Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 121925
Vorher
Bralo Projektentwicklung und Vertriebsgesellschaft mbHBralo Automobile GmbH
Eingetragen
26.2.2001
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenGroßhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tGroßhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Gegenstand
Der Handel (An- und Verkauf) sowie der Im- und Export von neuen und gebrauchten KfZ und alle damit im Zusammenhang stehenden Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Thomas Wendlandt
seit 18.12.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Mittelweg 113, 20149 Hamburg
20.588 €
70.00%
Germany
8.824 €
30.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BRALO Automobile GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäftsverlauf:

Die Bralo Automobile GmbH betreibt einen weltweiten Fahrzeughandel, welcher sich auf den An- und Verkauf von Premium- und Luxusautomobilen, zumeist neu oder neuwertig, spezialisiert hat.

Die Geschäftsleitung wird unterstützt durch ein kleines Team von ausgewiesenen Spezialisten im internationalen Premium Automobilhandel, ergänzend dazu kommt die Logistik sowie Akkreditivabteilung und die Verwaltung.

Aufgrund der jahrzehntelangen aufgebauten Geschäftsverbindungen, darunter die ausgezeichneten internationalen Kontakte zu Marken-Händlern und Importeuren, verfügt die Bralo Automobile GmbH über ein sehr gefestigtes Netzwerk an Kunden und Lieferanten.

Im Verlaufe des Jahres 2023 haben sich die Themen der Lieferketten, die coronabedingten Lieferengpässe mehr und mehr entspannt. Seit Mitte des Jahres gibt es wieder Überkapazitäten an Fahrzeugen in den internationalen Märkten. Ein eindeutiger Indikator für diese Entwicklung sind die ständig steigenden Lagerbestände der OEM ́s. Einhergehend mit dieser Entwicklung stellen wir eine dramatische Normalisierung des Preisniveaus im Laufe des Jahres 2023 fest.

Fahrzeuge kommen wieder überpünktlich. Zum Teil sogar sehr viel eher als geplant. Leider wurden diese Waren zum Teil noch zu sehr hohen Einkaufspreisen bestellt und werden nur mit erhöhtem Aufwand veräussert werden können.

Grundsätzlich ist festzustellen, dass die Erträge pro Fahrzeug sich deutlich reduzieren/normalisieren. Des Weiteren ist das Tagesgeschäft zunehmend komplizierter und zeitintensiver geworden. Zahlungen sind zum Teil sehr schleppend. Abholung und Logistik sind öfter mit höherer Komplexität und zusätzlichen Themen behaftet.

Die Bralo Automobile GmbH wird im Geschäftsjahr 2023 mit einem leicht positiven Ergebnis abschließen, bei einem Umsatz von 39,2 Millionen € (Vorjahr 41 Millionen €). Das Eigenkapital der Gesellschaft reduzierte sich 2022 von 2,86 Millionen € im Jahr 2023 auf circa 2,2 Millionen €.

Aufgrund der Entwicklung der Fahrzeugpreise im Handel der Bralo Automobile GmbH sind die Transport- und Logistikkosten überproportional gestiegen. Der Anteil der geschlossenen Einzeltransporte hat stark zugenommen. Diese Notwendigkeit zeigen die Erfahrungen aus den vergangenen Jahren, dass Beschädigungen und Reklamationen bei offenen (günstigeren) Transporten öfter an der Tagesordnung waren als bei den geschlossenen.

Die stark gestiegenen Zinsen haben die Kostensituation innerhalb des Geschäftsjahres 2023 zusätzlich negativ beeinflusst. Die verfügbaren Kreditlinien seitens der Banken wurden allerdings zu keiner Zeit vollständig in Anspruch genommen. Dadurch war die Bralo Automobile GmbH jederzeit in der Lage, den fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Aufgrund des absehbaren Geschäftsverlaufs in 2023 wurden nur sehr wenige Investitionen getätigt.

