Haneder Möbelservice GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Haneder seit 2.12.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haneder Spedition GmbHRegensburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell 1.2 Ziele und Strategien 1.3 Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen 2.3 Geschäftsverlauf 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage 2.4.2 Vermögenslage 2.4.3 Finanzlage 2.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht 3.1 Prognosebericht 3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen 3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung 3.1.3 Prognose der Unternehmensentwicklung 3.2 Risikobericht 3.3 Chancenbericht 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten 1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die wesentlichen Grundlagen der Geschäftstätigkeit stellen sich wie folgt dar: a) Wichtigste Segmente und Geschäftsprozesse: Die Haneder Spedition GmbH, Regensburg, ist ein mittelständisches Familienunternehmen und betreibt im Wesentlichen folgende Geschäftszweige: Den Transport von Möbeln, elektronischen Erzeugnissen, insbesondere von Elektrogeräten, sowie das Betreiben von Linienverkehren für die oben genannten Geschäftszweige. Weiterhin sämtliche Speditionsleistungen, sowie Abfertigungen und Distributionstätigkeiten für Dritte gem. der ADSp in jeweils gültiger Fassung. b) Standorte: Neben dem Firmensitz Regensburg bestehen noch Standorte in Nürnberg, Würzburg und Wallersdorf. Zudem existiert noch neben dem Firmensitz ein zweiter Standort in Regensburg. 1.2 Ziele und Strategien Die Haneder Spedition GmbH ist ein langjährig etabliertes Unternehmen im mittelbayerischen Raum. Eine externe, aber innovative IT zusammen mit dem modernen Fuhrpark und erfahrenem Personal bieten den Kunden optimale Vorteile und stellen die Zuverlässigkeit und die Leistungsstärke des Unternehmens sicher. Das Jahr 2023 diente dazu, sämtliche Vorbereitungen und Planungen für 2024/2025 zu tätigen. Mit der Zentralisierung von verschiedenen Unternehmensbereichen sollen Synergien effizienter ausgeschöpft werden und das Unternehmen für die Zukunft und kommende Herausforderungen bestens gerüstet sein. In Kooperationen mit unseren Softwareherstellern wurden digitale Abläufe weiter intensiviert. Zusätzlich wurden weitere Kunden per Schnittstelle angebunden, so dass die Datenflüsse zwischen dem Unternehmen und den Kunden in einem sehr hohen Grad sichergestellt sind und Live-Daten versendet werden können. Geplant sind weitere Datenanbindungen, sofern diese als sinnvoll und für beide Seiten als vorteilhaft erachtet werden. An zusätzlichen Optimierungen in den papierlosen Abwicklungen sämtlicher Logistikprozesse wird auch weiterhin gearbeitet. 1.3 Forschung und Entwicklung Eigene Forschungen wurden nicht vorgenommen. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Jahresgutachten 2023/24; WACHSSTUMSSCHWÄCHE ÜBERWINDEN - IN DIE ZUKUNFT INVESTIEREN - Kurzfassung] Für 2023 wird eine fortgesetzte wirtschaftliche Herausforderung vorhergesagt. Die Wirtschaftsleistung ist durch die anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und die Energiekrise beeinträchtigt. Die Energiepreise sind deutlich gestiegen, was zu erhöhten Produktionskosten und sinkender Kaufkraft führt. Die Energieversorgung bleibt unsicher, insbesondere im Hinblick auf Gaslieferungen aus Russland. Ein signifikanter Anstieg der Inflationsrate ist zu beobachten, getrieben durch höhere Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenstörungen. Trotz der wirtschaftlichen Herausforderungen bleibt der Arbeitsmarkt relativ stabil, mit einer geringen Arbeitslosenquote. Allerdings gibt es Anzeichen für einen Rückgang der Beschäftigung in bestimmten Sektoren. Die globale Wirtschaftserholung ist schwach, was die deutsche Exportwirtschaft