IVAX Pharma GmbHLiquidiert

Wasastraße 50, 01445 Radebeul, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 27830
Eingetragen
5.2.2003
Branche
Herstellung von pharmazeutischen GrundstoffenHerstellung von pharmazeutischen Spezialitäten und sonstigen pharmazeutischen ErzeugnissenGroßhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Gegenstand
Herstellung und Vertrieb pharmazeutischer Produkte jeder Art

Historie

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Management

NameRolle
Helmut Holl
seit 22.7.2009
Prokura
Prokura
Frank Königs
seit 22.7.2009
Prokura
Theo Andriessen
seit 23.6.2009
Geschäftsführer
Stefan Nauth
seit 23.6.2009
Geschäftsführer
Sven Dr. Dethlefs
seit 23.6.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
TEVA Deutschland GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

IVAX Pharma GmbH

Radebeul (vormals: Kirchzarten)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 und Lagebericht 2008

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung der Branche

Die Gesundheitsreformen von 2006 (Gesetz zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung - AVWG) und 2007 (GKV Wettbewerbsstärkungsgesetz - GKV WSG) führen mit der Einführung von u.a. Zwangsrabatten, Wegfall der Naturalrabatte für Apotheken, Höchsterstattungsbeträgen und der Erhöhung der Bedeutung von Rabattverträgen zu einem erheblichen Veränderungsdruck im deutschen Gesundheitswesen. Von diesem massiven Umbruch bleibt auch der Arzneimittelmarkt nicht unberührt. Die Planungen der Arzneimittelhersteller müssen sich darauf einstellen, dass sich das Geschäftsmodell der gesetzlichen Krankenkassen vom Kostenträger zum "Versorgungsmanager" (IMS) wandelt.

Das stark auf Arzt und Apotheke fokussierte Geschäftsmodell der Pharmaindustrie wird deshalb schnell um ein (Rabatt-)Vertrags- bzw. Account-Management gestütztes Geschäftsmodell ergänzt werden müssen, mit eben den Krankenkassen als zusätzlicher Zielgruppe im Mittelpunkt.

Im Generikamarkt findet aufgrund der gegenüber innovativen Arzneimitteln eher möglichen Austauschbarkeit ein besonders intensiver Wettbewerb statt. Die Vielzahl gesetzlicher bzw. kollektivvertraglicher Regulierungsmaßnahmen (z.B. Festbeträge, Herstellerabschläge und Zuzahlungsfreistellungen) einerseits und die Rabattverträge andererseits haben den Wettbewerb in den vergangenen Jahren zusätzlich verschärft und zu einer Erosion der Preise geführt. Die Nettoerlöse werden durch die Preisnachlässe aus Rabattverträgen weiter gemindert. So erwartet die AOK aus der 3. Tranche ihrer Wirkstoffausschreibung eine Einsparung in Höhe von jährlich 500 Millionen Euro. 2008 haben die Hersteller mit den für 2009 bis 2011 von der AOK ausgeschriebenen 63 Substanzen (-kombinationen) IMS zufolge 2,63 Milliarden Euro im deutschen Apothekenmarkt umgesetzt.

2 . Produktion

Die Produkte werden als Handelsware von verbundenen Unternehmen im Ausland bezogen.

3 . Investitionen

Insgesamt wurden im Geschäftsjahr Investitionen in Höhe von T€ 342 (Vorjahr: T€ 357) getätigt. Davon entfielen T€ 335 auf die Erweiterung und Erneuerung des Fuhrparks.

4 . Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Aufgrund der guten Liquiditäts- und Ertragslage konnte die Gesellschaft von der Inanspruchnahme neuer Darlehen absehen. Nach jetzigem Kenntnisstand ist eine Aufnahme neuer Darlehen auch im kommenden Geschäftsjahr nicht vorgesehen. Die flüssigen Mittel betrugen zum Bilanzstichtag T€ 4.084 (Vorjahr: 4.982 einschließlich Wertpapiere).

5 . Personal

In 2008 waren insgesamt durchschnittlich 44 (Vorjahr: 43) Mitarbeiter beschäftigt. Die Anstellungsbedingungen der Mitarbeiter werden frei ausgehandelt, da die Firma tariflich nicht gebunden ist.

