Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Johanniter-Haus Sinzig GmbH
Renngasse 7, 53489 Sinzig, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jörg Lichte seit 26.1.2024 | Prokura |
Lutz Gebhardt seit 26.1.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Neeb seit 19.6.2013 | Geschäftsführer |
René-Stephan Birx seit 19.6.2013 | Geschäftsführer |
Thomas Staisch seit 20.11.2012 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (6)
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Johanniter-Haus Sinzig GmbHSinzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
AnhangI. Allgemeine Angaben Der nachfolgende Anhang wurde anlässlich des zum 31. Dezember 2023 aufzustellenden Abschlusses der Johanniter-Haus Sinzig GmbH erstellt. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Sinzig und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Koblenz unter HRB Nr. 12293 eingetragen. Die Gesellschaft ist eine kleinstkapitalgesellschaft im Sinne des § 267a. Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 ist nach den Vorschriften des HGB für alle Kaufleute unter Berücksichtigung der Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften ohne Anwendung des Wahlrechtes gem. § 8 Pflegebuchführungsverordnung und unter Beachtung des GmbHG aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Es gilt der Gesellschaftsvertrag in der Fassung vom 13. November 2023. Gegenstand des Unternehmens ist die Förderung steuerbegünstigter Zwecke, die im Wesentlichen durch die Überlassung von Immobilien sowie Mobilien an die steuerbegünstigtre Johanniter Seniorenhäuser GmbH zur Verwirklichung steuerbegünstigter Zwecke erfolgt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer, bewertet. Die Zugänge zu den Sachanlagen werden mit Anschaffungs- und Herstellungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten berücksichtigen die nicht abzugsfähige Umsatzsteuer abzüglich erhaltener Rabatte. Die Abschreibungen erfolgen linear über die folgenden betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:
Die Anlagenzugänge werden im Monat der Anschaffung erfasst und pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € (netto) werden im Zugangsjahr in voller Höhe aufwandswirksam erfasst. Die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zum Nennbetrag bilanziert. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte mit den Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren Wiederbeschaffungs- oder Marktpreisen. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Sie haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen aus öffentlicher Förderung beziehen sich auf bis zum 31. Dezember 2023 bewilligte und bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht ausgezahlte Zuwendungen. Liquide Mittel valutieren zum Nominalwert. Das Eigenkapital ist zum Nennwert bilanziert. In die Sonderposten wurden die für aktivierungsfähige Maßnahmen verwendeten Investitionszuschüsse eingestellt. Sie stellen den Finanzierungsgegenwert zu den unter dem Anlagevermögen ausgewiesenen Buchwerten jener Vermögensgegenstände dar, die mit den Investitionszuschüssen beschafft wurden. Die Sonderposten werden jährlich ertragswirksam in der Höhe aufgelöst, die dem Betrag der Abschreibungen auf die mit den Zuschüssen finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens entspricht. Damit werden diese Abschreibungen im Jahresabschluss neutralisiert. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber dem in der Gesellschaft verbliebenen Arbeitnehmer, bestanden bei der Kirchlichen Zusatzversorgungskasse (KZVK). Die KZVK sind rechtsfähige Anstalten des öffentlichen Rechts. Diese mittelbaren Versorgungszusagen wurden in Ausübung des Wahlrechts des Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB nicht passiviert. Zweck dieser Versorgungszusagen war es, Arbeitnehmern im Wege privatrechtlicher Versicherung eine zusätzliche Altersversorgung zu gewähren. Die Altersversorgung wird durch Beiträge finanziert. Für das Jahr 2023 hat die Gesellschaft Beiträge in Höhe von 0,3 T€ (2022 1 T€) geleistet. Der Beitrag ist in Höhe von 6,0 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts zu zahlen. Im Berichtsjahr betrug die Höhe der verbeitragten Löhne und Gehälter 6 T€. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem für ihre Laufzeit entsprechenden Zinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. Aufgrund der partiellen Steuerpflicht der Gesellschaft kommt der Ansatz von latenten Steuern nicht in Betracht. III. Erläuterungen zur Bilanz Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr und gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten der Gesellschaft gliedern sich wie folgt:
Die in den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten enthaltenen Investitionsdarlehen sind in voller Höhe durch grundbuchliche Verpflichtungen gesichert. Mit einer Inanspruchnahme ist derzeit nicht zu rechnen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern entfallen in voller Höhe 21 T€ (2022 13 T€) auf sonstige Verbindlichkeiten und betreffen wie im Vorjahr vollständig den Alleingesellschafter. IV. Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB. V. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft ist Miet-, Pacht- und Leasingverpflichtungen mit einem Jahreswert in Höhe von 0 T€ (2022 1 T€) eingegangen. Die Gesamtverpflichtung aus diesen Verträgen sowie aus Versicherungs- , Energieversorgungs- und Wartungsverträgen beläuft sich auf 55 T€ (2022 33 T€). Im Wesentlichen bestehen die Verpflichtungen aus Wartungsverträgen und Gebäudeversicherung. VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse innerhalb der Gesellschaft setzen sich wie folgt zusammen:
Aufgrund des Betriebsübergangs sind keine Pflegeleistungen realisiert worden. Die Gesellschaft erzielt ihre Umsatzerlöse ausschließlich im Inland. Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Verpachtung einer stationären Pflegeeinrichtung und werden mit verbundenen Unternehmen realisiert. Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Sonderposten in Höhe von 104 T€ (2022 106 T€) sowie der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 10 T€ (2022 2T€). Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1 T€ (2022 3 T€) ausgewiesen. VII. Sonstige Angaben In der Gesellschaft ist eine Person im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung angestellt. Die Johanniter-Haus Sinzig GmbH wird als Tochterunternehmen in den Teilkonzernabschluss der Johanniter Seniorenhäuser GmbH, Finckensteinallee 111, 12205 Berlin, einbezogen. Die Johanniter Seniorenhäuser GmbH erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten Konsolidierungskreis. Die Johanniter-Haus Sinzig GmbH wird in den Konzernabschluss der Johanniter GmbH, Finckensteinallee 111, 12205 Berlin, einbezogen, der im ab 2023 im Unternehmensregister veröffentlicht wird. Die Johanniter GmbH stellt den Konzernabschluss für den größten Konsolidierungskreis auf. VIII. Organe der Gesellschaft Die Organe der Gesellschaft sind die Geschäftsführung und die Gesellschafterversammlung. Als Geschäftsführer sind in der Gesellschaft berufen und angestellt: Herr Lutz Gebhardt, Berlin, ( ab 15. Dezember 2023) Herr Horst Molenaar, Köln (bis 31. Dezember 2023) Herr René Stephan Birx, Erkelenz, Herr Thomas Neeb, Berlin. Die Herren Gebhardt, Neeb und Molenaar (bis 31. Dezember 2023) sind als Geschäftsführer und Herr Birx ist als leitender Angestellter in der Johanniter Seniorenhäuser GmbH angestellt.
Sinzig, 31. März 2024 Lutz Gebhardt, Geschäftsführer Thomas Neeb, Geschäftsführer René Stephan Birx, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Johanniter-Haus Sinzig GmbH, Sinzig Prüfungsurteil Wir haben den Jahresabschluss der Johanniter-Haus Sinzig GmbH, Sinzig, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für das Prüfungsurteil Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unser Prüfungsurteil zum Jahresabschluss beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 8. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Michael Ey, Wirtschaftsprüfer ppa. Ilke Brandl, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 25. Juni 2024 festgestellt. |
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