Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 640
Eingetragen
5.9.2003
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenGroßhandel mit pharmazeutischen ErzeugnissenHerstellung von orthopädischen Erzeugnissen
Gegenstand
Die Entwicklung, Herstellung, der Verkauf sowie der Vertrieb von Verbandsstoffen, elastischen und anderen Binden, Bandagen, sowie die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von sonstigen medizinischen und pharmazeutischen Produkten, insbesondere zur Wund- und Heilbehandlung, ferner die Entwicklung, Herstellung, der Verkauf und der Vertrieb von Nahrungsergänzungsmittelprodukten und Kosmetika.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Udo Dr. Möller
seit 12.1.2026
Prokura
Kirsten Neul
seit 12.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (2)

NameAnteil
Laboratoires Urgo SASFRA
100.00%
BTG Industries et Sante SASFRA
0.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Laboratoires Urgo SAS
France
1.299.999 €
100.00%
BTG Industries et Sante SAS
France
1 €
0.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Urgo GmbH

Sulzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Zulassungen sowie entgeltlich erworbene Software 80.142,35 89.474,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 867.483,07 908.645,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 482.542,20 1.350.025,27 398.488,43 1.307.133,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
1.530.167,62 1.496.607,88
B. Umlaufvermögen
1. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 114.493,25 146.021,36
2. Waren 2.514.839,36 2.629.332,61 3.127.719,02 3.273.740,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.426.208,21 5.541.405,05
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 17.023.438,81 18.354.991,65
3. Sonstige Vermögensgegenstände 378.994,71 25.828.641,73 684.701,61 24.581.098,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 157.163,11 397.487,71
28.615.137,45 28.252.326,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten
Sonstige Rechnungsabgrenzungsposten 108.795,50 7.014,63
30.254.100,57 29.755.948,91

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.300.000,00 1.300.000,00
II. Andere Gewinnrücklagen 6.504,15 6.504,15
III. Gewinnvortrag 8.660,01 22.323,03
IV. Jahresüberschuss 16.922.370,58 16.286.336,98
18.237.534,74 17.615.164,16
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 5.768.637,73 5.546.358,24
5.768.637,73 5.546.358,24
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 433.206,90 593.657,76
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.592.937,79 4.980.894,18
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.221.783,41 1.019.874,57
- davon aus Steuern EUR 1.011.580,25 (i. Vj. EUR 681.668,20) -
6.247.928,10 6.594.426,51
30.254.100,57 29.755.948,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 66.436.511,87 65.964.212,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 690.542,65 925.444,03
3. Materialaufwand -7.851.261,25 -8.423.125,88
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -13.210.130,43 -13.594.070,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.453.189,53 -15.663.319,96 -2.484.388,15 -16.078.458,46
- davon für Altersversorgung EUR 254.417,21 (i. Vj. EUR 226.678,35) -
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -296.481,71 -260.715,27
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -20.579.964,90 -21.078.293,04
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 408.444,11 92.630,00
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 339.574,00 (i. Vj. EUR 63.002,00) -
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -7.566,81 -21.077,00
• davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen EUR 7.472,00 (i. Vj. EUR 21.077,00) -
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.205.222,69 -4.825.031,24
10. Ergebnis nach Steuern 16.931.681,31 16.295.585,81
11. Sonstige Steuern -9.310,73 -9.248,83
12. Jahresüberschuss 16.922.370,58 16.286.336,98
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.660,01 22.323,03
14. Bilanzgewinn 16.931.030,59 16.308.660,01

Anhang zum 31. Dezember 2023

A. Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden

(1) Allgemeines

Der Jahresabschluss der Urgo GmbH in Sulzbach, Handelsregister HRB 640 Amtsgericht Saarbrücken, zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungs-legungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanz entspricht dem gesetzlichen Gliederungsschema (§ 266 Abs. 2 und 3 HGB); für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewandt. Es gelten die Regeln für große Kapitalgesellschaften.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenständen, die im Zugangsjahr mit Anschaffungskosten bewertet werden, wird den planmäßigen linearen Abschreibungen eine Nutzungsdauer von drei bis zehn Jahren zugrunde gelegt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige lineare Abschreibungen verringert. Die Abschreibungen werden nach der betriebsgewöhnlichen, technischen und wirtschaftlichen Nutzungsdauer über drei bis zehn Jahre vorgenommen. Anschaffungskostenminderungen wurden abgesetzt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bilanziert. Im Falle voraus-sichtlich dauerhafter Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die Bewertung der Warenvorräte erfolgte zu Einkaufspreisen und soweit erforderlich, unter Beachtung des Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten abzüglich notwendiger Einzelwertberichtigungen bilanziert. Im Einzelnen nicht erkennbaren Risiken wird durch Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages und beinhalten Kostensteigerungen. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit dem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Geschäftsjahre.

Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen passiviert.

Auf fremde Währung lautende kurzfristige Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs der Europäischen Zentralbank zum Abschlussstichtag umgerechnet.

Sofern sich Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen bei Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, ermitteln wir die daraus resultierende zukünftige Steuerbe- oder Entlastung. Eine sich daraus insgesamt ergebende zukünftige Steuerbelastung wird als passive latente Steuer in der Bilanz angesetzt. Ergibt sich insgesamt eine zukünftige Steuerentlastung erfolgt kein Ansatz.

B. Erläuterungen zur Bilanz

(1) Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögenswerte bestehen hauptsächlich aus Produktmarken, Software und EDV-Lizenzen.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus der Darstellung im Anlagenspiegel, der Bestandteil des Anhangs ist und als Anlage beigefügt wurde.

(2) Finanzanlagen

Die Finanzanlagen beinhalten 100% der Anteile an der URGO Verwaltungsgesellschaft mbH, Sulzbach, mit einem Eigenkapital von 100 T€ und einem Jahresfehlbetrag von 3 T€.

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 8.426 T€ (i. Vj. 5.541 T€) .Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betragen 17.023 T€ (i. Vj. 18.355 T€) und betreffen mit 16.802 T€ (i. Vj. 10.691 T€) Forderungen aus dem Cashpool des Konzerns.

(4) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen i. H. v. 5.769 T€ (i. Vj. 5.546 T€) betreffen im Wesentlichen Aufwendungen für Personal, Verkaufsprovisionen, Beratung und Managementkosten sowie noch zu zahlende Kundenboni.

Die Jubiläumsrückstellungen wurden nach der Projected-Unit-Credit-Methode unter Anwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck berechnet. Als Bewertungsannahmen wurden ein Zinssatz von 1,75 %, ein Gehaltstrend von 2,5 % sowie eine Fluktuation von 2,5 % zu Grunde gelegt.

(5) Verbindlichkeiten

Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen mit 4.593 T€ (i. Vj. 4.981 T€) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Davon entfallen 760 T€ (i. Vj. 1.237 T€) auf Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin.

Neben branchenüblichen Eigentumsvorbehalten sind keine weiteren Sicherheiten für Verbindlichkeiten bestellt.

Alle Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig.

(6) Haftungsverhältnisse bestanden am Bilanzstichtag nicht.

(7) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

31.12.2023
fällig in jeweils (in T€) bis 1 Jahr >1 bis 5 Jahre gesamt
aus Miet- und Leasingverträgen einschließlich Haftpflichtversicherung 801 654 1.455
31.12.2022
fällig in jeweils (in T€) bis 1 Jahr >1 bis 5 Jahre gesamt
aus Miet- und Leasingverträgen einschließlich Haftpflichtversicherung 830 622 1.452

(8) Latente Steuern

Die aus Bewertungsdifferenzen bei den sonstigen Rückstellungen resultierenden aktiven latenten Steuern betragen (bei einem Steuersatz von 26,30 %) 65 T€ und wurden auf Grund der Nichtanwendung des Aktivierungswahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(1) Umsatzerlöse (in T€) 2023 2022
Inland 65.816 65.229
Ausland 621 735
66.436 65.964

(2) Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge i. H. v. 691 T€ (i. Vj. 925 T€) beinhalten insbesondere periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (213 TE; i. Vj. 672 T€) . Erträge aus der Währungsumrechnung sind keine angefallen.

(3) Materialaufwand

Es handelt sich ausschließlich um Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für bezogene Waren.

(4) Personalaufwand (in T€) 2023 2022
Löhne und Gehälter 13.210 13.594
Soziale Abgaben 2.199 2.258
Aufwendungen für Altersversorgung 254 227
15.663 16.079

Anzahl der Arbeitnehmer:

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt: 2023 2022
- gewerbliche Arbeitnehmer 15 15
- Angestellte 193 193
208 208

(5) Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 6.205 TE.

D. Sonstige Angaben

(1) Geschäftsführer

Judith Stahlhut, Düsseldorf (ab 01.07.2023)

Dipl.Kauffrau (FH)

Sascha Glanemann, Warendorf (bis 13.02.2023)

Master of Business Administration (MBA)

Javier Camps, Barcelona/Spanien

Industrial Engineering degree

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Satz 1 Nr. 9a HGB wurde auf Grund von § 286 Abs. 4 HGB unterlassen, da nur einer der Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhielt.

