BtX Energy GmbH
Selbe AdresseIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingeborg, geb. Glaser Lehnert seit 2.11.2021 | Prokura |
Matthias Knoll seit 6.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
POWERSLIDE Sportartikelvertriebs GmbHBindlachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Allgemeine Wirtschaftslage Im Jahr 2023 nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes preisbereinigt um 0,3 % ab. Die wirtschaftliche Entwicklung war dabei wie schon im Vorjahr wesentlich bestimmt durch die Auswirkungen der Energiepreiskrise in Verbindung mit einer ausgeprägten weltwirtschaftlichen Schwäche und den zunehmend spürbaren Effekten der restriktiveren Geldpolitik. Hinzu kam ein außergewöhnlich hoher Krankenstand, der das gesamtwirtschaftliche Arbeitsvolumen dämpfte. Alles dies belastete die deutsche Wirtschaft anhaltender als zu Beginn des vergangenen Jahres angenommen und verzögerte die wirtschaftliche Erholung (vgl. Jahreswirtschaftsbericht 2024 des Bundesministerums für Wirtschaft und Energie, Seite 20). Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %) (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich im Dienstleistungsbereich statt (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspaket, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war (vgl. Pressemitteilung Nr. 019 vom 15. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022 erhöht. Die Inflationsrate fiel damit geringer aus als im Jahr zuvor. Sie hatte im Jahr 2022 noch bei +6,9 % gelegen. Im Dezember 2023 lag die Inflationsrate - gemessen als Veränderung des Verbraucherpreisindex (VPI) zum Vorjahresmonat - bei +3,7 %. Sie verstärkte sich damit zum Jahresende, nachdem sie in den Monaten zuvor rückläufig gewesen war (vgl. Pressemitteilung Nr. 020 vom 16. Januar 2024 des statistischen Bundesamts). 2. Branchenentwicklung, Unternehmensstrategie Geopolitische Spannungen und ein schwierigers gesamtwirtschaftliches Umfeld forderten die Sportartikelindustrie in diesem Jahr heraus. Die volatile globale Wirtschaftslage wirke sich bereits im Vorjahr negativ auf das Verbraucherverhalten aus und führte zu Überbeständen in den Lagern der Unternehmen, die immer noch abgebaut werden müssen. Dennoch zeigt sich die Branche robust: Das Umsatzwachstum lag 2023 global bei 6 %, verglichen mit 2 % im Jahr 2022. Bestehende globale Trends wie etwa die Beliebtheit von Sportswear ("Athleisure") sowie das Bewusstsein für Gesundheit und Wellness haben weiter zugenommen. Darüber hinaus nehmen Konsument*innen Sportartikelhersteller für ihre Nachhaltigkeitsbemühungen mehr als je zuvor in die Verantwortung. Auch für die Sportartikelindustrie bleiben die Risiken einer schwächeren Verbrauchernachfrage aufgrund der eingeschränkten Kaufkraft und eines globalen wirtschaftlichen Abschwungs bestehen. Die Powerslide Sportartikelvertriebs GmbH (im Folgenden: "Powerslide") strebt nach wie vor danach, einer der führenden Anbieter im Rollsport zu sein - mit Produkten, die auf Leidenschaft für den Sport sowie sportlichen Lifestyle basieren. Wir sehen uns an der Spitze des Rollsports in Bezug auf Technologie und Innovation. Es entstanden dabei enorme Vorteile für alle Nutzer dieser faszinierenden Sportart. Inline Skaten macht mehr Spaß als jemals zuvor. Vor diesem Hintergrund setzen wir durch unsere authentischen Marken neue Maßstäbe bei den Produkten. Dadurch steigern wir die Attraktivität und den Bekanntheitsgrad unserer Marken und können so die Wachstumschancen nutzen. Unsere Marken (u. a. Powerslide, Chaya, USD) stehen im Fokus unseres strategischen Geschäftsplans, denn über sie sprechen wir die Bedürfnisse verschiedenster Zielgruppen an - von Top-Sportlern bis zu denjenigen, die Sport als Teil ihres Alltags sehen. Der Konsument steht im Mittelpunkt unserer Marken. Wir wollen das Image der Marken sowie das Vertrauen und die Markentreue der Konsumenten stärken, indem wir stets anlockende Produkte schaffen. Unser