NICKO TOURS GMBHLiquidiert

Mittlerer Pfad 2, 70499 Stuttgart, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 15888
Eingetragen
9.6.1993
Branche
ReiseveranstalterReisebürosErbringung sonstiger reisebezogener Dienstleistungen a. n. g.
Gegenstand
Veranstaltung von Reisen im In- und Ausland.

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Christoph Jennen
seit 9.4.2013
Geschäftsführer
Wiebke Harms
seit 28.3.2013
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

NICKO TOURS GMBH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenentwicklung

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war 2010 von einer deutlichen Erholung geprägt. Das Wirtschaftswachstum (BIP) betrug im Jahr 2010 3,6%, nachdem die Wirtschaftsleistung im Vorjahr 2009 noch um 4,7% eingebrochen war (Quelle Statistisches Bundesamt).

Auch auf dem deutschen Reisemarkt machte sich nach einem schwachen Jahr 2009 mit einem Umsatzrückgang in Höhe von 2,2% im Jahr 2010 wieder Optimismus breit, lag doch das Umsatzwachstum 2010 bei immerhin 2,6% (Quelle DRV "Deutsche Veranstalter 2009 und 2010").

Deutlich freundlicher gestaltete sich die Lage bei den Anbietern von Hochsee-Kreuzfahrten. So wuchs der Umsatz 2010 bei Hochsee-Reisen um 7,2%, im Spezialsegment der Flusskreuzfahrten konnte sogar ein Umsatzplus von 11,3% generiert werden.

Der Nischenmarkt der Flusskreuzfahrten konnte somit im Jahr 2010 die höchsten Zuwächse in der deutschen Touristik vorweisen. Die Reiseform der Flusskreuzfahrten erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit. Das Wachstumspotential scheint auch für die nächsten Jahre noch nicht ausgeschöpft.

Besonders erfreulich ist, dass es den Veranstaltern von Flusskreuzfahrten gelang, deutlich höhere Reisepreise am Markt abzusetzen. Denn dem genannten Umsatzzuwachs von 11,3% steht ein Gästezuwachs von lediglich 9,3% gegenüber. Wenn man weiter berücksichtigt, dass die durchschnittliche Reisedauer sogar rückläufig war - sie ging um 0,5 Tage auf nur noch 7,3 Tage zurück - so errechnet sich im Jahr 2010 ein Durchschnittsreisepreis pro Passagier und Kreuzfahrttag von 150 Euro (Vorjahr 136 Euro).(Quelle: DRV Der Kreuzfahrtenmarkt Deutschland 2010).

2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2.1 Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft war im Jahr 2010 wesentlich geprägt von einem Sondereffekt. Nach der Insolvenz der Deilmann-Flusssparte entschied die Gesellschaft im November 2009 - zu einem späten Zeitpunkt und nachdem der Jahreskatalog 2010 bereits erschienen war - insgesamt 7 ehemalige Deilmann-Flusskreuzfahrtschiffe zu vermarkten.

Zu diesem Zweck wurde ein zweiter Katalog gedruckt. Da das Veranstalter- und Gruppengeschäft zu diesem Zeitpunkt bereits abgeschlossen war, wurde mit erheblichem Werbemitteleinsatz der Vertrieb über die Reisebüros forciert. Da die neu in die Flotte integrierten Schiffe zumeist auch in neuen Fahrtgebieten unterwegs sind (Rhone, Seine, Elbe, Oder, Neckar) war der Kommunikationsaufwand noch größer. Gleichzeitig konnte nicko tours seine Position im Reisebüro-Vertrieb deutlich verbessern.

Angesichts dieser Herausforderung sind die Ergebnisse der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2010 durchaus beachtlich:

So konnte der nicko tours Umsatz 2010 um 34% gesteigert werden (Gesamtmarkt Flussreisen 11,3%).

Die Gästezahl konnte 2010 um 25% gesteigert werden (Gesamtmarkt Flussreisen 9,3%).

