Autohaus Barnath GmbHLiquidiert

08412 Werdau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 2337
Eingetragen
3.5.1991
Branche
Einzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder wenigerTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Gegenstand
Handel mit Neu- und Gebrauchtfahrzeugen; Vermietung von Nutzkraftfahrzeugen, PKW, Wohn- und Lastenanhänger sowie Motorrädern und Krädern; Betreiben einer Fahrschule; Abschleppdienst, einschließlich Pannenhilfe; Individualverkehr für Personen- und Gütertransporte; Reparatur, Wartung und Service für Kraftfahrzeuge; Handel mit Kfz-Ersatz- und Zubehörteilen.

Finanzübersicht

Historie

Keine Bekanntmachungen für diesen Filter verfügbar

Management

NameRolle
Diana Barnath-Gail
seit 3.11.2003
Geschäftsführer
Marrio Barnath
seit 3.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

08412 Werdau
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Barnath GmbH

Werdau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für Offenlegungszwecke

A. DARSTELLUNG DES GESCHÄFTSVERLAUFES UND GESCHÄFTSERGEBNISSES

Allgemein

Die Autohaus Barnath GmbH (kurz: Autohaus Barnath) wurde am 01.10.1990 von Herrn Mario Barnath und Herrn Klaus Barnath gegründet. Am 01.01.1991 erfolgte die Unterzeichnung des Opel-Händlervertrages. Dieser beinhaltet das Vermarktungs- und Bezugsrecht von Neuwagen der Marke Opel. Gleichzeitig wurde der Opel-Servicevertrag unterzeichnet. Auf dessen Grundlage arbeitet das Autohaus Barnath bis dato als autorisierter Opel-Servicepartner.

Ab 01.05.2004 erweiterte die Autohaus Barnath GmbH die Angebotspalette um die Marke Peugeot. Die Verträge als Peugeot Servicepartner mit Vermittlungsrecht wurden geschlossen. Auf dessen Grundlage werden Peugeot-Neuwagen verkauft und sämtliche Serviceleistungen an Peugeot Fahrzeugen erbracht.

Das Leistungsspektrum umfasst:

- Verkauf von Neu- und Vorführwagen der Marken Opel und Peugeot

- Verkauf von Nutzfahrzeugen der Marke Opel und Peugeot

- Verkauf von Gebrauchtwagen aller Marken

- Garantieservice für alle PKW und NFZ der Marken Opel und Peugeot

- Werkstattservice für Fahrzeuge aller Marken

- Unfallinstandsetzung

- Teile & Zubehörservice

- Opel Rent Vermietung

Standorte und Vertriebsgebiet

Die Autohaus Barnath GmbH betrieb im Geschäftsjahr 2010 fünf Standorte. Die Standorte Werdau (kurz: W) und Zwickau (kurz: ZW) befinden sich im westlichen Teil Sachsens.

Die Standorte Reichenbach (kurz: UH), Falkenstein (kurz: F) und Auerbach (kurz: AE) gehören geographisch zum östlichen Teil des Vogtlands.

Geschäftsverlauf

1. Entwicklung von Markt und Branche

Im Jahr 2010 wurde in Deutschland der niedrigste Stand an Neuzulassungen nach der Wiedervereinigung verzeichnet. Es wurden in Deutschland nur 2,92 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entspricht einem Minus von 23 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Damit lag die Zahl erstmals seit 1990 unter 3 Millionen.

Im Jahr der Abwrackprämie 2009 erlebten die Automobilhersteller einen Neuwagen-Boom. Doch da viele den Neuwagenkauf aufgrund der hohen Prämie vorgezogen hatten, brach der Markt im ersten Quartal 2010 massiv ein. Erst mit Beginn des traditionellen Frühjahrsgeschäftes im März 2010 normalisierte sich das Geschäft wieder weitestgehend.

Mit der Einführung neuer Opelmodelle wie dem Astra J und dem Meriva, einer lebenslangen Garantie und der gesamten positiven Entwicklung bei GM und Opel konnte das Image der Marke langsam wieder positiver dargestellt werden.

Trotz der zäh anlaufenden Nachfrage war es insgesamt ein gutes Jahr für die deutsche Automobilindustrie. Mit 5,5 Millionen Fahrzeugen wurden rund 12 Prozent mehr gefertigt als 2009. Das Auslandsgeschäft ist dabei ein wichtiges Standbein der Automobilindustrie geblieben.