Geschäftsmodell wird unter Berücksichtigung der Marktgegebenheiten ständig weiterentwickelt - von der Kollektionsplanung und Produktentwicklung über die Beschaffung und Lieferkette bis hin zu Markteinführung und Vertrieb. Dabei investieren und nutzen wir digitale Technologien und Dienstleistungen, die uns vollkommen neue Möglichkeiten bieten, uns mit dem Konsumenten in Verbindung zu setzen und zu kommunizieren. Unterstützt werden wir durch hochqualifiziertes Personal im IT-Bereich. Wir optimieren unser bereits bestehendes Never-out-of-Stock-Programm ("niemals ausverkauft") weiter. Wir bieten ein ausgewähltes und permanent verfügbares Produktangebot mit längeren Lebenszyklen, durchgehender Nachproduktion sowie beständigem Nachschub an. Somit stellen wir sicher, dass unsere Konsumenten stets die beliebtesten und gefragtesten Produkte bekommen. Insgesamt bediente Powerslide Einzelhändler und Distributoren in über 60 Ländern entweder direkt ab Lager Bindlach/Hamburg oder als Direktlieferungen ab China. Der Umsatzanteil im Ausland betrug dabei 85 % (Vorjahr: 84 %). 3. Ertragslage Der Geschäftsgang 2023 entwickelte sich zwar rückläufig zum vergangenen Jahr 2022, aber nach wie vor sehr positiv. Weiterhin erfreulich entwickelten sich vor allem unsere B2C Online Händler. Dagegen geraten immer mehr kleinere Händler wegen der Konjunkturabschwächung und des anhaltenden Siegeszuges des Online-Handels unter Druck und machen sich Sorgen um ihre Zukunft. Die Herausforderungen für sie sind hoch. Dazu gehören u.a. der durch die Digitalisierung ausgelöste Preisdruck sowie die sinkenden Kundenfrequenzen in den Innenstädten. Der Umsatzrückgang im Vergleich zum Vorjahr zeigte sich auf allen Ländermärkten, wenn auch in jeweils unterschiedlich starker Ausprägung zwischen 26 % und 37 %. Die Umsätze in Deutschland betrugen 1,7 Mio. € (15 % Anteil), in den übrigen Ländern der europäischen Union 5,2 Mio. € (47 % Anteil) und in Drittländern 4,3 Mio. € (38 % Anteil). Insgesamt ergibt sich so für das Geschäftsjahr 2023 ein Umsatzminus von 30,9 % (Gj: 11,1 Mio. €; Vj: 16,1 Mio. €). Die Materialeinsatzquote ist um 12,3 Prozentpunkte gesunken. Per Saldo ergibt sich ein um 0,5 Mio. € niedrigeres Rohergebnis (ohne sonstige betriebliche Erträge). Die Personalkosten lagen auf Vorjahresniveau. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 330 T€ (insbesondere Kosten der Warenabgabe mit 283 T€). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist unter Berücksichtigung der Abschreibungen (-11 T€) und der sonstigen betrieblichen Erträge (-297 T€) im Vorjahresvergleich um 377 T€ gesunken. Die außerordentlich guten Ergebnisse der Jahre 2020 und 2021 waren keine repräsentativen und nachhaltig zu erzielenden Ergebnisse. Sie waren allein verursacht durch die Sonderumstände, bedingt durch die Corona-Pandemie und das damit zusammenhängende Freizeitverhalten der Bevölkerung sowie aufgrund der durch die Corona-Pandemie verursachten Lieferschwierigkeiten der Konkurrenten. Aus diesem Grund sind wir mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz des Umsatz- und Ergebnisrückgangs mehr als zufrieden. Ausblick Es ist zu erwarten, dass sich die Nachfrage innerhalb der Branche des Rollensports wieder relativieren wird. Der komparative Geschäftsvorteil gegenüber den Konkurrenten wird sich ebenfalls wieder normalisieren. Der Geschäftsgang in den ersten 6 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2024 entwickelte sich dennoch erfreulich. Ab 2024 rechnet die Gesellschaft wieder mit Umsätzen (ca. 11 - 12 Mio. €) und Betriebsergebnissen (ca. 400 T€) entsprechend der Jahre 2017-2019. 4. Vermögenslage Trotz Verminderung des Vorratsvermögens (-0,6 Mio. €) und Minderung des Forderungsbestandes und der sonstigen Vermögensgegenstände (-0,3 Mio. €) erhöhte sich die Bilanzsumme aufgrund der Erhöhung der flüssigen Mittel (+1.469 T€) um 485 T€ auf 12.977 T€ (Vorjahr 12.492 T€). Das Eigenkapital stieg aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von 1.213 T€ auf 11.195 T€ (Vorjahr: 9.982 T€). Die Eigenkapitalquote des Unternehmens stieg deshalb auf 86,3 % (Vorjahr 79,9 %). Das wirtschaftliche Eigenkapital ist durch die unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesenen Gesellschafterdarlehen noch höher (89,7 %). 