Wie auch in den vergangenen Jahren ist nicko tours stärker als der Gesamtmarkt gewachsen. Durch die Übernahme der 7 Deilmann-Schiffe wuchs die nicko tours Flotte 2010 auf nun 30 Schiffe. Der nicko tours Marktanteil bei Flusskreuzfahrten auf europäischen Flüssen liegt 2010 bei 25%. Damit ist nicko tours deutscher Marktführer für Flussreisen in Europa (Quelle: DRV Der Kreuzfahrtenmarkt 2010 und eigene Quellen).

2.2 Entwicklung der Ertragslage

Erstmals in ihrer Geschichte schloss die Gesellschaft 2010 mit einem negativen operativen Betriebsergebnis ab, da sämtliche Anlaufkosten für die Integration der sieben neuen Schiffe in die nicko tours Flotte aus Eigenmitteln bestritten wurden. Es waren insbesondere drei Faktoren, die die Ertragslage vorübergehend beeinträchtigten:

deutlich erhöhte Werbeaufwendungen,

Preiszugeständnisse zur Auslastungsoptimierung und

letztlich eine suboptimale Kapazitätsauslastung.

Das Jahresergebnis 2010 beträgt - 254 TEUR und hat sich aufgrund der oben genannten Ursachen gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Mio. EUR verschlechtert.

2.3 Entwicklung der Vermögenslage

Das Eigenkapital beträgt 3,4 Mio EUR bzw. 27,3% der Bilanzsumme. Die Verminderung des Eigenkapitals um 1,753 Mio. EUR resultiert aus der Ausschüttung in Höhe von 1,5 Mio. EUR und dem Verlust 2010 in Höhe von 253 TEUR.

2.4 Entwicklung der Finanzlage

Die Liquidität hat sich im laufenden Geschäftsjahr positiv entwickelt. Der Finanzmittelbestand hat sich von 3,9 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,7 Mio. EUR erhöht.

3. Beurteilung und Erläuterung der künftigen Entwicklung

Das Jahr 2011 ist allgemein positiv angelaufen. Alle Zeichen stehen auf Wachstum, gesamtwirtschaftlich wie auch speziell in der Touristik. Auch nicko tours ist sehr gut in die Verkaufssaison 2011 gestartet. Die sieben Deilmann-Schiffe konnten nun erstmals in den Gesamtkatalog nicko tours Flussreisen 2011 integriert und rechtzeitig im Veranstalter- und Gruppenverkauf angeboten werden. Ende März 2011 zeigt sich bereits ein stabiler Trend, der auf einen sehr positiven Geschäftsverlauf 2011 hindeutet:

Die Werbeaufwendungen konnten im Verhältnis zum Umsatz deutlich reduziert werden.

Es wurden durchweg höhere Reisepreise am Markt durchgesetzt.

Die Auslastung konnte gerade bei den neuen Schiffen deutlich verbessert werden.

Sollte sich dieser positive Trend im gesamten Geschäftsjahr 2011 fortsetzen, ist mit einem deutlich positiven Ergebnis zu rechnen, das zumindest wieder auf dem Niveau der Vorjahre liegen wird.

4. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Da das Produkt Flusskreuzfahrt perfekt auf die Bedürfnisse der Zielgruppe 60 Plus abgestimmt ist, wird das Interesse an dieser Art zu reisen im Zuge der bekannten demografischen Entwicklung in Europa weiter steigen.

Die zuletzt deutlich gestiegenen Energiekosten führen auch zu einer Preissteigerung bei den Flussreisen. Im März 2011 musste nicko tours reagieren und einen Teil der Kostensteigerung über eine Preiserhöhung an die Kunden weiterreichen. Diese nachvollziehbare und notwendige Preiserhöhung wurde von den Kunden mit nur wenigen Ausnahmen akzeptiert.

