Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 47550
Eingetragen
4.8.2017
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenErbringung von sonstigen Dienstleistungen der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Konzeption, Entwicklung und Herstellung von Software und IT-Lösungen, einschließlich der Beratung bei der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung von IT-Lösungen im Gesundheitswesen, einschließlich der Herstellung und des Vertriebs von Medizinprodukten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
José Jamil Zaide
seit 9.1.2026
Prokura
Rene Weberskirch
seit 25.7.2025
Prokura
Christian Tressel
seit 20.2.2025
Geschäftsführer
Bianchi Sandrine
seit 20.12.2023
Prokura
Prokura
Christjan Knudsen
seit 21.2.2019
Prokura
Geschäftsführer
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
C. H. Boehringer Sohn AG & Co. KG
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Boehringer Ingelheim Corporate Center GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

BI X GmbH

Ingelheim am Rhein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

BILANZ ZUM 31.12.2023

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01. - 31.12.2023

ANHANG

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

II. Erläuterungen zur Bilanz

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

IV. Entwicklung des Anlagevermögens

V. Ergänzende Angaben

LAGEBERICHT

BILANZ ZUM 31.12.2023

AKTIVA

Anhang 31.12.2023 31.12.2022
TZ TEUR TEUR
Finanzanlagen 49 29
ANLAGEVERMÖGEN 49 29
Forderungen (1) 11.237 12.077
UMLAUFVERMÖGEN 11.237 12.077
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 90 197
AKTIVE LATENTE STEUERN 659 474
BILANZSUMME 12.035 12.777

PASSIVA

Gezeichnetes Kapital 25 25
Gewinnvortrag 2.038 1.657
Jahresüberschuss 633 381
EIGENKAPITAL 2.696 2.063
Rückstellungen (2) 6.595 5.713
Verbindlichkeiten (3) 2.698 4.943
FREMDKAPITAL 9.293 10.656
PASSIVE LATENTE STEUERN 46 58
BILANZSUMME 12.035 12.777

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 01.01. - 31.12.2023

Anhang 2023 2022
TZ TEUR TEUR
Umsatzerlöse (4) 30.574 28.727
Sonstige betriebliche Erträge (5) 999 668
GESAMTLEISTUNG 31.573 29.395
Materialaufwand (6) 17.143 17.905
Personalaufwand (7) 9.757 7.895
Sonstige betriebliche Aufwendungen (8) 3.952 3.000
BETRIEBSERGEBNIS 721 595
FINANZERGEBNIS (9) 165 -80
ERGEBNIS VOR STEUERN 886 515
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (10) 253 134
ERGEBNIS NACH STEUERN 633 381
JAHRESÜBERSCHUSS 633 381

ANHANG

I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs-, Bewertungs- und Umrechnungsmethoden

Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma BI X GmbH mit Sitz in Ingelheim am Rhein im Handelsregister des Amtsgerichts Mainz unter der Nummer HRB 47550 eingetragen.

Wir haben den Jahresabschluss der BI X GmbH zum 31.12.2023 nach den Vorschriften des HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise beachtet.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang entsprechend den gesetzlichen Postenbezeichnungen und den Davon-Vermerken gesondert ausgewiesen.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde um die Posten

Gesamtleistung

Betriebsergebnis

Finanzergebnis

Ergebnis vor Steuern

erweitert.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, Währungsumrechnung

Anlagevermögen

Die Gegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert, sofern eine dauerhafte Wertminderung vorliegt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung werden Transaktionen in Bezug auf das Finanzanlagevermögen im Finanzergebnis dargestellt.

Umlaufvermögen und Rechnungsabgrenzungsposten

Die Forderungen sind zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten nach § 250 Abs. 1 HGB beinhaltet im Voraus geleistete Ausgaben, die zu Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag führen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wurde gemäß § 272 HGB bilanziert. Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Ausschüttungssperre

Ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 268 Abs. 8 HGB bestehen zum 31.12.2023 in Höhe des Aktivüberhangs latenter Steuern in Höhe von 613 TEUR. Daneben liegen ausschüttungsgesperrte Beträge im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB aus der unterschiedlichen Abzinsung der Altersversorgungsverpflichtungen (7- bzw. 10-Jahres-Durchschnittszins) in Höhe von 73 TEUR vor.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (modifizierte Richttafeln Heubeck 2018 G) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerungen wurden bei der Ermittlung des Verpflichtungsumfanges berücksichtigt. Für die Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre bei einer restlichen Laufzeit von 15 Jahren verwendet.

