RSL Lichttechnik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Lampen und Leuchten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ivana Krajinovic seit 27.12.2022 | Prokura |
Robert Dr. Hörstrup seit 8.8.2022 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
OLIGO Lichttechnik GmbHSankt AugustinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Das Portfolio der OLIGO Lichttechnik GmbH gliedert sich in zwei Geschäftsfelder an zwei Standorten: Wohnraum-/Systemleuchten in Sankt Augustin OLIGO Wohnraum- und Systemleuchten gehört in Deutschland zu den namhaften Anbietern designorientierter Premiumprodukte. Das Produktportfolio zeichnet sich durch in Deutschland entworfene, konstruierte und gefertigte Premiumleuchten (Einzel- und Systemleuchten) für Wohnraum und Objekt aus. surface controls in Lenzen OLIGO surface controls ist ein weltweit gefragter Anbieter lichtbasierter Oberflächenkontrolle und ColorMatching für die Industrie und Automotive-Branche. Zur OLIGO-Gruppe gehört das Tochterunternehmen RSL Lichttechnik GmbH. Die OLIGO-Gruppe profitiert durch die Möglichkeit, den Markt umfassend durch lichttechnisches Know-how, qualitativ hochwertige Einzel- und Systemleuchten sowie Sonderleuchten und vielfältige Produkt-Modifikationen aus einer Hand bedienen zu können. 2. Forschung und Entwicklung Wohnraum-/Systemleuchten in Sankt Augustin Nachdem im Jahr 2022 mit Wirkung für die kommenden zwei Geschäftsjahre umfangreiche Entscheidungen zur Sortimentsoptimierung und -bereinigung getroffen wurden, lag der Fokus der Entwicklung in 2023 auf dem Designen und der Entwicklung neuer und ergänzender Produkte zur Komplettierung des Produktportfolios von OLIGO für die kommenden Jahre. Dabei konnte bereits im laufenden Geschäftsjahr aus dem Pendelmodul der CURVED für das SLACK-LINE System eine vollständige Leuchtenfamilie abgeleitet werden. Die erste Erweiterung erfolgte bereits zur Lichtsaison zum Jahresende mit der Markteinführung der Steh- und Tischleuchte. Geplant ist die Abrundung der Familie CURVED in Q1 2024 mit der Einführung einer entsprechenden Wandleuchte. Dabei weisen alle drei neuen Familienmitglieder den für die CURVED charakteristischen direkten und indirekten Lichtaustritt auf und interpretieren durch ein einzigartiges und für diese Leuchten neu entwickeltes Stecksystem für die Leuchtenköpfe die Plug and Play Modularität des SLACK-LINE Systems. Zur Aktualisierung und Ausbau der Produktgruppe lineare Pendelleuchten konnten zum Jahresende die Entwicklungsarbeiten der Pendelleuchte LINTO abgeschlossen werden. Mit einem für OLIGO typischen außergewöhnlichem Design bringt die neue Leuchte auf einer Länge von 1.500 mm homogenes Licht als Up- und Downlight auf lange Esstische oder Arbeitsbereiche. Für das optimale Arrangement lässt sich die Leuchte im Farbbereich zwischen 2.200 und 5.000 Kelvin einstellen und in das Smart Home integrieren. Dabei wurde, aufgrund der derzeitig als sehr heterogen zu bezeichnenden Bedarfsstruktur der Endverbraucher, die Leuchte in vier möglichen Ausbaustufen entwickelt. Hierdurch lässt sich in der Beratungssituation für den Endkunden das ideale Produkt definieren, wodurch im Verständnis der Nachhaltigkeit Kosten und Ressourcen eingespart werden können. Des Weiteren wurde die technische Eigenständigkeit im Bereich der Schaltungs- und Steuerungskonzepte von OLIGO weiter ausgebaut. So wurden bspw. im Firmware- Bereich Eigenentwicklungen zur zukünftigen Sensorsteuerung abgeschlossen und weitere Optimierungen von Platinenlayouts vorgenommen. surface