Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 331710
Eingetragen
25.8.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermietung von Kraftwagen mit einem Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger mittels Carsharing
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: ist a) die Wasserbereitstellung, b) der Betrieb eines Verkehrsunternehmens (Parkhäuser), c) der Betrieb von Bädern, d) das Halten von Beteiligungen an Gesellschaften in dem nach der Gemeindeordnung Baden-Württemberg (GemO) zulässigen Umfang. Darüber hinaus kann die Gesllschaft damit zusammenhängende Dienstleistungen aller Art erbringen, soweit damit "öffentliche Zwecke" i.S. von § 102 Abs. 1 Nr. 1 GemO erfüllt werden

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Cornelia Ress
seit 15.12.2022
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Stadt Calw
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Stadt Calw
Germany
75.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stadtwerke Calw GmbH

Calw

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen und ähnliche Rechte 46.099,55 52.966,60
II. Sachanlagen
1. Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 4.361.967,84 4.601.483,35
2. Grundstücke ohne Bauten 168.711,93 168.711,93
3. Wassergewinnungs- und Bezugsanlagen 663.234,98 702.145,15
4. Maschinen und masch. Anlagen 300.641,61 360.933,60
5. Betriebs- und Geschäftsausstattung 602.052,51 593.895,02
6. Anlagen im Bau 7.180.746,69 13.277.355,56 4.838.751,67 11.265.920,72
II. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.024.702,30 8.086.614,67
2. Beteiligungen 1.038.933,52 10.063.635,82 1.038.933,52 9.125.548,19
23.387.090,93 20.444.435,51
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 9.226,15 10.129,14
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 225.448,24 378.948,95
2. Forderungen gegen verbundenen Unternehmen 5.823.560,04 5.414.817,32
3. Forderungen an Gesellschafter 69.900,64 91.535,73
4. Sonstige Vermögensgegenstände 117.721,45 6.236.630,37 171.564,19 6.056.866,19
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.332.958,32 101.517,66
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.988,51 6.534,87
30.967.894,28 26.619.483,37

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 75.000,00 75.000,00
II. Kapitalrücklage 11.793.078,82 11.793.078,82
III. Verlustvortrag -2.572.335,61 -2.618.556,38
IV. Jahresüberschuss 1.787.618,24 46.220,77
11.083.361,45 9.295.743,21
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 770.599,00 50.818,00
2. Sonstige Rückstellungen 39.500,00 810.099,00 26.500,00 77.318,00
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindl. gegenüber Kreditinstituten 16.890.875,77 14.860.934,61
2. Verbindl. aus Lieferungen und Leistungen 61.773,76 260.023,79
3. Verbindl. gegenüber verbundenen Unternehmen 857,61 218,92
4. Verbindl. gegenüber Gesellschafter 2.030.589,61 2.020.187,98
5. Sonstige Verbindlichkeiten 4.770,37 16.210,69
18.988.867,12 17.157.575,99
E. Rechnungsabgrenzungsposten 85.566,71 88.846,17
30.967.894,28 26.619.483,37

Gewinn- und Verlustrechnung der Stadtwerke Calw GmbH, Calw, für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 2.173.068,61 1.935.282,44
2. Sonstige betriebliche Erträge 139.457,07 113.774,76
3. Aktivierte Eigenleistungen 96.484,27 57.081,98
2.409.009,95 2.106.139,18
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 582.418,77 537.557,14
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 827.330,17 1.409.748,94 789.523,65 1.327.080,79
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 661.024,33 542.830,59
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 194.995,61 856.019,94 158.311,74 701.142,33
davon für Altersversorgung 66.799,58 € (im Vorjahr: 41.992,53 €)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 419.746,68 421.350,63
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 709.206,85 697.211,03
8. Erträge aus Beteiligungen 248.915,07 110.337,45
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 3.946.937,60 1.644.976,36
davon weiterbelastete Steuern 1.950.497 € (im Vorjahr: 706.503,00 € €)
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 187.367,45 129.764,14
davon von verbundenen Unternehmen 187.313,29 € (Vorjahr: 129.764,14 €)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 619.943,27 402.681,39
davon an verbundenen Unternehmen 857,61 € (Vorjahr: 15.538,15 €)
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.777.564,39 441.750,96
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 947.106,80 353.063,00
13. Ergebnis nach Steuern 1.830.457,59 88.687,96
14. Sonstige Steuern 42.839,35 42.467,19
15. Jahresüberschuss 1.787.618,24 46.220,77

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Rechnungslegungsgrundsätze

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und 246 ff. HGB sowie den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert. Nach § 14 Abs. 1 des Gesellschaftsvertrages hat die Gesellschaft ihren Jahresabschluss nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften aufzustellen.

Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der Stadtwerke Calw GmbH, Calw (Amtsgericht Stuttgart, HRB 331710), die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden.

Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bzw. zehn Jahren vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- /Herstellkosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben.

Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten oder niedrigeren Zeitwerten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde ein Ausfallrisiko durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

1. Anlagevermögen

Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs.

2. Flüssige Mittel

Der Posten enthält den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten.

3. Forderungen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten vor allem Forderungen aus Kassenkrediten (542 T€) und der Gewinnabführung (4.196 T€; Vorjahr 1.755 T€) gegenüber der Energie Calw GmbH und schwarzwald nature GmbH.

Die Forderungen gegenüber Gesellschafter beinhalten im Wesentlichen offene Forderungen aus der Abrechnung des Hoheitsbereichs (39 T€) sowie Mietnachforderungen (12 T€).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr bestehen in Höhe von 225 T€.

4. Latente Steuern

Latente Steuern werden insbesondere für die zeitlichen Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen, Sachanlagen, Vorräten und sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt.

Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftssteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 30,175 %.

Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. In 2023 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert.

5. Sonstige Rückstellungen

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Die Jubiläumsverpflichtungen wurden mit einem Zinssatz von 6,0 % abgezinst und wurden unter Berücksichtigung eines Fluktuationsabschlages von 40 % ermittelt.

6. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Restlaufzeit bis 1 Jahr 8.000 7.000
Restlaufzeit 1 - 5 Jahr 930 989
Restlaufzeit über 5 Jahre 7.961 6.872

Alle anderen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Calw aus einen Kassenkredit in Höhe von 2.000 T€ (Vorjahr 2.000 T€).

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023 31.12.2022
T€ T€
Verbindlichkeiten aus Steuern 5 16
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 0
kurzfristige Kassenkredite 0 0
Übrige sonstige Verbindlichkeiten 0 0

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen:

31.12.2023 31.12.2023
T€ %
Wasserbereitstellung 701 32,26
Parkhäuser 768 35,34
Bäder 282 12,98
Dienstleistungen 325 14,96
Übrige Erlöse 97 4,46
Summe 2.173 100,00

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 139 T€

3. Personalaufwand

Im Posten "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 67 T€ (i. V. 42 T€) enthalten.

4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten die kaufmännische und technische Geschäftsbesorgung durch die Energie Calw GmbH in Höhe von 318 T€.

5. Beteiligungsergebnis

Die Erträge aus Beteiligungen betreffen mit 4.196 T€ (i. V. 1.755 T€) verbundene Unternehmen.

6. Finanzergebnis

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit 187 T€ (i. V. 130 T€) Zinsen aus Kassenkrediten mit verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen betreffen mit 1 T€ (i. V. 16 T€) verbundene Unternehmen.

C. Sonstige Angaben

1. Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. 1 HGB:

Name Beteiligungsquote Beteiligungshöhe Eigenkapital Jahresergebnis
% / l/s T€ T€ T€
Energie Calw GmbH, Calw 51 % 9.000 21.072 - *
Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung 12,5 l/s 1.039 15.744 -
schwarzwald nature GmbH 100 % 25 25 -*

* Gewinnabführungsvertrag

2. Personal

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 11 (i. V. 12) Mitarbeiter bei der Stadtwerke Calw GmbH beschäftigt.

3. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Stadtwerke Calw GmbH ist Mitglied der Zusatzversorgungskasse (ZVK) des kommunalen Versorgungsverbandes Baden-Württemberg. Die ZVK leistet nach einer Mindestversicherungszeit von 60 Monaten nicht nur in den klassischen Rentenfällen des Alters, sondern auch bei voller bzw. teilweiser Erwerbsminderung, im Todesfall an die Hinterbliebenen, bei Erwerbsminderung oder Tod aufgrund eines Arbeitsunfalls auch vor Erfüllung der Mindestversicherungszeit. Im Geschäftsjahr 2023 betrug der Umlagesatz 6,30 %, davon entfallen auf den Arbeitgeber 5,75 % und auf den Arbeitnehmer 0,55 %. Zusätzlich sind ein Sanierungsgeld von 1,7 % und ein Zusatzbeitrag von 0,54 % der zusatzversorgungspflichtigen Entgelte zu entrichten. In 2023 betrugen die umlagepflichtigen Gehälter 596 T€.

