DESSIXX AG
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lutz Klaus seit 12.12.2014 | Geschäftsführer |
Arnd Henning von Frese von Issendorff seit 12.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Arnd Henning von Frese von Issendorff | 29.26% |
M***** L****** | 20.22% |
| 18.05% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
6 Gesellschafter
GmbH-Struktur
5 von 6 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tungsten Capital Management GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Jahresbilanz zum 31.12.2023der Tungsten Capital Management GmbHFrankfurt am Mainunter Gegenüberstellung der VorjahreszahlenAktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.Januar 2023 bis 31.Dezember 2023unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen
Anlagenspiegel zum 31.12.2023Tungsten Capital Management GmbH Finanzdienstleistungsinstitut, Frankfurt am Main
Handelsrecht ANHANG zum 31. Dezember 2023Tungsten Capital Management GmbHFrankfurt am MainAmtsgericht FrankfurtHRB 77339Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen I. Vorbemerkung Der Jahresabschluss der Tungsten Capital Management GmbH wurde auf Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuch und des Kreditwesengesetzes aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes und der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute zu beachten. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Saldierungsverbot wurde beachtet. Das Anlagevermögen enthält nur Gegenstände, die bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen. Die Wertansätze erfolgten unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind einzeln bewertet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen des Vorjahres. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Bilanzstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden. Zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses sind keine weiteren wertaufhellenden Tatsachen bekannt geworden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,-- wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Forderungen wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die anderen Rückstellungen wurden für alle weiteren bekannten ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. III. Erläuterungen zu einzelnen Positionen in Bilanz und G + V Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig (809 T€.) Die Forderungen an Kunden betreffen Leistungsabrechnungen mit Fälligkeiten von bis zu drei Monaten (350 T€). Die Aktien und nicht festverzinslichen Wertpapiere wurden zur Vermeidung von Negativzinsen angeschafft. Zum Bilanzstichtag sind 405,993 Anteile am Pariton (50 T€) im Depotbestand der FFB. Die sonstigen Forderungen (22 T€) bestehen aus Forderungen aus der Mietkautionszahlung (21 T€) und Forderungen aus dem laufenden Geschäftsbetrieb (1 T€). Sämtliche Forderungen sind innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten (454 T€) betreffen die Weiterleitung von vereinnahmten Provisionen der Fonds in Höhe von (432 T€), die Lohnsteuer aus Dezember (13 T€) und Sozialversicherungsbeiträge (1 T€). Die restlichen Verbindlichkeiten betreffen die laufenden Ausgaben (8 T€). Die anderen Rückstellungen (64 T€) betreffen Bonifikationen (27 T€), rechtsformbedingte Kosten (35 T€) und EDW (2 T€). Das gezeichnete Kapital betrifft das eingezahlte Stammkapital der Gesellschaft. Das Stammkapital wurde in 2015 von € 74.362,-- auf € 95.926,-- erhöht. Die Kapitalrücklage enthält das beim Anteilserwerb gezahlte Aufgeld (70 T€), die Einzahlung des Jahres 2008 (180 T€), das Agio der Anteilseigner Lechner und Willdendorff GmbH (149 T€), das Agio des Anteilseigners Klaus (89 T€) und die Einzahlungen des Jahres 2016 der Anteilseigner Tungsten Capital Management Group GmbH (98 T€), Lechner (67 T€), Willendorff GmbH (67 T€), Klaus (60 T€) und Dr. Henke (8 T€). Die Provisionserträge (2.835 T€) entfallen auf das Fondsmanagement (2.526 T€), Performancefee (29 T€) und die Beratung (280 T€). IV. Ergebnisverwendung und Rücklagenentwicklung Die Geschäftsführung schlägt folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresverlust beträgt T€ 23. Es ergibt sich ein Bilanzverlust von T€ 163, dieser wird vorgetragen. V. Sonstige Pflichtangaben Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Geschäftsführer: Arnd Henning von Frese von Issendorff Lutz Klaus Gesellschafter waren am 31.12.2023 Tungsten Capital Management Group GmbH, Hochstraße 35 - 37, 60313 Frankfurt am Main. Martin Lechner, Singapur Willendorff Holding GmbH, Wien Lutz Klaus, Köln Dr. Christian Henke, Zürich Bezüglich der Angaben zu den Geschäftsführerbezügen wurde von der Erleichterungsregelung des § 286 HGB Gebrauch gemacht. Die laufenden Verpflichtungen der Gesellschaft aus Miet- und Dienstleistungsverträgen betragen 115 T€ pro Jahr. Es waren im Geschäftsjahr durchschnittlich 11 Mitarbeiter neben den Geschäftsführern tätig. Davon waren 3 Mitarbeiter im Verwaltungsbereich und 8 Mitarbeiter im Handelsbereich tätig. Das Honorar des Wirtschaftsprüfers beträgt 11 T€. Der Geschäftsführer Hennig von Frese von Issendorff ist bei der Westend Bank AG, Wendelsweg 64, 60599 Frankfurt, Mitglied im Aufsichtsrat. Der Geschäftsführer Lutz Klaus ist bei der Couplink Group AG, Mörserstraße 13, 52457 Aldenhoven, Mitglied im Aufsichtsrat.