Zugrunde liegende Parameter 31.12.2023
Rechnungszins (10-Jahres-Durchschnitt) 1,83 %
Entgelttrend 3,50 %
Trend Beitragsbemessungsgrenze 2,50 %
Rententrend 2,10 %

Für den Rechnungszins auf Basis des 10-Jahresdurchschnitts wurde ein auf den 31.12.2023 prognostizierter Zinssatz benutzt, der nur unwesentlich (+ 0,01 %-Punkte) von dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum Bilanzstichtag abweicht.

Im Zinsaufwand aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sind auch die Erfolgswirkungen aus der Änderung des Abzinsungszinssatzes enthalten.

Die zugrunde gelegte Fluktuation liegt alters- und geschlechtsabhängig zwischen 0,50 % und 2,00 %.

Unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesen sind ebenfalls Verpflichtungen aus der mitarbeiterfinanzierten Altersversorgung, die ebenfalls nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt sind.

Der Unterschiedsbetrag der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen zwischen dem Ansatz mit dem 10-Jahres-Durchschnittszins (1,83 %) und dem Ansatz mit dem 7-Jahres-Durchschnittszins (1,75 %) nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt 73 TEUR.

Bei den Berechnungen wurde für den 7-Jahres-Durchschnittszins ein auf den 31.12.2023 prognostizierter Zinssatz benutzt, der nur unwesentlich (+ 0,01 %-Punkte) von dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum Bilanzstichtag abweicht.

Die Steuerrückstellungen resultieren aus ungewissen Verbindlichkeiten. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gemäß § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr wurden mit den laufzeitadäquaten durchschnittlichen Zinssätzen der letzten sieben Jahre entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung vom 18.11.2009 diskontiert.

Die ausschließlich der Erfüllung der wertpapiergebundenen Versorgungszusage aus Wertguthaben (Langzeitkonto) dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den zugehörigen Verpflichtungen verrechnet. Die Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände beliefen sich zum 31.12.2023 auf 307 TEUR. Der beizulegende Zeitwert (Marktwert am Bilanzstichtag) beträgt 309 TEUR. Dem Vermögen steht ein Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden in Höhe von 310 TEUR gegenüber. Die laufenden Erträge aus dem Deckungsvermögen und die Zuschreibung auf den Marktwert in Höhe von insgesamt 6 TEUR entsprechen den Aufwendungen aus der Erhöhung der Verpflichtungen. Das Finanzergebnis ist in Höhe von 13 TEUR positiv beeinflusst.

Die Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen erfolgte versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (modifizierte Richttafeln Heubeck 2018 G) mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren und unter Verwendung der Parameter der Pensionsbewertung. Allerdings wurde hier der auf den 31.12.2023 prognostizierte Durchschnittszinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet, der nur unwesentlich (+ 0,01 %-Punkte) von dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum Bilanzstichtag abweicht.

Die Bewertung der Rückstellungen für Mehrarbeitsguthaben der Mitarbeiter erfolgt auf Vollkostenbasis. Bei den hier enthaltenen Rückstellungen für Zeitguthaben auf dem längerfristig angelegten Urlaubsausgleichskonto wurden angemessene Gehaltssteigerungen in Höhe von 3,00 % p.a. unterstellt und ein Zinssatz von 1,65 % für die durchschnittliche Restlaufzeit von 12 Jahren zugrunde gelegt, der nur unwesentlich (+ 0,03 %-Punkte) von dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Zinssatz zum Bilanzstichtag abweicht.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bilanziert.

Fremdwährung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:

Langfristige Fremdwährungsforderungen und Ausleihungen werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten und Rückstellungen werden zum Devisenkassamittelkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten und Rückstellungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich umkehren.