5. Finanzlage Aufgrund des im Unternehmen vorhandenen Eigenkapitals von 11.195 T€ sind zum Stichtag flüssige Mittel von über 5,0 Mio. € vorhanden. Darüber hinaus existieren bei den Hausbanken weitere wesentliche Kreditlinien, die zur Deckung von eventuellen kurzfristigen Finanzspitzen herangezogen werden können. Die finanzielle Situation kann deshalb als stabil und sehr gut bezeichnet werden. 6. Produktion / Entwicklung /Marken Powerslide konzentriert sich nach wie vor auf die Kernkompetenz INLINE Skating. Das Hauptaugenmerk liegt auf unseren Marken: Powerslide: Inline Skates und Zubehör für Fitness, Kids, Racing, Urban, Off-Road USD: Aggressive Skates Chaya: Derby & Lifestyle Rollerskates Hierbei muss Ziel sein, die Artikelvielzahl begrenzt zu halten. 7. Umweltschutz Aufgrund der Produktion von Eigenmarken im Ausland, besonders in Fernost (China), ist Powerslide mit der Überwachung der Qualität und deren Umweltverträglichkeit beschäftigt. Alle von Powerslide vertriebenen Produkte werden Tests und Meldeverpflichtungen im In- und Ausland unterzogen, wie z. B. die AZO Norm (Speicheleinheit), CE Norm (Schutznorm), TÜV (für Inline Skates), ARA Norm (Grüner Punkt in Österreich), Meldung von in Verkehr gebrachten Artikel gem. ElektroG und andere Auflagen der Großabnehmer wie z. B. Decathlon, Karstadt, Sportscheck. Die Kosten für solche Tests und die Verwendung von geeigneten Materialien fließen direkt in die Kalkulation des Produkts mit ein. Hausintern wird auf die Einhaltung des Umweltschutzes sehr streng geachtet, u. a. bei der Trennung von Abfällen, Recycling von Kunststoffprodukten und deren Wiederverwertung sowie eine Mehrfachverwendung von Katalogen, um Ressourcen zu schonen. 1. Risikomanagement Risiken im Sportartikelsektor Das Wachstum der Sportartikelindustrie ist in hohem Umfang von Konsumausgaben und Konsumentenvertrauen abhängig. Konjunkturell bedingte Rückgänge oder gesellschaftspolitische Faktoren stellen daher ein bedeutendes Risiko für die Umsatzentwicklung dar. Um dieses Risiko zu vermindern, strebt Powerslide eine gleichmäßige Verteilung des Umsatzes zwischen den wichtigsten Regionen an. Der Absatz von Powerslide Produkten ist abhängig vom Markenimage und den Präferenzen der Verbraucher. Änderungen des Verbraucherverhaltens hinsichtlich der Akzeptanz unserer Marken, der Konkurrenzprodukte oder des Markttrends können sich negativ auf Umsätze und Margen auswirken, sowohl weltweit als auch auf einzelnen Märkten. Aus diesem Grund betreiben wir fortwährend Marktforschung und Trendstudien in Bezug auf Design, Qualität, Image und Preisgestaltung. Zulieferer-Risiken Powerslide bezieht sein Produktangebot vollständig von unabhängigen Zulieferern, die vorrangig in Asien ansässig sind. Zur Minderung des Risikos von Geschäftsunterbrechungen arbeiten wir mit Zulieferern zusammen, die für Zuverlässigkeit, Qualität, Innovationsstärke und ständige Verbesserung stehen. Um die bestmögliche Produktqualität zu sichern, beschäftigt Powerslide chinesische Mitarbeiter in der Qualitätskontrolle zur Überwachung der Abläufe in den Fabriken. Gleichzeitig werden die Produktionsabläufe und das Qualitätsmanagement in China durch permanente Besuche der Geschäftsleitung und den Produktverantwortlichen geprüft. Risiken durch steigende Einstandskosten Rohstoff- und Lohnkosten machen etwa 63 % der Umsatzkosten von Powerslide aus. Rohstoffe unterliegen dem Risiko von Preisschwankungen. Um starke Steigerungen der Einstandskosten in den Planungen zu berücksichtigen, finden unsere Bestellungen und Preisverhandlungen gewöhnlich rund 6 Monate vor der Produktion statt. Aufgrund der hohen Volatilität