Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 114569
Vorher
Orpea Premium Holding GmbH
Eingetragen
17.7.2002
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Erwerb, das Halten und Verwalten von Gesellschaftsanteilen (einschließlich der Ausübung von Leitungsfunktionen) an Unternehmen, insbesondere an solchen, deren Gegenstand das Betreiben, Beraten und Zertifizieren von Rehabilitationskliniken, Kliniken, Alten- und Pflegeheimen ist, sowie die Verwaltung und Nutzung von etwaigen der Gesellschaft gehörenden Grundstücken.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Prokura
Robert Dr. Kordic
seit 8.5.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GC Premium Holding GmbH (vormals: Orpea Premium Holding GmbH)

Frankfurt am Main

Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2022

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022

A) Grundlagen des Konzerns und Wirtschaftsbericht

1. Gegenstand des Konzerns

Die Gesellschaft ist die Konzernmuttergesellschaft des GC Premium Konzerns (im Folgenden: "der Konzern").

Die Gesellschafterversammlung der Konzernmuttergesellschaft vom 16. April 2024 hat eine Änderung der Firma der vormaligen Orpea Premium Holding GmbH beschlossen. Die Eintragung der neuen Firma GC Premium Holding GmbH ins Handelsregister ist am 30. April 2024 erfolgt.

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Gesellschaftsanteilen (einschließlich der Ausübung von Leitungsfunktionen) an Unternehmen, insbesondere an solchen, deren Gegenstand das Betreiben, Beraten und Zertifizieren von Rehabilitationskliniken, Kliniken, Alten- und Pflegeheimen ist, sowie die Verwaltung und Nutzung von etwaigen der Gesellschaft gehörenden Grundstücken.

2. Organisatorische Struktur der GC Premium Holding - Gruppe

Der Konzern betrieb zum 31. Dezember 2022 zwei Einrichtungen (i. Vj. 2) der stationären Altenpflege. Die Gruppe besteht aus einem regionalen Cluster, das eine für das operative Geschäft verantwortliche Geschäftsführung hat (siehe Abbildung 1).

Abbildung 1 - Organisationsstruktur des Premium-Konzerns zum 31. Dezember 2022 unter Berücksichtigung der zum 31. Dezember 2022 gültigen Firma der Konzernmuttergesellschaft

3. Markt für Altenpflege

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht im zweijährigen Rhythmus Daten zum deutschen Pflegemarkt. Die letzte Veröffentlichung erfolgte am 21.12.2022 und bildet den Zeitraum 2020 bis 2021 ab. Im Jahr 2021 hat die Zahl der Pflegebedürftigen mit 5 Millionen Leistungsempfängern einen neuen Höchststand erreicht. 16 % bzw. 793.000 pflegebedürftige Menschen werden in einer vollstationären Einrichtung versorgt. Im Vergleich 2021 mit 2019 ist die Zahl der Pflegebedürftigen wieder deutlich um rund 20 % (834.000) gestiegen. Der hohe Anstieg weist darauf hin, dass sich hier immer noch Effekte durch den seit dem 01.01.2017 weiter gefassten Pflegebedürftigkeitsbegriff zeigen.

Die Nachfrage nach Leistungen der ambulanten Pflege- und Betreuungsdienste hat gemäß dem statistischen Bundesamt im Zweijahreszeitraum weiter zugenommen: Die Anzahl der durch ambulante Dienste betreuten Pflegebedürftigen stieg um 6,5 % (64.000). Dagegen sank die Zahl der vollstationär versorgten Pflegebedürftigen leicht um 3,0 % (25.000). Im Vergleich zu 2007 ist die Anzahl der Personen, die vollstationär versorgt werden, jedoch deutlich um 15,7 % (107.000 Pflegebedürftige) gestiegen, bei den durch ambulante Dienste versorgten Personen sogar um 107,6 % (543.000).

Die Zahl der nach SGB XI zugelassenen voll- bzw. teilstationären Einrichtungen lag im Dezember 2021 bei 16.100.

Das Wachstum gegenüber 2019 findet bei der stationären Versorgung vor allem im Angebotsbereich statt: Die Zahl der Pflegeeinrichtungen stieg um 4,8 % beziehungsweise rund 700 Einrichtungen; die Zahl vollstationärer Dauerpflegeeinrichtungen um 0,4 % beziehungsweise 40. Die Zahl der zugelassenen Plätze nahm insgesamt um 1,6 % (15.100 Plätze) zu; die für Tagespflege um 14,1 % (13.600 Plätze); die Plätze für vollstationäre Dauerpflege blieben hingegen konstant. Weiterhin an Bedeutung gewinnen die Plätze in 1-Bett-Zimmern (+3 % bzw. 18.800 Plätze bei der Dauerpflege).

Die Mehrzahl der 16.100 im Dezember 2021 zugelassenen Einrichtungen (53 % bzw. 8.500) befand sich in freigemeinnütziger Trägerschaft; der Anteil der Privaten betrug 43 %. Öffentliche Träger haben, wie im ambulanten Bereich, den geringsten Anteil (4 %).

Die durchschnittliche Auslastung der Pflegeheime in der vollstationären Pflege betrug Ende 2021 rund 89,3 % (Ende 2019 rund 90,6 %).

4. Qualität

Das regionale Qualitätsmanagement des Konzerns überwacht - durch die stetige Präsenz, Schulung und Begleitung der lokalen Führungskräfte - die Einhaltung der Qualitätsstandards an den jeweiligen Standorten. Die Qualitätsindikatoren werden fortlaufend monatlich erhoben, in Qualitätszirkeln analysiert und bei Überschreiten der Schwellenwerte werden geeignete Korrekturmaßnahmen eingeleitet.

Die Bewohner und Angehörigen haben uns erneut auch 2022 in der durchgeführten Zufriedenheitsbefragung mit einem hohen Zustimmungswert von 8,1 (auf einer Skala von 0 - 10) weiterhin ihr Vertrauen in unsere Arbeit ausgesprochen.

Im Jahr 2022 wurden die Regelprüfungen des Medizinischen Dienstes (MD) nach der Corona-Pandemie wieder aufgenommen. In der Ergebnisqualität wurden keine schwerwiegenden Qualitätsdefizite (D-Abweichungen) festgestellt. Insgesamt zeigten die externen Prüfungen ein weiterhin hohes Qualitätsniveau der geprüften Einrichtungen.

