InWest Immobilien- und Beteiligungsgesellschaft mbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Hanselmann seit 2.2.2015 | Geschäftsführer |
Monika Waltraud Hanselmann seit 2.2.2015 | Prokura |
Friedrich Hanselmann seit 6.6.2011 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Hanselmann GmbHCrailsheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlage des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Hanselmann GmbH handelt und vermietet Mobilien, insbesondere Gabelstapler, Teleskopstapler, Seitenstapler, Flurförderfahrzeuge, Hubarbeitsbühnen jeglicher Art sowie Elektromobilkrane. Des Weiteren bietet die Hanselmann GmbH folgende Dienstleistungen an: - Bereitstellung und Vermietung von Nutzflächen durch den Geschäftsbereich Logistik für komplexe Logistikprojekte im Zusammenhang mit Dienstleistungsaufträgen für die Kunden aus den Bereichen Maschinen und Anlagenbau, Pharmaindustrie, Luft- und Raumfahrtindustrie - Industriedienstleistungen für Bauprojekte, Maschinen- und Anlagenbau, Pharmaindustrie, Luft- und Raumfahrt - Logistikleistungen jeglicher Art insbesondere mit eigenen Fahrzeugen II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Der regionale Schwerpunkt der Geschäftstätigkeit der Hanselmann GmbH ist Deutschland. Außerhalb von Deutschland stehen auch die Nachbarländer im Fokus von Hanselmann. Zur Beurteilung der Geschäftsentwicklung im Wirkungsbereich von Hanselmann kommt daher dem Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland und Europa als wesentlichen Wirtschaftsindikator eine wesentliche Bedeutung zu. Die Weltwirtschaft verzeichnete 2023 insgesamt ein schwächeres Wachstum als im Jahr zuvor (BIP 2023 3,2 % gegenüber 2022 3,5 %, Quelle: BMWK und IWF). Der andauernde Russland-Ukraine-Krieg, steigende Zinsen, Rezessionsängste und die jüngste Eskalation im Nahostkonflikt prägten das weltweite Wirtschaftsgeschehen und führten insbesondere in der Eurozone zu einem eheblichen geringeren Anstieg der Wirtschaftsleistung im Berichtsjahr. Die Eurozone wies mit einem BIP-Zuwachs von nur 0,4 % eine spürbar geringere Erhöhung der Wirtschaftsleistung als im Vorjahr (3,3 %) auf. Nach einem Wachstum von 1,8 % im Vorjahr schrumpfte die exportorientierte deutsche Wirtschaft in Jahr 2023 um 0,3 %. Die Prognose für Deutschland liegt für das Jahr 2024 bei 0,2 % und das Jahr 2025 bei 1,3 % (Quelle: BMWK und IWF). Abgesehen von der schwachen Konjunktur im Jahr 2023 war die Branche für Flurförderfahrzeuge und Supply-Chain-Lösungen von wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten, dem gestiegenen Zinsniveau und hohen Inflationsraten beeinflusst. Sie wirkten sich negativ auf die Investitionsbereitschaft und damit auf die Nachfrage aus. Trotz dieser Unsicherheiten sind die Märkte für Flurförderfahrzeuge und Supply-Chain-Lösungen einschließlich Services im Jahr 2023 nach Einschätzung des Bundesverbands der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinen-Firmen e.V. - nach dem deutlichen Umsatzrückgang im Jahr 2020 - im dritten Jahr in Folge gestiegen. In den einzelnen Produkt- und Dienstleistungsbereichen gab es im Jahr 2023 folgende Entwicklungen:
Für das Jahr 2024 erwarten die Branchenunternehmen - trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfeldes - insgesamt leicht steigende nominale Umsätze mit einem Plus von 2 %. In den einzelnen Produkt- und Dienstleistungsbereichen ergeben sich für das Jahr 2024 folgende Prognosen:
