Publicis Lion GmbH
Selbe AdresseTätigkeiten von Werbeagenturen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Karin Roß seit 21.7.2025 | Prokura |
Lena-Marie Hesse seit 6.2.2024 | Prokura |
Christian Waurich seit 24.10.2023 | Prokura |
Bettina Carolin Prange seit 24.10.2023 | Prokura |
Christian Alexander Ruck seit 18.7.2023 | Prokura |
Rene Klaus Lamsfuß seit 18.7.2023 | Prokura |
Armin Lothar Fränkl seit 22.9.2021 | Geschäftsführer |
Birgit Pabst seit 22.9.2021 | Prokura |
Frank-Peter Lortz seit 22.9.2021 | Geschäftsführer |
Dirk Lux seit 22.9.2021 | Geschäftsführer |
Thomas Günter Pieper seit 2.8.2021 | Prokura |
Anja Stockhausen seit 2.8.2021 | Prokura |
Philipp Johannes Laaser seit 2.8.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Publicis Groupe Holdings B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Publicis Media GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Publicis Media GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Publicis Media GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Publicis Media GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in Abschnitt Erklärung zur Unternehmensführung des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten den Schluss ziehen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, 7. August 2024 EY
GmbH & Co. KG
Senghaas,Wirtschaftsprüfer Dreibholz, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Hinweise Die Gesellschaft erfüllt die Kriterien einer großen Kapitalgesellschaft. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB, sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist identisch mit dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Düsseldorf und ist dort beim Amtsgericht unter HRB 93720 eingetragen. Die Ausübung der Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweiswahlrechte erfolgt unverändert zum Vorjahresabschluss. Es wurde vom Grundsatz der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Abschreibungen werden entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wie folgt vorgenommen:
Die Festlegung der Abschreibungsperioden orientiert sich dabei an den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Darüber hinaus werden bei einer voraussichtlichen dauernden Wertminderung außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen, um die Vermögensgegenstände mit dem niedrigeren Wert anzusetzen, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist. Geringwertige Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EstG (Anschaffungskosten von bis zu EUR 800) werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel innerhalb der Posten als Zu- und Abgang gezeigt. 2. Finanzanlagen Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten, gegebenenfalls korrigiert um erforderliche Wertberichtigungen bzw. Wertaufholungen, bewertet. 3. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder, soweit erforderlich, zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Forderungen aus Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert abzüglich erforderlicher Einzelwertberichtigungen angesetzt. 5. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. 6. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 25 wird mit dem Nennbetrag angesetzt. 7. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen (PUC-Methode i. S. v. IAS 19) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten 10 Jahre i. H. v. 1,83% bei einer durchschnittlichen Laufzeit von 15 Jahren gemäß der Rückstellungsverordnung vom 18. November 2009 verwendet. Erwartete Gehalts- und Rentensteigerungen wurden mit 2,65% bzw. 2,1% berücksichtigt. Durch die Änderung des Paragraphen 253 HGB wurde die Berechnung des durchschnittlichen Marktzinssatzes von 7 Jahren auf 10 Jahre erhöht. Dadurch ergibt sich ein zur Ausschüttung gesperrter Differenzbetrag von EUR 9.561. Dieser Betrag unterliegt einer Ausschüttungs-, aber keiner Abführungssperre. Des Weiteren besteht eine weitere Versorgungszusage, deren Erfüllungsbetrag von EUR 55.611 mit dem entsprechenden Deckungsvermögen in Höhe von EUR 55.611 saldiert ausgewiesen wird. Es gelten die oben dargestellten versicherungsmathematischen Grundsätze. Der Ertrag aus dem Deckungsvermögen in Höhe von EUR 5 wird mit den Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 5 aus der Abzinsung der Versorgungszusage saldiert ausgewiesen. 8. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen sämtliche ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages, d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preisanstiege, angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Die Gesellschaft macht vom Beibehaltungswahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 4 EGHGB Gebrauch. Die bereits im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 enthaltenen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden im vorliegenden Jahresabschluss nicht mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Aus diesem Grund besteht zum Abschlussstichtag eine Überdeckung dieser Rückstellungen in Höhe von TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 8). Im Zeitablauf wird von einer Aufholung ausgegangen. 9. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 10. Währungsumrechnung Auf fremde Währung lautenden Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. 11. Umsatzerlöse Die Geschäftstätigkeit und damit verbundene Erlöse der Gesellschaft erstreckt sich im Wesentlichen auf Back-Office-Leistungen für Media-Agenturen, insbesondere die zentrale Abwicklung an Offline-Medien wie Auftragseingabe, Rabatt-, Beleg- und Platzierungskontrolle, Rechnungsprüfung und Listenversand, Dienstleistungen im IT-Bereich, Mediaforschung und die Vertragsabwicklung mit Kooperationspartnern von Media-Agenturen. Die Leistungen werden im Wesentlichen auf Kostenbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsätze aus Geschäften jeder Art im Bereich der Kommunikation erzielt. Die Leistungen der Agentur werden im Wesentlichen auf Provisions- und Festhonorarbasis abgerechnet. Daneben werden auch Umsatzerlöse auf Basis von Projekthonoraren erzielt. Bei Abrechnung auf Provisions- bzw. Honorarbasis werden, wie branchenüblich, nur die Provision bzw. das Honorar selbst, d. h. Rechnungsbetrag abzüglich der direkt weiterberechneten Fremdleistungen, als Umsatzerlöse angesetzt. Die direkt weiterberechneten Fremdleistungen werden wirtschaftlich als durchlaufende Posten angesehen. Soweit Werbezeiten auf eigenes Risiko erworben werden, tritt die Gesellschaft als Händler und nicht als Agentur auf. Der Verkauf dieser Werbezeiten wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Umsatzerlösen und der Einkauf unter Materialaufwendungen als Aufwendungen für bezogene Leistungen ausgewiesen. Die Geschäftstätigkeit des Teilbereichs der ehemaligen Media Solutions erstreckt sich im Wesentlichen auf das Anbieten von Werbeleistungen einschließlich der Beratung in Mediaangelegenheiten sowie des Mediaeinkaufs und -verkaufs in eigenem oder fremdem Namen. Ebenso die Planung, Kreation und Abwicklung von Sonderwerbeformen, Medialeistungen und der sonstigen Dienstleistungen aus dem Bereich der Kommunikation. Die Leistungen der Agentur werden auf Basis von Projekthonoraren erzielt. 12. Realisierung von Erträgen Die Realisierung von Erträgen erfolgt nach Erbringung von Dienstleistungen an Dritte für z. B. Research, technische und administrative Mediaabwicklung sowie nach Erwerb des Anspruchs auf eindeutig agenturbezogene Rabatte/ Nachlässe. 13. Verbundene Unternehmen Als verbundene Unternehmen werden alle anderen Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, einbezogen werden und alle weiteren Gesellschaften, an denen die PUBLICIS Groupe S.A. direkt bzw. indirekt eine Mehrheitsbeteiligung hält. C. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang). An folgenden Unternehmen ist die Publicis Media GmbH unmittelbar oder mittelbar beteiligt:
Zum Bilanzstichtag war die Gesellschaft mittelbar über die Leo Burnett GmbH, Frankfurt am Main, die ihrerseits 100% der Anteile an der Starcom Germany GmbH, Frankfurt am Main, hält, an der Starcom Germany GmbH, Frankfurt am Main, beteiligt. 2. Forderungen aus Leistungen/ Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr kurzfristig. 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen/ Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen i. H. v. TEUR 89.829 (Vorjahr: Forderungen TEUR 74.983) aus dem Lieferungs- und Leistungsaustausch enthalten. Gegen die Gesellschafterin bestehen aus Umsatzsteuer TEUR 3.100 Forderungen (Vorjahr: TEUR 0) sowie Forderungen i. H. v. TEUR 31.178 aus dem Cash-Management-System (Vorjahr: TEUR 2.079 Verbindlichkeiten). TEUR 3.557 resultieren aus Forderungen aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags mit der MetaDesign GmbH (Vorjahr: TEUR 11.186). Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Leo Burnett GmbH resultieren TEUR 10.185 Forderungen (Vorjahr: TEUR 5.544). In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Leistungsaustausch in Höhe von TEUR 28.778 (Vorjahr: TEUR 47.953) enthalten, davon bestanden keine gegen Gesellschafter (Vorjahr TEUR 0). TEUR 23.261 gegenüber der Gesellschafterin resultieren aus dem Ergebnisabführungsvertrag. 4. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 87.798. 5. Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck (RT 2018G) aufgrund der neuen Generationentafel berechnet. Die gesamte Rückstellung für Pensionen wurde für ehemalige Geschäftsführer gebildet. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 10 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Laut BMF-Schreiben vom 23. Dezember 2016 entspricht die Ausschüttungssperre dem Steuer- und dem Handelsrecht. Bei einem Ergebnisabführungsvertrag wird die Ausschüttungssperre nicht berücksichtigt. Vermögensgegenstände mit einem Aktivwert von TEUR 56 sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dienen ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus langfristigen Verpflichtungen. Sie wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit diesen Schulden verrechnet. Der Zeitwert der Vermögensgegenstände entspricht dem Aktivwert. Es wurden TEUR 2 Aufwendungen und Erträge verrechnet. 6. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, Risiken aus laufenden Kundenaudits, Bonuszahlungen, Urlaubsansprüche, Abfindungen und Mitarbeiterjubiläen sowie Rückstellungen für die Ausgleichsabgabe, Berufsgenossenschaft und Prüfungsgebühren. 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. 8. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse sind nach Tätigkeitsbereichen und nach geographischen bestimmten Märkten aufgeteilt worden.
9. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:
10. Periodenfremde Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen i. H. v. TEUR 486 (Vorjahr: TEUR 767) enthalten. 11. Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 1.880 aus der Bildung einer Risikorückstellung für ein Kundenaudit eines Großkunden einer Partneragentur enthalten. 12. Erträge aus Ergebnisabführungen Gemäß Ergebnisabführungsvertrag übernimmt die Gesellschaft den Gewinn i. H. v. TEUR 3.557 von der MetaDesign GmbH (Vorjahr: TEUR 11.186) und den Gewinn i. H. v. TEUR 10.185 von der Leo Burnett GmbH (Vorjahr: TEUR 5.544). 13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, ist die Gesellschaft Teil der gewerbe- und körperschaftsteuerlichen Organschaft ihres Mutterunternehmens. Ein eventueller Körperschaftsteuer- und Gewerbesteueraufwand fällt grundsätzlich nicht auf Ebene der Gesellschaft, sondern beim Organträger an. Die Gesellschaft ist in Ländern tätig, welche bis zum Abschlussstichtag Mindeststeuergesetze entsprechend der Vorgaben der OECD ("Säule 2-Gesetzgebung") erlassen haben. Die Mindeststeuergesetze werden zum 01.01.2024 wirksam. Die Gesellschaft hat die Auswirkungen dieser Steuergesetze auf die Gesellschaft analysiert und rechnet hieraus mit keinen Auswirkungen. 14. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn Zwischen der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, und der Gesellschaft besteht seit dem Geschäftsjahr wieder ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag. Aufgrund dieses Vertrags wird der im Geschäftsjahr ausgewiesene Gewinn i. H. v. TEUR 23.261 an die MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, abgeführt. D. Sonstige Angaben 1. Zentrales Cash-Management-System/ Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2023 an das zentrale Cash-Pooling-System innerhalb des Konzerns mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf, angeschlossen. Die liquiden Mittel aller Gesellschaften werden zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Im Rahmen des mit der MMS Germany Holdings GmbH vereinbarten Cash Pooling Vertrages besteht keine gesamtschuldnerische Haftung für eine Inanspruchnahme der Kreditlinien durch ein beteiligtes Unternehmen bzw. für einen auf dem Zielkonto möglicherweise entstehenden Soll-Saldo. Die Gesellschaft ist Mitglied in Unterstützungskassen von verschiedenen Versicherungsgesellschaften im Rahmen des Agency Pension Plans. Die Beiträge werden in Form von Entgeltumwandlung erbracht. Die Unterstützungskassen schließen in der Regel zur Absicherung der zugesagten Leistungen Rückdeckungsversicherungen ab. Nach Rechtsprechung besteht ein subsidiärer Erfüllungsanspruch des Arbeitnehmers gegen den Arbeitgeber, wenn Versorgungsleistungen der Unterstützungskassen ausbleiben. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus dem subsidiär bestehenden Erfüllungsanspruch wird als gering eingeschätzt (§ 285 Nr. 27 HGB). 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und ähnlichen Dauerschuldverhältnissen mit festen Grundmietzeiten (in TEUR):
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen die Miete für die Geschäftsräume i. H. v. TEUR 18.530 (Vorjahr: TEUR 270.768) und Verpflichtungen aus KfZ- Leasingverträgen i. H. v. TEUR 449. 3. Abschlussprüferhonorar Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 erfasste Gesamthonorar, das ausschließlich für Abschlussprüfungsleistungen angefallen ist, beträgt TEUR 39. 4. Arbeitnehmerzahl Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 656 (Vorjahr: 598) Angestellte beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. 5. Mitglieder der Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft sind / waren bestellt:
Dr. Nicole Prüsse ist neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin der Gesellschaft, als Chief Operating Officer der EMEA & APAC Region für die Solution Publicis Media tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführerin eingetragen. Frau Prüsse ist einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Frank-Peter Lortz ist neben seiner Tätigkeit für die Gesellschaft hauptberuflich als Chief Executive Officer Publicis Media DACH tätig und bei anderen Unternehmen als Geschäftsführer eingetragen. Herr Lortz ist einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer und von den Beschränkungen des §181 BGB befreit. Armin Lothar Fränkl ist hauptberuflich als Geschäftsführer für den zentralen Einkauf der Publicis Media Agenturen zuständig. Dirk Lux ist hauptberuflich als Chief Growth Officer für das Neugeschäft aller Mediaagenturen innerhalb der DACH-Region zuständig. Olivier Korte ist neben seiner Geschäftsführertätigkeit als CEO Media Planning der Gesellschaft tätig. Katja Reis ist neben ihrer Tätigkeit als Geschäftsführerin als COO tätig. 6. Bezüge der Geschäftsführung Für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr erhielten die Mitglieder der Geschäftsführung Gesamtbezüge in Höhe von TEUR 2.559 (Vorjahr: TEUR 3.413). Auf die Angabe zu den Bezügen früherer Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein ehemaliger Geschäftsführer von der Gesellschaft Leistungen bezogen hat. 7. Mutterunternehmen Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. 8. Konzernabschluss Den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig für den kleinsten Kreis von Unternehmen stellt zum Jahresende eines jeden Kalenderjahres das oberste Mutterunternehmen, die PUBLICIS Groupe S.A., Paris/ Frankreich, auf. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 wird in diesen Konzernabschluss im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss ist bei der PUBLICIS Groupe S.A., 133 Avenue des Champs- Elysées, 75008 Paris/ Frankreich bzw. beim Pariser Handelsregister unter der Registernummer 542 080 601 erhältlich. Die Gesellschaft verzichtet auf die Aufstellung eines eigenen Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts unter Inanspruchnahme der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 291 HGB. In dem befreienden Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens werden die folgenden Rechnungslegungsstandards angewendet: Der Konzernabschluss der PUBLICIS Groupe S.A. wird gemäß den Grundsätzen der International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. 9. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, die eine andere Darstellung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft erfordert hätten, eingetreten.
