Lackieren von Kraftwagen
Albert Beck GmbH
Glöcknerpfad 50, 34134 Kassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anita Beck seit 19.5.2005 | Geschäftsführer |
Dirk Lassen-Beck seit 19.5.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
| 49.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Albert Beck GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für OffenlegungszweckeGliederung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens 2. Forschung und Entwicklung II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a. Ertragslage b. Finanzlage c. Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognosebericht IV. Chancen und Risiken 1. Chancen- und Risikobericht 2. Gesamtaussage V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten VI. Bericht über Zweigniederlassungen I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Als regionaler Energieversorger handeln wir mit Mineralölprodukten sowie artverwandten und zugehörigen Produkten. Das Kerngeschäft der Albert Beck GmbH ist der Handel mit Brennstoffen. Den mit Abstand größten Anteil stellt hier das Heizöl, sowohl in Standard- als auch in Premiumqualität. Im Jahre 2012 wurde mit dem Verkauf von Erdgas für Heizzwecke begonnen. Dies rundet die Angebotspalette als Energieversorger am Wärmemarkt ab. Die weiteren Geschäftsfelder sind der Handel mit Dieselkraftstoff, der Vertrieb von Schmierstoffen und der Betrieb fünf eigener Tankstellen an den Standorten in Calden/Westuffeln, Lohfelden, Helsa, Kassel-Kirchditmold und Borken-Kerstenhausen. In Lohfelden, Helsa und Kassel-Kirchditmold wird jeweils auch, angegliedert an die jeweilige Tankstelle, eine Werkstatt für Kraftfahrzeuge betrieben. Darüber hinaus betreiben wir in Lohfelden, Vollmarshausen-Külte und Hirschhagen drei Automatentankstellen. Neben Privatkunden zählen wir auch Unternehmen, darunter einige Marktführer und Hausverwaltungen, zu unseren Kunden. Unser Absatzmarkt ist vorwiegend regional orientiert. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist im Handel tätig und betreibt keine eigene Forschung und Entwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 von den Folgen globaler Krisen geprägt. Die Preise auf allen Wirtschaftsstufen blieben weiterhin hoch und dämpften die Konjunktur. Zusätzlich verschlechterten sich die Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen, und die Nachfrage, sowohl im In- als auch im Ausland, nahm ab. Der fortgesetzte Krieg in der Ukraine und der Konflikt im Nahen Osten, zusammen mit hohen Krankenständen, schwacher Auslandsnachfrage und steigenden Energiekosten, belasteten zusätzlich die Geschäftsaktivitäten. In Deutschland erholte sich die Wirtschaft langsamer als erwartet. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland sank im Jahr 2023 um 0,3 % (Vj: +1,9 %) gegenüber dem Vorjahr. Dabei gab es erhebliche Unterschiede in der Entwicklung der einzelnen Wirtschaftsbereiche. Die Wirtschaftsleistung im produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) verzeichnete insgesamt einen deutlichen Rückgang von 2,0 Prozent. Das verarbeitende Gewerbe sowie energieintensive Industriezweige wie die Chemie- und Metallindustrie, zeigten ebenfalls einen negativen Trend in der Produktion und Wertschöpfung auf. Positive Impulse kamen allerdings aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der private Konsum verzeichnete im Jahr 2023 einen preisbereinigten Rückgang um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, wodurch er sich wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 entfernte. Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Die Energiewende in Deutschland und der EU setzte viele Branchen weiterhin unter Druck. Im Dezember 2019 präsentierte die europäische Kommission ihren umfassenden europäischen Green Deal mit dem übergreifenden Ziel, bis 2050 Netto-Null-Treibhausgas-Emissionen zu erreichen ("Klimaneutralität"). Der Klimaschutzbericht 2023 zeigt, dass politische Maßnahmen zur Reduktion der CO 2 -Emissionen und die Förderung erneuerbarer Energien weiter an Bedeutung gewannen, aber noch weitere Anstrengungen erforderlich sind, um die Zielvorgaben zu erreichen. Bis 2030 sollen mindestens 80 Prozent des deutschen Bruttostromverbrauchs durch erneuerbare Energien gedeckt werden. Im Juli 2022 haben Bundestag und Bundesrat ein tiefgreifendes energiepolitisches Gesetzespaket beschlossen, mit dem der Ausbau der erneuerbaren Energien umfassend beschleunigt und zahlreiche Maßnahmen auf den Weg gebracht werden sollen. Zu diesen zählen unter anderem die Beschleunigung des Planungs- und Genehmigungsverfahrens für Windenergie. Laut Umweltbundesamt stieg im Jahr 2023 der Anteil der erneuerbaren Energien am Bruttostromverbrauch von 46,2% auf 51,8% deutlich. Die globalen Rohölmärkte waren von hoher Volatilität geprägt, was auf die geopolitischen Spannungen und schwankende Produktionsmengen der OPEC+ zurückzuführen war. Die für Europa wichtige Rohölsorte Brent UK, die im Jahresdurchschnitt 2022 mit rund 101 USD je Barrel bereits um ca. 30 USD über den Werten des Vorjahres lag, sank im Jahresdurchschnitt 2023 wieder auf einen Preis von 82 USD. Im unterjährigen Verlauf des Jahres 2023 zeigt sich der skizzierte Preisanstieg im Vergleich zum Vorjahr deutlich weniger ausgeprägt. Der Rohölpreis nahm ausgehend von seinem Wert im Januar (mit rund 82 USD/bbl) bis September auf einen Jahreshöchststand von knapp 94 USD/bbl zu. Bis Dezember 2023 war anschließend wieder ein kontinuierlicher Rückgang des Preises auf rund 77 USD/bbl zu beobachten. Verglichen mit dem durch das Coronavirus bedingten Tiefststand im April 2020 (rund 18 USD/bbl) lag der Ölpreis in allen Monaten des Jahres 2023 um vier- bis fünfmal höher, wenn auch in allen Monaten unter dem Höchststand von Januar 2023. Die Preise für Ölprodukte in Deutschland folgten weitgehend den Veränderungen der Rohölkosten und der internationalen Produktnotierungen, allerdings mit unterschiedlichen Raten. Die Preise für Superbenzin, Dieselkraftstoff und leichtes Heizöl zeigten im Jahresdurchschnitt 2023 im Zusammenhang mit den Preisen für Rohöl eine deutlich geringere Volatilität als im Vorjahr. Der Tankstellenpreis für einen Liter Superbenzin bewegte sich im Jahresverlauf in der Spanne von EUR 1,79 bis EUR 1,94. Der Literpreis für Dieselkraftstoff bewegte sich im Bereich von EUR 1,58 bis EUR 1,85. Der bereits seit dem vierten Quartal 2022 sinkende Preis für leichtes Heizöl fand im Mai 2023 zunächst den temporären Tiefstand bei 90 ct/Liter. Im Jahresverlauf stieg der Heizölpreis bis Oktober auf 112 ct/Liter, um bis Dezember erneut auf 105 ct/Liter zu sinken. Der Gasverbrauch ist im Vergleich zum Vorjahr insgesamt um 5 Prozent gesunken. Rund 41 Prozent des gesamten deutschen Gasverbrauchs entfielen dabei auf Haushalte und Gewerbe, 59 Prozent auf die Industrie. Im Vergleich zum Durchschnittsverbrauch in den Jahren 2018 bis 2021 ist der Erdgasverbrauch um 17,5 Prozent zurückgegangen. Private Haushalte und Gewerbebetriebe haben dabei 16,4 Prozent gespart. Der Rückgang des Verbrauchs in der Industrie gegenüber den Vorjahren betrug 18,3 Prozent. Einen großen Einfluss auf den Gasverbrauch hatten die Temperaturen. Sie wirkten im Vergleich zu den Vorjahren insgesamt verbrauchsmindernd. Zum Ende des Jahres 2023 waren die Gasspeicher wie im Vorjahr zu 91 Prozent befüllt. Dies gilt als gute Basis für die Zukunft. Die Befüllung der Gasspeicher wird aber wegen der verbleibenden Unsicherheiten bezüglich der deutschen Gasversorgung auch im Folgejahr 2024 eine Herausforderung bleiben. Bereits 2022 hat das Flüssiggasterminal (LNG-Terminal) in Wilhelmshaven als erstes deutsches Terminal den Betrieb aufgenommen. Anschließend erfolgte die Inbetriebnahme der Terminals in Lubmin im Januar 2023 und Brunsbüttel im März 2023. Das LNG-Terminal in Stade ist als viertes Terminal noch im Dezember 2023 