BTNG Gesellschaft für Projektentwicklung mbH
Selbe AdresseBauträger für Wohngebäude
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Jörg Böckenholt seit 27.5.2026 | Prokura |
Matthias Ernst Oberem seit 9.2.2024 | Geschäftsführer |
Dieter Peters seit 28.3.2023 | Geschäftsführer |
Manfred Hornig seit 9.3.2018 | Prokura |
Frank Weßels seit 16.10.2014 | Geschäftsführer |
Norbert Kuschel seit 30.5.2014 | Prokura |
Annabell Tenbrink seit 7.11.2012 | Geschäftsführer |
Norbert Mathmann seit 7.11.2012 | Prokura |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
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Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tenbrink ProjektPlan GmbHStadtlohnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens Geschäftsmodell Mit jahrelanger Erfahrung als Generalunternehmer koordinieren wir Prozesse und Projekte im raumbildenden Innenausbau in unterschiedlichen Einrichtungsvorhaben mit dem Schwerpunkt Retail, Office, Gastronomie, Hotelmöbel und Health & Care, national und international. Dabei arbeiten wir mit einer Vielzahl an Spezialist*innen zusammen um als Realisierer die Pläne und Ideen unserer Kund*innen unter konsequenter Einhaltung des vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmens in die Tat umzusetzen. Bei der Umsetzung komplexer Projekte sind Aspekte wie beispielsweise der Brandschutz in unserer Ausführungsplanung ebenso relevant wie die hochanspruchsvollen Leistungen der technischen Gebäudeausrüstung. Auf Kundenwunsch unterstützen wir unsere Kund*innen bereits von der Idee an mit durchdachten Designkonzepten. Als Generalunternehmer koordinieren wir dabei sämtliche Gewerke, national und international und bieten unseren Kunden einen Ansprechpartner und einen Gewährleistungspartner. Dabei agieren wir mit unseren Partnerunternehmen auf Augenhöhe und stellen an sie die gleichen Anforderungen, die wir auch an uns selbst haben: Qualität, Zuverlässigkeit, Termintreue und gute Unternehmenswerte. Schwerpunkt unseres Geschäftsmodells ist es in allen Phasen des Projektes - von der Idee bis zur Eröffnung - unsere Kunden*innen mit Expertise zu beraten und durch detaillierte Planung perfekte Prozesse auf der Baustelle zu gewährleisten. In unserer eigenen Möbelfertigung werden individuelle Kundenwünsche auf höchstem Niveau umgesetzt. Die Just-in-Time-Fertigung und das eigene Engineering der Möbel ermöglicht größtmögliche Flexibilität ab der Stückzahl eins und Detailanpassungen in letzter Minute. Organisatorische Struktur Die Geschäftsbereiche der Tenbrink ProjektPlan GmbH gliedern sich in die Organisationseinheiten Produktion von Möbeln und das Projektmanagement für Generalunternehmerleistungen. Rechtliche Struktur Sitz der Tenbrink ProjektPlan GmbH ist Stadtlohn. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das (preisbereinigte) Bruttoinlandsprodukt in Deutschland ist im Jahr 2023 um 0,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr geschrumpft. Insbesondere die hohen Preise, die steigenden Zinsen, die zu einer ungünstigen Finanzierungslage führten, und die geringe Nachfrage im In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Die Baubranche hat weiterhin mit hohen Baukosten, Fachkräftemangel und ungünstigen Finanzierungsbedingungen zu kämpfen. Obwohl sich die Dynamik in den Preisentwicklungen abgeschwächt hat, da Materialengpässe weitestgehend aufgelöst wurden, kommt es zu einem Nachfragerückgang. Laut HDE (Handelsverband Deutschland) setzte der stationäre Einzelhandel in Deutschland im Jahr 2023 einen Nettoumsatz von 564,9 Milliarden Euro um, dies entspricht einem nominalen Plus von 3,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Für das laufende Jahr 2024 prognostiziert der HDE für den stationären Einzelhandel ein nominales Umsatzplus von 3,6 