Frankfurt am Main, den Henning von Issendorff, Geschäftsführer Lutz Klaus, Geschäftsführer Lagebericht 2023Gesellschaft Die TUNGSTEN CAPITAL MANAGEMENT GmbH (nachfolgend TCM) ist ein von der BaFin regulierter und zugelassenes deutsches Wertpapierinstitut. Kerngeschäft und Kernkompetenz der Gesellschaft liegen im Bereich Investment Management (Finanzportfolioverwaltung) vorwiegend innerhalb von Investmentfonds. Das Spektrum der eingesetzten Investmentstrategien kann im weitesten Sinne der Gruppe der "Liquid Alternatives", also der Verwaltung liquider alternativer Anlagestrategien, zugerechnet werden. Wie in den Vorjahren ergänzen sich das Produktspektrum und der Fokus der Gesellschaft zudem durch Serviceleistungen. Die Dienstleistungen im Bereich Serviceleistungen setzen sich aus Analysen, Reporting, Risikomessung und Risikokontrolle zusammen. Kunden in diesem Segment kommen ausschließlich aus den Bereichen Family Office und Versorgungswerke. Im Berichtzeitraum verwaltete die Gesellschaft neun regulierte und teilweise gelistete Investmentfonds. In einer granularen Betrachtung, kann das Produktspektrum der Gesellschaft zudem nach Sondervermögen unter UCITS IV (4), also dem Publikumsfondsbereich und Spezialfonds (5) unterteilt werden.
Zusammenarbeit mit Beratern (Advisory) und gebundenen Vermittlern Neben den oben erwähnten von der Gesellschaft erbrachten Beratungsdienstleistungen, bedient sich die Gesellschaft ihrerseits Beratungspartnern bzw. gebundener Vermittler. Hier sind zu nennen:
Geschäftsverlauf im Jahr 2023 Auch wenn das abgelaufene Jahr 2023 an den Kapitalmärkten generell zu positiven Ergebnissen geführt hat, war diese Entwicklung ganz sicher nicht linear und schon gar nicht kongruent mit den allgemeinen Erwartungen zu Beginn des Jahres. Zum Ende 2022, nach einem schwierigen Jahr sowohl für globale Renten- wie auch Aktienmärkte, war die überwiegende Mehrheit der Kapitalmarktauguren und professionellen Prognostiker auch für das Jahr 2023 eher skeptisch. Auf der einen Seite wurde mit weiteren Zinserhöhungen im Angesicht einer sich fortsetzenden Inflationsdynamik gerechnet. Auf der anderen Seite beherrschten Befürchtungen bezüglich einer gewissen Rezessionsgefahr (für USA & Europa) sowie fallende Unternehmensgewinne die Erwartungen am Kapitalmarkt. Am Ende gestaltete sich die Realität weitaus freundlicher. Die Inflationsdynamik nahm graduell ab und überraschte besonders in der zweiten Hälfte des Jahres eher positiv. Entsprechend endete der Zyklus der Zinserhöhungen im Spätsommer (FED & ECB). Einhergehend verflüchtigte sich auch zunehmend die Sorge einer echten Rezession, die die Zinskurven nach empirischer Evidenz eigentlich das gesamte Jahr durch andeuteten. In diesem Umfeld konnten sich die Finanzmärkte, besonders im Angesicht eines sehr starken letzten Quartals, wie oben erwähnt ausnehmend positiv entwickeln. So legte z.B. der deutsche Leitindex DAX mit 20,3% auf Jahressicht zu. Auch der amerikanische Leitindex S&P legte um 24,3% auf Jahressicht zu. Die Zuwächse waren aber weniger auf breiter Front, sondern sehr stark konzentriert auf eine kleine Zahl (nach Börsenkapitalisation) sehr großer Unternehmen, die als Wachstumsunternehmen bezeichnet werden. Hierbei handelt es sich insbesondere um die Gruppe der "magnificient 7" (Alphabet, Amazon, Apple, Meta Platforms, Microsoft, NVIDIA & Tesla) die im Aggregat über 100% zulegten und den breiten Börsen weiter enteilt sind. Entsprechend legte besonders der NASDAQ Index um beeindruckende 43,42% auf Jahressicht zu. Aber auch die globalen Rentenmärkte konnten, besonders durch das starke letzte Quartal, positive Beiträge erzielen. So legte der deutsche Leitindex für Regierungsanleihen REX P um 3,55% zu. Für die öffentlich gelisteten Fondsstrategien unseres Hauses gestaltete sich das Jahr uneinheitlich. Die Strategie PARITON, die eine hohe positive Korrelation mit den Aktien und Renten aufweist, konnte erfreulich und deutlich um 13,23% zulegen. Die eher marktneutrale Strategie TRYCON AI Global Markets, verzeichnete nach 4 Jahren positiver Zuwächse einen leichten Abschlag von 1,41%. Die Sygnel