der globalen Rohstoffmärkte sowie momentan steigender Lohn-, Rohstoff-, und Logistikkosten erwarten wir keine positiven Auswirkungen auf unsere Beschaffungskosten für 2024/2025. Lagerbestandsrisiken Durch die Platzierung unserer ersten Produktionsaufträge etwas sechs Monate vor der Auslieferung ist Powerslide Lagerbestandsrisiken ausgesetzt, die im Zusammenhang mit einer möglichen Fehleinschätzung der Verbrauchernachfrage zum Zeitpunkt der Produktionsplanung stehen. Ein plötzlicher Nachfragerückgang kann zu Überbeständen führen, die einen höheren Anteil an Lagerräumungsverkäufen und überalterten Vorräten nach sich ziehen. Das kann möglicherweise negative Auswirkungen auf unser Ergebnis haben. In ähnlicher Weise kann ein plötzlicher Anstieg der Nachfrage zu fehlender Produktverfügbarkeit führen. In der Folge verpasst Powerslide Umsatzchancen bzw. enttäuscht Kunden und Konsumenten. Dies könnte unserem Ruf als termin- und mengengetreuen Lieferanten schaden. Um einen beschleunigten Produktnachschub nachzukommen, müssen Maßnahmen getroffen werden, die negative Auswirkungen auf die Profitabilität haben (z.B. Luftfrachtkosten). Um diese Risiken zu mindern, arbeiten wir kontinuierlich an der Verbesserung unserer Prognose- und Materialplanungsprozesse. Kundenrisiken/Ausfallrisiken Kundenrisiken entstehen aufgrund unserer Abhängigkeit von wichtigen Kunden (Key Accounts), die in der Lage sind, ihre Verhandlungsmacht auszunutzen. Durch unsere breit angelegte Vertriebsstrategie mit Kunden in über 60 Ländern verringert sich das Risiko negativer Folgen möglicher Umsatzausfälle bei Key Accounts. Kommt ein Kunde den vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nach, entsteht ein Ausfallrisiko. Powerslide ist diesem Risiko infolge seiner laufenden Geschäftstätigkeit ausgesetzt. Ende 2021 gab es im Vergleich zu den Vorjahren einen Anstieg des Ausfallrisikos, welches im Jahresabschluss durch Einzelwertberichtigungen verarbeitet wurde. Je nach Bonität und Forderungsobergrenzen werden unsere Kunden ständig überwacht. So bekommen Kunden, die diesen Mindestanforderungen nicht genügen, Lieferungen in der Regel nur gegen Vorauszahlung. Zur weiteren Senkung des Ausfallrisikos sind die Kundenrisiken versichert. Finanzielle Risiken Zinssatzänderungen und Liquiditätsentwicklungen können direkte Auswirkungen auf den Jahresabschluss haben. Aufgrund der geringen Fremdfinanzierungsquote ist das Risiko aktuell unwesentlich. Der saisonabhängige und stark schwankende Kapitalbedarf wird in einer 3-monatigen Soll/Ist Analyse ständig überwacht. Unterjährige Kapitalbedarfsspitzen werden frühzeitig durch entsprechende Planungsunterlagen belegt und mit den Hausbanken verhandelt. Währungsrisiken Da ein wesentlicher Teil der Produkte in US Dollar eingekauft und in anderen Zahlungsmitteln, überwiegend in Euro, verkauft wird, ist das Unternehmen wirtschaftlichen Risiken, wie unerwarteten Veränderungen in den Wechselkursen, ausgesetzt, die sich wesentlich auf das Finanzergebnis auswirken können. Das Währungsrisiko ist auf der Beschaffungsebene konzentriert. Die Risikoanfälligkeit in diesen Bereichen wird nach Bedarf reduziert durch Absicherungsmaßnahmen. Risiken bei Produktinnovation und -entwicklung Innovative und attraktive Produkte generieren hohe Umsätze. Dabei ist es wichtig, hohe Standards in Sachen Produktqualität und Sicherheit zu erfüllen. Diese Vorgabe ist ein wesentlicher Bestandteil bei Produktdesign und -entwicklung. Es ist entscheidend neue Produkttechnologien und Designideen schnell auf den Markt zu bringen, um Wettbewerbsvorteile zu wahren. Sollten wir es über einen längeren Zeitraum nicht schaffen, innovative Produkte zu entwickeln, wäre das Unternehmen dem Risiko eines Umsatzrückgangs ausgesetzt. Damit wir auf sich verändernde Konsumentenvorlieben reagieren können und Produkte schneller auf den Markt bringen können, konzentrieren wir uns darauf, unsere Entwicklungsabläufe zu straffen. Risiken in