Lage:

Zum Ende des Geschäftsjahres 2023 kann festgehalten werden, dass das Preisniveau von Luxusfahrzeugen sich grundsätzlich auf das Niveau von vor Corona normalisiert und eingependelt hat. Zum Teil haben einzelne Produkte 20-30 % im Preis nachgegeben. Speziell Sportwagen haben eine überproportional große Korrektur nach unten erfahren. Ertragsgaranten des Vorjahres wie ein Rolls-Royce Cullinan oder eine Mercedes-Benz G Klasse haben sich bei den Marktpreisen deutlich nach unten entwickelt, waren aber dennoch eine Ertragskonstante. Im zweiten Halbjahr 23 gelang es der Bralo Automobile GmbH zunehmend, speziell Mercedes-Benz G Klasse, vom Markt zu kaufen; an dieser Stelle profitierte die Bralo Automobile von einem sehr starken Beschaffungsnetzwerk, welches während der vergangenen 2 Jahrzehnte aufgebaut und gefestigt wurde.

Die langjährigen Geschäftsbeziehungen nach Mainland China sorgten für einen konstanten und guten Absatz von Produkten der Marken Bentley, Rolls Royce und Mercedes Benz. Auch der Handel mit italienischen Sportwagen war im Jahr 2023 eine feste Größe und hat solide Erträge erwirtschaftet.

Aufgrund der allgemein höheren Verfügbarkeit von Fahrzeugen war die Beschaffung einfacher und unproblematischer. Händler und Importeure, wie auch Hersteller, haben uns wieder proaktiv Fahrzeuge angeboten. Ein mitentscheidender Vorteil im augenblichen Markt ist die außerordentliche seriöse Zahlungsmoral der Bralo Automobile GmbH. Dieses ist möglich durch eine solide Kapitaldecke und die Unterstützung der Banken mit den immer zur Verfügung stehenden Kreditlinien. Die Möglichkeit am Markt bei Angeboten von Lagerfahrzeugen schnell und unbürokratisch agieren zu können, hat zu deutlichen Zulauf von Lieferanten geführt und erfreuliches Geschäft gebracht. Zuverlässigkeit und Vertrauen sind in diesen Zeiten der Marktbereinigung willkommene Tugenden und oftmals entscheiden sich Lieferanten für den aus ihrer Sicht "kleineren Ertrag" aber für die schnelle und unkomplizierte zuverlässige Abwicklung.

Der Handel mit elektrischen Fahrzeugen, welcher im Geschäftsjahr 2022 erstmalig spürbar war, hat die Erwartungen für 2023 nicht bestätigt. Die weltweite Nachfrage nach deutschen Premium- Elektrofahrzeugen ist eingebrochen und im Handel der Bralo Automobile nicht mehr messbar.

Darstellung der erwarteten Geschäftsentwicklung:

Der weltweite Automobilhandel steht vor großen Veränderungen. Die Chinesen haben sich mittlerweile zum führenden Weltmarktanbieter für Elektrofahrzeuge entwickelt. Die deutschen Automobilhersteller haben in diesem Bereich aktuell den Anschluss verloren, der größte Absatzmarkt der Welt für die OEMs der Vergangenheit wird deutlich schwieriger werden.

Die europäischen Premium-Hersteller haben in den vergangenen sehr guten Geschäftsjahren an allen Ertragsschrauben gedreht und dieses zum Teil auch so stark, sodass sie in den nächsten ein bis zwei Jahren die Konsequenzen daraus erleben werden.

Drastische Preiserhöhungen, die mit Inflation und höheren Energiekosten nicht mehr zu argumentieren sind, machen sich jetzt mehr und mehr im Markt negativ bemerkbar.

Konsumenten sind sehr viel preissensibler und die Zinsentwicklung für mobile Produkte befindet sich nach wie vor auf einem hohen Niveau, wobei die Wirtschafts-Aussichten als schlecht bezeichnet werden dürfen.

Die europäischen Hersteller schauen in eine unsichere Zukunft und der Absatzdruck wird weiter steigen. Schon heute beobachten wir die Angebote im Leasing mit Faktoren von deutlich unter 1,0 und dieses bei konstant hohen Zinsen.