controls in Lenzen Klimapolitische Zielsetzungen und die Neuregelung der RoHS-Richtlinie der Europäischen Union mit dem Verbot der T5- und T8-Leuchtstofflampen ab August 2023 setzen die Branche der Automobilindustrie nachhaltig unter Druck und führen zwangsläufig zu einer Umrüstung bestehender Anlagen oder zu Investitionen in neu energieeffizientere LED-Lösungen. Vor diesem Hintergrund wurden in 2023 mit der LED MRO, LED UVO und LED FLO die letzten Leuchten für spezielle Anwendungsbereiche der Oberflächenkontrolle in LED- Technik entwickelt, so dass nun das komplette Produktportfolio auf LED umgestellt wurde. Auch für den in 2022 in den Markt eingeführten LED-Umrüstsatz als spezifische Austauscheinheit, in bestehende, auf Röhrentechnik basierenden Anlagen, wurde in Eigenentwicklung eine neue Platine entwickelt, deren Leistungseffizienz den hohen Ansprüchen der Automobilindustrie entspricht. Des Weiteren ermöglicht das neue LED- Board eine deutliche Optimierung im Herstellungsprozess des Umrüstsatz UPGRADEMAX. Die automatischen Steuerungen der Oberflächenkontrollsysteme ColorControlOptik (CCO) und OberflächenKontrollOptiken (OKO) wurden um das standardisierte Kommunikationsprotokoll DALI erweitert und können von nun an problemlos via DALI- Schnittstelle in die Gebäudesteuerung in den Werken integriert werden. Darüber hinaus konnte ein technisches Entwicklungsprojekt für das Oberflächenkontrollsysteme ColorControlOptik (CCO) mit einem namhaften, deutschen Automobilhersteller, mit der Zielsetzung der Erfüllung von drei Normlichtarten unter Verwendung von LED-Technik erfolgreich abgeschlossen werden. Die im vorherigen Geschäftsjahr begonnene strategische Kooperation mit einem Technologie-Partner wurde weiter ausgebaut und das Kl-basierte Scanner-System konnte weiterentwickelt werden. Für Anfang 2024 sind bereits erste Installationen des neuen Scanner-Systems in Planung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Im gesamten Jahresverlauf 2023 musste die deutsche Wirtschaft gegen eine hohe, wenn auch rückläufige Inflationsrate, kämpfen. Die Energiepreiskrise und die starken Preissteigerungen insbesondere im Nahrungsmittelbereich führten zu Kaufkraftverlusten, die den privaten Konsum schächten. Besonders stark sanken hier die Ausgaben im Einrichtungsbereich. Die Verbraucherpreise erhöhten sich 2023 in Deutschland im Jahresdurchschnitt um 5,9% und lagen somit rund 1,0% unter dem historischen Höchststand von 2022. Stark steigende Zinsen belasteten die Finanzierungsbedingungen und die Investitionsbereitschaft. Die in früheren Jahren belebenden Impulse aus dem Export blieben aus. Die geringere Wachstumsdynamik der Weltwirtschaft belastete Deutschland als führende Exportnation in besonderem Maße. Positive Impulse kamen aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Die deutsche Automobilindustrie setzt - wenn auch sehr spät - auf E-Mobilität. Dabei ist der chinesische Markt in der Entwicklung schon wesentlich an Deutschland vorbeigezogen. Die restriktive Ausgabenpolitik der Bundesregierung führte zu einem Einbruch des Staatskonsums und brachte keine belebenden Effekte auf die deutsche Wirtschaft. Die deutsche preisbereinigte Wachstumsrate (BIP) 2023 bezifferte sich auf -0,3% (Vgl. 2022 +1,9%). Weltweit betrug die Wachstumsrate in 2023 +3,1% (2022: 3,3%). Geopolitische Spannungen und Krisen wie der Ukrainekrieg und der Nahostkonflikt Israel-Palästina zeigten einen dämpfenden Effekt auf den internationalen Handel. Der Arbeitskräftemangel ist ein Problempunkt, der sehr stark auf die