Spilker GmbHLiquidiert

33818 Leopoldshöhe, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Lemgo HRB 1569
Eingetragen
23.6.1989
Branche
Vermietung von sonstigen Maschinen, Geräten und beweglichen Sachen a. n. g.Herstellung von handgeführten Werkzeugen mit MotorantriebHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Das bisher von der Firma "Herbert Spilker, Gravieranstalt" betriebene Erstellen jeglicher Werkzeuge und Gravuren und alle sonstigen Geschäfte die hiermit im Zusammenhang stehen und gebracht werden können, ferner auch die Vermietung von Anlagen und Maschinen .

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Henrik Spilker
seit 5.4.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
55.00%
H***** S******
20.00%
A**** E*********
20.00%

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

32758 Detmold
140.800 €
55.00%
H***** S******
51.200 €
20.00%
A**** E*********
51.200 €
20.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Spilker GmbH

Leopoldshöhe

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2020

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

SPILKER GMBH, LEOPOLDSHÖHE

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFS 2020

Grundlagen des Unternehmens

Die Spilker GmbH entwickelt und fertigt seit 1963 für ihre internationalen Kunden Stanzwerkzeuge, Rotationswerkzeuge und Stanzbleche für die Druck-, Etiketten-, Automobil-, Pharma- und Verpackungsindustrie.

Als spezialisierter Anbieter von Lösungen für rotative Stanz- und Konfektionierungsprozesse bietet Spilker zusätzlich die komplette Dienstleistung des Sondermaschinenbaus, von der Idee über das Konzept bis zur Konstruktion und Realisierung beim Kunden.

B. WIRTSCHAFTSLAGE

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Branchenentwicklung

Die Spilker GmbH hat sich in den letzten Jahren weiter diversifiziert.

Insofern ist es schwierig von "der" Branche bzw. "der" Branchenentwicklung zu berichten.

Für den Einsatz unserer Werkzeuge sind eher die Anwendungen entscheidend als das jeweilige Endprodukt. Daher stammen die Abnehmer unserer Produkte aus folgenden, ganz unterschiedlichen Wirtschaftszweigen:

Etikettendruck

Automotive

Pharmazie

Verpackung

Aussagen zur allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung des verarbeitenden Gewerbes bzw. der Industrie sind daher am ehesten geeignet unsere Situation einzuordnen.

Allgemeine Entwicklung

Die Corona-Pandemie verursacht starke negative Auswirkungen auf die globalen Volkswirtschaften. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts ist die Wirtschaftsleistung in Deutschland um 5,0 % im Jahr 2020 zurückgegangen. Das Geschäftsmodell der Spilker GmbH hat sich in der Zeit der Pandemie bisher als robust und widerstandsfähig erwiesen. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht wesentlich negativ, sodass Spilker für das Geschäftsjahr 2020 eine positive Geschäftsentwicklung vorweisen kann. In der Corona-Krise war uns eine erfolgreiche Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse sowie der Schutz unserer Mitarbeiter und Kunden möglich. Dank unserer Anstrengungen Prozesse zu digitalisieren konnten wir einen überwiegend reibungslosen Wechsel zwischen Präsenz- und Telearbeit für eine große Zahl unserer Mitarbeiter erreichen.

Unternehmensentwicklung

Im Vorjahresvergleich stieg unser Gesamtumsatz um 7,7 %. Der Umsatz der Werkzeugsparte konnte um 7,1 %, der des Maschinenbaus sogar um 9 % gesteigert werden.

Während der Drittlandsexport auf Vorjahresniveau stagnierte, konnten wir unsere Ausfuhren in die EU um 15,3 % steigern. Die Inlandsumsätze sind um 4,3 % gewachsen.

2. Produkte

In der Spilker GmbH werden drei Produktbereiche unterschieden:

Stanzbleche

Rotative Werkzeuge

Maschinenbau

Allen gemein ist die auftragsbezogene Einzelfertigung für gewerbliche Kunden.