Die Bralo Automobile GmbH hat für das Geschäftsjahr 2024 primär die Aufgabe, die zu teuer eingekauften Fahrzeuge so schnell wie möglich zu vermarkten und sicheres, mit Anzahlung hinterlegtes Neugeschäft zu generieren.

Fahrzeuge vorzubestellen, ohne dass diese verkauft sind, stellt bei der aktuellen Marktsituation ein zu großes Risiko dar. Die Roherträge/Fahrzeug haben sich wieder normalisiert. Die Umstellung der Premium Anbieter auf den favorisierten Direktvertrieb wird zusätzliche Herausforderungen mit sich bringen. Ob sich dieses Geschäftsmodell bei den OEMs weiter durchsetzen wird, ist fraglich. Der Auftragseingang bei der Marke Mercedes Benz hat sich auch als Konsequenz der Einführung des Direktvertriebes im Jahre 2023 für das Geschäftsjahr in Deutschland fast halbiert.

Im Laufe des Geschäftsjahres 2024 wird sich der Absatzdruck im Markt weiter erhöhen. Trotz der hohen Zinsen werden die Leasing-Faktoren sich schnell wieder bei unter 0,5 bewegen, welches ein sehr deutlicher Indikator für problematischen Absatz darstellt. Allerdings wird dieses sich zum überwiegenden Teil bei den Massenprodukten abspielen. Die Luxusfahrzeuge und Highend-Produkte werden sehr viel weniger von diesen Themen betroffen sein. Dennoch werden auch dort die Hersteller den Markt spüren und Parallelmarkthändler, wie die Bralo Automobile werden mehr Handelsware angeboten bekommen.

Chancen und Risiko Bericht:

Die Bralo Automobile GmbH wird zum Beginn des Geschäftsjahres 2024, mit Priorität, den außergewöhnlichen Warenbestand bereinigen und bei diesen Fahrzeugen mit einer höheren Flexilibität bei der Preisgestaltung agieren. Die Planung für das Geschäftsjahr 2024 ist ein positives Betriebsergebnis.

Bereits zum Ende des Geschäftsjahres 2023 verschlechterte sich die Zahlungsmoral vieler Kunden. Diese Entwicklung wird sich im Laufe des Jahres 2024 noch weiter verschlechtern. Bei Neugeschäft wird mehr auf ausreichenden Anzahlungen geachtet werden, um Ausfälle bei der Abnahme von "built to order" Fahrzeugen zu reduzieren. Des Weiteren wird das Geschäft erschwert durch zusätzliche neue Bürokratismen, zum Beispiel Einführung der ISO bei Bankgeschäften oder auch weitere Vorschriften zur Beachtung für die Lieferung von Fahrzeugen in Sanktionsgebiete.

Im Jahr 2024 werden neue Produkte von den Automobilherstellern vorgestellt werden, welche im zweiten Halbjahr `24 und den Folgejahren für die Bralo Automobile GmbH lukrative Handelsware sein wird. Unter anderem sprechen wir von der neuen Mercedes-G Klasse, dem Facelift Rolls-Royce Cullinan, Lamborghini Urus Hybrid, um nur einige Fahrzeuge zu nennen.

Auch im Supersportwagenbereich Ferrari oder Lamborghini werden einige interessante Produkte gehandelt werden können.

Des Weiteren wird die Bralo Automobile im Laufe des Geschäftsjahres 2024 Ihre Chance in anderen Segmenten wahrnehmen. Des Öfteren wurden in der Vergangenheit Nachfragen nach Volumenfahrzeugen im Preissegment unter 100.000, - Euro netto nicht konsequent verfolgt. Dieses lag zum einen an der nicht verfügbaren Ware während der Corona-Zeit, und zum anderen, dass der Aufwand der Beschaffung zu groß war in Relation zum möglichen Ertrag. Das Überangebot an Fahrzeugen 2024 wird die Thematik der Beschaffung erträglich gestalten und so wird die Bralo Automobile GmbH den Fokus auf den Verkauf kleiner & größere Pakete im Segment unter 100TE als zusätzliche Chance für dieses und die kommenden Geschäftsjahre nutzen.