6 . Umweltschutz

Die gesetzlichen Anforderungen im Bereich Umweltschutz für Vertriebsfirmen werden eingehalten.

B. Darstellung der Lage

Im Jahr 2008 setzte die Gesellschaft ihre 2007 begonnene Neuausrichtung fort. Der Umsatz konnte um T€ 5.107 auf T€ 19.916 gesteigert werden; dies aufgrund hoher Umsätze mit dem Produkt Ventolair.

Die Ertragslage bzw. der Jahresüberschuss der Gesellschaft im Jahr 2008 entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr allerdings rückläufig. Der gesunkene Jahresüberschuss von T€ 578 (Vorjahr: T€ 940) resultiert im Wesentlichen aus einem erheblichen Anstieg der Marketing und Vertriebskosten.

Die Eigenkapitalquote stieg aufgrund der stark gestiegenen Bilanzsumme lediglich von 6 % auf 7 % an. Die Bilanzsumme nahm um 65 % bzw. T€ 6.910 auf T€ 17.605 zu, wobei auf der Aktivseite insbesondere die Ausleihungen an verbundenen Unternehmen, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stark anstiegen. Finanziert wurde dieser Anstieg im Wesentlichen über deutlich höhere Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, die um 90 % bzw. um T€ 6.489 auf T€ 13.726 bzw. auf 78 % (Vorjahr: 68 %) der Bilanzsumme anstiegen.

Die Finanzlage ist nach wie vor durch die relativ hohen flüssigen Mittel geprägt, die T€ 4.084 (Vorjahr: T€ 4.982) bzw. 23 % (Vorjahr: 47 %) der Bilanzsumme betragen. Im Geschäftsjahr 2008 wurden an verbundene Unternehmen kurz (T€ 2.400) und langfristige (T€ 2.000) Darlehen ausgeliehen.

C. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Die nunmehr vollzogene Integration in die deutsche Teva-Gruppe wirkte sich somit positiv auf den langfristigen Bestand der Gesellschaft aus und gibt die Möglichkeit auf Marktgegebenheiten flexibel reagieren zu können.

Das Jahr 2009 wird ein besonders wegweisendes Jahr für den deutschen Pharmamarkt sein. Ein einerseits zunehmend wettbewerblich geprägter Markt, der Vertrags- und Versorgungswettbewerb zwischen Kostenträgern, Leistungserbringern und Pharmaindustrie ermöglicht, und der andererseits gleichzeitig durch den Gesundheitsfond mit gedeckeltem Einheitsbeitrag ordnungspolitisch geregelt werden soll.

Die zu erwartende zunehmende Bedeutung der Rabattverträge birgt zusätzliche Umsatzchancen, aber auf Grund des Margendrucks auch Risiken für die Erreichung der Unternehmensziele.

Für das Geschäftsjahr 2009 erwarten wir rückläufige Umsätze und für 2010 eine stabile Entwicklung. Aufgrund der Konzernverrechnungspreisregelungen rechnen wir jedoch nach wie vor mit Jahresüberschüssen der Gesellschaft.

D. Sonstige Angaben nach § 289 Abs. 2 HGB

Es bestehen keine außerordentlichen schwebenden Geschäfte.

Mit Wirkung zum 23. Dezember 2008 erwarb die TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, die Barr-Gruppe mit Sitz in Montvale, New Jersey/USA. In diesem Zusammenhang wurde beschlossen, die Aktivitäten vollständig von Kirchzarten nach Radebeul, dem Sitz der AWD.pharma GmbH & Co. KG, einem Unternehmen der erworbenen Barr-Gruppe, zu verlagern und den Standort Kirchzarten bis Juni 2009 zu schließen. Der Sitz der Gesellschaft wurde mit zum 23. Juni 2009 von Kirchzarten nach Radebeul verlegt.

Von der Finanzkrise und wirtschaftlichen Rezession ist die Gesellschaft bisher nur wenig betroffen.