Prozentzum Vorjahr. Im Fokus des stationären Einzelhandels liegen weiterhin die attraktiven Innenstädte. Zudem bekommen Multichannelkonzepte eine stärkere Bedeutung für die Verbraucher. Durch den demographischen Wandel ist die Nachfrage im Bereich Health & Care stetig steigend. Allerdings war das Transaktionsvolumen von Pflegeimmobilien im Jahr 2023, u.a. getrieben durch gestiegene Zinsen, Bau- und Energiekosten, unterdurchschnittlich. Ebenfalls haben steigende Betreiberkosten, die nicht vollständig an die Kunden weitergegeben werden konnten, die Rendite verschlechtert und für Investoren die Preisfindung schwierig gemacht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, verzeichnete das Gastgewerbe im Vergleich zum Vorjahresmonat Februar 2023 einen Umsatzrückgang von real 1,1 % und nominal ein Plus von 1,8 %. Gegenüber dem Februar 2019, dem Vergleichsmonat vor der Corona-Pandemie, lag der Gastgewerbeumsatz aber real 14,0 % niedriger. Die schwache konjunkturelle Entwicklung hat 2023 erwartungsgemäß deutliche Bremsspuren auf den deutschen Büromärkten hinterlassen. Der Leerstandsanstieg hat sich zum Jahresende fortgesetzt, allerdings hat sich das Tempo im Großteil der Märkte weiter verlangsamt. Ende 2023 beläuft sich das Leerstandsvolumen auf insgesamt 6 Mio. m 2 (+13,4% gegenüber Vorjahr). 2. Geschäftsverlauf und Lage Mit ihrer langjährigen Erfahrung als Generalunternehmer in den o.g. Märkten ist die Tenbrink ProjektPlan GmbH vorwiegend in Deutschland und Westeuropa tätig. Eine schwache Konjunktur in der Baubranche hat direkte Auswirkung auf unsere Geschäftstätigkeit in den Bereichen Office, Health & Care und Gastronomie, wobei die Bereiche Retail und Gastronomie ebenfalls stark von der Nachfrage der Verbraucher und die Entwicklung von zukunftsfähigen Innenstadtkonzepten abhängig ist. Mit einem Umsatz von 18.195 T€ (Vorjahr 23.369 T€) und einem Ergebnis von 723 T€ (Vorjahr 631 T€) haben wir unsere Budgetziele für 2023 fast erreichen können. Vom Auftragseingang in 2023 in Höhe von ca. 21.600 T€ wird ein Auftragsbestand in Höhe von ca. 10.000 T€ in 2024 überführt (Vorjahr ca. 5.600 T€). In den ersten beiden Quartalen des Jahres 2023 entwickelte sich Auftragseingang gemäß den Erwartungen. Durch weitere Fokussierung auf den Markt für Hotelmöbel, Office, Health & Care und Gastronomie konnten wir zum Ende des Jahres 2023 einige Neukunden gewinnen, die zu einem Auftragseingang von ca. 21.600 T€ führten. Der Auftragsbestand mit 10.000 T€ zu Beginn des Jahres 2024 hat sich gegenüber 2023 5.600 T€ fast verdoppelt. Auch im Jahr 2023 ist der Umsatz mit Retail-Geschäften aus der Textilbranche rückläufig. Ein Teil des Umsatzes konnte mit Neugeschäft aus dem Eventbereich wie Stadiongastronomie und Office aufgefangen werden. Auch der Hotelsektor im Bereich Neubau, sowie die Entwicklung und Umsetzung von Ferienwohnungen hat zur Stabilisierung des Umsatzes beigetragen. a) Ertragslage
Die Tenbrink ProjektPlan GmbH erwirtschaftete 4 % niedrigere Gesamtleistung als im Vorjahr. Der Auftragsbestand beläuft sich per 31.12.2023 auf ca. 10.000 T€ und ist damit um 4.400 T€ höher als zum gleichen Zeitpunkt in 2022 (5.600 T€). Das Betriebsergebnis (Jahresergebnis vor Zinsen, Ertragsteuern und aperiodischen Erträgen/Aufwendungen) beträgt im Geschäftsjahr 2023 759 T€ und ist damit um 129 T€ gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Das im Lagebericht des Vorjahres prognostizierte positive, wenngleich stagnierende Betriebsergebnis für 2023 konnte somit im Kern erreicht werden. Der Zinsaufwand ist gegenüber dem Vorjahr weitgehend unverändert. b) Finanzlage Die Finanzlage ist zufriedenstellend. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (Jahresergebnis zuzüglich Abschreibungen) beträgt im Berichtsjahr 983 T€. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit sowie aus den Kreditlinien können die notwendigen Investitionen finanziert und Zahlungen an Kapitalgeber bedient werden. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von 217 T€. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist auf T€ 874 gesunken. Der Barmittelbestand liegt nahezu unverändert bei T€ 1.549. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steigen - bedingt durch Veränderungen in der Kundenstruktur mit damit einhergehenden Änderungen bei den Zahlungszielen - gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.218) um T€ 1.311 auf T€ 2.529. Die unternehmensinterne durchschnittliche Debitorenlaufzeit beträgt 50 Tage. Das gesamte Eigenkapital beläuft sich zum Ende des Geschäftsjahres auf T€ 2.582. Die Eigenkapitalquote liegt bei 38,5 %. Die vorhandenen Kontokorrentlinien wurden, wie bereits im Vorjahr, nicht beansprucht. Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von T€ 217 vorhanden. In den Rückstellungen sind Rückstellungen für Pensionen in Höhe von T€ 1.016 (Vorjahr T€ 1.050) enthalten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind stichtagsbedingt mit T€ 712 um 50 % höher als das Vorjahresniveau (T€ 473). 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: Umsatzentwicklung und Betriebsergebnis. Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cashflow heran.
Der Umsatz pro Mitarbeiter (jeweils bezogen auf Vollkräfte) betrug im Jahr 2023 T€ 195 p.a. und ist damit 21 T€ niedriger als 2022. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Durch die stabil gute Vermögens- Finanz- und Ertragslage konnten in der Regel im Berichtsjahr 2023 bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisiert werden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Chancen- und Risikobericht Risiken aus operativer Tätigkeit Durch eine sehr breite Kunden- und Marktsegmentstreuung wird das Kundenrisiko in der Tenbrink ProjektPlan GmbH stark reduziert. Neue Kunden wurden im Bereich Gastronomie, Health & Care, Office und Retail gewonnen. Saisonale und konjunkturelle Schwankungen können so aufgefangen werden. Die kontinuierliche Marktbeobachtung ist Basis unserer strategischen Ausrichtung. Über Netzwerke, Veranstaltungen, Presse und persönliche Kontakte bleibt unser Ohr stets am Markt. Alle Beobachtungen werden in der Jahresvertriebsplanung mit aktuellen Megatrends abgeglichen, um strategisch zu erarbeiten, welche Märkte zukunftweisend sind. Die Ergebnisse fließen in die Jahreszielplanung und konkrete Maßnahmen ein. Über externe Strategieberater bleiben wir auf Kurs, erkennen strukturelle Schwächen und beheben diese. Die Just in Time-Fertigung ist zu jedem Zeitpunkt durch redundante EDV-Systeme und Hauptmaschinen gewährleistet. Auch das Risiko aus dem Vorhalten von Lagerbeständen mit kundenspezifischen Fertigmöbeln konnte so reduziert werden. Wir legen großen Wert auf Transparenz. So werden die Kennwerte unseres operativen Tagesgeschäfts in Dashboards dargestellt. Jeder Mitarbeiter hat Einblick in die für ihn relevanten Zahlen. Die genaue Standortbestimmung ermöglicht eine schnelle Analyse und das Gegensteuern bei Problemen. Agile Strukturen und die Ausbildung von Multispezialisten, die auf mehreren Arbeitsplätzen einsetzbar sind, machen uns flexibel und unabhängig. Relevante Informationen über das Unternehmen stellen wir den Mitarbeitern in regelmäßigen Informationsveranstaltungen, monatlichen Newslettern und dem Intranet zeitnah zur Verfügung. Damit stellen wir sicher, dass wir jederzeit gemeinsam an den strategischen und finanziellen Zielen arbeiten. Liquiditätsrisiken, bestehen insbesondere, wenn ganze Konzerne mit großer Anzahl von Filialen in Schwierigkeiten geraten. Aufgrund einer großen Anzahl von Projekten im Jahr (>200) kann das Einzelrisiko allerdings eingegrenzt werden. Aufgrund eines konsequenten Forderungs- und Absicherungsmanagements, sowie Einhaltung von den uns gesetzten Kennzahlen (z.B. max. Umsatzanteil pro Kunde p.a.) und die dadurch entstehende Verteilung des Umsatzes auf mehrere Kunden kann das Einzelrisiko allerdings eingegrenzt werden. Durch permanente Bonitätsprüfungen begrenzen wir Forderungsausfälle. Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn der Financial Covenant für die Bereitstellung von Bürgschaftsvolumen der Tenbrink ProjektPlan GmbH sich verändert. Der Financial Covenant enthält übliche Regelungen, wie z.B. Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen und Kündigungsrechte etc. Allerdings wurde für die Bereitstellung von Bürgschaften Verträge mit weiteren namhaften Versicherern abgeschlossen und der Gesamtrahmen auf mehrere Anbieter verteilt. Ein Lieferantenrisiko im Bereich der Generalunternehmerleistungen ergibt sich aus der starken europaweiten Nachfrage nach Handwerker und Fachfirmen, die in der Lage sind komplexe Projekte auszuführen. Dieses Risiko wird durch den Aufbau des Partnernetzwerks mit Fachfirmen und auch Ingenieur- und Planungsbüros minimiert. Gleichzeitig bleibt es abzuwarten, ob die COVID-19 Pandemie Einfluss auf die Struktur und Anzahl der Partnerfimen im Netzwerk haben wird. Aus den Projekten im internationalen Bereich ergeben sind aufgrund der überwiegend in Euro dotierten Beauftragungen nur geringe Währungsrisiken. Politische Risiken / Marktrisiken Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Der politische Hauptrisikotreiber ist hier der Ukraine-Krieg, der Unsicherheiten auf allen Märkten nach sich zieht und dessen Auswirkungen zum heutigen Tag noch nicht abzuschätzen sind. Rechtliche Risiken Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw. in die Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Chancen Als Generalunternehmer und Hersteller von Einrichtungen für den Retail, die Gastronomie und Hoteleinrichtungen, sowie den Bereichen Health & Care und Office agiert die Tenbrink ProjektPlan GmbH in einem internationalen Wachstumsmarkt. Die Tenbrink ProjektPlan GmbH verfügt aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen, sich an die ständig wechselnden Anforderungen anzupassen, um so von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren. Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten. Die Tenbrink ProjektPlan GmbH ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential. Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt vielfach in Kooperation mit lokalen Netzwerkpartnern. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente und erfolgsversprechende Strategie bewährt. Auch künftig wird die Tenbrink ProjektPlan GmbH diesen bewährten Weg der selektiven Auslandsexpansion weiterverfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen. Die Kernkompetenz der Tenbrink ProjektPlan GmbH liegt in der Generalunternehmerleistung mit eigener Just-in-Time Produktion von Möbeln inklusive der termintreuen Montage und Übergabe. Diese Kompetenz kann auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotential genutzt werden. Solche Märkte werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig geprüft. Schließlich bietet die starke Nachfrage nach Handwerksleistungen in Deutschland erhöhte Perspektiven bei der Erbringung von Dienstleistungen mit einem funktionsfähigen Netzwerk. Die Tenbrink ProjektPlan GmbH versteht sich als verlässlicher Partner der Kunden und Lieferanten. IV. Prognosebericht Die deutsche Wirtschaft arbeitet sich lt. dem ifo Institut langsam aus der Krise. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird demnach in diesem Jahr um 0,4% und im kommenden Jahr um 1,5% zunehmen. Die Inflationsrate wird von 5,9% im Jahr 2023 spürbar auf 2,2% im Jahr 2024 und auf 1,7% im Jahr 2025 zurückgehen und die EZB senkt erstmalig die Leitzinsen zum 12. Juni 2024 um 0,25%. Dennoch bleiben die Kosten, sowohl im Bau und der Renovierung als auch im Betrieb von diversen Geschäftsfeldern hoch. Treiber sind u.a. weiterhin die Energie- und Personalkosten. Auch die Inflation hemmt das Kaufverhalten und damit die Rentabilität des stationären Einzelhandels und der Gastronomie. Durch den Strategiewechsel der letzten Jahre ist die Tenbrink ProjektPlan GmbH insgesamt breiter aufgestellt. Die in 2022 begonnene Verzahnung mit der Schwesterfirma Tenbrink HotelPlan GmbH wurde im Jahr 2023 weiter forciert. Durch die Zusammenlegung von verschiedenen Aufgabenbereichen konnte vor allem bei größeren Projekten auf das notwendige Knowhow und Ressourcen zurückgegriffen werden. Die neu geschaffenen Teamstrukturen weisen sich dabei als vorteilhaft aus, sodass auch die Führung der Teams effizienter erfolgen kann. Marktseitig konnten damit gemeinsam die Geschäftsfelder Office, Health & Care und Gastronomie ausgeweitet werden. Wir werden die in 2023 begonnene Entwicklung einer unternehmensübergreifenden Aufbau- und Ablauforganisation weiter vorantreiben. Das Ziel ist dabei ein effizienter und ressourcenschonender Prozessablauf. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns im vergangenen Geschäftsjahr dazu entscheiden, die bestehende ERP-Software abzulösen. Durch den Zugriff auf eine einheitliche Datenbasis werden Doppelerfassungen vermieden und die einzelnen Prozesse greifen nahtlos ineinander. Datenübertragungen in andere Systeme werden digitalisiert. Dabei unterstützt uns auch entsprechende Software auf den Baustellen zur Erfassung von Daten und digitaler Weiterleitung ins Unternehmen. Bereits im Jahr 2016 haben wir uns das Ziel gesetzt, attraktivster Arbeitgeber im Mittelstand zu werden. Durch konsequente Arbeit an der Zielerreichung wirken wir strategisch den Auswirkungen des Fachkräftemangels entgegen. Umweltrelevante Themen und Nachhaltigkeit haben wir 2023 mit dem Kooperationsprojekt ÖKOPROFIT vorangetrieben. Mit der Auszeichnung mit dem ÖKOPROFIT-Siegel konnten wir im Oktober 2023 das Projekt erfolgreich abschließen. Die Tenbrink ProjektPlan GmbH ist insgesamt gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich auch künftig die Chancen in den Märkten Hotel, Retail, Gastronomie, Health & Care und Office nutzen zu können. Die stetige Weiterentwicklung unserer Leistungsfähigkeit ermöglicht es uns Geschäftsräume von der Demontage, über die gesamte Haustechnik bis zum hochwertigen Innenausbau zu realisieren. Auch die Bedeutung einer eigenen Produktion "Made in Germany" nimmt zu. Damit agieren wir unabhängiger und können flexibel und kurzfristig auf die Wünsche unserer Kunden reagieren. Die Umsatzausweitung innerhalb der nächsten drei Jahre wird auf 5% p.a. geschätzt, wobei durch ein optimiertes Kostenmanagement ein gutes Betriebsergebnis erwartet wird. Dazu haben wir das Vertriebsteam in 2023 mit erfahrenen Spezialisten aus den einzelnen Marktsegmenten verstärkt. Für 2024 erwarten wir durch positive Synergieeffekte, Verbesserung des Kostenmanagements und die Konzentration auf Prozesse ein positives - leicht rückläufiges - Betriebsergebnis mit entsprechender Veränderung der Umsatzrendite. Wir gehen davon aus, das unsere übrigen finanziellen Leistungsindikatoren eine leicht steigende Tendenz zeigen werden. Wir erwarten eine ausgeglichene aber auch stagnierende Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, wobei die Folgen des Krieges in der Ukraine die Situation jederzeit wieder verschärfen können, sodass sich verlässliche Hochrechnungen für das Jahr 2024 nur schwer durchführen lassen. Die Risiken der Inflation, den Mangel an Handwerkern und Fachkräften und die hohen Zinsen können wir unseres Erachtens nach aufgrund von Stammkundenbeziehungen, eines funktionierenden Partnernetzwerkes und einem guten Bekanntheitsgrad im Markt gut auffangen. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31. Dezember 2022 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung des Unternehmens sind aus Sicht der Geschäftsführung jedoch mit dem strategischen Ausbau der weiteren genannten Geschäftsfelder gut. Somit ist nach Einschätzung der Geschäftsführung auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Stadtlohn, den 30.06.2024 Geschäftsführung BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangTenbrink ProjektPlan GmbH, StadtlohnJahresabschluss zum 31. Dezember 2023Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierung- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Gegenstände des Sachanlagevermögens wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände entsprechend den handelsrechtlichen Bestimmungen vorgenommen. Das gemilderte Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung des Anlagevermögens beachtet. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Herstellung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Zweifelhafte Forderungen sind einzelwertberichtigt worden. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde bei der Bewertung des Umlaufvermögens beachtet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die ausgewiesenen Pensionsrückstellungen betragen Euro 1.016.153,00. Die Pensionsrückstellungen wurden auf der Basis folgender Bewertungsgrundlagen gebildet:
Die nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB nicht ausgewiesene Deckungslücke beträgt Euro 7.007,00. Die gemäß § 253 Abs. 6 HGB im Anhang anzugebende Differenz zwischen der Berechnung nach dem durchschnittlichen Zinssatz für 7 Jahre (1,74 %) und dem durchschnittlichen Zinssatz für 10 Jahre (1,82 %) beträgt Euro 10.221,00; der Betrag unterliegt gem. § 253 Abs. 6 HGB der Ausschüttungssperre. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden beibehalten werden. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem in der Anlage I beigefügten Anlagenspiegel. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 660.569,35 (31.12.2022 Euro 657.300,35). Angaben zu Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (§ 265 Abs. 3 HGB) Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von Euro 426.732,16 (31.12.2021 Euro 380.662,26). Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern zum 31.12.2023 in Höhe von Euro 306.564,87 wurden gem. dem in § 274 Abs. 1 Satz 4 HGB normierten Wahlrecht für bestehende steuerliche Verlustvorträge sowie für Wertunterschiede der Handelsbilanz gegenüber der Steuerbilanz - hier im einzelnen Wertansätze bezüglich des Anlagevermögens und der Pensions- und Urlaubsrückstellungen betreffend -, gebildet. Der Betrag ist - zugleich als Gesamtbetrag gemäss § 268 Abs. 8 HGB - neben dem Betrag aus der Anwendung der unterschiedlichen Zinssätze für die Bewertung von Pensionsrückstellung ausschüttungsgesperrt. Sonstige Rückstellungen Sonstige Rückstellungen wurden gebildet für • Gewährleistungen • Urlaubs- und Überstundenansprüche • Aufbewahrungspflichten • Nachlaufende Rechnungen/Kosten • Tantieme- und Prämienverpflichtungen • Berufsgenossenschaftsbeiträge • Rechtstreite Die nach § 285 Nr. 12 HGB wesentlichen Posten sind dabei die Rückstellungen für nachlaufende Rechnungen/Kosten in Höhe von Euro 359.800,00 (Vorjahr Euro 311.750,00), die Rückstellungen für Tantieme- und Prämienverpflichtungen in Höhe von Euro 481.700,00 (Vorjahr: Euro 304.600,00), die Rückstellungen für Urlaubs- und Überstundenansprüche in Höhe von Euro 279.000,00 (Vorjahr: Euro 299.700,00) und die Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von Euro 99.900,00 (Vorjahr: Euro 104.350,00). Abschreibungen