Stanzbleche

Abnehmer sind die Hersteller von Selbstklebeetiketten. In dieser Branche bzw. dieser Produktsparte herrscht eine preis- bzw. kostenorientierte Abnehmerschaft vor. Der Bedarf an "Spezialitäten" ist wenig ausgeprägt und, wie in der gesamten Druckbranche üblich, herrscht ein starker Wettbewerbsdruck, der sich auch auf die Zulieferer erstreckt.

Hier gilt es, mittels beständiger Rationalisierung und ausgewählter Kundenansprache den Verdrängungswettbewerb zu überstehen.

Rotative Werkzeuge

Der Kundenkreis für diese Werkzeuge ist deutlich heterogener als beim Produkt "Stanzbleche". Der Bogen spannt sich von Automobilzulieferern bis zu Pharmazieunternehmen.

Dabei liegt das Augenmerk der Abnehmer besonders auf einer technisch hochwertigen Problemlösung, hier ist Innovation und technisches Verständnis gefragt.

Dabei kommt unsere Stärke, nämlich die Bereitschaft zur Auseinandersetzung mit technisch anspruchsvollen Themen, zur Geltung.

Unser Fokus liegt dabei auf den Werkzeugen zum rotativen Stanzen und Prägen.

Maschinenbau (GBM)

Das Zusammenspiel zwischen rotativ einsetzbaren Werkzeugen und auf rotative Fertigung ausgelegte Maschinen, ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Maschinenkonzepte.

In Teilen überschneiden sich die Kunden des Maschinenbaus mit denen der Sparte für die rotativen Werkzeuge, die dabei entstehenden Synergieeffekte gilt es sowohl im Vertrieb als auch anwendungstechnisch auszunutzen.

Die technische Fortentwicklung durch Modularisierung in Konstruktion und Automatisierung lässt zügige und kostengünstige Lösungen entstehen. Eine zunehmende Erfahrung in den Kundenanwendungen hilft uns, als kompetenter Ansprechpartner bei komplexen Anforderungen wahrgenommen zu werden.

Unabhängig von den aktuellen Umsatzschwankungen halten wir den Maschinenbau weiterhin für ein wichtiges Standbein unseres Unternehmens.

Der Verlauf des Jahres 2020 hat uns in dieser Auffassung noch bestärkt.

3. Unternehmenslage

Vermögenslage

Die Vermögenslage zum Bilanzstichtag stellt sich wie folgt dar:

Anteile an der Bilanzsumme
in %
2020 2019
Anteil Anlagevermögen 49,4 52,0
Anteil kurzfristiges Vermögen 50,0 47,3
Anteil Eigenkapital 35,8 39,2
Anteil Fremdkapital
lang- u. mittelfristig 31,3 27,3
kurzfristig 32,9 33,5
Durchgeführte Investitionen (TEUR) 2.672 3.172
Abschreibungen des Jahres (TEUR) 1.250 1.367

Bedingt durch die investitionsbedingte Bilanzverlängerung ist die Eigenkapitalquote von 39,2 % auf 35,8 % gesunken.

Finanzlage

Die Finanzlage zum Bilanzstichtag stellt sich wie folgt dar:

Cashflow Rechnung

2020
in TEUR
2019
in TEUR
Jahresüberschuss 460 -364
+ Abschreibungen auf Anlagevermögen 1.236 1.367
+/- Veränderungen der Rückstellungen für Pensionen und andere langfristige Verpflichtungen -57 -78
= Cashflow nach DVFA/SG 1.639 924

Deckungsgrade

2020
TEUR
2019
TEUR
2018
TEUR
Eigenkapital 5.213 4.753 5.136
Langfristiges Fremdkapital (TEUR) 2.150 1.539 266
Anlagevermögen 7.205 6.304 4.578
Anlagendeckung I (%) 72,4 75,4 112,2
Anlagendeckung II (%) 102,2 99,8 118,0

Die Zugänge im Anlagevermögen übersteigen das Wachstum des Eigenkapitals, dadurch ist die Anlagendeckung I leicht auf 72,4 % (Vorjahr: 75,4 %) gefallen. Durch die langfristige Finanzierung unserer Investitionen ist die Anlagendeckung II hingegen auf 102,2 % (Vorjahr: 99,8 %) gestiegen.

