Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 153368
Vorher
Sauter GmbH Vertrieb technischer Erzeugnisse
Eingetragen
24.10.1990
Branche
Herstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Geräten der UnterhaltungselektronikHerstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Entwicklung, Vertrieb, Dienstleistung und Service technischer Erzeugnisse.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Denise Martina Sauter
seit 12.9.2016
Geschäftsführer
Martin Karl Sauter
seit 29.7.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Martin Sauter
82234 Weßling, Gautinger Str. 48, Oberpfaffenhofen
51.130 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Sauter GmbH

Herrsching a.Ammersee

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Sauter GmbH, Herrsching

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die sauter GmbH (sautershop), mit Sitz in Herrsching, vertreibt Werkzeuge für die Holzbearbeitung und andere Artikel, vorwiegend über eigene Webshops in deutscher und englischer Sprache (sautershop.de und sautershop.com)

Absatzmärkte unserer Produkte sind schwerpunktmäßig die D/A/CH-Region, sowie Europa. Zum Kundenkreis unserer Produkte zählen hauptsächlich ambitionierte Privatkunden und kleine Handwerksbetriebe, die sich der Holzbearbeitung verschrieben haben. Der Vertrieb der Produkte erfolgt nahezu ausschließlich über Onlineshops, telefonische Beratung und individuelle Online-Demonstration.

1.2 Forschung und Entwicklung

Getrieben von sich ständig verändernden Normen und den wachsenden Anforderungen der Kunden wurden im Geschäftsjahr 2022 der Internetauftritt mittels einer neuen Artikeldatenbank und angeschlossenem Webshop basierend auf einer eigenen Softwareplattform vorangetrieben. Daneben entwickeln wir eigene Produkte, die in einer, mit uns gesellschaftsrechtlich verbundenen Firma nahe München gefertigt werden.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Volkswirtschaftliche Rahmenbedingungen

sautershop befindet sich in einem wirtschaftlichen Umfeld, das im Jahr 2022 von verschiedenen Herausforderungen geprägt war. Deutschland und andere Märkte erlebten schwierige Zeiten aufgrund von globalen Krisen, wie dem Ukraine-Krieg, einer Energiekrise, anhaltender Inflation, Lieferkettenproblemen und den Nachwirkungen der Corona-Pandemie.

Trotz dieser widrigen Bedingungen erwies sich die deutsche Wirtschaft als widerstandsfähig. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) wuchs im Jahr 2022 um 1,8 Prozent (preisbereinigt; preis- und kalenderbereinigt: 1,9 Prozent). Dieses leichte Wachstum wurde auf die nachlassenden Lieferengpässe und Nachholeffekte nach der Corona-Pandemie zurückgeführt.

Für das Jahr 2023 wird jedoch eine milde Rezession erwartet, hauptsächlich aufgrund der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, was zu hoher wirtschaftlicher Unsicherheit und einem schwachen außenwirtschaftlichen Umfeld führt. Dennoch gibt es einige positive Anzeichen, wie den widerstandsfähigen Arbeitsmarkt, die Stabilisierung der Industriekonjunktur und staatliche Entlastungspakete, die Impulse bieten.

Die Inflationsrate erreichte 2022 ein Rekordhoch von 7,9 Prozent, hauptsächlich aufgrund gestiegener Energiepreise und Nahrungsmittelkosten. Die Energiekrise und die Auswirkungen des Ukraine-Krieges trugen dazu bei.

2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Insbesondere der Rückgang der Nachfrage im Onlinehandel nach der Pandemie (real - 8,1% gegenüber 2021) macht es für den Onlinehandel nicht leicht. Das extreme Wachstum aus 2020 und 2021, getrieben durch monatelange Schließung von Teilen des stationären Handels während der Pandemie, konnte nicht gehalten werden. Die Nachfrage im Onlinehandel ist somit wieder fast auf das Vor-Pandemie-Niveau zurückgegangen. Besonders die private Nachfrage nach Werkzeugen war während der Lockdowns außergewöhnlich hoch und hat sich nicht dauerhaft auf diesem Niveau gehalten.

2.3 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 hat sich die Absatzsituation bei sautershop noch einmal etwas verschlechtert. Wurden im Vergleichszeitraum noch 14,7 Mio. € umgesetzt, so reduzierte sich der Absatz im Berichtsjahr auf 14,4 Mio.€, ein Minus von knapp 2%.

Gegenläufig hierzu entwickelte sich der Materialaufwand: bei gesunkenen Erlösen verharrte der Wareneinkauf mit 9,3 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres, die Materialeinsatzquote verschlechtere sich damit von 63,3% auf 64,6%.

Die Personalkosten lagen mit 1,9 Mio. € in etwa gleich wie in 2022.

Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ergaben sich Einsparungen von 3,1 Mio. € in 2022 auf jetzt 2,7 Mio. €. Diese sind im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass die Umbaumaßnahmen an dem in 2021 erworbenen Gebäudebestand in Herrsching abgeschlossen sind.

