Engineered Control Systems Deutschland GmbHLiquidiert

Am Bahnhof 13, 35630 Ehringshausen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wetzlar HRB 5678
Eingetragen
3.12.2008
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Prüfmaschinen
Gegenstand
die Forschung, Entwicklung, Herstellung, Vermarktung und der Vertrieb von kompletten Schaltungssystemen und Betätigungssystemen für Fahrzeuge und Maschinen aller Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, mit einem Unternehmen, das ihre Gesellschafterin ist, einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zu schließen.

Historie

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Management

NameRolle
Petra Breunig
seit 6.7.2011
Prokura
Bernhard Weil
seit 6.7.2011
Prokura
Alfred Lichtensteiger
seit 3.12.2008
Geschäftsführer
Thorsten Connemann
seit 3.12.2008
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Engineered Control Systems Deutschland GmbH

Ehringshausen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012

Bilanz

Aktiva

  31.12.2012 31.12.2011
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte 98.969,00 154.015,00
II. Sachanlagen    
1. Bauten auf fremden Grundstücken 59.272,00 67.690,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-    
    ausstattung 386.108,00 478.088,00
  445.380,00 545.778,00
  544.349,00 699.793,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Waren 773.288,63 595.551,96
2. Geleistete Anzahlungen 119.650,00 183.431,40
  892.938,63 778.983,36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegen-    
stände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 38.568,83 1.516.536,45
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 698.653,15 21.810,98
3. Sonstige Vermögensgegenstände 306.459,55 108.998,44
  1.043.681,53 1.647.345,87
III. Flüssige Mittel 107.779,87 155.852,38
  2.044.400,03 2.582.181,61
C. Rechnungsabgrenzungsposten 4.116,66 14.215,76
  2.592.865,69 3.296.190,37

Passiva

  31.12.2012 31.12.2011
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Kapitalrücklage 1.975.000,00 1.975.000,00
III. Gewinnvortrag 228.460,35 308.056,24
IV. Jahresfehlbetrag -241.853,37 -79.595,89
  1.986.606,98 2.228.460,35
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 50.193,00 41.530,00
  50.193,00 41.530,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 409.223,46 643.461,10
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen    
Unternehmen 42.296,48 29.866,85
3. Sonstige Verbindlichkeiten 104.545,77 352.872,07
  556.065,71 1.026.200,02
  2.592.865,69 3.296.190,37

Anhang

1. Allgemeine Grundlagen

Die Engineered Control Systems Deutschland GmbH wurde mit notariellem Vertrag vom 18. November 2008 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die Engineered Control Systems AG, St. Gallen/Schweiz. Die Engineered Control Systems Deutschland GmbH ist seit 3. Dezember 2008 in das Handelsregister Wetzlar unter der Nummer HRB 5678 eingetragen. Sitz des Unternehmens ist Ehringshausen. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft läuft vom 1. Januar bis 31. Dezember eines jeden Jahres.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Dabei wurde dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Die Engineered Control Systems Deutschland GmbH ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 1 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften nach §§ 274a und 288 Abs. 1 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke werden ebenso wie die Vermerke die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, im Anhang aufgeführt.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen alle Angaben in Tausend €.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung der einzelnen Posten des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anschaffungskosten erfassen auch direkt zuordenbare Anschaffungsnebenkosten.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer von 3 Jahren entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Soweit notwendig erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigen beizulegenden Wert.

Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Gegenstände werden planmäßig abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen berücksichtigen den technischen und wirtschaftlichen Werteverzehr. Sie basieren auf den zugrundegelegten Nutzungsdauern. Für Zugänge von beweglichen Vermögensgegenständen erfolgt die planmäßige Abschreibung ausschließlich linear.

Die den Abschreibungen zugrunde liegenden Nutzungsdauern betragen 4 bis 19 Jahre für Bauten und Bauten auf fremden Grundstücken und 3 bis 8 Jahre für sonstige bewegliche Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens.

Selbstständig nutzbare bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, die der Abnutzung unterliegen, werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben, sofern ihre jeweiligen Anschaffungs- oder Herstellungskosten 150 Euro nicht übersteigen. Entsprechende Anlagegegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro werden seit 2008 jahresweise in einem Sammelposten zusammengefasst, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr hinausgehen, wird durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Wurden in Vorjahren Wertberichtigungen vorgenommen und sind die Gründe für die Wertminderung in der Zwischenzeit ganz oder teilweise entfallen, erfolgt eine Wertaufholung bis höchstens zu den fortgeführten Anschaffungskosten.

In den Vorräten werden die Waren einzeln mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet

Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte sind zum Nennbetrag angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bilanziert.

Die flüssigen Mittel sind zu Nennwerten bewertet.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden die im Geschäftsjahr geleisteten Zahlungen für das Folgejahr abgegrenzt.

Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet; Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind im Geschäftsjahr Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 33 enthalten (Vorjahr T€ 0).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 679 (Vorjahr T€ 22).

Die sonstigen Vermögensgegenständen enthalten Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 296 (Vorjahr T€ 109). Diese entfallen mit T€ 200 auf Erstattungsansprüche aus Körperschaftsteuer, Gewerbeertragsteuer und Solidaritätszuschlag, sowie mit T€ 96 (Vorjahr: T€ 2) auf Vorsteuerguthaben.

Die Flüssigen Mittel betreffen frei verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und den Kassenbestand.

Als Gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i.V.m. mit § 5 GmbHG ausgewiesen.

Innerhalb der Kapitalrücklage werden ausschließlich sonstige Zuzahlungen in Sinne des § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB ausgewiesen.

Die Verbindlichkeiten beinhalten zum 31. Dezember 2012 keine Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Vorjahr T€ 26) und resultieren wie im Vorjahr vollständig aus Lieferungen und Leistungen.

Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 24 (Vorjahr T€ 275) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von T€ 1 (Vorjahr T€ 1).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr jeweils eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen daher nicht.

4. Konzernbeziehungen

Den kleinsten Konsolidierungskreis bildet die Engineered Control Systems AG, St. Gallen/ Schweiz. Die Küster Holding GmbH ist mittelbar über die Engineered Control Systems AG, St. Gallen/Schweiz, zu 50 % an der Engineered Control Systems Deutschland GmbH beteiligt.

Die Küster Holding GmbH, Ehringshausen, stellt zum 31. Dezember 2012 einen Konzern-abschluss auf (größter Konsolidierungskreis), in den die Engineered Control Systems Deutschland GmbH quotal einbezogen wird. Der Konzernabschluss wird beim Betreiber des Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Den kleinsten Konsolidierungskreis bildet die Engineered Control Systems AG, St. Gallen/Schweiz.

5. Angaben zu Gesellschafterorganen

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens von den Geschäftsführern

Ing. Alfred Lichtensteiger, Engelburg/Schweiz, kaufmännischer Geschäftsführer bei der DGS Druckguss Systeme AG, St. Gallen/Schweiz, und

Dipl.-Bw. Thorsten Connemann, Ehringshausen, Geschäftsführer bei der Küster Holding GmbH,

geführt.

6. Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ehringshausen, den 2. April 2013

Engineered Control Systems Deutschland GmbH

Geschäftsführung
Alfred Lichtensteiger
Thorsten Connemann


Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2012 wurde am 30.04.2013 festgestellt.

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