Ertragslage

Zur Ertragslage wird Folgendes ausgeführt:

Berichtsjahr Vorjahr
Eigenkapitalrentabilität 13,4 % -8,9 %
Umsatzrentabilität 3,0 % -1,9 %

Jeweils vor Steuern auf das Einkommen und den Ertrag.

Bei einer Umsatzausweitung in Höhe von 1.696 TEUR ist das Ergebnis vor Ertragsteuern gegenüber dem Vorjahr um ca. 1.118 TEUR gestiegen.

Wesentliche Ursachen der Ergebnisveränderung waren:

- Umsatzsteigerung

- Personalkostensenkung

- Entfall der Messeaufwendungen

Im Gegensatz zum Vorjahr können wir mit dem Jahresergebnis, das um 824 TEUR gesteigert wurde, sehr zufrieden sein.

Die im Laufe der Jahre 2019 und 2020 ergriffenen Maßnahmen haben hierzu maßgeblich beigetragen.

Liquidität

2020
TEUR
2019
TEUR
2018
TEUR
Flüssige Mittel 1.634 682 272
- kurzfristige Verbindlichkeiten 4.793 4.172 4.750
= Barliquidität -3.159 -3.489 -4.477
+ kurzfristige Forderungen 3.798 3.416 4.063
= Einzugsbedingte Liquidität 639 -73 -414
+ Vorräte 1.699 1.516 1.754
= Produktionsbedingte Liquidität 2.338 1.443 1.340

Gegenüber dem Vorjahr konnten nochmals alle Liquiditätskennzahlen verbessert werden. Wir halten unsere Liquiditätssituation derzeit für stabil.

4. Finanzmanagement

Das Finanzmanagement der Spilker GmbH besteht im Wesentlichen aus dem Liquiditätsmanagement. Das Kapitalstrukturmanagement wird nur in Ansätzen, bei der Auswahl der geeigneten Finanzierung, angewandt.

Als Leitlinien dienen folgende Vorgaben:

- Jederzeit ausreichend liquide Mittel vorzuhalten

- "goldene Finanzierungsregel"

Zur Erreichung der ersten Vorgabe bedienen wir uns einer umfangreichen Liquiditätsplanung, die ständig um neue Erkenntnisse ergänzt und verbessert wird.

Im Laufe des Jahres 2020 wurden vier Darlehen zur Finanzierung von Betriebs- und Geschäftsausstattung im Gesamtwert von 2 Mio. EUR aufgenommen.

Zusätzlich wurden Leasingverträge über Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie drei PKW abgeschlossen.

Im Rahmen der Mitarbeiterbindung bieten wir Dienstfahrräder an, zu diesem Zweck wurden 12 Leasingverträge über E-Bikes abgeschlossen.

Für die kommenden Jahre sind wiederum Investitionen in Maschinen und Anlagen geplant. Je nach Geschäftsverlauf rechnen wir mit einem Volumen von ca. 2,5 Mio. EUR.

Die Finanzierungen erfolgen zeitnah zum Zeitpunkt der Bestellung. Dabei kommt neben dem klassischen Darlehen auch Leasing und Mietkauf zum Einsatz.

C. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Der Bericht umfasst einen Prognosehorizont von einem Jahr, gerechnet vom letzten Abschlussstichtag.

1. Hinweise auf laufende Projekte

ERP-System

Im Oktober 2019 haben wir uns entschlossen, die Einführung des neuen ERP-Systems nicht weiter zu verfolgen. Stattdessen soll das vorhandene System überarbeitet und modernisiert werden.

Neubau Stanzblechfertigung

Anfang 2019 hat die Elstermann & Spilker GbR (E&S-GbR) mit dem Neubau einer Gewerbeimmobilie begonnen. Seit Anfang 2021 wird die Fertigung der Stanzbleche komplett in der neuen Halle durchgeführt. Die durch den Umzug in Leopoldshöhe-Greste frei gewordenen Räume werden renoviert, umgebaut und einer neuen Nutzung zugeführt.

2. Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken des Unternehmens

Corona-Pandemie

Die Corona-Pandemie hat lange Zeit alle anderen Risiken deutlich überlagert.

Der Maschinen- und Vorrichtungsbau sowie der rotative Werkzeugbau konnten von den neuen Anforderungen profitieren und einen Umsatzzuwachs generieren. Bei den Stanzblechen müssen wir allerdings mit Umsatzverlusten leben.

Ein weiterhin anhaltendes Risiko in diesem Zusammenhang sehen wir in möglichen Forderungsverlusten, durch Insolvenzen bei (ausländischen) Kunden, die im Laufe des Jahres 2021 eintreten können. Durch die starke Streuung unserer Umsätze sowie der Absicherung durch Anzahlungen versuchen wir diese Gefahr zu minimieren, ganz ausschließen können wir sie hingegen nicht.

Etiketten

Der für uns relevante Markt im Etikettenbereich wird sich in den nächsten Jahren weiter aufspalten. Einerseits wird es immer mehr Anbieter bzw. Kapazitäten für die "LowCost"-Produkte geben. Andererseits werden die Anforderungen an "HighQuality"-Werkzeuge steigen. Unser Anspruch ist es, diese "HighQuality"-Nachfrage optimal zu befriedigen, unabhängig von der zu Grunde liegenden Anwendung. Dafür werden wir zum einen unsere Produkte weiter verbessern und zum anderen neue Märkte erschließen müssen.

Die von uns getätigten Investitionen ermöglichen es, Produkte mit gleichbleibend hoher Qualität zu fertigen. Auch zukünftig werden wir, um unseren Ansprüchen genügen zu können, erhebliche Investitionen in unseren Maschinenpark tätigen, ohne die Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter darüber zu vernachlässigen.

Liquidität

Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der konstanten Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Risiken / Chancen / Entwicklung

Unternehmerische Tätigkeit ist immer mit Risiken und Chancen behaftet.

Beides rechtzeitig zu erkennen und richtig zu handeln ist eine der vornehmsten Aufgaben des Managements.

Neben den Folgen der Corona-Pandemie sehen wir folgende Risiken:

- steigende Rohstoff- und Energiepreise

- mangelnde Verfügbarkeit von Fachkräften

- unzureichende Infratruktur

- technologische Entwicklungen, die unsere Produkte ersetzen

Die Spilker GmbH ist Haftungsverhältnisse für die Tochtergesellschaften Spilker Italia und Spilker Polska eingegangen. Als Folge der Corona-Krise und den damit verbundenen wirtschaftlichen Einbußen, können wir eine Inanspruchnahme daraus nicht ausschließen.

Dem steigenden Verlauf von Rohstoff- bzw. Energiepreisen begegnen wir mit langfristig optimierten Lieferverträgen sowie durch Sparmaßnahmen und Nutzung neuer Techniken.

Gegen den Fachkräftemangel setzen wir, bereits seit vielen Jahren, auf die eigene Ausbildung sowie, soweit sinnvoll möglich, einen verstärkten Einsatz digitaler Lösungen.

Bei den Problemen der Infrastruktur setzen wir auf Ausbau und Verlagerung unserer Standorte. Mit der Verlegung der Stanzblechfertigung an einen neuen Standort ergeben sich neben den räumlichen auch organisatorische Vorteile. Die bisher durch Platzmangel beengt aufgestellten Maschinen(-gruppen), können jetzt für einen verbesserten Ablauf neu strukturiert werden. Zudem lassen sich Übergabeplätze eindeutiger definieren und überwachen.

Den technischen Fortschritt für uns zu nutzen und die Veränderung der Ansprüche an unsere Produkte nicht nur passiv zu begleiten sondern aktiv zu gestalten, halten wir für die beste Maßnahme gegen Produktüberalterung.

Eine Konsequenz daraus ist der kontinuierliche Ausbau unseres Maschinenbaus und die Einbindung der Werkzeuge in dessen wachsenden und wechselnden Anforderungen.

