Alkor Folien GmbHLiquidiert

83101 Rohrdorf, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 115227
Eingetragen
15.1.1997
Branche
Herstellung von Platten, Folien, Schläuchen und Profilen aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung, Vertrieb und Verarbeitung von thermoplastischen Kunststoffolien, Werkstoffen und verwandten Produkten, insbesondere unter der Markenbezeichnung "ALKOR".

Historie

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Management

NameRolle
Paul Arend Jansen
seit 22.8.2011
Prokura
Rainer Lückheide
seit 17.3.2009
Prokura
Hans Halter
seit 17.3.2009
Prokura
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Alkor Folien GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

der Alkor Folien GmbH, München

Das Unternehmen

Die Alkor Folien GmbH produziert und vertreibt thermoplastische Kunststofffolien hauptsächlich auf Polypropylen-Basis für den Markt für Büro- und Organisationsmittel sowie für Verpackungsmittel und technische Anwendungen. Unsere mehr als 40-jährige Erfahrung hat uns zu einem der führenden Hersteller in diesem Marktsegment werden lassen. Wir beliefern alle namhaften Hersteller in mehr als 30 Ländern mit Produkten von höchster Qualität. Unsere zukunftsweisenden Konzepte im Bereich Innovation, Technologie und Kundenorientierung bilden die Grundlage unseres Erfolges.

Konzernstruktur und Konzerngesellschaften

Die Alkor Folien GmbH ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft der Alkor GmbH Kunststoffe, München, deren Anteile seit dem 01.04.2006 zu 100 Prozent von der RENOLIT AG, Worms, gehalten werden. Die Alkor Folien GmbH besitzt mit der RENOLIT Czech s.r.o., Most, Tschechische Republik, eine 100-prozentige Tochtergesellschaft, die im gleichen Marktsegment tätig ist.

Unternehmenssteuerung

Die aktive Unternehmenssteuerung beinhaltet die Definition von Zielen und die Erarbeitung von Strategien zur Zielerreichung. Im Rahmen des Controllings werden Ziele und Strategien und ihre finanziellen Auswirkungen anhand des Soll-/Ist-Vergleiches regelmäßig auf Abweichungen und deren Ursachen untersucht. So können negative Entwicklungen frühzeitig erkannt und geeignete Gegenmaßnahmen eingeleitet werden. Innerhalb eines alle Unternehmensprozesse umfassenden Systems von Kennzahlen nimmt der operative Ertrag vor Finanzergebnis, außerordentlichem Ergebnis, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) eine herausragende Stellung ein.

Standortentwicklung

Das Geschäftsjahr 2010 war aus Sicht der Produktionsbereiche durch eine starke Diversifizierung der Produktpalette und einer dadurch bedingten unterschiedlichen Entwicklung der operativen Kennzahlen gekennzeichnet. Aufgrund der Einführung zahlreicher neuer Produkte ist das Jahresergebnis in hohem Maße durch einmalige Kosten belastet worden.

Der ständige Verbesserungsprozess hat durch die erweiterte Produktpalette weiter an Bedeutung gewonnen und in vielen Bereichen spürbare Effekte gezeigt.

Forschung und Entwicklung

In einer eigenständigen Entwicklungsabteilung wurden im Rahmen verschiedener Entwicklungsprojekte strukturiert und gezielt bestehende Produkte weiterentwickelt und die Entwicklung neuer Produkte vorangetrieben. Im Geschäftsjahr 2010 lag der Schwerpunkt der Entwicklungstätigkeit auf der Steigerung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit und der Einführung neuer Produkte auf dem bestehenden Maschinenpark.

Belegschaft

Aufgrund der guten Auslastung durch die Erweiterung des Produktportfolios konnte die Anzahl der Mitarbeiter seit September 2009 kontinuierlich erhöht werden. In der Firma waren 2010 durchschnittlich 100 Personen beschäftigt, davon 64 gewerbliche Mitarbeiter und 34 Angestellte, was einer Zunahme gegenüber dem Vorjahr um 20 entspricht.