4. Organe der Gesellschaft

Geschäftsführer der Stadtwerke Calw GmbH, Calw ist:

 

Dipl.-Ing. Horst Graef

Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Aufsichtsrat der Stadtwerke Calw GmbH, Calw ist:

Vorsitzender: Oberbürgermeister Florian Kling

 

Stadträtin Sigrid Bantel, Dipl. Finanzwirt (FH), Calw,

 

Stadtrat Martin Blaich, Landwirtschaftsmeister, Calw,

 

Stadtrat Florian Fuchs, Buchhändler, Calw,

 

Stadtrat Dieter Kömpf, Baustoffhändler, Calw,

 

Stadtrat Stefan Lörcher, Bankkaufmann, Calw,

 

Stadträtin Evelin Menges, Sekretärin i.R., Calw,

 

Stadtrat Jürgen Ott, Dipl.-Betriebswirt (FH), Calw,

 

Stadtrat Christoph Perrot, Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing., Calw,

 

Stadtrat Udo Raisch, Bäckermeister, Calw,

 

Stadtrat Hermann Seyfried, Schlossermeister, Calw (bis 25.01.2023)

 

Stadtrat Bernhard Stopper, Metallschlosser, Calw (ab 26.01.2023)

5. Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers

Die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen des gesetzlichen Abschlussprüfers betrugen für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt 5.900 €.

6. Besondere Vorgänge nach Ende des Geschäftsjahres

Die erhöhte Inflation in 2023 hat das Konsumklima beeinträchtigt und zu einer Konsumzurückhaltung geführt, nichtsdestotrotz konnte ein leichter Zuwachs in den Umsatzerlösen erzielt werden. Es wird erwartet, dass sich der Preisdruck in 2024 stetig abschwächt und es damit das Konsumklima entlastet, sodass dies dann wiederrum positive Auswirkungen auf die Umsatzerlöse ausübt.

7. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 1.788 T€ in voller Höhe mit den Verlustvortrag von -2.572 T€ auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Calw, 04. April 2024

