Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 114498
Vorher
NewTec Automatisierungstechnik und Service GmbH
Eingetragen
29.10.1996
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
Planung, Entwicklung, industrielle Fertigung, Vertrieb und Serviceleistungen von elektronischen Systemen und Systemtechnik zu Automatisierung von Prozessabläufen und Datenverarbeitung sowie Erbringung von damit in Zusammenhang stehenden Beratungsleistungen; Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Logistik, insbes. im Bereich der Kommissionierung

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Robert Basler
seit 17.1.2024
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
SAFELOG Holding GmbH
Germany
25.600 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

SAFELOG GmbH

Markt Schwaben

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

SAFELOG GmbH

Gliederung

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

1.2 Forschung und Entwicklung

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

2.2.2 Finanzlage / Investitionen

2.2.3 2.2.3 Vermögenslage

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

2.4 Gesamtaussage

3. Prognosebericht

4. 4. Chancen- und Risikobericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die SAFELOG GmbH ist ein Partner für die Entwicklung und Herstellung von Hardware, Software und Dienstleistungen für die Intralogistik.

Seit mehr als 28 Jahren ist es unsere Leidenschaft, innovative Logistiksysteme zu entwickeln und intelligent zu verknüpfen. Mit unseren effizienten Technologien haben wir dabei stets den optimalen Kundenprozess und das Prinzip des Poka Yoke als Null-Fehler-Strategie im Fokus.

Namhafte Unternehmen in den Bereichen Automotive, Produktion und Distribution setzen auf unsere Expertise. Und auch in branchenübergreifenden Bereichen der Auftragskommissionierung und dem Fulfillment werden SAFELOG-Produkte eingesetzt. Dabei setzen wir kundenindividuelle Lösungen auf Basis konfigurierbarer modularer Hard- und Softwarekomponenten ein.

Unser Managementsystem entspricht den Anforderungen von ISO 9001:2015 sowie ISO 14001:2015 und TISAX. Es dient der Sicherstellung der Unternehmensziele und soll jedem Einzelnen helfen, die in seinem Umfeld ablaufenden Prozesse mit Kennzahlen unterstützt geregelt auszuführen sowie nachvollziehbar zu dokumentieren. Weiterhin regelt das Managementsystem die interne und externe Kommunikation. Es ist damit wesentliche Voraussetzung für den Erfolg des Unternehmens.

Mit dem Release der neuesten Softwareversion im Q4/2023 hat SAFELOG GmbH einen wichtigen Meilenstein erreicht. Das Zusammenspiel zwischen den neuen zentralen Komponenten von "Flow Control" und der überarbeiteten dezentralen und schwarmintelligenten Software "IntelliAgent" auf den mobilen Robotern übertrifft alle bisherigen Versionen in Zuverlässigkeit, Performance und Flexibilität. Ergänzt wird das neue System durch eine einzigartige Tool-Chain zur Planung, Konfiguration, Visualisierung und Auswertung inklusive der Abwicklung des kompletten After-Sales, die als "Service Cloud" zentral in der Cloud bei Amazon AWS bereitgestellt wird.

Die Überarbeitung und Serienentwicklung des mobilen Transportroboters L2 wurde ebenfalls erfolgreich abgeschlossen. Hervorzuheben sind u.a. die Erhöhung der möglichen Hubhöhe auf 160 mm, die Erfüllung der IP54-Zertifizierung, die Erhöhung der maximalen Geschwindigkeit auf 1,6 m/s und die Umstellung auf induktive Ladetechnik mit LFP-Batterien ohne Vergrößerung der Außenmaße.

Zusätzlich gibt es eine neue Variante des SAFELOG X1 spin mit einer integrierten Drehtellereinheit, welche speziell für "Goods to Person" Applikationen entwickelt wurde. Damit hat die SAFELOG GmbH auch für diesen sehr lukrativen Markt ein konkurrenzfähiges Produkt im Angebot.

1.2 Forschung und Entwicklung

Die SAFELOG GmbH entwirft alle wesentlichen Komponenten der Systeme, diese werden im Wesentlichen in der eigenen Entwicklungsabteilung entwickelt und programmiert. Auch die zugehörigen Konzepte und Architekturen entstehen in der eigenen Entwicklung.