Nach einer positiven Entwicklung in 2009 hat sich der Krankenstand gegenüber dem Vorjahr wieder leicht verschlechtert, bleibt aber unter Vergleichszahlen aus der Branche.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Nach der schwersten Wirtschaftskrise seit Ende des Zweiten Weltkriegs, die zu einem Rückgang des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,8 Prozent im Jahr 2009 führte, erholte sich die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr des Kalenderjahrs 2010 schneller und dynamischer als erwartet. Mit dem Auslaufen der positiven Impulse aus dem Lagerzyklus und den staatlichen Konjunkturprogrammen lässt diese Wachstumsdynamik in der zweiten Jahreshälfte etwas nach. Insgesamt wird für 2010 eine Zunahme des weltweiten BIP um 3,8 Prozent erwartet.

Auch die Kunststoffverarbeitende Industrie in Deutschland wurde von der Wirtschaftskrise getroffen. Branchenweit ging der Umsatz 2009 um 14 Prozent gegenüber dem Vorjahr zurück. Ein maßgeblicher Grund für die gesunkenen Umsatzerlöse war die deutlich verringerte Nachfrage aus dem Ausland. Der Export ging gegenüber 2008 um 16 Prozent zurück, der Inlandsumsatz um 12,5 Prozent.

Für 2010 erwartet der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie (GKV) einen leichten Aufwärtstrend. Der Industriesektor der Herstellung von Platten und Folien aus Kunststoffen, in dem die Alkor Folien GmbH agiert, hat sich in 2010 besser als die Branche entwickelt und konnte per September 2010 gegenüber 2009 10,4 Prozent mehr umsetzen.

Aufgrund unserer Kostenstruktur als Kunststoffverarbeiter ist der für uns wesentliche Faktor unter den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen neben der allgemeinen Wachstums- und Nachfrageentwicklung die Entwicklung auf dem Rohstoffmarkt. Insbesondere in der zweiten Jahreshälfte 2010 beobachteten wir eine Rohstoffpreissteigerung, die nicht zuletzt von dem andauernden Wirtschaftsaufschwung in Fernost getrieben wurde.

Der Rohstoff, der unsere Kosten maßgeblich beeinflusst, ist Polypropylen. Im Geschäftsjahr 2010 ist der Preis für Polypropylen-Granulat um circa 30 Prozent gestiegen. Wir reduzierten dieses Preisrisiko wesentlich durch die Vereinbarung von Preisgleitklauseln mit unseren Kunden.

Auch wenn die wirtschaftliche Lage sich gegenüber 2009 also deutlich verbessert hat, machen uns die steigenden Rohstoffkosten insofern zu schaffen, als dass sie die Erholung der Konjunktur im Jahr 2011 verlangsamt und die positive Absatzentwicklung gebremst hat.

Geschäftsverlauf

Das Jahr 2010 war für die Alkor Folien GmbH aufreibend wie nie zuvor. Nach einem heftigen Absturz in die Rezession in 2009 hat sich die Auslastung in 2010 deutlich erholt. Die Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz im Jahresverlauf zeigte sich stark von der Erholung der Weltwirtschaft beeinflusst. Nach Stabilisierung der Auftragslage im Jahresverlauf 2009 verzeichnete die Alkor Folien GmbH in 2010 bei Produktion und Umsatz zweistellige Wachstumsraten. Damit wurde das Umsatzniveau von 2008, das bei rd. 27 Millionen Euro gelegen hatte, mit rd. 30 Millionen Euro übertroffen.

Im Mittelpunkt der Standortstrategie stand die nachhaltige Verbesserung der Kostenposition für unsere Produkte sowie die Erschließung neuer Märkte für den Standort. Einhergehend mit dieser Entwicklung ist eines der wesentlichen Merkmale unseres Geschäfts heute die deutlich gestiegene Heterogenität der Kundenstrukturen, Anwendungsbereiche und damit der qualitativen Produktanforderungen bei andererseits gleichbleibender Homogenität des Fertigungsprozesses.