Die bereits 2016 eingeleitete Kampagne zur fixierungsfreien Pflege zeigt nachhaltige Erfolge im nationalen Benchmark des Indikators zur Anwendung von Bettseitenteilen. Die Ergebnisqualität lag im 2. Halbjahr mit einem extrem niedrigen Wert von nur 1,03% angewendeter Bettseitenteile weit über dem Durchschnitt aller stationären Einrichtungen in Deutschland.

Im Rahmen der Zentralisierung der Kernprozesse und der Einhaltung der Expertenstandards in der Pflege konnte das Vivendi Connext Projekt in den Modulen PEP, NG + PEP (Dienstplan bzw. Verwaltung, Leistungsabrechnung und Auswertung) große Fortschritte in der Implementierungsphase verzeichnen. 2023 wurde das Projekt abgeschlossen. Damit ist die Grundlage für weitere Automatisierungs- und Digitalisierungsprozesse nachhaltig geschaffen worden.

In Zusammenarbeit mit der ärztlichen Direktorin wurden die ethischen Grundprinzipien in der Bewohnerversorgung in die Aufgabenstellung der Qualitätsbeauftragten integriert, aufrechterhalten und fortlaufend geschult.

Gleiches gilt für die CSR - Politik des Unternehmens (Corporate Social Responsibility), die in einer Roadmap aufgenommen und bis 2023 umgesetzt wurde.

5. Baumaßnahmen und Investitionen

Innerhalb des Geschäftsjahres kam es zu keinen nennenswerten Baumaßnahmen und Investitionen.

6. Personal- und Sozialbereich

Die Personalführung sowie Personalverwaltung obliegen den Tochtergesellschaften des Konzerns. Die Personalsteuerung ist in den Gesamtverbund der emeis-Deutschland-Gruppe eingebunden.

Die emeis Akademie ist ein wichtiger Teil der Personalentwicklung. Sie vermittelt grundlegende Inhalte, macht darüber hinaus aber auch innovative Bildungsangebote, um die operativen Kernbereiche zu stärken und zu unterstützen. Die Inhalte orientieren sich an den Bedürfnissen der Bewohner und entsprechen dem hohen Qualitätsverständnis des Konzerns.

7. Gesamtaussage zu Geschäftsverlauf und Geschäftslage

Im Verlauf des Geschäftsjahres konnte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.780 (i. Vj. TEUR 15.734) erwirtschaften. Die geplanten Zahlen und die Vorjahres-Zahlen konnten durch die höhere Belegung im Betreuten Wohnen übertroffen werden. Im Betrachtungszeitraum beträgt das Konzernjahresergebnis des Geschäftsjahres 2022 TEUR 1.858 (i. Vj. TEUR 1.730). Das EBITDA für 2022 beträgt TEUR 2.959 (i. Vj. TEUR 2.367).

Ein Schwerpunkt des Geschäftsjahres war die weitere Belegungsstabilisierung an den bestehenden Standorten u. a. durch gezieltes Marketing und durch die weitere Qualitätsentwicklung und -sicherung.

Aus Sicht der Geschäftsführung war das Geschäftsjahr zufriedenstellend.

Als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren bedient sich der Konzern der Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 16.780 (i. Vj. TEUR 15.734), der Auslastung mit 95,6% (i. Vj. 93,4%) und des EBITDA in Höhe von TEUR 2.959 (i. Vj. TEUR 2.367) sowie des Konzernjahresergebnisses in Höhe von TEUR 1.858 (i. Vj. TEUR 1.730).

B. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2022 wurde ein Konzernjahresergebnis in Höhe von TEUR 1.858 (i. Vj. TEUR 1.730) erzielt, wobei das Konzernjahresergebnis und das EBITDA zusammen mit den Umsatzerlösen gestiegen ist.

Die Darstellung der Umsatzerlöse und des Personalaufwands gestaltete sich im Geschäftsjahr 2022 wie folgt:

Umsatzerlöse
TEUR
Personalaufwand
TEUR
Konzern 16.780 6.511
(im Vorjahr) (15.734) (6.246)

Im Geschäftsjahr 2022 lag der Umsatz bei TEUR 16.780 und damit TEUR 1.046 über dem Vorjahresumsatz. Dies basiert im Wesentlichen auf der höheren Auslastung der Einrichtungen und den gestiegenen Umsätzen aus betreutem Wohnen in Höhe von TEUR 7.461 (i. Vj. TEUR 7.014).

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 777 (i. Vj. TEUR 635). Die leichte Steigerung bei den sonstigen betrieblichen Erträgen resultiert im Wesentlichen aus Corona-Erstattungen für Antigentests und Personalkosten in Höhe von TEUR 501 (i. Vj. TEUR 253) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 183 (i. Vj. TEUR 229), welche sich hauptsächlich durch die Auflösung von corona-bedingter Risikovorsorge ergeben.

Die Materialaufwandsquote ist im Geschäftsjahr von 15,9% auf 15,6% leicht gesunken. Die Personalaufwandsquote ist trotz Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 38,8% (i. Vj. 39,7%) ebenfalls gesunken, da die Umsatzerlöse prozentual stärker gestiegen sind.

Im Betrachtungszeitraum betragen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 5.465 (i. Vj. TEUR 5.257). Diese beinhalten im Wesentlichen Mieten und Pachten in Höhe von TEUR 3.731 (i. Vj. TEUR 3.579) sowie Verwaltungsaufwand in Höhe von TEUR 672 (i. Vj. TEUR 697) und Aufwendungen für Instandhaltungen und Wartung in Höhe von TEUR 578 (i. Vj. TEUR 563).

C. Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme zum 31. Dezember 2022 beläuft sich auf TEUR 16.348 (i. Vj. TEUR 13.318).