Besonders letzteres hat es uns ermöglicht die aus der Corona-Pandemie erwachsenden Chancen zu nutzen. Hier wurden schnell verfügbare Techniken für die massenhafte Fertigung von Hygieneartikeln benötigt, die wir zur Verfügung stellen konnten.

Diese Kontakte zu dauerhaften Geschäftsbeziehungen zu entwickeln ist die Aufgabe der nächsten Monate.

Mit dem Umzug der Stanzblechfertigung, die im ersten Quartal 2021 abgeschlossen wurde, ergeben sich mehrere neue Möglichkeiten:

Steigerung der Stanzblechkapazität

Nutzung der frei werdenden Räumlichkeiten für den Werkzeug- u. Maschinenbau

Wie sich anlässlich der Corona-Krise gezeigt hat, gibt es intensive Verbindungen zwischen dem rotativen Werkzeugbau und dem Maschinenbau.

Diese Verbindungen haben uns den Einstieg in das Jahr 2021 und die Zeit der Kontakteinschränkungen deutlich erleichtert.

Unsere Auftragseingänge pendeln um unsere Zielgröße, liegen im Durchschnitt aber für den rotativen Werkzeugbau und den Maschinenbau etwas darüber, bei den Stanzblechen eher darunter.

Wir gehen allerdings davon aus, dass wir, ohne weiteren Lockdown, unsere Umsatzziele in allen Sparten erreichen können.

Wie auch in den Vorjahren werden wir im Verlauf des Jahres entscheiden, welche unserer geplanten Investitionen wir umsetzen werden.

Wenn unsere Maßnahmen zur Vermeidung von Forderungsausfällen greifen, sehen wir keine steigenden Liquiditätsrisiken.

Um die Spilker GmbH nicht unkontrollierten Gefahren auszusetzen, werden Risiken identifiziert und fortlaufend durch die Geschäftsführung überwacht.

3. Beschaffung

Mit Ausnahme von steigenden Rohstoffpreisen sehen wir in der Beschaffung keine größeren Risiken. Durch unsere Fertigungstiefe sind wir weitestgehend nicht auf spezielle Materialien, Komponenten oder Lieferanten angewiesen.

4. Produktion

Durch die Auslagerung der Stanzblechfertigung werden uns ab dem dritten Quartal 2021 am Standort "Greste" weitere Räumlichkeiten für die Produktion zur Verfügung stehen. Wir werden diesen Platz nutzen, um unsere Abläufe zu verbessern. Nicht zuletzt durch die Corona-Krise werden wir die Digitalisierung unserer Prozesse weiterhin vorantreiben.

5. Forschung und Entwicklung

Im Bereich FuE werden mehrere Projekte abgewickelt. Kernpunkte unserer Anstrengungen sind:

- Ausbau unserer Produkte für den "Nicht-Etiketten-Bereich"

- Weiterentwicklung unserer Stanz- und Prägewerkzeuge.

Für die nächsten Jahre stehen die Stärkung des Kerngeschäftes (Stanzen und Prägen) sowie der Ausbau der Maschinenfertigung im Zentrum unserer Bemühungen.

6. Umweltaspekte

Wir werden in den kommenden Jahren großen Wert auf umweltschonende Verfahren und Verhalten legen. Die im letzten Bericht angesprochene Reduzierung der Verwendung von Plastikerzeugnissen wurde zu einem großen Teil bereits umgesetzt. Traditionell bestehen unsere Transportverpackungen nur aus einem geringen Kunststoffanteil, den wir aber noch weiter verringern werden. Soweit sinnvoll werden wir auch vermehrt auf E-Mobilität umsteigen. Aktuell umfasst unser Fuhrpark auch sechs PKW mit Plug-In-Hybrid-Technik.