Zur Ermittlung der latenten Steuern wurden die Steuersätze angewendet, die nach der derzeitigen Rechtslage für den Zeitpunkt gültig oder angekündigt sind, zu dem sich die temporären Differenzen wahrscheinlich umkehren werden. Die Bewertung der Bilanzdifferenzen zum Bilanzstichtag erfolgte mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 26,6 % (Vorjahr 26,6 %). Dieser setzt sich zusammen aus 15,0 % Körperschaftsteuer (zzgl. 5,5 % Solidaritätszuschlag) sowie 10,8 % Gewerbesteuer.

Der Ausweis der latenten Steuern in der Bilanz erfolgt unsaldiert (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Soweit sich eine Steuerentlastung ergibt, wird das Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB ausgeübt. Eine sich ergebende künftige Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Bilanz ausgewiesen.

Die Veränderung der latenten Steuern ist unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" gesondert ausgewiesen.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Das Jahresergebnis ist durch periodenfremde Erträge in Höhe von 808 TEUR positiv beeinflusst. Diese resultieren im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen. Die periodenfremden Aufwendungen liegen bei 117 TEUR, die vor allem auf Personalaufwendungen zurückzuführen sind. Die Steuern der Gesellschaft beinhalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 23 TEUR. Im Vorjahr waren im Jahresergebnis periodenfremde Erträge in Höhe von 526 TEUR und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1 TEUR enthalten.

II. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
(1) FORDERUNGEN
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.146 11.916
davon aus Lieferungen und Leistungen 3.399 4.778
davon sonstige Vermögensgegenstände 7.747 7.138
davon gegen Gesellschafter 9.925 8.196
Sonstige Vermögensgegenstände 91 161
FORDERUNGEN 11.237 12.077
(2) RÜCKSTELLUNGEN
Rückstellungen für Pensionen u. ähnliche Verpflichtungen 2.786 2.057
Steuerrückstellungen 388 198
Sonstige Rückstellungen 3.421 3.458
davon Personalrückstellungen 1.890 1.539
davon für ausstehende Rechnungen 1.448 1.901
RÜCKSTELLUNGEN 6.595 5.713
(3) VERBINDLICHKEITEN
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 5 0
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 5 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 401 716
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 401 716
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.174 4.081
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.645 1.749
davon sonstige Verbindlichkeiten 529 2.332
davon gegenüber Gesellschafter 543 2.332
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 2.174 4.081
Sonstige Verbindlichkeiten 118 146
davon aus Steuern 117 125
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0 15
davon Restlaufzeit bis zu 1 Jahr 118 146
VERBINDLICHKEITEN 2.698 4.943

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

2023 2022
TEUR TEUR
(4) UMSATZERLÖSE
Europa 30.574 28.727
davon Deutschland 30.574 28.727
30.574 28.727
davon verbundene Unternehmen 30.574 28.723
UMSATZERLÖSE 30.574 28.727
(5) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE 999 668
davon Erträge aus der Währungsumrechnung 191 170
(6) MATERIALAUFWAND
Aufwendungen für bezogene Leistungen 17.143 17.905
MATERIALAUFWAND 17.143 17.905
(7) PERSONALAUFWAND
Löhne und Gehälter 8.081 6.706
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.676 1.189
davon für Altersversorgung 627 309
PERSONALAUFWAND 9.757 7.895
2023 2022
TEUR TEUR
(8) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN 3.952 3.000
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 116 117
(9) FINANZERGEBNIS
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 4 2
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 269 35
davon Zinsanteil in den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 8 0
davon Zinsanteil in den sonstigen Rückstellungen 2 1
davon aus verbundenen Unternehmen 247 31
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108 117
davon Zinsanteil in den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 2 89
davon Zinsanteil in den sonstigen Rückstellungen 3 2
davon an verbundene Unternehmen 100 11
FINANZERGEBNIS 165 -80
(10) STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG 253 134
davon latenter Steuerertrag -197 -91

