Glasergewerbe
RTS Wind AG
Rosenheimer Straße 27, 28219 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marvin Benker seit 7.12.2021 | Vorstandsmitglied |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RTS Wind AGBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftstätigkeit der Gesellschaft Die Gesellschaft ist im Bereich der Werkvertrags- und Zeitarbeitsdienstleistungen tätig. Insbesondere im Aufbau und der Instandhaltung von Windkraftanlagen. Die Inspektion von Rotorblättern und deren Reparatur gehört ebenfalls zum Dienstleistungsspektrum. Die RTS Wind AG hat ihren Hauptsitz in Bremen. Es besteht eine Niederlassung in Taipei sowie eine Tochtergesellschaft in Österreich. Allgemeine wirtschaftliche Entwicklung Die deutsche Volkswirtschaft ist im Jahr 2023 geschrumpft. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr und ist damit erstmals seit 2020 wieder gegenüber der Vorperiode gefallen. Die deutsche Wirtschaft war im gesamten Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen, wenn auch rückläufigen Inflationsraten geprägt. Ursächlich für diese schwächer als zu Jahresbeginn allgemein erwartete Entwicklung waren vor allem die Nachwirkungen der massiven Kaufkraftverluste im Zuge der Energiepreiskrise, die den privaten Konsum geschwächt haben. Hinzu kamen die deutlich geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft sowie die dämpfenden Effekte der geopolitischen Spannungen und Krisen. Aufgrund ihrer ehemals starken Abhängigkeit von russischen Energielieferungen, dem hohen Industrieanteil an der Wertschöpfung sowie der ausgeprägten Außenhandelsorientierung wurde die deutsche Wirtschaft stärker als die anderen großen westlichen Volkswirtschaften in ihrer Entwicklung beeinträchtigt. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019. Das Inlandsprodukt in den Mitgliedstaaten der europäischen Union stieg 2023 um 0,5 % gegenüber dem Vorjahr. Die Bandbreite der Veränderungen in 2023 reichte dabei von Estland (-3,5 %) bis zu Malta, welches ein Wachstum von beachtlichen 6,1 % zu verzeichnen hatte. Wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Personaldienstleistungen Nach vorläufigen Angaben des Statistischen Bundesamtes ist die Erwerbstätigkeit nach dem Inlandskonzept im Jahresdurchschnitt 2023 um 333.000 oder 0,7 Prozent auf 45,93 Mio. gewachsen. Der Jahreswert der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ist nach Angaben der Statistik der Bundesagentur von Juni 2022 auf Juni 2023 um 264.000 oder 0,8 Prozent auf 34,71 Mio. gestiegen. Dieser Wert teilt sich auf in 24,28 Mio. Vollzeitbeschäftigte und 10,43 Mio. Teilzeitbeschäftigte. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 761.000 Arbeitsstellen bei Arbeitsagenturen und Jobcentern gemeldet, 84.000 oder 10 Prozent weniger als vor einem Jahr. Die Stellenzugänge, die ein besserer Indikator für die aktuelle Einstellungsbereitschaft der Betriebe sind als die Bestandszahlen, fielen 2023 geringer aus als 2022. In der Jahressumme 2023 wurden 1.633.000 Stellen zur Besetzung neu angemeldet, 251.000 oder 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Besorgniserregend haben sich die krankheitsbedingten Fehlzeiten im Jahr 2023 entwickelt. Mit durchschnittlich 15,2 Arbeitstagen waren die Beschäftigten nach IAB-Angaben im vergangenen Jahr so lange krankgeschrieben wie noch nie seit 1991 - eine Steigerung von gut sechs Prozent im Vergleich zu dem bereits hohen Niveau 2022. Gründe für die Krankschreibungen waren vor allem Erkältungen und Atemwegsinfekte. Für die Zeitarbeitsbranche gilt, dass diese sich stark zyklisch entwickelt. Sie ist abhängig vom Angebot an Arbeitskräften, den Bestimmungen und Vorschriften des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes und wesentlich von der konjunkturellen Entwicklung selbst. Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung betrug relativ unverändert 2,1 %. Im Zeitablauf zeigt die hohe Korrelation zwischen der wirtschaftlichen Entwicklung und der Anzahl der Zeitarbeitnehmer, dass der Einsatz von Zeitarbeitnehmern wesentlich für die Schaffung von personalpolitischer Flexibilität ist. Eine Verdrängung anderer Erwerbsformen findet durch Zeitarbeit nicht statt: Der Anteil der Zeitarbeitnehmer an allen Erwerbstätigen hat sich in den vergangenen fünf Jahren ebenfalls kaum verändert. Im europäischen Vergleich liegt Deutschland damit im Mittelfeld. Die Zahl der Mitarbeiter in der Arbeitnehmerüberlassung hat sich im Verlauf des Jahres 2023 deutlich verringert. Die Anzahl der Mitarbeiter in den Betrieben mit dem Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung ist von 662.005 im Juni 2022 auf 632.449 im Juni 2023 gesunken. Dieses entspricht einem Rückgang von 4,5 %. Der Markt für Zeitarbeit bleibt in Deutschland weiterhin stark fragmentiert. Die Anzahl der Unternehmen, deren Betriebszweck ausschließlich oder überwiegend aus der gewerblichen Arbeitnehmerüberlassung besteht, betrug im Juni 2023 10.835 Betriebe und hat gegenüber dem Vorjahreszeitpunkt um 0,3 % abgenommen. Den Werkvertragsbereich betreffend, wurden ebenfalls regulatorische Maßnahmen verabschiedet. So wird nunmehr die Einhaltung rechtskonformer Verträge überwacht, um Missbrauch zu vermeiden. Wir sehen keine negativen Auswirkungen auf unser Geschäft, da die RTS Wind AG sich in der Vergangenheit bereits so aufgestellt und verhalten hat, dass keinerlei Nachteile aus den Gesetzesänderungen zu erwarten sind. Das Volumen der Personalgestellung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz ist für die RTS Wind AG weiter rückläufig. Es werden immer mehr Dienstleistungen auf Werkvertragsbasis erbracht. Beispielsweise der Aufbau und die Wartung von Windkraftanlagen, sowie die Reparatur von Rotorblättern. Dieser Trend ist weiter steigend. Die RTS Wind AG trägt dieser Entwicklung mit ihrer strategischen Aufstellung in Form eines erweiterten Dienstleistungsangebotes Rechnung. Wirtschaftliche Entwicklung im Bereich der Windenergie Gemäß GWEC - Global Wind Energy Council - und dem Global Wind Report 2024 war das Berichtsjahr 2023 eines der erfolgreichsten Jahre der Windenergie. Die per Ende 2022 installierte Kapazität von 906 GW wurde 2023 um rd. 116 GW auf 1.021 GW erhöht. Das entspricht einem Wachstum von ca. 13%. Von der installierten Leistung entfallen 105,8 GW auf Onshore, was somit der höchsten in einem Jahr jemals installierten Leistung entspricht. Im Segment Offshore wurde mit 10,8 GW die zweithöchste Installationsleistung aller Zeiten erbracht. Die Region 'Asien-Pazifik' hat mit 71% (rd. 83 GW) den größten Marktanteil am globalen Windmarkt. Auf den zweitgrößten Markt 'Europa' entfiel eine neu gebaute Installationskapazität von 18,3 GW. Davon entfallen 16,2 GW auf die EU. In 2023 waren die fünf größten Märkte für Windenergie China, USA, Brasilien, Deutschland und Indien. Auf Deutschland entfällt ein Anteil von 2%. Schweden und die Niederlande halten ebenfalls einen Marktanteil von jeweíls 2%. Geschäftsverlauf, Lage der Gesellschaft Ertragslage Die Umsatzerlöse der RTS Wind AG sind von T€ 16.438,6 in 2022 um 4,4 % auf T€ 17.165,2 im Berichtsjahr gestiegen. Die Gesamtleistung (= Umsatzerlöse ± Bestandsveränderung + sonstige betriebliche Erträge - neutrale Erträge) stieg um 8,6 % von T€ 15.793,6 im Vorjahr auf T€ 17.152 im Geschäftsjahr 2023. Damit haben wir die im Prognosebericht des Lageberichtes 2022 getroffene Einschätzung zur Umsatzentwicklung eingehalten. Der Rohertrag (= Gesamtleistung - Personalaufwand "produktiv") betrug T€ 3.686,2 und ist gegenüber dem Vorjahr um 9,5 % gesunken. Die Rohertragsquote (= Rohertrag ÷ Gesamtleistung) hat sich im Vergleich mit dem Vorjahr reduziert; sie betrug 21,5 % nach 25,8 % im Vorjahr. Die geringere Rohmarge ist Folge einer geringeren Produktivität, die aus dem schlechten Wetter in Verbindung mit nachzuholenden Arbeiten für einen Kunden resultierte. Die betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 150,3 gestiegen und betragen im Berichtsjahr T€ 3.754,3. Durch die gestiegene Gesamtleistung verbesserte sich die Quote von 22,8 % im Vorjahr auf 21,9 % in 2023. Das Betriebsergebnis vor Abschreibung (EBITDA) ist von T€ 468 auf -T€ 68,2 deutlich gesunken. Die EBITDA-Rendite ist von 3,0 % im Vorjahr auf -0,4 % im Berichtsjahr gesunken. Nach Abschreibungen von T€ 485,4, die um 26,5 % höher als im Vorjahr ausgefallen sind, ergibt sich für 2023 ein Betriebsergebnis (EBIT) von -T€ 553,6. Das neutrale Ergebnis (= Neutrale Erträge - Neutrale Aufwendungen) enthält insbesondere periodenfremde Aufwendungen und beträgt -T€ 252,6; dadurch liegt es deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 14,1. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund des deutlichen Zinsanstiegs (Euribor) mit -T€ 470,5 gegenüber dem Vorjahr um -T€ 173 reduziert. Das Ergebnis vor ertragsabhängigen Steuern hat sich von -T€199,0 in 2022 auf -T€ 1.276,6 in 2023 deutlich verringert, was eine erheblich Ergebnisabweichung bedeutet zu den im Prognosebericht 2022 getroffenen Aussagen. Das Jahresergebnis nach Steuern betrug im Berichtsjahr -T€ 1.233,7. Der vereinfachte Cash-Flow (= Jahresergebnis + Abschreibungen) beläuft sich auf -T€ 748,2. Die Geschäftsentwicklung war in 2023, unter Berücksichtigung der niedrigen Produktivität sowie periodenfremder Belastungen nicht zufriedenstellend. Der Vorstand geht vor dem Hintergrund der bestehenden Auftragslage in Verbindung mit der Vielzahl eingeleiteter Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung von der Rückkehr zu einer positiven Ertragslage in 2024 aus. Finanzlage Der Vorstand gibt einer stabilen Finanzierungssituation und der nachhaltigen Liquiditätssicherung eine hohe Priorität. Die in der Topp Holdings Gruppe existierende professionelle Liquiditätssteuerung hat der RTS Wind AG ermöglicht, regelmäßige und zeitnahe Zahlungseingänge sicherzustellen und gewährleistete, den Verpflichtungen jederzeit pünktlich nachkommen zu können. Die RTS Wind AG ist zu 5,9 % aus Eigenmitteln finanziert und zu 94,1 % über Fremdkapital finanziert. Es ist geplant, die Kapitalrelationen durch eine Kapitalerhöhung im laufenden Geschäftsjahr wieder zu verbessern. Zu detaillierten Angaben zur Fälligkeitsstruktur wird auf den Anhang verwiesen. Es ist darauf hinzuweisen, dass die Gesellschaft über einen sogenannten Cash Pool finanziert wird und über keine eigenen liquiden Mittel verfügt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen konnten durch entsprechende Working Capital-Maßnahmen von T€ 7.447,1 in 2022 deutlich auf T€ 5.983,4 in 2023 reduziert werden. Die Liquidität der Gesellschaft war im Berichtsjahr zu jeder Zeit