Die Bilanzsumme setzt sich größtenteils aus den Darlehen an verbundene Unternehmen mit TEUR 5.124 (i. Vj. TEUR 5.124) sowie dem Finanzmittelbestand mit TEUR 8.721 (i. Vj. TEUR 6.175) zusammen. Die Veränderung zum Vorjahr ergibt sich im Wesentlichen durch das positive Konzernjahresergebnis.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 5.322 (i. Vj. TEUR 5.377). Darin enthalten sind Darlehen an Schwestergesellschaften aus dem Konsolidierungskreis der German Care Services Enterprise S.à r.l., Luxemburg / Luxemburg, in Höhe von TEUR 5.124 (i.Vj. TEUR 5.124). Darlehen an verbundene Unternehmen haben alle eine Standardlaufzeit von drei Jahren und werden um zwei weitere Jahre verlängert, falls eine Tilgung vorher nicht erfolgte.

Das Konzernsachanlagevermögen zum 31. Dezember 2022 beläuft sich auf TEUR 932 (i. Vj. TEUR 845), sodass der Anteil des Sachanlagevermögens an der Bilanzsumme 5,7% (i. Vj. 6,3%) beträgt (Konzernanlagequote).

Die Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens des Geschäftsjahres betragen TEUR 167 (i. Vj. TEUR 160). Die wesentlichen Positionen im Anlagevermögen zum 31. Dezember 2022 sind die Betriebs- und Geschäftsausstattung mit TEUR 462 (i. Vj. TEUR 401) sowie die Technischen Anlagen und Maschinen mit TEUR 291 (i. Vj. TEUR 343).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Forderungen aus Corona-Erstattungen gegen Pflegekassen in Höhe von TEUR 577 (i. Vj. TEUR 123) sowie Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 187 (i. Vj. TEUR 141).

Bei der Würdigung der Vermögenslage gilt es zu berücksichtigen, dass die Geschäftstätigkeit der Heimbetriebsgesellschaften in gemieteten bzw. gepachteten Immobilien durchgeführt wird. Die hierausanfallenden laufenden Mieten und Pachten werden in der Konzerngewinn- und -verlustrechnung als sonstige betriebliche Aufwendungen abgebildet. Die hieraus entstehenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind im Konzernanhang dargestellt.

D. Finanzlage

Der Finanzmittelbestand beträgt zum 31. Dezember 2022 TEUR 8.721 (i. Vj. TEUR 6.175).

Gegenüber Kreditinstituten bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 25 (i. Vj. TEUR 66).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 1.099 (i. Vj. TEUR 809) resultieren in Höhe von TEUR 999 aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig. Ebenso enthalten sind Darlehen von Schwestergesellschaften aus dem Konsolidierungskreis der German Care Services Enterprise S.à r.l., Luxemburg / Luxemburg, in Höhe von TEUR 100 (i.Vj. TEUR 0). Darlehen von verbundenen Unternehmen haben alle eine Standardlaufzeit von drei Jahren und werden um zwei weitere Jahre verlängert, falls eine Tilgung vorher nicht erfolgte. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 894 (i. Vj. TEUR 762) gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 2.121 (i. Vj. TEUR 1.852) setzen sich zum Großteil aus erhaltenen Kautionen in Höhe von TEUR 1.336 (i. Vj. TEUR 1.230) und kreditorischen Debitoren in Höhe von TEUR 120 (i. Vj. TEUR 76) zusammen.

Im Geschäftsjahr 2022 hat sich der Zahlungsmittelbestand von TEUR 6.175 im Vorjahr auf TEUR 8.721 erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt TEUR 2.742 (i. Vj. TEUR 2.181) und ist im Wesentlichen durch das erwirtschaftete Konzernjahresergebnis beeinflusst. Der negative Cashflow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von TEUR -253 (i. Vj. TEUR 86) entsteht durch Investitionen in das Sachanlagevermögen, der positive Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von TEUR 58 (i. Vj. TEUR -44) durch Aufnahme konzerninterner Darlehen, denen Rückzahlungen von Darlehensverbindlichkeiten und gezahlte Zinsen gegenüberstehen.

E. Chancen- und Risikobericht

1. Risikomanagementziele und Risikomanagementmethoden

Das Risikomanagement des Konzerns zielt auf die kontinuierliche Aufrechterhaltung einer hohen Pflegequalität ab und die frühzeitige Erkennung von Auslastungs- und damit Umsatzrückgängen, die zur Nichterreichung der Ergebnisziele führen könnten.

Hierzu sind verschiedene Controllingauswertungen und -instrumente eingeführt, wie z. B.

der tägliche Auslastungsbericht, in dem sämtliche Belegungsmeldungen aller Häuser nach Dauer-, Verhinderungs- und Tagespflege erfasst werden,

der Monatsbericht, in dem umfassend qualitäts-, personal- und geschäftsrelevante Größen abgefragt werden,

der monatliche Liquiditätsstatus, der die liquiden Mittel aller Tochterunternehmen und der Zentrale sowie deren Änderung zum Vormonat jeweils am Monatsende enthält. Die Überwachung wird anhand von Kontensalden und Cash Forecasts vorgenommen, so dass jederzeit die künftige Cash Situation überwacht wird,

das monatliche Konzernberichtswesen, das die detaillierten Geschäftszahlen (Gewinn- und Verlustrechnung, Forderungen und Verbindlichkeiten, Investitionen usw.) im Plan-Ist-Vergleich enthält sowie

die Auswertungen von Pflegeschwere und Pflegemix zur Monatsmitte und Monatsultimo.

Dem Risiko des potenziellen Ausfalls von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begegnen wir zudem mit einem strukturierten und zeitnahen Mahnwesen.

2. Chancen und Risikofelder und deren Bearbeitung

Folgende Chancen- und Risikofelder werden durch die Geschäftsführung des Konzerns und ihrer Tochterunternehmen fortlaufend bearbeitet:

Wettbewerbs- und Marktsituation

Die Wettbewerbs- und Marktsituation ist entscheidend für die Auslastung und damit den Umsatz einer Einrichtung. Verschärfter Wettbewerb, etwa durch Neueröffnungen von Heimen, hat negative Folgen für die Auslastung. Die Einrichtungen müssen sich daher frühzeitig, z. B. durch intensivierte Marketingmaßnahmen oder Spezialisierung, auf derartige Ereignisse einstellen. Die Wettbewerbs- und Marktsituation wird permanent auf Haus-, Gruppen- und Konzernebene beobachtet.