Zu Entwicklung der einzelnen Geschäftsbereiche:

Unsere Kunden aus dem klassischen Geschäftsbereich der Alkor Folien GmbH, dem Markt für Büroorganisationsmittel, konkurrieren auf dem europäischen Markt mit auf der Basis unserer Folien hergestellten Organisationsmitteln. Die Branche ist in 2009 von der Wirtschaftskrise hart getroffen worden, hat sich in 2010 jedoch weitgehend erholt, so dass wir für das Geschäftsjahr 2011 insgesamt von einer Stabilisierung der Absatzmengen in einem langfristig weiter schrumpfenden Markt ausgehen können.

Der Markt für Verpackungsmittel für Medizinprodukte hat sich von der Wirtschaftskrise relativ unbeeindruckt entwickelt. Die Zunahme der Absatzzahlen in diesem Bereich in 2010 ist damit äußeres Zeichen unserer erfolgreichen Anstrengungen in diesem Bereich.

Bei den Verpackungsfolien für Lebensmittel hat sich keine wesentliche Mengensteigerung ergeben. Die deutschen Unternehmen der Kunststoffverpackungsindustrie rechnen jedoch für 2011 mit einem positiven Konjunkturverlauf. Dies und insbesondere auch die Nachfrage nach ressourcenschonenden Verpackungen, zu denen die Verpackung auf Basis von Folien aus Polypropylen zu rechnen ist, lassen uns hier optimistisch in die Zukunft schauen.

Bei den technischen Folien ist unsere Kundenstruktur sehr heterogen, so dass sich keine eindeutige Aussage über die Geschäftsentwicklung unserer Kunden treffen lässt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Wir kehrten beim Auftragseingang nach der Wirtschaftskrise wieder zu Wachstum zurück und erzielten einen Umsatz über dem Niveau von 2008. Dennoch verschlechterte sich das Jahresergebnis vor Verlustübernahme deutlich gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres.

Zum einen konnte der starke Anstieg der Rohstoffpreise in 2010 nicht vollständig an unsere Kunden weitergegeben werden, was zu einer Belastung des Ergebnisses geführt hat.

Des Weiteren hat die Neuausrichtung unseres Geschäfts in 2010 mit dem Ziel, unsere Wettbewerbsposition zu stärken, durch die Einführung neuer Produkte zu zwar zeitlich begrenzten, aber in Summe das Ergebnis stark beeinflussenden hohen Rückgängen bei Materialausbeute und Produktivität sowie hohen Aufwendungen für Instandhaltung und externen Dienstleistungen geführt. Im weiteren Verlauf des Jahres 2010 sind die Auswirkungen dieser Einflüsse bereits deutlich zurückgegangen, so dass wir für das Jahr 2011 ein deutlich verbessertes Ergebnis erwarten.

Alles in allem sind wir im Geschäftsjahr 2010 aus der Wirtschaftskrise als ein marktseitig breiter aufgestelltes und technologisch stärker fokussiertes Unternehmen hervorgegangen.

Die Bilanzsumme der Alkor Folien GmbH lag im abgelaufenen Geschäftsjahr mit rd. 22 Millionen Euro um 36 Prozent über dem Vorjahr.

Neben einem durch die positive Umsatzentwicklung bedingten Anstieg des Umlaufvermögens fällt beim Vorjahresvergleich der Aktiva die Forderung gegen verbundene Unternehmen auf. Der Anstieg lässt sich hinreichend durch die sich aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Alkor Folien GmbH und der RENOLIT AG ergebende Forderung in Höhe des Jahresfehlbetrages an die RENOLIT AG erklären.

Die deutliche Erhöhung des Sachanlagevermögens um 47 Prozent ist äußeres Zeichen der Neuausrichtung des Standortes mit dem Fokus auf die Steigerung der technologischen Wettbewerbsfähigkeit insbesondere in den neuen Produktbereichen CONTACT und MEDICAL.

