BERGI-PLAST GmbH
Kirchberg 26, 01816 Bad Gottleuba-Berggießhübel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ines Müller seit 11.5.2022 | Prokura |
Ronald Dr. Bernstein seit 11.5.2022 | Geschäftsführer |
Sven Baier seit 10.12.2014 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Andrea Epperlein | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
BERGI-PLAST GmbHBad Gottleuba-BerggießhübelJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der BERGI-PLAST GmbHI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Firma BERGI-PLAST GmbH ist ein mittelständisches sächsisches Unternehmen der Kunststoffverarbeitung mit Firmensitz in Berggießhübel bei Dresden. Als Lieferant für die Verpackungs- und die Automobilindustrie, produziert BERGI-PLAST GmbH an den beiden modern ausgestatteten Standorten Berggießhübel und Dohma ein weites Programm an Kunststoffverschlüssen sowie technischen Teilen. 2. Forschung und Entwicklung In enger Zusammenarbeit mit den Kunden erarbeitet BERGI-PLAST zielorientiert und innovativ wettbewerbsfähige Lösungen der individuellen Aufgabenstellung. Entsprechend den Anforderungen werden dazu Teams individuell zusammengestellt. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten die Kunststoffverarbeiter in Deutschland laut dem Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. einen Umsatzrückgang von 6,0 %. Dabei verminderten sich die Inlandsumsätze um 9,4 % und die Auslandsumsätze um 0,3 %. Die Anzahl der Beschäftigten reduzierte sich um 2,2 % auf 319.264. 2. Geschäftsverlauf Wir sind mit unseren beiden Produktgruppen Verschlüsse und technische Teile in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig. Dabei gehören wir im Bereich technische Teile zur KFZ-Zulieferindustrie, die durch fortlaufende Forderungen nach Preisnachlässen gekennzeichnet ist. Der Auftragseingangsverlauf ist zufriedenstellend. Der Auftragsbestand befindet sich auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr. Das Rohergebnis hat sich im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,8 % erhöht. Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um 5,8 % gestiegen. Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgt planmäßig. Gegenüber dem Vorjahr haben sich die Abschreibungen um 16,3 % reduziert. Die übrigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 6,8 % erhöht. Das Ergebnis nach Steuern vom Einkommen und vom Ertrag hat sich gegenüber dem Vorjahr um 56,8 % verbessert. 3. Lage a) Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 konnte ein Rohergebnis von € 10,5 Mio. erzielt werden. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 7,8 %. Aufgrund des gegenüber dem Prognosezeitpunkt insgesamt günstigeren Marktumfeldes weicht das erreichte Rohergebnis positiv vom prognostizierten Ergebnis ab. Das Finanzergebnis hat sich um 24,2 T€ gegenüber dem Vorjahr (-101,1 T€) vermindert. Der Jahresüberschuss fiel gegenüber dem Vorjahr um 353,4 T€ höher aus. b) Finanzlage Die Investitionen des Geschäftsjahres beliefen sich auf € 1,4 Mio. Der wesentliche Teil der Investitionen betrifft den Bereich Maschinen und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres 2023 betrugen insgesamt € 1,2 Mio.; wesentliche Anlagenabgänge waren nicht zu verzeichnen. Leasingverpflichtungen in wesentlichem Umfang sind wir nicht eingegangen. Die Investitionen konnten zu einem Teil aus dem laufenden Cashflow finanziert werden, darüber hinaus wurden Investitionsdarlehen aufgenommen. Leasingverpflichtungen bestehen nur im geschäftsüblichen Umfang. Im Geschäftsjahr 2023 konnte auf eine Inanspruchnahme der Kontokorrentlinie weitestgehend verzichtet werden. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets ? in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen ? durch schnelle Zahlung erfüllt. Wie in den Vorjahren wurden auch 2023 aufgenommene Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlichkeiten auf € 2,1 Mio. (Vorjahr: € 2,2 Mio.). Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenkapital, Lieferantenkrediten und über Kreditlinien verschiedener Banken. Im langfristigen Bereich werden Investitionen über Bankkredite und Eigenkapital finanziert. c) Vermögenslage Bei einer um 241 T€ angestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote rechnerisch von 72,2 % im Vorjahr auf nunmehr 73,5 % erhöht. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 23,1 %. Das Fremdkapital ist mit € 3,6 Mio. gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. Die Stichtagsliquidität hat sich mit € 2,8 Mio. gegenüber dem Vorjahr um € 1,2 Mio. verbessert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Eigenkapitalrendite, Gesamtkapitalrendite und den Cashflow heran. Die Gesamtkapitalrentabilität berechnen wir mit dem EBIT. Die Eigenkapitalrentabilität mit dem EBT. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte eine Gesamtkapitalrendite vor Zinsen von 8,5 % erzielt werden. Die Eigenkapitalrendite beläuft sich auf 9,7 %. Die Eigenkapitalrendite bezogen auf den Cashflow weist einen Wert von 21,4 % auf. Der Cashflow beträgt 2.150 T€ und ist damit um 124 T€ höher als im Vorjahr. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Trends in unserer Branche weisen auf einen weiteren Rückgang des Branchenumsatzes im Jahr 2024 hin. Wir planen aus heutiger Kenntnis unter der Annahme eines stabilen Branchentrends und weiterhin hoher Absatzmengen sowie steigenden Rohstoffpreisen ein Rohergebnis für 2024 in Höhe von € 9,8 Mio. Insgesamt rechnen wir mit einem geringeren Jahresergebnis. Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht grundsätzliche Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Die BERGI-PLAST GmbH hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein umfassendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiter entwickelt, um noch besser das Maß der Risiken bewerten und handhaben zu können. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes nennenswerte Handelsgeschäft ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Grundsätzliche Ertragsrisiken sehen wir in der -insbesondere im Bereich der technischen Teile- gegebenen Abhängigkeit von wenigen Großkunden, in dem sich verstärkenden Fachkräftemangel sowie in den vom Ölpreis abhängigen Rohstoffpreisen und der Entwicklung der Energiepreise. Darüber hinaus sehen wir ein Risiko durch die Unberechenbarkeit der Finanzmärkte sowie der Zunahme geopolitischer Krisen und der Auswirkungen daraus auf die Realwirtschaft. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandgefährdende Risiken lassen sich derzeit nicht erkennen. 2. Chancenbericht Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Die eingesetzten Materialien sind genormt und werden durchgängig auf ihre Qualität hin überprüft. Dem Wettbewerb am Markt werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Qualitätssicherungsabteilungen an beiden Produktionsstandorten sind durch die hohen Anforderungen aus der Automobilbranche geprägt und tragen damit auch zur Erreichung unserer Ansprüche im Verpackungsbereich bei. Zudem sind wir durch unseren hauseigenen Werkzeugbau in der Lage, individuellste Kundenanforderungen zu erfüllen und Änderungswünsche kurzfristig umzusetzen.
Bad Gottleuba-Berggießhübel, den 15. März 2024 BERGI-PLAST GmbH gez. Dr. Ronald Bernstein BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden mit dem Nennwert bewertet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken mit dem Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesm Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 768.211,88 EUR (Vorjahr: 828.342,87 EUR). Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Für die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind Sicherungsübereignungen der finanzierten Anlagegüter vereinbart. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Mit der Bergi-Vermögensverwaltungs GmbH & Co. KG besteht ein Pacht- und Betriebsüberlassungsvertrag auf unbestimmte Zeit. Die jährliche Verpflichtung daraus beläuft sich auf 417.600,00 EUR. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Unterschrift der Geschäftsführung
Bad Gottleuba-Berggießhübel, den 15. März 2024 Bergi-Plast GmbH gez. Dr. Ronald Bernstein sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 21.05.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkVorstehender zur Offenlegung bestimmter Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 und der Lagebericht für dieses Geschäftsjahr entsprechen den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BERGI-PLAST GmbH, Bad Gottleuba-Berggießhübel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der BERGI-PLAST GmbH, Bad Gottleuba-Berggießhübel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BERGI-PLAST GmbH, Bad Gottleuba-Berggießhübel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Siegen, den 26. April 2024 S/W
Treuhand Südwestfalen GmbH
Wilke, Wirtschaftsprüfer Schulz, Vereidigter Buchprüfer |
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