Hecht Sonnenschutz Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Carina Hecht seit 11.2.2021 | Prokura |
Ludwig Hecht seit 2.2.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hecht Wohnbau GmbHGraflingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023Hecht Wohnbau GmbH, GraflingI. Grundlagen Unternehmen Wir sind ein Bauträger- und Bauleisterunternehmen, das Ein- und Mehrfamilienhäuser, sowie Industriebauten in massiver Ausführung plant und realisiert. Von der Planung, dem Ausbau bis zur Schlüsselübergabe können fast alle Gewerke im eigenen Haus abgedeckt werden, was das Unternehmen seit über 25 Jahren auszeichnet. Wir sind in der Umgebung von Deggendorf und dem bayerischen Wald, sowie im Münchner Umkreis entlang der Autobahn A92 tätig. II. Darstellung Geschäftsverlauf 1. Entwicklung Baubranche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2023 gekennzeichnet durch den Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr. Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen recht unterschiedlich. Die Bruttowertschöpfung im produzierenden Gewerk ging um 2,0 % zurück, ebenso die Wirtschaftsbereiche Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Angesichts der hohen Verbraucherpreise nahm außerdem der private Konsum preisbereinigt um 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr ab. Die meisten Dienstleister hingegen - allen voran die Bereiche Information und Kommunikation - konnten zulegen und die Wirtschaft stützen. Im deutschen Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel vor allen die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon betroffen war vor allem der Hochbau. Die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe konnte gesteigert werden. Das Baugewerbe hat in 2023 insgesamt ein kleines Plus von preisbereinigt 0,2 Prozent erreicht. Der Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist um 4,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. 2. Entwicklung der Hecht Wohnbau GmbH Geschäftsergebnis Die Gesamtleistung im Berichtsjahr 2023 mit TEUR 29.994 (TEUR 29.364 in 2022) konnte trotz der angespannten Markt- und Zinslage im Baugewerbe auf annähernd gleichem Niveau gehalten werden. Aufgrund der veränderten Marktsituation hat sich der Verkauf der Objekte erschwert, dadurch haben sich die halbfertigen Leistungen entsprechend erhöht. Aufgrund der generell rückläufigen Bautätigkeit hat sich der Konkurrenz- und Preisdruck negativ auf die durchsetzbaren Endkundenpreise ausgewirkt. In der Gesamtsituation konnten das gesamte Geschäftsjahr 2023 alle Mitarbeiter voll beschäftigt und der Betrieb zu 100 Prozent ausgelastet werden. Beschaffung Im laufenden Geschäftsjahr hat sich die Preissituation im Bereich Beschaffung, insbesondere bei Stahl und Holz, weitgehend normalisiert. Auch die Problematik der extrem langen Lieferzeiten hat sich größtenteils verbessert, sodass wir die Einkäufe im aktuellen Jahr auftragsbezogen und termingerecht tätigen konnten. Obwohl das Vorkrisenniveau noch nicht vollständig erreicht ist, wirkt sich diese Entwicklung positiv auf unser Geschäftsergebnis aus. Investitionen Im Jahr 2023 wurden die Investitionen in Maschinen und Geräte um TEUR 8 im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 76 wieder erhöht. Speziell wurden Gerüst- und Schalungsmaterial projektbezogen für größere Bauträgerobjekte beschafft. Die Geräte und Maschinen werden weiterhin von der Hecht Baumaschinen GmbH angemietet. Finanzierungsmaßnahmen Finanzierungen wurden ausschließlich zum Kauf von Bauträger-Grundstücken und zur Projektentwicklung eingegangen. Alle weiteren Investitionen im Bereich des Anlagevermögens konnten aus dem laufenden Cash-Flow bezahlt werden. Nicht finanzielle Leistungsindikatoren Ein wichtiger Erfolgsfaktor für die Hecht Wohnbau GmbH sind unsere engagierten Mitarbeiter, die als wertvolles Potenzial und Leistungsträger unser Unternehmen stärken. Wir legen daher besonderen Wert auf die Förderung unseres Teams durch verschiedene Einstellungs-, Ausbildungs- und Weiterbildungsangebote, um unsere Mitarbeitenden zu halten und gleichzeitig neue Fachkräfte zu gewinnen. Zudem ist die Zufriedenheit unserer Kunden in Verbindung mit unserem positiven Unternehmensimage in dieser herausfordernden Zeit besonders bedeutend für unseren Erfolg. Wir setzen weiterhin auf eine hochwertige Ausführung und termingerechte Fertigstellung unserer Projekte sowie auf effiziente Arbeitsprozesse und moderne Maschinen, um auch in der Krise stabile Qualität und Zuverlässigkeit zu gewährleisten. Personal- und Sozialbereich Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr ca. 110 Mitarbeiter beschäftigt, darunter drei Auszubildende. Forschung und Entwicklung Es wurde keine eigene Forschung und Entwicklung betrieben. III. Darstellung der Lage 1. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt TEUR 15.977 (Vorjahr TEUR 14.087). 2. Ertragslage Die Gesamtleistung beträgt im Berichtsjahr TEUR 29.994 (Vorjahr TEUR 29.364). Der Personalaufwand mit TEUR 5.937 ist im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 5.431) aufgrund Lohn- und Gehaltserhöhungen leicht gestiegen. 