 

Leopoldshöhe, den 7. Juni 2021

gez. Andreas Spilker

gez. Herbert Spilker

gez. Henrik Spilker

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2020

SPILKER GMBH, LEOPOLDSHÖHE

AKTIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 7.205.263,20 6.304.171,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 188.814,09 276.690,09
II. Sachanlagen 7.016.449,11 6.027.481,82
B. UMLAUFVERMÖGEN 7.214.914,52 5.691.942,14
I. Vorräte 1.699.370,00 1.515.939,35
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.881.369,27 3.493.392,83
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 83.331,53 (Vorjahr: EUR 77.792,52)
III. Schecks, Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.634.175,25 682.609,96
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 154.700,00 119.570,00
- davon Disagio: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
14.574.877,72 12.115.684,05

PASSIVA

31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
A. EIGENKAPITAL 5.212.932,57 4.753.036,18
I. Gezeichnetes Kapital 256.000,00 256.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.497.036,18 4.861.138,17
III. Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 459.896,39 -364.101,99
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.812.127,64 1.083.479,50
C. VERBINDLICHKEITEN 7.549.817,51 6.279.168,37
- davon aus Steuern: EUR 104.642,34 (Vorjahr: EUR 116.002,67)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 13.440,88 (Vorjahr: EUR 17.947,46)
14.574.877,72 12.115.684,05

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

2020
EUR
2019
EUR
1. Personalaufwand -12.048.921,15 -12.137.650,81
a) Löhne und Gehälter -9.931.772,65 -9.872.908,29
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.117.148,50 -2.264.742,52
- davon für Altersversorgung: EUR 164.821,78 (Vorjahr: EUR 176.570,49)
2. Abschreibungen -1.250.161,62 -1.366.847,72
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.235.564,62 -1.316.847,72
b) Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens -14.597,00 0,00
c) Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -50.000,00
3. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.331.676,54 -4.812.720,26
4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.552,07 21.567,99
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -78.423,86 -58.498,77
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -236.535,04 57.437,36
7. Ergebnis nach Steuern 479.633,16 -358.145,99
8. Sonstige Steuern -19.736,77 -5.956,00
9. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 459.896,39 -364.101,99

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2020

SPILKER GMBH, LEOPOLDSHÖHE

ALLGEMEINE ANGABEN

Angaben gem. § 264 Abs. 1a HGB:

Die Spilker GmbH, Handelsstr. 21-23, 33818 Leopoldshöhe hat ihren Sitz in Leopoldshöhe und wird beim Amtsgericht Lemgo unter der Handelsregisternummer HRB 1569 geführt.

Die Spilker GmbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB.

Die Gewinn und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der Spilker GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten (Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten) angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände nach der linearen Methode vorgenommen. Die lineare Abschreibungsmethode wird auch für bereits in Vorjahren angeschaffte Vermögensgegenstände angewendet. Mit dem Wegfall der umgekehrten Maßgeblichkeit wurde für die handelsrechtliche Bilanzierung auf die lineare Abschreibungsmethode umgestellt, da diese eher dem wirtschaftlichen Verlauf entspricht.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert (unter Berücksichtigung des Wahlrechts gemäß § 253 Abs. 2 Satz 3 HGB) angesetzt.

Die Vorräte bzw. die unfertigen Erzeugnisse wurden mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung der erkennbaren Risiken bewertet.

Das Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB wurde zum beizulegenden Zeitwert bewertet.

Die flüssigen Mittel sind mit ihrem Nennwert bewertet.

In dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Stichtag, welche Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen, eingestellt.

Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" nach den Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck bewertet. Für die Abzinsung wurde der Zinssatz laut Abzinsungstabelle der deutschen Bundesbank gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB verwendet.

Abgesicherte Pensionszusagen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB werden mindestens in Höhe des Wertes der Rückdeckungsversicherung (Deckungsvermögen und verzinsliches Guthaben) angesetzt.

Rückstellungen werden entsprechend den Vorgaben des § 249 HGB gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen.

ANGABEN UND ERLÄUTERUNGEN ZU EINZELNEN POSTEN DER BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel.

Forderungen gegen verbundene Unternehmen

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen die Elstermann & Spilker GbR aus einer Darlehensgewährung in Höhe von 530 TEUR enthalten.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr in Höhe von 83.331,53 EUR (VJ: 77.792,52 EUR) enthalten.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 256.000,- EUR.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände zum Abschlussstichtag beträgt 773 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 1.058 TEUR.

