PTM Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wilfried- Hartmut Müller seit 17.10.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Brödler Beteiligungs GmbH | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PTM GmbHNaurothJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die PTM GmbH ist ein renommierter Zulieferer der Automobilindustrie. Stanz-, Zieh- und Pressteile bis 1000 to Presskraft aus allen gängigen und hochfesten Stahlgüten sowie aus Aluminium gehören ebenso wie Schweiß- und Montagebaugruppen zum Produktportfolio der PTM GmbH. An den Standorten Deutschland und Tschechien wird als OEM- und 1st Trier Lieferant ein umfassendes Leistungsspektrum angeboten. 2. Forschung und Entwicklung Die Forschung und Entwicklungsaktivitäten von PTM sind auf das Bewahren der Wettbewerbsfähigkeit und die Bedürfnisse unserer Kunden ausgerichtet. Daher orientiert sich die F&E Strategie die Marktstellung zu erweitern und die operativen Bereiche auf eine zukunftsfähige, nachhaltige Basis auszubauen. Es ist unser Ziel, eine maßgeschneiderte Lösung zur Herstellung der Produkte unserer Kunden anzubieten. Hierauf richten wir unsere Kernkompetenz aus. Neue Materialien, die besonders zur Gewichtsreduzierung und somit zur Emissionsverringerung beitragen stehen im Focus. Um unsere anspruchsvollen Ziele zu erreichen, nutzen wir neben den eigenen F&E-Ressourcen auch intensiv das Know- how von Lieferanten. Unser enges Zusammenwirken mit den Automobilherstellern, den Systemhersteller und weiteren Entwicklungspartnern bildet dabei die Grundlage für unsere Innovationen, die unseren Erfolg sicherstellen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Eine merkliche Verlangsamung der Wachstumsdynamik in den Industrieländern sowie weiterhin enttäuschende konjunkturelle Entwicklung in den Schwellenländern ist im Geschäftsjahr 2016 ursächlich für den geringsten Wachstum der Weltwirtschaft nach der Finanzkrise 2009. Auch wenn sich die Rohstoffpreise im Jahresverlauf leicht erholten, litten die rohstoffexportierenden Volkswirtschaften unter dem niedrigen Preisniveau. Die chinesische Wirtschaft konnte nicht an die Dynamik der vergangenen Jahre anschließen. Auf den internationalen Automobilmärkten setzte sich der leicht positive Trend aus dem Vorjahr auch 2016 fort. Weltweit legte die Zahl der Zulassungen von Kraftfahrzeugen zu. Im chinesischen Automobilmarkt wies die Anzahl der PKW- Neuzulassungen nochmals eine Steigerung aus. Die US-Wirtschaft verlor 2016 an Schwung, dennoch verzeichnete die USA ein leichtes Wachstum. In Südamerika ist Brasilien das zweite Jahr in Folge von einer Rezession getrieben. Die Wirtschaftsleistung ging zurück. Im nordamerikanischen Automobilmarkt konnte nur ein leichter Anstieg der Neuzulassungen gegenüber dem Vorjahr verzeichnet werden. In Westeuropa lag das Wirtschaftswachstum unter Vorjahresniveau. Die Auswirkungen des Brexit- Referendums in Großbritannien machten sich in der zweiten Jahreshälfte bemerkbar. Verunsicherung auf den Finanzmärkten sowie getrübte Konjunkturaussichten waren die unmittelbaren Folgen. Im zentraleuropäischen Automobilmarkt stieg die Nachfrage an Fahrzeugen zum Vorjahr an. In Deutschland wuchs die Wirtschaft nicht zuletzt durch den starken Export. Die deutsche Volkswirtschaft konnte mit einer positiven Wachstumsrate erneut ein recht erfolgreiches Jahr verbuchen. Die Automobilhersteller verzeichneten einen Anstieg der Zulassungszahlen. 2. Darstellung des Geschäftsverlaufs Im Jahr 2016 lag der Konzernumsatz mit 48,7 Mio. Euro unter dem Vorjahresniveau von 51,0 Mio. Euro. Dies ist dem Auslauf von Fahrzeugen sowie Neuanläufen geschuldet. Der Umsatz der PTM GmbH war hierbei im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht rückläufig. Während des Geschäftsjahrs 2016 haben wir Maßnahmen eingeleitet, um mit einer schlankeren, verstärkt auf unsere Ziele ausgerichteten Organisation ins angelaufene Jahr zu gehen. Durch gezielte Akquise konnte der Vertrieb das Kundenportfolio ausbauen. Maßnahmen in der Produktion und in den Logistischen Abläufen soll unsere Produktivität und Profitabilität steigern. a. Umsatz- und Auftragsentwicklung Der Umsatz der PTM GmbH lag im Geschäftsjahr 2016 mit 42,5 Mio. Euro innerhalb unserer Planung. Der Auftragsbestand der Produktionsteile liegt im laufenden Geschäftsjahr auf Vorjahresniveau. b. Produktion Die Produktion von PTM unterliegt fortlaufenden Entwicklung und Implementierung von Initiativen zur Kostensenkung, Steigerung der Erlöse, Effizienzverbesserung und die Ausnutzung