Kinyo Europe GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Masami Yamaguchi seit 28.5.2021 | Geschäftsführer |
Takuo Hattori seit 4.1.2016 | Geschäftsführer |
Kazuo Nakamura seit 19.12.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
KINYOSHA Co. Ltd. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Kinyo Germany GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Sitz der Gesellschaft ist Düsseldorf. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter der Nummer HR B 39945 eingetragen. II. Wesentliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen, linear ermittelten Abschreibungen bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer wurde wie folgt ermittelt:
Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes betrug 15 Jahre. Dieser Zeitraum war durch die bestehenden langfristigen Geschäftsbeziehungen mit den wesentlichen Kunden begründet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige, linear ermittelte Abschreibungen ausgewiesen. Die Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bzw. geschätzten Restnutzungsdauer im Einzelnen wie folgt ermittelt:
Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Handelswaren werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Fertige Erzeugnisse werden mit den Material- und Fertigungskosten sowie einem angemessenen Anteil der Verwaltungskosten angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Rechnungswerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen und Pauschalwertberichtigungen ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Erträge und Aufwendungen in Fremdwährung sind zum jeweiligen Tageskurs umgerechnet worden. Forderungen und Verbindlichkeiten zum Bilanzstichtag in Fremdwährung sind mit dem Stichtagskurs bewertet worden. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens kann dem Anlagespiegel entnommen werden. Dieser ist gemäß § 284 Abs. 3 HGB als Anlage dem Anhang beigefügt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen sind unverändert zum Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter und verbundene Unternehmen stammen ausschließlich aus der Erbringung von Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten einen Betrag in Höhe von T€ 41 (Vorjahr: T€ 42) mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr. 3. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betreffen mit T€ 987 (Vorjahr: T€ 727) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stammen ausschließlich aus Lieferungen und Leistungen. IV. Sonstige Angaben 1. Ergebnisabführungsvertrag Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrages hat die Gesellschaft das erwirtschaftete Jahresergebnis in Höhe von T€ 1.524 an den Gesellschafter abgeführt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat einen Mietvertrag für die Betriebsräume und Leasingverträge für KFZ abgeschlossen. Die Verpflichtungen für die festen Grundmietzeiten sind wie folgt:
3. Anzahl der Beschäftigten Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Geschäftsjahr 2023:
4. Geschäftsführung Die Gesellschaft hat die folgenden Geschäftsführer:
Jeder Geschäftsführer ist alleinvertretungsberechtigt. 5. Konzernabschluss Ein Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Gesellschaft einbezogen wird, wird nicht erstellt. 6. Angaben zur globalen Mindestbesteuerung In Deutschland wurde mit dem "Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung und weiterer Begleitmaßnahmen" eine Regelung zur Sicherstellung einer globalen Mindestbesteuerung ("MinStG", sog. OECD Pillar-Il) erlassen. Aufgrund der Geltung des MinStG erst ab dem Jahr 2024 ergab sich zum Abschlussstichtag kein tatsächlicher Steueraufwand nach diesem Gesetz. Im Rahmen einer Betrachtung möglicher Auswirkungen auf die Gesellschaft wurden zum Abschlussstichtag keine Sachverhalte identifiziert, aus denen wesentliche Effekte hinsichtlich einer möglichen Entrichtung einer Mindeststeuer zu erwarten sind.