3. Finanzlage Die Gesellschaft konnte Ihre fälligen Zahlungsverpflichtungen jederzeit erfüllen. IV. Voraussichtliche Entwicklungen 1. Zukünftige Entwicklung und Chancen Die Baubranche steht auch weiterhin im Jahr 2024 vor schwierigen Zeiten, welche von vielfältigen Herausforderungen geprägt sind, darunter sinkende Nachfrage, Fachkräftemangel und politische Unsicherheiten. Als großen Vorteil in diesem schwierigen Geschäftsumfeld sehen wir unser agiles und flexibles Komplett-Angebot als Bauträger und Bauleister, wodurch wir viele Sparten abdecken und neue Aufträge generieren können. Speziell der Sektor Einfamilienhausbau hat sich insbesondere durch die deutlich erschwerte Zinslage und der dadurch rückläufigen Nachfrage extrem verschlechtert, wobei kurz- und mittelfristig auch keine Besserung in Sicht ist. Es wird daher der Bereich Industrie- und Gewerbebau sowie Bauträger stärker forciert. Im Bauträgersektor wird eine markt- und nachfrageorientierte Planung der Wohnungen immer wichtiger. Damit einher geht eine langfristige und zuverlässige Einkaufspolitik im Bereich Grundstücksankauf zur Projektierung. Aufgrund Bestandsobjekten in sehr zentralen Lagen rechnen wir in 2024 mit stabilen Verkaufszahlen, wenn auch auf einem geringeren Niveau. Insgesamt gehen wir von keiner Verschlechterung der Auftrags- und Umsatzlage aus, insbesondere weil bereits genehmigte und geplante Baustellen im Vorlauf stehen. 2. Risiken Mit Blick auf das kommende Jahr, stellt für uns als Wohnungsbauunternehmen das zunehmende Zinsniveau ein zentrales Risiko dar. Besonders negativ auswirken werden sich hier lange Projektentwicklungs- und Baugenehmigungsphasen sowie erschwerte Finanzierungsbedingungen für unsere Endkunden. Erschwerend hinzu kommt auch im Finanzierungsbereich die unsichere wirtschaftliche Lage im Hinblick auf den weiter andauernden Ukranie-Krieg sowie fehlende Planungssicherheit in Bezug auf Förderprogramme und Energiestandards. Als wesentlichen Erfolgsfaktor ist zuletzt der Erhalt und die Verfügbarkeit ausreichender und qualifizierter Arbeitskräfte zu nennen. Vor allem im gewerblichen Bereich stellt der Gewinn von ausgebildeten Mitarbeitern und Auszubildenen ein größeres Problem dar. 3. Prognosebericht Aufgrund der langjährigen Marktpräsenz und unseres breiten Leistungsspektrums gehen wir unter Berücksichtigung des globalen und bauwirtschaftlichen Marktumfelds von gleichbleibenden Beschäftigungs- und Umsatzwerten für das Jahr 2024 aus. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist unter der Firma Hecht Wohnbau GmbH mit dem Sitz in Grafling im Handelsregister des Amtsgerichts Deggendorf unter der HRB 1951 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, nach den ergänzenden Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung sowie den Regelungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung, Gliederung und Darstellung wurde nach den allgemeinen Bestimmungen der §§ 252 bis 256a HGB und ergänzend nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften der §§ 264 bis 277 HGB vorgenommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von 250,01 EUR bis 800,00 EUR wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und gleichzeitig im Anlagenspiegel als Abgang ausgewiesen. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Notwendige Abschläge auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen. Die unfertigen Leistungen werden entsprechend ihres Fertigungsgrads mit anteiligen Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert abzüglich Wertberichtigungen bewertet. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Gesellschaftsvertrag und der Eintragung im Handelsregister. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen den Liefer- und Leistungsverkehr. 3. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten als Hauptposten Personalverpflichtungen mit TEUR 329 (Vorjahr: TEUR 279), Gewährleistungsaufwendungen mit TEUR 165 (Vorjahr: TEUR 175) sowie die üblichen Erfüllungsrückstände mit TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 71). 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben folgende Restlaufzeiten:
Diese Verbindlichkeiten sind mit Grundpfandrechten und persönlichen Bürgschaften abgesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 12, die Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen. 2. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 33, welche Aufwendungen aus Schadensfällen sind. V. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Für bestehende Miet- und Leasingverträge werden künftige Zahlungen in Höhe von rund TEUR 133 jährlich erwartet. 2. Anzahl der Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 85 (Vorjahr: 108). 3. Organe Als alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer, der nicht den Beschränkungen des § 181 BGB unterliegt, ist Herr Ludwig Hecht, Patersdorf, bestellt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Honorar des Abschlussprüfers Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers (§ 285 Nr. 17 HGB) werden gemäß § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB nicht gemacht. 5. Nachtragsbericht Die stagnierende Konjunktur, die sinkende Nachfrage sowie das hohe Zinsniveau werden mit Sicherheit auch weiterhin Einfluss auf die Höhe der zukünftigen Aufwände und Erträge haben. Insbesondere bei den Aufwendungen für Finanzierungen können Erhöhungen deutlich erkennbar werden. VI. Ergebnisverwendung Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2023 zusammen mit dem Gewinnvortrag aus den Vorjahren auf neue Rechnung vorzutragen.
sonstige Berichtsbestandteile
Grafling, 25.07.2025 Der Geschäftsführer: gez. Ludwig Hecht Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hecht Wohnbau GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hecht Wohnbau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hecht Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Abensberg, 25. Juli 2025 SWS Stangl Revision GmbH gez. Christof Stangl, Wirtschaftsprüfer |
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