Eine hohe Wertminderung in Höhe von 2,3 Millionen Euro unserer 100-prozentigen Beteiligung an der RENOLIT Czech s.r.o. führte zu einer weiteren deutlichen Belastung des Ergebnisses im Vergleich zum Vorjahr. Die RENOLIT Czech agiert am Markt für transparente Folien für die Büroorganisation, der sich einem starken Preiswettbewerb ausgesetzt sieht.

Der Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme durch die RENOLIT AG beläuft sich in 2010 auf 5,1 Millionen Euro nach 2,9 Millionen Euro im Vorjahr.

Die RENOLIT AG hat am 16.10.2009 einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Alkor Folien GmbH als abhängiges Unternehmen geschlossen. Der Vertrag gilt rückwirkend seit dem 01.01.2009. Seit 2008 wird zudem die Liquiditätsversorgung der Alkor Folien GmbH durch die Teilnahme am konzerninternen Liquiditätsausgleich (Cash Pooling) sichergestellt. Das bis dahin bei Kreditinstituten bestehende Guthaben wurde im Rahmen dessen gegen die Restschuld eines konzerninternen Darlehens verrechnet. Durch die Schonung von Bankkrediten und die Steuerung von Festgeldanlagen ergibt sich eine Zinsoptimierung durch konzerninterne Geldanlage bzw. Kreditbereitstellung.

Im Jahresabschluss 2009 wurden bereits die geforderten Änderungen bezüglich Ansatz und Bewertung gemäß Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) umgesetzt, so dass es im vorliegenden Abschluss hieraus zu keinem Ergebniseinfluss gekommen ist.

Risikobericht

Bei der Alkor Folien GmbH werden potentielle Risiken strukturiert identifiziert, geeignete Maßnahmen definiert und die Zielerreichung laufend kontrolliert. Im Zuge dieses Prozesses wird die Eintrittswahrscheinlichkeit von Risiken bewertet und der zu erwartende Schadensumfang abgeschätzt. Der entgangene Ergebnisbeitrag dient als Bewertungsmaßstab.

Die Gesellschaft sieht sich mit folgenden Risikobereichen konfrontiert:

Angesichts des hohen Rohstoff-Anteils an den Herstellkosten stellt die Entwicklung der Rohstoffpreise stets eine Risikoquelle dar. Bei rasch und sprunghaft steigenden Preisen gelingt es aufgrund des harten Preiswettbewerbs in der Branche selten auf Anhieb, die Entwicklung an die Kunden weiterzugeben.

Praktizierte Unternehmensfunktion ist das dem Rechnungswesen zugeordnete Debitorenmanagement. Die den Kunden auf erbrachte Lieferungen eingeräumten Zahlungsziele werden laufend überwacht und überprüft. Das Debitorenmanagement zielt darauf ab, Forderungsausfälle so gering wie möglich zu halten und das Liquiditätsrisiko des Unternehmens zu kontrollieren. Zudem ist die Liquidität des Unternehmens über die Teilnahme am konzerninternen Cash Pooling gewahrt.

Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit ergeben sich zahlreiche Risiken, die Einfluss auf die Ertragslage haben können. Neben der speziellen Situation im EDV-Bereich (Rechenzentrum ist bei der Muttergesellschaft Alkor GmbH Kunststoffe, München, angesiedelt), stellen das größte Risikopotential Ausfälle von Aggregaten der Produktionsstraßen dar. Eine Minimierung des Risikos erfolgt durch die enge technische Verzahnung mit unserer tschechischen Tochtergesellschaft.

Um den hohen Qualitätsanforderungen eines Teils unserer Kunden außerhalb des Büroartikelgeschäftes zu entsprechen, wird die Effizienz des Qualitätsmanagements über einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess stetig erhöht.

Wir glauben, dass Alkor Folien für eine Qualitätskultur steht, die den Kunden und seine Anforderungen in den Mittelpunkt stellt. Herausragende Qualität unserer Produkte ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für unser Unternehmen. Unser Ziel ist es, eine Kultur fortwährender Verbesserung und Transparenz auf höchstem Niveau zu leben. Wir haben hierfür einen Qualitätsansatz entwickelt, um die Qualität unserer Produkte und Prozesse zu steigern.

