Stammdaten

Register
Amtsgericht Osnabrück HRB 19810
Vorher
G. Stöckel GmbH
Eingetragen
18.3.1974
Branche
Herstellung von Türen und Fenstern aus HolzBeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Türen und Fenstern aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung und die Montage von Fenstern, Türen und anderen Bauelementen sowie der Handel mit diesen Produkten. Der Erwerb und die Verwaltung von Beteiligungen sowie die Übernahme der persönlichen Haftung und der Geschäftsführung bei Handelsgesellschaften, insbesondere die Beteiligung als persönlich haftende geschäftsführende Gesellschafterin an der Stöckel Anlagen GmbH & Co. KG. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen errichten. Sie kann alle Maßnahmen ergreifen, die den Unternehmensgegenstand förndern oder im Zusammenhang mit ihm stehen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Patrick Stöckel
seit 11.1.2023
Geschäftsführer
Uwe Stöckel
seit 16.6.2006
Geschäftsführer
Reiner Stöckel
seit 16.6.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
1.100.000 €
100.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Stöckel GmbH

Bippen-Vechtel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023

Unternehmensstruktur und Risikomanagementsystem

Alleingesellschafterin der Stöckel GmbH ist die Stöckel Anlagen GmbH & Co. KG. Diese ist auch Eigentümerin des betriebsnotwendigen wesentlichen Anlagevermögens. Mit der Stöckel Anlagen GmbH & Co. KG besteht ein Pachtvertrag. Die Geschäftsführer Reiner und Uwe Stöckel der Stöckel Anlagen GmbH & Co. KG sind auch Geschäftsführer der Stöckel GmbH. Seit dem 11.01.2023 ist zudem Patrick Stöckel Geschäftsführer der Stöckel GmbH.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Auftragseingänge in 2022 waren trotz sinkender Baugenehmigungen noch recht gut. Es konnte ein Auftragsüberhang in 2023 übernommen werden. Anfang 2023 sank dann aber in dem für Stöckel GmbH wichtigen Altbaubereich die Kaufneigung der Endverbraucher. Insbesondere der absolut unerwartete Förderstopp der Bundesregierung schien viele Endverbraucher zu verunsichern.

Der Rückgang der Baugenehmigungen nahm ebenfalls noch einmal extrem zu. Dementsprechend konnten die Gesamtleistung des Jahres 2022 nicht mehr erreicht werden. Für 2024 erwarten wir aufgrund der weiter abfallenden Zahlen an Baugenehmigungen und der weiter zurückhaltenden Kaufneigung im Baubereich weiter ein extrem schwieriges Umfeld.

2. Geschäftsmodell

Die Stöckel GmbH gehört im norddeutschen Raum zu den führenden Unternehmen im Bereich Fensterbau. Das Unternehmen mit Sitz in Bippen/Vechtel versteht sich als Vollsortimenter und entwickelt, produziert, vertreibt und montiert Fenster und Türen in den Materialarten Kunststoff, Holz, Holz-Alu, und Aluminium. Zudem verfügt das Unternehmen über eine Extrusion, in der mit eigenen PVC-Rezepturen sowohl die hauseigenen Fensterprofile sowie auch Fassadenprofile für die Baumärkte produziert werden. Ebenso gehört eine eigene Isolierglasfertigung zum Kompetenzbereich der Stöckel GmbH. Das Unternehmen legt größten Wert auf Qualität und eine hohe Kundenzufriedenheit. Um diese Ziele zu erreichen, wird das Unternehmen mit seinen Abläufen regelmäßig nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Zudem ist das Unternehmen Träger des RAL-Gütezeichens für Fenster aus Holz und Kunststoff.

3. Forschung und Entwicklung

Entsprechend unserem Selbstverständnis als Qualitäts-Anbieter ist der Bereich Forschung und Entwicklung tief im Unternehmen verankert. In Zeiten immer steigender Automatisierung und Digitalisierung in der Gesellschaft rückt dieses Thema auch im Bereich Fenster und Türen immer mehr in den Fokus. Die Stöckel GmbH kann mit anwendergerechten smart-home-Lösungen punkten. Neuentwicklungen sowie ständige Weiterentwicklungen in den bestehenden Produkten werden in stöckeleignen Projektteams vorangetrieben. Bei allen Entwicklungen wird der ökologische Gedanke immer mit im Vordergrund stehen.