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Mit dem Beschluss der Abwrackprämie setzte die Bundesregierung ein deutliches Zeichen in Richtung der Automobilhersteller und Konsumenten. Die Abwrackprämie wirkte sich sehr positiv auf den Neuwagenverkauf in 2009 aus. Erwartungsgemäß brach die Nachfrage nach Neuwagen mit Wegfall der Abwrackprämie ein. Verstärkt wurde der Umsatzrückgang durch den langen Winter. Erst mit Einsetzen des Frühjahrsgeschäftes belebte sich der Markt wieder.

Die Umsatzhöhe im Neuwagensegment des Jahres 2009 konnte, trotz wieder steigender Verkaufszahlen, nicht erreicht werden. Im Gegensatz dazu konnten im Gebrauchtwagenbereich Umsatzsteigerungen erzielt werden.

Die Bereiche Service und Teile & Zubehör sind nachhaltig stabil.

Die Umsatzentwicklung stellt sich wie folgt dar:

Neu- und Gebrauchtfahrzeuge

Der Umsatz hat sich in 2010 um 3,6 Mio. € verringert. Zu einer Unterschreitung der Vorjahreserlöse kam es hauptsächlich, da sich nach dem Ablauf der Abwrackprämie die Neuwagenverkaufszahlen deutlich verringert haben.

Teile/Zubehör

Gegenüber dem Vorjahr ist hier der Umsatz um 109 T€ gesunken.

Service

Gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 verringerte sich in diesem Bereich der Umsatz um 112 T€.

3. Investitionen, Personal, Umweltschutz

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2010 wurden insgesamt 63 T€ in das Anlagevermögen (ohne Vorführ- und Leihwagen) investiert. Die Finanzierung erfolgte über den Cashflow.

Personal

Der durchschnittliche Mitarbeiterstamm im Geschäftsjahr 2010 betrug 88 Mitarbeiter (einschl. Geschäftsführer) davon 8 Mitarbeiter in der kaufmännischen oder technischen Ausbildung. Die Entlohnung der Mitarbeiter erfolgt branchen- und standortüblich. Die Entlohnung der Verkäufer besteht aus Fixum und Provision. Die Mitarbeiter nehmen permanent an internen und externen Schulungsmaßnahmen teil.

Umweltschutz

Im Rahmen der Zertifizierung nach ISO 9002 wird ein aktives Umweltmanagement betrieben. Das Unternehmen nimmt am Opel - Entsorgungsprogramm teil. Darüber hinaus wird ein Umweltkataster geführt. Das Unternehmen verfügt über das Umweltsiegel des Landes Sachsen.

B. DARSTELLUNG DER LAGE

Ertragslage

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Jahresüberschuss um 6,0 T€ verschlechtert. Wie zu erwarten, konnten die Umsatzerlöse des Jahres 2010 nicht an das Vorjahr anknüpfen. Ursächlich dafür war der Wegfall der Abwrackprämie. Die Nachfrage nach Neuwagen brach zu Beginn des Jahres 2010 ein. Dieser Nachfragerückgang konnte auch im Jahresverlauf nicht kompensiert werden.

Wie im Geschäftsjahr 2009 kam es auch in 2010 aufgrund der allgemeinen wirtschaftlichen Lage darauf an, die interne Organisation und die betrieblichen Abläufe zu verbessern. Das Ziel, auf der einen Seite eine höhere Effektivität herbeizuführen und auf der anderen Seite betriebliche Aufwendungen zu reduzieren, wurde weiter vorangetrieben. So konnten die Personalkosten um 333 T€, die betrieblichen Aufwendungen um 107 T€, Zinsen und ähnliche Aufwendungen um 96 T€ gesenkt werden.

Vermögenslage

Bilanzausweis

Konträr zum Bilanzausweis betrachten wir unsere Vorführwagen als Erweiterung unserer zum Verkauf bestimmten Fahrzeugpalette. In den Analysen haben wir den Vorführ- und Leihwagenbestand dem Umlaufvermögen zugerechnet.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen haben sich aufgrund von geringeren Investitionen und unveränderter Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr um 37 T€ verringert.