in Betrieb gegangen. Die ersten Gasflüsse wurden dort im Februar 2024 erwartet. Insgesamt wurden im Jahr 2023 69.656 GWh Erdgas über deutsche LNG-Terminals nach Deutschland importiert. Dies entspricht einem Anteil von 7 Prozent an den gesamten deutschen Gasimporten. Die Preise am Gasmarkt gaben vor dem Hintergrund einer guten Versorgungslage und anhaltenden Verbrauchseinsparungen weiter nach. LNG-Lieferungen nach Europa bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau, u.a. weil die asiatische Konkurrenzmärkte preislich auf ähnlichem Niveau liegen. In der Folge gingen die Day-Ahead-Preise weiter zurück, auch wenn kurzzeitige Störungen auf der Angebotsseite zeitweise preistreibende Impulse setzten. Dazu gehörten Probleme bei der Gasförderung in der Nordsee, eine Störung an der Gaspipeline zwischen Großbritannien und Belgien sowie die Streiks in Frankreich, die u.a. den Umschlag an LNG-Terminals bremsten. Das durchschnittliche Preisniveau des Day-Ahead lag 2023 bei EUR 41,00/MWh. 2022 lag er mit durchschnittlichen EUR 127,10/MWh deutlich höher. 2. Geschäftsverlauf Wie bereits in den Vorjahren können wir mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum sehr zufrieden sein. Der Gewinn im Heizölgeschäft wird maßgeblich durch den Verkaufspreis bestimmt. Die Kunden richten ihre Bestellmengen und ihre Vorratshaltung hauptsächlich am allgemeinen Preis aus. Dieses Verhalten führt bei einem hohen Preis immer häufiger zu Leerständen bei den Kunden, auf die dann schnell reagiert werden muss. Außerdem kommt es zu Mehrfachbelieferungen der Kunden innerhalb eines Jahres, was die Kosten erhöht. Bei einem niedrigen Verkaufspreis stellt die zeitgerechte Auslieferung der Bestellungen der vielen Kunden eine Herausforderung dar. Die im Internet verfügbaren Informationen führen häufig zu erhöhtem Preis- bzw. Konkurrenzdruck. Das Tankstellengeschäft entwickelt sich weiterhin planmäßig und trägt positiv zum Unternehmensergebnis bei. Auch der Erdgasbereich entwickelt sich wie geplant und ermöglicht die Weiterbelieferung von langjährigen Heizölkunden, die ihre Heizungsanlagen von Heizöl auf Erdgas umstellen. Vor dem Hintergrund des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds stellt sich die Umsatz-, Auftrags- und Ergebnisentwicklung 2023 weiterhin positiv dar. In 2023 ist der Gesamtumsatz über alle Bereiche im Vergleich zum Vorjahr um 18 % gesunken. Bei gleichzeitiger Verringerung des Wareneinsatzes um 20 %, wurde bei einem Anstieg von TEUR 388 ein Rohergebnis von 6,2 % über dem Vorjahresniveau erreicht. Trotz starkem Konkurrenzdruck ließen sich bei den Kunden Preise mit guten Margen durchsetzen, was zu einem Anstieg des Rohergebnisses geführt hat. Die Personalkosten stiegen um TEUR 53 auf TEUR 2.466, was eine Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um 2,2 % bedeutet und im Wesentlichen an den sozialen Aufwendungen und Altersversorgung lag. Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten in 2023 ist gegenüber dem Vorjahr mit 68 Beschäftigten (Teilzeitbeschäftigte umgerechnet) geringfügig gesunken. In 2023 sind die Abschreibungen um TEUR 71 gesunken, während die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um TEUR 44 gestiegen sind. Das Finanzergebnis hat sich von TEUR 9 auf TEUR 7 verschlechtert. Dabei sind die Zinsen und ähnlichen Erträge um 121,3 % sowie die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen um 263,47 % gestiegen. Das Gesamtergebnis vor Ertragsteuern und sonstigen Steuern ist mit TEUR 2.340,4 um TEUR 418,6 höher als im Vorjahr. 3. Lage Die Tätigkeit in mehreren Geschäftsfeldern unserer Branche trägt zu einer stabilen Lage unseres Unternehmens bei. a. Ertragslage Sowohl die Umsatzerlöse (-18 %) als auch der Materialaufwand (-20 %) sind im Vorjahresvergleich in ähnlichem Verhältnis gesunken. In 2023 ist eine Erhöhung des ordentlichen Betriebsergebnisses im Vergleich zum Jahr 2022 in Höhe von TEUR 278 zu verzeichnen. Dieser Anstieg trägt zur Erhöhung des Jahresüberschusses von 21,3 % auf TEUR 1.586 (2022: TEUR 1.308) bei. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Nach wie vor bestehen keine langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Zwecks Finanzierung unserer Investitionen und Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils nur kurzfristig in Anspruch genommen werden. Wir verfügen über deutlich höhere Kreditlinien, als durchschnittlich genutzt werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen zum Bilanzstichtag 26,7 % (im Vorjahr 25,5 %) der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Im Geschäftsjahr 2023 wurden Investitionen in das Anlagevermögen i.H.v. TEUR 248 vorgenommen. Die Investitionen betreffen im Wesentlichen die geleistete Anzahlung für die Anschaffung eines neuen Tankkraftwagens sowie die Inbetriebnahme einer Photovoltaik-Anlage. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus dem laufenden Bankguthaben. Weitere Investitionen sind derzeit nicht geplant. c. Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist unverändert stabil. Die von uns gehandelten Produkte werden ausschließlich international in der Währung US-Dollar gehandelt. Zum Ende des Jahres 2022 schloss der Eurokurs mit 1,07 US-Dollar. In 2023 markierte der Kurs einen leichten Anstieg und notierte zum 31.12.2023 mit 1,11 US-Dollar. Wir kaufen und verkaufen unsere Ware ausschließlich auf Basis von Euro und betreiben keine Spekulationsgeschäfte. Die Bilanzsumme erhöhte sich um 11 % auf TEUR 10.860 (im Vorjahr +20 % auf TEUR 9.748). Eine wesentliche Begründung für die Bilanzverlängerung ist die Erhöhung der flüssigen Mittel der Aktiva um TEUR 2.019, sowie die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Verbindlichkeiten um TEUR 1.042 auf der Passiva. Der Bestand an Waren ist im Vergleich zu Vorjahr um TEUR 35 vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Vergleich zum 31.12.2022 von TEUR 2.449 auf einen Betrag von TEUR 2.082 zum Bilanzstichtag am 31.12.2023 gesunken. Durch das funktionierende Forderungsmanagement konnte die Zielgewährung an Kunden von durchschnittlich 8,7 Tagen im Vorjahr auf 7,7 Tage im Berichtsjahr gesenkt werden. Die liquiden Mittel erhöhten sich um TEUR 2.019 auf TEUR 3.603. Zum Bilanzstichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 2.478 auf TEUR 2.901 zum Bilanzstichtag erhöht. Dies hat im Wesentlichen stichtagsbedingte Gründe. Die vorhandene Liquidität und die drohenden Strafzinsen bei der Commerzbank führen weiterhin zu einer schnellen Tilgung der Verbindlichkeiten. Durch schnelle Bezahlungen der Kreditoren konnte das Zahlungsziel von 12,9 Tagen im Jahr 2022 auf 10,4 Tage im Berichtsjahr gesenkt werden. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren In 2023 haben sich die Kennzahlen zur Vermögens- und Kapitalstruktur wie folgt verändert: Die Anlagenintensität ist mit 35 % (im Vorjahr 40 %) im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Das gleiche gilt für die Anlagendeckung, die mit 139,9 % (im Vorjahr 143,8 %) gegenüber dem Vorjahr leicht sinkt. Die Verschuldung beträgt in 2023 TEUR 5.467,8 (im Vorjahr TEUR 4.132). Auf dieser Grundlage folgt ein Verschuldungsgrad von 101,4 % (im Vorjahr 73,6 %). Der Jahresüberschuss als Basis für den Cashflow beträgt TEUR 1.586,5 (im Vorjahr TEUR 1.308). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2023 beträgt TEUR 4.066,6 (im Vorjahr TEUR 884,9). Die Liquidität 1. Grades beträgt 71 % (im Vorjahr 42 %), die Liquidität 2. Grades 120 % (im Vorjahr 130 %) und zeigen damit eine konstant bleibende Entwicklung auf. Aufgrund der moderaten und gleichmäßigen Entwicklung des Heizölpreises im Berichtsjahr und der damit einhergehenden besseren Planungssicherheit, hat sich der Rohertrag im Verhältnis zum Umsatz auf 9,1 % (im Vorjahr 7,0 %) erhöht. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) beträgt TEUR 2.288 (im Vorjahr TEUR 1.872). Das Unternehmen hat in 2023 eine Eigenkapitalrentabilität von 28 % (im Vorjahr 30 %) und eine Gesamtkapitalrentabilität von 23 % (im Vorjahr 23 %) erzielt. Die Kennzahlen geben die positive Situation des Unternehmens zutreffend wieder. III. Prognosebericht Die aktuelle Situation der Gesellschaft ist weiterhin sehr stabil. Die verschiedenen Geschäftsbereiche leisten hierzu jeweils einen unterschiedlichen Beitrag. Während das Heizöl- und Dieselgeschäft bereits umfassend ausgebaut sind, werden die Bereiche Tankstellen, Erdgas und Schmierstoffe weiter optimiert. Eine wesentliche Änderung in der Geschäftspolitik ist nicht geplant. Die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens beurteilen wir positiv. Wir sind in allen Geschäftsfeldern gut positioniert und werden diese weiter ausbauen und verbessern. Durch die Verteilung der Einkaufsmengen beim Heizöl auf mehrere Lieferanten und einen starken Partner beim Erdgas ist eine weitgehende Versorgungssicherheit in unserem Kerngeschäft gewährleistet. Lieferengpässe, beispielsweise durch den Krieg zwischen Russland und der Ukraine oder andere hypothetische Krisenfälle, können jedoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. In unseren Planungen gehen wir für 2024 von einem Jahresüberschuss aus, der unter dem des Geschäftsjahres 2023 liegen wird. Diese Prognose stützen wir im Wesentlichen auf die Erkenntnisse des ersten Halbjahres 2024. Hier sind negative Einflüsse durch den anhaltenden Ukraine-Krieg und die damit verbundenen Sanktionen berücksichtigt. Ebenso die Risiken hinsichtlich der Versorgungssicherheit mit Erdöl und Erdgas, die in 2024 durch den Konflikt im Nahen Osten und dessen Eskalation entstanden sind. Dem entgegen stehen die von der Bundesregierung getroffenen Maßnahmen zur Entlastung der Bürger im Bereich der Energiekosten die dazu beigetragen haben, die Energiepreise wieder auf ein erträgliches Maß zurückzuführen. Daher sind wir zuversichtlich, die Absatzmengen vom Heizöl und von den Kraftstoffen aus dem Geschäftsjahr 2023 auch in 2024 annähernd zu erreichen. Wir werden auch künftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen und Risiken 1. Chancen- und Risikobericht Weiterhin werden die Auswirkungen des Ukraine-Krieges Einfluss auf die Geschäftsfelder der Gesellschaft nehmen. Gleiches gilt für den Konflikt im Nahen Osten, der sich immer weiter verschärft und dessen Ausgang ungewiss ist. Es ist derzeit schwierig abzuschätzen, welchen Einfluss diese Faktoren auf die mittel- und langfristige Entwicklung der Gesellschaft haben werden, zumal sie Einfluss sowohl auf das Preisniveau als auch auf die letztlich zur Verfügung stehenden Mengen an Heizöl, Treibstoffen und Erdgas haben. Mit tatsächlichen Versorgungsengpässen ist allerdings kurzfristig nicht zu rechnen. Die kurz-, mittel- und langfristigen Auswirkungen durch das sogenannte "Heizungsgesetz" der Ampelkoalition bleiben abzuwarten. Die dadurch hervorgerufene Verunsicherung der Heizöl- und Erdgaskunden ist erheblich. Kurz- und mittelfristig wird dies aber weder im Heizöl- noch Erdgasbereich große Auswirkungen auf unsere Absatzmengen haben, da beide Heizungsarten weiter betrieben werden können. Die Auswirkungen daraus werden erst in der langfristigen Betrachtung sichtbar werden, da zum jetzigen Stand keine heizölbetriebenen Neuanlagen mehr installiert werden dürfen. Darüber hinaus wird sich der Absatz im Heizölbereich, sowie auch in den Vorjahren, an den klimatischen Bedingungen ausrichten. Der Trend, nach Bedarf Kleinmengen zu ordern, wird sich auch weiterhin fortsetzen. Durch die Anzahl der uns zur Verfügung stehenden Tankkraftwagen, können wir jedoch Terminengpässe hinsichtlich der Lieferungen weitgehend vermeiden und die Kunden wunschgemäß beliefern. Dies wird uns auch zukünftig einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz erhalten. Zusätzlicher Konkurrenzdruck entsteht in diesem Fall durch die