4. Ertragslage

Insgesamt hat sich unsere Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 1.354T€ verringert. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr um 94T€ gesunken

Die Personalaufwendungen haben sich um 356T€ auf 11.699T€ erhöht. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 467T€ auf 4.376T€. Das Finanzergebnis mit 427T€ ist im Vergleich zum Vorjahr um 115T€ gesunken. Nach Steuern ergibt sich ein Jahresfehlbetrag von 18T€ (Vorjahr Jahresüberschuss von 72T€).

5. Investitionen

Im Bereich Fuhrpark wurden einige Investitionen getätigt. Weiterhin wurde in Werkzeugergänzungen für das Holz-Produktprogramm investiert. Weitere Investitionen beschränkten sich auf Handlings-Werkzeuge und notwendige Ersatzinvestitionen.

6. Finanzierungsmaßnahmen

Der kurzfristige Kapitalbedarf soll auch zukünftig hauptsächlich aus eigenen Mitteln gedeckt werden. Die Gesellschaft war zu jeder Zeit in der Lage ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

7. Angaben zur Arbeitnehmerschaft

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer ist im Jahr 2023 ziemlich konstant geblieben. Im Geschäftsjahr 2023 wurden 217 (Vorjahr 219) Mitarbeiter und 5 Auszubildende (Vorjahr 5) beschäftigt.

8. Vermögens- und Finanzlage

Das buchmäßige Eigenkapital unserer Gesellschaft beträgt am Bilanzstichtag T€ 10.242 (Vorjahr T€ 10.260). Die Bilanzsumme ist um T€ 1.006 auf T€ 17.439 gesunken. Die Eigenkapitalquote liegt bei 58,7% (Vorjahr 55,7%) der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen übersteigt die kurzfristig fälligen Rückstellungen und Verbindlichkeiten um T€ 8.587. Das Anlagevermögen in Höhe von T€ 3.264 ist in voller Höhe durch Eigenkapital finanziert.

Das Vorratsvermögen ist gegenüber dem Vorjahr um TEuro 2.639 auf TEuro 8.723 gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEuro 324 auf TEuro 2.062. Nennenswerte Forderungsausfälle sind nicht zu verzeichnen.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von TEuro 185 auf TEuro 165 gesunken; die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steigen um TEuro 435 auf TEuro 687. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen liegen mit TEuro 2.564 unter dem Vorjahr (TEuro 4.228).

9. Hinweise auf wesentliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage

Die Geschäftsprozesse des Unternehmens sind in verschiedenen Bereichen Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig ist jedes negative Risiko mit einer positiven Chance für das Unternehmen verbunden. Die Unternehmensphilosophie und -strategie ist dadurch gekennzeichnet, sich bietende Chancen unter Abwägung der möglichen Folgen konsequent zu nutzen, die damit zusammenhängenden Risiken aber nur dann einzugehen, wenn der zu erwartende Ergebnisbetrag dieses Risiko rechtfertigt.

Das Unternehmen ist nach DIN EN ISO 9001:2015 zertifiziert. Im Rahmen der Zertifizierung wird der Fokus verstärkt auf eine Risiko- und Chancenbewertung gelegt, dabei wurden insbesondere folgende Themen betrachtet: Produkte, Gesetze/technische Regeln, Betriebsmittel, IT/Kommunikation, Umwelt, Versicherung, wettbewerbliche,- kulturelle,- soziale, wirtschaftliche Themen, Technische Anforderungen.

10. Prognose

Für das Jahr 2023 haben wir ein ähnliches Umsatzniveau wie im Geschäftsjahr 2022 erwartet und konnten dieses übertreffen. Das anvisierte EBIT von 0,8% vom Umsatz konnte nicht erreicht werden. Auch das erwartete Rohergebnis sowie das erwartete Jahresergebnis wurden verfehlt.

Aufgrund der extrem schwierigen Auftragslage, sowohl im Altbaubereich als auch im Neubaubereich, und weiterhin hohen Kosten erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 sinkende Umsatzerlöse sowie einen sinkenden Rohertrag gegenüber dem Geschäftsjahr 2023. Für 2024 rechnen wir mit einem negativen Jahresergebnis.