Düsseldorf, 20. September 2024 Kazuo Nakamura, Geschäftsführer Takuo Hattori, Geschäftsführer Masami Yamaguchi , Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Geschäftsmodell Kinyo Germany GmbH ("die Gesellschaft") ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Kinyo Europe GmbH, die ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Kinyosha Co. Ltd., Japan, ist. Kinyosha ist der größte japanische Hersteller von Gummidrucktüchern und Walzen mit vier Produktionsstätten in Japan und weiteren in Europa, USA, China, Thailand und Vietnam. Seit über 90 Jahren produziert Kinyosha hochqualitative Drucktücher, die für ihre Leistung, Beständigkeit, Innovation und Zuverlässigkeit bekannt sind. Die Produkte werden überwiegend von der Kinyosha Co. Ltd., Japan importiert und hauptsächlich in Deutschland und in anderen europäischen Ländern vertrieben. Die Umsätze der Gesellschaft mit verbundenen Unternehmen in Großbritannien, Frankreich und Spanien machen etwa 47,6% (Vorjahr: 45,3%) des Gesamtumsatzes aus. Die Gesellschaft unterhält in den Niederlanden ein Lager, von dem aus die Produkte an die Kunden und die verbundenen Unternehmen geliefert werden. Die verbundenen Unternehmen verkaufen diese Produkte im Wesentlichen an Endverbraucher (z.B. Druckereien etc.) und führen auf Wunsch des Kunden entsprechende Schneide- und Aufspannarbeiten aus. Die Gesellschaft selbst bietet diese Produkte ihren eigenen Kunden ebenfalls an. Kinyo Germany GmbH erbringt darüber hinaus für ihre Muttergesellschaft, die Kinyo Europe GmbH, Dienstleistungen im Bereich Rechnungswesen. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Laut Eurostat für das vierte Quartal 2023 stagnierte das reale BIP in der EU und im Euroraum, nachdem es im dritten Quartal 2023 in beiden Gebieten um 0,1% leicht geschrumpft war. Somit entgingen die EU und der Euroraum in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 nur knapp einer technischen Rezession. Das reale BIP blieb im vierten Quartal 2023 weitgehend auf demselben Niveau wie im dritten Quartal 2022. Die Stagnation des Wachstums Ende 2023 wurde hauptsächlich durch eine Schrumpfung in Deutschland verursacht. Für das vierte Quartal 2023 wurde in vier (Italien: 0,2%, Spanien: 0,6%, Belgien und Lettland: 0,4%) der 12 Mitgliedstaaten ein anhaltendes Wirtschaftswachstum gemeldet. In vier weiteren Mitgliedstaaten erholte sich das Wachstum nach Rückgängen in den Vorjahren (Tschechische Republik, Portugal) oder verließ die Rezession (Schweden, Österreich). Die Wirtschaftstätigkeit stagnierte in Frankreich nahezu und schrumpfte in Deutschland (-0,3%), Lettland und Irland, wobei letzteres in der Rezession verharrte. Die Inflation verringerte sich von ihrem Höchststand von 11,6% im Oktober 2022 auf 6,0% im Jahr 2023, insgesamt, und auf 3,1% im Januar 2024. Dieser Rückgang ist hauptsächlich auf den Rückgang der Großhandelspreise für Energie und die Einführung von Fördermaßnahmen für Energie zurückzuführen, die im November 2023 ausgelaufen sind. In Frankreich ist das BIP im Jahr 2023 um 0,9% gewachsen, angetrieben durch ein starkes Wachstum im zweiten Quartal 2023. Nachdem hier die Inflation im ersten Quartal 2023 einen Höchststand von 7,0% erreicht hatte, ging sie im Laufe des Jahres zurück und lag Ende 2023 bei 4,2%, was vor allem auf die sinkenden Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen war. In Spanien wuchs das BIP im Jahr 2023 um 2,5%, wobei die vorläufigen Daten für das vierte Quartal auf eine Beschleunigung hindeuten. Die Inflation ging auf 3,4 % zurück, was auf einen kontinuierlichen Rückgang der Energiepreise bis 2023 zurückzuführen ist. Die europäischen Gas- und Strompreise sind am Ende 2023 stark gesunken, und dürften auf dem derzeitigen Niveau weitgehend stabil bleiben. Die Bemühungen um eine Verringerung der Erdgasnachfrage führten dazu, dass die EU im Dezember 2023 17% weniger verbrauchte (-19% für den Zeitraum Januar-November), als im Durchschnitt der vorangegangenen fünf Jahre, was zum Teil durch einen starken Anstieg der neu installierten