deutsche Wirtschaft drückt. Diese Situation wird auch in den kommenden Jahren wegen der demografischen Entwicklungen weiter zunehmen. Am häufigsten fehlen laut DIHK beruflich Qualifizierte mit dualer Ausbildung. Am größten sind die Stellenbesetzungsprobleme in Industriebetrieben, etwa im Werkzeugmaschinenbau, im Maschinenbau oder bei Herstellern elektrischer Ausrüstungen. Die Lieferengpässe, die in den Vorjahren die Wirtschaft stark belasteten, konnten in 2023 vielfach gelöst werden. Die hohen Auftragsbestände wurden in 2023 abgearbeitet. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2. Geschäftsverlauf und Lage Wohnraum-/Systemleuchten in Sankt Augustin Ab dem 01.01.2023 sind die im Vorjahr getroffenen Entscheidungen zu strategischen vertrieblichen Neuausrichtung in Kraft getreten. Damit einhergehend wurde das neue Vertriebsmodell für den Handel in zwei Schritten eingeführt wurde. Dies führte insbesondere in der ersten Jahreshälfte zu intensiven und erhöhten Kommunikationsaktivitäten. Im Jahresverlauf zeigten die getroffenen Maßnahmen bereits erste Effekte und führten zu den erwarteten positiven Entwicklungen für den Handel. Zum Ende des Jahres wurde die getroffene Neuausrichtung in breiter Masse akzeptiert und bildet die Grundlage für ein neues partnerschaftliches Verständnis und für eine erfolgreiche zukunftsorientierte Zusammenarbeit. Des Weiteren konnte die Attraktivität der Marke für den Handel und den Endverbraucher durch Einführung von Produktneuheiten in 2023 weiter ausgebaut werden. So erfuhren die Produktneuheiten in der Leuchtenfamilie CURVED seit Markteinführung eine hohe Akzeptanz, so dass die eingeführten Pendelleuchte CURVED sich bis zum Jahresende zur umsatzstärksten Pendelleuchte des Leuchtensystems SLACK-LINE entwickeln konnte. Jedoch war auch das Jahr 2023 durchgehend durch eine hohe Inflationsrate von durchschnittlich 5,9% geprägt, die auf die Kaufkraft der privaten Haushalte drückte und damit auch in diesem Jahr eine nachhaltige Erholung der Einkommensstimmung verhinderte. Vor allem die stark gestiegenen Lebensmittelpreise belasten die Haushalte spürbar. Hinzu kommt, dass auch die Energiepreise, etwa für Benzin und Heizöl, zuletzt wieder leicht zugelegt haben. Dies war auch in der Umsatzentwicklung des Leuchtenfachhandels spürbar und führte zu der Aufrechterhaltung der in der Zeit der Corona-Pandemie begonnenen Maßnahmen bspw. der deutlichen Reduktion der Öffnungszeiten der Ladenlokale im Handel. Neben den positiven Wirkungen der vertrieblichen, strukturellen Maßnahmen zeigten im Jahr 2023 auch die beschlossenen internen Restrukturierungsmaßnahmen bereits einen Effekt. So konnten durch Qualifizierungs- und Umstrukturierungsmaßnahmen im Personalbereich der Aufwand reduziert werden. Die in der Beschaffung definierten und umgesetzten Maßnahmen zeigten sich bereits im Jahresverlauf durch Reduktionen im Materialaufwand und führten im Jahresabschluss zum Vorjahr zu einer verbesserten Materialquote. Das Rohergebnis ist zwar im Vergleich zum Vorjahr um knapp 8% zurückgegangen, aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen und den hiermit verbundenen Kostenreduzierungen im Personalbereich und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis um 35% verbessert werden. surface controls in Lenzen Nach den von Krieg, Corona und Lieferproblemen geprägten Vorjahren erholen sich die westlichen PKW-Märkte der Automobilindustrie langsam. Dabei rollten laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) in Europa rund 12,8 Millionen neue PKW auf die Straßen