Stadtwerke Calw GmbH, Calw

Horst Graef, Geschäftsführer

Anschaffungs-und Herstellungskosten
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Zugang Abgang Umbuchungen Endstand
1 2 3 4 5 6
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 570.899,30 3.696,64 0,00 0,00 574.595,94
Summe I. 570.899,30 3.696,64 0,00 0,00 574.595,94
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 11.179.081,48 0,00 0,00 0,00 11.179.081,48
Sonstige Zuschüsse -307,01 0,00 0,00 0,00 -307,01
11.178.774,47 0,00 0,00 0,00 11.178.774,47
Grundstücke ohne Bauten 168.711,93 0,00 0,00 0,00 168.711,93
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 1.951.039,19 0,00 0,00 0,00 1.951.039,19
Maschinen und masch. Anlagen 1.442.001,65 1.422,79 0,00 0,00 1.443.424,44
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.864.101,47 78.173,82 14.245,19 0,00 1.928.030,10
Sonstige Zuschüsse -7.472,09 0,00 0,00 0,00 -7.472,09
1.856.629,38 78.173,82 14.245,19 0,00 1.920.558,01
Anlagen im Bau 4.838.751,67 2.341.995,02 0,00 0,00 7.180.746,69
Summe II. 21.435.908,29 2.421.591,63 14.245,19 0,00 23.843.254,73
Summe I. + II. 22.006.807,59 2.425.288,27 14.245,19 0,00 24.417.850,67
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 8.086.614,67 938.087,63 0,00 0,00 9.024.702,30
Beteiligungen 1.038.933,52 0,00 0,00 0,00 1.038.933,52
Summe III. 9.125.548,19 938.087,63 0,00 0,00 10.063.635,82
31.132.355,78 3.363.375,90 14.245,19 0,00 34.481.486,49
Anschaffungs-und Herstellungskosten Abschreibungen
Posten des Anlagevermögens Anfangsstand Abschreibungen im Wirtsch.- jahr Umbuchungen angesammelte Abschreibung a.i. Spalte 4 ausgewiesenen Abgänge Endstand
1 7 8 9 10 11
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 517.932,70 10.563,69 0,00 0,00 528.496,39
Summe I. 517.932,70 10.563,69 0,00 0,00 528.496,39
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 6.577.291,12 239.515,51 0,00 0,00 6.816.806,63
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.577.291,12 239.515,51 0,00 0,00 6.816.806,63
Grundstücke ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 1.248.894,04 38.910,17 0,00 0,00 1.287.804,21
Maschinen und masch. Anlagen 1.081.068,05 61.714,78 0,00 0,00 1.142.782,83
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.262.734,36 69.042,53 0,00 13.271,39 1.318.505,50
Sonstige Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.262.734,36 69.042,53 0,00 13.271,39 1.318.505,50
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe II. 10.169.987,57 409.182,99 0,00 13.271,39 10.565.899,17
Summe I. + II. 10.687.920,27 419.746,68 0,00 13.271,39 11.094.395,56
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0.00
Summe III. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
10.687.920,27 419.746,68 0,00 13.271,39 11.094.395,56
Abschreibungen Kennzahlen
Posten des Anlagevermögens Restbuchwerte am Ende des Wirtschaftsjahres Restbuchwerte am Ende des vorangegang. Wirtschaftsjahres Durchschnittlicher Abschreibungssatz Durchschnittlicher Restbuchwert
1 12 13 14 15
Euro Euro v.H. v.H.
I. Immat. Anlagewerte
Konzessionsähnl. Rechte sowie Baukostenzuschüsse 46.099,55 52.966,60 1,8 8.0
Summe I. 46.099,55 52.966,60 1,8 8,0
II. Sachanlagen
Grundstücke mit Geschäfts-, Betriebs- und anderen Bauten 4.362.274,85 4.601.790,36 2,1 39,0
Sonstige Zuschüsse -307,01 -307,01 0,0 100,0
4.361.967,84 4.601.483,35 2,1 39,0
Grundstücke ohne Bauten 168.711,93 168.711,93 0,0 100,0
Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,0 0,0
Erzeugungs-, Gewinnungs- und Bezugsanlagen 663.234,98 702.145,15 2,0 34,0
Maschinen und masch. Anlagen 300.641,61 360.933,60 4,3 20,8
Betriebs- und Geschäftsausstattung 609.524,60 601.367,11 3,6 31,6
Sonstige Zuschüsse -7.472,09 -7.472,09 0,0 100,0
602.052,51 593.895,02 3,6 31,3
Anlagen im Bau 7.180.746,69 4.838.751,67 0,0 100,0
Summe II. 13.277.355,56 11.265.920,72 1,7 55,7
Summe I. + II. 13.323.455,11 11.318.887,32 1,7 54,6
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 9.024.702,30 8.086.614,67 0,0 100,0
Beteiligungen 1.038.933,52 1.038.933,52 0,0 100,0
Summe III. 10.063.635,82 9.125.548,19 0,0 100,0
23.387.090,93 20.444.435,51 1,2 67,8

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Unternehmensstrategie

Als modernes und innovatives Unternehmen steht die Stadtwerke Calw GmbH, Calw, in einer besonderen Beziehung zu ihrer Alleingesellschafterin, der Stadt Calw, und ihrer Bevölkerung.

Bei ihrer Arbeit verfolgt die Geschäftsführung das Ziel einer ausgeprägten kundennahen und kundenfreundlichen Serviceorientierung mit einem stets optimalen Preis- /Leistungsverhältnis.

Aufgaben und Tätigkeitsgebiete

Die Stadtwerke Calw GmbH, Calw, betreibt das Freibad in Calw-Stammheim.

Daneben wird die Parkraumbewirtschaftung in Calw von der Stadtwerke Calw GmbH, Calw, durchgeführt. Die drei Parkhäuser ZOB, Kaufland und Haggasse bieten den Innenstadtbesuchern insgesamt 852 Parkmöglichkeiten. Davon werden rd. 681 Parkplätze an Dauerparker vermietet.

Die Wasserbereitstellung stellt einen weiteren Geschäftsbereich der Stadtwerke Calw GmbH, Calw, dar.

Besonders erwähnenswert ist, dass die Stadtwerke Calw GmbH, Calw, mit 9.000 T€, dies entspricht 51% des Stammkapitals, an der Energie Calw GmbH, Calw und mit 25 T€, also zu 100% an der schwarzwald nature GmbH, Calw beteiligt ist.

Darüber hinaus ist die Stadtwerke Calw GmbH, Calw, mit 1.039 T€ am Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung, Bad Liebenzell beteiligt.

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die Verbraucherpreise in Deutschland erhöhten sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 5,9 % gegenüber 2022. Die Jahresteuerungsrate 2023 war damit geringer als im Vorjahr (2022: 7,9 %), aber trotzdem auf einem hohen Stand.

Ein Anstieg konnte vor allem in den Preisen für Nahrungsmitteln verzeichnet werden.