Im Jahre 2024 werden einige Mitbewerber vom Markt verschwinden, somit das "Stück vom Kuchen" wieder größer werden und stellt eine gute Chance für die Bralo Automobile GmbH.

 

Hamburg, 02. April 2024

Thomas Wendlandt

Simone Bralo

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 818.360,00 968.767,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 978,00
II. Sachanlagen 664.359,00 818.639,00
1. technische Anlagen und Maschinen 400.123,00 434.781,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 264.236,00 383.858,00
III. Finanzanlagen 154.000,00 149.150,00
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 124.000,00 124.000,00
2. Beteiligungen 25.000,00 25.000,00
3. Sonstige Finanzanlagen 5.000,00 150,00
B. Umlaufvermögen 12.056.996,71 10.487.004,13
I. Vorräte 8.399.102,19 7.691.170,70
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 800.582,50
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.007.385,89 2.343.947,33
1. Forderungen gegen Gesellschafter 375.045,67 830.500,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 375.045,67 830.500,00
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 391.798,63 316.600,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.240.541,59 1.196.847,33
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 19.593,74 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 650.508,63 451.886,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.493,00 57.071,15
Aktiva 12.890.849,71 11.512.842,28

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.286.878,37 2.858.800,25
I. Gezeichnetes Kapital 29.412,00 29.412,00
II. Kapitalrücklage 205.000,00 205.000,00
III. Gewinnvortrag 2.024.388,25 1.405.418,88
IV. Jahresüberschuss 28.078,12 1.218.969,37
B. Rückstellungen 875.381,33 911.569,33
C. Verbindlichkeiten 9.728.173,51 7.742.056,20
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.123.629,35 6.632.259,90
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.543.403,81 2.745.332,63
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.580.225,54 3.886.927,27
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 163.503,89
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 163.503,89
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.604.544,16 946.292,41
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.604.544,16 946.292,41
D. Rechnungsabgrenzungsposten 416,50 416,50
Passiva 12.890.849,71 11.512.842,28

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.161.083,07 5.726.297,29
2. Personalaufwand 1.228.910,86 1.393.586,29
a) Löhne und Gehälter 1.173.283,79 1.320.982,66
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 55.627,07 72.603,63
3. Abschreibungen 124.549,70 201.434,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 124.549,70 201.434,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.444.872,01 1.962.551,66
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 7.813,03 5.399,30
5. Erträge aus Beteiligungen 7.152,20 7.110,56
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 44.366,62 13.912,60
7. Aufwendungen aus Verlustübernahmen (Mutter) 7.698,62 9.400,05
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 337.093,33 142.342,94
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 40.103,79 793.947,63
10. Ergebnis nach Steuern 29.373,58 1.244.056,93
11. sonstige Steuern 1.295,46 25.087,56
12. Jahresüberschuss 28.078,12 1.218.969,37

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: BRALO Automobile GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Hamburg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Hamburg
Register-Nr.: 121925

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der BRALO Automobile GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Für das Unternehmen besteht nach § 238 HGB Buchführungspflicht.

Die Gliederung des Jahresabschlusses entspricht den Vorschriften des HGB unter besonderer Beachtung der §§ 266 und 275 HGB.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt (§ 275 Abs. 2 HGB).