IV. ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS

in TEUR

ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
Sonstige Ausleihungen 29 78 58 49
Finanzanlagen 29 78 58 49
ANLAGEVERMÖGEN 29 78 58 49
ABSCHREIBUNGEN
Stand 01.01.2023 lfd. Jahr auf Abgänge Stand 31.12.2023
Sonstige Ausleihungen 0 0 0 0
Finanzanlagen 0 0 0 0
ANLAGEVERMÖGEN 0 0 0 0
BUCHWERT
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
Sonstige Ausleihungen 49 29
Finanzanlagen 49 29
ANLAGEVERMÖGEN 49 29

V. ERGÄNZENDE ANGABEN

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars wird aufgrund der Befreiung gemäß § 285 Nr. 17 HGB verzichtet.

Nachtragsbericht

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind nach unserem Kenntnisstand keine Vorgänge eingetreten, die für die Gesellschaft von besonderer Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.

Geschäftsführung

 

Michael Schmelmer

 

Mitglied der Unternehmensleitung, Finanzen & Konzernfunktionen (bis 30.04.2024),

 

Stellvertretender Vorsitzender der Unternehmensleitung, Konzernfunktionen (ab 01.05.2024) *

Markus Schümmelfeder

 

Leiter Corporate Division Information Technology

* gemäß Aufsichtsratsbeschluss der Boehringer AG vom 7. September 2023

Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird unter Berücksichtigung der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Beschäftigte

Durchschnittlicher Personalbestand 2023 2022
Administration 69 59

Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der obersten Muttergesellschaft C.H. Boehringer Sohn AG & Co. KG, Ingelheim am Rhein (kleinster und größter Konsolidierungskreis) einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht werden an die das Unternehmensregister führende Stelle übermittelt.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von 633.296,39 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Ingelheim am Rhein, den 23. Februar 2024

Michael Schmelmer

Markus Schümmelfeder

LAGEBERICHT

GRUNDLAGEN

Die BI X GmbH (im Folgenden kurz "BIX" genannt) bietet als internes digitales Labor Dienstleistungen zu digitalen Initiativen und Lösungen für den Unternehmensverbund Boehringer Ingelheim an. Die Dienstleistungen beinhalten alle notwendigen Schritte, von der Untersuchung von Kundenwünschen und der Entwicklung von Ideen, über Konzeptstudien und die Entwicklung von Prototypen, bis hin zur Programmierung der Software.

Im Jahr 2023 wurde die Entwicklung und Zulassung von Software-Medizinprodukten weiter ausgebaut. Weiterhin war das Jahr geprägt durch Innovationen und Durchbrüche, in dem wir zahlreiche Neuentwicklungen und Machbarkeitsstudien durchgeführt haben, allen voran basierend auf Generativer Künstlicher Intelligenz.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 wurde die globale Wirtschaft erneut mit großen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Nach einer starken wirtschaftlichen Erholung zu Beginn des Jahres, begünstigt durch sinkende Energiepreise sowie gelockerte COVID-19 Regulierungen in China, reduzierten sich die Wachstumserwartungen zur Jahresmitte auf ein moderates Niveau. Laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) verringerte sich das globale Wirtschaftswachstum von + 3,5 % im Jahr 2022 auf + 3,1 % im Jahr 2023. Der Rückgang im Wirtschaftswachstum und die schleppende Erholung resultieren aus verschiedenen Faktoren. Positiv wirkte, dass die direkt mit der COVID-19 Pandemie verbundenen Auswirkungen weitestgehend überwunden wurden. Im Mai 2023 hob die Weltgesundheitsorganisation (WHO) den weltweiten Corona Gesundheitsnotstand auf. Nach den Auswertungen des IWF haben sich die stark beeinträchtigten Lieferketten weitestgehend wieder normalisiert - sowohl die Lieferkosten als auch die Lieferzeiten konnten das Niveau vor der Pandemie wieder erreichen. Belastend wirkten dagegen die noch vorhandenen Langzeitfolgen der COVID-19 Pandemie und die andauernden Kriege in der Ukraine und in Israel. Zudem beeinflussten konjunkturelle Maßnahmen, wie die Straffung der Geldpolitik zur Eindämmung der Inflation und die Rücknahme von steuerlichen Unterstützungen, die globale Wirtschaftsleistung. Darüber hinaus sorgten steigende geopolitische Spannungen und Konflikte für eine größere Unsicherheit.