Der Markt für stationäre Altenpflege birgt nach Auffassung der Geschäftsführung in den kommenden Jahren neben den dargestellten Risiken auch wesentliche Chancen für den Konzern. Die beschriebene nachhaltige demographische Entwicklung hin zu mehr pflegebedürftigen Menschen kann zu einer stabileren Auslastung bestehender Einrichtungen führen. Ebenfalls einen positiven Beitrag zur Auslastung kann die erwartete sukzessive Schließung der noch immer hohen Anzahl überalterter Pflegeimmobilien leisten, die den modernen Anforderungen nicht mehr genügen und die sich vorwiegend in kommunaler oder freigemeinnütziger Trägerschaft befinden.

Belegung der Pflegeplätze und Auslastung

Eine sinkende Auslastung stellt das wirtschaftliche Hauptrisiko von Pflegeeinrichtungen dar. Diesem Risiko muss durch geeignete Marketingmaßnahmen sowie einem aktiven Belegungsmanagement begegnet werden. Daneben müssen die in der Vergütungsvereinbarung festgelegten Personalschlüssel aktiv an die veränderten Bedingungen/Belegungen angepasst werden.

Vergütung durch die Kostenträger (u. a. gesetzliche Rahmenbedingungen, Novellierung der Pflegeversicherung)

Änderungen der gesetzlichen Rahmenbedingungen, etwa von Landespflegegesetzen und Verordnungen, können Risiken für Pflegeheimbetreiber beinhalten. Die gesetzlichen Rahmenbedingungen müssen daher fortlaufend, auch gemeinsam mit den großen Branchenverbänden VDAB und BPA, beobachtet werden. Änderungen in der Vergütungspolitik der Kostenträger und politisch gewollte Umstrukturierungen der Pflegeversicherung können zu Ergebnisrisiken führen. Dies gilt etwa auch für die politisch gewollte Förderung der ambulanten Pflege und des Betreuten Wohnens.

Risiken im Bereich Instandhaltung und Ersatzbeschaffungen

Pflegeeinrichtungen, die nicht auf einem betriebserlaubniskonformen Stand bzgl. ihrer Gebäude und Einrichtungen sind, gehen das Risiko von Auflagen bis hin zu einer Schließung durch die Aufsichtsbehörden ein. Die Qualität und Funktionalität der Sachanlagen müssen daher permanent überwacht werden. Die Verantwortung hierfür wird von den Geschäftsführungen der Gruppen und entsprechendem Fachpersonal getragen. Unterstützend kommen hier die Zentralabteilungen der emeis-Deutschland Gruppe (vor allem das Facility Management und die interne Bauabteilung) zum Einsatz.

Personelle Risiken

Es besteht weiterhin ein branchenweites Risiko im Mangel an Pflegefachkräften, insbesondere in Ballungsregionen. Der Konzern betreibt weiterhin ein vielschichtiges Programm, das von einer Ausbildungsoffensive bis hin zur Integration ausländischer Fachkräfte reicht. Eine zeitweise Unterschreitung gesetzlicher Fachkraftquoten ist für jede Einrichtung den Heimaufsichtsbehörden zu melden und mit diesen abzustimmen.

Chancen und Risiken aus der Generalistik in der Pflegeausbildung

1. Tariftreueregelung

Die Pflegeeinrichtung hat sicherzustellen, dass sie bei der Entlohnung ihrer Beschäftigten in der Pflege oder Betreuung in den drei Beschäftigtengruppen (Qualifikationsgruppen)

a. Pflege- und Betreuungskräfte ohne mindestens einjährige Berufsausbildung

b. Pflege- und Betreuungskräfte mit mindestens einjähriger Berufsausbildung

c. Fachkräfte in den Bereichen Pflege und Betreuung mit mindestens dreijähriger Berufsausbildung

die veröffentlichten Vorgaben aus den Richtlinien entweder

• jeweils im Durchschnitt das aktuell veröffentlichte regional übliche Entgeltniveau oder

• in Anlehnung an ein maßgebendes Tarifvertragswerk umsetzt.

Die Tariftreue-Regelung wurde in der Form der Anwendung des regional üblichen Entgelts zum 01.09.2022 umgesetzt.

2. Neues Personalbemessungsinstrument

Aufgrund des Gesundheitsversorgungsweiterentwicklungsgesetzes GVWG wurden neue Personalbemessungsgrundsätze in der stationären Altenpflege für die drei Berufsgruppen

- Ungelernte Pflegehilfskräfte

- Pflegefachassistenzkräfte und

- Pflegefachkräfte

eingeführt. Es gibt keinen Landesrahmenvertrag, der Mindestpersonalmengen vorsieht. Ab dem 01.07.2023 gelten insoweit die Fachkraftquoten weiter. Das gilt auch für die Pflegesituation in der Nacht. Für die Umsetzung der Personalanhaltswerte aus § 113c SGB XI gilt eine Übergangsfrist bis zum Ende des Jahres 2025. Unabhängig davon werden Maßnahmen zur Personal- und Organisationsentwicklung im Teilkonzern der Premium Holding Gruppe entwickelt, um auf eine etwaige Einführung vorbereitet zu sein

Insgesamt ist die künftige Entwicklung im Lohnbereich der Mitarbeiter in Pflegeheimen sowie deren kongruente Finanzierung weiter intensiv zu beobachten. Die Premium Holding Gruppe wird die Entwicklung weiterhin stetig analysieren und die daraus resultierenden Wirkungen und Folgen abschätzen.

Liquiditäts- und Finanzierungsrisiken

Die Leitzinserhöhungen durch die Europäische Zentralbank führen zu steigenden Zinsen bei den Fremdfinanzierungen. Die Geschäftsführung beobachtet die Entwicklung permanent. Jedoch ist die künftige Entwicklung schwierig einzuschätzen.

Die 2022 deutlich gestiegene Inflation mit ihren Auswirkungen in Form deutlicher Erhöhungen bei Energiepreisen, Mieten durch Index-Mietverträge, Personalkostensteigerungen sowie Materialbeschaffung, kann ein Risiko für die Liquidität des Konzerns darstellen. Die gestiegenen Energiepreise werden mittels Ergänzungshilfen vom Staat teilweise kompensiert. Die Kompensation ist befristet bis April 2024. Die Auszahlung erfolgt nachträglich und zeitverzögert. Der Konzern analysiert stetig die Entwicklung in diesem Bereich und versucht, die Auswirkungen, soweit möglich, zu begrenzen.