Preistransparenz im Internet. Für viele Kunden ist der Preis der wesentliche Faktor hinsichtlich ihrer Kaufentscheidung. Durch entsprechende Dienstleistungen und kundenorientierte Belieferung haben wir jedoch ein großes Portfolio an Stammkunden, die uns auch in Zukunft einen konstanten Absatz von Heizöl ermöglichen werden. Die Änderung der klimatischen Bedingungen machen sich auch im Absatz des Geschäftsfeldes Erdgas bemerkbar. Die gestiegenen Temperaturen in der Heizperiode Oktober bis März der letzten Jahre sind signifikant und werden auch in Zukunft eine Rolle spielen. Der durch die Erfahrungen der jüngsten Vergangenheit mit extremen Preisanstiegen belebte Sparwille der Kunden besteht auch weiterhin. Dieser lässt allerdings durch die gesunkenen Erdgaspreis zusehends nach. Die starke Konkurrenz am Absatzmarkt, welche durch die große Anzahl an Erdgaslieferanten besteht, besteht weiterhin. Vermittlungsportale wie Verivox oder Check 24 verleiten immer mehr Kunden dazu, ihren Energielieferanten in sehr kurzen Zeitabständen zu wechseln. Gegen diesen Trend haben wir sehr viele langjährige Stammkunden und werden alles daransetzen, diese auch zukünftig mit Erdgas zu beliefern. Zusätzlich werden wir weiterhin versuchen, langjährige Heizölkunden, die ihre Heizungsanlage von Heizöl auf Erdgas umgestellt haben oder noch umstellen werden, als Erdgaskunden zurückzugewinnen bzw. zu behalten. Auch die Akquisition von Neukunden werden wir weiter vorantreiben. Für den Verkauf von Kraftstoffen und Shopwaren an unseren Tankstellen sowie der Inanspruchnahme unserer Dienstleistungen der entsprechenden Kraftfahrzeugwerkstätten erwarten wir innerhalb der nächsten Jahre weiterhin das Niveau der Vorjahre. Die Umstellung auf E-Mobilität wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen, so dass deren Auswirkungen auf den Kraftstoffhandel erst langsam an den Tankstellen ankommen werden. Trotzdem behalten wir die Entwicklung im Blick und planen, auch im Bereich der Versorgung von Elektrofahrzeugen aktiv zu werden. Durch Modernisierung und kundenorientierte Dienstleistungen streben wir eine Erweiterung des Kundenstammes und eine Erhöhung der Bindung unserer bisherigen Stammkunden an. Eine Ausweitung des Tankstellengeschäfts durch die Übernahme weiterer Stationen in den kommenden Jahren ist möglich. Die in unserem Geschäftsfeld bestehenden Risiken werden durch Kontrollinstrumente gemindert, die bei verschiedenen Funktionsträgern angesiedelt sind. Eine flache Hierarchie garantiert schnelle und flexible Reaktionen bei aufkommenden Risiken. Auf Grund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Währungsrisiken gibt es im engeren Sinne nicht, da wir unserer Ware ausschließlich in der Währung Euro kaufen und verkaufen und keinerlei Spekulationsgeschäfte betreiben. Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend; daher sind keine Engpässe zu erwarten. Die Wettbewerbsverhältnisse werden sich auch in künftigen Jahren nicht wesentlich verändern. Sowohl auf der Beschaffungsseite als auch im Absatzbereich wird der Markt von wenigen großen Mineralölgesellschaften dominiert. 2. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir in den schwankenden Mineralölpreisen und der damit einhergehenden Bevorratungspolitik unserer Kunden im Heizölbereich. Diese führt weiterhin zur Erhöhung der Kosten durch häufigere Belieferungen der Kunden, ohne dass in allen Fällen eine adäquate Weiterbelastung durch eine Erhöhung der Verkaufspreise möglich wäre. Des Weiteren stellen die geopolitischen Entwicklungen durch den Krieg in der Ukraine und dem Konflikt im Nahen Osten Risiken dar, die direkten Einfluss auf unsere Geschäftsbereiche nehmen. Wie in den Vorjahren werden auch zukünftig die veränderten klimatischen Bedingungen für den Erfolg des Unternehmens eine wichtige Rolle spielen. Hinzu kommt der Fortschritt hinsichtlich der E-Mobilität. Durch die Gesamtausrichtung des Unternehmens mit den unterschiedlichen Geschäftsfeldern sind wir hervorragend aufgestellt, so dass wir für die Bewältigung künftiger Risiken gut gerüstet sind. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen sehr großen, solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten, in Ausnahmefällen über Kreditlinien verschiedener Banken. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt an folgenden Standorten Niederlassungen:
Kassel, den 13. Mai 2024 Albert Beck GmbH Die Geschäftsführung Bilanz für OffenlegungszweckeAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke
Anhang für OffenlegungszweckeInhaltsverzeichnis I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden IV. Erläuterungen zur Bilanz V. Sonstige Pflichtangaben I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Albert Beck GmbH hat ihren Sitz in Kassel. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Kassel unter HR B 5707 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Nr. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Ansatz-, Ausweis- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Geschäftsjahr 2022, sofern im Folgenden nichts Abweichendes erwähnt ist, beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und ausschließlich linear über ihre erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert Klaus Linge wurde in der Vergangenheit über seine erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. In 2010 wurde zunächst eine Anpassung der Nutzungsdauer auf fünf Jahre vorgenommen. Im Anschluss daran erfolgte in einem weiteren Schritt eine außerplanmäßige Abschreibung auf den Erinnerungswert (EUR 0,00). Der in 2012 entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert Wolfgang Bogon wurde mit seinen Anschaffungskosten aktiviert und wird über die erwartete Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- und Firmenwerte. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode. Dabei wurden in den Jahren 2008 und 2009 sogenannte geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und kleiner-gleich EUR 1.000,00 in einen Sammelposten eingestellt und über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. In den Jahren vor 2008 und ab dem Jahr 2010 bis zum Jahr 2017 werden die geringwertigen Anlagegüter als solche definiert, die Anschaffungskosten von mehr als EUR 150,00 und kleiner-gleich EUR 410,00 haben. Ab dem Jahr 2018 beträgt der Korridor der Anschaffungskosten, in dem Anlagegüter als geringwertig behandelt werden, EUR 250,00 bis EUR 800,00. Diese werden im Jahr des Zugangs sofort vollständig abgeschrieben und ihr Abgang wird im gleichen Jahr unterstellt. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von kleiner-gleich EUR 250,00 werden hingegen sofort als Aufwand behandelt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Vorräte werden in Höhe ihrer durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Für Bestandsrisiken wurden ausreichende Abschläge gebildet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte verlustfrei. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert bzw. zum Barwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen erfolgte ebenfalls eine Einzelwertberichtigung auf eine Forderung gegen eine ehemalige Mitarbeiterin. Die liquiden Mittel sind mit ihrem Nominalbetrag in der Bilanz ausgewiesen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt (§ 285 Nr. 24 HGB):
Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergibt sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 97.523,00. Wir haben von der Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 Nr. 1 EGHGB Gebrauch gemacht. Demnach wird dieser Zuführungsbetrag jährlich mit 1/15 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Unterdeckung der Pensionsrückstellung zum Abschlussstichtag beträgt EUR 3.524,00. Aus der Abzinsung dieser Rückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre resultiert ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 2.373,00 (im Vorjahr EUR 26.850,00). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Das Deckungsvermögen wurde gemäß IDW RH FAB 1.021 mit dem Passivprimat (Deckungskapitalverfahren) neu bewertet und bei der Saldierung gemäß § 246 Abs. 2 HGB berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet. IV. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im folgenden Anlagenspiegel dargestellt: Sonstige Vermögensgegenstände Gegenüber Gesellschaftern bestehen nachfolgende Rechte und Pflichten (§ 42 Abs. 3 GmbHG):