Des Weiteren war der Markt für Flurförderfahrzeuge im Jahr 2023 von verschiedenen Trends und Herausforderungen geprägt: 1. Technologische Innovationen: Die Branche erlebte einen starken Fokus auf Automatisierung und Digitalisierung. Intelligente Flurförderfahrzeuge mit IoT-Funktionen und automatisierten Steuerungssystemen wurden zunehmend eingesetzt, um Effizienz und Sicherheit zu verbessern. 2. Nachhaltigkeit: Das Umweltbewusstsein wuchs, und viele Unternehmen suchten nach umweltfreundlicheren Lösungen, wie z. B. elektrisch betriebene Gabelstapler und Technologien zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes. 3. Lieferkettenprobleme: Die weltweiten Lieferketten waren nach wie vor angespannt, was die Verfügbarkeit von Komponenten und Fahrzeugen beeinträchtigte. Dies führte zu längeren Lieferzeiten und erhöhten Preisen. 4. Fachkräftemangel: Viele Unternehmen kämpften mit einem Mangel an qualifizierten Fachkräften, was die Rekrutierung und Schulung neuer Mitarbeiter erschwerte. 5. Wettbewerbsdruck: Der Wettbewerb zwischen Herstellern und Dienstleistern nahm zu, wobei Unternehmen zunehmend innovative Lösungen und flexiblere Finanzierungsmodelle anboten, um Kunden zu gewinnen. Insgesamt war die Branche dynamisch, mit einem starken Fokus auf Innovation, Nachhaltigkeit und Effizienzsteigerung. Die Hanselmann GmbH konnte sich in diesem Umfeld gut am Markt behaupten. 2. Geschäftsverlauf Die Hanselmann GmbH konnte trotz der wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten sowie der Entwicklungen in Bezug auf das Zinsniveau und die Inflation das Geschäftsjahr 2023 mit einer erfolgreichen Geschäftsentwicklung abschließen. Die Nachfrage nach Maschinen und Ausrüstungen ist im Wesentlichen geprägt durch die Entwicklung des BIP, die Investitionsbereitschaft und das Handelsvolumen. Die einzelnen Geschäftsbereiche der Hanselmann GmbH entwickelten sich auf dem Vorjahresniveau bzw. konnten leicht ausgebaut werden. Im Einzelnen konnten Verkauf und Vermietung von Maschinen und Ausrüstungen gesteigert werden. Hier wurde insbesondere die Anzahl der Mietkunden ausgebaut sowie die Flottenvermietung für Großevents. In dem Geschäftsfeld; Vermietung von Mobilkrane mit Elektroantrieb konnten wir weitere Zuwächse verzeichnen. Die Bereiche Industrie- und Logistikdienstleistungen haben sich im Jahr 2023 ebenfalls positiv entwickelt. Die positive Auftragslage des Geschäftsjahre 2023 spiegelt sich auch in der Umsatzentwicklung des Geschäftsjahres wider. Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2023 lagen bei 54.627,5 TEuro (Vj. 48.061,0 TEuro). Das entspricht einer Steigerung von 13,7 %. Die Erlöse aus dem Neumaschinenverkauf waren in Deutschland leicht rückläufig von 17.015,8 TEuro im Jahr 2022 auf 14.981,2 TEuro im Geschäftsjahr. Demgegenüber stand eine positive Entwicklung der Verkäufe außerhalb von Deutschland (EU und Drittland) von 15.033,4 TEuro im Jahr 2022 auf 20.869,4 TEuro im Jahr 2023. Die Umsatzerlöse in den restlichen Bereichen lagen auf dem Vorjahresniveau. Die Kostenstruktur hat sich größtenteils proportional zum Umsatz entwickelt. Die Materialquote lag bei 62,3 % (Vj. 63,0 %). Die Personalkosten