Kapazität an erneuerbaren Energien im Stromsektor erreicht wurde. Die Abhängigkeit der EU von der Volatilität der Energiepreise hat sich somit in Grenzen gehalten, aber die Gefahr einer Unterbrechung der Flüssiggaslieferungen aufgrund des Konflikts im Nahen Osten stellt ein neues Risiko dar. Der israelisch-palästinensische Konflikt im Roten Meer störte eine der wichtigsten Schifffahrtsrouten für die Weltwirtschaft und wirkte sich auf die Lieferzeiten, die Schifffahrtskosten und die Lieferketten aus. Die Schifffahrt durch das Rote Meer wurde umgeleitet, was zu längeren Lieferzeiten und in die Höhe schießenden Transportkosten führte. Zwischen dem Beginn der Angriffe (19. Oktober 2023) und Ende Januar sank der gleitende 7-Tage-Durchschnitt des Transithandelsvolumens durch das Rote Meer um 70%, während das Handelsvolumen durch "das Kap der Guten Hoffnung" um 30% stieg. Die Versandzeiten zwischen Asien und Europa verlängerten sich um 10-15 Tage, und die Frachtkosten für Container auf mehreren Routen von China nach Europa stiegen um rund 400%. Die Unterbrechung wirkt sich weltweit auf die Schifffahrtskosten aus. Laut dem jüngsten Konjunkturbericht von INTERGRAF für den europäischen Druckmarkt ging die europäische Produktion von Druckerzeugnissen und gedruckten Verpackungen im Jahr 2023 wertmäßig um 3,7 % zurück (ohne Berücksichtigung der Auswirkungen von Inflation und Wechselkursen). Der Rückgang war im Bereich des Verpackungs- und Etikettendrucks mit 5,1 % wesentlich ausgeprägter als im Bereich des grafischen Drucks, der um 0,6 % zurückging. Der Rückgang im Verpackungsdruck war in erster Linie auf die Normalisierung der Preise zurückzuführen, die im Jahr 2022 einen erheblichen Anstieg erlebt hatten. Ertragslage der Gesellschaft Im Geschäftsjahr 2023 sind die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% gesunken, sowohl wegen geringerer Auslandsumsätze, die um 5,5% niedriger sind, als auch wegen geringerer Inlandsumsätze, die um 6,6% abgenommen haben. Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) betrug T€ 3.378 nach T€ 3.662 im Vorjahr. Das Verhältnis Rohertrag zum Umsatz ist von 20,0% im Vorjahr auf 19,6% leicht gesunken. Die sonstigen betrieblichen Erträge (ohne Währungsgewinne) sind leicht um T€ 5 gesunken. Die Personalaufwendungen stiegen um T€ 80 oder 11,9%, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (ohne Wechselkursverlusten) um T€ 38 oder 3,8% sanken. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang der Rechts- und Beratungskosten (-T€ 30), der Kosten der Konzernverrechnung vom Gesellschafter (-T€ 30) und der Frachtkosten (-T€ 11). Im Ergebnis ist der Gewinn vor Gewinnabführung um 20,5% oder T€ 394 auf T€ 1.524 gesunken. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wurde der gesamte Jahresüberschuss von T€ 1.524 (T€ 1.918 im Vorjahr) an die Gesellschafterin Kinyo Europe GmbH abgeführt. Insgesamt konnten wir unsere Ziele hinsichtlich Umsätze und Gewinn zwar nicht erreichen, sind aber angesichts des schwierigen Marktumfelds mit dem Ergebnis noch zufrieden. Finanzlage Die Gesellschaft muss für ihre Kunden eine hohe Anzahl von Produkten auf Lager halten. Zudem waren zum Bilanzstichtag besonders viele noch unterwegs befindliche Waren im Bestand. Im Vergleich zum Vorjahr stiegen die Vorräte um T€ 4.827 bzw. 78,2% auf T€ 10.996 (Vorjahr: T€ 6.169) und bildeten ca. 73,5% der Bilanzsumme (Vorjahr: 50,2%). Der hohe Vorrats- und Forderungsbestand führt zu entsprechend hohen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen, die etwa 85,3% der Passiva ausmachten, was im Vergleich zum Vorjahr einen leicht erhöhten Anteil darstellt (Vorjahr: 82,8%). Die flüssigen Mittel sanken deutlich um T€ 1.998 auf T€ 408. Das Darlehen, welches von der Gesellschafterin gewährt wurde, erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 2.416 auf T€ 5.030 zum Bilanzstichtag, unter anderem auch um den negativen operativen Cashflow in Höhe von T€ 2.381 (Vorjahr: T€ 2.609) zu decken. Das Eigenkapital beträgt weiterhin T€ 1.862, entsprechend 12,4% der