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 21.500,00 (im Vorjahr EUR 21.500,00) enthalten. Eigenkapital Unser Stammkapital ist noch nicht auf Euro umgestellt, es lautet auf DM 50.000. Zum 31. Dezember 2023 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe von insgesamt EUR 41.023,00 (im Vorjahr EUR 72.007,00), die in Höhe von EUR 38.650,00 (im Vorjahr EUR 45.157,00) auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern und mit EUR 2.373,00 (im Vorjahr EUR 26.850,00) auf den Unterschiedsbetrag aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn statt sieben Jahre entfallen. Der Gewinnvortrag beträgt EUR 3.769.696,10 (im Vorjahr EUR 4.272.103,34). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Zur Absicherung der Pensionszusage wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen und die Leistungen aus der Versicherung zur Sicherheit verpfändet. Dabei handelt es sich um einen saldierungsfähigen Vermögensgegenstand gemäß § 246 Abs. 2 HGB. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Verbindlichkeiten Die Zusammensetzung der Verbindlichkeiten nach Fristigkeiten ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht:
Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen Unter den Verbindlichkeiten aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden Vorauszahlungen von Gaskunden in Höhe von EUR 3.286.562,27 (im Vorjahr EUR 2.365.296,43) ausgewiesen. Diesen stehen abgegrenzte, noch nicht abgerechnete Forderungen aus Gaslieferungen zwischen Ablese- und Bilanzstichtag in Höhe von EUR 2.817.000,00 (im Vorjahr EUR 2.063.400,00) gegenüber, so dass per Saldo ein Passivausweis von EUR 469.562,27 (im Vorjahr EUR 301.896,43) erfolgt. Sonstige Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von EUR 312.616,59 (im Vorjahr EUR 175.882,16) enthalten. V. Sonstige Pflichtangaben Zahl der Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt (Teilzeitkräfte umgerechnet):
Mitglieder der Geschäftsführung Die Gesellschaft wird von Frau Anita Beck (Kauffrau) als Geschäftsführerin und von Herrn Dirk Lassen-Beck (Kaufmann) als Geschäftsführer vertreten. Beide sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB i.V.m. § 285 Nr. 9 HGB. ErgebnisverwendungsvorschlagGemäß Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung wird der Jahresüberschuss mit einem Betrag in Höhe von EUR 1.586.464,56 auf neue Rechnung vorgetragen.
Kassel, den 13. Mai 2024 Anita Beck, Geschäftsführerin Dirk Lassen-Beck, Geschäftsführer Anlagenspiegel für OffenlegungszweckeAnschaffungs- und Herstellungskosten
Abschreibungen
Buchwerte
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für OffenlegungszweckeAn die Albert Beck GmbH, Kassel Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Albert Beck GmbH, Kassel, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Albert Beck GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, den 29. Mai 2024 Strecker
Berger + Partner mbB
Andreas Fehr, Wirtschaftsprüfer Heiner Eggert, Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung für OffenlegungszweckeIn der Gesellschafterversammlung vom tt.mm.2024 wurde beschlossen, dass der Jahresüberschuss in Höhe von EUR ? auf neue Rechnung vorgetragen wird. Datum der Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 der Albert Beck GmbH, Kassel, wurde am tt.mm.jjjj festgestellt. |
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