Die Anschaffungskosten der verrechneten Rückdeckungsversicherung beträgt 694 TEUR.

In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 25 TEUR mit Zinserträgen aus dem Deckungsvermögen in Höhe von 23 TEUR verrechnet.

Der Personalaufwand für die Rückdeckungsversicherung beträgt 105 TEUR.

Der Unterschiedsbetrag im Sinne § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 143.085 EUR.

Dieser Betrag unterliegt zugleich einer Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für folgende ungewisse Verbindlichkeiten gebildet:

Ausstehende Personalkosten 550 TEUR
Rückbau Ätzerei 211 TEUR
Ausstehende Gutschriften 80 TEUR
Rechts- und Beratungskosten 50 TEUR
Provisionen und Boni 95 TEUR
Berufsgenossenschaft 84 TEUR
Gewährleistungen 164 TEUR

Verbindlichkeiten

Die im Jahresabschluss ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren in Höhe von 5.014.252,52 EUR durch Sicherungsübereignung von Einbauten, Maschinen und PKW gesichert.

Vier Darlehen über insgesamt 2.471.835,24 EUR sind zusätzlich durch Grundschulden auf die Immobilie der Elstermann & Spilker GbR gesichert. Die Gesellschafter der Elstermann & Spilker GbR haben darüber hinaus auch eine Bürgschaft für diese Darlehen übernommen.

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag Restlaufzeit Gesicherter Betrag
in EUR bis zu einem Jahr von mehr als einem Jahr mehr als fünf Jahre
ggü. Kreditinstituten 5.014.252,52 731.058,50 2.418.156,10 1.865.037,92 5.014.252,52
aus erhaltenen Anzahlungen 760.967,60 760.967,60 0,00 0,00 0,00
aus Lieferungen und Leistungen 591.591,69 591.591,69 0,00 0,00 0,00
ggü. verb. Unternehmen 16.149,93 16.149,93 0,00 0,00 0,00
ggü. Gesellschaftern 174.663,06 174.663,06 0,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 992.192,71 869.331,30 122.861,41 0,00 0,00
Summe 7.549.817,51 3.143.762,08 2.541.017,51 1.865.037,92 5.014.252,52
Art der Verbindlichkeit ggü. Kreditinstituten Art der Sicherheit Sicherungsübereignung
aus erhaltenen Anzahlungen -
aus Lieferungen und Leistungen -
ggü. verb. Unternehmen -
ggü. Gesellschaftern -
sonstige Verbindlichkeiten -
Summe -

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung betrugen die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gegenüber Dritten im Sinne des § 285 Nr. 3 HGB aus Miet- und Leasingverträgen 927.276,74 EUR.

Die Immobilien-Mietverträge sind auf unbestimmte Zeit geschlossen, daher wird hier nur der Wert des ersten Jahres angegeben (1.131 TEUR).

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten ergeben sich 6.230.000,00 EUR (davon gegenüber verbundenen Unternehmen 130.000,00 EUR).

Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage der Gesellschaften kann eine Inanspruchnahme i.H.v. 130 TEUR nicht ausgeschlossen werden.

ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 23.594.291,43 EUR, davon wurden 52,0 % im Ausland erzielt.

Abschreibungen

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen i.H.v. 50 TEUR enthalten.

SONSTIGE ANGABEN

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herbert Spilker, Detmold, Technischer Geschäftsführer

Andreas Spilker, Detmold, Technischer Geschäftsführer

Henrik Spilker, Detmold, Technischer Geschäftsführer

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 113 gewerbliche Arbeitnehmer, 74 Angestellte und 23 Auszubildende beschäftigt.