und damit 14% mehr als noch im Vorjahr. Dennoch liegt die Branche rund 19% hinter dem Vor-Krisen-Niveau zurück. Dabei haben sich die drei großen Automobilmärkte China, Europa und USA mit unterschiedlichem Tempo entwickelt und China ist mit einem Allzeithoch an allen vorbeigezogen. Denn in Deutschland und Europa gab es bereits im Dezember wieder einen deutlichen Rückgang der Nachfrage. Mit Bestwerten schloss trotz allgemein lahmender Konjunktur der chinesische PKW-Markt ab. Insgesamt wurden 25,8 Millionen PKW verkauft, mehr als in jedem anderen Jahr zuvor. Gegenüber dem Vorjahr steht ein Plus von elf Prozent in der Bilanz, im Vergleich mit dem bisherigen Rekordjahr 2017 liegt der Zuwachs bei sieben Prozent. Auch im Dezember gab es einen Spitzenwert: 2,8 Millionen Neuzulassungen wurden nie zuvor in einem Monat erreicht. Die Planung und der Bau neuer nationaler und internationaler Werke für die Elektromobilität sowie die Verlagerung von Produktionsstandorten außereuropäischer Hersteller nach Europa, führten in 2023 zu einem erhöhten Planungsaufkommen bei der Surface Controls. Obwohl die Projektrealisierung teilweise erst in den nächsten 3 bis 5 Jahren erfolgt, zeigt dies, dass der Drang nach Digitalisierung ungebrochen ist und die Branche neue Fertigungskonzepte nach der Zukunftsvision Industrie 4.0 sucht. Dies führte dazu, dass die Surface Controls insbesondere im letzten Halbjahr 2023 ihre Produkte und Anlage in mehreren Ausschreibungen platzieren und Neukunden akquirieren konnte. Hierdurch konnte die teilweise unstetige Investitionsbereitschaft innerhalb der Automobilbranche für das kommende Geschäftsjahr zu einem gewissen Grad stabilisiert werden. Im Berichtsjahr konnte der Umsatz der surface controls fast um die Hälfte gesteigert werden, der Rohertrag verbesserte sich um rund 25%. Aufgrund höherer Nutzung von Fremdleistung im Stahlbau erhöhte sich die Materialquote von 39% auf 45%. Im Vergleich zu dem Umsatzanstieg und die hieraus resultierende höhere Auslastung ist der Personalaufwand moderat um 6% gestiegen. Die Maßnahmen der Energiepreisbremse der Bundesregierung konnten den Anstieg der Energiekosten kompensieren. Während im Jahr 2022 Einmaleffekte zu höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen führten, konnten 2023 die Kosten im Fixkostenbereich teilweise reduziert werden. Insgesamt sanken die Kosten in diesem Bereich um 13%. a) Ertragslage
Das Gesamtergebnis konnte im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr auch durch das Auslaufen der Firmenwertabschreibung spürbar verbessert werden. b) Finanzlage Die OLIGO Lichttechnik GmbH besitzt weiterhin eine sehr hohe Eigenkapitaldecke, die zum Bilanzstichtag 12.656 T€ beträgt (Vgl. 2022: 12.797 T€). Die Eigenkapitalquote ist leicht gesunken und liegt bei 91,7% (VJ: 92,5%) Die Liquidität der OLIGO Lichttechnik GmbH war auch im Jahr 2023 jederzeit sichergestellt, Lieferantenrechnungen wurden unter Ausnutzung von Skonto gezahlt. Der Cash-Flow aus operativer Tätigkeit ist im Berichtsjahr um 1.392 T€ verbessert. c) Vermögenslage
Die Bilanzsumme liegt mit 13.803 T€ leicht niedriger als im VJ (13.828 T€). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