Vorräte

Der Bestand an Neuwagen wurde gegenüber dem Vorjahr um 367 T€ abgebaut. Sowohl die Fahrzeugbestände als auch die Inanspruchnahme der Fahrzeugfinanzierungslinien haben sich im Jahr 2010 auf ein notwendiges aber auch wirtschaftliches Maß eingepegelt.

Der Gebrauchtwagenbestand, welcher sich durch die geringe Nachfrage in 2009 erhöht hatte, konnte um 545 T€ abgebaut werden.

Forderungen

Der Forderungsbestand hat sich gegenüber dem Geschäftsjahr 2009 leicht erhöht.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die im Jahr 2009 notwendige finanzielle Stabilisierung der Autohaus Barnath GmbH konnte im Geschäftsjahr 2010 fortgesetzt werden. So wurde bei der Sparkasse Zwickau in Verbindung mit der Sächsischen Aufbaubank ein Darlehen aus dem Mittelstandsstabilisierungsprogramm beantragt. Mit Hilfe des gewährten Darlehens wurden weiterhin kurzfristige Verbindlichkeiten in langfristige Verbind-lichkeiten umgestellt und somit weitere Planungssicherheit für die Zukunft erreicht.

Bedingt durch den weiteren Abbau der Vorräte, der Forderungen und der Umschuldung hat sich das kurzfristige Fremdkapital um 941 T€ verbessert.

Finanzlage

Unsere Finanzlage konnte durch Umschuldungen von kurzfristigen Verbindlichkeiten zu lang- bis mittelfristigen Verbindlichkeiten weiter wesentlich stabilisiert werden.

Bedingt durch den Abbau des Vorratsvermögens sind die Einkaufsfinanzierungen, bei gleichbleibender Kredit/Finanzierungslinie, heruntergefahren worden, so dass auf kurzfristige Liquiditätsengpässe ausreichend reagiert werden kann.

C. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG MIT IHREN WESENTLICHEN CHANCEN UND RISIKEN

Die Entwicklung wird auch weiterhin stark abhängig sein vom allgemeinen Konjunkturverlauf, speziell aber von der weiteren Entwicklung der Adam Opel AG und deren Produkt- und Leistungsportfolio.

Die Adam Opel AG blickt optimistisch auf das Jahr 2011 und hofft, die positive Entwicklung - Steigerung des Marktanteils am europäischen Gesamtmarkt im wirtschaftlich schwachen Geschäftsjahr 2010 - auch weiterhin fortsetzen zu können.

Risikobericht

Das Risiko einer ständig wechselnden Bewertungs- und Betrachtungsweise durch die GMAC Bank besteht weiterhin. Die Finanzierung unserer Fahrzeugbestände wurde im Jahr 2009 beginnend auf mehrere Säulen gestellt. 2010 wurde mit der Commerz Finanz GmbH eine weitere vertragliche Vereinbarung zur Finanzierung von Neu- und Gebrauchtwagen abgeschlossen.

Wie geplant, wurden die Fahrzeugbestände im Geschäftsjahr 2010 weiter reduziert. Dies ging, vor allem im ersten Halbjahr 2010 zu Lasten der Erträge. Die Zinsaufwendungen konnten durch den Bestandsabbau erheblich verringert werden.

Spezieller Risikobericht

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzposition verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Durch den Abschluss des Kreditvertrages mit der Sparkasse Zwickau wurde die Liquiditätssituation weiter stabilisiert.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung der Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen.

Preisänderungsrisiken im Vorratsbereich werden durch regelmäßige marktgängige Verfahren (Schwacke-, DAT- Preislisten und Internetvergleiche) und Marktbeobachtungen getestet. Preisänderungsrisiken werden durch ausreichende Wertberichtigungen verringert.

Wir begleichen unsere Verbindlichkeiten innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen.

Unsere Investitionen betreffen überwiegend den Fahrzeugbestand. Dabei sind die Investitionen über die Haus- und Herstellerbank finanziert.

D. VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG 2011

Durch die Reduzierung des Gebrauchtwagenbestandes wurden im Berichtsjahr vorhandene Liquiditätsreserven freigesetzt. Dies soll sich auch im Folgejahr fortsetzen.