Bilanzsumme (Vorjahr: 15,1%). Dieser Rückgang der Eigenkapitalquote ist im Wesentlichen auf den Anstieg der Konzernverbindlichkeiten (T€ 2.578) zurückzuführen. Vermögenslage Die Bilanzsumme stieg um T€ 2.667 oder 21,7% auf T€ 14.692. Das immaterielle Anlagevermögen verringerte sich um T€ 7 und das Sachanlagevermögen sank ebenfalls um T€ 37. Die planmäßige Abschreibung belief sich auf T€ 47 und die Investitionen in neue Maschinen- und Geschäftsausstattung machten T€ 6 aus. Der Gesamtbetrag des Anlagevermögens verringerte sich um T€ 44 und betrug T€ 185 (Vorjahr: T€ 228). Das Umlaufvermögen ist um T€ 2.734 gestiegen im Wesentlichen aufgrund eines starken Anstiegs der Vorräte um T€ 4.827 auf T€ 10.996, eines Rückgangs der liquiden Mittel um T€ 1.998 auf T€ 408 und eines Rückgangs der Forderungen aus Lieferung und Leistungen um T€ 172 auf T€ 721, dem ein Anstieg der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen um T€ 80 auf T€ 2.543 gegenüberstand. Der starke Anstieg der Vorräte ging mit einem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und verbundenen Unternehmen um T€ 2.647 auf T€ 12.866 einher. Insbesondere die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern stiegen um T€ 2.282 oder 43,4%. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen um T€ 296 oder 6,0% und beinhalten hauptsächlich Einkäufe von Kinyosha Co. Ltd. in Japan. Risikobericht Durch den Ergebnisabführungsvertrag haben finanzielle Risiken keine direkten Auswirkungen auf das Gesellschaftsvermögen. Das bedeutet, dass die Gesellschaft auch im Falle hoher Verluste nicht der Gefahr einer Insolvenz ausgesetzt ist, soweit diese von der Kinyo Europe GmbH absorbiert werden können. Die Gesellschaft sieht sich mit den strategischen Risiken des technischen Wandels am Markt konfrontiert. Die Printmedien werden immer mehr durch digitale Medien ersetzt, was die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft schmälern könnte. Die Gesellschaft passt sich den veränderten Bedingungen an, indem sie sich auf das Geschäft mit der Verpackungsindustrie konzentriert. Ein wesentliches Risiko ist das Kreditrisiko. Die Zahlungsunfähigkeit von Kunden könnte zu Verlusten führen. Zur Begegnung dieser Risiken hat die Gesellschaft eine Kreditversicherung abgeschlossen. Wie oben erläutert, hält die Gesellschaft eine Vielzahl von Produkten mit einem insgesamt hohen Wert vor. Die Einführung neuer Produkte durch die Konkurrenz in einem sehr wettbewerbs-intensiven Markt könnte zu beachtlichen überalterten und nicht mehr gängigen Beständen führen. Entsprechende Wertberichtigungen wurden bereits gebildet. Exporten nach Großbritannien liegen in britischen Pfund fakturierte Importe zugrunde, wodurch das Fremdwährungsrisiko eingeschränkt wird. Die Entwicklung ausländischer Währungen wird von der Gesellschaft überwacht. Durch die Stellung als Produzent könnten sich Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsansprüchen für mögliche Defekte an den Produkten ergeben. Das Unternehmen ergreift weitreichende Maßnahmen, um die hohe Qualität der Produkte zu gewährleisten und überwacht sämtliche Kundenansprüche sehr genau. Alle erkennbaren Risiken sind nach dem derzeitigen Kenntnisstand in ausreichendem Maße durch angemessene Rückstellungen abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nicht erkennbar. Chancen- und Prognosebericht In der Winterprognose der Europäischen Kommission wurde die Wachstumserwartung für das BIP sowohl in der EU als auch im Euro-Währungsgebiet für 2024 auf 0,9% in der EU und 0,8% im Euro- Währungsgebiet korrigiert. Für 2025 geht die Kommission weiterhin von Wachstumsraten von 1,7% (EU) und 1,6% (Euro-Währungsgebiet) aus. Für Deutschland erwartet die EU-Kommission für 2024 ein Wachstum von 0,3%. Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,2% voraus. Die Inflation in Deutschland wird demnach im Jahr 2024 auf 2,8% und im Jahr 2025 - auf 2,4% sinken. In Frankreich wird das BIP im Jahr 2024 voraussichtlich moderat wachsen (0,9%). Für 2025 sagt die Prognose ein Wachstum von 1,3% voraus. Nach 5,7% im Jahr 2023 dürfte die Inflation im Jahr 2024 2,8% und im Jahr 2025 2,0% erreichen, was vor allem auf die sinkenden Energie- und Rohstoffpreise zurückzuführen ist. Die Wirtschaft Spaniens wird für 2024 voraussichtlich um 1,7% und für 2025 um 2,0% wachsen. Ein moderater Rückgang der Inflation auf 3,2% im Jahr 2024 und auf 2,1% im Jahr 2025 wird prognostiziert. Nach der EU-Winterprognose wird die Inflation in der EU insgesamt von 6,3% im Jahr 2023 auf 3,0% im Jahr 2024 und 2,5 % im Jahr 2025 zurückgehen. Im Euroraum dürfte sie sich von 5,4% im Jahr 2023 auf 2,7% im Jahr 2024 und 2,2% im Jahr 2025 abschwächen. Zudem existiert eine erhöhte Unsicherheit angesichts geopolitischer Spannungen: Russlands langwieriger Angriffskrieg gegen die Ukraine ist nach wie vor eine wichtige Quelle der Unsicherheit für die EU-Wirtschaft. Die Ausweitung des Konflikts im Nahen Osten auf das Rote Meer schürt zusätzliche geopolitische Spannungen und übt bereits einen gewissen Aufwärtsdruck auf die Preise aus. Eine weitere Eskalation könnte die Lieferketten erneut unter Druck setzen, die weltweite Produktion behindern und den Preisdruck auf handelbare Güter verstärken. Die Auswirkungen der Ausweitung der Spannungen im Nahen Osten stellen einen negativen Angebotsschock dar, der die europäischen Transportkosten in die Höhe treibt und die Lieferzeiten im Jahr 2024 verlängert. Dies dürfte sich vor allem auf die Preise für nichtenergetische Güter auswirken, könnte aber auch den Preisdruck bei Nahrungsmitteln und in geringerem Maße bei Dienstleistungen und Energie im Jahr 2024 verstärken. In unserem Geschäft haben wir im Frühjahr 2024 die Verkaufspreise angepasst, um den Absatz wieder zu stärken und die Auswirkungen dieser Maßnahme zeigen sich jetzt allmählich. Wir werden weitere Maßnahmen ergreifen, um die Geschäftsentwicklung zu verbessern. Aufgrund der in den ersten sechs Monaten erzielten Zahlen sind wir jedoch zuversichtlich, die Umsatz- und Gewinnziele für das Geschäftsjahr 2024 erreichen zu können. Bei beiden Kennzahlen erwarten wir moderate Steigerungen im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die Übernahme der Verarbeitung von Standardprodukten von Kinyosha France ist reibungslos verlaufen. Durch die reibungslose Abwicklung dieses Transfers werden wir die Effizienz steigern. Im externen Umfeld könnte der Zusammenschluss von Konkurrenten eine Bedrohung für uns darstellen, weshalb wir gemeinsam mit unserer Muttergesellschaft gründliche Vorbereitungen treffen wollen. Darüber hinaus werden wir das Kreditrisiko streng kontrollieren, indem wir die angespannte Lage auf den Finanzmärkten genau beobachten. Die Geschäftsleitung möchte den Mitarbeitern für ihren Arbeitseinsatz und ihren kontinuierlichen Beitrag zum Erfolg von Kinyo danken.
Düsseldorf, 20. September 2024 Kinyo Germany GmbH Die Geschäftsleitung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Kinyo Germany GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Kinyo Germany GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kinyo Germany GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführer sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Geschäftsführer dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die Geschäftsführer verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus:
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 20. September 2024 FRANKUS
Audit & Assurance GmbH
Toyo Nishimura, Wirtschaftsprüfer Jérôme Lockenhoff-Haeseling, Wirtschaftsprüfer 1. Inanspruchnahme von Erleichterungen, Bestätigungsvermerk Der Jahresabschluss wird unter Inanspruchnahme der Erleichterungen des § 327 HGB nur teilweise offengelegt. Es wird gemäß § 328 Abs. 1a Satz 2 HGB darauf hingewiesen, dass sich der vorstehend wiedergegebene Bestätigungsvermerk auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht. 2. Feststellung des Jahresabschlusses In der Gesellschafterversammlung vom 30. September 2024 wurde der Jahresabschluss festgestellt. |
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