gesichert. Vermögenslage Die langfristig gebundenen Mittel sind im Berichtszeitraum um T€ 573,5 auf T€ 2.636,9 gestiegen. Der Anstieg hat sich vor allem bei technischen Anlagen und Maschinen vollzogen (+T€ 454,2), worin sich der weitere Ausbau des Geschäftes zur Wartung und Inspektion von Rotorblättern widerspiegelt. Die kurzfristig gebundenen Mittel haben sich um -T€ 1.596,0 auf T€ 7.345,4 reduziert. Hierzu haben wesentlich die Reduzierung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um -T€ 1.463,7 sowie gegen verbundene Unternehmen um -T€199,1 beigetragen. Dem entgegen haben sich die liquiden Mittel um T€ 134,4 erhöht Die Bilanzsumme beträgt im Berichtszeitraum T€ 9.982,2 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um -T€ 1.022,5 reduziert. Auf der Finanzierungsseite sind die langfristig verfügbaren Mittel insbesondere aufgrund des Jahresfehlbetrages um -T€ 1.081,4 gesunken. Die kurzfristig verfügbaren Mittel liegen mit T€ 8.831,3 um +T€ 59,0 nur geringfügig höher als im Vorjahr. Während sich die Rückstellungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduziert haben, erhöhten sich vor allem die sonstigen Verbindlichkeiten und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen. Dies wiederum resultiert aus dem Aufbau von Verbindlichkeiten im Rahmen des Cash-Pools. Risikobericht Potenzielle Risiken ergeben sich aus der Art des Geschäftes und den gesetzlichen Verpflichtungen. Für das aktuelle Geschäftsjahr 2024 deuten alle wichtigen Indikatoren auf eine gute Konjunkturlage im Bereich der "Renewables" hin. Gleichwohl bestehen konjunkturelle Risiken, die sich negativ auf den Geschäftsverlauf auswirken können. Der Zeitarbeitsbereich der RTS Wind AG wird sich durch den Trend zu Dienstleistungen auf Werkvertragsbasis weiter zurückentwickeln. Die hohe Nachfrage nach diesen Dienstleistungen wird den Umsatzausfall überkompensieren. Dies gilt sowohl für den Aufbausektor als auch für den Bereich Service & Maintenance, sowie dem Rotorblatt-Segment. Die RTS Wind AG wird den Herausforderungen weiterhin durch hohe Investitionen in Aus- und Weiterbildung sowie mit entsprechenden Sicherheitskonzepten begegnen, um durch bestens ausgebildete Mitarbeiter Produktivitäts- und Sicherheitsrisiken zu minimieren. Risiken bestehen grundsätzlich in regulatorischen Veränderungen in der Zeitarbeitsbranche, insbesondere durch die Begrenzung der Überlassungsdauer von Zeitarbeitern auf 18 Monate. Ebenso ist eine Equal Pay Bezahlung nach 9 Monaten Überlassungsdauer festgeschrieben. Im Bereich der Werkverträge sind ebenfalls regulatorische Veränderungen eingetreten. Es werden rechtswidrige Vertragskonstruktionen zulasten von Arbeitnehmern ausgeschlossen. Die RTS Wind AG ist so aufgestellt, dass etwaige finanzielle Risiken aus diesen regulatorischen Veränderungen gut abgefedert werden können. Bei der RTS Wind AG wurde zudem stets strikt darauf geachtet, rechtskonforme Verträge mit den Kunden zu schließen. Zusätzlich besteht bei der RTS Wind AG seit jeher das Risiko von ungünstigen Wetterverhältnissen im Aufbau von Windkraftanlagen. Diesem Risiko wird durch einen möglichst flexiblen Personaleinsatz entgegengewirkt. Entsprechende Vertragskonstruktionen mit den Kunden sorgen dafür, dass das Risiko breit abgefedert wird. Die Rekrutierung von Personal aus dem Ausland hat noch mehr an Bedeutung gewonnen und ist eine notwendige Ergänzung, um qualifiziertes Personal einzustellen. Insgesamt begegnet die RTS Wind AG der Herausforderung zur Rekrutierung von qualifiziertem Personal mit