Währungskursdifferenzen wie zuletzt die Euro-Schwäche gegenüber einzelnen Auslandswährungen haben auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft praktisch keinen Einfluss. Sämtliche Reedereiverträge sind in Euro abgeschlossen. Auch auf der Verkaufsseite wird ausschließlich in Euro fakturiert. Eine Ausnahme stellt das China-Geschäft dar: Es besteht ein Reedereivertrag in der chinesischer Währung RMB. Allerdings werden hier auch 90% der Verkäufe in RMB abgewickelt.

Umsatzausfälle durch Naturkatastrophen oder ungünstige Pegelstände der Flüsse können sich auf das Ergebnis negativ auswirken. Allerdings belaufen sich diese Ausfälle im Durchschnitt auf nicht mehr als 1-2% des Jahresumsatzes. Vielfach buchen die betroffenen Passagiere auch auf andere Routen um, sodass sich der Umsatzausfall noch reduziert. Hier erweist sich die breite Produktpalette des Hauses als entscheidender Vorteil.

Politische Entwicklungen wirken sich ebenfalls auf das Buchungsverhalten der Gäste aus. So ist zu Jahresbeginn 2011 der Tourismus in Nordafrika zusammengebrochen. Davon betroffen waren auch die Nilkreuzfahrten der Gesellschaft. Während der Sommersaison bietet nicko tours das Zielgebiet nicht an. Für den Winter 2011/2012 wird allgemein eine Erholung des Ägyptengeschäfts erwartet.

Um Abhängigkeiten von einzelnen Vertriebspartnern zu vermeiden und letztlich auch um die Vertriebskosten zu senken, setzt die Gesellschaft den Umbau im Vertriebsmix konsequent fort. Im Geschäftsjahr 2010 konnte der Anteil der über fremde Veranstalter verkauften Reisen wiederum deutlich reduziert werden zugunsten der Verkäufe über Reisebüro-Agenturen. Im Geschäftsjahr 2010 konnten die deutschen Reisebüros 72,5% mehr nicko tours Umsatz verbuchen. Im laufenden Geschäftsjahr 2011 (Stand 31. März) liegt der Umsatzzuwachs in den deutschen Reisebüros wieder bei 40%.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

 

Stuttgart, 31. März 2011

nicko tours GmbH

Ekkehard Beller, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.080.925,00 525.147,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 542.767,00 28.326,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 542.767,00 28.326,00
II. Sachanlagen 538.158,00 496.821,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.158,00 496.821,00
B. Umlaufvermögen 10.579.972,60 9.437.634,68
I. Vorräte 675.014,40 895.972,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.604.470,03 3.810.045,44
1. sonstige Vermögensgegenstände 3.604.470,03 3.810.045,44
III. Wertpapiere 608.744,00 801.000,00
1. sonstige Wertpapiere 608.744,00 801.000,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.691.744,17 3.930.616,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 738.123,97 524.000,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 12.399.021,57 10.486.781,68

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 3.389.510,49 5.143.075,95
I. gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 3.591.075,95 2.705.814,58
III. Jahresfehlbetrag 253.565,46 -2.385.261,37
B. Rückstellungen 677.940,83 839.422,00
C. Verbindlichkeiten 8.331.570,25 4.504.283,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 555,00 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 8.331.015,25 4.504.283,73
Bilanzsumme, Summe Passiva 12.399.021,57 10.486.781,68

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 19.315.969,50 15.575.205,89
2. Personalaufwand 2.693.217,01 2.118.341,30
a) Löhne und Gehälter 2.240.171,94 1.766.342,25
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 453.045,07 351.999,05
davon für Altersversorgung 5.985,85 4.139,86
3. Abschreibungen 190.587,98 127.783,97
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 190.587,98 127.783,97
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 16.793.342,38 9.963.939,07
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 0,00 667,29
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 72.202,74 118.155,98
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.555,48 33.096,13
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -292.530,61 3.450.201,40
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -40.952,17 1.051.054,06
9. sonstige Steuern 1.987,02 13.885,97
10. Jahresfehlbetrag 253.565,46 -2.385.261,37

Anhang

Allgmeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetztes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 und 2 HGB.

Die Gewinn-und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrentzer Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger linearer oder degressiver Abschreibung, entsprechend steuerlicher Nutzungsdauern, angesetzt.