Wesentliche Risiken, die über die allgemeinen Geschäftsrisiken hinausgehen, sehen wir derzeit nicht.

Prognosebericht

Wir rechnen in 2011 mit einem unverändert positiven Konjunkturverlauf, so dass sich das Ergebnis absatzbedingt verbessern wird, insbesondere durch eine positive Entwicklung im Bereich MEDICAL sowie durch eine Stabilität der Absatzmengen in den übrigen Geschäftsbereichen.

Darüber hinaus ließen die Budget-Planungen für das kommende Jahr durch den erfolgreichen Abschluss der Einführungsphasen bei einem Großteil der neuen Produkte eine deutliche Erleichterung bei den Produktionseffizienzbedingten Kosten und dem externen Instandhaltungsaufwand zu, was sich deutlich positiv auf das Ergebnis auswirken wird. Die Möglichkeiten der Produktivitätssteigerungen insbesondere in den neuen Produktbereichen sind noch nicht ausgeschöpft und lassen auf eine deutliche Verbesserung des Ergebnisses gegenüber 2010 hoffen.

Wir schließen uns den Einschätzungen der meisten Unternehmen der kunststoffverarbeitenden Industrie an und rechnen weiter mit steigenden Kosten im Bereich Rohstoff, Personal, Logistik und Energie. Durch verschiedene Maßnahmen werden wir deren Auswirkungen abfedern können:

Die in der Branche erwartete, durch die erhöhte EEG-Umlage bedingte Kostensteigerung beim Strom wirkt sich bei uns durch die Inanspruchnahme der besonderen Ausgleichsregelung für stromintensive Betriebe mit zertifiziertem Energiemanagement relativ gering aus. Durch die weitere Entwicklung des Energiemanagements mit Hinblick auf die Erhöhung der Energieeffizienz in der Produktion werden wir die Auswirkungen der Energiekostensteigerung auf ein erträgliches Maß reduzieren und gegenüber dem Wettbewerb an Boden gewinnen können.

Die Logistik-Branche erwartet für 2011 Kapazitätsengpässe und steigende Preise für Ausgangsfrachten. Wir haben uns hier durch langfristige Verträge abgesichert und rechnen daher erst für 2013 mit einer Auswirkung auf unsere Kostenstruktur.

Auf dem Rohstoffmarkt müssen wir in 2011 mit einem anhaltenden Trend und weiteren Preissteigerungen rechnen. Den Ergebniseinfluss reduzieren wir jedoch deutlich durch die Vereinbarung von Preisgleitklauseln mit unseren Kunden.

Nach einer langen Phase der vergleichsweise moderaten Lohnabschlüsse müssen wir für die kommenden Jahre wieder mit Steigerungen bei den Lohnkosten rechnen. Diesem Risiko können wir zum Teil durch eine Steigerung der Produktivität in der Produktion begegnen. Insbesondere durch Produktivitätssteigerungen in den neuen Produktbereichen, in denen das Potential des Produktivitätszuwachses noch nicht voll ausgeschöpft ist, werden wir die Auswirkungen der Lohnkostensteigerung begrenzen.

Wir bleiben bei der Prognose des operativen Ergebnisses angesichts der schwierigen Position innerhalb des klassischen Büroartikelgeschäfts weiterhin eher zurückhaltend.

 

München, den 07.02.2011

Alkor Folien GmbH

Geschäftsführung

Dr. Axel Bruder

Zur Offenlegung bestimmte Bilanz auf den 31. Dezember 2010

der Alkor Folien GmbH, München

AKTIVA

  EUR EUR EUR Zum Vergleich 31.12.2009
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.679,00 7
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 386.621,00 205
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.791.410,00 3.184
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.215,00 1.298
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 651.333,65 0
6.913.579,65 4.687
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 2.290
6.915.259,65 6.984
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.035.353,23 1.582
2. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.431.835,35 1.468
4.467.188,58 3.050
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.046.517,66 1.966
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.863.608,13 3.288
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 291.588,47 (384)
davon gegen Gesellschafter: EUR 52.882,00 (0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 889.685,17 983
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 6.561,29 (7)
10.799.810,96 6.237
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 61.717,53 10
15.328.717,07 9.297
22.243.976,72 16.281