P22 Strategie, die ihrer Natur und Ausrichtung entsprechend eher negativ zu den Aktienmärkten korreliert, verzeichnete nach den hohen Zuwächsen im Vorjahr in 2023 einen Abschlag von 6,97%, was bei gegebenen Marktumfeld im Rahmen der Erwartungen lag. Der Multi Premium Fonds erreichte bis zu seiner Schließung im Sommer einen beeindruckenden und positiven Wertzuwachs von 4,48%. Besonders im Lichte der weiterhin überdurchschnittlich guten und generell positiven Performance mutet die Schließung des Multi Premium Fonds überraschend an. Und als überraschend kann diese Entwicklung auch eingeordnet werden. Die Hintergründe lagen nicht in der Einflusssphäre der Gesellschaft, sondern leiteten sich aus regulatorischen Problemen unseres Kooperationspartners der Renell Bank ab, die als Fondsinitiator und Vertriebspartner für den Fonds fungierte. Im Sommer des Jahres musste die Renell Bank, für uns vollkommen überraschend, den Geschäftsbetrieb einstellen, da eine geplante Kapitalerhöhung nicht umgesetzt werden konnte. In der Konsequenz verloren die entscheidenden Investoren in diesem Fonds das Vertrauen und verkauften ihre Anteile. In der Folge mussten wir den Fonds gemeinsam mit der KVG schließen und abwickeln, ein Prozess der zumindest mit dem erfreulichen Resultat endete, dass der Fonds in der Nähe seines erreichten Höchstpreises geschlossen werden konnte. Für die Geschäftstätigkeit und auch die Wachstumsperspektiven der Gesellschaft war diese Entwicklung ein merklicher Dämpfer. Generell war das Jahr 2022 ein Jahr in dem die belastenden Sondereffekte überwogen. So befand sich die Gesellschaft im zweiten Jahr in Folge in Übernehme- bzw. Fusionsverhandlungen. Nachdem eine im Jahr 2022 geplante Kooperation und Neuausrichtung, bzw. Erweiterung des Geschäftsspektrums im Dezember 2022 von unserem designierten Partner aus internen Gründen abgesagt wurde, bahnte sich im Jahr 2023 erneut eine strukturelle Veränderung an. Konkret wurde und wird mit einem Mitkonkurrenten eine Verschmelzung eruiert. In diesem Zusammenhang befand sich die Gesellschaft in der gesamten zweiten Hälfte des Jahres in einem aufwendigen Due Diligence Prozess. Obwohl dieser Prozess zum Ende des Jahres weitgehend abgeschlossen war, ist zum jetzigen Zeitpunkt nicht absehbar, ob der geplante Zusammenschluss zustande kommt. Nur um dies kurz strategisch einzuordnen: Der Hintergrund dieser und ähnlicher Initiativen und Überlegungen ist die Tatsache, dass die Gesellschaft im Zusammenschluss mit einem Mitwettbewerber bessere Chancen für die Rückkehr zu Wachstum und Profitabilität erwartet. Dies würde sich sowohl aus dem Heben möglicher Synergieeffekte im Bereich Administration, Regulatorik, IT und Vertrieb, sowie einer gemeinsamen besser sichtbaren Marke ableiten. Im Gegensatz zu den Vorjahren hat die Gesellschaft im abgelaufenen Jahr keine Gewinnbeteiligung (positive Sondereffekte) bei einem ihrer Fondsprodukte vereinnahmen können. Aus diesem Grund gestaltete sich die Entwicklung der Profitabilität zwar im Rahmen der internen (Plan-) Projektion, aber enttäuschend. Durch den oben bereits angesprochenen Prozess einer strategischen Zusammenarbeit bzw. Verschmelzung, war die Gesellschaft im abgelaufen Jahr sehr stark mit sich selber beschäftigt. Dies kann im Lichte der begrenzten generellen und vorhandenen Managementkapazitäten zwar nicht überraschen, kann indes im kommenden Jahr nicht so bleiben. Im abgelaufenen Jahr konnten keine signifikanten neuen Kunden gewonnen werden, gab es keine Neuauflagen neuer Fonds- bzw. Fondsprodukte oder sonstige herausragenden wertschöpfende Entwicklungen. Gleichzeitig wurden innerhalb der Gesellschaft auch positive Ansätze für zukünftiges Wachstum geschaffen. So wurde intensiv und mit ermutigendem Ergebnis an einer neuen Options-Einkommensstrategie geforscht und entwickelt. Zudem planen wir für 2024 einen neuen Fonds in Zusammenarbeit mit der Trycon AG, bei dem eine weitgehend identische, auf künstliche Intelligenz basierende Positionierung wie im bestehenden TRYCON AI Global Markets Fonds, mit einem höheren Risikomaß umgesetzt werden soll. Hintergrund für diese