beeinträchtigt. Handelskonflikte und geopolitische Spannungen tragen zur Unsicherheit bei. Die öffentlichen Finanzen sind durch hohe Ausgaben zur Bewältigung der Pandemie und zur Unterstützung der Wirtschaft belastet. Es besteht ein erhöhter Bedarf an fiskalpolitischer Konsolidierung. Investitionen in Digitalisierung und Infrastruktur sind entscheidend, um die Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Es besteht jedoch ein Investitionsrückstand, insbesondere in den Bereichen Digitalisierung und Energieinfrastruktur. Diese Zusammenfassung gibt einen Überblick über die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland für das Jahr 2023, die von Unsicherheit und Herausforderungen, aber auch von Chancen durch Investitionen und Digitalisierung geprägt sind. 2.2 Branchenspezifische Rahmenbedingungen Quelle: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) / Intraplan Consult GmbH - Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Mittelfristprognose Winter 2023/24 (Auszüge) - Stand: März 2024 Gegenwärtig ist die kurzfristige Entwicklung sowohl des Verkehrs als auch der Wirtschaft einerseits nach wie vor mit gravierenden Unsicherheiten behaftet. Sie entstehen jetzt nicht mehr, wie im Jahr 2022, durch die (unmittelbaren) Auswirkungen des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, sondern erstens durch die anhaltend hohe Inflation, zweitens durch die wirtschaftliche Abschwächung in der Welt und in Deutschland und drittens durch die neuerlichen geopolitischen Krisen. Andererseits sind diese Unsicherheiten deutlich geringer als von zwei Jahren. Im Güterverkehr haben sich die gesamt- und branchenwirtschaftlichen Leitdaten im Verlauf des Jahres 2023 allesamt deutlich verschlechtert und waren auch wesentlich ungünstiger als im Vorjahr. Das BIP nahm leicht ab. Vor diesem Hintergrund verbuchte der gesamtmodale Güterverkehr im Jahr 2023 in kräftiges Minus um 6,3 % (Aufkommen) bzw. 5,0 % (Leistung). Ersteres liegt sogar über dem Rückgang im Pandemiejahr 2020 (-3,6 %) und ist nach dem Finanzkrisenjahr 2009 (-11 %) das zweitstärkste seit der Vereinigung Deutschlands. Die Veränderungsraten des Straßengüterverkehrs (-6,2 % bei Aufkommen und -4,7 % bei Leistung) sind wie meistens fast identisch mit denen des gesamtmodalen Güterverkehrs. Hier bremsen neben der konjunkturellen Abschwächung auch die Baustofftransporte. Ein im Lkw-Verkehr zu beobachtender, außergewöhnlich hoher Gesamtkostenanstieg hatte auf die modale Teilung bisher keine spürbaren Auswirkungen. 2.3 Geschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 konnte die leicht positiven Umsatzentwicklungen gegen Ende 2022 bestätigen. Die Störungen in den weltweiten Logistikketten waren weiter rückläufig, was wiederum Planbarkeit und Auslastung der Ladungsvolumina positiv beeinflusst haben. Nennenswerte Probleme durch die Corona-Pandemie gab es im Jahr 2023 auch nicht mehr. Die grundsätzliche positive Grundstimmung im kombinierten Verkehr wurde jedoch durch den Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine auf eine harte Bewährungsprobe gestellt. Geradezu explodierende Energiekosten waren die sofort spürbaren wirtschaftlichen Folgen in der Transportbranche. Die außergewöhnlich guten Partnerschaften mit den Kunden haben die bereits vorhandenen Dieselfloatersysteme zügig an diese finanzielle Notsituation anpassen lassen. Infolgedessen konnte die weitere Entwicklung der Treibstoffpreise als kostenneutral betrachtet werden. Die folgenden wirtschaftlichen Sanktionen gegen Russland und Belarus waren für unsere Unternehmensentwicklung wenig von Belang, da beide Länder im kombinierten Seecontainerverkehr kaum Bedeutung in der Gesamtbetrachtung aufweisen. Allerdings wurden in verschiedenen, vor allem energieintensiven Industriezweigen Rückgänge bei Import- und Exportladungen verzeichnet. Inwieweit