Schlie Hydraulik - Service GmbH

Buschwerder Winkel 2, 21107 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 22047
Eingetragen
30.8.1978
Branche
BeteiligungsgesellschaftenWärme- und KältehandelManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Wartung und Planung von Hydraulikanlagen sowie der Handel mit allen Zubehör- und Bauteilen dieser Fachbereiche. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Steffen Hentze
seit 26.1.2021
Geschäftsführer
Andreas Biesterfeldt
seit 26.1.2021
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Schlie-Stiftung
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Schlie-Stiftung
Germany
500.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Schlie Hydraulik - Service GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg

Darstellung Geschäftsverlauf

Die Firma Schlie Hydraulik-Service GmbH besteht seit über 50 Jahren und beschäftigt sich mit Serviceleistungen im In- und Ausland, Neu- und Umbauten von Hydrauliksystemen, deren Konstruktion, sowie der Reparatur von Hydraulikkomponenten aller Art und Hersteller. Zu dem Tätigkeitsfeld gehören außerdem die Lieferungen von Hydraulikkomponenten an Wiederverkäufer und Endverbraucher sowie deren Reparatur, Neufertigung und der Umbau von Maschinenbauteilen. Das Tätigkeitsfeld wurde im Jahr 2000 durch thermische Beschichtung und maschinelles Schleifen erweitert.

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Auftragslage der Unternehmung verläuft mit steigender Tendenz zu den vorherigen Jahren. Trotz der politischen und wirtschaftlich instabilen Lage wurde ein Anstieg des Rohertrages um 11% erzielt.

Die Barliquidität des Unternehmens ist überdurchschnittlich hoch, was für eine sehr hohe Sicherheit sorgt. Das Unternehmen ist somit in der Lage für größere Aufträge in Vorkasse zu gehen, aber auch kurzfristige Auftragseinbrüche zu kompensieren ohne in Zahlungsverzug zu geraten.

Geschäftsergebnis

Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt für 2023 910.934 €, somit liegt eine Steigerung des Ergebnisses im Vergleich zu 2022 von rund 72% vor. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Eigenkapitalquote liegt bei 83% (Vorjahr 81%), was für eine geringe Verschuldung spricht.

Der Vermögensbereich der Gesellschaft ist durch die hohe Anlagenintensität von 49% (Vorjahr 51%) geprägt.

Investitionen

Für das kommende Wirtschaftsjahr sind Ersatzinvestitionen für den Betriebsteil Hamburg geplant.

Überwiegend werden die Investitionen in die EDV, Geschäfts- und Betriebsausstattung und in Technische Anlagen erfolgen. Es wird mit einem Umfang von ca. 1.000.000 € geplant.

Des Weiteren werden auch Investitionen durchgeführt die im betrieblich notwendigen Umfang entstehen.

Darstellung der Lage

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Veränderung
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 38 0,3 11 0,1 27
Sachanlagevermögen 4.404 36,6 4.499 38,3 -95
Finanzanlagen 1.410 11,7 1.410 12,0 0
Anlagevermögen 5.852 48,6 5.920 50,5 -68
sonstige Vermögensgegenstände 0 0 0 0,0 0
Aktive latente Steuern 2 0 4 0,0 -2
Langfristig gebundene Mittel 5.854 48,6 5.924 50,5 -70
Vorräte 945 7,8 1.117 9,5 -172
Lieferforderungen 2.268 18,8 2.301 19,6 -33
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0 0 0 0,0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 38 0,3 70 0,6 -32
Liquide Mittel 2.942 24,4 2.324 19,8 618
Rechnungsabgrenzungsposten 1 0 2 0,0 -1
Kurzfristiges Umlaufvermögen 6.193 51,4 5.813 49,5 380
Kurzfristig gebundene Mittel 6.193 51,4 5.813 49,5 380
AKTIVA 12.047 100,0 11.737 100 310