Für das Jahr 2011 gehen wir im Rahmen unserer Planung davon aus, dass eine leichte Umsatzsteigerung im Bereich Neuwagen realisierbar ist. Im Gegensatz dazu gehen wir bei unserer Planung von einer leicht rückläufigen Nachfrage im Gebrauchtwagenbereich aus.

Die vorliegenden Verkaufszahlen per Juni 2011 zeigen diese Entwicklung deutlich.

Neuwagen/ Vorführwagen Ist 2008 Ist 2009 Ist 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013
Januar 39 18 30 17    
Februar 43 74 22 20    
März 46 95 30 44    
April 42 71 20 30    
Mai 60 75 19 39    
Juni 62 72 23 41 437 451
Juli 57 86 24 37    
August 44 54 28 39    
September 26 27 20 24    
Oktober 58 41 44 45    
November 33 50 48 46    
Dezember 64 35 52 35    
Summe 574 698 360 417 437 451
Gebrauchtwagen Ist 2008 Ist 2009 Ist 2010 Plan 2011 Plan 2012 Plan 2013
Januar 26 23 35 34    
Februar 38 29 39 29    
März 29 43 43 55    
April 37 41 39 37    
Mai 33 43 58 49    
Juni 36 33 89 32 458 464
Juli 53 29 51 29    
August 44 31 65 35    
September 22 42 51 36    
Oktober 44 38 36 39    
November 40 26 30 33    
Dezember 19 37 32 31    
Summe 421 415 568 439 458 464

Im Jahr 2011 werden wir durch die Hersteller Opel und Peugeot aktiv durch eine Vielzahl von Modelleinführungen unterstützt. Im Frühjahr wurde die nächste Generation des Opels Meriva und der neue Astra Sports Tourer vorgestellt. Mit Spannung erwarten wir die Markteinführung der Serienversion des elektrischen Opel Ampera bis Ende 2011.

 

Werdau, den 26. Juli 2011

Autohaus Barnath GmbH

Geschäftsleitung

Mario Barnath, Diana Barnath-Gail

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 17.074,00
B. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Geschäfts- oder Firmenwert 39.053,00 54.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 126.232,00 169.814,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.339,00 78.161,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.951,00 66.117,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.250,00 120.697,50
4. Miet-, Vorführ- und Leihfahrzeuge 429.256,00 510.265,00
Summe Sachanlagen 684.796,00 775.241,00
III. Finanzanlagen 52.680,77 163.578,35
Summe Anlagevermögen 863.708,77 1.108.633,35
C. Umlaufvermögen    
I. Vorräte 1.857.850,07 2.694.971,27
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.615.591,44 1.479.592,03
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 763.472,40 (Vj: 557.806,82)    
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 65.869,52 44.031,57
Summe Umlaufvermögen 3.539.311,03 4.218.594,87
D. Rechnungsabgrenzungsposten 16.405,62 24.759,50
E. Bilanzsumme 4.419.425,42 5.369.061,72

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 2.258,37 2.258,37
III. Gewinnvortrag 232.492,79 225.282,16
IV. Jahresüberschuss 1.210,73 7.210,63
Summe Eigenkapital 335.961,89 334.751,16
B. Rückstellungen 162.533,89 403.305,53
C. Verbindlichkeiten    
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.396.429,51 (Vj: 3.235.347,69)    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.915.101,38 3.274.755,24
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 1.487.401,91 (Vj: 2.044.997,90)    
Summe Verbindlichkeiten 3.901.509,14 4.615.105,03
D. Rechnungsabgrenzungsposten 10.497,50 0,00
E. Passive latente Steuern 8.923,00 15.900,00
F. Bilanzsumme 4.419.425,42 5.369.061,72