Die Entwicklungstiefe wurde in den letzten Jahren konsequent erhöht, so dass heute alle wesentlichen Komponenten und Softwarebausteine der Geräte in Eigenentwicklung erstellt werden können.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Berichtsjahr 2023 hat sich das Wachstum der Weltwirtschaft weiter verlangsamt. Die genannten Belastungen haben zu einer nur schwachen Erholung der Weltwirtschaft beigetragen. Das reale Bruttoinlandsprodukt hat sich trotz negativer Einflüsse verbessert. Der Internationale Währungsfonds schätzt, dass dies auf das stärkere als erwartete Wirtschaftswachstum in den USA und in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern sowie staatliche Konjunkturmaßnahmen in China in der zweiten Hälfte des Jahres 2023 zurückzuführen ist. Die Verbesserung fiel besser aus als in der im Oktober 2023 veröffentlichten Prognose angenommen wurde (IWF, Oktober 2023). Der Rückgang der Inflation wirkte sich äußerst positiv aus, da er sogar stärker ausfiel als erwartet. Trotz der steigenden Wirtschaftsdynamik war das Wachstum im Euroraum gedämpft. Dies lag an der schwachen Verbraucherstimmung, den anhaltenden Auswirkungen der hohen Energiepreise sowie der Schwächephase des zinssensiblen verarbeitenden Gewerbes und der allgemeinen Unternehmensinvestitionen.

Die Zentralbanken haben die Leitzinsen deutlich angehoben, um die Preisstabilität wiederherzustellen. Dadurch sind ungünstigere Finanzierungsbedingungen entstanden, wobei es regionale Unterschiede gibt. Die Inflationsrate im Euroraum betrug in 2023 5,6 Prozent, im Vorjahr 2022 waren es noch 8,4 Prozent. Die straffe Geldpolitik beeinflusste auch die Wachstumsdynamik, da sich die Investitionsneigung der Unternehmen aufgrund der Verschärfung der Kreditbedingungen verringerte. Geplante Investitionen wurden aufgrund von Marktbelastungen teilweise verschoben oder gestoppt.

Wirtschaftliche und politische Unsicherheiten, gestiegene Zinsen und hohe Inflationsraten beeinflussten im Jahr 2023 die Märkte für Automatisierung in der Intralogistik. Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Nachfrage nach Automatisierung mit Mobilen Transportrobotern bestehen, da sie unverzichtbare Bestandteile der Logistikbranche sind und bereits jetzt ein wichtiger Baustein der Transformation der Logistik darstellen.

2.2 Geschäftsverlauf und Lage

2.2.1 Ertragslage

Ergebnisquellen Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
T€ T€ T€ %
Betriebsergebnis -1.730 3.256 -4.986
Zinsergebnis -9 -40 31 444,4
Steuerergebnis +276 -929 -1.356 -391,3
Jahresergebnis -1.463 2.310 -4.068 -178,0

Der Umsatz ist um 26% gegenüber dem Vorjahr gesunken und das Betriebsergebnis ist auf T€ -1.730 gesunken. Es wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.463 erzielt (i.Vj. T€ 2.310 Jahresüberschuss). Das Geschäftsjahr 2023 war in der zweiten Jahreshälfte von äußerst schwierigen Marktbedingungen geprägt. Unsere Kunden haben Investitionen in die Automatisierung teilweise kurzfristig gestoppt oder verschoben. Somit konnte der Umsatz des Vorjahres und auch der geplante Umsatz für 2023 nicht erreicht werden.

Der weitere Grund für das negative Ergebnis, das deutlich unter der Planung des Vorjahres liegt, liegt in der Steigerung der Personalkosten für den Ausbau der Abteilungen Entwicklung und Software sowie den gestiegenen Kosten für eine Erhöhung der Bestände und der gestiegenen Materialkosten.