Kapital

31.12.2023
TEUR
% 31.12.2022
TEUR
% Veränderung
TEUR
Eigenkapital 9.996 83,0 9.535 81,2 461
Sonderposten 143 1,2 151 1,3 -8
10.139 84,2 9.686 82,5 453
Passive latente Steuern 51 0,4 55 0,5 -4
Langfristiges Fremdkapital 51 0,4 55 0,5 -4
Rückstellungen 455 3,8 338 2,9 117
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0 0,0 5 0,0 -5
Lieferantenverbindlichkeiten 163 1,3 174 1,5 -11
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 288 2,4 271 2,3 17
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 238 2,0 327 2,8 -89
Übrige Verbindlichkeiten 713 5,9 881 7,5 -168
Kurzfristiges Fremdkapital 1.857 15,4 1.996 17,0 -139
PASSIVA 12.047 100 11.737 100,0 310
Kapitalflussrechnung 2023
TEUR
2022
TEUR
Jahresüberschuss 911 529
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 459 574
Cashflow 1.370 1.103
Zunahme/Abnahme Rückstellungen 117 -86
Abnahme/Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 240 -247
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -268 -117
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 1.459 653
Auszahlung für Sachanlagen -352 -390
Auszahlung für immaterielle Vermögensgegenstände -40 0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 1 32
Auszahlungen für Wertpapiere 0 -1.307
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -391 -1.665
Gewinnausschüttung -450 -700
Kapitalerhöhung 0 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -450 -700
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 618 -1.712
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.324 4.036
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.942 2.324
Definition des Finanzmittelfonds:
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.942 2.324
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.942 2.324

Ertragslage

2023
TEUR
% 2022
TEUR
% Veränderung
TEUR
Umsatzerlöse 16.772 100,0 15.374 100,0 1.398
Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -114 -0,7 -84 -0,5 -30
Gesamtleistung 16.658 99,3 15.290 99,5 1.368
Materialaufwand -4.370 -26,1 -4.234 -27,5 -136
Personalaufwand -7.744 -46,2 -7.246 47,1 -498
Abschreibungen -459 -2,7 -574 -3,7 115
Übrige Aufwendungen -2.718 -16,2 -2.444 -15,9 -275
Sonstige Steuern -17 -0,1 -17 -0,1 0
Sonstige Betriebserträge 13 0,1 13 0,1 0
Betrieblicher Aufwand -15.295 -91,2 -14.503 -94,3 -792
Betriebsergebnis bereinigt 1.363 8,1 787 5,1 576
Finanzergebnis -9 0,1 -21 -0,1 12
Neutrales Ergebnis 12 0,1 3 0,0 9
Steuern vom Einkommen und Ertrag -455 -2,7 -240 -1,6 -215
Jahresüberschuss 911 5,4 529 3,4 382
Das neutrale Ergebnis setzt sich wie folgt zusammen: 2023
TEUR
2022
TEUR
Erträge
Erträge aus Herabsetzung Einzelwertberichtigung der Forderungen 0 0
Erträge aus Abgängen des Anlagevermögens 0 3
Erträge aus Auflösung von Rückstellungen 10 29
Periodenfremde Erträge 3 2
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 0 2
Versicherungsentschädigungen 6 0
19 36
Aufwendungen
Aufwendungen aus Abgängen des Sachanlagevermögens 2 32
Periodenfremde Aufwendungen 3 1
Abschreibungen auf Forderungen 0 0
Zuwendungen/Spenden 2 0
7 33
Neutrales Ergebnis 12 3

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für die Wirtschaft sind die Belastungsfaktoren, die die Jahre 2022 und 2023 prägten auch 2024 relevant. Dazu zählen die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und eine nach wie vor erhöhte Inflation.

Die deutsche Industrie schrumpft. Die Auslastung der Unternehmen sinkt, was sich gerade in dem Bereich der Wartung und Instandhaltung niederschlägt.

Die Gesellschaft setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikobeurteilung umfangreiche Instrumente ein, um Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen. Hierzu gehört u.a. die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem). Im betrieblichen Bereich, Finanzen, Controlling und Personalabrechnung werden verschiedene EDV-Programme eingesetzt. Weiterhin werden zur Ertragsüberwachung verfeinerte PC-Programme genutzt.