Düsseldorf, den 31. Juli 2024 Dr. Nicole Prüsse Frank-Peter Lortz Armin Lothar Fränkl Dirk Lux Olivier Korte Katja Reis Entwicklung des Anlagevermögens 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Unser Unternehmen gehört seit der Gründung in 2001 zur PUBLICIS-Gruppe, die weltweit integrierte Kommunikation anbietet; der Sitz der zentralen Geschäftsleitung ist Paris/Frankreich. Die globalen Aktivitäten außerhalb Frankreichs sind seit 1999 in der PUBLICIS GROUPE HOLDINGS B.V. Amsterdam/ Niederlande, gebündelt; Konzernmutter ist die PUBLICIS GROUPE S.A., Paris/ Frankreich. Die Publicis-Gruppe hat zum Ziel, GmbHs zu reduzieren, so dass die Tochtergesellschaft LBiQ GmbH mit Eintrag im Handelsregister vom 17. Mai 2022 auf die Tochtergesellschaft Meta Design GmbH, Berlin, verschmolzen wurde. Änderungen in der Geschäftstätigkeit der Publicis Media GmbH ergeben sich durch die Verschmelzung nicht. Die Publicis Media GmbH hat Ihren Sitz in Düsseldorf und ist dort beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 93720 eingetragen. Die Publicis Media GmbH, Düsseldorf, bietet Back-Office-Leistungen für Media- Agenturen, insbesondere die zentrale Abwicklung von Aufträgen an Offline-Medien wie Auftragseingabe, Rabatt-, Beleg- und Platzierungskontrolle, Erledigung des Zahlungsverkehrs für Voraus- und Endrechnungen, Rechnungsprüfung und Listenversand, die Erledigung der Finanzbuchhaltung, Dienstleistungen im IT-Bereich, Mediaforschung und die Vertragsabwicklung mit Kooperationspartnern von Media-Agenturen an. Auch im Geschäftsjahr 2023 trat die Gesellschaft am Markt als Händler und nicht als Agentur auf, indem sie auf eigene Rechnung und eigenes Risiko Werbezeiten erwarb. Die Gesellschaft bietet seit 2008 auch Dienstleistungen an Dritte an. Hierbei handelt es sich sowohl um Dienstleistungen aus den Bereichen Research, Analytics, Market Intelligence und Business Solutions als auch um Produktentwicklungen und Beratung. Die Publicis Media GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Mit der Eintragung im Handelsregister am 17. November 2022 besteht seit dem Geschäftsjahr 2022 ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag mit der MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf. Es bestehen Ergebnisabführungsverträge mit den 100%igen Tochtergesellschaften Meta Design GmbH mit Sitz in Berlin, sowie der Leo Burnett GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main. Erklärung zur Unternehmensführung Mit Gesellschafterbeschluss vom 30. September 2022 wurde festgestellt, dass die Geschäftsführerebene der Publicis Media GmbH sich zu dem Zeitpunkt zu 67% aus männlichen und zu 33% aus weiblichen Geschäftsführern zusammensetzt. Es wurde beschlossen, diese Quote bis zum 31. Dezember 2023 zu halten. Dieses Ziel wurde erreicht. Im Gesellschafterbeschluss vom 10. November 2023 wurde beschlossen, dieselbe Quote bis zum 31. Dezember 2024 zu halten. Für die Frauenquote auf erster Ebene, die die Prokuristen der Publicis Media GmbH bilden, war das Ziel die Quote bei 60% männlicher Prokuristen und 40% weiblicher Prokuristen bis zum 31.12.2023 zu halten. Dieses Ziel wurde nicht erreicht, da sich die erste Ebene nun aus 62,5% männlichen und 37,5% weiblichen Prokuristen zusammensetzt. Die Verschlechterung der Quote liegt darin begründet, dass es keine qualifizierte Frau für die Stelle gab. Da die Verschlechterung nur minimal ist, ist es das Ziel, die aktuelle Quote bis zum 31.12.2024 zu halten. Aufgrund besonders flacher Hierarchien wird auf eine zweite Ebene verzichtet. WIRTSCHAFTLICHES UMFELD UND GESCHÄFTSVERLAUF Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesellschaft hauptsächlich als Mediaagentur tätig gewesen, von daher