11. Chancen und Risiken

Nachfragesituation: Im Jahr 2024 wird ein weiterer Rückgang im Bereich des Neubaus von Einfamilienhäusern erwartet. Die Stöckel GmbH erzielt in diesem Segment lediglich etwa 5 % des Gesamtumsatzes. Auch die Entwicklung im Bereich der Mehrfamilien-Wohnhäuser, in dem die GmbH einen Umsatzanteil von rund 15 % verzeichnet, wird voraussichtlich rückläufig sein.

Mit einem Anteil von ca. 70% werden im Hause Stöckel Produkte für den Renovierungsbereich erstellt. Hohe Inflation sowie hohe Baukosten gefährden die Kaufkraft der Endkunden und die höheren Kreditzinsen reduzieren die Refinanzierungsmöglichkeiten der Eigentümer. Durch die hohen Energiekosten zum einen und durch staatliche Förderprogramme zur Verbesserung der Gebäudehülle zum anderen, erwarten wir aufgrund der schlechten Rahmenbedingungen eine kontinuierliche Auftragslage im Renovierungsbereich auf niedrigem Niveau. Für die Fenster- und Baubranche insgesamt wird eine anhaltende Unsicherheit aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage prognostiziert. Besonders die steigenden Materialkosten und Zinserhöhungen könnten die Bautätigkeit bremsen.

Langfristig sind jedoch auch Chancen im Bereich der Renovierung und Sanierung von Bestandsimmobilien sowie in der nachhaltigen Bauweise zu erwarten, da diese Trends zunehmend an Bedeutung gewinnen und der Renovierungsbedarf in Deutschland ist immer noch gewaltig ist.

Klare Chancen oder Richtungen ergeben sich bei der momentan unsicheren politischen Situation in Deutschland keine.

Beschaffungssituation: Der Beschaffungsmarkt ist wieder gut planbar. Auch 2025 gehen wir davon aus, dass die Lieferketten stabil sind und sich die Beschaffungspreise nur moderat ändern. Die Preispolitik muss weiterhin in sehr kurzen Abständen den Marktgegebenheiten angepasst werden.

Personalsituation: Die Gewinnung neuer Mitarbeiter und -innen wird eine ambitionierte Aufgabe bleiben. Die bereits laufenden Projekte haben aber bereits gezeigt, dass mit neuen Ansätzen durchaus Erfolge in der Rekrutierung erzielt werden können. Diese Aktivitäten werden auch im Jahr 2025 weiter ausgebaut. Aufgrund der gesunkenen Gesamtleistung wir die Personalkapazität angepasst.

 

Bippen, 26.03.2025

Reiner Stöckel

Uwe Stöckel

Patrick Stöckel

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.264.005,43 2.976.034,20
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 24.129,00 14.827,00
1. EDV-Software 24.129,00 14.827,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 24.129,00 14.827,00
II. Sachanlagen 1.006.156,00 982.135,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.006.156,00 982.135,00
III. Finanzanlagen 2.233.720,43 1.979.072,20
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 279.543,63 276.044,31
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 1.949.176,80 1.698.027,89
3. Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
B. Umlaufvermögen 14.155.101,17 15.451.457,38
I. Vorräte 8.723.084,32 11.361.998,98
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.500.788,30 1.892.579,07
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.062.494,10 1.738.436,25
2. sonstige Vermögensgegenstände 438.294,20 154.142,82
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.931.228,55 2.196.879,33
C. Rechnungsabgrenzungsposten 19.773,91 17.587,37
Bilanzsumme, Summe Aktiva 17.438.880,51 18.445.078,95

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 10.241.721,45 10.259.533,57
I. gezeichnetes Kapital 1.100.000,00 1.100.000,00
II. Gewinnrücklagen 4.572.583,76 4.572.583,76
III. Bilanzgewinn 4.569.137,69 4.586.949,81
B. Rückstellungen 2.551.072,59 2.370.943,07
C. Verbindlichkeiten 4.646.086,47 5.814.602,31
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 687.187,34 252.253,07
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.499,32 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 3.958.899,13 5.562.349,24
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.139.763,17 5.386.444,21
Bilanzsumme, Summe Passiva 17.438.880,51 18.445.078,95