Das reale Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) in der Europäischen Union (EU) fiel in den ersten drei Quartalen 2023 ernüchternd aus, da die zwar rückläufige, jedoch immer noch hohe Inflation, eine straffere Geldpolitik und eine schwache Auslandsnachfrage dies begünstigen. Aufgrund eines unsicheren Konsumklimas ist nicht von einer Steigerung im vierten Quartal auszugehen. Für das Jahr 2023 wird aktuell ein BIP-Wachstum von 0,6 % (2024 voraussichtlich 1,3 %) erwartet.

Das reale BIP der deutschen Wirtschaft gab im Geschäftsjahr 2023 um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr nach. Dies geschah ebenfalls aufgrund der im vorherigen Absatz für die EU genannten Gründe sowie bedingt durch rückläufige Konsumausgaben.

Der globale Pharmamarkt wuchs im vergangenen Jahr auf über 1,28 Billionen EUR, was einer durchschnittlichen Wachstumsrate von + 8 % über die letzten fünf Jahre entspricht (Quelle: IQVIA). Im Vergleich zu anderen Branchen ist der Pharmamarkt langfristig von der Leistungskraft der Volkswirtschaft und insbesondere den Demografien der Gesellschaften geprägt. Dementsprechend erwartet IQVIA in den kommenden Jahren bis 2027 das stärkste Wachstum des Gesamtvolumens an Medikamenten in den Gebieten Lateinamerika, Asien und Afrika. Dies ist auf das vergleichsweise höhere Bevölkerungswachstum sowie den verbesserten Zugang zu medizinischer Versorgung in diesen Ländern zurückzuführen. In Nordamerika und Europa wird hingegen ein moderateres Wachstum des Medikamentenvolumens prognostiziert.

Geschäftsverlauf

Die Auftragslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr positiv entwickelt. Aufgrund des Anstiegs des Geschäftes mit verbundenen Unternehmen in der Entwicklung von Medical Device Software konnte der Umsatz von 28,7 Mio. EUR im Jahr 2022 auf 30,6 Mio. EUR im Geschäftsjahr 2023 gesteigert werden, womit die Erwartungen aus dem Vorjahr übertroffen werden konnten.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme beläuft sich auf 12,0 Mio. EUR (Vorjahr: 12,8 Mio. EUR). Der leichte Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert wird insbesondere verursacht durch niedrigere Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Aufgrund des Rückgangs der Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 16,1 % auf 22,4 % erhöht. Die Erhöhung des Eigenkapitals um 0,6 Mio. EUR auf 2,7 Mio. EUR ist ausschließlich auf den Jahresüberschuss des Berichtsjahres zurückzuführen.

Die Liquidität der Gesellschaft ist durch die kurzfristig zur Verfügung stehenden Mittel aus dem Cash- Pool mit der Boehringer Ingelheim Corporate Center GmbH gesichert. Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft besteht aus kurzfristigen Cash-Pool-Forderungen in Höhe von 7,6 Mio. EUR, denen kurzfristige Cash-Pool-Verbindlichkeiten in Höhe von 0,5 Mio. EUR gegenüber stehen. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtszeitraum jederzeit gegeben.

Mit einem Anstieg um 2,1 Mio. EUR auf 30,9 Mio. EUR haben sich die betrieblichen Aufwendungen im Jahr 2023 leicht überproportional zu den Erlösen entwickelt. Die Materialaufwendungen liegen mit 17,1 Mio. EUR um 0,8 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert, die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind mit 4,0 Mio. EUR um 1,0 Mio. EUR höher als in 2022. Hierfür hauptsächlich verantwortlich ist ein gestiegener Zukauf von Fremdleistungen. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 27,5 % auf 31,9 %, da die Personalaufwendungen stärker angestiegen sind als die Umsatzerlöse.

