PMN Real Estate Management GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Frank Maiberger seit 29.9.2023 | Prokura |
Alexandra Scherbaum seit 27.2.2019 | Prokura |
Rainer Friedrich Johann Scherbaum seit 27.2.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Rainer Scherbaum | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scherbaum Bau GmbHGrünwaldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens Die Scherbaum Bau GmbH ist ein mittelgroßes Bauunternehmen mit Schwerpunkt auf Generalunternehmer-und Generalübernehmerleistungen im Hochbau. Die Gesellschaft erbringt Bauleistungen auf fremden und eigenen Grundstücken für private, gewerbliche und öffentliche Auftraggeber. Das Leistungsportfolio umfasst Planungskoordination, Projektorganisation, Kosten- und Terminmanagement sowie die schlüsselfertige Erstellung. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in Deutschland waren im Jahr 2023 von einer schwachen Konjunktur geprägt. Hohe Inflation, gestiegene Zinskosten und verhaltene Investitionstätigkeit belasteten die gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Die EZB-Zinswende beeinträchtigte vor allem die Immobilien- und Bauwirtschaft. Der private Konsum blieb aufgrund sinkender Realeinkommen zurückhaltend. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bauwirtschaft verzeichnete 2023 einen deutlichen Abschwung, insbesondere im Wohnungs- und Gewerbebau. Die Baubranche hat im Berichtszeitraum erhebliche negative Veränderungen im Vergleich zu den Vorjahren erfahren. Bedingt durch die Zinswende und globale Krisen wie den Ukraine-Krieg war die Realisierung von Bauprojekten durch Schwierigkeiten bei den Lieferketten und teilweise massiven Kostensteigerungen deutlich erschwert. 3. Geschäftsverlauf Der Scherbaum Bau GmbH ist es im Jahr 2023 gelungen drei Großbauvorhaben im vorgegebenen Zeitrahmen abzuschließen. Aus diesen erfolgreichen Abwicklungen ergibt sich ein außergewöhnlich hoher Jahresumsatz für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 73.447.365,40 Euro. 4. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 4.1 Vermögenslage Das Eigenkapital 2023 ist mit 24.088,98 EUR als Aktivposten auszuweisen. Die Eigenkapitalposition stellt aufgrund der bestehenden Rangrücktrittsvereinbarungen keine insolvenzrechtliche Überschuldung dar. 4.2 Rangrücktrittsvereinbarungen und Forderungsverzicht Für bestehende Verbindlichkeiten aus einem Verrechnungskonto gegenüber einer GmbH liegen wirksame Rangrücktrittsvereinbarungen vor. Das Verrechnungskonto weist eine Verbindlichkeit in Höhe von 5.761.920,00 EUR zum 31.12.2023 aus. Die Vereinbarung sichert zu, dass Ansprüche erst nach Befriedigung aller anderen Gläubiger geltend gemacht werden und soweit dies für die Beseitigung einer insolvenzrechtliche Überschuldung gemäß § 19 InsO erforderlich ist wurde ein bedingter Forderungsverzicht erklärt. 4.3 Finanzlage Die Liquiditätslage war aufgrund der Marktsituation angespannt, jedoch jederzeit beherrschbar. Konservatives Liquiditätsmanagement, vorsichtige Projektannahme, Forderungsüberwachung und Kostenkontrolle stellten den Fortbestand der Zahlungsfähigkeit sicher. Es bestehen zum 31.12.2023 keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. 4.4 Ertragslage Der Jahresüberschuss 2023 liegt bei 49.469,18 EUR und resultiert aus dem Abschluss von drei großvolumigen Bauprojekten. Die konservative Geschäftspolitik diente der Risikominimierung. 5. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind noch Schlussabwicklungen der Bauvorhaben vorgenommen worden. Es sind keine Ereignisse eingetreten, die zu einer wesentlichen Änderung der Vermögens-, Finanz- oder Ertragslage geführt hätten. 6. Chancen- und Risikobericht 6.1 Risiken Wesentliche Risiken bestehen in: - Baukonjunkturschwäche - Volatilen Bau- und Materialpreisen - Projektkalkulations- und Fertigstellungsrisiken - Finanzierungskostenbelastung - Fachkräftemangel Die Gesellschaft begegnet diesen Risiken mit konservativer Projektprüfung, interner Kostenkontrolle, laufender Projektüberwachung und aktivem Liquiditätsmanagement. Die Rangrücktrittsvereinbarungen tragen zur Stabilität der Kapitalstruktur bei. 6.2 Chancen Die politische Lage in Deutschland, insbesondere das Bewusstsein, Genehmigungszeiten zu verkürzen und den Neubau von Wohnungen vereinfacht zu ermöglichen und wesentlich zu fördern, wird in einem überschaubaren Zeitraum zu einem deutlichen Wachtumsschub in der Baubranche und neuen, interessanten Projekten und Aufträgen führen. Fraglich ist derzeit die Zeitschiene, bis wann sich positive Effekte auswirken werden. Chancen liegen in: - Steigenden öffentlichen Infrastrukturmaßnahmen - Energetischer Sanierung - Marktbereinigung zugunsten solider Anbieter - Digitalisierungs- und Effizienzpotenzialen im Bauprozess 7. Prognosebericht Die Geschäftsführung erwartet für 2024 und 2025 eine verhalten stabile Entwicklung. Während der Wohnungsbau schwach bleibt, wird ein Projekt im Bereich des gewerblichen Um- und Ausbaus geplant und realisiert werden. Die Gesellschaft plant weiterhin: - konservative Projektannahme - Optimierung interner Strukturen - Stärkung des Liquiditätsmanagements Die Fortführung gilt aufgrund wirksamer Rangrücktrittsvereinbarungen und operativer Leistungsfähigkeit als gesichert. Es bestehen am Bilanzstichtag Bestände an fertigen und unfertigen Bauvorhaben in Höhe von 1.448.521,63 EUR. Die zugehörigen erhaltenen Anzahlung stehe mit 1.450.000,00 EUR zu Buche. Dies Bauvorhaben sollen im Geschäftsjahr 2024 final realisiert und abgeschlossen werden. 