gegebenenfalls Vorprodukte ihren Ursprung in Russland, Belarus oder der Ukraine haben, und deren Export nach Mehrwertleistungen in Westeuropa nun entfallen sein könnten, lässt sich für unser Unternehmen nicht bewerten. Das Unternehmen konnte mit seinen erfahrenen Logistikteams und der vorhandenen IT-Struktur jederzeit die Abläufe und Entwicklungen steuern. Die Kapazitäten des Unternehmens wurden den gegebenen Ladungsmengen stets gerecht. Digitale Prozesse konnten im Jahr 2023 verbessert und neue, sich positiv auswirkende Abläufe hinzugenommen werden. Beim Personal gab es die übliche durchschnittliche Fluktuation. Schulungsmaßnahmen, die während der Corona-Pandemie ausgefallen sind, konnten nachgeholt bzw. als feste Termine für 2024 eingeplant werden. Das bestehende Corona-Schutz- und Hygienekonzept hat weiterhin zum Erfolg des Unternehmens beigetragen und sich vollumfänglich bewährt. Insgesamt betrachtet konnten im Jahr 2023 zwar Nachholeffekte aus den vorangegangenen Pandemiejahren verzeichnet werden. Diese Nachholeffekte waren jedoch nicht so deutlich und umfangreich, wie sie aller Wahrscheinlichkeit nach ohne den Russland/Ukraine-Krieg ausgefallen wären. Die wirtschaftliche Entwicklung des Jahres 2023 muss aus dieser Gesamtbetrachtung als zufriedenstellend eingestuft werden. Sehr positiv zu bewerten ist die Tatsache, dass nach den Pandemiejahren weiterhin absolut zuverlässige Partnerschaften und Geschäftsbeziehungen bestehen, die auch in einer wirtschaftlich schwächeren Periode und während einer weltweiten Energiekrise hielten und zum Teil sogar noch verstärkt wurden. Das Unternehmen konnte seine starke Position am Markt behaupten und in verschiedenen Bereichen sogar ausbauen. 2.4 Lage 2.4.1 Ertragslage Grundlage für die Analyse des Geschäftsergebnisses stellt das Jahresergebnis dar. Das Jahresergebnis lässt sich in folgende Komponenten gliedern:
Die Betriebsleistung konnte um T€ 3.431 (+ 15 %) auf T€ 25.793 gesteigert werden. Da sich der Personalaufwand nur um T€ 337 (+ 6 %) auf T€ 5.898 erhöht hat, wurden die zudem benötigten Fahrer von Fremdunternehmen geordert. Diese bezogenen Leistungen werden im Materialaufwand dargestellt und haben sich in 2023 um T€ 1.778 (+ 40 %) auf T€ 6.213 erhöht. Während sich die Personalaufwandquote von 24,9 % auf 22,9 % vermindert hat, ist die Materialaufwandquote von 19,8 % auf 24,1 % angestiegen. Die Erhöhung der Aufwendungen für die Betriebsleistung um T€ 1.486 auf T€ 13.238 ist hautsächlich auf den Anstieg der Fahrzeugkosten (T€ 1.168) und der Abschreibungen (T€ 210) zurückzuführen. In Folge hat sich das Betriebsergebnis um T€ 170 auf T€ 444 vermindert. Das periodenfremde und neutrale Ergebnis beinhaltet hauptsächlich Erträge und Aufwendungen aus dem Abgang von Fahrzeugen sowie Steuernachzahlungen für Vorjahre, welche aus der stattgefundenen steuerlichen Außenprüfung resultieren. Die Eigenkapitalquote des Unternehmens liegt zum Stichtag bei 8,3 % (Vj. 19,1 %). Dieser Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Jahresfehlbetrag und der nahezu Verdoppelung der Bilanzsumme. 2.4.2 Vermögenslage Nachfolgend werden wesentliche Veränderungen von Vermögenskomponenten dargestellt:
Die Bilanzsumme erhöht sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der getätigten Investitionen und des steigenden Geschäftsvolumens um 93,4 % bzw. T€ 6.470 auf T€ 13.400 (Vj. T€ 6.930). 2.4.3 Finanzlage Als finanzieller Leistungsindikator betreffend die Finanzlage wird nachfolgend die Entwicklung des Finanzmittelfonds bzw. Kapitalflussrechnung dargestellt:
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit: Der Cash-Flow im engeren Sinn beträgt T€ 1.285 (Vj. T€ 1.664). Es handelt sich hierbei um das Jahresergebnis in Höhe von T€ -215, korrigiert um die nicht zahlungswirksamen Abschreibungen des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 1.500. In Anlehnung an den Deutschen Rechnungslegungsstandard Nr. 21 ergibt sich ein Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 1.800. Cash-Flow aus Investitionstätigkeit: Im Berichtsjahr werden Auszahlungen für Investitionen zum Anlagevermögen in Höhe von T€ 7.773 (Vj. T€ 896) sowie Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens in Höhe von T€ 333 (Vj. T€ 106) ausgewiesen. Die erhaltenen Zinsen belaufen sich auf T€ 20 (Vj. T€ 9). Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit liegt somit bei T€ -7.420. Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit: Im Berichtsjahr belaufen sich die Einzahlungen aus der Aufnahme von neuen Krediten auf T€ 7.117 (Vj. T€ 649). Der Gesamtbetrag der Kredittilgungen hat sich von T€ 1.276 im Vorjahr auf T€ 1.586 erhöht. Der abgeflossene Zinsaufwand ist von T€ 51 im Vorjahr auf T€ 175 angestiegen. Zudem ist eine Einzahlung für den Ausgleich der ausstehenden Einlage in Höhe von T€ 13 zu verzeichnen. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich somit auf T€ 5.369. 2.4.4 Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Unter Berücksichtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann festgestellt werden, dass zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als zufriedenstellend anzusehen ist. 3. Prognose-, Chancen-, Risikobericht 3.1 Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich um zukunftsbezogene Aussagen handelt mit der Konsequenz, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können. Hinsichtlich der im Rahmen des Prognoseberichts darzustellenden Risiken verweisen wir auf den Risikobericht. Dem nachfolgenden Prognosebericht liegt ein Prognosezeitraum von einem Jahr zugrunde. Über diesen Prognosehorizont hinaus sind Sondereinflüsse zu berücksichtigen. 3.1.1 Prognose der Rahmenbedingungen [Quelle: www.sachverständigenrat-wirtschaft.de; Auszüge und inhaltliche Wiedergabe aus Frühjahrsgutachten 2024 vom 15. Mai 2024] Das Frühjahrsgutachten 2024 des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung analysiert die aktuelle wirtschaftliche Lage und gibt Prognosen für 2024 und 2025. Es umfasst zwei Hauptkapitel: eine Konjunkturprognose und die Herausforderungen im Güterverkehr hinsichtlich Infrastruktur und Dekarbonisierung. Die Erholung der deutschen Wirtschaft verzögert sich weiter. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands sank 2023 preisbereinigt um 0,2 %. Für 2024 wird nur ein geringes Wachstum von 0,2 % erwartet, für 2025 eine leichte Beschleunigung auf 0,9 %. Die Verbraucherpreisinflation hat sich verlangsamt, vor allem durch gesunkene Energie- und Importpreise sowie restriktive Geldpolitik. Für 2024 wird eine Inflationsrate von 2,4 % und für 2025 von 2,1 % erwartet. Die Kerninflation (ohne Energie- und Nahrungsmittelpreise) soll 2024 bei 3,0 % und 2025 bei 2,4 % liegen. Die Arbeitslosenquote wird 2024 bei 5,8 % und 2025 bei 5,6 % prognostiziert. Trotz steigender Nominallöhne bleibt das Konsumverhalten der privaten Haushalte verhalten, die steigenden Realeinkommen im Jahr 2024 sollen jedoch den privaten Konsum beleben. Die Bauinvestitionen sollen sich 2025 aufgrund verbesserter Finanzierungsbedingungen erholen. Das globale Wirtschaftswachstum wird für 2024 auf 2,6 % und für 2025 auf 2,7 % geschätzt. Die USA und China sind die Haupttreiber des Wachstums. Im Euro-Raum wird das BIP-Wachstum für 2024 auf 0,8 % und für 2025 auf 1,5 % geschätzt. Die Inflationsrate wird für beide Jahre auf 2,4 % bzw. 2,1 % prognostiziert. Die Prognosen unterliegen erheblichen Risiken aufgrund geopolitischer Entwicklungen sowie Unsicherheiten in der Haushalts- und Wirtschaftspolitik. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten stellen erhebliche Risiken dar, die insbesondere die Energiepreise steigen lassen und die wirtschaftliche Unsicherheit erhöhen könnten. Sollte die Inflation im Euro-Raum langsamer zurückgehen als erwartet, könnte die Europäische Zentralbank (EZB) gezwungen sein, Zinssenkungen zu verschieben. Auch die Planung der öffentlichen Haushalte könnte zusätzliche Konsolidierungsmaßnahmen für 2025 erfordern. Der Güterverkehr in Deutschland steht vor erheblichen Herausforderungen bezüglich Infrastruktur und Dekarbonisierung. Der aktuelle Zustand der Verkehrsinfrastruktur ist unzureichend und verursacht Kapazitätsengpässe und Verzögerungen. Eine Modernisierung und ein Ausbau sind dringend erforderlich. Höhere Infrastrukturausgaben sind notwendig, eine stärkere Nutzerfinanzierung wie eine fahrleistungsabhängige PKW-Maut könnte dazu beitragen. Der Güterverkehr macht 8 % der deutschen Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) aus. Die Dekarbonisierung ist notwendig, um die europäischen Klimaziele zu erreichen. Der regulatorische Rahmen umfasst spezifische CO2 -Regulierungen im Straßengüterverkehr sowie Kosten für die Infrastrukturnutzung und Energie im Schienengüterverkehr. Eine Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und Wasserstraße wird angestrebt, jedoch sind die Potenziale begrenzt. Die Effizienz und Kapazität des Schienenverkehrs müssen erheblich erhöht werden. Die Dekarbonisierung des Straßengüterverkehrs durch alternative Antriebe wie batterieelektrische LKW (BE-LKW) und Brennstoffzellen-LKW (FCE-LKW) wird als Hauptstrategie betrachtet. Der nationale CO2 -Preis und das EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS II) setzen technologieneutrale Anreize. Der Aufbau einer entsprechenden Lade- und Tankinfrastruktur ist entscheidend. Öffentliche Mittel sollten prioritär für den Ausbau der Lade- und Tankinfrastruktur für alternative Antriebe verwendet werden. Eine europäische Koordination beim Aufbau dieser Infrastruktur ist notwendig. Das Frühjahrsgutachten 2024 zeigt, dass die Erholung der deutschen Wirtschaft langsamer als erwartet verläuft und erhebliche Herausforderungen im Güterverkehr bestehen. Die Kombination aus gezielten Infrastrukturinvestitionen und der Dekarbonisierung des Güterverkehrs ist essenziell, um langfristig nachhaltiges Wirtschaftswachstum zu sichern. Geopolitische Unsicherheiten und die weitere Ausrichtung der Geld- und Fiskalpolitik bleiben wichtige Faktoren, die die wirtschaftliche Entwicklung beeinflussen können. 3.1.2 Prognose der Branchenentwicklung Quelle: Bundesamt für Logistik und Mobilität (BALM) / Intraplan Consult GmbH - Gleitende Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Mittelfristprognose Winter 2023/24 (Auszüge) Die Aussichten für das Jahr 2024 sind deutlich günstiger als im Vorjahr, aber in der langjährigen Betrachtung immer noch unterdurchschnittlich. Die deutsche Wirtschaft wird nach gegenwärtiger Einschätzung lediglich moderat wachsen. Dies gilt für das BIP, aber auch für den Außenhandel, für den nur ein leichtes Plus zu erwarten ist. Wir prognostizieren für die gesamtmodale Güterverkehrsleistung eine annähernde Stagnation (-0,2 %) und für das Aufkommen ein geringes Minus (-0,7 %) Im Straßengüterverkehr werden im Jahr 2024 deutlich höhere Mautsätze gelten. Dies sollte aber nach Einschätzung von Intraplan die Transportnachfrage des Lkw-Verkehrs kaum beeinflussen. Wichtiger ist die leichte Verbesserung der Gesamtwirtschaft, der aber ein nochmaliger geringer Rückgang der Bau- und der Industrieproduktion gegenübersteht. Wir schätzen ein Minus des Aufkommens um 0,8 % und der Leistung um 0,3 %. 