Zusammenfassende Beurteilung

Aus Sicht der Geschäftsführung bestehen keine gravierenden Risiken, die die Geschäftsentwicklung-nachhaltig negativ beeinflussen könnten.

F. Prognosebericht

Im Berichtsjahr lag der Umsatz des Konzerns mit 16,8 mEUR leicht über dem Planwert von 16,7 mEUR. Das geplante EBITDA von 3,1 mEUR wurde mit 3,0 mEUR leicht unterschritten. Die Auslastung lag bei 95,6% (geplant waren 97,1%), da Anfang 2022 noch durch geringere Corona-Effekte beeinflusst war.

2023 erzielte der Konzern einen Umsatz von 19,0 mEUR und ein EBITDA von 3,7 mEUR bei einer Auslastung von 96,7%.

Für 2024 erwartet der Konzern im Wesentlichen preisbedingt bei einer Auslastung von 96,7 % einen Umsatz von 19,7 mEUR und ein EBITDA von 4,8 mEUR. Der Konzern erwartet für 2024 ein im Vergleich zu 2023 leicht höheres Konzernergebnis.

 

Frankfurt am Main, den 17. Mai 2024

GC Premium Holding GmbH

Die Geschäftsführer

Ingmar Beck

Laurent Guillot

Dr. Robert Kordic

Nikolaos Tavridis

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.105,50 1.105,50 2.104,50 2.104,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.233,00 40.287,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 291.399,50 343.386,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.548,36 401.405,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.824,46 932.005,32 59.840,40 844.919,26
933.110,82 847.023,76
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Hilfs- und Betriebsstoffe 54.994,61 42.105,01
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 343.052,24 290.726,71
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.321.639,18 5.377.352,35
3. Sonstige Vermögensgegenstände 972.029,09 6.636.720,51 577.389,43 6.245.468,49
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.721.448,83 6.174.824,90
15.413.163,95 12.462.398,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.527,01 8.173,55
16.347.801,78 13.317.595,71

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 9.545.203,71 7.814.820,82
III. Konzernjahresüberschuss 1.857.887,35 1.730.382,89
11.428.091,06 9.570.203,71
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 555.489,57 171.448,56
2. Sonstige Rückstellungen 730.757,58 702.450,40
1.286.247,15 873.898,96
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.894,87 66.376,95
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 24.894,87 (i. Vj. EUR 43.347,63) -
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 0,00 (i. Vj. EUR 23.029,32) -
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 359.497,38 119.687,99
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 359.497,38 (i. Vj. EUR 119.687,99) -
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.099.194,87 808.975,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 999.194,87 (i. Vj. EUR 808.975,98) -
- davon mit einer Restlaufzeit von ein bis fünf Jahren EUR 100.000,00 (i. Vj. EUR 0,00) -
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.121.056,45 1.852.488,75
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 2.121.056,45 (i. Vj. EUR 1.852.488,75) -
- davon aus Steuern EUR 73.523,88 (i. Vj. EUR 40.541,62) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 2.978,99 (i. Vj. EUR 2.226,48) -
3.604.643,57 2.847.529,67
D. Rechnungsabgrenzungsposten 28.820,00 25.963,37
16.347.801,78 13.317.595,71

Konzerngewinn- und -verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

01.01. - 31.12.2022 01.01. - 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.779.760,52 15.734.072,20
2. Sonstige betriebliche Erträge 776.599,41 635.418,49
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.811.225,90 -1.825.691,88
b.) Aufwendungen für bezogene Leistungen -810.046,45 -2.621.272,35 -673.254,05 -2.498.945,93
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -5.395.534,70 -5.173.654,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -1.114.974,34 -6.510.509,04 -1.072.290,70 -6.245.945,60
- davon für Altersversorgung EUR 248,25 (i. Vj. EUR 341,97) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -166.890,69 -159.689,54
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.465.424,88 -5.257.100,06
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 167.619,37 173.070,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 167.474,39 (i. Vj. EUR 172.929,64) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.581,50 -1.219,78
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.094.413,49 -649.276,89
10. Ergebnis nach Steuern 1.857.887,35 1.730.382,89
11. Konzernjahresüberschuss 1.857.887,35 1.730.382,89

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022

A) Allgemeine Angaben

Die GC Premium Holding GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main unter der Handelsregisternummer HRB 114569 eingetragen.

Die Gesellschafterversammlung der Konzernmuttergesellschaft vom 16. April 2024 hat eine Änderung der Firma der vormaligen Orpea Premium Holding GmbH beschlossen. Die Eintragung der neuen Firma GC Premium Holding GmbH ins Handelsregister ist am 30. April 2024 erfolgt.

Dieser Konzernabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 ist nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Die Aufstellung erfolgt in Euro. Einbezogen sind die Abschlüsse von 2 (i. Vj. 2) inländischen Tochtergesellschaften (Vollkonsolidierung). Dem Konzernabschluss liegt die nach § 297 Abs. 3 Satz 1 HGB vorgeschriebene Einheitstheorie zugrunde.

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt EUR 25.000.

Das Geschäftsjahr der Gesellschaft ist nach § 3 des Gesellschaftsvertrages das Kalenderjahr.

Der Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb, das Halten und das Verwalten von Gesellschaftsanteilen (einschließlich der Ausübung von Leitungsfunktionen) an Unternehmen, insbesondere an solchen, deren Gegenstand das Betreiben, Beraten und Zertifizieren von Rehabilitationskliniken, Kliniken, Alten- und Pflegeheimen ist, sowie die Verwaltung und Nutzung von etwaigen der Gesellschaft gehörenden Grundstücken.

In den Konzernabschluss der GC Premium Holding GmbH, Frankfurt am Main, zum 31. Dezember 2022 sind neben der GC Premium Holding GmbH, Frankfurt am Main, die Tochtergesellschaften einbezogen, bei denen der GC Premium Holding GmbH, Frankfurt am Main, die Stimmrechtsmehrheit zusteht. Der Konsolidierungskreis umfasst zum 31. Dezember 2022 insgesamt die folgenden zwei deutschen Tochtergesellschaften:

Name und Sitz der Gesellschaft Erstkonsolidierung
Elbschloss Residenz GmbH, Hamburg 1. Januar 2020
Elbschloss Residenz Klein Flottbek GmbH, Hamburg 1. Januar 2020

Als verbundene Unternehmen gelten alle Unternehmen des französischen emeis - Konzerns. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Salden mit diesen Gesellschaften unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist in der Anlage 2 zum Konzernanhang dargestellt.