8. Schlussbemerkung Die Geschäftsführung bewertet die wirtschaftliche Lage konservativ. Trotz des negativen Eigenkapitals und der herausfordernden Branchenlage sieht sie aufgrund der bestehenden Rangrücktrittsvereinbarungen, den bedingten Forderungsverzicht, angepasster Geschäftsstrategie und ausreichender Liquiditätssteuerung eine stabile Unternehmensfortführung.
Grünwald im Oktober 25 Gezeichnet Rainer Scherbaum, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen. Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden: 1. Rechtliche Verhältnisse
2. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten; die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital und die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. 3. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode wurde der tatsächliche Wertverzehr des Anlagevermögens beachtet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter (Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00) wurden im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Unfertige Erzeugnisse wurden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern. Umsatzsteuerlich besteht ein Organschaftsverhältnis mit der Gesellschaft als Organtochter und der Firma Scherbaum Project GmbH als Organträger (Umsatzsteuerschuldner). II. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Abschreibungsverzeichnis ersichtlich. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen berücksichtigt. In die Herstellungskosten von Vermögensgegenständen des Umlaufvermögens wurden keine Fremdkapitalzinsen einbezogen. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
III. Zusatzangaben zur Bilanz Zusatzangaben zur Bilanz nach § 327 Ziffer 1 HGB sind nicht erforderlich, da es sich um eine sogenannte kleine Kapitalgesellschaft handelt. IV. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Auf periodenfremde Erträge entfallen 0,00 EUR. V. Sonstige Angaben 4. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Gemäß den Angaben der Geschäftsführung bestanden am Abschlussstichtag keine weiteren Haftungsverhältnisse und Verpflichtungen, als aus der Bilanz bzw. dem Anhang ersichtlich sind. Es bestehen keine finanziellen Verpflichtungen aus Miet- oder Leasingverträgen. 3. Nachtragsbericht Soweit dies zur Beseitigung einer, nach Maßgabe der Insolvenzordnung (InsO), eventuell bestehende Überschuldung notwendig ist, besteht bei den Verbindlichkeiten ein bedingter Forderungsverzicht in ausreichender Höhe. 4. Anlagenspiegel
VI. Ergänzende Angaben 1. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer
Forderungen aus Vorschüssen und Krediten bestanden am Bilanzstichtag gegenüber Organmitgliedern nicht. 2. Arbeitnehmer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren keine Arbeitnehmer beschäftigt (ohne Organmitglieder). VII. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, das Ergebnis
wie folgt zu verwenden:
Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt. VIII. Unterzeichnung des Jahresabschlusses 2023
Grünwald, den 17.07.2024 Scherbaum Bau GmbH Gezeichnet Geschäftsführer Rainer Scherbaum sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.01.2026 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss habe ich folgende Bestätigungsvermerke erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Scherbaum Bau GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Scherbaum Bau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Scherbaum Bau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen [genaue Bezeichnung z.B: „Die gesetzlichen Vertreter“ oder „Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat“] sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen lediglich die gesamtwirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen. Meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend gebe ich weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit meiner Prüfung habe ich die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen • wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, zum Lagebericht oder zu meinen bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder • anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Nürnberg, 14.01.2026 Gesiegelt Stefan Rademacher, vereidigter Buchprüfer |
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