4. Gesamtaussage Die OLIGO Lichtgruppe GmbH hat in den Corona-Jahren wie viele andere Unternehmen mit starken Umsatzrückgängen kämpfen müssen. Im Geschäftsjahr 2023 konnte trotz weiterhin schwierigen Rahmenbedingungen wie Ukraine-Krieg, Israel-Palästina Konflikt, schwächelnder Wirtschaft, hoher Inflation und steigenden Zinsen, weitgehend die gesetzten Ziele erreichen. Durch Restrukturierungsmaßnahmen wurden zum einen Kosten reduziert, zum anderen wurde der Fokus erfolgreich auf die Kernkompetenzen gesetzt. Das Gesamtergebnis 2023 konnte hierdurch um 1,2 Mio. € im Vgl. zum Vorjahr verbessert werden. Surface konnte im Geschäftsjahr den Umsatz um 47% im Vergleich zum Vorjahr steigern. Im Inland konnten größere Projekte gewonnen werden, der Export gestaltete sich aufgrund der geopolitischen Spannungen etwas schwieriger. Surface gilt als verlässlicher Lieferant, der im Bereich Oberflächenkontrollsysteme hohe Qualitätsansprüche sicherstellt. OLIGO Wohnraum- und Systemleuchten konnte im Jahr 2023 mit Kooperationsverträgen die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Fach- und Einzelhandel auf eine für beide Seiten wirtschaftlich erfolgreiche Basis optimieren. Mit der Einhaltung von kurzen Lieferzeiten, dem hohen Qualitätsanspruch, einem sehr guten Service und der kompetenten Beratung überzeugt OLIGO seine Partner und konnte sich hierdurch als Premium Hersteller weiter platzieren. Die Zusammenarbeit mit dem Tochterunternehmen RSL Lichttechnik GmbH gab auch in 2023 weiterhin viele Ansätze zur Nutzung von Synergieeffekten. Die Möglichkeit der verlängerten Werkbank und der Nutzung der modernen CNC- und Laserausstattung bringt sowohl dem Bereich Wohnraum- und Systemleuchten als auch der surface controls Vorteile, die sich in der Kostenstruktur positiv bemerkbar machten. III. Prognosebericht Die Inflation verliert in 2024 immer mehr an Tempo, dies ist insbesondere den sinkenden Energiepreisen geschuldet. Die Kaufzurückhaltung der Konsumenten und die geringe Investitionsbereitschaft der Unternehmer haben zwar eine positive Auswirkung auf die Inflation, schadet aber der Wirtschaftskraft in Deutschland. Erste Zinssenkungen der EZB werden erst im Juni erwartet. Inwieweit dies einen spürbare positiven Effekt auf die Wirtschaft hat, bleibt abzuwarten. Belastend auf die Wirtschaft zeigt sich in steigendem Maße der Fachkräftemangel. Offene Stellen können aufgrund fehlender Qualifikationen der Arbeitssuchenden nicht besetzt werden. Allgemein wird auch die stetig steigende Bürokratie und vergleichsweise geringe Digitalisierung in Deutschland bemängelt. Die Auswirkungen der Kriege in der Ukraine und dem Nahen Osten verunsichern die Verbraucher und bremsen die Wirtschaft weiterhin ein. Auch in 2024 wird das Wirtschaftswachstum in Deutschland voraussichtlich sehr gering ausfallen. Der Fach- und Einzelhandel, über den OLIGO Wohnraum- und Systemleuchten seine Leuchten vertreibt, kämpft gegen die Verödung der Innenstädte. Immer mehr Geschäfte schließen daher, wobei auch die fehlende Nachfolgebereitschaft hierzu einen Beitrag leistet. Durch die Kooperationsverträge konnte OLIGO die Zusammenarbeit mit den größeren Fach- und Einzelhändlern, die durch die Konzentrationsbildung profitieren, intensivieren - im Jahr 2024 rechnen wir mit steigenden Umsatzzahlen. Für die europäische Automobilindustrie wird das Jahr 2024 unter dem Zeichen der Transformation stehen. Prozesse werden effizienter gestaltet und die Fertigungskosten - insbesondere im Personalbereich - gesenkt, die Wertschöpfung wird durch Weiterentwicklung von Software und Kl erhöht werden. Deutschland hat in den vergangenen Jahren im Vergleich zu anderen Ländern - insbesondere China - an Innovationsstärke verloren und muss hier an Boden wieder gut machen. Surface controls zeigt gerade in diesem Bereich seine Stärke und wird seinen Partnern mit seinem Knowhow zur Seite stehen. IV. Chancen- und Risikobericht