PASSIVA

EUR EUR Vergleich 31.12.2009
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.200.000,00 5.200
II. Kapitalrücklage 2.469.378,22 2.469
III. Gewinnvortrag 941.980,39 942
IV. Jahresüberschuss 0,00 0
8.611.358,61 8.611
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.646.040,00 3.546
2. Sonstige Rückstellungen 1.678.760,00 1.277
5.324.800,00 4.823
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.128.642,49 1.056
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.123.098,61 (1.056)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.059.332,69 1.685
davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 368.604,57 (570)
davon gegenüber Gesellschaftern: EUR 59.367,06 (17)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.059.332,69 (1.685)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 119.842,93 106
davon aus Steuern: EUR 64.238,92 (58)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 119.842,93 (106)
8.307.818,11 2.847
22.243.976,72 16.281

Zur Offenlegung bestimmte Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010

der Alkor Folien GmbH, München

EUR EUR Zum Vergleich 2009
TEUR
1. Rohergebnis 10.763.026,38 8.016
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.779.747,03 -3.895
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.091.113,53 -1.078
davon für Altersversorgung: (218.126,55) (334)
-5.870.860,56
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.392.532,12 -1.316
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.064.276,48 -3.460
-2.564.642,78 -1.733
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 373,18 4
davon aus verbundenen Unternehmen: (0,00) (2)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen -2.290.126,81 0
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -217.782,34 -169
davon an verbundene Unternehmen: (-27.830,35) (-1)
-2.507.535,97
8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -5.072.178,75 -1.898
9. Außerordentliche Aufwendungen 0,00 -1.000
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.211,24 2
11. Sonstige Steuern -1.195,00 -8
12. Erträge aus Verlustübernahme 5.071.162,51 2.904
13. Jahresüberschuss 0,00 0

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2010

ALLGEMEINE ANGABEN

Die Alkor Folien GmbH, München, ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der Alkor GmbH Kunststoffe (Morgensternstrasse 9, 81479 München), deren Anteile von der RENOLIT AG (Horchheimer Strasse 50, 67547 Worms) gehalten werden, nachdem diese mit Wirkung zum 31. März 2006 die Gesellschaftsanteile von der SOLVAY S.A., Brüssel, erworben hat. In 2009 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2009 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Alkor Folien GmbH und der Renolit AG abgeschlossen. Die Alkor Folien GmbH besitzt 100% der Anteile der RENOLIT Czech s.r.o. (Čepirohy 115, 43561 Most - Čepirohy, Czech Republic).

Anwendung gesetzlicher Vorschriften

Der Jahresabschluss der Alkor Folien GmbH ist nach den Vorschriften des HGB und des § 42 GmbHG aufgestellt. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren beibehalten. Im Interesse der Klarheit der Darstellung haben wir nach § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einige Positionen der Bilanz zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Darüber hinaus wurden vorgeschriebene Davon-Vermerke zulässigerweise im Anhang ausgewiesen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierung und Bewertung erfolgen nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG).

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer, bilanziert. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis 150 Euro werden im Anschaffungsjahr gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Wenn die Anschaffungskosten für das Wirtschaftsgut über 150 Euro liegen und den Betrag von 1.000 Euro nicht überschreiten, wird nach § 6 Abs. 2a EStG ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Teilwerten zum Abschlussstichtag bewertet.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, eingerechnet. Soweit sich aufgrund der verlustfreien retrograden Bewertung niedrigere Werte ergeben, werden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Soweit erforderlich, werden auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Die Pensionsverpflichtungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Die Berechnung erfolgt unter Anwendung des versicherungsmathematischen Teilwertverfahrens und eines Rechnungszinsfußes von 5,15 % p.a. (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Als biometrische Rechnungsgrundlage liegen den Rückstellungsberechnungen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Die Rentenanpassungen und der Gehaltstrend werden mit 2,0 % p.a. angenommen.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Sie werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Gemäß konzerneinheitlicher Vorgabe wurde eine pauschale Gewährleistungsrückstellung von 2% auf den Jahresumsatz gebildet.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert.