Verbindung mit Produktfälschungen und -nachahmungen Unsere Marken sind von Fälschungen und Nachahmungen durch Dritte betroffen. Wir sind bemüht, Umsatzeinbußen und die Schädigung des Markenimages, die aus dem Verkauf von gefälschten Produkten entstehen, zu mindern. Zu diesem Zweck sichert sich Powerslide umfassend rechtlich ab (in der Regel durch Eintragung der Marken und Patente) und arbeitet eng mit externen Juristen zusammen. IT-Risiken und Datenschutz Der schnelle technische Fortschritt hat tiefgreifende Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit unseres Unternehmens. Technologien wie 3D-Druck, Augmented Reality und künstliche Intelligenz haben Auswirkungen darauf, wie Produkte und Dienstleistungen entwickelt, angeboten, erlebt und ausgetauscht werden. Wenn wir es versäumen, technologische Veränderungen vorherzusehen, zu erkennen und darauf zu reagieren, könnte sich dies negativ auf unser Geschäftsmodell auswirken. Diebstahl oder Veröffentlichung sensibler Informationen oder Daten könnte unseren Ruf schädigen, Strafmaßnahmen nach sich ziehen und höhere Kosten verursachen. Wichtige Geschäftsabläufe sind von IT-Systemen abhängig, die bei Ausfall zu gravierenden Geschäftsunterbrechungen führen können. Viren- und Schadprogrammangriffe könnten zu Systemstörungen führen. Um diese Risiken zu minimieren wurden unterschiedliche Sicherheitsmaßnahmen, z. B. Antivirenprogramme und Firewalls und mehrmals täglich Datensicherungen unseres ERP-(Enterprise-Ressource-Planning-) System installiert. Zur Umsetzung und fortlaufenden Überwachung der neuen Europäischen Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) haben wir seit Dezember 2017 einen externen Datenschutzbeauftragten benannt. Rechtliche und Compliance-Risiken Eine Vielzahl von Gesetzen und Bestimmungen zu Zoll- und Steuerangelegenheiten sowie deren Änderungen haben Einfluss auf unsere Geschäftspraktiken. Verstöße gegen Regelungen können erhebliche Bußgelder und sonstige Kosten nach sich ziehen. Um diesen Risiken zu begegnen, greifen wir fortlaufend auf die Beratung durch Anwalts- oder Steuerkanzleien zurück. 2. Chancen Das Wachstum in der Sportartikelbranche wird durch die Megatrends Athleisure, Urbanisierung, Feminisierung, Gesundheit, demographische Entwicklung und natürlich Digitalisierung getragen. Dabei ändert sich das Einzelhandelsumfeld permanent und wir müssen deshalb unsere Vertriebsstrategie fortlaufend anpassen. Wir stellen fest, dass sich der Sportfachhandel als wichtigster Absatzkanal der Sportartikelbranche in einer zukunftsweisenden Umbruch- und Konsolidierungsphase befindet. Unser Fokus liegt auf Einzelhandelspartner, die den Endverbrauchern das bestmögliche Einkaufserlebnis und den besten Kundenservice bieten. Mode und Sport rücken weiter zusammen. Die Branchen verschwimmen zunehmend und die Wettbewerbslandschaft gestaltet sich damit neu und breiter. In der Vermarktung wollen wir eigene Akzente setzen, die auch zu unseren Marken passen. Wir sind davon überzeugt, dass eine ständige Optimierung der Kollektionen und der unternehmensspezifischen Preispolitik dazu führt, dass nachhaltig Umsatzerlöse zu erzielen sind, die zu zufriedenstellenden Gewinnmargen führen. Der Kunde ist Dreh- und Angelpunkt. Digitalisierung ist mehr als Social Media und Web-Shops, umfassende Kunden- und Verbraucherverhaltensdaten werden immer wichtiger. Kontinuierliche Optimierung wichtiger Geschäftsprozesse sowie eine strikte Kostenkontrolle sind von großer Bedeutung. Hier haben wir die Potenziale bei Weitem noch nicht ausgeschöpft. Daher werden wir künftig weiter darauf achten, unsere Prozesse zu standardisieren und zu vereinheitlichen. Günstige Wechselkurs- und Zinsveränderungen können sich positiv auf das Finanzergebnis von Powerslide auswirken. C. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB 1. Voraussichtliche Entwicklung/Ausblick Der Geschäftsgang in den ersten 6 Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2024 war zufriedenstellend und auf einem ähnlichen Niveau wie 2023. Somit lässt sich konstatieren, dass man wieder bei normalisierten Umsatzerlösen angekommen ist, ähnlich dem Niveau vor Corona. Neben der Fahrradbranche war eben auch die Skatebranche ein Krisengewinner. Ab 2024 rechnet die Gesellschaft wieder mit Umsätzen (ca. 11 - 12 Mio. €) und Betriebsergebnissen (ca. 400 T€) entsprechend der Jahre 2017-2019. 2. Forschung und Entwicklung Produktinnovation nimmt für uns einen überaus hohen Stellenwert ein. Sie ist die Voraussetzung, um unsere Vorreiterposition im Inlinebereich zu behaupten. Deshalb spielt Forschung und Entwicklung (F&E) eine entscheidende Rolle für den dauerhaften Erfolg unseres Unternehmens. Wir investieren erhebliche Ressourcen in die Weiterentwicklung und Vermarktung technologischer Innovationen und Designideen. So lassen sich unsere Markenwerte optimal mit den Bedürfnissen unserer Konsumenten verbinden. D. Bescheinigung des gesetzlichen Vertreters Der gesetzliche Vertreter der Gesellschaft versichert hiermit nach bestem Wissen und Gewissen, dass im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Kapitalgesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, und dass die wesentlichen Chancen und Risiken im Sinne des § 289 Abs. 1 Satz 4 beschrieben sind.
Bindlach, August 2024 gez. Matthias Knoll, Geschäftsführer BilanzAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangDer Jahresabschluss der Powerslide GmbH, Bindlach wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist das Unternehmen eine mittelgroßeKapitalgesellschaft. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Hierbei wurde berücksichtigt, dass die Anschaffungskosten der im Ausland in US-Dollar eingekauften Waren gem. § 254 HGB als Bewertungseinheit mit hierzu abgeschlossenen Währungssicherungsinstrumenten anzusetzen waren. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Bewertung erfolgte mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Rückstellungen von einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in EUR Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden gem. § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Verbindlichkeiten:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Laufzeit bis zu einem Jahr. Gewinnvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 9.482.150,28 einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Ver bindlichkeiten.
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt: Name: Matthias Knoll, Dipl.-Sportökonom Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gem. § 286 Abs. 4 HGB wird von der vorgesehenen Schutzklausel Gebrauch gemacht. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Sonstige Pflichtangaben Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von 10.695.031,81 € wird auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, welche für die Restlaufzeit der folgenden Verträge künftig fällige Zahlungen betreffen, sind nachfolgend aufgeführt. Die ausgewiesenen Werte sind Nominalwerte; eine Abzinsung erfolgte nicht. Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem Mietvertrag (Laufzeit bis 31.12.2024) in Höhe von 408.000,00 € sowie aus Leasingverträgen in Höhe von 35.500,00 €. Die Leasingverträge wurden unter Liquiditätsaspekten geschlossen. Unterschrift der Geschäftsführung gem. § 245 HGB
Bindlach, 31.03.2025 Powerslide GmbH, Bindlach gez. Matthias Knoll, Geschäftsführer Anlagespiegel
Feststellung des JahresabschlussesDie Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 15.04.2025. Bestätigung- bzw. VersagungsvermerkAn die Powerslide GmbH, Bindlach Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Powerslide GmbH, Bindlach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Powerslide GmbH, Bindlach für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 10.04.2025 Dipl.-Kfm. Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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