Geringwertige bewegliche Anlagegegenstände mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als 150,00 € bis 1.000,00 € wurden in den Vorjahren in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und in den Jahren des Zugangs sowie den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Im Berichtszeitraum erfolgte kein Neuzugang zum Sammelposten.

Die Bewertung der Warenbestände erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und - preismiderungen bzw. zum niedrigen beizulegenden Wert.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Ausfallrisiken bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlusstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgte mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen/-verbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag gegebenenfalls niedrigeren/höheren Stichtagskurs.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Umlaufvermögen

Von den sonstigen Vermögensgegenständen waren T€ 1.208 (VJ T€ 2.943) mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 6 enthalten.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Aufbewahrungskosten, Urlaubsverpflichtungen, ein Kundenbindungsprogramm sowie Versicherungen. Derzeit sind diverse steuerliche Betriebsprüfungen anhängig. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass künftige Ergebnisse durch Steuernachzahlungen materiell belastet werden. Eine Rückstellung für die Betriebsprüfungen wurde nicht gebildet.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB

Es bestehen Bürgschaften und Garantieverpflichtungen für Darlehen Dritter Gesellschaften gegenüber Banken in Höhe von 30,2 Mio.€. Es handelt sich im Wesentlichen um Erfüllungsgarantien des Reiseveranstalters bei den Schiffsbau finanzierenden Banken. Die Unternehmen zu deren Gunsten Bürgschaftsverpflichtungen eingegangen wurden, kommen den ihnen obliegenden Verpflichtungen entsprechend den vertraglichen Vereinbarungen nach. Derzeit liegen keine Tatsachen vor, die auf eine Inanspruchnahme aus den gewährten Bürgschaften hindeuten könnten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 HGB

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Charterverträgen sowie Leasingverpflichtungen im Gesamtbetrag von 74,7 Mio.€. Des Weiteren wurden Fest- und Termingelder in Höhe von 534 T€ im Rahmen branchenüblicher Sicherheitsleistungen abgetreten.

Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn-und Verlustrechnung

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde unter Bezug auf § 288 Abs. 2 HBG unterlassen.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen

Im Jahresergebnis sind aperiodische Erträge in Höhe von 132 T€ sowie aperiodische Aufwendungen in Höhe von 243T€ enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die in der GuV ausgewiesenen Erträge aus Steuern vom Einkommen und Ertrag resultieren im Wesentlichen aus dem körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag nach 2009.

Sonstige Angaben

Personalstand

Die Gesamtzahl der durchschnilttlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt gem. § 285 Nr. 7 HGB 68 Mitarbeiter.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens - unverändert- geführt durch

Herr Ekkehard Beller.

Die Angabe der Vergütung der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Anlagespiegel vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010

  Anschaffungskosten
  1. Januar 2010
Zugänge
Abgänge
31. Dezember 2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 173.047,37 565.439,38   738.486,75
II. Sachanlagen        
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 740.655,31 180.932,60 -7.557,45 914.030,46
  913.702,68 746.371,98 -7.557,45 1.652.517,21
  Abschreibungen
  kumuliert
Wirtschaftsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 195.719,75 50.998,38
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 375.872,46 139.589,60
  571.592,21 190.587,98
  Buchwert
  31. Dezember 2010
31. Dezember 2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 542.767,00 28.326,00
II. Sachanlagen    
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 538.158,00 496.821,00
  1.080.925,00 525.147,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.11.2011 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks und Schlussbemerkung

Wir haben den Jahresabschluss und den Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010 der nicko tours GmbH, Stuttgart in der Fassung der Anlagen I bis IV den folgenden unter dem 04. August 2011 unterzeichneten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang- unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der nicko tours GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstelllung von Jahrsabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der geseztlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten, deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahrsabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie die Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der geseztlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahrsabschluss und vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar".

 

Heilbronn, den 04. August 2011

BWO Prüfung und Beratung GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Tominski, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

10 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.