Für die Konzerngewinn- und -verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird der Aufwand für Fremdpersonal den Aufwendungen für bezogene Leistungen (Nr. 3b) zugeordnet.

Die Orpea S.A., Paris/Frankreich, hat in ihrer Eigenschaft als oberstes Mutterunternehmen des emeis-Konzerns eine bis zum 31.12.2023 befristete, betragsmäßig unbegrenzte, harte Patronatserklärung abgegeben.

B) Konsolidierungsgrundsätze

Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Tochterunternehmen erfolgt nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB durch Verrechnung des Beteiligungsansatzes des Mutterunternehmens mit dem anteiligen Zeitwert des Eigenkapitals zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung. Bei der Ermittlung des Zeitwertes der Vermögensgegenstände und Schulden führte die Geschäftsführung eine Kaufpreisallokation im Rahmen des Anteilserwerbes durch. Als Zeitpunkt für die Erstkonsolidierung wurde der Erwerbszeitpunkt gemäß § 301 Abs. 2 HGB gewählt.

Ergeben sich aus der Erstkonsolidierung aktive Unterschiedsbeträge, so werden diese als Geschäfts- oder Firmenwert gezeigt und planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Anteile konzernfremder Dritter am Eigenkapital von vollkonsolidierten Tochterunternehmen sind in diesem Konzernabschluss nicht vorhanden.

Bei der Schuldenkonsolidierung wurden sämtliche Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Konzernunternehmen verrechnet.

Bei der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze, Kostenumlagen sowie Zinsbelastungen zwischen den Konzernunternehmen vollständig verrechnet.

C) Währungsumrechnung

Es bestehen im Konzernabschluss keine Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten.

D) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierung und Bewertung im Konzern erfolgen grundsätzlich einheitlich nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Wahlrechte wurden in der gleichen Weise ausgeübt wie bei der Muttergesellschaft. Um die Einheitlichkeit im Konzern gewährleisten zu können, wurde eine Bilanzierungsrichtlinie erlassen und im Gesamtjahr angewandt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an der voraussichtlichen künftigen Nutzungsdauer. Die zugrunde gelegten Nutzungsdauern der aktivierten Geschäfts- oder Firmenwerte orientieren sich an den jeweiligen Restlaufzeiten der Pachtverträge der Betriebsimmobilien. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden durchschnittlich über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von rund 16 Jahren planmäßig abgeschrieben. Die zugrunde gelegte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der übrigen immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 1 bis 10 Jahre.

Die Vermögensgegenstände des abnutzbaren Sachanlagevermögens sind mit Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Skonti sowie, soweit abnutzbar, vermindert um Abschreibungen angesetzt. Die Sachanlagen werden planmäßig nach der linearen Methode abgeschrieben. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern orientieren sich an den voraussichtlichen künftigen Nutzungsdauern. Die zugrunde gelegte betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken beträgt 7 bis 20 Jahre, die von technischen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt 2 bis 15 Jahre. Geringwertige Anlagegüter i.S.d. § 6 Abs. 2a EStG mit Einzelanschaffungskosten zwischen 250 EUR und 1.000 EUR werden im Zugangsjahr in einem Sammelposten erfasst und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Die Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu tatsächlichen Anschaffungskosten beziehungsweise zu den niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen. Uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Flüssige Mittel sind zu Nennwerten bewertet.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert bewertet.

Latente Steuern werden grundsätzlich für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten nach dem bilanzorientierten Temporary-Konzept ermittelt. Bei der Ermittlung der latenten Steuern auf Ebene der Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen, welche nach § 274 HGB vorgenommen wurden, errechnen sich fallweise aktive latente Steuern, welche im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen im Bereich von immateriellen Vermögensgegenständen und sonstigen Rückstellungen resultieren. Die Ermittlung dieser aktiven latenten Steuern erfolgt auf Basis eines kombinierten Ertragsteuersatzes, der die Körperschaftsteuer sowie den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer umfasst und derzeit 32,2 % beträgt. Das insoweit bestehende Wahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zur Aktivierung latenter Steuern wurde nicht wahrgenommen und insoweit wurden auch keine aktiven latenten Steuern angesetzt. Auf Ebene des Konzernabschlusses selbst wurden darüber hinaus keine Sachverhalte identifiziert, die zu weiteren Steuerlatenzen führen würden, sodass im vorliegenden Konzernabschluss keine Steuerlatenzen abzubilden waren.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des um etwaige Preissteigerungen angepassten nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Restlaufzeiten von über einem Jahr werden bei der Abzinsung berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

E) Erläuterung zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist als Anlage 1 zu diesem Konzernanhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 343 (i.Vj. TEUR 291) sind keine Forderungen enthalten, deren Restlaufzeit mehr als ein Jahr beträgt.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 5.322 (i.Vj. TEUR 5.377). Darin enthalten sind Darlehen an Schwestergesellschaften aus dem Konsolidierungskreis der German Care Services Enterprise S.à r.l., Luxemburg / Luxemburg, in Höhe von TEUR 5.124 (i.Vj. TEUR 5.124). Darlehen an verbundene Unternehmen haben alle eine Standardlaufzeit von drei Jahren und werden um zwei weitere Jahre verlängert, falls eine Tilgung vorher nicht erfolgte. Die Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten hierbei Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr in Höhe von TEUR 4.060 (i. Vj. TEUR 4.060) sowie mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr in Höhe von TEUR 1.064 (i. Vj. TEUR 1.064). In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 4.924 (i. Vj. EUR 4.991) enthalten, davon aus Darlehen in Höhe von TEUR 4.060 (i. Vj. TEUR 4.060).

Die innerhalb eines Jahres fälligen sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen und betragen TEUR 197 (i. Vj. TEUR 253).