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.088.259,24 16.210.845,03
2. Personalaufwand 11.699.188,03 11.343.122,38
a) Löhne und Gehälter 9.757.392,27 9.514.239,99
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.941.795,76 1.828.882,39
davon für Altersversorgung 47.340,75 0,00
3. Abschreibungen 258.354,10 229.142,94
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 258.354,10 229.142,94
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.375.698,20 4.843.554,30
5. Erträge aus Beteiligungen 437.776,98 602.099,05
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21.145,37 6.592,25
davon aus Abzinsung 20.869,87 5.806,26
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.492,38 66.983,85
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag -237,22 42.483,27
9. Ergebnis nach Steuern 181.686,10 294.249,59
10. sonstige Steuern 199.498,22 222.043,05
Jahresfehlbetrag 17.812,12 -72.206,54

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresfehlbetrag 17.812,12 -72.206,54
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 4.586.949,81 4.514.743,27
3. Bilanzgewinn 4.569.137,69 4.586.949,81

Anhang

Stöckel GmbH, Bippen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

A. Allgemeine Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

I. Allgemeine Angaben

Firma: Stöckel GmbH
Sitz: Bippen
Registergericht: Osnabrück
Registernummer: HRB 19810

Die Stöckel GmbH, Bippen, stellt den Jahresabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften auf. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Im Sinne der Klarheit und zur Verbesserung der Übersichtlichkeit werden ergänzende Angaben zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bilanziert.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden entsprechend den steuerlichen Vorschriften abgeschrieben.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten nach der Durchschnittsmethode unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Marktpreisen aktiviert.

Unfertige und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Einzelkosten auch anteilige angemessene Gemeinkosten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert unter Berücksichtigung von Wertberichtigungen für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko angesetzt.

Die liquiden Mittel sind zu Nennwert angesetzt.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) unter Verwendung der Sterbetafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck angewendet. Die Pensionsrückstellungen werden sowohl pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt als auch mit dem Zinssatz bei einer individuellen Restlaufzeit von fünf Jahren. Die Zinssätze betragen 1,82 % (Vorjahr: 1,78 %) bzw. 1,13 % (Vorjahr: 0,96 %). Lohn- und Gehaltssteigerungen waren nicht zu berücksichtigen. Die verpfändeten Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen wurden mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den Pensionsrückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken und andere ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Erhaltene Anzahlungen und Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zur Bilanz

I. AKTIVA

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage (1) zum Anhang dargestellt.

Aufstellung des Anteilsbesitzes gem. § 285 Nr. 11 HGB

Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Abgrenzungen für betriebliche Versicherungen.

II. PASSIVA

Bilanzgewinn

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von TEuro 4.587 (Vj.: TEuro 4.515) enthalten. Das Jahresergebnis wird mit dem Bilanzgewinn verrechnet.

Rückstellungen

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre folgender Unterschiedsbetrag:

2023
Euro
2022
Euro
- Zehn Jahre 2.648.113,00 2.684.493,00
- Sieben Jahre 2.641.154,00 2.721.281,00
Unterschiedsbetrag 6.959,00 36.788,00

Dieser Unterschiedsbetrag ist gemäß § 253 Abs. 6 HGB für Ausschüttungen gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie Altersteilzeit in Höhe von TEuro 454 (Vj.: TEuro 443), Garantieverpflichtungen in Höhe von TEuro 158 (Vj.: TEuro 141), ausstehende Rechnungen in Höhe von TEuro 250 (Vorjahr TEuro 0) sowie Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEuro 43 (Vj.: TEuro 22).

Verbindlichkeiten

Ein Verbindlichkeitenspiegel ist als Anlage (2) zum Anhang beigefügt.

Art und Form von Sicherheiten

Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte der Lieferanten für die noch nicht bezahlten Warenlieferungen.

III. Übrige die Bilanz betreffende Erläuterungen

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen (Pensionsrückstellungen) mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten (Rückdeckungsversicherung) wurden folgende Werte ermittelt:

Erfüllungsbetrag der Schulden TEuro 2.648
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte TEuro 1.019

Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte TEuro 1.019

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Sonstige betriebliche Erträge

Hierunter werden im Wesentlichen Erträge aus der Nutzung von Fahrzeugen, Versicherungsentschädigungen und Erträge aus der Veräußerung von Anlagegütern erfasst.

II. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung

Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEuro -19 (Vj.: TEuro -48).

III. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese beinhalten Aufwendungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 817 (Vj.: TEuro 1.402).

IV. Zinserträge und -aufwendungen

Diese Posten beinhalten Zinserträge von verbundenen Unternehmen in Höhe von TEuro 0 (Vj TEuro.: 2).