Die strategischen Investitionen in die Weiterentwicklung der Software und die stetige Erweiterung der Modellpalette der Hardware führen zu einem überproportionalen Anstieg der Entwicklungs- und Personalkosten in diesem Bereich auf ca. 16% des Jahresumsatzes, was sich im Geschäftsjahr 2023 deutlich stärker auf das Ergebnis auswirkt, als noch im Jahr 2022 prognostiziert. Dennoch wird die Weiterentwicklung des Systems als sehr wichtig erachtet, um technologische Anforderungen am Markt zu erfüllen und den sich ändernden Rahmenbedingungen und Normen gerecht zu werden. Durch die Veränderung der strategischen Ausrichtung mehr hin zum Logistiksegment haben die Projekte in diesem Segment kundenseitig auch längere Laufzeiten bis zur Fertigstellung, was ebenfalls einen Einfluss auf die Bewertung des Jahresabschluss 2023 hatte.

In der bilanziellen Bewertung wirkt sich dies auf eine Erhöhung der Bestände von T€ 7.746 auf T€ 12.350 (unter Berücksichtigung erhaltenen Anzahlungen über T€ 2.805) aus.

2.2.2 Finanzlage / Investitionen

Das Eigenkapital ist, bedingt durch das negative Ergebnis, von T€ 14.937 auf T€ 13.473 gesunken.

Die Verbindlichkeiten haben sich um T€ 4.061 auf T€ 11.083 erhöht.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Rahmen des Wachstums in das Anlagevermögen T€ 1.703 investiert. Die Investitionen betrafen insbesondere die Bereiche Software, Betriebs- und Geschäftsausstattung und Fahrzeuge für die Servicemitarbeiter.

Die liquiden Mittel betragen zum Bilanzstichtag T€ 3.347 und sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ 819 gesunken. Die Bankdarlehen haben sich um T€ 278 verringert.

Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei allen wesentlichen Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren.

Bedingt durch die Tilgung langfristiger Kredite werden in 2024 die kurzfristigen Betriebsmittelkreditlinien einen stärkeren Anteil einnehmen, zumal Neuabschlüsse für langfristige Kredite aktuell nicht mehr benötigt werden.

2.2.3 Vermögenslage

wesentliche Bilanzposten Geschäftsjahr Vorjahr Veränderung
Aktiva T€ T€ T€ %
Anlagevermögen 3.181 2.090 1.090 52,2
kurzfristige Vermögenswerte 18.800 16.626 2.174 15,6
liquide Mittel 3.347 4.167 -819 -19,5
Passiva
Eigenkapital 13.473 14.936 -1.463 -9,8
Verbindlichkeiten 11.855 7.947 3.908 49,2
Bilanzsumme 25.328 22.883 756 3,4

Das Anlagevermögen ist durch die Investitionen - vermindert um die Abschreibungen - gegenüber dem Vorjahr um T€ 1.090 gestiegen, insbesondere durch Investitionen in immaterielle Anlagegüter.

Die Vorräte und unfertigen Erzeugnisse haben sich um T€ 4.602 erhöht. Dies ist teilweise noch dem Lieferketteneffekt geschuldet, basierend auf der Entscheidung die Materialverfügbarkeit durch Einkauf auf Vorrat für ausstehende Projekte zu tätigen. In 2024 hat sich die Wiederbeschaffungszeit auf Seiten der Lieferanten normalisiert, sodass der Einkauf den Prozess für die Projektabwicklung auf Built to Order wieder umgestellt hat. Daher wird für 2024 von einer Verminderung der Bestände im Verhältnis zum Umsatz ausgegangen. Ein weiterer Grund war bedingt durch die Projektlaufzeitverlängerung ein höherer Bestand der unfertigen Erzeugnisse. Es bestehen zum Stichtag Verbindlichkeiten aus Anzahlungen von Kunden für Projekte zum 31.12.2023 in Höhe von T€ 2.787, die nicht durch bereits angearbeitete Projektleistungen abdeckt sind.

Durch die Erhöhung der Vorräte haben sich die kurzfristigen Vermögensgegenstände um T€ 2.174 gegenüber dem Vorjahr erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind dagegen vor allem umsatzbedingt deutlich um T€ 3.668 zurückgegangen.