Verkürzte Bilanz

Aktiva

  31.12.2008
31.12.2007
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände 360 468
Sachanlagen 602.157 423.235
Finanzanlagen 2.000.000 0
  2.602.517 423.703
Umlaufvermögen    
Vorräte 2.583.368 3.226.030
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände 4.878.147 1.924.873
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.373.287 9.008
  8.251.434 1.933.881
Wertpapiere 0 2.495.739
Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.084.368 2.485.796
  14.919.170 10.141.446
Rechnungsabgrenzungsposten 83.415 130.307
  17.605.102 10.695.456

Passiva

   
  31.12.2008 € 31.12.2007
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 25.000 25.000
Kapitalrücklage 1.962.420 1.962.420
Verlustvortrag -1.379.965 -2.320.318
Jahresüberschuss 577.797 940.353
  1.185.252 607.455
Rückstellungen 2.454.048 2.347.384
Verbindlichkeiten    
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten 239.421 503.731
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.726.381 7.236.886
  13.965.802 7.740.617
  17.605.102 10.695.456

Gewinn- und Verlustrechnung

  2008
2007
Rohergebnis 10.470.190 9.481.984
Personalaufwand    
Löhne und Gehälter -3.320.103 -3.393.003
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -581.773 -887.365
  -3.901.876 -4.280.368
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -162.925 -86.648
Sonstige betriebliche Aufwendungen -5.807.917 -4.219.106
  597.472 895.862
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 126.391 171.988
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -146.066 -127.497
  -19.675 44.491
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 577.797 940.353
Jahresüberschuss 577.797 940.353

Verkürzter Anhang

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2008 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft gilt gemäß § 267 Abs. 2 HGB als mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben, die in der Bilanz beziehungsweise Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, wurden insgesamt im Anhang aufgeführt.

Um den Aussagewert des Jahresabschlusses zu verbessern, erstreckt sich der Kreis der verbundenen Unternehmen der IVAX Pharma GmbH im Sinne des § 271 HGB auf das oberste Mutterunternehmen, die TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, und sämtliche Tochterunternehmen dieses Mutterunternehmens.

Am 18. Mai 2009 beschloss die Alleingesellschafterin, den Sitz der Gesellschaft von Kirchzarten nach Radebeul zu verlegen. Die Sitzverlegung wurde wirksam mit Eintragung in das Handelsregister am 23. Juni 2009.

B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zur Währungsumrechnung

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die EDV-Software wird über einen Zeitraum von 3 bis 10 Jahren abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.

Die Abschreibungen werden auf Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Die Geschäftsausstattung wird grundsätzlich linear über eine Nutzungsdauer zwischen drei und zehn Jahren abgeschrieben.

Seit dem Geschäftsjahr 2008 werden geringwertige Wirtschaftsgüter deren Wert € 150 (Vorjahr: € 410) nicht übersteigt im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Anlagenspiegel als fiktiver Abgang gezeigt. Für Wirtschaftsgüter, die einen Wert größer € 150 und kleiner € 1.000 haben, wird seit dem 1. Januar 2008 ein Sammelposten gebildet, der auf 5 Jahre linear abgeschrieben wird.

Die Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Bewertung der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Frachten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Für nicht gängige Artikel und Überbestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken bestanden nicht zum Bilanzstichtag. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die Rückstellungen für Pensionen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung der biometrischen Rechnungsgrundlagen, der Generationen-Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck, und eines Zinssatzes von 6 % p.a. mit den versicherungsmathematischen Teilwerten gemäß § 6a EStG bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen bilanziert.

C. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem nachfolgend dargestellten Anlagenspiegel ersichtlich.

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)

  Anschaffungskosten
01.01.2008
Zugänge
Abgänge
31.12.2008
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände 7.076 0 0 7.076
Sachanlagen        
Geschäftsausstattung 615.449 341.841 24.343 932.947
Finanzanlagen        
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 2.000.000 0 2.000.000
  622.525 2.341.841 24.343 2.940.023
    Restbuchwerte  
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2008
31.12.2008
31.12.2007
Abschreibungen im Geschäfts- jahr 2008
Anlagevermögen        
Immaterielle Vermögensgegenstände 6.716 360 468 108
Sachanlagen        
Geschäftsausstattung 330.790 602.157 423.235 162.817
Finanzanlagen        
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0 2.000.000 0 0
  337.506 2.602.517 423.703 162.925

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von T€ 1.400 (Vorjahr: T€ 0). Die in Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthaltenen Forderungen aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr betragen T€ 2.373 (Vorjahr: T€ 9).