Aufgrund der höheren Umsatzerlöse und trotz des leicht überproportionalen Anstiegs der Betriebsaufwendungen liegt das Betriebsergebnis mit 0,7 Mio. EUR leicht über dem Vorjahreswert von 0,6 Mio. EUR und leicht unterhalb der Prognose. Auch der Jahresüberschuss fällt mit 0,6 Mio. EUR durch höhere Zinserträge und trotz leicht gestiegener Steueraufwendungen höher aus als der Vorjahreswert (0,4 Mio. EUR).

Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die BIX im Geschäftsjahr erfolgreich entwickelt hat.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Es ist das Bestreben des Unternehmensverbundes Boehringer Ingelheim, im Rahmen eines ganzheitlichen Risikomanagements bei der Betrachtung der Risiken auch die ihnen gegenüberstehenden Chancen zu berücksichtigen. Das Chancenmanagement beruht auf den Strategien und Zielen des Unternehmensverbundes sowie der einzelnen Geschäfte und operativen Geschäftseinheiten; es ist integraler Bestandteil der konzernweiten Planungs- und Steuerungssysteme. Die Geschäfts- und Funktionsverantwortlichen tragen hierbei die direkte Verantwortung für die frühzeitige und systematische Identifizierung, Analyse und Nutzung von Chancen.

Der Unternehmensverbund Boehringer Ingelheim hat ein Risikomanagementsystem implementiert, in das die BIX integriert ist. Dessen Zielsetzung ist es, Risiken so früh wie möglich aufzudecken, zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen auf ein angemessenes Maß zu reduzieren. Die Verantwortungsträger der wesentlichen Geschäfte und Funktionen sind auch in den Prozess der Risikoermittlung und -beurteilung eingebunden. Das konzernweite Risiko- und Informationssystem gewährleistet, dass sämtliche identifizierte Risiken sorgfältig analysiert und bewertet werden. Nach einer entsprechenden Kategorisierung erfolgt die Einleitung von Maßnahmen zum Risikomanagement, deren Umsetzung einer konsequenten Überwachung unterliegt.

Die wesentlichen Risiken für die BIX werden im Folgenden nach Sachkategorien gegliedert einzeln dargestellt. Dabei werden Risiken als "konkret" bezeichnet, wenn sie durch gezieltes Management kontrollierbar erscheinen. Bei den Risiken, die unabhängig von der Eintrittswahrscheinlichkeit selbst durch gezieltes Management nicht vollständig zu kontrollieren sind, wird die Bezeichnung "abstrakt" verwendet.

Chancen und Risiken der Informationstechnologie

Für die BIX als internes digitales Labor werden die vielen laufenden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Unternehmensverbund naturgemäß als Chance betrachtet. Denn in diesem Rahmen besteht in besonderer Weise die Möglichkeit, das in der BIX vorhandene Know-How aus der Entwicklung digitaler Lösungen einzubringen. Eine weitere Chance sehen wir in der zunehmenden Digitalisierung in allen Lebensbereichen, auf deren Grundlage Technologien der BIX auch in der Begleitung des Patienten während der Therapie eingesetzt werden können.

Der Unternehmensverbund Boehringer Ingelheim und somit auch die BIX nutzt globale, vernetzte IT-Systeme in elementaren Bereichen zur Ausführung von Geschäfts- und Produktionsprozessen sowie zur internen und externen Kommunikation. Dabei kommen auch cloudbasierte Systeme sowie Dienstleistungen durch Dritte zur Anwendung. Mit Hilfe dieser Systeme werden vertrauliche sowie persönliche Daten verarbeitet, gespeichert und übermittelt. Daher kommen der Verfügbarkeit, Integrität und Vertraulichkeit der Systeme sowie der verarbeiteten Daten eine hohe Bedeutung zu.

Externe Cyber-Attacken oder Manipulation von Systemen können zum Verlust von Informationen und Know-how sowie zu vorübergehenden Unterbrechungen von Geschäfts- und Produktionsprozessen führen. Durch sich stetig verändernde globale Bedingungen sowie sich häufende Cyber-Angriffe wird dieses Risiko als konkret und hoch eingestuft.