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

  2010
EUR
2009
EUR
1. Rohergebnis 3.464.299,99 4.127.755,71
2. Personalaufwand    
a. Löhne und Gehälter -1.528.256,11 -1.837.378,51
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -332.921,45 -356.671,62
- davon für Altersversorgung: -24.216,08 (Vj: -28.555,39)    
Summe Personalaufwand -1.861.177,56 -2.194.050,13
3. Abschreibungen    
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs -202.137,31 -268.780,36
Summe Abschreibungen -202.137,31 -268.780,36
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.249.556,55 -1.356.900,23
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 34.986,12 23.906,67
- davon aus der Abzinsung 372,59 (Vj: 0,00)    
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -210.095,26 -306.185,57
- davon aus der Abzinsung -7.225,05 (Vj: 0,00)    
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -23.680,57 25.746,09
8. Außerordentliche Erträge 29.910,04 0,00
9. Außerordentliche Aufwendungen -4.470,03 0,00
10. Außerordentliches Ergebnis 25.440,01 0,00
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -548,71 -15.966,00
- davon latente Steuern 6.977,00 (Vj: 11.400,00)    
12. Sonstige Steuern 0,00 -2.569,46
13. Jahresüberschuss 1.210,73 7.210,63

Anhang für Offenlegungszwecke

A. Vorbemerkung

Der Jahresabschluss auf den 31.12.2010 wurde erstmals nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften in der Fassung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes erstellt.

Die Vorjahresvergleichszahlen wurden auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 (8) S.2 EGHGB nicht angepasst.

B. Änderung der Form der Darstellung des Jahresabschlusses

Die Darstellungsform des Jahresabschlusses wurde gegenüber dem Vorjahr geändert.

Die Änderung betrifft folgende Sachverhalte:

- Darstellung der Position Geldtransit in Höhe von EUR 30.703,26 zum 31.12.2010 unter "Sonstige Vermögensgegenstände", im Vorjahr war diese Position mit EUR 30.292,68 unter "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten" ausgewiesen

- Darstellung von langfristig gewährten Darlehen in Höhe von EUR 52.680,77 zum 31.12.2010 unter "Sonstige Ausleihungen", im Vorjahr war diese Position mit EUR 52.880,77 unter "Sonstige Vermögensgegenstände" ausgewiesen

- Darstellung von Provisionsumsätzen in Höhe von EUR 54.204,27 zum 31.12.2010 unter "Umsatzerlöse", im Vorjahr war diese Position mit EUR 45.613,18 unter "sonstige betriebliche Erträge" ausgewiesen

- Darstellung von gewährten und erhaltenen Skonti in den Positionen "Umsatzerlöse bzw. Waren- und Materialverbrauch", im Vorjahr waren diese Positionen unter "Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen

- Darstellung von Werbekostenzuschüssen in Höhe von EUR 50.216,25 zum 31.12.2010 unter "Sonstige betriebliche Erträge", im Vorjahr war diese Position mit EUR 45.665,45 mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen saldiert worden

- Die latenten Steuern des Vorjahres wurden zur besseren Vergleichbarkeit aus dem Posten "Rückstellungen" in "E. Passive latenten Steuern" umgegliedert.

Angabe und Erläuterung angepasster Vorjahreszahlen

Zur besseren Vergleichbarkeit wurden die betreffenden Werte angepasst.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear, entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

Die sonstigen Finanzanlagen wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergaben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Diese waren im Gebrauchtwagen- und im Ersatzteilbestand erforderlich.

Die Bewertung der teilfertigen Leistungen erfolgte entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgehend von den erzielbaren Erlösen unter Abzug der üblichen Gewinnspanne sowie der Vertriebskosten.

Die erhaltenen Anzahlungen wurden mit ihrem Nettobetrag von der Bilanzposition "Vorräte" abgesetzt.

Die Forderungen wurden zum Nennbetrag angesetzt. Bei den Forderungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Abschreibungen berücksichtigt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen und pensionsähnlichen Verpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen durchgeführt.

Die Berechnung der Pensionsverpflichtung erfolgte entsprechend den Bestimmungen des § 249 HGB in Verbindung mit §§ 252 bis 255 HGB.

Nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB ist die Versorgungsverpflichtung in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages anzusetzen. Die Bewertung beruht auf der "projected unit credit method" (Methode der laufenden Einmalprämien).

Der Berechnung für den Erfüllungsbetrag liegen das vertragliche Pensionierungsalter sowie folgende Berechnungsannahme zu Grunde: ein Rechnungszins von 5,15% p.a. gemäß § 253 Abs. 2 HGB und Rückstellungsabzinsungsverordnung für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren, ein Rententrend in Höhe von 0,00 % p.a., sofern keine anderweitigen vertraglichen Vereinbarungen getroffen wurden sowie eine Fluktuationswahrscheinlichkeit in Höhe von 0,00 % p.a. Als Berechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck.