Das Risiko- und Chancenmanagement der Gesellschaft stellt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten sicher, die mit unternehmerischem Handeln einhergehen. Es dient dazu, die Ziele durch konsequentes Nutzen der Chancen zu erreichen, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung lagen nicht vor.

Sonstige Angaben

Risiken die in der Zukunft über das allgemeine Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar.

Bestehende Niederlassungen

Die Gesellschaft betreibt eine Niederlassung in Hamburg und eine in Rostock. Gegenüber dem Vorjahr hat es keine Veränderung gegeben. Neugründungen, Schließungen oder Verlegungen von Niederlassungen sind für die Zukunft nicht geplant.

 

Hamburg, den 12.12.2024

Andreas Biesterfeldt, Geschäftsführer

Steffen Hentze, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 5.851.033,10 5.919.548,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 37.455,00 11.243,00
II. Sachanlagen 4.403.824,66 4.498.552,33
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.017.697,33 3.110.665,33
2. technische Anlagen und Maschinen 574.230,00 702.257,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 764.433,00 685.630,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 47.464,33
III. Finanzanlagen 1.409.753,44 1.409.753,44
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.258,38 102.258,38
2. Sonstige Finanzanlagen 1.307.495,06 1.307.495,06
B. Umlaufvermögen 6.193.181,81 5.812.167,83
I. Vorräte 944.834,32 1.116.915,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.306.356,77 2.370.818,25
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.941.990,72 2.324.434,30
C. Rechnungsabgrenzungsposten 500,00 2.000,00
D. Aktive latente Steuern 2.430,00 3.657,00
Summe Aktiva 12.047.144,91 11.737.373,60

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.996.210,64 9.535.276,74
I. Gezeichnetes Kapital 500.000,00 500.000,00
II. Gewinnrücklagen 15.851,28 15.851,28
III. Gewinnvortrag 8.569.425,46 8.490.656,78
IV. Jahresüberschuss 910.933,90 528.768,68
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 142.500,00 151.486,50
C. Rückstellungen 454.981,04 337.501,80
D. Verbindlichkeiten 1.402.515,23 1.658.044,56
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 287.587,11 270.843,33
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 287.587,11 270.843,33
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.114.928,12 1.387.201,23
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.114.928,12 1.287.201,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 100.000,00
E. Passive latente Steuern 50.938,00 55.064,00
Summe Passiva 12.047.144,91 11.737.373,60

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 12.319.665,36 11.104.164,19
2. Personalaufwand 7.743.938,45 7.246.146,00
a) Löhne und Gehälter 6.245.738,56 6.030.939,28
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.498.199,89 1.215.206,72
davon für Altersversorgung 9.113,38 9.221,65
3. Abschreibungen 458.507,39 574.470,82
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 458.507,39 574.470,82
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.725.543,93 2.476.963,92
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21.961,07 10.285,55
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 185,11
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 30.609,30 30.987,37
davon an verbundene Unternehmen 16.278,52 14.987,35
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 455.122,25 239.691,65
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 2.899,00 12.533,00
9. Ergebnis nach Steuern 928.090,22 546.189,98
10. sonstige Steuern 17.156,32 17.421,30
11. Jahresüberschuss 910.933,90 528.768,68

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023

Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg

Allgemeine Angaben

Die Schlie Hydraulik-Service GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtgerichts Hamburg unter HRB 22047 eingetragen.

Der Jahresabschluss der Schlie Hydraulik-Service GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

"Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung sind in den Anhang aufgenommen.

Die Angaben zu Haftungsverhältnissen gem. § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB sowie Angaben zur Mitzugehörigkeit gem. § 265 Abs. 3 HGB zu anderen Posten der Bilanz wurden ebenfalls im Anhang dargestellt.

Die Aufstellung der Bilanz erfolgte vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 250,00 € netto bis 1.000,00 € netto wurden gem. § 6 Abs. 2a EStG linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € netto wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt.

Unfertige Leistungen wurden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Unfertige Leistungen und Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt.

Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet.

Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, werden unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil ist aufgrund von Inversttitionszuschüssen, die vor dem 01.01.2010 zugeflossen sind, gebildet worden. Die Auflösung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.

Die Steuerrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Alle zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt.

Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gerbrauch gemacht. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei unverrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht.

Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ein passiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird dieser unverrechnet in einem gesonderten Bilanzposten bilanziert. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht.

Erläuterungen zu Positionen der Bilanz

Für die Finanzanlage Schlie euroschalt gmbh ergibt sich ein Buchwert in Höhe von 102.258,38 € sowie ein entsprechender beizulegender Zeitwert in Höhe von 102.258,38 €.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapier wurden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von €1.307.495,06 zu Anschaffungskosten bewertet. Diese weisen zum Bilanzstichtag einen niedrigeren Wert aus. Der Zeitwert beträgt € 1.111.960,51 Trotz dieser Abweichung wurde durch die Geschäftsführung entschieden den Wert der Anschaffung beizubehalten, da diese Finanzanlagen dauerhaft im Unternehmen verbleiben sollen und zukünftig ein weiterer Anstieg erwartet wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2023 T€ bis 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.268 2.268 0
sonstige Vermögensgegenstände 38 38 0
Summe 2.306 2.306 0
Art der Forderung Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
zum 31.12.2022 T€ bis 1 Jahr
T€
> 1 Jahr
T€
aus Lieferungen und Leistungen 2.301 2.301 0
sonstige Vermögensgegenstände 70 70 0
Summe 2.371 2.371 0

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.

Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde auch nach Einführung des BilMoG fortgeführt und über die Restlaufzeit aufgelöst.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind nachfolgende Posten mit nicht unerheblichen Umfang enthalten:

2023
Personalaufwendungen 243.899,31
Aufbewahrungskosten 40.200,00
Gewährleistung 46.498,00
Abschluss- und Prüfungskosten 45.100,00
Summe 375.697,31
Verbindlichkeiten
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
> 1 Jahr u. bis 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aLuL 163 163 0 0
Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 287 287 0 0
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 238 238 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 714 714 0 0
Summe 1.402 1.402 0 0
Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2022 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
T€ bis 1 Jahr
T€
> 1 Jahr u. bis 5 Jahre
T€
> 5 Jahre
T€
Erhaltene Anzahlungen 5 5 0 0
Verbindlichkeiten aLuL 174 174 0 0
Verbindlichkeiten ggü. verb. Unternehmen 271 271 0 0
Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 327 227 100 0
Sonstige Verbindlichkeiten 882 882 0 0
Summe 1659 1.559 100 0
In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten: 31.12.2023
aus Steuern 249.114,59
im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.773,86
31.12.2022
aus Steuern 351.623,56
im Rahmen der sozialen Sicherheit 46.760,64

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind durch eine Grundschuld in Höhe von 1.200.000 € auf das im Grundbuch des Amtsgerichts Hamburg-Harburg von Wilhelmsburg Blatt 10028 eingetragene Grundeigentum besichert. Die Eintragung erfolgte mit Urkunde vom 23.06.2015.

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

Anschaffungs-, Herstellkosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge 2023
EUR
Umbuchungen 2023
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen 1.01.-31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 87.710,11 39.669,30 1.495,00 91.419,41 13.457,30 37.455,00
2. geleistete Anzahlungen 1.495,00 -1.495,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 89.205,11 39.669,30 0,00 91.419,41 13.457,30 37.455,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.209.699,24 1.192.001,91 92.968,00 3.017.697,33
2. technische Anlagen und Maschinen 6.675.240,02 42.784,57 6.143.794,59 170.811,57 574.230,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.154.357,72 261.638,52 1.481.873,99 181.270,52 764.433,00
-169.689,25
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 47.464,33 0,00 47.464,33
351.887,42 8.817.670,49 445.050,09 4.403.824,66
Summe Sachanlagen 13.039.296,98 -169.689,25
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 102.258,38 0,00 102.258,38
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.307.495,06 0,00 1.307.495,06
Summe Finanzanlagen 1.409.753,44 0,00 1.409.753,44
Summe Anlagevermögen 14.538.255,53 391.556,72 0,00 8.909.089,90 458.507,39 5.851.033,10
-169.689,25

Die latenten Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersatz (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) von 30% bewertet. Sie beruhen im Wesentlichen auf Differenzen im Anlagevermögen aufgrund von abweichender steuerlicher und handelsrechtlicher Abschreibung sowie Zuschüssen, die steuerlich in einen Sonderposten eingestellt wurden, der ratierlich aufgelöst wird.