Erweiterung des Produktspektrums sind entsprechende Wünsche von bestehenden und prospektiven Kunden. Eine Bewertung zum Erfolg des abgelaufenen Geschäftsjahres wird davon abhängen, ob und wenn ja wie die noch laufenden Kooperationsverhandlungen zu einem positiven Ende kommen. Auf den ersten Blick war es ein Jahr in dem unsere Strategien in der Summe durchwachsen abgeschnitten haben, wir leicht am verwalteten Volumen verloren haben und ein moderat negatives Geschäftsergebnis erreicht haben. Volumenentwicklung bei den verwalteten Fondsprodukten Im abgelaufenen Berichtsjahr konnte die Gesellschaft das verwaltete Fondsvolumen nicht steigern, sondern musste einen Rückgang über das gesamte Produktspektrum von in Summe -8,04% hinnehmen. Konkret fiel das verwaltete Volumen von ca. EUR 392 Mio im Vorjahr auf 360 Mio zum Ende des Berichtsjahres. Lediglich der Fonds Sygnel P22 konnte ganz leicht um EUR 3,5 Mio auf ca. EUR 20 Mio weiter anwachsen. Das erfreuliche Wachstum der letzten Jahre im TRYCON AI Global Markets stagnierte, bzw. es kam zu einem Rückgang des Volumens um EUR 10 Mio auf ca. 103 Mio. Das verwaltete Vermögen im Tungsten PARITON UI blieb bei ca. EUR 35 MIO weitgehend (Vorjahr = EUR ca. 36 MIO) konstant. Der restliche Rückgang von ca. EUR 12 Mio ist auf die Spezialfondsmandate zurückzuführen bzw. resultierte aus der Schließung des Tungsten Multi Premium Fonds (ca. EUR - 11 Mio). Wie bereits vermerkt konnten keine neuen Mandate gewonnen werden, noch kam es zu Neuauflagen von neuen Fonds, die dem Trend entgegengesetzt werden konnten. Entwicklung Personalressourcen Der Prozess der Verjüngung sowie der Anpassung der Personalressourcen an das verringerte Geschäftsvolumen sowie die mangelnde Profitabilität wurde 2023 eingeleitet bzw. fortgesetzt. Die Gesellschaft erachtet weiterhin nicht nur den Wert der hervorragenden, loyalen und motivierten Belegschaft als zentrale Säule ihrer Wettbewerbsfähigkeit, sondern als kritischen Faktor für zukünftiges Wachstum und Profitabilität. Der Prozess der Verjüngung und Anpassung wurde im Q1 2023 durch den Weggang des langjährigen COO eingeleitet, der wiederum durch eine jüngere und sehr effiziente Office-Managerin erfolgreich und ohne Reibungsverluste ersetzt werden konnte. Zum Ende des Berichtsjahres, bzw. Mitte Januar 2024, hat die langjährige CAO bzw. Compliance Managerin die Gesellschaft verlassen. Ihre Aufgaben werden zwischen der Office Managerin und dem CEO aufgeteilt, ein Prozess der von langer Hand geplant und vorbereitet ist. Durch die Schließung des Tungsten Multi Premium Fonds hat zudem der verdiente und erfolgreiche Fondsmanager Herr Tarek Saffaf im September des Jahres das Unternehmen verlassen. Abgesehen von diesen hier bereits beschriebenen Änderungen gab es keine Veränderungen bei den Personalressourcen bzw. in der Mitarbeiterschaft. Generell stützt sich die Gesellschaft weiterhin auf die bewährte, multidisziplinäre und angestammte Mitarbeiterschaft der letzten Jahre. Die Personalressourcen sind für das aktuelle Geschäftsvolumen ausreichend bemessen. Regulatives Umfeld, Compliance und Handbücher Wie bereits in den Vorjahren beschrieben sehen wir uns, als reguliertes Wertpapierinstitut und kleines Unternehmen einem stetigen Anstieg der regulativen Anforderungen, gesetzlichen Verpflichtungen mit zunehmend ausführlicher Dokumentation und ungebrochener Begeisterung für eine zunehmende Bürokratisierung konfrontiert. Darüber zu klagen bringt wenig, es ist wie eine unabwendbare Naturgewalt mit der wir uns leider arrangieren müssen. Wie in den Vorjahren wurden die zentralen Handbücher und Compliance-Prozesse konstant auf den neuesten Stand gebracht und in der Dokumentation ausgebaut. Der im Jahr 2021 gewählte Modulare-Ansatz bewährt sich in diesem Zusammenhang fortwährend. Das laufende Berichtswesen und Dokumentation haben wir im abgelaufenen Jahr ausgebaut und in Umfang und Tiefe erweitert. Die neuesten Entwicklungen und Anforderungen wurden auch in diesem Jahr in den regelmäßigen Management Meetings erörtert und in der Folge bei Bedarf in das interne Regelwerk aufgenommen, bzw. auch an die