3.1.3 Prognose der Unternehmensentwicklung Für das Jahr 2024 geht die Unternehmensleitung lediglich von einer Fortführung des gesamtwirtschaftlichen Potentials des Jahres 2023 aus. Das heißt, es werden keine nennenswerten Anstiege oder Abschwächungen in den weltweiten Logistikketten prognostiziert. Inwieweit sich die vorherrschende Inflation in den Quell- und Zielgebieten der weltweiten Ladungsströme und die angewandte Zinspolitik, vorwiegend in USA und EU, darüber hinaus bemerkbar machen, kann nicht im Detail bewertet werden. Das Unternehmen verfügt über eine sehr stabile Kundenstruktur, gepaart mit dem vorhandenen Personal und Equipment, so dass auf sämtlichen auftretenden Änderungen in der gesamtwirtschaftlichen Lage die Rahmenbedingungen entsprechend angepasst werden können. Das erfolgreiche Überwinden der vorangegangenen Krisen - Coronapandemie, Energielage, Lieferketten- und Infrastrukturprobleme usw. - und die dadurch erlangten Erfahrungswerte haben im Unternehmen und bei der Belegschaft eine ausgezeichnete Basis geschaffen, um auf diverse mögliche Szenarien situationskonform agieren und reagieren zu können. Die Sicht der Unternehmensleitung auf das Jahr 2024 kann als verhalten positiv eingestuft werden. Das „Fahren auf Sicht“ konnte in den vorangegangenen krisenbehafteten Jahren perfektioniert werden. Die grundsätzliche strategische Ausrichtung des Unternehmens wird dabei im Blick gehalten. Wir erwarten für 2024 einen weiteren Anstieg der Betriebsleistung wie in 2023. 3.2 Risikobericht Die Bewältigung der weltweiten Krisen und Störungen aus den vorangegangenen Jahren haben sich im Unternehmen bewährt. Partnerschaft, Ehrlichkeit, Zuverlässigkeit, Innovation und Qualität sind Werte, für die unser Unternehmen steht. Grundlegende Werte, mit denen das Unternehmen seit jeher gut unterwegs ist und deren Anwendung und Einhaltung sich in diesen weltweit schwierigen Zeiten sehr positiv hervorgehoben haben. Aus diesem Grund sieht die Unternehmensleitung sich stets gut gerüstet, um den Anforderungen dieser Zeit auch gerecht zu werden. a) Unternehmensstrategische Risiken Die Geschäftsbereiche des Unternehmens haben sich bewährt und bieten weiterhin viel Zukunftspotential. Die öffentliche Infrastruktur wird in den folgenden Jahren den Bedürfnissen angepasst, wodurch sich zusätzliche Möglichkeiten zur Erweiterung und Optimierung ergeben dürften. Green Logistics ist seit vielen Jahren der Kernbereich des Unternehmens, und für unseren Betrieb nicht nur ein Begriff aus dem Marketing. Geplant ist der großteilige Einsatz von Elektrofahrzeugen auf der „letzten Meile“ sowie ggf. im Lebensmittelbereich. Geplant ist zudem, das Unternehmen noch erfolgreicher am Markt zu positionieren. b) Leistungswirtschaftliche Risiken Das Kerngeschäft des Unternehmens ist sehr positiv zu bewerten. Globale Warenströme sind aus der modernen Welt nicht mehr wegzudenken und der Kombinierte Verkehr ist ökologisch sinnvoll und auch der politische Wille steht hinter dieser Variante dieses Transportsektors. Das Unternehmen verfügt über einen breiten und loyalen Kundenstamm. Die Partnerschaften werden gegenseitig aktiv gelebt. Operations, Digitalisierung und Kommunikation verlaufen erfolgreich und sehr stabil. Sofern möglich, werden weitere Schritte in der Digitalisierung erfolgen sowie individualisierte Lösungen realisiert. Der optimale Einsatz von Personal und Equipment stellt für ein Unternehmen aus der Logistik einen wirtschaftlichen Kernbereich dar. Unterstützt durch eine leistungsstarke IT soll somit auch der wirtschaftliche Erfolg aus den Vorjahren bestätigt werden. c) Personalrisiken Der Bedarf und die Beschaffung von Personal ist und wird auch zukünftig eine immense Rolle für Unternehmen aus der Logistikbranche spielen. Unser Unternehmen ist davon nicht auszunehmen. In den Vorjahren lag die Fluktuationsquote auf einem niedrigen Niveau. Dies gilt es fortzuführen. Neu zu gewinnendes Personal geht jedoch meist nur mit zeitlichem Verzug einher. Unser Unternehmen setzt weiterhin auf Schulungen für das Personal, um Kenntnisse neu zu erwerben oder vorhandenes Wissen aufzufrischen bzw. zu erweitern. Allerdings ist mit steigenden Personalkosten zu kalkulieren, um