Valutapositionen, die in die Gewinn- und Verlustrechnung einflossen, werden zu dem am Entstehungstag gültigen Wechselkurs bewertet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2010 lässt sich im Einzelnen dem nach § 268 Abs. 2 HGB aufgestellten Anlagenspiegel entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von TEUR 53 enthalten.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 7 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (Vorjahr: TEUR 7).

Latente Steuern

Aufgrund des mit der RENOLIT AG bestehenden Organschaftsverhältnisses werden keine latenten Steuern bei der Gesellschaft berücksichtigt.

Eigenkapital

Das Stammkapital beträgt € 5.200.000,00 und entspricht der Eintragung im Handelsregister und dem Gesellschaftsvertrag.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.679 enthalten hauptsächlich Personalverpflichtungen (TEUR 714) und Risikovorsorgen gegenüber Kunden (TEUR 718). Sonstige Rückstellungen für Altersteilzeitverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 65 wurden mit Vermögensgegenständen, deren Anschaffungskosten und beizulegende Zeitwerte sich auf TEUR 47 belaufen, verrechnet.

Verbindlichkeiten

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 64 (Vorjahr: TEUR 58) enthalten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind, mit Ausnahme der handelsüblichen Eigentumsvorbehalte, ungesichert (§ 285 Nr. 1b HGB).

Es liegen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren vor. Es liegen keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen TEUR
Pachtvertrag Werksgelände Alkor GmbH Kunststoffe 100
Dienstleistungsvertrag Alkor GmbH Kunststoffe 245
Künftige Zahlungen aus Operating Leasing
Restlaufzeit bis 1 Jahr 67
Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre 74
486

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse

2010
TEUR
Vorjahr
TEUR
Aufgliederung nach geographischen Märkten
Inland 8.062 6.038
EU (ohne Inland) 16.292 9.553
übriges Ausland 5.988 3.225
30.343 18.816

Sonstige betriebliche Erträge/Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den Sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 13 (Vorjahr: TEUR 10) enthalten. Die in den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesenen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung belaufen sich auf TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 25).

Zinsergebnis

2010
TEUR
Vorjahr
TEUR
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0 4
- davon aus verbundenen Unternehmen 0 2
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 218 169
- davon an verbundene Unternehmen 28 1
- davon aus Abzinsung 190 168

Periodenfremdes Ergebnis

2010
TEUR
Vorjahr
TEUR
Erträge
Auflösung sonstiger Rückstellungen 5 235
Gewinne aus Anlageabgängen 0 30
Auflösung PWB/EWB 0 33
5 298

Aufwendungen

Zuführung Pensionsrückstellungen (Anpassung BilMoG) 0 975
Zuführung PWB/EWB 79 0
Zuführung Jubiläumsrückstellungen (Anpassung BilMoG) 0 25
Ausbuchung von Forderungen 0 27
Verluste aus Anlageabgängen 5 0
84 1.027

SONSTIGE ANGABEN

Jahresdurchschnitt, Kopfzahl 2010
Mitarbeiter
Vorjahr
Mitarbeiter
Angestellte 34 29
Gewerbliche 64 50
Auszubildende 2 1
100 80

Außerbilanzielle Geschäfte

Die Alkor Folien GmbH hat mit einigen Kunden Konsignationslagerverträge für Fertigwaren abgeschlossen. Aus den bestehenden Vereinbarungen ergeben sich keine finanziellen Verpflichtungen für die Alkor Folien GmbH. Die Vereinbarungen dienen der Verbesserung des Bestandsmanagements und der bedarfsgerechten Optimierung des Working Capital. Dies sind auch die wesentlichen Vorteile des Geschäfts. Risiken bestehen in der Vertragsbindung nicht, da Altbestände durch eine vertragliche Vereinbarung nach 3 bzw. je nach Vertrag nach bis zu 6 Monaten zwangsfakturiert werden.

