Großhandel mit Schiffen und Booten (ohne Freizeitboote) sowie deren Ersatzteilen und Zubehör
Schlie Hydraulik - Service GmbH
Buschwerder Winkel 2, 21107 Hamburg, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Hentze seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Andreas Biesterfeldt seit 26.1.2021 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Schlie-Stiftung | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schlie Hydraulik - Service GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Schlie Hydraulik-Service GmbH, HamburgDarstellung Geschäftsverlauf Die Firma Schlie Hydraulik-Service GmbH besteht seit über 50 Jahren und beschäftigt sich mit Serviceleistungen im In- und Ausland, Neu- und Umbauten von Hydrauliksystemen, deren Konstruktion, sowie der Reparatur von Hydraulikkomponenten aller Art und Hersteller. Zu dem Tätigkeitsfeld gehören außerdem die Lieferungen von Hydraulikkomponenten an Wiederverkäufer und Endverbraucher sowie deren Reparatur, Neufertigung und der Umbau von Maschinenbauteilen. Das Tätigkeitsfeld wurde im Jahr 2000 durch thermische Beschichtung und maschinelles Schleifen erweitert. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Auftragslage der Unternehmung verläuft mit steigender Tendenz zu den vorherigen Jahren. Trotz der politischen und wirtschaftlich instabilen Lage wurde ein Anstieg des Rohertrages um 11% erzielt. Die Barliquidität des Unternehmens ist überdurchschnittlich hoch, was für eine sehr hohe Sicherheit sorgt. Das Unternehmen ist somit in der Lage für größere Aufträge in Vorkasse zu gehen, aber auch kurzfristige Auftragseinbrüche zu kompensieren ohne in Zahlungsverzug zu geraten. Geschäftsergebnis Der Jahresüberschuss der Gesellschaft beträgt für 2023 910.934 €, somit liegt eine Steigerung des Ergebnisses im Vergleich zu 2022 von rund 72% vor. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Die Eigenkapitalquote liegt bei 83% (Vorjahr 81%), was für eine geringe Verschuldung spricht. Der Vermögensbereich der Gesellschaft ist durch die hohe Anlagenintensität von 49% (Vorjahr 51%) geprägt. Investitionen Für das kommende Wirtschaftsjahr sind Ersatzinvestitionen für den Betriebsteil Hamburg geplant. Überwiegend werden die Investitionen in die EDV, Geschäfts- und Betriebsausstattung und in Technische Anlagen erfolgen. Es wird mit einem Umfang von ca. 1.000.000 € geplant. Des Weiteren werden auch Investitionen durchgeführt die im betrieblich notwendigen Umfang entstehen. Darstellung der Lage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:
Kapital
Ertragslage
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für die Wirtschaft sind die Belastungsfaktoren, die die Jahre 2022 und 2023 prägten auch 2024 relevant. Dazu zählen die Auswirkungen des russischen Krieges gegen die Ukraine und eine nach wie vor erhöhte Inflation. Die deutsche Industrie schrumpft. Die Auslastung der Unternehmen sinkt, was sich gerade in dem Bereich der Wartung und Instandhaltung niederschlägt. Die Gesellschaft setzt zur Unternehmenssteuerung und Risikobeurteilung umfangreiche Instrumente ein, um Risiken und Chancen frühzeitig zu erkennen. Hierzu gehört u.a. die Zertifizierung nach DIN EN ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagementsystem). Im betrieblichen Bereich, Finanzen, Controlling und Personalabrechnung werden verschiedene EDV-Programme eingesetzt. Weiterhin werden zur Ertragsüberwachung verfeinerte PC-Programme genutzt. Das Risiko- und Chancenmanagement der Gesellschaft stellt den verantwortungsvollen Umgang mit Unsicherheiten sicher, die mit unternehmerischem Handeln einhergehen. Es dient dazu, die Ziele durch konsequentes Nutzen der Chancen zu erreichen, ohne die damit verbundenen Risiken außer Acht zu lassen. Vorgänge von besonderer Bedeutung Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung lagen nicht vor. Sonstige Angaben Risiken die in der Zukunft über das allgemeine Risiko einer unternehmerischen Betätigung hinausgehen, sind nicht erkennbar. Bestehende Niederlassungen Die Gesellschaft betreibt eine Niederlassung in Hamburg und eine in Rostock. Gegenüber dem Vorjahr hat es keine Veränderung gegeben. Neugründungen, Schließungen oder Verlegungen von Niederlassungen sind für die Zukunft nicht geplant.