in den folgenden Jahren die gewohnte Qualität und Quantität des Personalstamms aufrechterhalten zu können. Das Social Recruiting wird einen größeren Umfang einnehmen. Der Einsatz von Aushilfen, Subunternehmern sowie ggf. Zeitarbeitskräften ist auch zukünftig geplant. d) Preisänderungsrisiken Auf alle Firmen der Transportbranche, und damit auch auf unser Unternehmen werden umfangreiche Kostensteigerungen zukommen: Personalkosten, Kosten für Fahrzeuge aufgrund des Wandels bei der Antriebstechnik, Mautsteigerungen, fortschreitende Digitalisierung und die normale Allgemeinkostenlage infolge der herrschenden Inflation sind hierbei vor allem zu nennen. Dies alles hat dazu geführt, dass die Preise für Transport und Logistikdienstleistungen der Kostensituation entsprechend angepasst wurden. Mit allen Kunden bestehen Dieselfloatersysteme, so dass etwaige Mehrkosten bei den Treibstoffen ausgeglichen werden. e) Finanzwirtschaftliche Risiken Die Gesellschaft weist eine reduzierte Eigenkapitalquote aus. Zusammen mit einem ausreichenden Kreditrahmen und der Einbringung in die Unternehmensgruppe ist die Gesellschaft gegen finanzwirtschaftliche Risiken gut abgesichert. 3.3 Chancenbericht Das Unternehmen wird optimistischer als die Vorjahre in das Jahr 2024 gehen. Die gesamtwirtschaftliche globale Situation hat zu viele wichtige Themen, die auf die weltweiten Ladungsströme, Produktionsplanungen und das Konsumverhalten negativ einwirken. Aus diesen Gründen ist es umso entscheidender, die Basismengen in den Fokus zu rücken, Optimierungen zu erwirken und mit den Auftraggebern eine vernünftige und nachhaltige Partnerschaft zu haben. Für alle Standorte der Gesellschaft gilt es, Bestandsgeschäfte zu halten, und falls möglich, auszubauen, sofern das die Wirtschaftslagen in den Regionen hergeben. Dem Unternehmen stehen erfahrenes und bestens qualifiziertes Personal und modernstes Equipment zur Verfügung. Beides keine Selbstverständlichkeiten im Jahr 2024. Auf volatile Märkte ist man eingestellt und kann auf sämtliche Szenarien agieren und reagieren. Die gemachten Erfahrungen aus dem Jahr 2023 haben gezeigt, dass die vorhandenen Dieselfloater-Systeme den teils extremen Änderungen bei den Treibstoffkosten gegengehalten haben und diesbezüglich kein Risiko für das Unternehmen dargestellt haben. Preise für Transport und Logistikdienstleistung wurden marktgerecht an das Jahr 2024 angepasst. Das Unternehmen gewährleistet im Bereich nicht finanzielle Leistungsindikatoren eine regelmäßige Fortbildung und ein hohes fachliches Know-How seiner Mitarbeiter. Die regionale Verankerung wird durch regelmäßige Teilnahme bei Veranstaltungen, Messen und diversen Großveranstaltungen gepflegt. Regelmäßiger Kontakt zu Vertretern der regionalen Wirtschaft und Präsenz bei regionalen Verbänden und Einrichtungen gehören zum Anspruch der Gesellschaft.Zusammengefasst ist für das Jahr 2024 von einer Fortführung des Marktumfelds und des Marktpotentials der letzten 6 Monate des Vorjahres auszugehen. Nennenswerte Steigerungen des Transportaufkommens dürften nach unseren Erwartungen nicht eintreten. Das vernünftige Ausschöpfen der vorhandenen Assets, umsichtiges und nachhaltiges Handeln sollen dazu führen, auch für das Jahr 2024 einen zufriedenstellenden Jahresabschluss erzielen zu können. Wir erwarten bei einer ähnlichen Steigerung der Betriebsleistung wie in 2023 ein positives Betriebsergebnis von rd. T€ 700. 4. Risikoberichterstattung in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten Generell wird auf den Einsatz von risikobehafteten Finanzinstrumenten verzichtet. Durch ein konsequentes Mahnwesen und laufenden Kundendialog wird eine Sicherstellung der betrieblichen Liquidität gewährleistet. Zahlungsausfälle waren in der Vergangenheit die absolute Ausnahme. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht.