lagen bei 4.734,2 TEuro gegenüber dem Vorjahr i.H.v. 3.806,3 TEuro, was einer Quote von 8,7 % entspricht (Vj. 7,9 %). Die Gesamtaufwendungen lagen im Geschäftsjahr bei 51.531,3 TEuro (Vj. 45.159,1 TEuro). Die Kostensteigerung i.H.v. 6.372,2 TEuro resultiert überwiegend aus dem Volumeneffekt bei den Materialkosten (+ 3.779,2 TEuro) und aus den Finanzaufwendungen, die aufgrund der Zinsveränderungen um 1.350,8 TEuro im Berichtsjahr gestiegen sind. Sonstige Aufwendungen sind im Geschäftsjahr um 511,8 TEuro gestiegen, lagen prozentual mit 13,0 % vom Umsatz 0,7 % unter dem Vorjahr. Das Ergebnis des Geschäftsjahres nach Steuern lag bei 4.716,3 TEuro (Vj. 5.426,6 TEuro) und somit 710,3 TEuro unter dem Vorjahr. Dies ist insbesondere auf die Zinsentwicklung zurückzuführen. Das EBIT lag jedoch bei 8.528,5 TEuro gegenüber 8.106,7 TEuro und somit 421,8 TEuro über dem Vorjahr. Zum Jahresende waren insgesamt 97 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 85), davon 72 in Vollzeit, 11 Auszubildende und 14 Teilzeitbeschäftigte. Die Personalaufwendungen inklusive Nebenkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 927,9 TEuro. Die Personalaufwandsquote beträgt im Berichtsjahr 8,7 % nach 7,9 % im Vorjahr. 3. Ertragslage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Berichtsjahr 4.716,3 TEuro (Vj. 5.426,6 TEuro). Hauptgrund für diese Entwicklung ist der Anstieg der Zinsen. Des Weiteren haben wir im Berichtsjahr einen Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge i.H.v. 963,6 TEuro zu verzeichnen. Die hohen sonstigen betrieblichen Erträge der vergangenen Jahre waren durch Abgänge von Mietmaschinen geprägt. Das Ergebnis wurde außerdem durch den Finanzaufwand mit 1.350,8 TEuro gegenüber dem Vorjahr belastet. Dies wurde durch die Reduzierung der Materialquote und den Mehrumsatz kompensiert. Folglich konnte das EBIT um 421,8 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 8.528,5 TEuro gesteigert werden. Das EBT verschlechterte sich jedoch um 929,0 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 6.790,8 TEuro. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 23.521,6 TEuro auf 85.412,6 TEuro erhöht. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Erhöhung des Anlagevermögens und der Vorräte, die durch die positive Umsatzentwicklung und die nötige Liefer- und Einsatzflexibilität erforderlich wurde. Hierdurch reagieren wir auf mögliche Engpässe auf den Beschaffungsmärkten und schaffen Voraussetzungen für eine positive Geschäftsentwicklung. Die Eigenkapitalquote sank aufgrund der höheren Bilanzsumme und beträgt zum Bilanzstichtag 26,8 % nach 29,4 % im vorangegangenen Berichtsjahr. Die Vermögenslage ist weiterhin geordnet, die Vermögens- und Kapitalstruktur solide. 5. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als stabil zu bezeichnen. Eine risikobewusste Strategie der Unternehmensfinanzierung in Kombination mit einer soliden Finanzstruktur schaffen die erforderlichen Grundlagen für das Finanzmanagement des Unternehmens. Folglich ist das Finanzmanagement darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalquote sank im Geschäftsjahr und beträgt am Bilanzstichtag 26,8 % (Vj. 29,4 %). Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Bankverbindlichkeiten i.H.v. 56.061,0 TEuro aus (Vj. 35.281,1 TEuro). Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte (Neu- und Mietmaschinen (Vorräte), Forderungen gegenüber Kunden) bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche überwiegend kurzfristig in Anspruch genommen werden. Besondere Finanzierungsvorhaben sind nicht geplant. Die Investitionen im Berichtsjahr 2023 verteilen sich im Wesentlichen wie folgt:
Als wesentliche Positionen enthalten die "Immateriellen Vermögensgegenstände" den Erwerb einer ERP-Software i.H.v. 824,0 TEuro, die "Bauten auf fremden Grundstücken" den Erwerb einer Waschanlage i.H.v. 361,0 TEuro, die "Technischen Anlagen und Maschinen" den Erwerb von diversen Flurförderfahrzeugen i.H.v. 10.337,4 TEuro und die "anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" den Erwerb diverser Geschäftsausstattungen i.H.v. 1.105,9 TEuro. Langfristige Anlagen sind überwiegend durch das Eigenkapital gedeckt. 6. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensplanung wird sukzessive entwickelt. Die Unternehmensplanung wird mit den Führungskräften und weiteren Verantwortlichen in den verschiedenen Funktionsbereichen abgestimmt und Einzelsachverhalte entsprechend gewürdigt. Als Steuerungsinstrumente werden monatlich Plan/Ist-Vergleiche auf Ebene des Gesamtunternehmens durchgeführt. Diese werden monatlich im Führungskreis besprochen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen definiert und umgesetzt. Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind dabei Umsatzerlöse, Rohertrag, EBIT sowie EBT. Des Weiteren werden die Umsatzerlöse auf die Geschäftsbereiche aufgeteilt und hieraus ein Plan/Ist-Vergleich abgeleitet. 7. Gesamtaussage Risiken für die Zukunft sehen wir in den Folgen des Russland-Ukraine-Kriegs, steigenden Zinsen und der jüngsten Eskalation im Nahostkonflikt und damit einhergehender Verschlechterung der weltweiten Konjunktur. Hierdurch kann die Entwicklung der Absatzmärkte beeinträchtigt werden und es kann dazu kommen, dass die Lieferketten erneut gestört werden. Diese Faktoren wirken sich direkt auf die Investitionsbereitschaft der Kunden und somit auf die Nachfrage nach Maschinen und Dienstleistungen aus. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der getroffenen Maßnahmen zur Sicherung der Liquiditäts- und Ertragssituation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. III. Risiko- Chancen und Prognoseberichterstattung1. Prognosebericht Der Prognosebericht gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung der Hanselmann GmbH. Unsere Analyse basiert auf aktuellen Markttrends, internen Leistungskennzahlen und externen Faktoren, die das Geschäft beeinflussen könnten. Die Branche zeigt ein stetiges Wachstum, unterstützt durch innovative Technologien und steigende Nachfrage nach nachhaltigen Produkten. Wettbewerbsdruck bleibt hoch, jedoch können sich Unternehmen mit differenzierten Angeboten und exzellentem Kundenservice wie die Hanselmann GmbH abheben. Der IWF geht davon aus, dass das globale Wirtschaftswachstum im Jahr 2024, wie im Jahr davor 3,1 Prozent erreichen wird. Als wesentliche Gründe für diese Prognose werden eine restriktive Geldpolitik der Zentralbanken und geringere steuerliche Unterstützung angeführt. Als Risiken für weiteres Wachstum sieht der IWF geopolitische Spannungen insbesondere im