Wohnraum-/Systemleuchten Das zum 01.04.2023 eingeführte selektive Vertriebskonzept führte bereits 2023 zu den erwarteten positiven Effekten und zu der gewünschten Klarheit in der Zusammenarbeit und vertrieblichen Konzentration auf zukunftsfähige Partnerschaften. Die durch die Schließung des Absatzkanals des Großhandels erwartete Umsatzverlust konnte durch aufblühende Partnerschaften im Fachhandel großenteils kompensiert werden. Die Pflege und der Aufbau der bestehenden Partnerschaften sowie die Identifikation neuer Partner im Fachhandel und im Interior Bereich sind die Zielsetzung zu einer weiteren Positionierung der Marke OLIGO im Handel. Unterstützt wird dies durch den Aufbau von Kooperation und gezielten Markenaktivitäten im Geschäftsjahr 2024, welche neue Partner und Endkunden von der Art des Lichterlebens mit Produkten von OLIGO begeistern werden. Die Aufrechterhaltung eines kompetenten Partnernetzwerkes zur Beratung und den Verkauf hochwertiger und technisch komplexer Produkte wird zunehmend erschwert. Hierfür sind noch immer die Nachwirkungen der COVID-Pandemie und der daraus resultierende Umsatzverlust verantwortlich, welche die Zahl der nachgelagerten Insolvenzen im kleineren, stationären Fachhandel in den letzten 18 Monaten haben deutlich steigen lassen. Zum anderen stellt sich aber auch und dies insbesondere im deutschen Fachhandel zunehmend die Generationen- bzw. Nachfolgefrage. Viele Unternehmen der Branche finden nach Generationen keinen Nachfolger aus der Familie oder einen adäquaten externen. Was wiederum zu Schließungen von Ladengeschäften und damit zu zunehmend größeren Lücken im Partner- und Servicenetzwerk führt. Auch vor diesem Hintergrund zeigt die vertriebliche Neuausrichtung von OLIGO, der nähere Kontakt zum Fachhandel und der Aufbau von Partnernetzen und Kooperationsstrukturen ihre Sinnhaftigkeit und wird für das Geschäftsjahr 2024 zu neuen vertrieblichen Konstellationen führen. surface controls Die in den letzten Jahren erfolgte Entwicklungsarbeit führt zu einer verstärkten Wettbewerbsfähigkeit der surface controls. Diese zeichnet sich zum einen in einer höheren Flexibilität bei Ausschreibungen mit hoher Preissensibilität aus, zum anderen führen die Integration zeitgemäßer Kommunikationsprotokolle bei den automatischen Steuerungen zu einer hohen Akzeptanz im Rahmen der notwendigen Transformation in der Automobilindustrie. Das OLIGO surface controls dabei ein verlässlicher Partner mit hohem Qualitäts- und Technologieanspruch ist, zeigt sich in den in 2023 gestarteten Entwicklungsprojekten für Einzelkunden. Dabei führt auch die geschlossene strategische Kooperation mit einem Technologie- Partner im Bereich der automatisierten Bewertungssysteme, basierend auf den Auswertungen einer Künstlichen Intelligenz (KI), zu einer neuen Sichtweise auf den Wandel der Fertigungsprozesse und bringt zukunftsweisende neue Blickwinkel und Kontakte mit sich. Ein grundsätzlicher Risikofaktor für die Entwicklung der kommenden Jahre stellt weiterhin die geopolitische Lage dar. Der anhaltende Ukraine-Krieg, der sich nicht beruhigende Israel-Palästina Konflikt, die anstehende Präsidentenwahl in den USA, die weiterhin zu verspürende Geschlossenheit des englischen Marktes nach dem Brexit, sind neben einer noch immer schwächelnden Wirtschaft, einer tendenziell hohen Inflation und einem aktuell noch hohen Zinsniveau, zentrale Einflussfaktoren auf ein exportstarkes Unternehmen wie die OLIGO surface controls und führen dazu, das der geschäftliche Jahresverlauf zunehmend unvorhersehbarer wird.