(2) Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Die Gesellschaft ist ein Tochterunternehmen der Laboratoires URGO S.A.S., Chenöve/Frankreich, die (für den kleinsten und größten Konzernkreis) einen Konzernabschluss erstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Muttergesellschaft erhältlich.

(3) Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt 40 T€ und betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

(4) Nachtragsbericht

Es ergaben sich keine Ereignisse von besonderer Bedeutung über die zu berichten ist.

 

Sulzbach, den 21.03.2024

Judith Stahlhut, Geschäftsführer

Xavier Camps, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungskosten
1.1.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Zulassungen sowie entgeltlich erworbene Software 540.881,07 38.385,29 121.739,28 457.527,08
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.773.900,72 12.846,14 0,00 3.786.746,86
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.697.563,63 278.810,02 0,00 2.976.373,65
6.471.464,35 291.656,16 0,00 6.763.120,51
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
7.112.345,42 330.041,45 121.739,28 7.320.647,59
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2023 Abschreibungen des Geschäftsjahres Abgänge Afa Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Zulassungen sowie entgeltlich erworbene Software 451.406,83 47.717,18 121.739,28 0,00 377.384,73
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.865.255,51 54.008,28 0,00 0,00 2.919.263,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.299.075,20 194.756,25 0,00 0,00 2.493.831,45
5.164.330,71 248.764,53 0,00 0,00 5.413.095,24
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0.00 0,00 0,00
5.615.737,54 296.481,71 121.739,28 0,00 5.790.479,97
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Zulassungen sowie entgeltlich erworbene Software 80.142,35 89.474,24
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 867.483,07 908.645,21
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 482.542,20 398.488,43
1.350.025,27 1.307.133,64
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 100.000,00 100.000,00
1.530.167,62 1.496.607,88

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

1. GESCHÄFTSVERLAUF

Ergebnis

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 16.922 T€ erzielt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Ergebniserhöhung um +636 T€ (+3,9%). Die Prognose des Vorjahres wurde damit erreicht.

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse der Urgo GmbH (im Folgenden: URGO) betrugen im Geschäftsjahr 2023 66.437 T€. Dies bedeutet gegenüber 2022 eine Steigerung um 473 T€ (+0,7 %). Damit konnte die im Lagebericht 2022 getroffene Prognose erreicht werden.

Die Aktivitäten der URGO erstrecken sich auf drei verschiedene Teilmärkte:

1) Traditionelle Wundversorgung (herkömmliche Pflaster und Verbandstoffe)

2) Hydroaktive Wundversorgung (moderne neutrale und anti-mikrobielle Wundauflagen) und Kompressionstherapie

3) OTC-Markt (freiverkäufliche Apothekenprodukte).

Der Markt der traditionellen Wundversorgung ist von generischen Produkten geprägt und unterliegt damit den Mechanismen des Rabattgeschäftes mit geringen Margen im niedergelassenen und besonders im Kliniksektor. In diesem Teilmarkt steht URGO als mittelständisches Unternehmen im Wettbewerb mit globalen Konzernen wie Smith & Nephew, Mölnlycke, BSN, Coloplast, Hartmann sowie Lohmann & Rauscher.

Der nach wie vor stärkste Bereich für URGO ist der Markt der hydroaktiven Wundversorgung, während die Bereiche der traditionellen Wundversorgung und der OTC-Markt eine untergeordnete Rolle spielen. Der Bereich Kompressionstherapie ist ein Wachstumsbereich.

Die Leistung in der zweiten Jahreshälfte 2023 war bemerkenswert. Der Umsatz wächst im Vergleich zum Vorjahr erneut, was für die Zukunft des Unternehmens sehr positiv ist.

Investitionen

Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Jahr 2023 betrugen 330 T€, gegenüber 314 T€ im Jahr 2022. Der Hauptanteil der Investitionen betrifft neue Hardware.

Forschung, Entwicklung und Innovation

Es gibt keine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten bei der Urgo GmbH.

2. LAGE DER GESELLSCHAFT

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der URGO betrug zum 31.12.2023 30.039T€ im Vergleich zu 29.756 T€ im Vorjahr. Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 zeigt nachstehende prozentuale Anteile an der Bilanzsumme:

Aktiva

- Anlagevermögen 1.530 T€ 5,1 %
- Vorräte 2.629 T€ 8,8 %
- Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie aRAP 25.937 T€ 85,7 %
- Flüssige Mittel 157 T€ 0,5 %

Passiva

- Eigenkapital 18.238 T€ 60,7 %
- Kurzfristige Verbindlichkeiten 6248 T€ 20,7 %
- Rückstellungen 5.769T€ 19,1 %

Die Veränderung der Bilanzsumme ist auf der Aktivseite geprägt durch einen Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultierend aus der Erhöhung des Cash-Pool.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft war auch im Jahr 2023 weiterhin gesichert. Die Urgo GmbH bestritt alle Ausgaben aus Eigenmitteln; Kreditaufnahmen wurden im Geschäftsjahr keine getätigt. Überschüssige Mittel wurden zwecks Optimierung der Finanzierung im Urgo-Konzern in einen Cashpool abgeführt.