Mitarbeiter kommuniziert. Mit Bezug auf die im letzten Lagebericht angedeuteten Schwerpunkte können wir bestätigen, dass wir im abgelaufenen Jahr quartalsmäßig formelle und schriftliche "Risikoanalyseberichte" erstellt, und wie in der Vergangenheit (als Thema), im Management Meeting diskutiert haben. Die "Risikoanalyseberichte" wurden zur vertiefenden Erörterung im Kreis des erweiterten Führungsgremiums und bei Bedarf mit Anteilseignern übermittelt. Das aktive Führungsgremium hat die Ergebnisse dieser Analysen mindestens einmal im Quartal diskutiert. In den Analysen wurden die folgenden Themenfelder eingehend und separat betrachtet: Kundenrisiken, Marktrisiken, Risiken des Fortbestandes des Institutes sowie Prozess-Risiken [Handel, Abwicklung, Risikomanagement, Systeme & IT]. Auch die Prozesse mit Bereich ESG haben wir weiter verfeinert und gewisse Anpassungen vorgenommen. Ein Bereich bei dem wir unseren eigenen Ansprüchen hinterherhinkten, ist der Komplex der NPP (New Product Process), wo wir zwar einige dokumentarische Grundzüge erweitert und vertieft haben, aber keinen entsprechenden formalen Prozess durchgeführt haben. ESG & Nachhaltigkeitsstrategie Seit dem Jahr 2019 verfolgt die Gesellschaft eine explizite und klar definierte ESG - Strategie. Unsere spezielle TCM-Nachhaltigkeitsstrategie bezeichnen wir intern als "Nachhaltigkeitseffizienz". Unter Nachhaltigkeitseffizienz verstehen wir die effiziente Berücksichtigung von Nachhaltigkeitskriterien in der Unternehmensstrategie und dem Risikomanagement, aber auch in den Investmentprozessen. Die auf der einen Seite stetig zunehmenden neuen Regularien in diesem Bereich und auf der anderen Seite die Zunahme an Umfang und Transparenz von verfügbaren Datenpunkten bedeutet, dass dieses Themenfeld einem konstanten Wandel- und Anpassungsprozess unterworfen ist. Die Gesellschaft trägt diesem Prozess bzw. die entsprechenden Anforderungen durch kontinuierliche Anpassungen der internen Prozesse, Handbücher und Arbeitsanweisungen Rechnung. Gleichwohl bewertet die Gesellschaft nicht alle Entwicklungen in diesem Bereich immer positiv und sinnvoll. Will meinen, wir als Anbieter überlegen ob gewisse Strategien (Fonds) der Gesellschaft freiwillig von Artikel 8 Fonds auf Artikel 6 Fonds zurückgestuft werden sollten, da sonst die Effizienzverluste der möglicherweise geforderten Strategieanpassungen (z. B. im Zusammenhang mit der Einstufung von Index-Derivaten) trotz weiterhin hohem ESG Score, zu bedeutend sind. Positiv bewerten wir die Tatsache, dass ESG- und Nachhaltigkeitsaspekte als feste Faktoren im Risikomanagement-Prozess gemessen und geprüft werden. Bei der TCM messen und kontrollieren wir diese Aspekte nicht nur, sondern weisen diese auch im regelmäßigen Reporting an unsere Kunden aus. Operatives Ergebnis / Geschäftsverlauf Im Angesicht der schwachen Volumenentwicklung, der uneinheitlichen Performanceergebnisse (der Fondsstrategien), der außergewöhnlich starken Konzentration auf Sonderthemen (Partnersuche & Due Diligence Prozess) sowie dem Ausbleiben positiver Sondereffekte gestaltete sich das operative Ergebnis erwartungsgemäß schwach. Das Ziel mindestens ein ausgeglichenes Jahresergebnis zu erreichen wurde klar verfehlt. Konkret verbuchte die Gesellschaft einen operativen Jahresfehlbetrag von TEUR 22. Im Geschäftsjahr 2023 fielen die Umsatzerlöse der Gesellschaft deutlich um ca. TEUR 664 auf ca. TEUR 2.863. Der erhebliche Unterschied leitet sich entscheidend aus der Tatsache ab, dass die Gesellschaft, wie bereits erwähnt in diesem Jahr keine Performance Fees eingenommen hat. Im Vorjahr enthielten die Umsatzerlöse noch TEUR 1.183 Performance Fee von denen aber auch im Vorjahr nur ca. TEUR 140 direkt in das operative Ergebnis der Gesellschaft einflossen. Wie im Vorjahresbericht dargestellt, wurde der Großteil dieser Umsatzerlöse aus Performance Fee an die Partner TRYCON AG und Sygnel weitergereicht. Die Personalkosten der Gesellschaft fielen im Geschäftsjahr weiterhin um TEUR 62 auf TEUR 747. Zusammenfassend hat sich an der Erkenntnis, dass das operative Ergebnis der Gesellschaft weiterhin hochgradig von Wachstum und der Ausnutzung von Skaleneffekten abhängt, nichts geändert. Kapitalausstattung und Veränderungen im Gesellschafterkreis Im Jahr 2022 gab es keine Veränderungen im Eigentümerkreis der Gesellschaft und auch die Kapitalbasis blieb konstant. Der Jahresfehlbetrag des vorherigen Geschäftsjahres wirkt sich nur indirekt auf die Kapitalausstattung aus, da dieser als Verlustvortrag in der Bilanz vorgetragen wird. In der Konsequenz gestaltet sich die Kapitalstruktur der Gesellschaft zum Ende des Geschäftsjahres 2023 wie folgt:
Abgesehen von der oben bereits erwähnten möglichen Verschmelzung bzw., Übernahme durch einen Mitwettbewerber sind aktuell keine weiteren Kapitalmaßnahmen geplant bzw. vorgesehen. Eigenmittel und Liquidität standen somit jeder Zeit ausreichend zur Verfügung. Die Ausstattung an Eigenmitteln und Liquidität bietet weiterhin die Möglichkeit, wo opportun, weitere wachstumsorientierte Maßnahmen zu ergreifen, sollten sich entsprechende Gelegenheiten anbieten. Die Gesellschaft verfügte in Konsequenz zu jeder Zeit über hohe Liquiditätsreserven und hat diese mindestens monatlich im Vergleich zum Geschäftsverlauf gemessen. Die Eigenmittel der Gesellschaft überschritten im Geschäftsjahr die aufsichtsrechtlich geforderten Kapitalquoten und waren auch aus betriebswirtschaftlicher Sicht für das gegenwärtige Geschäftsmodell angemessen hoch. Managementstruktur & Geschäftsführung Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam es durch den Abgang des langjährigen COO zur seit Jahren ersten strukturellen Veränderung im Führungsgremium der Gesellschaft. Neben den beiden Geschäftsleitern komplettierte das Gremium in diesem Jahr nur noch die CAO (gleichzeitig auch Compliance Officerin). Trotz der verringerten Ressourcen konnte das bestehende Gremium auch in diesem Jahr eingespielt und ohne nennenswerte Beeinträchtigungen reibungslos und effizient arbeiten. Wie in den Vorjahren tagte das Führungsgremium regelmäßig im Zweiwochenrhythmus. Eine zentrale Funktion dieser Steuerungs- und Strategiemeetings ist die laufende Hinterfragung operativer, regulativer sowie finanzieller Risiken der Gesellschaft. Im Jahr 2023 wurde dieser Aspekt vertiefend durch die Diskussion des vierteljährlichen Risikoanalyseberichtes komplettiert. Im Risikoanalysebericht beurteilt die Geschäftsleitung laufend Risikolage mit Bezug auf die Themenfelder:
In der fortlaufenden Betrachtung und Analyse wurde zu keinem Zeitpunkt eine kritische Risikosituation oder Gefährdung festgestellt. Das fortlaufende und bereits mehrjährig bewährte Controlling der Gesellschaft hat sich auch im abgelaufenen Berichtsjahr bezahlt gemacht. Die Geschäftsleitung hatte zu jeder Zeit einen realistischen und verlässlichen Überblick über die Geschäftsentwicklung und konnte ihre Ressourcenplanung indes konstant der aktuellen Lage anpassen. Hierdurch werden nicht nur Auswertungen auf Ebene von Produkten, Produktbereichen sowie zeitliche Abgrenzungen ermöglicht, sondern der Gesellschaft steht auch ein wichtiges Werkzeug zur frühzeitigen Erkennung von Planabweichungen, Profitabilitätsrisiken oder Restrukturierungs-anforderungen zur Verfügung. Kurzfristig auftretende und unplanmäßige Entwicklungen können damit zeitnah erkannt und begegnet werden bzw. fließen direkt in den Risikoanalysebericht ein. Das Gremium arbeitet mit striktem Themenplan und verabschiedet regelmäßig Beschlüsse. Auswertungen des Planungs-Steuerungs- und Kontrollsystems bilden auch die Grundlage der periodisch geführten strategischen Diskussion mit Bezug auf Investitionen. Diese Diskussionen werden sowohl auf Ebene der erweiterten Geschäftsführung, als auch im Kreis der internen und externen Anteilseigner geführt. Alle Entscheidungen wurden auch 2023 wieder in vollem Konsens getroffen. Wie oben bereits vermerkt, werden mindestens auf Quartalsbasis die laufende Rentabilität und Kapitalausstattung überprüft und eingehend diskutiert. Im abgelaufenen Geschäftsjahr gab es auch im Vergleich zum Vorjahr keine Änderungen in der Aufbauorganisation oder dem Geschäftsverteilungsplan. In der täglichen Umsetzung bedeutet dies