Angaben gem. § 285 Nr. 11 HGB

Name und Sitz: Spilker Italia s.r.l., Rho (Italien)
Anteile der Spilker GmbH: 100,0 %
Eigenkapital: -64.491,44 EUR
Jahresergebnis: -78.099,74 EUR
Name und Sitz: Spilker Polska Sp. z o. o., Swiebodzin (Polen)
Anteile der Spilker GmbH: 99,99 %
Eigenkapital: -622.318,99 PLN / -138.465,98 EUR
Jahresergebnis: -84.390,21 PLN / -18.776,82 EUR

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres (gem. §285 Nr. 33 HGB)

Die Corona-Pandemie hat uns (Stand 31.05.2021) mehr Chancen als Risiken eröffnet.

Im Werkzeugbau wurde der Auftragsrückgang der Automotive-Industrie durch Zuwächse der Pharmazie- und Hygienebranche mehr als ausgeglichen.

Der Bedarf an Vorrichtungen ist sprunghaft angestiegen, sodass wir unsere Ertragsaussichten als eher positiv einschätzen. Das Risiko der Forderungsverluste durch krisenbedingte Insolvenzen, insbesondere ausländischer Kunden, können wir natürlich nicht ausschließen.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 459.896,39 EUR. Davon sollen 280.210,00 EUR ausgeschüttet werden, der übersteigende Betrag wird den Gewinnrücklagen gutgeschrieben.

 

Leopoldshöhe, 7. Juni 2021

gez. Andreas Spilker

gez. Herbert Spilker

gez. Henrik Spilker

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 567.151,73 18.676,00 4.132,00 0,00 581.695,73
Geleistete Anzahlungen 339.507,00 0,00 0,00 0,00 339.507,00
906.658,73 18.676,00 4.132,00 0,00 921.202,73
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.022.640,51 67.000,15 0,00 1.426.926,52 2.516.567,18
Technische Anlagen und Maschinen 9.959.413,78 815.147,79 106.943,71 637.463,80 11.305.081,66
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.126.053,84 215.439,92 140.569,32 13.134,45 3.214.058,89
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.209.376,11 1.557.021,08 436.633,71 -2.077.524,77 1.252.238,71
16.317.484,24 2.654.608,94 684.146,74 0,00 18.287.946,44
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 561.787,74 0,00 0,00 0,00 561.787,74
561.787,74 0,00 0,00 0,00 561.787,74
17.785.930,71 2.673.284,94 688.278,74 0,00 19.770.936,91
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2020
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2020
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 431.968,64 55.932,00 3.512,00 484.388,64
Geleistete Anzahlungen 198.000,00 50.000,00 0,00 248.000,00
629.968,64 105.932,00 3.512,00 732.388,64
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 917.870,51 89.280,67 0,00 1.007.151,18
Technische Anlagen und Maschinen 6.876.747,44 773.770,96 37.640,71 7.612.877,69
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.495.384,47 266.580,99 110.497,00 2.651.468,46
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
10.290.002,42 1.129.632,62 148.137,71 11.271.497,33
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 561.787,74 0,00 0,00 561.787,74
561.787,74 0,00 0,00 561.787,74
11.481.758,80 1.235.564,62 151.649,71 12.565.673,71
NETTOBUCHWERTE
31.12.2020
EUR
31.12.2019
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.307,09 135.183,09
Geleistete Anzahlungen 91.507,00 141.507,00
188.814,09 276.690,09
II. SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.509.416,00 104.770,00
Technische Anlagen und Maschinen 3.692.203,97 3.082.666,34
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 562.590,43 630.669,37
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.252.238,71 2.209.376,11
7.016.449,11 6.027.481,82
FINANZANLAGEN
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
0,00 0,00
7.205.263,20 6.304.171,91

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Spilker GmbH, Leopoldshöhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresschluss der Spilker GmbH, Leopoldshöhe, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Spilker GmbH, Leopoldshöhe, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil über die Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

undefined, 11. Juni 2021

undefined gez. Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer

undefined gez. Wilhelm Bollmann, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2020 mit einer Bilanzsumme von 14.574.877,72 EUR wurde in der Gesellschafterversammlung vom 30.07.2021 festgestellt. Es wurde beschlossen den Jahresüberschuss in Höhe von 280.210,00 EUR auszuschütten und den übersteigenden Betrag den Gewinnrücklagen gutzuschreiben.

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