Ertragslage

Der Umsatz betrug im aktuellen Geschäftsjahr 66.437 T€ und ist damit um 472 T€ höher als im Geschäftsjahr 2022 (i. Vj. 65.964 T€) Das Kompressionssortiment mit den Produkten UrgoK2 und Urgo K1 war in diesem Jahr mit einem Umsatz von fast 15 Mio. € sehr erfolgreich. Der Umsatz des historischen Produkts UrgoTul hat ebenfalls um +2 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr gesteigert.

Die Kosten für gekaufte Produkte sind dank einer besseren Lagerverwaltung stark um -6,8% gesunken. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Umsatzerlöse) beläuft sich auf 11,8% (im Vorjahr 12,8%).

Darüber hinaus sanken die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 498 T€ aufgrund geringerer Kosten für Tagungen und Honorare.

Die Steueraufwendungen (6.205 T€) sind im Jahr 2023 aufgrund von Rückerstattungen aus der Quellensteuer des Vorjahres (+1.380 T€) stark angestiegen.

Für das abgelaufene Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 16.922 (i. Vj. TEUR 16.286) erzielt. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Ergebniserhöhung um TEUR 636 (+3,90 %).

3. ZUKÜNFTIGE ENTWICKLUNG DER GESELLSCHAFT - CHANCEN UND RISIKEN

Die demografische Entwicklung in Deutschland, verbunden mit dem damit einhergehenden Anstieg an chronischen Erkrankungen wie Diabetes Typ 2 wird einen erhöhten Bedarf an Pflege und Versorgung von Patienten mit chronischen Wunden und Kompressionsbedarfen schaffen. Im Bereich der Kompressionstherapie besteht insgesamt in Deutschland noch ein großes Wachstumspotenzial, denn es werden bei weitem noch nicht alle Patienten adäquat versorgt. Daraus resultierend wird der Bedarf an modernen Wund- und Kompressionstherapien sowie Services aus unserem Hause, die zur Heilung dieser Patienten maßgeblich beitragen, kontinuierlich über die nächsten Jahre ansteigen und damit auch eine erhöhte Umsatzerlösmöglichkeit schaffen.

Mit dem kontinuierlichen medizinischen Fortschritt ist auch eine steigende Lebenserwartung, trotz erhöhter Morbidität, zu erwarten. Damit einhergehend ist auch ein Anstieg von Ausgaben im Gesundheitssystem auf Personal-, Produkt- und Serviceebene vorhersehbar. Im Falle von gesundheitspolitisch bewirkten Kostendämpfungsmaßnahmen besteht für uns immer das Risiko, dass unsere Geschäftsstrategien und -modelle den geänderten Rahmenbedingungen angepasst und optimiert werden müssen. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Seit einigen Jahren gibt es über die Abgrenzungsrichtlinie des GBA zu Verbandmitteln ein gewisses Risiko, dass wirkstoffhaltige Verbandmittel wie silberbeschichtete Wundauflagen nicht mehr erstattet werden. Wir arbeiten an diesen gesundheitspolitischen Themen und steuern mit alternativen Produkten gegen drohende Umsatzverluste in diesem Segment. Wir schätzen das Risiko als gering ein.

Forderungsausfallrisiken werden weiterhin als gering eingeschätzt. Diesen beugen wir weiterhin mit einem Mahnwesen und einem Kunden-Monitoring vor. Fremdwährungsrisiken bestehen nicht. Über den hohen Cash Pool-Bestand und die Einbindung in die gruppenweite Finanzierung bestehen zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts ebenfalls keine Liquiditätsrisiken.

Die Gesellschaft wird anhand des Nettoumsatzwachstums und des Jahresergebnisses gesteuert. Für das Budget 2024 gehen wir von einem erwarteten Nettoumsatzwachstum von ca. 3 Mio. € aus. Das erwartete Ergebnis wird - wie auch schon in 2023 - voraussichtlich in etwa bei 17 Mio € liegen.

 

Sulzbach, den 21.03.2024

Judith Stahlhut, Geschäftsführerin

Xavier CAMPS, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Urgo GmbH, Sulzbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Urgo GmbH, Sulzbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Urgo GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 21. März 2024

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