Die Gesellschaft bilanziert - soweit zulässig - unter Beachtung der steuerlichen Ansatzvorschriften. Sie hat die Bilanzierungsmethode gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

Die geltenden handelsrechtlichen Bewertungsvorschriften wurden unter Berücksichtigung der Fortführung der Unternehmenstätigkeit beachtet. Die Gesellschaft nimmt steuerliche Bewertungswahlrechte wahr und übernimmt diese "soweit zulässig" in ihre Handelsbilanz. Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

Allen am Bilanzstichtag bestehenden Risiken - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - ist durch die Bildung ausreichender Rückstellungen und Wertberichtigungen Rechnung getragen. Soweit solche Risiken nach dem Bilanzstichtag entstanden sind, wird auf sie im Anhang verwiesen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten

- Ausleihungen zum Nennwert

- unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Diese werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 8.800,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 8.800,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 499.922,40 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 911.200,13 24.891,70 71.890,00
Summe Sachanlagen 1.411.122,53 24.891,70 71.890,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 124.000,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 25.000,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 150,00 4.850,00 0,00
Summe Finanzanlagen 149.150,00 4.850,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.569.072,53 29.741,70 71.890,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 8.800,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 8.800,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 499.922,40
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 864.201,83
Summe Sachanlagen 0,00 1.364.124,23
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 124.000,00
2. Beteiligungen 0,00 25.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00
Summe Finanzanlagen 0,00 154.000,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.526.924,23
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.822,00 977,00 0,00 0,00 8.799,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.822,00 977,00 0,00 0,00 8.799,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 65.141,40 34.658,00 0,00 0,00 99.799,40
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.342,13 88.914,70 16.291,00 0,00 599.965,83
Summe Sachanlagen 592.483,53 123.572,70 16.291,00 0,00 699.765,23
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 600.305,53 124.549,70 16.291,00 0,00 708.564,23
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 1,00 978,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1,00 978,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 0,00 400.123,00 434.781,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 264.236,00 383.858,00
Summe Sachanlagen 0,00 664.359,00 818.639,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 124.000,00 124.000,00
2. Beteiligungen 0,00 25.000,00 25.000,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 5.000,00 150,00
Summe Finanzanlagen 0,00 154.000,00 149.150,00
Summe Anlagevermögen 0,00 818.360,00 968.767,00

Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf Euro 808.270,67. Diese sind in den folgenden Positionen enthalten:

Anlagevermögen:
Ausleihungen an verbundene Unternehmen Euro 124.000,00
Umlaufvermögen:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Euro 0,00
Forderungen gegen Gesellschafter 684.270,67
Forderungen gegen verbundene Unternehmen Euro 0,00
Euro 808.270,67

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 J.
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 8.123,6 3.543,4 4.580,2
erhaltene Anzahlungen 1.488,1 1.488,1 0,0
aus Lieferungen und Leistungen 51,9 51,9 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 64,5 64,5 0,0
Summe 9.728,1 5.147,9 4.580,2

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:

Fahrzeuge Euro 200.364,46
persöndliche Bürgschaft Thomas Wendlandt Euro 3.161.111,08
KfW Euro 1.218.750,00
Euro 4.580.225,54

sonstige betriebliche Erträge und sonstige betriebliche Aufwendungen

Innerhalb der sonstigen betrieblichen Erträge und sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Erträge in Höhe von Euro 50.604,40 und Aufwendungen in Höhe von Euro 7.813,03 aus Währungsumrechnungen enthalten.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer betrug 6.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Simone Bralo, Kauffrau

Thomas Wendlandt, Kaufmann

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 28.078,12.

Der Jahresüberschuss wird in den Gewinnvortrag eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Hamburg, 02. April 2024

Simone Bralo

Thomas Wendlandt

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.04.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BRALO Automobile GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft.

Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BRALO Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

• Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Diesen Bestätigungsvermerk erteilen wir zu dem geänderten Jahresabschluss und Lagebericht aufgrund unserer pflichtgemäßen, am 02. April 2024 abgeschlossenen Prüfung und am 28. August 2024 abgeschlossenen Nachtragsprüfung, die sich auf die Änderungen im Ausweis der Forderungen gegen verbundene Unternehmen und der Forderungen gegen Gesellschafter bezog. Auf die Darstellung der Änderungen durch die gesetzlichen Vertreter im geänderten Anhang, Abschnitt Allgemeine Angaben, wird verwiesen.

 

Hamburg, 02. April 2024/ 28. August 2024 (Nachtragsprüfung

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