Nahost-Konflikt. Die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird laut IWF im Jahr 2024 durch steigenden privaten Konsum und Nachholeffekte infolge der gestiegenen Energiepreise sowie das Abflachen der Inflation bestimmt. Hierfür wird eine Erholung des BIP-Wachstums auf 0,9 Prozent vorausgesagt (2023: 0,5 Prozent). Für Deutschland prognostiziert der IWF einen leichten Anstieg der Wirtschaftsleistung auf 0,5 Prozent, während diese im Vorjahr noch um 0,3 Prozent schrumpfte. Für das Jahr 2024 prognostizieren wir einen Umsatz in einem Korridor von 57 Mio. EUR bis 63 Mio. EUR. Wir unterstellen hier, dass die Lieferketten stabil bleiben und dass sich das Zins- und Inflationsumfeld nicht verschlechtert. Vor diesem Hintergrund erwarten wir im laufenden Geschäftsjahr eine EBIT zwischen 8,9 Mio. EUR und 9,9 Mio. EUR (2023: 8,5 Mio. EUR). Bei den Kosten erwarten wir eine zu den Umsatzerlösen proportionale Entwicklung. Die Entwicklung der EBT-Rendite wird auf dem Vorjahresniveau erwartet (2023: rd. 12,4 %). Das Jahresergebnis soll demnach in einem Korridor zwischen 8,5 % bis 8,7 % vom Umsatz liegen. 2. Risiken Besondere Risiken für unser Geschäft bestehen aufgrund der weiter andauernden Kriegslage in der Ukraine und dem Konflikt in Nahost. Hieraus lassen sich Risiken für den Wirtschaftswachstum sowie auf die Zins- und Inflationsentwicklung in Deutschland und der Eurozone ableiten. Des Weiteren bestehen Unsicherheiten bezüglich einer drohenden Rezession, die im Moment noch nicht verlässlich eingeschätzt werden kann. Als wesentlicher Risikofaktor ist die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland und Europa einzustufen. Für die Hanselmann GmbH bestehen besondere Risiken, die auf die Investitionsbereitschafft der Kunden zurückzuführen sind, die sich direkt auf die Auftragslage auswirken können. Außerdem bestehen aufgrund des Zinsänderungsrisikos, welches sich direkt auf die Finanzierungsstruktur und das Ergebnis der Hanselmann GmbH auswirken, weitere Risiken. Diese Risiken würden letztendlich zu einer Verschlechterung der Ergebnissituation führen. Weitere Branchen- und Unternehmensrisiken sind aktuell nicht erkennbar. 3. Chancen Bei einer positiven Entwicklung der Wirtschaftslage in Deutschland und Europa sehen wir ein Wachstumspotential, wie im Prognosebericht dargelegt. In diesem Fall rechnen wir mit einer Umsatz- und EBIT-Entwicklung im oberen Bereich des genannten Korridors. Bei einem Rückgang des Zinsniveaus rechnen wir ebenfalls mit einer Verbesserung des EBT und einer steigenden Nachfrage aufgrund erhöhter Investitionsbereitschaft der Kunden. Weitere Chancen ergeben sich aus technologischen Innovationen und Nachhaltigkeitstrends, die im Ergebnis zu Erneuerung der Maschinenbestände bei unseren Kunden und gleichzeitig zur Erweiterung des Leistungsportfolios unserer Dienstleistungen führen. Die Hanselmann GmbH befindet sich in einer vielversprechenden Position, um von den aktuellen Markttrends zu profitieren. Durch strategische Maßnahmen und ein fokussiertes Management kann das Unternehmen weiterhin wachsen und seine Marktanteile ausbauen. Für das nächste Jahr wird ein positives Geschäftswachstum erwartet. Die Hanselmann GmbH überprüft kontinuierlich ihre Marktstrategien und passt sie entsprechend an, um flexibel auf Veränderungen reagieren zu können.