Insgesamt erwirtschaftete sautershop ein knapp positives Ergebnis in 2023 nach rund 700 T€ Überschuss in 2022, der allerdings geprägt war von dem Nettoergebnis aus der Grundstücksveräußerung Inning in eben dieser Höhe.

2.4 Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist von 9,7 Mio. € in 2022 um rund 400 T€ auf 10,1 Mio. € in 2022 angestiegen. Die Umbaumaßnahmen Herrsching wurden weitgehend aktiviert. Außerdem wurden die Arbeiten am Webshop mit rund 350 T€ bilanziert.

Der Vorratsbestand lag bei gegenüber 2022 fast unveränderten 2,7 Mio. €.

Auf der Passivseite liegt das Eigenkapital ebenfalls kaum verändert bei 3,2 Mio. €.

Die Bankverbindlichkeiten aus der Finanzierung des Kaufs Herrsching haben sich durch planmäßige Tilgungen von 5,4 auf 5,1 Mio. € vermindert, gleichzeitig sind die kurzfristigen Verbindlichkeiten um fast 600 T€ angestiegen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen reduzierten sich etwas von 510 T€ auf jetzt 440 T€.

Aus der steuerlichen Übertragung des Veräußerungsgewinns Inning auf die Anschaffungskosten Herrsching resultiert eine latente Steuerschuld von knapp 250 T€, die passiert wurde.

2.5 Ertragslage

Die Ertragslage im abgelaufenen Geschäftsjahr zeigte sich trotz rückläufiger Umsätze recht robust, was insbesondere dem Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zuzuschreiben ist.

2.6 Finanzlage

Der operative Cash Flow betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr rund 500 T€, aus Investitionstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von netto rund 800 T€, der Mittelabfluss für Finanzierungen lag bei knapp 400 T€. Der Finanzmittelfonds lag bei - 600 T€ nach +50 T€ Ende 2022.

2.7 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Die Geschäftsentwicklung im Berichtsjahr war insgesamt zufriedenstellend und lag im Rahmen der Erwartungen.

Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts kann die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als zufriedenstellend bezeichnet werden.

2.8 Prognose für das kommende Geschäftsjahr

Die Prognose für das kommende Geschäftsjahr gestaltet sich nicht besonders positiv, da die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sich voraussichtlich nicht verbessern werden. Es ist nicht absehbar, wie lange Inflation, Energiekrise und mangelnde Investitionsbereitschaft sich auf das Konsumklima auswirken.

Wir gehen im besten Fall von einem geringen Wachstum, voraussichtlich aber einer stagnierenden Nachfrage für unser Sortiment aus. Somit ist damit zu rechnen, dass sich der Wettbewerb in 2024 weiter verschärfen wird.

Für 2025 erwarten wir bei einem Umsatzplus von rund 7% gegenüber 2024 ein ausgeglichenes Ergebnis.

2.9 Risiken und Chancen

Risiken können sich insbesondere aus der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung ergeben und negative Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisplanung haben. Weitere Risiken bestehen im Personal- und Beschaffungsbereich.

Fachkräftemangel und gestiegene Erwartungen zeichnen die derzeitige Rekrutierungssituation.

Im Beschaffungsbereich sind die Lieferzeiten im Allgemeinen wieder gesunken, können aber jederzeit durch geopolitische Einflüsse wieder beeinträchtigt werden.

IT - Risiken werden als fortwährend eingestuft. Mit Hacking-Angriffen aus verschiedenen Richtungen, politisch oder betrügerisch motiviert, muss weiter gerechnet werden. Die Aufwendungen für Vorsorge in diesem Bereich steigen voraussichtlich weiter.

Marktchancen ergeben sich aus der konsequenten Weiterentwicklung unserer Internetpräsenz für die europäischen, nicht deutschsprachigen Märkte. Für 2023 ist der Launch einer eigenen Präsenz für die französisch-sprechenden Märkte geplant, sowie die Steigerung des Bekanntheitsgrads des englisch-sprachigen Onlineshops. Neben diesen Maßnahmen zielen wir darauf ab, mögliche Umsatzrückgänge in der D/A/CH-Region durch weitere Produktneuheiten zu kompensieren.

Ziel ist es, als Speziallist für Holzbearbeitung in allen relevanten Märkten in Europa präsent zu werden und unsere Marktnische mit innovativen Produkten zu besetzen.

3. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Ende des Geschäftsjahres eingetreten sind

Der andauernde Angriffskrieg gegen die Ukraine, die schwierige Situation in und mit China sowie die seit 2022 stark gestiegene Inflation stellen weiterhin erhebliche Risiken für das Geschäftsjahr 2024 dar.

Trotz der sehr angespannten geopolitischen Lage und deren direkte Auswirkungen auf die Volkswirtschaft sind keine bestandsgefährdenden Risiken zu erkennen.