Hamburg, den 12.12.2024 Andreas Biesterfeldt, Geschäftsführer Steffen Hentze, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2023Schlie Hydraulik-Service GmbH, HamburgAllgemeine Angaben Die Schlie Hydraulik-Service GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtgerichts Hamburg unter HRB 22047 eingetragen. Der Jahresabschluss der Schlie Hydraulik-Service GmbH wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden in Anspruch genommen. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. "Davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung sind in den Anhang aufgenommen. Die Angaben zu Haftungsverhältnissen gem. § 251 HGB i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB sowie Angaben zur Mitzugehörigkeit gem. § 265 Abs. 3 HGB zu anderen Posten der Bilanz wurden ebenfalls im Anhang dargestellt. Die Aufstellung der Bilanz erfolgte vor Berücksichtigung der Gewinnverwendung. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden über die voraussichtliche Nutzungsdauer linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 250,00 € netto bis 1.000,00 € netto wurden gem. § 6 Abs. 2a EStG linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 250,00 € netto wurden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden die bilanzierten Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt. Unfertige Leistungen wurden zu durchschnittlichen Herstellungskosten angesetzt. Diese umfassen neben dem Fertigungsmaterial, den Fertigungslöhnen und den Abschreibungen die Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Unfertige Leistungen und Erzeugnisse wurden unter Berücksichtigung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Die anteiligen Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, werden unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt. Der Sonderposten mit Rücklageanteil ist aufgrund von Inversttitionszuschüssen, die vor dem 01.01.2010 zugeflossen sind, gebildet worden. Die Auflösung erfolgt über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter. Die Steuerrückstellungen wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie wurden ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Alle zukünftigen Preis- und Kostensteigerungen wurden berücksichtigt. Alle Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichen durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst worden. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ein aktiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird von dem Wahlrecht der Aktivierung dieser Steuerentlastung Gerbrauch gemacht. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden dabei unverrechnet angesetzt. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht. Sofern sich bei der Ermittlung der Steuerauswirkungen von temporären und quasi permanenten Differenzen zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ein passiver Steuerabgrenzungsposten ergibt, wird dieser unverrechnet in einem gesonderten Bilanzposten bilanziert. Eine Abzinsung dieser Beträge erfolgt nicht. Erläuterungen zu Positionen der Bilanz Für die Finanzanlage Schlie euroschalt gmbh ergibt sich ein Buchwert in Höhe von 102.258,38 € sowie ein entsprechender beizulegender Zeitwert in Höhe von 102.258,38 €. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapier wurden zum 31. Dezember 2023 in Höhe von €1.307.495,06 zu Anschaffungskosten bewertet. Diese weisen zum Bilanzstichtag einen niedrigeren Wert aus. Der Zeitwert beträgt € 1.111.960,51 Trotz dieser Abweichung wurde durch die Geschäftsführung entschieden den Wert der Anschaffung beizubehalten, da diese Finanzanlagen dauerhaft im Unternehmen verbleiben sollen und zukünftig ein weiterer Anstieg erwartet wird.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen. Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde auch nach Einführung des BilMoG fortgeführt und über die Restlaufzeit aufgelöst. Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind nachfolgende Posten mit nicht unerheblichen Umfang enthalten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind durch eine Grundschuld in Höhe von 1.200.000 € auf das im Grundbuch des Amtsgerichts Hamburg-Harburg von Wilhelmsburg Blatt 10028 eingetragene Grundeigentum besichert. Die Eintragung erfolgte mit Urkunde vom 23.06.2015. Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.
Die latenten Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen am Abschlussstichtag gültigen Steuersatz (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag, Gewerbesteuer) von 30% bewertet. Sie beruhen im Wesentlichen auf Differenzen im Anlagevermögen aufgrund von abweichender steuerlicher und handelsrechtlicher Abschreibung sowie Zuschüssen, die steuerlich in einen Sonderposten eingestellt wurden, der ratierlich aufgelöst wird.
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung
Personalaufwand Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 9.113,38 € (Vorjahr: 9221,65 €) enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind enthalten:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Aufwendungen sind enthalten:
Sonstige Pflichtangaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz bereits ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen die nachfolgenden langfristigen finanziellen Verpflichtungen:
Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug 112 , davon 15 Angestellte und 97 gewerbliche Mitarbeiter. Als Geschäftsführer sind Herr Andreas Biesterfeldt, Dipl.-Ing., und Herr Steffen Hentze, Dipl.-Ing., bestellt. Die Angaben zu den Bezügen des Geschäftsführers entfallen unter Heranziehung der Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB i. V. m. § 285 Nr. 9 HGB. Die Gesellschaft ist seit deren Errichtung am 16.01.1998 zu 100% an der Schlie euroschalt gmbh mit Sitz in Rostock beteiligt. Das Stammkapital beträgt 200.000 DEM und wurde in voller Höhe eingezahlt. Das Eigenkapital betrug per 31.12.2023 295.698,20 €. Im Geschäftsjahr 2023 erwirtschaftete das Unternehmen einen Überschuss in Höhe von 7.336,83 €. Nachtragsbericht Entwicklungen des Geschäftsjahres 2023, die eine besondere Berichtspflicht auslösen, sind bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresberichtes nicht eingetreten.
Hamburg, den 12.12.2024 Schlie Hydraulik-Service GmbH Andreas Biesterfeld, Geschäftsführer Steffen Hentze, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileWährend des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer Andreas Biesterfeld, Dipl. Ing. Geschäftsführer Steffen Hentze, Dipl. Ing. Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlie Hydraulik-Service GmbH, Hamburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Stiftungsvorstandes der Schlie - Stiftung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung zur Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Stiftungsvorstand der Schlie - Stiftung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls dies Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, den 12. Dezember 2024 CURATOR GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft Andrea Daenecke, Wirtschaftsprüferin |
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