auf den Geschäfts- und Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden entsprechend den vorliegenden Bestimmungsfaktoren, insbesondere den Strukturen in Beschaffung, Produktion und Vertrieb sowie dem Ruf und der Marktgeltung 15 Jahre festgelegt. Angaben zu Restlaufzeitvermerken Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr bestehen - wie im Vorjahr - nicht. Die Restlaufzeiten der zum 31.12.2023 bestehenden Verbindlichkeiten und die bestehenden Sicherheiten können dem als Anlage II zum Anhang beigefügten Verbindlichkeitenspiegel entnommen werden. Sonstige Angaben Geschäftsführung Geschäftsführer-in im Geschäftsjahr 2023 waren: Frau Annabell Tenbrink, Betriebswirtin Herr Markus Böckmann, Kaufmann (vom 28.03.2023 bis 08.11.2023) Herr Dieter Peters, Vertriebsmanager (ab dem 28.03.2023) Herr Frank Weßels, Ingenieur Im Geschäftsjahr 2024 ist mit Eintragung vom 09.02.2024 zum weiteren Geschäftsführer bestellt worden: Herr Matthias Ernst Oberem, Kaufmann. Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB. Kredite an Mitglieder der Unternehmensorgane Die Gesellschaft hat an Mitglieder der Unternehmensorgane insgesamt einen Betrag von Euro 12.200,00 als Darlehen gewährt. Die Verzinsung der Ansprüche beträgt 2%, im Übrigen gelten die gesetzlichen Bestimmungen. Angabe der nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften gemäss § 285 Nr. 3 HGB Die Gesellschaft hat die Räumlichkeiten und Flächen, in bzw. auf denen sie ihr Unternehmen betreibt, zur Reduzierung der gebundenen Mittel und zur Steigerung der Flexibilität angemietet. Die Mietlaufzeit der Mietverträge beträgt - mit Ausnahme des Mietvertrages zum Verwaltungsgebäude - in der Regel 1 Jahr; der Mietvertrag zum Verwaltungsgebäude endet frühestens am 1.8.2024, der zukünftige Mietaufwand hieraus für den Zeitraum 1.1.2024 bis 1.8.2024 beträgt Euro 23.100,00. Insgesamt sind im Geschäftsjahr 2023 Mietaufwendungen in Höhe von Euro 310.145,60 angefallen. Die gleichfalls zur Reduzierung der gebundenen Mittel und zur Steigerung der Flexibilität getätigten Leasingaufwendungen für Kraftfahrzeuge betragen im Geschäftsjahr 2023 Euro 166.330,22. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte während des Geschäftsjahres 2023 im Unternehmen durchschnittlich 110 Arbeitnehmer/-innen (ohne Geschäftsführer/-innen), davon 64 kaufmännische Arbeitnehmer/-innen und 46 gewerbliche Arbeitnehmer/-innen. Haftung gem. § 251 HGB Die Gesellschaft haftet für Verbindlichkeiten der Tenbrink HotelPlan GmbH, Stadtlohn, gegenüber der VR-Bank Westmünsterland eG. Zum 31.12.2023 bestand hieraus eine Haftung aus Bürgschaften i.H.v. Euro 1.261.020,09. Nach unseren Erkenntnissen können die zugrunde liegenden Verpflichtungen von der Tenbrink HotelPlan GmbH in allen Fällen erfüllt werden. Mit einer Inanspruchnahme ist aufgrund der geordneten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Tenbrink HotelPlan GmbH nicht zu rechnen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von Euro 723.299,18 auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Unterschrift der Geschäftsführung
Stadtlohn, den 30.06.2024 Annabell Tenbrink Matthias Ernst Oberem Dieter Peters Frank Weßels Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 23.08.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkVorstehender zur Veröffentlichung bestimmter Jahresabschluss nebst Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tenbrink ProjektPlan GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tenbrink ProjektPlan GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tenbrink ProjektPlan GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stadtlohn, den 15. August 2024 BWK
Treuhand GmbH
Nißing, Wirtschaftsprüfer Dr. Werning, Wirtschaftsprüfer |
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