eingespielte und transparente Zuständigkeiten, Verantwortlichkeiten sowie Vertretungsregelungen in allen Bereichen des Unternehmens. Diese Parameter sowie eine Vielzahl weiterer Richtlinien und Grundsätze bilden zentrale Bestandteile des "Risikohandbuches" der Gesellschaft in das wiederum mit dem Compliance-Handbuch verknüpft ist. Interne Revision Die interne Revision wurde 2023 erstmals durch den CEO der Gesellschaft, in einem branchenüblichen Prüfprozess durchgeführt. Die interne Revision bezog sich sowohl auf die operative Gesellschaft, als auch die gebundenen Vermittler. Nachdem 2022 die Prüfungsgebiete WpHG/Compliance und Gewinn und Verlustübersicht auf als besondere Prüfungsschwerpunkte im Fokus standen, standen für das Jahr 2023 die Gebiete Risikomanagement (MaRisk), WpHG/Compliance, Geldwäsche, Provisionsabrechnung und Gewinn und Verlustübersicht auf dem Prüfungskalender. Die Prüfungen fanden zum Ende des Prüfungsjahres statt. Umfeld, Rahmenbedingungen und insbesondere die Regulierungsanforderungen für Finanzinstitute sind einem stetigen Wandel unterworfen. Diesem Umstand wird im aktuellen Prüfverfahren der internen Revision Rechnung getragen. So wurde der Prüfungsplan für das Jahr 2023 um das Thema "ESG & Nachhaltigkeit", auch im Zusammenhang der konstant wachsenden Anforderungen an Prozess-Implementierung, Risikobeurteilung und Dokumentation in diesem Bereich erweitert. Hierzu und zu den anderen Ergebnissen der internen Revision wurde ein gesonderter Prüfungsbericht erstellt. Übergeordnet kann an dieser Stelle aber bereits darauf verwiesen werden, dass die Interne Revision für das Jahr 2023 keine relevanten Mängel erkannt hat. Risikokontrolle & Maßnahmen im Bereich operatives Risikomanagement Die Ergebnisse der oben bereits beschriebenen internen Prüfmechanismen in Bezug auf Geschäftsrisiken (Controlling) im Geschäftsjahr 2023 haben zu keinem Zeitpunkt erkennbare oder akute Gefährdungen für den Fortbestand der Gesellschaft angezeigt. Hierbei wurden neben der wirtschaftlichen Situation und Finanzlage der Gesellschaft operative Risiken, rechtliche Risiken und regulative Risiken betrachtet. Der Bereich IT und Datensicherheit, einhergehend mit dem komplexen "Desaster Recovery" und Notfallplan, wurde 2023 konstant kontrolliert und hinterfragt. Der Umstand, dass die Gesellschaft zwei feste vollausgestattete operative Bürostandorte in Frankfurt und in Köln betreibt erweist sich weiterhin als Vorteil. Beide Bürostandorte sind auf der einen Seite systemseitig vernetzt und voll integriert, können gleichzeitig im Notfall autonom operieren. In der Konsequenz dient jeder der beiden Standorte als Ausweichstandort für den anderen. Risiken die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden können Die Geschäftspolitik der Gesellschaft besteht aus zwei Säulen, dem Bereich Dienstleistungen und dem Bereich Fondsmanagement. Die Risiken für den Fortbestand der Gesellschaft sind in beiden Bereichen eng gefasst und unverändert. Erfolg und Stabilität der Gesellschaft basieren auf der möglichst effizienten Nutzung von Wachstum und Skaleneffekten. Unter dem Eindruck konstant steigender Kostenanforderungen und gleichzeitig tendenziell sinkenden Margen, verfolgt die Gesellschaft eine auf Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie. Diesem Anspruch konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr durch die beschriebenen Sondereffekte nicht angemessen entsprochen werden. Gleichwohl ergibt und ergab sich durch die Konzentration auf strategische Themen kein erkennbares unmittelbares Risiko für den Fortbestand der Gesellschaft. Den inhärenten Risiken der verfolgten Geschäftsstrategie begegnet die Gesellschaft mit einer angemessenen Kapitalausstattung, einem engen fortlaufenden Controlling sowie einer dynamische Ressourcenplanung. Die organisatorische Ausrichtung der Gesellschaft mit Blick auf Ausstattung und Personaldecke ist ausreichend bemessen und auf moderates Wachstum ausgerichtet. Ein Liquiditätsrisiko ist und war bedingt durch die Planbarkeit der Einkommenssituation, sowie der Aufwendungen (laufende Cash-Flow Analyse) und in