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten vor allem Forderungen aus Corona-Erstattungen gegen Pflegekassen in Höhe von TEUR 577 (i. Vj. TEUR 123) sowie Steuerrückforderungen in Höhe von TEUR 187 (i. Vj. TEUR 141). Alle sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten mit TEUR 2 (i. Vj. TEUR 8) beinhaltet verschiedene Einzelsachverhalte (u. a. laufzeitbezogene Versicherungsbeiträge, Gebühren und Mieten), in welchen Zahlungen im Vorfeld geleistet wurden, die wirtschaftlich Zeiträume nach dem Bilanzstichtag betreffen.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt TEUR 25 und ist voll einbezahlt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen beinhalten ausschließlich laufende deutsche Ertragsteuern (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer).

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zum 31. Dezember 2022 wie folgt zusammen:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Personalbezogene Rückstellungen 319 179
Ausstehende Rechnungen 86 80
Übrige 326 443
731 702

Es bestehen keine Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Vom Abzinsungswahlrecht für Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger wurde kein Gebrauch gemacht.

Die Position "Übrige" enthält im Wesentlichen Rückstellungen für die Betriebskosten der gemieteten Immobilien in Höhe von TEUR 236 (i. Vj. TEUR 318) sowie für Kosten der Abschlussprüfung in Höhe von TEUR 41 (i. Vj. TEUR 21).

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

Restlaufzeiten
bis ein Jahr
TEUR
über 1 Jahr
TEUR
davon über 5 Jahre
TEUR
Gesamt 31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 25 0 0 25
(43) (23) (0) (66)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 359 0 0 359
(120) (0) (0) (120)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 999 100 0 1.099
(809) (0) (0) (809)
Sonstige Verbindlichkeiten 2.121 0 0 2.121
(1.852) (0) (0) (1.852)
Gesamt 3.504 100 0 3.604
(in Klammern Vorjahreswerte) (2.824) (23) (0) (2.847)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 100 (i. Vj. TEUR 0) Darlehensverbindlichkeiten innerhalb des Konsolidierungskreises der German Care Services Enterprise S.à r.l., Luxemburg/Luxemburg. Die Restlaufzeit der Darlehensverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 1 bis 5 Jahre. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Höhe von TEUR 999 (i. Vj. TEUR 809) resultieren aus Lieferungen und Leistungen und sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 894 (i. Vj. TEUR 762) gegenüber der Gesellschafterin enthalten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten mit TEUR 2.121 (i. Vj. TEUR 1.852) setzen sich zum Großteil aus erhaltenen Kautionen in Höhe von TEUR 1.336 (i. Vj. TEUR 1.230) und kreditorischen Debitoren in Höhe von TEUR 120 (i. Vj. TEUR 76) zusammen.

Die passive Rechnungsabgrenzung mit TEUR 29 (i. Vj. TEUR 26) setzt sich ausschließlich aus vor dem Bilanzstichtag erhaltenen Mietzahlungen von Bewohnern für den Monat Januar 2023 zusammen.

F) Erläuterungen zur Konzerngewinn- und -verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse teilen sich wie folgt auf:

2022
TEUR
2021
TEUR
Betreutes Wohnen 7.461 7.014
Umsätze aus Unterkunft/Verpflegung und Investitionskosten 3.642 3.391
Stationäre Pflegeumsätze 3.359 3.090
Ambulante Pflegeumsätze 764 751
Übrige sonstige Umsätze 1.554 1.488
16.780 15.734

Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland erzielt.

Die Umsatzerlöse betragen im Geschäftsjahr TEUR 16.780 (i. Vj. TEUR 15.734) und haben sich gegenüber dem Vorjahr deutlich erhöht. Die durchschnittliche Auslastung betrug 95,6 (i. Vj. 93,4%).

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 777 (i. Vj. TEUR 635). Die leichte Steigerung bei den sonstigen betrieblichen Erträgen resultiert im Wesentlichen aus Corona-Erstattungen für Antigentests und Personalkosten in Höhe von TEUR 501 (i. Vj. TEUR 253) sowie Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 183 (i. Vj. TEUR 229), welche sich hauptsächlich durch die Auflösung von corona-bedingter Risikovorsorge ergeben.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen teilen sich wie folgt auf:

2022
TEUR
2021
TEUR
Mieten, Pacht, Leasing 3.731 3.579
Verwaltungsaufwand 672 697
Aufwendungen für Instandhaltungen und Wartung 577 563
Beiträge, Abgaben, Versicherungen 337 262
Periodenfremde Aufwendungen 43 124
Übrige 105 32
5.465 5.257

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Steuern auf das Ergebnis beinhalten ausschließlich laufende deutsche Ertragsteuern (Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer), die auf Ebene der GC Premium Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften angefallen sind.

G) Ergänzende Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2022 bestehen die folgenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

Restlaufzeit
bis ein Jahr
TEUR
> 1 Jahr
TEUR
Davon > 5 Jahre
TEUR
Gesamt 31.12.2022
TEUR
Pacht Betriebsgebäude 3.880 53.187 37.665 57.067
Gesamt 3.880 53.187 37.665 57.067
(Vorjahr) (3.768) (48.561) (33.610) (52.329)

Sämtliche Verpflichtungen bestehen gegenüber Dritten. Darüber hinaus bestehen zum Stichtag keine weiteren wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse.

Honorare und Dienstleistungen des Abschlussprüfers

Für das Geschäftsjahr 2022 wurden im Hinblick auf die Konzernabschlussprüfung zum 31. Dezember 2022 folgende Honorare an den Abschlussprüfer Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, aufwandswirksam erfasst:

2022
TEUR
2021
TEUR
Abschlussprüfungsleistungen 19 15
Gesamt 19 15

Mitarbeiterzahl

Die Anzahl der Mitarbeiter nach § 314 Absatz 1 Nr. 4 i.V.m. § 267 Absatz 5 HGB betrug im Jahresdurchschnitt 219 (i. Vj. 218).

2022 2021
Männer 59 54
Frauen 160 164
219 218

Ereignisse nach dem Stichtag

Nach Ende der Corona-Pandemie haben sich die Umsatzerlöse und die Auslastung im Vergleich zum Erwartungswert und Vorjahr deutlich verbessert.

Das Gesellschafterdarlehen an die GC Premium Pflege Holding GmbH (bis zum 29. April 2024 Orpea Ambulante Pflege Holding GmbH) wurde durch die empfangende Gesellschaft bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses vollständig zurückbezahlt.