bezieht sich diese Passage auf die Entwicklung des Werbemarktes. Die Werbewirtschaft wuchs in Deutschland 2023 auf 48,87 Milliarden Euro (+1,6 Prozent). Damit liegt sie über dem Niveau der Corona-Krisenjahre (2020 und 2021) sowie dem Kriegsjahr 2022, wie der Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW) in seiner vorläufigen Jahreserfassung ausweist. Die endgültigen Zahlen sollen im Frühjahr 2024 veröffentlicht werden. Das Gleiche gilt bei den anderen Kerndaten der Branche: Die Investitionen in Werbung steigen auf 37,07 Mrd. Euro (+2,5 Prozent), die Netto- Werbeeinnahmen der Medien auf 26,06 Mrd. Euro (+1,4 Prozent). 1 Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Berichtsjahr 2023 weiterhin von den Folgen des Kriegs in der Ukraine, steigenden Energiekosten und einer erhöhten Inflation geprägt. Die deutsche Wirtschaftsleistung liegt derzeit nahezu auf demselben Niveau wie zu Beginn der Corona-Pandemie vor knapp vier Jahren. Deutschland verzeichnet damit seit Beginn der Corona Pandemie das geringste Wachstum aller Volkswirtschaften des Euro-Raums. Die hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur im weiterhin krisengeprägten Umfeld. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die unerwartet schleppende Erholung der Weltwirtschaft dürfte sich fortsetzen und die deutschen Exporte bremsen. Auf einen Wachstumspfad kehrte die deutsche Gesamtwirtschaft somit nicht zurück und dürfte sich auch nur langsam erholen. 2 Das deutsche BIP schrumpfte im Jahr 2023 um 0,3% und im Jahr 2024 erwartet der Sachverständigenrat ein Wachstum um 0,7%. Dies ist weniger als im Durchschnitt der 2010er-Jahre. Die Inflation dürfte von 6,1% auf 2,6% im Jahr 2024 zurückgehen. 3
1 Quelle: Dachverband der Werbewirtschaft (ZAW),
https://zaw.de/werbemarkt-2023-dankdigitaler-erloese-im-leichten-plus/
In diesem konjunkturellen Umfeld ist das Ergebnis der Publicis Media GmbH zu bewerten. Der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern sind die finanziellen Leistungsindikatoren. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren liegen nicht vor. Die Prognose im Lagebericht 2022, dass der Umsatz im Jahr 2023 um 4% ansteigen wird, wurde aufgrund geringeren Verkaufs von Werbefläche nicht erreicht. Das tatsächliche Umsatzwachstum betrug 1,9%. ERTRAGSLAGE Bei den Umsatzerlösen ist ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 180.947 (Vorjahr: TEUR 177.592) zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt und setzen sich aus Media (TEUR 126.851), Kommunikation & Beratung (TEUR 10.566), Technologie (TEUR 7.600) und Sonstigen Umsätzen (TEUR 35.930) zusammen. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Geschäftsjahr 2023 leicht gestiegen und betragen TEUR 1.316 (Vorjahr: TEUR 1.284). Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen und Skontoerträgen. Die Aufwendungen für bezogene Leistungen erhöhte sich im Berichtsjahr analog zum Anstieg der Umsatzerlöse auf TEUR 100.226 (Vorjahr: TEUR 96.433). Hierbei handelt es sich weitestgehend um auf eigene Rechnung eingekaufte Werbeflächen. Der Personalaufwand hat sich aufgrund des erhöhten Personalbedarfs im laufenden Geschäftsjahr auf TEUR 52.512 (Vorjahr: TEUR 47.871) erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr gesunken und betragen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 20.675 (Vorjahr: TEUR 22.072). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich im Wesentlichen aus verschiedenen betrieblichen Kosten zusammen. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Erträge aus Zinsen von TEUR 712 erzielt (Vorjahr: TEUR 40). Es wurden Abschreibungen auf Sachanlagen von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 75) und keine außerplanmäßige Abschreibung auf Finanzanlagen (Vorjahr: TEUR 10.608) vorgenommen. Der Aufwand für Zinsen und ähnliche Aufwendungen ist von TEUR 102 auf TEUR 38 gesunken. Das Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 23.266 für das Geschäftsjahr (Vorjahr: TEUR 18.309). Hierin enthalten sind Erträge aus Ergebnisabführungsverträgen von TEUR 13.803 (Vorjahr: TEUR 16.730). Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Gesellschafterin, MMS Germany Holdings GmbH, Düsseldorf wird das Ergebnis vollständig an die Muttergesellschaft abgeführt. FINANZLAGE Die Publicis Media GmbH ist mit anderen deutschen Gesellschaften der PUBLICIS Gruppe an das Cash-Management-System angeschlossen. In diesem System werden die liquiden Mittel der Gesellschaften zusammengefasst und der Finanzbedarf der einzelnen Gesellschaften zentral gedeckt. Entsprechende Guthaben und Kredite werden verzinst. Zum Stichtag bestanden Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management-System mit der MMS Germany Holdings GmbH in Höhe von TEUR 31.178 (Vorjahr: TEUR 2.079). Die Finanzierung des Geschäftsvolumens ist durch den Kreditrahmen im gruppeninternen Cash-Pool gesichert. VERMÖGENSLAGE Die Bilanzsumme ist im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 24.000 gestiegen und beträgt TEUR 207.478 (Vorjahr: TEUR 183.478). Die Sachanlagen betragen unverändert TEUR 2. Es bestehen noch nicht abgerechnete Fremdleistungen von TEUR 4.328 (Vorjahr: TEUR 4.396). Die Vorräte - bestehend aus Waren und geleisteten Anzahlungen - betragen TEUR 1.966 (Vorjahr: TEUR 90). Die Varianz zum Vorjahr ist auf einen höheren Bestand an Werbeflächen, die noch nicht an Kunden weiterberechnet worden sind, zurückzuführen. Es bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 16.929, Vorjahr: TEUR 16.939), Forderungen gegen verbundene Unternehmen (TEUR 137.849, Vorjahr: TEUR 115.285) sowie sonstige Vermögensstände (TEUR 42, Vorjahr: TEUR 116) von insgesamt TEUR 154.820 (Vorjahr: TEUR 132.340). Zum Jahresende wurden Rechnungsabgrenzungsposten von TEUR 423 (Vorjahr: TEUR 711) gebildet. Die Rückstellungen sind auf TEUR 20.799 (Vorjahr: TEUR 21.060) gesunken und bestehen aus Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (TEUR 1.435, Vorjahr: TEUR 1.548), Steuerrückstellungen (TEUR 0, Vorjahr: TEUR 3.697) sowie sonstigen Rückstellungen (TEUR 19.364, Vorjahr: TEUR 15.815). Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Rückstellungen für noch nicht abgerechnete Werbeflächen gestiegen. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen beruht insbesondere auf noch ausstehende Eingangsrechnungen für erbrachte Leistungen. Die Verbindlichkeiten von TEUR 116.409 (Vorjahr: TEUR 92.147) setzen sich aus Erhaltenen Anzahlungen (TEUR 576, Vorjahr: TEUR 3.843), Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 62.813 (Vorjahr: TEUR 14.194), dessen Anstieg gegenüber dem Vorjahr auf ein höheres Mediavolumen in Q4 zurückzuführen ist, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 52.039, Vorjahr: TEUR 68.318), wo die Varianz zum Vorjahr in einem Rückgang der Verbindlichkeiten aus Leistungsaustausch begründet liegt, sowie sonstigen Verbindlichkeiten (TEUR 981, Vorjahr: TEUR 5.791), deren Veränderung auf geringeren Verbindlichkeiten von Steuern basiert, zusammen. Wie bei einer Mediaagentur üblich, sind die Laufzeiten der angesprochenen Bilanzposten, mit Ausnahme der Pensionsrückstellung, im Wesentlichen kurzfristig. MITARBEITER Im Geschäftsjahr 2023 wurden durchschnittlich 656 Angestellte (Vorjahr: 598) beschäftigt. In der Arbeitnehmerzahl sind definitionsgemäß Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. Kontrollsystem Die Agentur ist in das umfangreiche monatliche