einem professionellen Rekrutierungsmanagement und einem hohen Einsatz von internem Personal. Ausfallrisiken im Forderungsbereich wird durch ein umfassendes Debitoren-Management entgegengewirkt. Aufgrund der langen Vorlaufzeit für die Errichtung von Onshore- und Offshore-Windparks gehen wir kurzfristig weder von positiven noch negativen Effekten durch die Ukraine-Krise aus. Mittel- bis langfristig wird sich mit dem politischen Ziel, die Abhängigkeit von externen Energieträgern deutlich zu reduzieren, die Bedeutung der 'Renewables' und damit auch der Windkraft weiter erhöhen. Dies stimmt uns langfristig für die weitere Geschäftsentwicklung sehr zuversichtlich. Die Liquiditätsversorgung der RTS Wind AG ist durch die Nutzung des seit Jahren bewährten Cash-Pools der Topp Holdings Gruppe auch zukünftig gesichert. Neben den bereits erläuterten Risiken erkennt der Vorstand keine weiteren Risiken, die auf eine nachhaltige negative Beeinflussung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hindeuten. Insgesamt ist die RTS Wind AG aufgrund der vorstehend genannten Maßnahmen und ihrer breiten Struktur auf die Herausforderungen gut vorbereitet. Prognosebericht/Voraussichtliche Entwicklung Unsere Kunden in der Windbranche verfügen über einen hohen Auftragsbestand im Offshore- sowie Onshore-Bereich. Aufgrund unseres vorsichtigen Ansatzes erwarten wir für 2024 eine mittlere Umsatzausweitung, die sich in den Folgejahren fortsetzt. GWEC - Global Wind Energy Council prognostiziert in seinem Global Wind Report 2024 im Zeitraum von 2024 bis 2028 weltweit die Installation von fast 791 GW an Windkraftanlagen. Das entspricht einer Installation von durchschnittlich 158 GW pro Jahr. Berücksichtigt man das Ausgangsniveau der installierten Kapazität Ende 2023 in Höhe von 1.021 GW, so liegt das prognostizierte Wachstum bei fast 80%. Gemäß der Prognosen entfällt der Löwenanteil der Installationen mit 653 GW auf den Bereich 'Onshore'. Mit einem CAGR von 6,6% wird eine Kapazität von im Durchschnitt 130 GW je Jahr installiert. Wachstumsschwerpunkte im Bereich 'Onshore' werden China, Europa und die USA sein. Das CAGR für 'Offshore-Windkraftanlagen' wird im Zeitraum von 2024 bis 2028 mit 28% prognostiziert; das entspricht einem Zubau von 138 GW und einer jährlichen Installationsleistung von durchschnittlich 27,6 GW pro Jahr. Gemäß der Prognose liegt der Wachstumsschwerpunkt bei Offshore-Windparks in den Jahren 2024 bis 2025 bei China und Europa, auf die ein Marktanteil von 85% entfällt. Die RTS Wind AG hat sich in Deutschland zu einem Dienstleister auf Werkvertragsbasis entwickelt, um den Anforderungen der Kunden Rechnung zu tragen. Auf diesem Weg haben wir uns entscheidend weiterentwickelt. Dementsprechend gehen wir im laufenden Geschäftsjahr von einer Ergebnisverbesserung sowie in den kommenden Jahren bis 2026 von hohen Ertragssteigerungen unserer deutschen und internationalen Aktivitäten im Windsektor aus. Dies bedingt auch weiterhin entsprechende Investitionen in Ausbildung und Qualifizierung des Personals und einen starken Ausbau unserer drei Onshore Projektabteilungen Service & Maintenance, Onshore-Projekte und Rotorblatt. Die Optimierung des operativen Controllings, insbesondere im Projektbereich, wird fortlaufend vorangetrieben. Wir gehen aus heutiger Sicht von einem stark verbesserten operativen Ergebnis in 2024 und guten Ergebnisbeiträgen unserer Beteiligung aus. Getragen wird dies neben Kostenoptimierungen durch eine Verbesserung der Rohmarge mindestens auf das Niveau des Vorjahres.