Die frühere Orpea Premium Holding GmbH hat in GC Premium Holding GmbH umfirmiert. Die Eintragung ins Handelsregister erfolgte am 30. April 2024.

Ansonsten gibt es keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung noch in der Konzernbilanz berücksichtigt sind.

Geschäftsführung

Die Geschäftsführung der Muttergesellschaft erfolgte durch die Geschäftsführer:

Dr. Erik Hamann, Bad Homburg v. d. Höhe, CEO der emeis Deutschland Gruppe (bis 30.04.2024)

Ingmar Beck, Bad Vilbel, CFO der emeis Deutschland Gruppe, (seit 01.01.2022)

Laurent Guillot, Paris/Frankreich, CEO emeis Group (seit 30.04.2024)

Dr. Robert Kordic, Heddesheim, COO der emeis Deutschland Gruppe,

Nikolaos Tavridis, Friedrichsdorf, Geschäftsführer,

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft satzungsgemäß, d.h. gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 2. Alt. BGB befreit.

Vergütung der Geschäftsführung

Die Geschäftsführer erhalten für ihre Geschäftsführungstätigkeit keine Vergütung von der Gesellschaft oder ihren Tochterunternehmen.

Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB

Für folgende Tochterunternehmen planen wir, die Befreiungsmöglichkeit nach § 264 Abs. 3 HGB für das Geschäftsjahr 2022 in Anspruch zu nehmen:

Elbschloss Residenz GmbH, Hamburg

Elbschloss Residenz Klein Flottbek GmbH, Hamburg

Angaben nach § 313 (2) Nr. 7 und 8 HGB

Den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Konzernunternehmen, in den die GC Premium Holding GmbH sowie ihre Tochterunternehmen einbezogen werden, stellt die Orpea S.A., Paris/Frankreich, für den emeis-Konzern auf. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Orpea S.A. erhältlich.

Ergebnisverwendungsvorschlag der Muttergesellschaft

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2022 der GC Premium Holding GmbH in Höhe von EUR 695.138,86 (i. Vj. EUR 0) auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Frankfurt am Main, den 17. Mai 2024

GC Premium Holding GmbH

Die Geschäftsführer

Ingmar Beck

Laurent Guillot

Dr. Robert Kordic

Nikolaos Tavridis

Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Umgliederungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 95.684,30 0,00 0,00 95.684,30
95.684,30 0,00 0,00 95.684,30
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 211.447,30 0,00 0,00 211.447,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 517.605,41 0,00 0,00 517.605,41
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.676.328,61 155.523,29 14.470,40 2.846.322,30
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 59.840,40 97.454,46 -14.470,40 142.824,46
3.465.221,72 252.977,75 0,00 3.718.199,47
3.560.906,02 252.977,75 0,00 3.813.883,77
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 93.579,80 999,00 94.578,80
93.579,80 999,00 94.578,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 171.160,30 4.054,00 175.214,30
2. Technische Anlagen und Maschinen 174.218,91 51.987,00 226.205,91
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.274.923,25 109.850,69 2.384.773,94
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
2.620.302,46 165.891,69 2.786.194,15
2.713.882,26 166.890,69 2.880.772,95
Buchwert
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 1.105,50 2.104,50
1.105,50 2.104,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 36.233,00 40.287,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 291.399,50 343.386,50
3. Betriebs- und Geschäftsausstattung 461.548,36 401.405,36
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 142.824,46 59.840,40
932.005,32 844.919,26
933.110,82 847.023,76

Anteilsbesitz 2022

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Jahresergebnis 2022
EUR
Eigenkapital zum 31.12.2022
EUR
Elbschloss Residenz GmbH, Hamburg 100 748.905,52 4.580.318,54
Elbschloss Residenz Klein Flottbek GmbH, Hamburg 100 1.880.090,51 7.781.068,45

Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2022

Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung gibt folgende Kapitalflussrechnung Aufschluss:

2022
TEUR
2021
TEUR
Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss) 1.858 1.730
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 167 160
Znahme / Abnahme der Rückstellungen 28 -4
Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -78 120
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 12 351
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 0 0
Zinsaufwendungen/Zinserträge -160 -172
Ertragsteueraufwand 1.094 649
Ertragsteuerzahlungen -179 -653
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2.742 2.181
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 -3
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -253 -351
Einzahlungen aus der Tilgung von ausgegebenen Darlehen 0 440
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -253 86
Einzahlungen aus der Aufnahme von Darlehen 100 0
Auszahlung aus der Tilgung von Bankdarlehen -41 -43
Gezahlte Zinsen -1 -1
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 58 -44
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 2.547 2.224
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 6.175 3.951
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 8.721 6.175

Der Finanzmittelbestand setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Veränderung
TEUR
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 8.721 6.175 2.547

Konzerneigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022

Gezeichnetes Kapital
EUR
Gewinnvortrag
EUR
Konzernjahresüberschuss
EUR
Konzerneigenkapital
EUR
Stand zum 31. Dezember 2020 25.000,00 6.262.855,45 1.551.965,37 7.839.820,82
Gewinnvortrag aus Vorjahr 0,00 1.551.965,37 -1.551.965,37 0,00
Konzernjahresüberschuss 2021 0,00 0,00 1.730.382,89 1.730.382,89
Stand zum 31. Dezember 2021 25.000,00 7.814.820,82 1.730.382,89 9.570.203,71
Gewinnvortrag aus Vorjahr 0,00 1.730.382,89 -1.730.382,89 0,00
Konzernjahresüberschuss 2022 0,00 0,00 1.857.887,35 1.857.887,35
Stand zum 31. Dezember 2022 25.000,00 9.545.203,71 1.857.887,35 11.428.091,06

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GC Premium Holding GmbH (vormals Orpea Premium Holding GmbH), Frankfurt am Main

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der GC Premium Holding GmbH (vormals Orpea Premium Holding GmbH), Frankfurt am Main, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der GC Premium Holding GmbH (vormals Orpea Premium Holding GmbH), Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

• holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

• beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 17. Mai 2024

lDeloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Claus Buhleier, Wirtschaftsprüfer

Dirk Krämer, Wirtschaftsprüfer

Der Konzernabschluss wurde am 6. August 2024 gebilligt.

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