Reporting des Publicis Konzerns eingebunden. Im Rahmen des monatlichen Reportings werden die wesentlichen Leistungsindikatoren im Vergleich zu den Vorgaben (Soll-Ist-Vergleich) analysiert. Darüber hinaus existiert ein detailliertes internes Kontrollsystem (FMC-Financial Monitoring Controls). Diese werden durch interne Prüfer des Publicis Konzerns überprüft. Standardmäßig werden monatliche Forecasts erstellt und wird die Liquidität überwacht. Diese werden umfassend an die Konzernleitung gemeldet. Es bestehen fest definierte Informationswege zum Management und in die Firmengruppe. Die Weitergabe von Informationen und die Kommunikation mit den Entscheidungsträgern erfolgt unmittelbar auf digitalem Wege. Der Geschäftsführung der Agentur obliegen die Leitung und die Kontrolle der Gesellschaft. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG Es wurden keine nach § 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB berichtspflichtigen Aktivitäten im Geschäftsjahr 2023 entfaltet. CHANCEN UND RISIKEN DER ZUKÜNFTIGEN ENTWICKLUNG Die Publicis Media GmbH ist den allgemeinen Risiken der Kommunikations- und Werbebranche ausgesetzt. Dies bedeutet, dass das Geschäft der Konjunktur stark ausgesetzt ist. Kurzfristig können Honoraranpassungen, Vertragskündigungen bzw. Reduzierung der Werbebudgets seitens der Kunden erfolgen. Risiken bestehen hauptsächlich darin, dass die Vergütung der Agentur abhängig von den an die Medien gezahlten Beträge für geschaltete und gesendete Werbung ist. Kürzungen von Werbebudgets können kurzfristig erfolgen und negative Auswirkungen auf die Umsätze der Agentur haben, wenn die Mitarbeiterstruktur nicht zeitnah der Entwicklung des Auftragsvolumens angepasst werden kann. Aus dem Ukraine Konflikt sind bislang keine erhöhten Risiken bekannt. Unternehmerische Risiken werden nur dann bewusst eingegangen, wenn dadurch der Agenturwert gesteigert werden kann und mögliche Risiken beherrschbar bleiben. Bilanzielle Rückstellungen werden, soweit erforderlich, gebildet. Gegenwärtig sind uns keine operativen Risiken bekannt, die zur Gefährdung der Agentur oder der gesamten Gruppe führen beziehungsweise die künftige Entwicklung des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen könnten. Chancen für die Agentur bestehen insbesondere in Bezug auf erfolgreiche New Business Aktivitäten (Gewinnung von profitablem Neugeschäft) sowie im Hinblick auf Neustrukturierung einzelner Fachbereiche, die der Agentur einen Vorteil im Wettbewerb mit anderen Mediaagenturen verschaffen. Zudem wird eine bessere Anpassung an den Bedarf als Chance gesehen. AUSBLICK Das laufende Geschäftsjahr als auch das Geschäftsjahr 2025 ist im Allgemeinen von der weiteren konjunkturellen Entwicklung abhängig. Eine kontinuierliche Anpassung der Umsatzprognose an die aktuellen Gegebenheiten ermöglicht der Geschäftsleitung durch die Steuerung der variablen Kostenbestandteile (Reisekosten, Mitarbeitereinstellungen...) positiven Einfluss auf das Betriebsergebnis zu nehmen. Der bisherige Geschäftsverlauf entspricht unseren Erwartungen. Vor dem konjunkturellen Hintergrund sowie dem weiteren Ausbau des Bestandsgeschäfts rechnen wir mit einem steigenden Umsatzvolumen von ungefähr 10% gegenüber dem Vorjahr und einem entsprechenden verbesserten Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der Leo Burnett GmbH und der MetaDesign GmbH wird für 2024 ein mit 2023 vergleichbarer Ertrag erwartet.
Düsseldorf, 31. Juli 2024 Dr. Nicole Prüsse Frank-Peter Lortz Armin Lothar Fränkl Dirk Lux Olivier Korte Katja Reis Feststellung: Die Feststellung des Jahresabschlusses der Publicis Media GmbH zum 31.12.2023 erfolgte am 29.08.2024. |
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