Bremen, den 20. Juni 2024 RTS Wind AG gez. Marvin Benker, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der RTS Wind AG, Bremen, wird auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des Aktiengesetzes sowie der Satzung zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt worden und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden und ist, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert worden. Abweichend hiervon werden seit dem Geschäftsjahr 2008 Zugänge von beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit einem Wert von über 250,00 EUR bis einschließlich 1.000,00 EUR jährlich in einen Sammelposten eingestellt. Diese Sammelposten sind in Anlehnung an § 6 Abs. 2a EStG im Jahr der Bildung und den vier folgenden Jahren mit jeweils einem Fünftel aufzulösen. Die oben genannte Verteilung der Anschaffungskosten entspricht im Mittel der planmäßigen Abschreibung über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Die planmäßigen Abschreibungen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen worden. Die Finanzanlagen sind grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, werden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt worden. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, sind diese angesetzt worden. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit den Nennwerten, zweifelhafte Forderungen mit dem wahrscheinlichen Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird in Form einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Zahlungen, die Aufwand in Folgejahren darstellen, ist ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet worden. Das gezeichnete Kapital und die Rücklagen sind zum Nennbetrag ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist vollständig eingezahlt. Die sonstigen Rückstellungen werden für alle ungewissen Verbindlichkeiten, mit ihrem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung, notwendigen Erfüllungsbetrag gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden. 3. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibungen je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.
Verbindlichkeitenspiegel
Ein Gesamtbetrag von 870,4 TEUR ist durch Sicherheitsübereignung diverser Anlagegegenstände besichert.
Unter den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 93.482,57 EUR (Vorjahr: 292,6 TEUR) ausgewiesen. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken: Ein Rahmenkreditvertrag sowie die im Anschluss mit den jeweiligen Banken geschlossenen bilateralen Kreditvereinbarungen sichern die laufende Finanzierung sowie zukünftige Akquisitionen der Topp Holdings GmbH und der als Gesamtschuldnerin einbezogenen Gesellschaft für die nächsten Jahre. Die Gesellschaft geht Haftungsverhältnisse nur nach sorgfältiger Risikoabwägung und grundsätzlich nur im Zusammenhang mit ihrer eigenen oder der Geschäftstätigkeit verbundener Unternehmen ein. Zum Bilanzstichtag besteht eine Haftung als Gesamtschuldnerin und aus Drittbürgschaften für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen in Höhe von 31.962,5 TEUR (Vorjahr: 25.353,0 TEUR) und für Avale in Höhe von 66,0 TEUR (Vorjahr: 534,6 TEUR). Die Gesellschaft schätzt bei den aufgeführten Haftungsverhältnissen die Inanspruchnahme als nicht wahrscheinlich ein. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 439,4 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. 4. Sonstige Angaben Beteiligungen gemäß § 285 Nr. 11 HGB
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Der Vorsitzende des Aufsichtsrates war im Geschäftsjahr Herr Birger Topp. Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Aufsichtsrates und des Vorstandes wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der RTS Wind AG wird in den Konzernabschluss der Topp Holdings GmbH einbezogen. Die Topp Holdings GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konzernkreis auf. Der offengelegte Konzernabschluss ist im Bundesanzeiger erhältlich.
Bremen, 20. Juni 2024 gez. Marvin Benker, Vorstand Bericht des AufsichtsratsBericht des Aufsichtsrates der RTS Wind AG für die Hauptversammlung gemäß § 171 Abs. 2,3, § 172 S. 2 AktG Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023Während der Berichtszeit hat der Vorstand den Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 ist unter Einbeziehung der Buchführung von der SIEMER + PARTNER Partnerschaft mbB Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft worden. Diese hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben unsererseits den Jahresabschluss und den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. An diesen Beratungen hat auf unseren Wunsch der Abschlussprüfer teilgenommen. Dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer treten wir aufgrund unserer eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir keine Einwendungen zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss. Dieser ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließen wir uns an.
Bremen, den 9. Dezember 2024 gez. Birger Topp, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 09.12.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkFür Zwecke der Offenlegung sind zulässige Kürzungen vorgenommen worden. Der nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die RTS Wind AG Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der RTS Wind AG - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der RTS Wind AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v2-hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Bremen, 21. Juni 2024 SIEMER
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gez. Dipl.-Kffr. Bottermann, Wirtschaftsprüferin gez. Dipl.-Oec. Buhlrich, Wirtschaftsprüfer |
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