Crailsheim, den 15.11.2024 gez. Geschäftsführer Friedrich Hanselmann gez. Geschäftsführer Jan Hanselmann BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs sowie nach den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Gesellschaften. 1.1 Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Blanzierungs- und Bewertungsmethoden 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert wurden vorgenommen, wenn die Wertminderung dauerhaft ist. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Berechnungsgrundlagen sind die Richttafeln 2018 G von Dr. K. Heubeck. Die Pensionsrückstellungen werden saldiert ausgewiesen. Die Pensionsverpflichtungen betragen zum 31.12.2023 T€ 2.004,2. Diese wurden nach der PUC-Methode (Protected Unit Credit-Methode) unter Zugrundelegung des 10-Jahres-Durchschnittszinssatzes von 1,82% ermittelt. Bei Zugrundelegung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes und der Anwendung des Zinssatzes von 1,74% würde sich ein Erfüllungsbetrag in Höhe von T€ 2.033,2 und somit ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 29,0 ergeben. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Ansatz der aktiven latenten Steuern erfolgt aufgrund unterschiedlicher Wertansätze bei den Technischen Anlagen und Maschinen des Anlagevermögens und aufgrund der handelsrechtlich abweichenden Bewertung der Pensionsverpflichtungen. Auf das temporäre Mehrvermögen wurde der Ertragsteuersatz in Höhe von 28,95 % angewandt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethode Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben zur Bilanz 3.1 Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 3.2 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind innerhalb eines Jahres fällig. 3.3 Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 / § 264c Abs. 1 HGB) Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
3.4 Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden. Im Posten Sonstige Vermögensgegenstände sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Vermögensgegenstände enthalten:
3.5 Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen werden saldiert ausgewiesen. Auf die Ausführungen zu den Pensionsrückstellungen unter Gliederungspunkt 2.1 wird verwiesen. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von T€ 29,0. 3.6 Latente Steuern Nach Saldierung der Aktiven latenten Steuern mit den Passiven latenten Steuern ist ein Überhang von Aktiven latenten Steuern gegeben. Es wurde vom Wahlrecht Gebrauch gemacht und der aktivische Überhang wurde aktiviert. Der Saldo der aktiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt T€ 235,2. 3.7 Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die Verbindlichkeiten und die Aufgliederung der Restlaufzeiten, sowie eine Übersicht über die Sicherungsrechte sind in der nachfolgenden Aufstellung aufgezeigt:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Sicherungsübereignung 2 = Sicherheitsabtretung Forderungen 3 = Eigentumsvorbehalt 3.8 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Es bestehen Bürgschaften in Höhe von T€ 15.020,0 gegenüber der InWest Immobilien -und Beteiligungsgesellschaft mbH. 3.9 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden die folgenden wesentlichen Verpflichtungen:
3.10 Angaben und Erläuterungen zu den sonstigen Rückstellungen
4. Angaben zur Gewinn und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten insbesondere diverse Schadenersatzzahlungen in Höhe von T€ 134,4, Erlöse aus der Einspeisung von Strom aus Photovoltaikanlagen in Höhe von T€ 49,8. Der Materialaufwand des Geschäftsjahrs in Höhe von T€ 34.045,3 resultiert hauptsächlich aus den Aufwendungen für Einkäufe von Maschinen, u.a. von Staplern, in Höhe von T€ 29.566,2 und den Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von T€ 2.863,5. Es werden Personalaufwendungen in Höhe von T€ 4.734,2 ausgewiesen. Diese unterteilen sich in Löhne und Gehälter in Höhe von T€ 3.735,0 und Aufwendungen für soziale Abgaben T€ 999,2. Desweiteren sind Aufwendungen für Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von insgesamt T€ 1.009,5 ausgewiesen, darunter T€ 492,0 für Abschreibungen auf Technische Anlagen und Maschinen. 5. Sonstige Angaben 5.1 Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter
5.2 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Friedrich Hanselmann und Jan Hanselmann. Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und befugt, die Gesellschaft auch bei Rechtsgeschäften mit sich selbst oder als Vertreter eines Drittten uneingeschränkt zu vertreten. Es wurde von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5.3 Vergütungen der Mitglieder der Unternehmensorgane Bezüglich der Angabepflicht der Organbezüge nach § 285 Nr. 9 HGB wird unter Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB von der Ausnahmeregelung Gebrauch gemacht. 5.4 Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 5.5 Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine Ereignisse eingetretenm die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten. 5.6 Unterschrift der Geschäftsführung
Crailsheim, den 15. November 2024 gez. Geschäftsführer Friedrich Hanselmann gez. Geschäftsführer Jan Hanselmann Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Hanselmann GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hanselmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hanselmann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023. Der Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter www.idw.de/idw/verlautbarugen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.
Schwäbisch Hall, 15. November 2024 Dr.
Keller & Kollegen GmbH
gez. Dr. Rainer Keller, Wirtschaftsprüfer |
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