In den letzten Jahren ist das Risiko solcher Bedrohungen und Attacken gestiegen, da das virtuelle Arbeiten von zu Hause zunehmend genutzt wird, und die Mitarbeitenden so in weniger sichereren IT- Umgebungen auf sensible Daten zugreifen können.

Boehringer Ingelheim begegnet diesem Risiko durch kontinuierliche IT-Prozessanalyse und -verbesserung sowie durch weitere präventive und reaktive Maßnahmen. Dies dient dazu, aktuelle Bedrohungen zu erkennen, abzuwehren und potenzielle Schäden zu minimieren.

Personalrisiken

Der Unternehmensverbund Boehringer Ingelheim und somit auch die BIX ist wie andere Unternehmen dem demografischen Wandel und dem daraus resultierenden Risiko des Fachkräftemangels ausgesetzt. Dieses potenzielle Risiko kann erheblichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit haben. Es ist daher seit Längerem in die langfristige Planung einbezogen und hat dadurch eine strategische Bedeutung. Boehringer Ingelheim begegnet dem Risiko durch ein vielfältiges Personalkonzept, welches im Kontext des weltweiten Personalmanagements auch Chancen für den Konzern bietet. Allen Mitarbeitenden räumen wir unabhängig von Herkunft, Geschlecht und Religion Entwicklungsmöglichkeiten gemäß ihren beruflichen Fähigkeiten, sozialen Kompetenzen, persönlichen Neigungen und ihrer Bereitschaft zu Verantwortung entsprechend den Erfordernissen des Unternehmens ein. Das Risiko wird infolge der beschriebenen Maßnahmen als konkretes und mittleres Risiko angesehen.

Gesamtaussage zur Risikolage

Aus heutiger Sicht sind uns keine Risiken bekannt, die einzeln oder in Wechselwirkung mit anderen Risiken zu einer dauerhaften und bestandsgefährdenden Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage der Gesellschaft führen könnten.

PROGNOSEBERICHT

Für das Jahr 2024 erwarten wir eine Veränderung in unserem Geschäftsumfeld. Die Entwicklung unserer MDS-Produkte wird aufgrund einer Entscheidung des Board of Managing Directors bis auf weiteres ausgesetzt. Diese Entscheidung wurde nicht aufgrund der Qualität der MDS-Produkte getroffen, sondern ist eine strategische Ausrichtung, um sich auf die bevorstehenden Markteinführungen neuer Medikamente zu konzentrieren.

Diese strategische Neuausrichtung wird voraussichtlich Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit haben. Im Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer Verschlechterung der Auftragslage und einem damit einhergehenden Rückgang der bezogenen Leistungen. Daraus resultiert ein entsprechender Rückgang der Umsatzerlöse als signifikanten finanziellen Leistungsindikator für 2024 um etwa 7,0 Mio. EUR auf 23,6 Mio. EUR. Für das Betriebsergebnis gehen wir von einem Rückgang in Höhe von etwa 0,1 Mio. EUR auf 0,6 Mio. EUR aus. Die finanzielle Stabilität der BI X GmbH ist weiterhin gewährleistet.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BI X GmbH, Ingelheim am Rhein

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der BI X GmbH, Ingelheim am Rhein, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der BI X GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 23. Februar 2024

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Bernau, Wirtschaftsprüferin

Kulisch, Wirtschaftsprüfer

Boehringer Ingelheim Corporate Center GmbH, Ingelheim am Rhein, als alleinige Gesellschafterin der Firma

BI X GmbH, Ingelheim am Rhein

fasst durch Abgabe ihrer Unterschrift (§ 48 Abs. 2 GmbH-Gesetz) schriftlich folgenden Beschluss:

1)

Der von den Geschäftsführern aufgestellte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023, bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023, der Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2023 und dem Anhang, wird gemäß § 46 Ziffer 1 GmbH-Gesetz festgestellt und genehmigt.

2)

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von Euro 633.296,39 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

3)

Den Geschäftsführern wird Entlastung erteilt.

4)

Mit der Prüfung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024 wird die KPMG AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Berlin beauftragt.

 

Ingelheim am Rhein, 21. März 2024

Boehringer Ingelheim Corporate Center GmbH

ppa.

F. Hübler

C. Grupp

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