von Synergieeffekten. Unsere Produktionsstätten liegen in Nauroth/Rheinland-Pfalz und Sinn-Fleisbach/Hessen. Im tschechischen Tochterunternehmen, der PTM s.r.o., werden hauptsächlich Baugruppen mit den unterschiedlichsten Verbindungstechnologien gefertigt. Stanz-, Press- und Ziehteile mit einen Presskraft von 800 to gehören ebenso zum Portfolio. c. Beschaffung Die Beschaffung von PTM konzentriert sich kontinuierlich den Einkauf von Rohmaterial und Zukaufteilen zu optimieren. Im Focus stehen hier die Verbesserung der Lieferqualität sowie die Wettbewerbsfähigkeit durch Einsparungen zu stärken. Ziel der Beschaffung ist es, dass effektivste Lieferantennetzwerk zu schaffen um damit zum Unternehmenserfolg beizutragen. Langjährige und enge Lieferbeziehungen tragen zur Sicherstellung der Versorgung unserer Werke bei. Gegen die Volatilität von Rohmaterialpreisen sichert sich PTM durch den Abschluss von Laufzeitverträgen ab, die kurzfristige Risiken der Versorgung und Preisschwankungen besser kalkulierbar machen. d. Investitionen Im Geschäftsjahr 2016 wurden T€ 346 in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investiert. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen beliefen sich im Jahr 2016 auf T€ 542. e. Finanzierungsmaßnahmen Die Finanzierung der Investitionen in Sachanlagen erfolgte aus dem operativen Cashflow. f. Personal- und Sozialbereich Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind die tragenden Säulen für den Erfolg von PTM. Dem individuellen Qualitätsbedarf entsprechend, wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr unseren Mitarbeitern interne und externe Qualifizierungs- und Weiterbildungsmaßnahmen geboten um die fachliche Kompetenz weiter aufzubauen. Im Hinblick auf die Rekrutierung neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden die Personalmarketingmaßnahmen forciert. Im Geschäftsjahr 2016 waren bei der PTM GmbH durchschnittlich 125 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Regelarbeitszeit beträgt 40 Stunden pro Woche. Die Vergütung unserer gewerblichen Mitarbeiter erfolgt im Zeitlohn, wobei anfallende Überstunden ausgezahlt werden. Die Vergütung der Angestellten erfolgt durch feste Monatsgehaltszahlungen. Freiwillige Leistungen wie Weihnachts- und Urlaubsgeld wurden gezahlt. Der Arbeitsschutz obliegt der Berufsgenossenschaft Holz und Metall. g. Umweltschutz Auch im Jahr 2016 hat PTM kontinuierlich an der Reduzierung des Energieverbrauchs gearbeitet. In unseren Herstellungsprozessen wird bewusst auf den Einsatz von Rohstoffen geachtet. Die Fahrzeugflotte wurde darauf ausgerichtet, unsere PKW mit effizienteren Verbrennungsmotoren auszustatten. So konnte der Kraftstoffverbrauch und Emissionen verringert werden. Um Abfälle von vornherein zu vermeiden, setzen wir auf eine ausgewogene Balance zwischen wirtschaftlichen, ökologischen und sozialem Verhalten. Von der Produktplanung, Entwicklung, Produktion und Logistik stellt sich PTM seiner unternehmerischen Verantwortung. Vermeiden ist besser als entsorgen. Somit ist auch unser Ziel für 2017 die relative Abfallmenge zu reduzieren und unsere Verbrauchsgüter so umwelt- und ressourcenschonend wie möglich einzusetzen. h. Sonstige wichtige Ereignisse und Entwicklungen im Geschäftsjahr Im Mai 2016 wurde Herr Strauch als Geschäftsführer abberufen. 3. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a) Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf T€ 15.910. Davon beträgt das Eigenkapital T€ 11.181. Das Unternehmen ist zum Jahresende 2016 mit einer Eigenkapitalquote, dem Grad der wirtschaftlichen und finanziellen Stabilität des Unternehmens, von 70,3% ausgestattet. Gemessen an der Bilanzsumme beträgt der Anteil des Anlagevermögens 27,7%, der Anteil des Vorratsvermögens 29,4% und der Forderungen 33,7%. b) Finanzlage Die Gesellschaft verfügt über eine gesicherte Finanzstruktur, eine jederzeit ausreichende Liquidität und damit über eine kontinuierlich gesicherte Zahlungsbereitschaft. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets -in der Regel unter Erwirtschaftung von Skontoerträgen- durch schnelle Zahlung erfüllt. Der operative Cashflow der PTM GmbH ist positiv. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich der operative Cashflow um T€ 931 auf T€ 2.966. Die vorhandenen Kreditlinien wurden zum 31. Dezember 2016 nicht in Anspruch genommen. c) Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern belief sich im Geschäftsjahr 2016 auf T€ 639 gegenüber T€ 645 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2016 beträgt T€ 639 bzw. 1,5 % vom Umsatz. Durch Einsparungen im Bereich der sonstigen betrieblichen Aufwendungen konnte trotz rückläufiger Umsatzerlöse ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau erzielt werden. d) Finanzielle Leistungsindikatoren Die bedeutsamsten finanziellen Leistungsindikatoren der PTM GmbH stellen sich in T€ wie folgt dar: Das EBITDA in T€ beträgt:
4. Gesamtaussage Die Gesellschaft verfügt über eine gesicherte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Bedingt durch Kostensenkungen konnte trotz rückläufiger Umsatzerlöse ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau erzielt werden. III. Prognosebericht PTM erwartet für das Jahr 2017 eine weiterhin nur moderate Entwicklung des weltweiten Wirtschaftswachstums, das aber trotz einiger Unsicherheiten das Vorjahresniveau erreichen wird. Geopolitische Unsicherheiten belasten darüber hinaus die Wachstumsaussichten. Die globalen Automobilmärkte werden nach unseren Erwartungen im laufenden Jahr wachsen. In den USA, sowie im Euroraum, rechnen wir in der Automobilindustrie mit einem leichten Zuwachs. Für 2017 besteht das Ziel, trotz der anhaltend unsicheren wirtschaftlichen Lage, das Niveau des Vorjahres zu erreichen. In den Produktionsstandorten werden weiter unsere Initiativen und Maßnahmen zur Steigerung der Leistungsfähigkeit ausgebaut. Unter anderem werden zahlreiche Prozesse modernisiert und so organisiert, dass sie effizient und wettbewerbsfähig sind. Die konsequente Verfolgung und Umsetzung der Auditmaßnahmen dient zur Sicherstellung des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses. PTM ist nach ISO/TS 16949:2002 und DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert. Die fachliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter steht in allen Unternehmensbereichen im Fokus. Qualifizierte Fach- und Führungskräfte sind ein wesentlicher Faktor für langfristigen Erfolg und tragen somit zur Optimierung der Strukturen und Prozesse bei. Dies ist einer der Eckpfeiler unserer Strategie. Für das Jahr 2017 erwarten wir ein hohes Maß an Kontinuität in der Entwicklung unseres Geschäftes. IV. Chancen- und Risikobericht Das PTM Risikomanagement ist darauf angelegt, sich bietende Chancen und drohende Risiken frühzeitig zu identifizieren, sie zu bewerten und durch geeignete Maßnahmen eine erfolgreiche Entwicklung von PTM sicherzustellen. Im Rahmen der von der Geschäftsführung beschlossenen strategischen Unternehmensplanung wird eine detaillierte Planung erarbeitet. Das Risikomanagement ist durch eine Verzahnung mit den Controlling- Prozessen ein wichtiger Bestandteil der Unternehmensführung. Zur Vertiefung werden regelmäßige Führungskreissitzungen durchgeführt, in denen die Analysen und einzelne Planungen der Abteilungen auch im Hinblick auf die Einordnung in die Konzernstrategie erörtert werden. Alle relevanten Faktoren für das Chancen- und Risikomanagement der PTM wie strategische Ausrichtung, sowie Leistungs- und Ergebnisentwicklung werden in die Betrachtung einbezogen. Das Ergebnis ist Grundlage für Entscheidungen zur Ausschöpfung des Chancenpotenzials und Verringerung der Risiken des Unternehmens. Das Erkennen von Chancen und Risiken ist integraler Bestandteil des jeweiligen Prozessmanagements unserer operativen Einheiten. Unter Risiken verstehen wir negative Abweichungen von den geplanten Randbedingungen. PTM ist Risiken unterschiedlichster Art ausgesetzt. Erkenntnisse aus der Wirtschafts- und Finanzkrise der vergangenen Jahre und deren Auswirkung wurden genutzt um Maßnahmen zur Risikominimierung weiter zu optimieren. Die Versorgungssituation und die Preissicherung des Rohmaterials ist für PTM als produzierendes Unternehmen, ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Um die Risiken der Volatilität und Versorgung kalkulierbar zu machen, kommen bei PTM individuelle und tendenziell längerfristige Laufzeitverträge zum Einsatz. Des Weiteren unterliegt der Rohmaterialmarkt der relevanten Materialien fortwährenden Beobachtungen. IT- gestützte Geschäftsprozesse sind Risiken der Informationssicherheit ausgesetzt. Entsprechende Berechtigungskonzepte sowie Zugangsbeschränkungen und den Einsatz einer multiplen Firewall- Strategie schützen vor Missbrauch. Um Ausfallrisiken zu minimieren, sind die zentralen Systeme in zwei Standorten redundant ausgelegt. Durch aktives Monitoring und einer zentralen Verwaltung der relevanten IT- Systeme, sowie regelmäßigen Datensicherungen und praktizierten Desaster Recovery Szenarios, wird das Risiko von Datenverlust und Systemausfällen reduziert. Für 2017 geht PTM von einer gleichbleibenden Weltwirtschaft, eine leichte Steigerung im Automobilmarkt und somit eine insgesamt positive Geschäftsentwicklung aus. Allerdings kann von den beschriebenen Risiken eine Beeinträchtigung der Finanz- und Ertragslage ausgehen. Innerhalb der nächsten Jahre soll daher eine höhere Diversifikation Abhängigkeiten mit Hauptabnehmern reduzieren. Aufgrund der gegenwärtigen Informationen sind für das Unternehmen keine besonderen Risiken ableitbar.