Die Verbindlichkeiten sind um T€ 3.908 gestiegen, der Anstieg resultier insbesondere durch die erhaltenen Anzahlungen auf Kundenprojekte. Die Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und die Vorräte gedeckt.

2.3 Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:

• Umsatzentwicklung,

• Betriebsergebnis

2.4 Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie die Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 war nicht zufriedenstellend. Dennoch gehen wir davon aus, dass die in 2023 gestellten Weichen in 2024 wieder zu einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung führen.

3. Prognosebericht

Der im vierten Quartal gestiegene Auftragseingang im Geschäftsjahr 2023 und der damit hohe Auftragsbestand zum Geschäftsjahreswechsel geben positive Vorzeichen für das kommende Geschäftsjahr 2024. Die SAFELOG GmbH erwartet für 2024 wieder ein Umsatzwachstum im zweistelligen Prozentbereich von 20 bis 30% mit einem moderaten positiven Ergebnis. Auch beim Auftragseingang wird eine weitere Steigerung in gleicher Höhe erwartet. Diese positive Entwicklung resultiert vor allem aus einem erwarteten Wachstum in den Regionen USA und Europa im zweiten Halbjahr 2024 und 2025.

Durch die nicht aktivierten hohen zusätzlichen Investitionen in Neuentwicklungen sowie der Umsatzrückgang Ende 2023 wurde in 2024 zusätzliche Liquidität in Anspruch genommen.

Durch das erneute Umsatzwachstum in 2024 stieg auch das Working Capital. Dadurch erhöhte sich stichtagsbedingt zum 31.12.2024 das Fremdkapital insbesondere in Bezug auf erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Trotz dieser positiven Einschätzung des Gesamtmarktes erwarten wir in den kommenden Jahren eine weitere Konsolidierung und Konzentration der Wettbewerber. Europaweit ist mit einer deutlichen Konzentration der Wettbewerber zu rechnen.

Wir erwarten für 2025 ein weiteres zweistelliges Umsatzwachstum (ca. 10%) mit einem deutlich höheren Betriebsergebnis im Vergleich zu 2024.

4. Chancen- und Risikobericht

Die Berichterstattung über die Chancen und Risiken im Lagebericht bezieht sich grundsätzlich auf ein Jahr.

In dem gesamtwirtschaftlichen Umfeld wird ab dem zweiten Halbjahr 2024 eine zunehmende Stabilisierung des Marktes für Automatisierung in der Intralogistik in Europa und USA gegenüber den rückläufigen Wachstumsraten des Berichtsjahres gerechnet. Die stetig rückläufige Inflation und die erwartbare moderate Senkung der Leitzinsen der Zentralbanken in den relevanten Wirtschaftsräumen werden als positive Indikatoren für eine Erholung der Märkte gedeutet. Dadurch ist mit einer deutlichen Steigerung von Investitionen auszugehen.

Zu den von uns verwendeten Finanzinstrumenten gehören im kurzfristigen Bereich im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie kurz- und längerfristiger Bank- und Gesellschafterdarlehen sowie Anzahlungen für Kundenprojekte.

Risiken bezogen auf Marktsektoren wie z.B. die Automobilindustrie begegnet SAFELOG durch eine stärke Diversifikation in andere Marktsektoren insbesondere der Intralogistik.

Die lieferkettenbedingten Engpässe der vergangenen Jahre haben sich wieder aufgelöst und zu normalen Wiederbeschaffungszeiten geführt.

Unternehmen sind immer stärker digitalisiert und dadurch anfällig für Cyberangriffe wie z.B. Ransomware. Die Angreifer werden immer professioneller, was die Sicherheitslage noch verschärft. Der Fortschritt in künstlicher Intelligenz bringt zusätzliche Risiken mit sich. Daher müssen die Unternehmen ständig ihre IT-Sicherheit verbessern.

SAFELOG minimiert das Risiko durch Schulungen der Mitarbeiter und die Implementierung moderner Sicherheitstechnologien. Zudem existiert ein Notfallplan für Cyberangriffe und es wurde eine Cyberversicherung abgeschlossen, um im Schadensfall direkt auf die Unterstützung von Experten zugreifen zu können und den finanziellen Schaden zu begrenzen.