Zudem erfolgte eine Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. Anschaffungskosten und beizulegender Zeitwert der zu verrechnenden Vermögensgegenstände sind identisch und betragen EUR 119.983,65. Die Versorgungsverpflichtung zum 01.01.2010 gemäß HGB n. F. beträgt EUR 149.311,00, abzüglich Versorgungsverpflichtung per 31.12.2009 gemäß HGB a. F. mit EUR 141.848,70 ergibt sich ein Zuführungsbetrag gemäß Artikel 67 EGHGB von EUR 7.462,30.

Es wurde zum Teil vom Wahlrecht Gebrauch gemacht eine verteilte Zuführung des Unterschiedsbetrages bis maximal zum 31.12.2024 vorzunehmen. Eine Zuführung erfolgte im Jahre 2010 mit 1/15-tel. Der Verteilungsrestbetrag beträgt EUR 2.992,27.

Es ergibt sich folgende Vermögensverrechnung

  EUR
Pensionsverpflichtung (Istwert) 31.12.20101 136.111,69
./. abzüglich Deckungsvermögen 31.12.2010 119.983,65
Pensionsrückstellung 16.128,04

In den Zinsaufwendungen sind verrechnete Aufwendungen und Erträge aus o. g. Vermögensverrechnungen enthalten. Zinsaufwendungen mit EUR 8.080,00 und Zinserträge mit EUR 854,95 werden saldiert unter der Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen dargestellt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern unter Berücksichtigung der geleisteten Vorauszahlungen sowie Steuernachzahlungen aus den Vorjahren.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebes

Gemäß § 269 HGB wurden Aufwendungen für die Ingangsetzung des Geschäftsbetriebs aktiviert.

Die Bilanzierungshilfe wurde im Berichtzeitraum vollständig abgeschrieben.

Firmenwert

Der aktivierte Firmenwert wurde entsprechend der voraussichtlich geschätzten Nutzungsdauer über einen Zeitraum von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer für den Geschäfts- und Firmenwert beträgt 15 Jahre, weil er im Wesentlichen auf Geschäftsbeziehungen mit Vertragspartnern beruht, mit denen langfristige Rahmenverträge abgeschlossen wurden sowie auf Grund der Tatsache, dass Mitbewerber am Standort weggefallen sind.

Rechnungsabgrenzung

Als Unterschiedsbetrag zwischen dem Rückzahlungskurs und Ausgabebetrag von Verbindlichkeiten wurde ein Betrag von EUR 4.833,33 in den Rechnungsabgrenzungsposten erfasst. Der Betrag wird über den Zeitraum der Zinsbindung der Darlehen hinweg aufgelöst.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren betragen EUR 258.390,00.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit EUR 2.129.446,72 gesichert durch Sicherungsübereignung von beweglichen Sachen.

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 78.867,66, davon sind in den Verbindlichkeiten aus Lieferung/Leistung EUR 1.487,50 und in den sonstigen Verbindlichkeiten EUR 77.380,16 enthalten.

Außerordentliches Ergebnis

Außerordentliche Erträge:

Die Autohaus Barnath GmbH gewährte dem Mitgesellschafter Klaus Barnath eine Pensionszusage. Die Pensionszusage wurde durch eine Lebensversicherung rückgedeckt. Die Rückdeckungsversicherung wurde zum 30.11.2010 abgerechnet. Der Versorgungsfall ist am 06.03.2011 einge-treten. Der Versorgungsberechtigte wählte die Kapitalabfindung der Versorgungszusage. Da die Rückdeckungsversicherung nicht ausreichte, um die Kapitalabfindung zu finanzieren, verzichtete der Versorgungsberechtigte auf den Differenzbetrag, der somit in Höhe von EUR 29.910,04 als außerordentlicher Ertrag auszuweisen war.

Außerordentliche Aufwendungen:

Gemäß Artikel 67 EGHGB waren die Pensionen zum 01.01.2010 geändert zu bewerten. Gemäß Artikel 67 Abs. 2 EGHGB wurden entsprechende Ausführungen im Anhang vorgenommen. Die Zuführung zu den Rückstellungen aufgrund geänderter Bewertung nach Abs. 1 des Artikel 67 waren gemäß Artikel 67 Abs. 7 EGHGB als außerordentliche Aufwendungen anzugeben. Es handelt sich hierbei um die Zuführung zur Pensionsrückstellung auf Grund geänderter Bewertung auf den 01.01.2010.