Nauroth, 11. Mai 2017 PTM GmbH Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr 2016Allgemeine AngabenDie PTM GmbH hat ihren Sitz in Nauroth und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur (Reg.Nr. HR B 21062). Der vorliegende Jahresabschluss erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar. Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von T€ 44.314 ergeben. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung/Erläuterungen zur Bilanz und GuVDie zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Genossenschaftsanteile sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtiger Anschaffungsnebenkosten bewertet. Beträge in Fremdwährungen sind zum historischen Umrechnungskurs bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Die geleisteten Anzahlungen sind zum Nennbetrag bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Angaben zu einzelnen Posten der BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Es handelt sich um Anteile an verbunden Unternehmen und um Genossenschaftsanteile. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 100 % an der PTM s.r.o. mit Sitz in Planá n.L., Tschechien. Das Eigenkapital der Tochtergesellschaft beträgt am 31.12.2016 T€ 1.312, das Jahresergebnis 2016 T€ 9. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten solche aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 302. In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Latente Steuern Im Vorjahr gebildete aktive latente Steuern auf gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 20 wurden im Jahr 2016 verbraucht. Eigenkapital Das Stammkapital von T€ 1.500 ist mit dem Nennbetrag angesetzt. In der Kapitalrücklage wird eine sonstige Zuzahlung des Gesellschafters ausgewiesen. Im Posten Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 9.040 enthalten. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (T€ 251) und ausstehende Eingangsrechnungen (T€ 257). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Haftungsverhältnisse Die Haftungsverhältnisse gliedern sich wie folgt:
Mit einer Inanspruchnahme ist nicht zu rechnen. Nach meinen Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der Tochtergesellschaft in allen Fällen erfüllt werden. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedert sich wie folgt:
Gewinn und VerlustrechnungIm abgelaufenen Geschäftsjahr sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von T€ 895 für Schadenersatzleistungen angefallen. Diesen stehen außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von T€ 921 gegenüber. Sonstige AngabenArbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten beträgt 125:
Gesamtbezüge Auf sie Angabe der Bezüge der Mitglieder der Geschäftsführung wird gemäß § 286 IV HGB verzichtet. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 31.12.2016 sind folgende Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten: Der Mietvertrag für den Standort Fleisbach wurde gekündigt und endet mit Wirkung zum 31.12.2017. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung beabsichtigt, nach Zustimmung durch die Gesellschafterversammlung, das Jahresergebnis wie folgt zu verwenden:
Mitglieder der Geschäftsführung: Die Mitglieder der Geschäftsführung sind: Herr Frank Cziesla Herr Burkhard Strauch (bis 17. Mai 2016)
Nauroth, den 11. Mai 2017 Frank Cziesla Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersNach dem abschließenden Ergebnis meiner Prüfung habe ich dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2016 (Anlage 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 (Anlage 4) der PTM GmbH unter dem Datum 23. Mai 2017 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der PTM GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei meiner Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gebhardshain, 23. Mai 2017 Klaus Kühn, vereidigter Buchprüfer Anlagenspiegel (brutto)Wertentwicklung
Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 21.6.2017. |
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