 

München, den 27.05.2025

gez. Martin Sauter

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 7.083.401,58 6.556.322,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 389.398,00 156.691,00
II. Sachanlagen 6.694.003,58 6.399.631,58
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.509.928,58 6.178.400,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 184.075,00 221.231,00
B. Umlaufvermögen 2.936.527,08 3.183.472,51
I. Vorräte 2.694.605,00 2.770.691,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 193.137,29 259.927,65
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 48.784,79 152.853,86
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.228,37 6.398,58
Summe Aktiva 10.065.157,03 9.746.193,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.266.859,13 3.252.449,96
I. Gezeichnetes Kapital 51.129,19 51.129,19
II. Gewinnvortrag 3.201.320,77 2.477.017,93
III. Jahresüberschuss 14.409,17 724.302,84
B. Rückstellungen 105.600,00 225.350,00
C. Verbindlichkeiten 6.448.403,90 6.019.483,71
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.737.824,01 5.386.590,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 710.579,89 632.893,02
D. Passive latente Steuern 244.294,00 248.910,00
Summe Passiva 10.065.157,03 9.746.193,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.104.112,26 6.400.925,74
2. Personalaufwand 1.931.417,22 1.914.937,39
a) Löhne und Gehälter 1.604.149,13 1.638.244,31
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 327.268,09 276.693,08
davon für Altersversorgung 2.142,60
3. Abschreibungen 279.497,25 229.285,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 279.497,25 229.285,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.723.826,44 3.101.274,10
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 4.477,97
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.447,63 4.289,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 144.623,41 164.752,17
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 6.204,00 260.590,00
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 4.616,00
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 248.910,00
8. Ergebnis nach Steuern 21.991,57 734.375,66
9. sonstige Steuern 7.582,40 10.072,82
10. Jahresüberschuss 14.409,17 724.302,84

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Sauter GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herrsching a.Ammersee
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: HRB 153368

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 322.441,35 317.221,79 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 322.441,35 317.221,79 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.329.905,90 465.637,29 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 439.710,14 12.744,78 0,00
Summe Sachanlagen 6.769.616,04 478.382,07 0,00
Summe Anlagevermögen 7.092.057,39 795.603,86 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 639.663,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 639.663,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.795.543,19
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 452.454,92
Summe Sachanlagen 0,00 7.247.998,11
Summe Anlagevermögen 0,00 7.887.661,25
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 165.750,35 84.514,79 0,00 0,00 250.265,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 165.750,35 84.514,79 0,00 0,00 250.265,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 151.505,32 134.109,29 0,00 0,00 285.614,61
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 218.479,14 49.900,78 0,00 0,00 268.379,92
Summe Sachanlagen 369.984,46 184.010,07 0,00 0,00 553.994,53
Summe Anlagevermögen 535.734,81 268.524,86 0,00 0,00 804.259,67
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 389.398,00 156.691,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 389.398,00 156.691,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 6.509.928,58 6.178.400,58
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 184.075,00 221.231,00
Summe Sachanlagen 0,00 6.694.003,58 6.399.631,58
Summe Anlagevermögen 0,00 7.083.401,58 6.556.322,58

Von den Forderungen haben 55.942,74 € (Vj.78.704,21 €) eine Restlaufzeit von einem bis fünf Jahre.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen Tantiemen mit 0 T€ (VJ 145 T€), Urlaubs- und Überstungenabgeltung mit 47 T€ (VJ 54T€) und den Jahresabschluss mit T€ 36 (VJ 15 T€).

Verbindlichkeitenspiegel gesamt 2023 (VJ)
T€
Restlaufzeit - 1 J 2023 (VJ)
T€
Restlaufzeit 1 - 5 J 2023 (VJ)
T€
Restlaufzeit > 5 J 2023 (VJ)
T€
Verbindlichkeiten gegenüber 5.738 1.034 1.788 2.916
Kreditinstituten (5.386) (409) (1.788) (3.189)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und 441 441 0 0
Leistungen (509) (509) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 270 270 0 0
(124) (124) (0) (0)
6.449 1.745 1.788 2.916
(6.019) (1.042) (1.788) (3.189)

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 5.275 T€ (Vj. 5.386 T€).

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

Grundschuld am Grundstück Herrsching über 5,5 Mio €.

Latente Steuern

Aus der steuerlichen Übertragung des Veräußerungsgewinns Inning auf die Anschaffungskosten Herrsching resultiert eine latente Steuerschuld von knapp 245 T€ (Vj 250 T€), die passiviert wurde.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 34 (Vj. 34).

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Martin Sauter Geschäftsführer Weßling
Frau Denise Sauter Geschäftsführerin Weßling

Die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

Gewinnverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Herrsching, den 27.05.2025

gez. Martin Sauter

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 27.05.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Sauter GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Sauter GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Sauter GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 27.05.2025

gez. Reinhard Bauch, Wirtschaftsprüfer

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