Weiterhin hat die Alkor Folien GmbH einen Energieliefervertrag mit einem Energieversorger abgeschlossen. Aus dem Vertrag mit einer Laufzeit bis 2015 ergeben sich Mindestabnahmemengen. Die erwarteten Verbräuche des Jahres 2011 wurden auf Basis von Forward-Preisen bereits eingekauft. Aus dem Energieliefervertrag ergeben sich nach derzeitigem Kenntnisstand finanzielle Verpflichtungen in Höhe von rd. 0,9 Mio. EUR für 2011 und rd. 3,7 Mio. EUR für die Folgejahre.

Geschäftsführung

Herr Dr. Axel Bruder, (Dr. chem, Mitglied des Vorstandes der RENOLIT AG)

Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Beteiligungsverhältnisse

Anteil am Kapital
%
Gezeichnetes Kapital
TSD.CZK
Eigenkapital 31.12.2009
TSD.CZK
Jahresfehlbetrag 2009
TSD.CZK
RENOLIT Czech s.r.o. 100 78.558 50.895 -23.222

(Umrechnungskurs: 1 EUR = 25,06 CZK)

Auf die Anteile an der RENOLIT Czech s.r.o. wurde eine Abschreibung in Höhe von EUR 2.290.126,81 vorgenommen.

Konzernzugehörigkeit

Mutterunternehmen des größten Konsolidierungskreises ist die Jakob Müller GmbH & Co. KG, Kirn. Die Jakob Müller GmbH & Co. KG erstellt einen Konzernabschluss, in den der Jahresabschluss der Alkor Folien GmbH einbezogen wird. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt beim elektronischen Bundesanzeiger. Der Abschluss der Gesellschaft wird darüber hinaus in den nicht offengelegten Konzernabschluss der RENOLIT AG, Worms, einbezogen.

Ergebnisverwendung

Gemäß Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag zwischen der Alkor Folien GmbH und der RENOLIT AG wird die RENOLIT AG den Jahresfehlbetrag vor Verlustübernahme in Höhe von 5.071.162,51 EURO ausgleichen.

 

München, den 7. Februar 2011

Alkor Folien GmbH

Dr. Axel Bruder, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens des Geschäftsjahres 2010

Anschaffungs-/
Herstellungskosten 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Abschreibungen kumuliert
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 262.314,96 0,00 260.635,96
262.314,96 0,00 0,00 260.635,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 532.926,44 199.657,13 345.962,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 22.561.013,93 2.633.806,31 20.403.410,24
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.675.898,14 144.263,68 30.471,10 3.705.475,72
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 651.333,65 0,00
27.769.838,51 3.629.060,77 30.471,10 24.454.848,53
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.290.127,81 2.290.126,81
2.290.127,81 0,00 0,00 2.290.126,81
30.322.281,28 3.629.060,77 30.471,10 27.005.611,30
Buchwert 31.12.2010
EUR
Zum Vergleich Buchwert 31.12.2009
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.679,00 7.096,00 5.417,00
1.679,00 7.096,00 5.417,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 386.621,00 204.813,96 17.859,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.791.410,00 3.183.669,22 1.026.097,31
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.084.215,00 1.298.599,02 343.158,68
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 651.333,65 0,00 0,00
6.913.579,65 4.687.082,20 1.387.115,12
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 1,00 2.290.127,81 2.290.126,81
1,00 2.290.127,81 2.290.126,81
6.915.259,65 6.984.306,01 3.682.658,93

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Alkor Folien GmbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2010 der Alkor Folien GmbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Heidelberg, den 7. Februar 2011

FALK GmbH & Co KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Dr. Düll, Wirtschaftsprüfer

Bischoff, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

der Alkor Folien GmbH, München

Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2010 wurde von der Gesellschafterversammlung am 31. Oktober 2011 festgestellt.

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