Sankt Augustin, 01. April 2024 OLIGO Lichttechnik GmbH - Geschäftsführung - Dr. Robert Hörstrup Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen der Rechnungslegung Die OLIGO Lichttechnik GmbH mit Sitz in Sankt Augustin ist im Handelsregister bei dem Amtsgericht Siegburg unter der Nummer HRB 12198 eingetragen. Der Jahresabschluss der OLIGO Lichttechnik GmbH wurde nach den maßgeblichen Vorschriften des Handelsgesetzbuches und ergänzenden Vorschriften aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 II HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren in der Gliederung gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierung und Bewertung Wesentliche Änderungen zum Vorjahr haben sich nicht ergeben. Anlagevermögen Die erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, werden sie vermindert um die planmäßige Abschreibung bewertet. Der in 2012 entstandene Geschäfts- oder Firmenwert wurde über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert. Das erworbene Finanzanlagevermögen wurde mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung um außerplanmäßige Abschreibungen vermindert. Zinsen für Fremdkapital wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen entsprechend der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und wurden entsprechend den handelsrechtlichen Vorschriften vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis € 250,00 wurden sofort abgeschrieben. Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 wurden als Sammelposten Geringwertige Wirtschaftsgüter erfasst und entsprechend der gesetzlichen Vorschrift des § 6 IIa EStG auf 5 Jahre abgeschrieben. Die Übernahme dieses nach rein steuerlichen Vorschriften gebildeten Pools in die Handelsbilanz ist aufgrund seiner untergeordneten Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zulässig. Umlaufvermögen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren wurden mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bzw. zum niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen wurden nicht mit einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen und das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert € 50.700,00. Rückstellungen Rückstellungen werden so bemessen, dass sie nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung tragen. Die Bewertung der Rückstellungen für Archivierungskosten erfolgte unter Berücksichtigung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von 2,00 % p.a. und der Abzinsung mit dem Marktzinssatz nach § 253 II HGB. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag. Angaben zu den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagenentwicklung Die Aufgliederung der Anlageposten und ihre Entwicklung sind aus dem Anlagespiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
Rechnungsabgrenzungsposten Im Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagiobeträge enthalten. Kapitalrücklage In die Kapitalrücklage wurden bereits 2012 Einlagen als Bar- und Sacheinlagen getätigt. Weitere Einlagen der Gesellschafter im Geschäftsjahr 2013 haben die Kapitalrücklage auf T€ 17.795 ansteigen lassen. Von dieser Kapitalrücklage war in 2013 ein Betrag in Höhe von T€ 4.673 zum Ausgleich des kumulierten Verlustvortrages entnommen worden. In den Geschäftsjahren 2014, 2015 und 2016 wurden erneut Einlagen in die Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.796, T€ 2.000 und von T€ 4.350 vorgenommen. In den Geschäftsjahren 2020 und 2021 wurde die Kapitalrücklage um jeweils weitere T€ 1.000 erhöht. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte eine weitere Erhöhung von T€ 2.000. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:
Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Für die in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten bestehen lediglich Eigentumsvorbehalte in einem branchenüblichen Umfang. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln, aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften und aus Gewährleistungsverträgen sowie Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB Die jährlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Leasing- und Wartungsverträgen belaufen sich auf rund T€ 300. Sonstige Angaben Ergebnisverwendung Auf Vorschlag der Geschäftsleitung soll das Bilanzergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Dr. Robert Hörstrup geführt. Vergütung der Geschäftsführung Auf die Angabe über die Höhe der Vergütung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Angaben zum Anteilsbesitz Auf die Angabe wird gemäß § 286 III HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2022 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 85.
Sankt Augustin, den 21. Februar 2024 OLIGO Lichttechnik GmbH - Geschäftsführung - Dr. Robert Hörstrup Anlagenspiegel vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersIn dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB zutreffend in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht haben wir am 11. April 2024 den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die der OLIGO Lichttechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der OLIGO Lichttechnik Gmbh, Sankt Augustin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der OLIGO Lichttechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens -, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lennestadt, 11. April 2024 audito
GmbH
gez. Dipl.-Kfm. Adam Waniczek, Wirtschaftsprüfer |
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