumlichkeiten) in Höhe von TEUR 511 (Vorjahr: TEUR 437). Risiken entstehen hieraus nicht. Zur Besicherung der im Rahmen von Forderungskaufverträgen durch die Finanzdienstleister angekauften Leasingforderungen und der Finanzierungsdarlehen, hat die Gesellschaft alle gegenwärtigen und künftigen Forderungen, Ansprüche und sonstigen Rechte aus dem jeweiligen Leasingvertrag, der über das finanzierte Leasingobjekt abgeschlossen wurde, an das jeweilige refinanzierende Kreditinstitut abgetreten. Die Gesellschaft haftet aufgrund des mit dem Kreditinstitut geschlossenen Rahmenvertrages für den rechtlichen Bestand der verkauften Leasingforderungen aus Forderungskaufverträgen. Zum Bilanzstichtag bestehen offene Bestelleintritte in Höhe von TEUR 17.406 (Vorjahr TEUR 20.970). 5.2. Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Besondere Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. 5.3. ErgebnisverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.017 über den bestehenden Gewinnvortrag in Höhe von TEUR 4.737 vorzutragen. Somit entsteht ein Bilanzgewinn von TEUR 6.902. 5.4. Konzernverhältnisse Die CSI LifeCycle Leasing GmbH, Neu-Isenburg, ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der CSI Leasing Deutschland GmbH, Neu-Isenburg. Sie wird einbezogen in den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen, der von der börsennotierten Tokyo Century Corporation, Tokio, Japan, aufgestellt wird. 5.5. Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. 5.6. Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 durchschnittlich 62 (Vorjahr 57) angestellte Mitarbeiter. 5.7. Organschaft Durch die vollständige Übernahme der Unternehmensanteile der EPC, wurde die übernommene Firma in den Organkreis eingeschlossen. Die CSI Leasing Deutschland GmbH bleibt nach wie vor Organträger. Durch den Abschluss eines Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages bestand ab dem 01. Januar 2005 eine steuerliche Organschaft mit der CSI Leasing Deutschland GmbH als Organträger. Am 22. Oktober 2007 haben die CSI Leasing Deutschland GmbH und die CSI LifeCycle Leasing GmbH einen Aufhebungsvertrag zum Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag vom 18. November 2004 abgeschlossen. Darin wird vereinbart, dass der zwischen den Vertragsparteien am 18. November 2004 geschlossene Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit Wirkung zum Ende des Geschäftsjahres 2007/2008 der CSI LifeCycle Leasing GmbH, mithin mit Wirkung zum Ablauf des 30. Juni 2008 aufgehoben wird. Damit ist die Organschaft zwischen der CSI Leasing Deutschland GmbH und der CSI LifeCycle Leasing GmbH von Beginn an aufgehoben. Die umsatzsteuerliche Organschaft mit der CSI Leasing Deutschland GmbH bleibt weiterhin bestehen. 5.8. Organe und deren Bezüge Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Bezüglich der im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 gewährten Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Mandate in Aufsichtsgremien großer Kapitalgesellschaften wurden weder von den gesetzlichen Vertretern der CSI LifeCycle Leasing GmbH noch von deren Mitarbeitern wahrgenommen. Das im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 berechnete Gesamthonorar ausschließlich für die Abschlussprüfung beträgt TEUR 100. Im Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden Geschäfte zu marktunüblichen Konditionen mit nahestehenden Unternehmen oder Personen durchgeführt. Dabei handelt es sich um Serviceleistungen, die von Mutter- und Schwestergesellschaften in Rechnung gestellt wurden. Außerdem sind Zinsen für Konzernrefinanzierungslinien für einen Rahmen bis 25 MEUR angefallen.
Neu-Isenburg, den 26. März 2024 gez. Bernhard Schneider // gez. Marco Präschang Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CSI LifeCycle Leasing GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CSI LifeCycle Leasing GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CSI LifeCycle Leasing GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, 2. Mai 2024 Kretzschmar
& Partner mbB
gez. Dipl. Kfm. (Univ.) Thomas R. Kretzschmar, Wirtschaftsprüfer Sonstige Berichts bestandteile Feststellung und Ergebnisverwendung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde von der Gesellschafterversammlung am 28. Juni 2024 unverändert festgestellt. Wie vorgeschlagen, wird der Jahresüberschuss von EUR 1.016.604,23 mit dem bisherigen Gewinnvortrag verrechnet. |
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