Die Personalbeschaffung auch für qualifiziertes Personal hat sich durch die stärkere Zunahme des Personalabbaus in Deutschland entspannt.

Unsere Marktposition werden wir auch in Zukunft durch Neuentwicklungen und Patente ausbauen. Umfangreiche Bonitätsbeurteilung im Neukundengeschäft sowie laufendes Reporting unserer Stammkunden führen zu einem reduzierten Risiko von Forderungsausfällen und Bonitätsrisiken.

Vor dem Hintergrund unserer verfügbaren Liquidität und der Planung für 2024 und 2025 sehen wir trotz der negativen Entwicklung des Ergebnisses im Berichtsjahr und der erhöhten Inanspruchnahme von Fremdkapital keine Risiken, die unsere Entwicklung wesentlich beeinträchtigen oder unseren Bestand gefährden.

 

Markt Schwaben, 30. Januar 2025

Die Geschäftsführung

Michael Wolter

Matthias Behounek

Michael Reicheicher

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.181.301,45 2.090.307,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 914.281,45 268.416,90
II. Sachanlagen 2.267.020,00 1.821.891,00
1. technische Anlagen und Maschinen 54.173,00 18.211,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.212.847,00 1.803.680,00
B. Umlaufvermögen 21.836.948,46 20.698.290,51
I. Vorräte 12.350.195,28 7.748.147,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 2.805.842,90
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.139.202,07 8.783.213,74
1. Forderungen gegen Gesellschafter 2.287.022,92 1.598.828,03
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.287.022,92 1.598.828,03
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 341.187,30 322.152,13
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 590,21 590,21
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.510.991,85 6.862.233,58
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 4.684,00 4.684,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.347.551,11 4.166.929,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 309.268,00 94.190,00
Summe Aktiva 25.327.517,91 22.882.788,41

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.473.220,95 14.936.346,33
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Kapitalrücklage 368.400,00 368.400,00
III. Gewinnrücklagen 420.000,00 400.000,00
IV. Bilanzgewinn 12.633.620,95 14.116.746,33
davon Gewinnvortrag 14.116.746,33 12.006.530,51
B. Rückstellungen 771.300,00 916.180,00
C. Verbindlichkeiten 11.082.996,96 7.021.487,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.768.463,82 2.489.855,17
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.393.463,82 1.364.855,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 375.000,00 1.125.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 8.314.533,14 4.531.631,91
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.324.533,14 3.541.631,91
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 990.000,00 990.000,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 8.775,00
Summe Passiva 25.327.517,91 22.882.788,41

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 20.293.436,28 22.372.452,12
2. Personalaufwand 13.554.236,69 11.935.544,76
a) Löhne und Gehälter 11.157.972,96 9.971.744,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.396.263,73 1.963.800,53
davon für Altersversorgung 61.245,93 50.213,87
3. Abschreibungen 606.584,00 594.199,29
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 606.584,00 594.199,29
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.841.639,52 6.546.734,28
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 134.431,00 192.091,17
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 122.252,72 20.062,38
davon aus verbundenen Unternehmen 97.339,21 17.233,38
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 131.366,64 60.129,88
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -275.588,47 928.710,47
8. Ergebnis nach Steuern -1.442.549,38 2.327.195,82
9. sonstige Steuern 20.576,00 16.980,00
10. Jahresfehlbetrag 1.463.125,38 -2.310.215,82
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 14.116.746,33 12.006.530,51
12. Einstellungen in Gewinnrücklagen 20.000,00 200.000,00
a) in andere Gewinnrücklagen 20.000,00 200.000,00
13. Bilanzgewinn 12.633.620,95 14.116.746,33

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: SAFELOG GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Markt Schwaben
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 114498

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten die anzusetzenden Material- und Fertigungsgemeinkosten. Nicht einbezogen in die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse sind die produktionsbezogenen Verwaltungsgemeinkosten und die Vertriebs- und Fremdkapitalkosten. Die erhaltenen Anzahlungen wurden von den Vorräten aktivisch abgesetzt, soweit ihnen bereits aktivierte Leistungen gegenüberstanden.

Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und eingeschränkter Verwendbarkeit ergeben, sind, sofern notwendig, in ausreichendem Umfang vorgenommen worden; insgesamt sind die Vorräte verlustfrei bewertet.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls umgerechnet und - sofern sie kurzfristig sind - zum Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen - mit Ausnahme der folgenden Anpassung - übernommen werden:

Eine Änderung ist bei der Bewertung der Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und der fertigen und unfertigen Erzeugnisse erfolgt. Bei der Bewertung wurden die Materialgemeinkosten - im Gegensatz zu den Vorjahren - mittels Zuschlagskalkulation ermittelt und aktiviert.

In die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse fließen die Fertigungseinzelkosten in größerem Maße als bisher ein. Diese wurden mittels Zuschlagssatz und Fertigungsgrad ermittelt. Ebenfalls fließen die Fertigungsgemeinkosten, die ebenfalls mittels Zuschlagssatz und Fertigungsgrad ermittelt wurden, in die Berechnung mit ein. Der Grund darin, dass sich die Bearbeitungsdauer der einzelnen Aufträge im Berichtsjahr verlängert hat und damit die genannten Kosten eine wesentliche Größenordnung aufweisen. Die angesetzten Fertigungseinzel- und Gemeinkosten und die angesetzten Materialgemeinkosten betragen 2.531 TEuro.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Einzelnen im Anlagespiegel dargestellt. Es sind die historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten nachgewiesen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben in Höhe von EUR 2.287.022,92 (i. Vj. EUR 1.598.828,03) eine Laufzeit größer als 1 Jahr, sonstige Vermögensgegenstände haben in Höhe von EUR 4.684,00 (i. Vj. EUR 4.684,00) eine Laufzeit größer als 1 Jahr.

Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern

Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 2.287.022,92 EUR (Vorjahr: 1.598.828,03 EUR).

Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 14.116.746,33 EUR einbezogen.

Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind insbesondere Rückstellungen für Personal, Gewährleistung und Nacharbeiten enthalten.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 550.000,00 (Vorjahr: EUR 660.000,00) haben eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 EUR

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00.EUR

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben EUR 2.393.463,82 (i. Vj. EUR 1.364.855,17) eine Laufzeit bis 1 Jahr und EUR 375.000,00 (i.Vj. 1.125.000,00) eine Laufzeit größer als 1 Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben, wie im Vorjahr, eine Laufzeit bis 1 Jahr. Die erhaltenen Anzahlungen haben ebenfalls eine Laufzeit bis 1 Jahr.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten haben EUR 236.969,33 (i.Vj. EUR 962.834,47) eine Laufzeit bis 1 Jahr und EUR 990.000,00 (i.Vj. EUR 990.000,00) eine Laufzeit größer als 1 Jahr.

Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 210.994,30 (i.Vj. EUR 462.820,52) bestehen aus Steuern und EUR 19.365,12 (i.Vj. EUR 12.283,15) im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 990.000,00 (Vorjahr: EUR 990.000,00).

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von jährlich 640 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mieten und einer Laufzeit der Verträge bis maximal 2033.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
technische Angestellte 195
kaufmännische Angestellte 10
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 205

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Michael Wolter ausgeübter Beruf: Vorsitzender der Geschäftsleitung
Geschäftsführer: Mathias Behounek ausgeübter Beruf: Kaufmännischer Leiter
Geschäftsführer: Michael Reicheicher ausgeübter Beruf: Technischer Leiter

Die Gesellschaft macht von den Erleichterungen nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresfehlbetrag beträgt EUR 1.463.125,38.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von EUR 12.633.620,95, der zu verwenden ist.

In die Rücklagen werden 20.000,00 EUR eingestellt.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Markt Schwaben, 30. Januar 2025

Michael Wolter

Matthias Behounek

Michael Reicheicher

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 01.03.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die SAFELOG GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SAFELOG GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SAFELOG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

München, 28.02.2025

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