Stand zum 01.01.2023
Veränderung
Stand zum 31.12.2023
Aktive latente Steuern 3.657 -1.227 2.430
Passive latente Steuern 55.064 -4.126 50.938

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge 2023
Periodenfremde Erträge 3.326,15
Versicherungsentschädigungen/ Schadenersatz 5.600,00
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 0,00
Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögens 84,03
Erträge aus der Auslösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil 8.986,50
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 9.600,00
Summe 27.596,68
2022
Periodenfremde Erträge 678,15
Sonstige Erträge betriebs/periodenfremd 1.309,32
Erträge aus abgeschriebenen Forderungen 1.490,90
Erträge aus dem Abgang des Anlagevermögens 2.521,02
Erträge aus der Auslösung des Sonderpostens mit Rücklageanteil 9.325,50
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 29.009,00
Summe 44.333,89

Personalaufwand

Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 9.113,38 € (Vorjahr: 9221,65 €) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind enthalten:

2023
Abgänge Sachanlagen Restbuchwert 1.565,00
Periodenfremde Aufwendungen 2.992,98
Summe 4.557,98
2022
Abgänge Sachanlagen Restbuchwert 32.380,00
Periodenfremde Aufwendungen 1497,80
Summe 33.877,80

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Aufwendungen sind enthalten:

2023
Zinsaufwendungen an Gesellschafter 14.286,78
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen 16.278,52
Summe 30.565,30
2022
Zinsaufwendungen an Gesellschafter 16.000,02
Zinsaufwendungen an verbundene Unternehmen 14.987,35
Summe 30.987,37

Sonstige Pflichtangaben

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Über die in der Bilanz bereits ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen die nachfolgenden langfristigen finanziellen Verpflichtungen:

Art der sonstigen finanziellen Verpflichtung bis 1 Jahr
> 1 Jahr u. bis 5 Jahre
> als 5 Jahre
Verpflichtungen aus Pachtverträgen über das unbewegliche Sachanlagevermögen 283.048,02 0,00 0,00
Summe 283.048,02 0,00 0,00

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 112 , davon 15 Angestellte und 97 gewerbliche Mitarbeiter.

Als Geschäftsführer sind Herr Andreas Biesterfeldt, Dipl.-Ing., und Herr Steffen Hentze, Dipl.-Ing., bestellt.

Die Angaben zu den Bezügen des Geschäftsführers entfallen unter Heranziehung der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB.

Die Gesellschaft ist seit deren Errichtung am 16.01.1998 zu 100% an der Schlie euroschalt gmbh mit Sitz in Rostock beteiligt. Das Stammkapital beträgt 200.000 DEM und wurde in voller Höhe eingezahlt. Das Eigenkapital betrug per 31.12.2023 295.698,20 €. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Überschuss in Höhe von 7.336,83 €.

Nachtragsbericht

Entwicklungen des Geschäftsjahres 2023, die eine besondere Berichtspflicht auslösen, sind bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresberichtes nicht eingetreten.

 

Hamburg, den 12.12.2024

Schlie Hydraulik-Service GmbH

Andreas Biesterfeld, Geschäftsführer

Steffen Hentze, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer Andreas Biesterfeld, Dipl. Ing.

Geschäftsführer Steffen Hentze, Dipl. Ing.

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg

Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.

Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Stiftungsvorstandes der Schlie - Stiftung für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung zur Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Stiftungsvorstand der Schlie - Stiftung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.

Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls dies Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, den 12. Dezember 2024

CURATOR GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Andrea Daenecke, Wirtschaftsprüferin

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