Kombination mit der komfortablen Kapitalausstattung, nicht zu erkennen. Resümee Im Geschäftsjahr 2023 musste die Gesellschaft, bedingt durch die oben bereits diskutierten Faktoren, einen Stillstand bzw. Rückgang bei Wachstum und Profitabilität hinnehmen. Der Umstand, dass die möglichen strukturellen Veränderungen selbst zum Jahresende noch nicht abgeschlossen sind bzw. das Ergebnis dieser Initiativen weiterhin offen ist, muss klar als nachteilig bewertet werden. Positiv ist die gute Entwicklung der PARITON Strategie zu werten, die sich sowohl auf die Performance wie auch das Ende der Mittelabflüsse bezieht. Die mögliche Auflage eines weiteren Fonds in Zusammenarbeit mit der TRYCON AG kann im kommenden Jahr eine mögliche Basis für Volumenwachstum und einer Verbesserung der Profitabilität führen. Hierfür wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr entscheidende Voraussetzungen geschaffen. Die Anteilseigner und das Management stehen weiter klar hinter der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft. Ausblick Im kommenden Jahr wird die Gesellschaft mit einer Reihe von organisatorischen Herausforderungen konfrontiert. Das Ausscheiden des langjährigen Mitglieds des Führungsgremiums Frau Doris Mast als CAO und Compliance Officer bedeutet, dass ihre Aufgaben und Zuständigkeiten an anderer Stelle übernommen werden müssen. Die Funktion des Compliance Officers übernimmt der CEO direkt. Gleichzeitig bedeutet die weitere Verschlankung des Verwaltungsapparates auch eine gewisse Entlastung auf der Kostenseite. Spätestens im ersten Quartal des Jahres sollte und muss für die Gesellschaft Klarheit herrschen, ob sie in eine strategische Allianz mit einem Mitwettbewerber eintritt. Hieraus werden sich dann die strategischen, operativen und Produktseitigen Initiativen für den Rest des Jahres ableiten. Parallel wird die Gesellschaft an neuen Initiativen wie der möglichen Auflage einer neuen Optionsbasierten Strategie (im Fondsmantel) arbeiten. Der Ausblick für das Kapitalmarktumfeld ist gemischt. Überwiegende Meinung am Kapitalmarkt ist, dass es im Kapitalmarktjahr 2024 zu fallenden Leitzinsen in Europa und den USA kommt. Gleichwohl sind diese Erwartungen bereits in den Preisen enthalten. Für die Aktienmärkte sind die Erwartungen verhalten positiv. Auch wenn mit einer weiter leichten Belebung des Geschäftsumfeldes gerechnet wird, sind die Bewertungen aus historischer Perspektive bereits sehr sportlich, dies zumindest für die dominierenden US Indexschwergewichte ("magnificient 7"). Im Hinterkopf sollte man zudem immer behalten, dass es im gerade beendeten Zinserhöhungszyklus noch zu keiner echten Finanzmarktkrise gekommen ist. Historisch war dies aber verlässlich immer der Fall, wenn besonders die US amerikanische Notenbank (FED) einen Zinserhöhungszyklus durchlaufen hatte. Will meinen irgendeinen Sektor, eine Branche oder ein Segment des Finanzmarktes hat in der Folge immer substantiell korrigiert (Auflösung einer Bewertungsblase). Eine mögliche derartige Entwicklung bietet für eine Gesellschaft wie die unsere sowohl häufig Chancen, bedeutet aber auch ein ernstzunehmendes Risikopotential. Wir planen aktuell keine Neueinstellungen bleiben aber weiterhin offen für neue Kooperationspartner, wobei auch in diesem Bereich aktuell keine nennenswerten Initiativen zu vermelden sind. Den langfristigen Ausblick für das Jahr 2024 und darüber hinaus beurteilt die Geschäftsleitung weiterhin moderat positiv. Für das Geschäftsjahr 2024 prognostiziert die Gesellschaft mit aller gegebenen Vorsicht ein leichtes Wachstum und ein moderat positives Ergebnis.
Frankfurt am Main, im Januar 2024 Henning von Issendorff Lutz Klaus Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Tungsten Capital Management GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Tungsten Capital Management GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Tungsten Capital Management GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. Juni 2024 RGT
TREUHAND
Jürgen Lohr, Wirtschaftsprüfer Gerhard Klotz, Wirtschaftsprüfer |
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