Geschäftsentwicklung 2023

I. Ertragsentwicklung

1. Gesamtunternehmen

Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss von 1.788 T€. Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und Beteiligungen betrugen im Jahr 2023 4.196 T€ nach 1.755 T€ im Vorjahr. Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf 2.173 T€ (i. Vj.: 1.935 T€). Die sonstigen betrieblichen Erträge betragen 139 T€. Der Materialaufwand beträgt 1.410 T€ nach 1.327 T€ im Vorjahr.

2. Wasserbereitstellung

Die Wasserbereitstellung erfolgt sowohl über die Eigenwasserversorgung in der Brunnengruppe in Kentheim, die Quellen in Hirsau und Stammheim und den Brunnen im Schleiftal als auch durch den Fremdwasserbezug vom Zweckverband Schwarzwaldwasserversorgung, vom Zweckverband Buchenwasserversorgung und von der Stadt Neubulach. Insgesamt wurden nach 1.286.077 m 3 im Vorjahr im Geschäftsjahr 1.263.865 m 3 Wasser zum Verkauf bereitgestellt. Der Materialaufwand beträgt 416 T€. Die Wasserbereitstellung weist damit ein anteiliges Betriebsergebnis von 717€ aus.

3. Parkhäuser

Die Parkraumbewirtschaftung wird in den Parkhäusern ZOB, Kaufland und Haggasse durchgeführt.

3.1 ZOB

Das Parkhaus ZOB verfügt über insgesamt 284 Stellplätze. Im Geschäftsjahr 2023 waren die Erlöse aus den Dauerparktickets mit 168 T€ etwas höher als im Vorjahr. Die Erlöse aus den Kurzzeitparktickets sind mit 48 T€ genauso hoch wie im Vorjahr. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen von 97 T€, der sonstigen Steuern von 18 T€, der betrieblichen Aufwendungen von 17 T€ und des Leistungsausgleichs der allgemeinen Betriebsabteilungen von 413 T€, verbleibt ein anteiliges Betriebsergebnis von - 472 T€.

3.2 Kaufland

Das Parkhaus Kaufland verfügt über insgesamt 460 Parkplätze. Die Erlöse aus der Vermietung der Dauerparkplätze verringern sich leicht von 147 T€ auf 145 T€. Bei den Erlösen aus den Kurzparktickets konnte dagegen ein Anstieg erzielt werden, so sind diese um 24 T€ gestiegen und lagen bei 282 T€. Der Materialaufwand beträgt 69 T€, die Abschreibungen lagen bei 112 T€, somit weist das Parkhaus Kaufland ein negatives anteiliges Betriebsergebnis von - 25 T€ aus.

3.3 Haggasse

Das Parkhaus Haggasse verfügt über 109 Parkplätze. Im Parkhaus Haggasse sind die Umsatzerlöse leicht gesunken. Bei den Dauerparkern konnte ein Erlösrückgang von 63 T€ auf 59 T€ festgestellt werden, wohingegen bei den Kurzparkern ein Erlösanstieg von 50 T€ auf 53 T€ erwirtschaftet werden konnte. Das anteilige Betriebsergebnis beträgt - 69 T€.

4. Bäder

4.1 Carl-Schmid Hallenbad

Im Geschäftsjahr 2013 wurde am 24.07.2013 das Hallenbad geschlossen. Das anteilige Betriebsergebnis beträgt -61 T€ und betrifft im Wesentlichen den Unterhaltungsaufwand.

4.2 Freibad

Das Freibad in Calw-Stammheim bietet mit seinen 1.700 Quadratmetern Wasserfläche vielfältige Aktivitäten für "Groß und Klein".

Im Jahr 2023 betragen die Umsatzerlöse 281 T€. Das Betriebsergebnis des Freibades beträgt - 747 T€ nach - 749 T€ im Vorjahr.

5. Dienstleistungen

Unter den Bereich der Dienstleistungen fällt die Geschäftsbesorgung für die Calwer Stadtsanierungs GmbH und die Freibadgastronomie. Die Erträge aus der Geschäftsbesorgung für die Calwer Stadtsanierungs GmbH betrugen im Geschäftsjahr 86 T€, mit der Freibadgastronomie konnten weitere 216 T€ als Erlöse erwirtschaftet werden, sodass das Betriebsergebnis 2 T€ beträgt.

Im Geschäftsjahr 2023 wurden insgesamt 3.363 T€ investiert. Investitionsschwerpunkte waren vor allem die Anlagen im Bau, hier insbesondere der Neubau des Parkhauses in Heumaden.

III. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme steigt gegenüber dem Vorjahr um 4.348 T€ auf 30.968 T€. Die Erhöhung der immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen um 2.005 T€ ergibt sich aus den Investitionen (2.425 T€), Anlagenabgänge (14 T€), den angesammelten Abschreibungen der Anlagenabgänge (13 T€) abzüglich der Abschreibungen (420 T€).

Bei den Finanzanlagen hat sich der Anteil an der Energie Calw GmbH um 938.087,63 € erhöht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen steigen um 409 T€.

Das Eigenkapital hat sich um den Jahresüberschuss 2023 verändert. Die Eigenkapitalquote beträgt 35,79 % (Vorjahr: 34,92 %) der Bilanz.

Die flüssigen Mittel betrugen am Stichtag 1.333 T€.

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 11 Mitarbeiter für die Stadtwerke Calw GmbH, Calw, tätig.

IV. Chancen- und Risikobericht

Das Risikomanagement wurde bei der ENCW im Jahre 2007/2008 eingeführt. Über das Programm Ready4Risk von HKS wurde das Risikomanagement dokumentiert und jährlich eine Risikoidentifizierung vorgenommen. Aufgrund der wachsenden Anforderungen an das Risikomanagement eines Energieversorgungsunternehmens und auch bedingt dadurch, dass sich die Struktur der ENCW durch die Gründung der Tochterunternehmen se und deer sowie die Aufnahme des Geschäftsfeldes Dienstleistungen seit der Einführung des Risikomanagements im Jahre 2007/2008 deutlich verändert hat, beschloss die Geschäftsführung das Risikomanagement grundlegend zu durchleuchten und konsequent an die Konzernstruktur anzupassen.

Die im Jahr 2007 ausgebrochene globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat deutlich gemacht, dass von einzelnen Konzerngesellschaften bestandsgefährdende Risiken für ein Mutterunternehmen ausgehen können. Die Stadtwerke Calw GmbH als Konzernmutter sieht sich diesem Risiko im besonderen Maße ausgesetzt. Im Rahmen ihrer gesellschaftsrechtlichen Möglichkeiten muss daher eine konzernweite Risikofrüherkennung und interne Überwachung sichergestellt werden. In Ihrer Funktion als Dienstleisterin erbringt die ENCW das Risikomanagement für die Konzernmutter Stadtwerke Calw GmbH. Die Dokumentation der einzelnen Chancen- und Risiken erfolgt über die Software R2C (Risk 2 Chance) von der Schleupen AG.

V. Voraussichtliche Entwicklung

Die Erfolgsplanung sieht für das Jahr 2024 ein Jahresergebnis von 424 T€ und für das Jahr 2025 ein Jahresergebnis von 496 T€ vor.

Es wird erwartet, dass der Preisdruck, der auch das Geschäftsjahr 2023 sehr geprägt hat, sich in 2024 stetig abschwächt. Daher ist davon auszugehen, dass die Stadtwerke Calw das für 2024 gesetzte Ziel auch erreicht.

Die Stadtwerke Calw GmbH steht im Spannungsfeld zwischen der städtischen Daseinsfürsorge und dem wirtschaftlichen Handeln. Als kommunales Unternehmen hat die Stadtwerke Calw GmbH einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität der Calwer Bürger. Jedoch darf die Optimierung des steuerlichen Querverbundes nicht außer Acht gelassen werden. Nur über ein sehr stringentes Einhalten der Kostenbasis können die Verluste verringert werden. Wobei gerade im Bereich des Freibades die Sicherheit der Badegäste an oberster Stelle steht.

 

Calw, den 04. April 2024

Stadtwerke Calw GmbH

Horst Graef, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stadtwerke Calw GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stadtwerke Calw GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stadtwerke Calw GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DER EINHALTUNG DER RECHNUNGSLEGUNGSPFLICHTEN NACH § 6B ABS. 3 ENWG

Prüfungsurteile

Wir haben die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung

wurden die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 in allen wesentlichen Belangen erfüllt.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung nach § 6b Abs. 5 EnWG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG" sowie im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile hierzu zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für die Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung der Einhaltung der Rechnungslegungspflichten der Gesellschaft nach § 6b Abs. 3 EnWG.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt wurden sowie einen Vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zur Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

 

Stuttgart, 4. April 2024

BBH AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Thomas Straßer, Wirtschaftsprüfer

Jürgen Beck, Wirtschaftsprüfer

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