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten in Höhe von T€ 11 (Vorjahr: T€ 6) Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Das ge zeichnete Kapital beträgt T€ 25 und wird seit dem 30. November 2007 von der TEVA Deutschland GmbH, Mörfelden-Walldorf, gehalten.

Für unmittelbare Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen (T€ 1.145, Vorjahr T€ 1.072) gebildet. Zum Bilanzstichtag bestand kein Fehlbetrag gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB für mittelbare Pensionsverpflichtungen (Vorjahr: T€ 41).

Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 11.410 (Vorjahr: T€ 5.189) sind innerhalb eines Jahres fällig, T€ 2.556 (Vorjahr: T€ 2.552) weisen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren auf.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr enthalten Beträge, deren Zahlung eher nach einem Jahr zu erwarten ist. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (T€ 11.227, Vorjahr: T€ 4.610) sowie aus Darlehensverpflichtungen (T€ 2.500, Vorjahr: T€ 2.500). Die Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin betragen T€ 2.963 (Vorjahr: T€ 279).

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten in Höhe von T€ 85 (Vorjahr: T€ 124) Verbindlichkeiten aus Steuern sowie in Höhe von T€ 56 (Vorjahr: T€ 55) solche im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzie lle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen in Höhe von T€ 24 (Vorjahr: T€ 205).

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten.

Die Umsatzerlöse resultieren aus dem Verkauf von pharmazeutischen Erzeugnissen, insbesondere für den Bereich Pneumologie, im Inland.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind in Höhe von T€ 315 (Vorjahr: T€ 200) periodenfremde Erträge enthalten, die aus der Auflösung von Rückstellungen resultieren.

Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersver sorgung enthalten in Höhe von T€ 129 (Vorjahr: T€ 339) Aufwendungen für Altersversorgung.

Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten ausschließlich solche aus verbundenen Unternehmen.

E. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnittlich waren 44 (Vorjahr: 43) Angestellte beschäftigt.

Als Geschäftsführer der Gesellschaft waren während des Geschäftsjahres 2008 und bis zum heutigen Tag die folgenden Herren bestellt:

 

Theo J. Andriessen, VP Corporate Governance and EU Taxation, TEVA Pharmaceuticals Europe B.V.

 

Dr. Sven Dethlefs, CEO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 28. Mai 2008)

 

Stefan Nauth, CFO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 18. Mai 2009)

 

Michael Ewers, Country Manager (Geschäftsführer bis 16. April 2008)

 

Gerard van Odjik, CEO der TEVA Pharmaceuticals Europe B.V. (Geschäftsführer bis 10. Juli 2008)

 

Klaus-Dieter Schulz-Mühlenbein, General Manager (Geschäftsführer von 2. April 2008 bis 23. Juni 2009)

 

Dr. Peter Strobel, COO TEVA Deutschland GmbH (Geschäftsführer seit 17. September 2009, abberufen am 3. Februar 2010)

Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, vertritt dieser die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, vertreten jeweils zwei gemeinsam oder einer zusammen mit einem Prokuristen die Gesellschaft.

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2008 von der Gesellschaft konzernbedingt keine Bezüge.

Der Jahresabschluss der IVAX Pharma GmbH, Radebeul, wird in den Konzernabschluss der TEVA Pharmaceutical Industries Ltd., Petach Tikva/Israel, einbezogen, der am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich ist.

 

Radebeul, den 5. Februar 2010

Theo J. Andriessen, Geschäftsführer

Dr. Sven Dethlefs, Geschäftsführer

Stefan Nauth, Geschäftsführer

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der IVAX Pharma GmbH, Radebeul (vormals: Kirchzarten), für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 5. Februar 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Angelika Kraus, Wirtschaftsprüferin

ppa. Norbert Natterer, Wirtschaftsprüfer

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