Regensburg, den 8. Juli 2025 Der Geschäftsführer: Oliver Haneder BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangOffenzulegende Fassung gem. § 327 Nr. 2 HGB 1. Allgemeine Angaben und Erläuterungen Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 264 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
1.2 Wesentliche Abweichungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird erstmals allen erkennbaren Risiken durch einen pauschalen Abschlag Rechnung getragen. 1.3 Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde wie in den Vorjahren nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches, der weiteren rechtsformspezifischen Vorschriften sowie des Gesellschaftsvertrags erstellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wird der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die flüssigen Mittel wurden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die zu erwartenden Abschlusszahlungen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Alle Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichtem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Aktive und passive latente Steuern werden unsaldiert ausgewiesen. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung sowie die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 29 (Vj. T€ 28) ausgewiesen. Alle übrigen Forderungen sind vereinbarungsgemäß innerhalb eines Jahres fällig. 3.3 Eigenkapital Das mit € 25.564,59 ausgewiesene Stammkapital wurde noch nicht auf Euro umgestellt und beträgt DM 50.000,00. Die nicht eingeforderte ausstehende Einlage in Höhe von € 12.782,30 wurde in 2023 vollständig einbezahlt. 3.4 Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 0,00 Euro. 3.5 Verbindlichkeiten
Zum Bilanzstichtag sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 3.248 (Vj. T€ 428) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 4.813 (Vj. T€ 2.101) durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Fahrzeuge gesichert. 3.6 Passive latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 130 (Vj. T€ 116). 3.7 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:
Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit aus dem Haftungsverhältnis schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. 3.8 Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 1.832 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende branchenübliche Sachverhalte: - Grundstücksmieten und -pachten - Leasing von Fahrzeugen und sonstigen Transportmitteln 4. Sonstige Angaben 4.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 143 (Vj. 141). 4.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Speditionskaufmann Oliver Haneder 4.3 Vergütungen der Geschäftsführer In Anlehnung an § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer verzichtet. 4.4 Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten des Gesellschafter-Geschäftsführers vergebenen Krediten wird berichtet:
4.5 Nachtragsbericht Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben. 4.6 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung: Der Jahresfehlbetrag beträgt T€ 215. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages ergibt sich ein Betrag von T€ 1.089, der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden T€ 1.089 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Regensburg, den 8. Juli 2025 Datum der Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 21. Juli 2025 festgestellt.
BestätigungsvermerkFür den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der Haneder Spedition GmbH, Regensburg, mit einer Bilanzsumme von € 13.400.091,57 und einem Jahresfehlbetrag von € 215.116,19 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers An die Haneder Spedition GmbH, Regensburg: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haneder Spedition GmbH, Regensburg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haneder Spedition GmbH, Regensburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kelheim, den 9. Juli 2025 MTG Michael Preißl, Wirtschaftsprüfer Dr. Bernd Waffler, Wirtschaftsprüfer |
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