Periodenfremde Erträge

Im Einzelnen ergaben sich folgende Erträge, die im Posten "Sonstige betriebliche Erträge" enthalten sind und die einem anderen Geschäftsjahr zuzuordnen sind:

Erträge aus der Nachberechnung von Versicherungsbeiträgen an die Barnath Automobile oHG für 2009: EUR 7.106,36

Steuern vom Einkommen und Ertrag auf das außerordentliche Ergebnis

Auf das außerordentliche Ergebnis entfallen Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von EUR 7.580,00.

E. Sonstige Pflichtangaben

Angaben zu den Geschäftsführungsorganen

Die Geschäftsführung obliegt folgenden Personen:

Herrn Mario Barnath, Leiter Verwaltung/Vertrieb

Frau Diana Barnath-Gail, Kaufmännische Geschäftsführung

Herrn Klaus Barnath, Leiter Kaufmännische Geschäftsführung bis Mai 2010

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahrs gehörten die folgenden Mitarbeiter dem Unternehmen an:

Arbeitnehmergruppen Quartale 2010
  I II III IV
Arbeiter 31 30 28 28
Angestellte 46 47 45 46
leitende Angestellte 5 4 4 4
Auszubildende kaufmännisch 1 1 0 2
Auszubildende gewerblich 8 7 7 7

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen.

1. Verpflichtung aus Pachtverträgen EUR
Fällig 01.01.2011-31.12.2011 385.860,00
Fällig 01.01.2012-31.12.2015 1.517.940,00
Fällig nach 31.12.2015 482.150,00

Bankguthaben in Höhe von TEUR 18,0 wurden vom Verpächter als Kaution abgetreten.

2. Leasingrücknahmeverpflichtung EUR
Fällig 01.01.2011-31.12.2011 1.255.537,30
Fällig 01.01.2012-31.12.2015 636.822,60
Fällig nach 31.12.2015 0,00

3. Betriebsprüfung

Am 17.05.2010 begann eine Betriebsprüfung für die Kalenderjahre 2006 bis 2008. Die Betriebsprüfung wurde am 07.04.2011 abgeschlossen. Der Betriebsprüfungsbericht ist datiert vom 20.05.2011. Die Feststellungen der Betriebsprüfung sind somit nicht im Berichtsjahr, sondern mit Erstellung des Jahresabschlusses für das Kalenderjahr 2011 zu berücksichtigen. Die Steuernachzahlungen betragen voraussichtlich rund EUR 25.000.

4. Darlehen Commerzbank

Die Autohaus Barnath GmbH hat bei der Commerzbank Aktiengesellschaft, Filiale Zwickau am 29.04.2008 ein Darlehen über EUR 750.000,00 aufgenommen. Das Darlehen wurde verwendet um Bankverbindlichkeiten der K & M Barnath OHG sowie der Automobile Barnath OHG abzulösen. Sicherheiten für dieses Darlehen wurden von den beiden OHG´s durch entsprechende Grundschuldeintragungen auf den Grundstücken, die im Eigentum der jeweiligen OHG stehen, gestellt. Durch eine Vereinbarung zwischen der Autohaus Barnath GmbH und den beiden OHG´s verpflichten sich die OHG´s zur Übernahme der Zins- und Tilgungsleistungen aus dem Darle-hensvertrag. Nach wirtschaftlicher Betrachtung erfolgte somit die Darlehensgewährung direkt an die jeweiligen OHG´s. Der Erfordernis einer klaren und übersichtlichen Darstellung, der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage geschuldet und der Tatsache, dass die Zins- und Tilgungsleistungen von den OHG´s erfüllt werden, wurden die Darlehen anteilig in den jeweiligen OHG´s passiviert und nicht das Darlehen in der Bilanz der Darlehensnehmerin, Autohaus Barnath GmbH, passiviert und gleichzeitig als Ausleihung aktiviert.