D. Sonstige Angaben

I. Haftungsverhältnisse

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen keine Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen.

II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Mit der Stöckel Anlagen GmbH & Co. KG wurde ein Pachtvertrag über die Verpachtung des wesentlichen betriebsnotwendigen Vermögens bis zum 31. Dezember 1987 fest abgeschlossen. Danach verlängert er sich jeweils um weitere zwei Jahre, wenn er nicht unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 12 Monaten zum Ende eines Kalenderjahres gekündigt wird. Die vereinbarte Jahrespacht beträgt 5 % des Umsatzes der Pächterin.

Verpflichtungen aus übrigen Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 302 (Vorjahr TEUR 125).

III. Mitarbeiter

Die Zahl der Mitarbeiter betrug im Jahresdurchschnitt:

2023 2022
gewerbliche Arbeitnehmer 143 144
Angestellte 58 59
Teilzeitbeschäftigte und geringfügig Beschäftigte 16 16
217 219
zusätzlich sind im Unternehmen beschäftigt:
Auszubildende 5 5
Geschäftsführer 3 3

IV. Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars wird gem. § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet.

V. Organe

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer sind bestellt: Herr Reiner Stöckel, Diplom Kaufmann, Bippen (einzelvertretungsberechtigt)

Herr Uwe Stöckel, Maschinenbaumeister, Bippen (einzelvertretungsberechtigt)

Herr Patrick Stöckel, Master of sience; Fürstenau (einzelvertretungsberechtigt), ab dem 11.01.2023

VI. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag auf neue Rechnung vorzutragen und mit dem Bilanzgewinn zu verrechnen.

VII. Nachtragsbericht

Wir verweisen auch auf unsere Ausführungen im Lagebericht.

 

Bippen, den 26.03.2025

Stöckel GmbH

Reiner Stöckel

Uwe Stöckel

Patrick Stöckel

Anlagespiegel

Entwicklung der Anschaffungswerte
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 105.990,79 17.441,00 - - - 123.431,79
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken - - - - -
technische Anlagen und Maschinen - - - - -
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.621.484,73 300.857,10 - 29.663,87 4.892.677,96
- - - - - -
Summe Sachanlagen 4.621.484,73 300.857,10 - 29.663,87 - 4.892.677,96
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 276.044,31 3.499,32 - - 279.543,63
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 1.698.027,89 464.488,52 - 213.339,61 1.949.176,80
Beteiligungen 5.000,00 - - - 5.000,00
- - - - - -
Summe Finanzanlagen 1.979.072,20 467.987,84 - 213.339,61 - 2.233.720,43
Summe Anlagevermögen 6.706.547,72 786.285,94 - 243.003,48 - 7.249.830,18
Entwicklung der Abschreibung
Anfangsbestand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Endstand 31.12.2023
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 91.163,79 8.139,00 - 99.302,79
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken - - - -
technische Anlagen und Maschinen - - - -
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.639.191,73 250.215,10 2.884,87 3.886.521,96
- - - -
Summe Sachanlagen 3.639.191,73 250.215,10 2.884,87 3.886.521,96
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen - - - -
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen - - - -
Beteiligungen - - - -
- - - -
Summe Finanzanlagen - - - -
Summe Anlagevermögen 3.730.355,52 258.354,10 2.884,87 3.985.824,75
Restbuchwerte Restbuchwerte
31.12.2023 31.12.2022
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 24.129,00 14.827,00
Sachanlagen
Bauten auf fremden Grundstücken - -
technische Anlagen und Maschinen - -
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.006.156,00 982.293,00
- -
Summe Sachanlagen 1.006.156,00 982.293,00
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 279.543,63 276.044,31
Ausleihungen an verbundenen Unternehmen 1.949.176,80 1.698.027,89
Beteiligungen 5.000,00 5.000,00
- -
Summe Finanzanlagen 2.233.720,43 1.979.072,20
Summe Anlagevermögen 3.264.005,43 2.976.192,20

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Reiner Stöckel

gez. Uwe Stöckel

gez. Patrick Stöckel

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.04.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Stöckel GmbH, Bippen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Stöckel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang - einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Stöckel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Quakenbrück, den 26.03.2025

WIBU Treuhand
Zweigniederlassung der
schuette Revision GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipp Macke, Wirtschaftsprüfer

Peter van Dyk, Wirtschaftsprüfer

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