 

Werdau, den 11. Januar 2012

Autohaus Barnath GmbH

Geschäftsleitung

Mario Barnath, Diana Barnath-Gail

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs-/Herstellungskosten

  Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 165.400,14 0,00 0,00 0,00 165.400,14
B. Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Geschäfts- oder Firmenwert 231.587,61 0,00 0,00 0,00 231.587,61
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 410.383,00 0,00 0,00 0,00 410.383,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 137.952,11 0,00 0,00 0,00 137.952,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 192.781,94 1.207,00 69.051,07 0,00 124.937,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 377.357,21 61.793,31 82.344,28 0,00 356.806,24
4. Miet-, Vorführ- und Leihfahrzeuge 571.090,24 383.595,50 481.903,29 0,00 472.782,45
Summe Sachanlagen 1.279.181,50 446.595,81 633.298,64 0,00 1.092.478,67
III. Finanzanlagen 163.578,35 9.286,07 120.183,65 0,00 52.680,77
Summe Anlagevermögen 1.853.142,85 455.881,88 753.482,29 0,00 1.555.542,44

Abschreibungen

  Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Zuschreibungen
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 148.326,14 17.074,00 0,00 0,00 0,00 165.400,14
B. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Geschäfts- oder Firmenwert 177.087,61 15.447,00 0,00 0,00 0,00 192.534,61
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 240.569,00 43.582,00 0,00 0,00 0,00 284.151,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 59.791,11 13.822,00 0,00 0,00 0,00 73.613,11
2. Technische Anlagen und Maschinen 126.664,44 17.221,50 0,00 68.899,07 0,00 74.986,87
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 256.659,71 40.791,31 0,00 81.894,78 0,00 215.556,24
4. Miet-, Vorführ- und Leihfahrzeuge 60.825,24 69.646,50 0,00 86.945,29 0,00 43.526,45
Summe Sachanlagen 503.940,50 141.481,31 0,00 237.739,14 0,00 407.682,67
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 744.509,50 185.063,31 0,00 237.739,14 0,00 691.833,67

Buchwerte

  Stand 31.12.2010
EUR
Stand 31.12.2009
EUR
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 0,00 17.074,00
B. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Geschäfts- oder Firmenwert 39.053,00 54.500,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 126.232,00 169.814,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.339,00 78.161,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 49.951,00 66.117,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 141.250,00 120.697,50
4. Miet-, Vorführ- und Leihfahrzeuge 429.256,00 510.265,00
Summe Sachanlagen 684.796,00 775.241,00
III. Finanzanlagen 52.680,77 163.578,35
Summe Anlagevermögen 863.708,77 1.108.633,35

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Autohaus Barnath GmbH, Werdau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Ab-schlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prü-fung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt:

Entgegen § 246 Abs. 2 S. 1 HGB (Verrechnungsverbot) hat die Gesellschaft, wie im Anhang unter Tz E.4 erläutert, ein bei der Commerzbank aufgenommenes Darlehen vom 29.04.2008 über EUR 750.000 (Passiva) sowie in gleicher Höhe ausgereichte Darlehen an Gesellschafter-Unternehmen (Aktiva) aufgrund wirtschaftlicher Betrachtungsweise seit 2008 nicht bilanziert (Valuta 31.12.2010 EUR 562.500) und damit zusammenhängende Zinsaufwendungen/-erträge in der Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls saldiert.

Mit dieser Einschränkung entspricht der Jahresabschluss nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Nürnberg, den 13. Januar 2012

Stefan Gradl GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Gradl, Wirtschaftsprüfer

Hinweis gemäß § 328 Abs. 1 Nr. 1 S. 3 HGB

Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt. Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen

Handelsregister Dokumente

Gesellschafterliste
Aktueller Abdruck
Chronologischer Abdruck

Organisationen an dieser Adresse

3 nahegelegene Organisationen

Liste von Unternehmen und Organisationen an oder in der Nähe dieser Geschäftsadresse. Die Daten umfassen Firmennamen, Adressen, Registrierungsdetails und Branchenklassifikationen.
Die Informationen auf dieser Seite stammen aus öffentlichen Quellen, offiziellen Registern oder werden von Drittanbietern bereitgestellt. Fusionbase übernimmt keine Garantie für die Richtigkeit, Vollständigkeit oder Aktualität der Daten. Melde dich bei Fragen oder Anregungen über unser Kontaktformular.