Otto Christ Aktiengesellschaft
Memminger Straße 51, 87734 Benningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jürgen Hackl seit 13.3.2025 | Prokura |
Marko Maricic seit 15.12.2023 | Prokura |
Stefan Bernhard seit 2.5.2019 | Prokura |
Thomas Zettler seit 13.2.2019 | Prokura |
Andreas Ginnow seit 13.2.2019 | Prokura |
Markus Dedelmahr seit 2.11.2011 | Prokura |
Dieter Kemser seit 2.11.2011 | Prokura |
Markus Stephan Christ seit 22.12.2003 | Vorstandsmitglied |
Engelbert Haggenmüller seit 22.12.2003 | Vorstandsmitglied |
Michael Frieß seit 19.11.2003 | Prokura |
Alexander Christ seit 3.6.2003 | Vorstandsmitglied |
Otto jun. Christ seit 3.6.2003 | Vorstandsmitglied |
Reinhold Hörberg seit 3.6.2003 | Prokura |
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
Christ Packing Systems GmbHAufgelöst | 99.17% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Otto Christ AktiengesellschaftMemmingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine Hinweise Die Otto Christ Aktiengesellschaft mit Sitz in 87700 Memmingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Memmingen unter der Nummer HRB 9100 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gliederungen sind grundsätzlich unverändert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten der Bilanz werden im Anhang gemacht, wenn dies zur Aufstellung eines klaren und übersichtlichen Jahresabschlusses erforderlich erscheint. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Auch die beweglichen Anlagegüter werden seit dem Geschäftsjahr 2011 zur konzernweiten Vereinheitlichung der Abschreibungsmethoden ausschließlich linear abgeschrieben. Bis zum Geschäftsjahr 2010 wurde die degressive Methode angewandt, soweit diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führte als bei linearer Abschreibung. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 800,00 (bis 2017 bis € 150,00) werden im Jahr des Zugangs aufgrund ihrer vergleichsweise untergeordneten Bedeutung analog der seit 2018 geltenden steuerrechtlichen Neuregelung des § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wird der Abgang unterstellt. Bis 2017 wurden Anlagegüter mit einem Wert über € 150,00 und unter € 1.000,00 aufgrund ihrer vergleichsweise untergeordneten Bedeutung analog der bis Ende 2017 geltenden Fassung der steuerrechtlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG in einem jährlichen Sammelposten zusammengefasst und unabhängig von ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer und ihres Vorhandenseins im Vermögen der Gesellschaft über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren mit je 20% der Anschaffungskosten jährlich abgeschrieben. Im Zeitpunkt der Vollabschreibung wir der Abgang unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die bilanzierten Anteilsrechte, Beteiligungen und Ausleihungen zu Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Neben Einzelkosten sind auch die der Produktion zuzurechnenden Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten enthalten. Verwaltungskosten, Zinsen und Vertriebskosten sind nicht berücksichtigt. Allen risikobehafteten Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenständen wird durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie werden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). In den übrigen Rückstellungen sind alle im Zeitpunkt der Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten mit den Beträgen berücksichtigt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu deren Erfüllung erforderlich sind. Rückstellungen mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB). Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag gemäß § 256a Satz 2 HGB bewertet, soweit sie nicht eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen. Andernfalls erfolgt die Fremdwährungsbewertung unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips, des Realisationsprinzips sowie des Imparitätsprinzips. Liquide Mittel in Fremdwährung werden zum Stichtagskurs zum Geschäftsjahresende umgerechnet. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im gesondert beigefügten Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der nachfolgenden Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Jahresabschluss zum 31.12.2023 lag noch nicht
vor; Zahlen laut Jahresabschluss zum 31.12.2022
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Antizipative Posten in größerem Umfang sind in den sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 481 (Vj. T€ 536) enthalten. Diese betreffen die Abgrenzung von Zinsen (v. a. auf Wertpapiervermögen). Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 2.400.000,00 und ist eingeteilt in 60.000 vinkulierte Namensaktien im Nennwert von je € 40,00. Gewinnrücklagen Gemäß § 150 Abs. 2 AktG sind 10% des Grundkapitals in die gesetzliche Rücklage eingestellt (unverändert). Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:
Rückstellungen für Pensionen Die Pensionsrückstellungen wurden nach der versicherungsmathematischen Projected Unit Credit Methode gebildet. Für die Berechnung lagen folgende Annahmen zugrunde (§ 285 Nr. 24 HGB):
Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB (Differenz zu Bewertung mit Zinssatz auf Basis 7-Jahresdurchschnitt = 1,74%, Vj. 1,44%) beläuft sich auf € 1.103.874,00 (Vj. € 5.097.648,00). Die Pensionsrückstellungen sind mit Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der beizulegende Zeitwert des saldierten Vermögens betrug zum 31.12.2023 € 1.650.154,47 . Hierbei handelt es sich um den nach allgemein üblichen versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Aktivwert von Rückdeckungsversicherungen. Die historischen Anschaffungskosten des saldierten Vermögens betragen € 1.385.773,64. Erträge in Höhe von € 24.262,81 aus den Rückdeckungsversicherungen sind mit Zinsaufwendungen aus der Zuführung zu den Pensionsrückstellungen (€ 881.493,00) saldiert. Übrige Rückstellungen Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen, Rücknahmeverpflichtungen, Boniverpflichtungen sowie für Personalaufwendungen gebildet. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten besitzen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Latente Steuern Es bestehen sowohl zu aktiven als auch zu passiven latenten Steuern führende Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Die zu passiven latenten Steuern führenden Differenzen betreffen Teile der Bilanzposition Anteile an verbundenen Unternehmen sowie Teile der Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Die zu aktiven latenten Steuern führenden Differenzen betreffen die Bilanzposten (bzw. Teile dieser Bilanzposten) Grundstücke und Bauten einschließlich Bauten auf fremden Grundstücken, Beteiligungen, Wertpapiere des Umlaufvermögens, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Pensionsrückstellungen sowie sonstige Rückstellungen. Es ergibt sich ein deutlicher Überhang aktiver latenter Steuern. Auf einen Ansatz der aktiven latenten Steuern wurde gemäß § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet. Haftungsverhältnisse
Bezüglich der Gewährleistungsverträge zugunsten verbundener Unternehmen liegen derzeit keinerlei Indizien für eine mögliche Gefahr der Inanspruchnahme vor. Die zugunsten verbundener Unternehmen angegebene Beträge aus Gewährleistungsverträgen betreffen den von verbundenen Unternehmen zum Bilanzstichtag valutierten Betrag einer Avalrahmenkreditlinie. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge Der Posten enthält im Wesentlichen Erträge aus Auflösungen von Wertberichtigungen, aus Versicherungsentschädigungen und sonstige Schadenersatzleistungen, Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und des Wertpapiervermögens, Kursgewinne sowie Zuschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen handelt es sich im Wesentlichen um Aufwendungen für Verwaltung und Vertrieb, Instandhaltungen und Garantieleistungen einschließlich der Veränderung der Garantierückstellungen, Kursverluste sowie Buchverluste aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens und Wertpapiervermögens. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Der Posten umfasst auch den Aufwand aus der Änderung des für die Bewertung der Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen relevanten Zinssatzes. Sonstige Angaben Vorstand
Aufsichtsrat
Organbezüge Der Aufsichtsrat erhielt für das Geschäftsjahr 2023 eine Vergütung in Höhe von T€ 36 (Vj. T€ 36). Die Bezüge des Vorstands für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf insgesamt T€ 2.300 (Vj. T€ 921). Angabe nach § 285 Nr. 17 HGB Das Honorar des Abschlussprüfers für die Abschlussprüfung einschließlich Konzernabschlussprüfung 2023 beläuft sich auf T€ 100. Ausschüttungsgesperrte Beträge gemäß § 268 Abs. 8 HGB Der ausschüttungsgesperrte Gesamtbetrag in Höhe von € 264.380,83 betrifft ausschließlich den Unterschied zwischen beizulegendem Zeitwert (Aktivwert) der Rückdeckungsversicherungen und deren Anschaffungskosten. Eine Kürzung um eventuelle passive latente Steuern ist nicht erforderlich, da der Aktivwert unverändert auch für die Steuerbilanz zu übernehmen ist. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres 2023 sind mit Ausnahme der Konsequenzen des Ukraine-Krieges nicht eingetreten. Prognosen für 2024 sind zum jetzigen Zeitpunkt naturgemäß mit erhöhter Unsicherheit behaftet. Entsprechend sind auch die Auswirkungen auf die Liquiditätssituation schwer absehbar. GewinnverwendungsvorschlagDer Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, aus dem Bilanzgewinn einen Betrag in Höhe von € 6.600.000,00 als Dividende auszuschütten und den Rest auf neue Rechnung vorzutragen.
Memmingen, den 24. Oktober 2024 Der Vorstand Otto Christ Alexander Christ Markus Christ Engelbert Haggenmüller Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Unternehmen und Markt Die Otto Christ AG ist ein führender Hersteller von Autowaschtechnik in Europa. Der Geschäftsverlauf im Jahr 2023 war hinsichtlich des Umsatzes nicht einfach, jedoch unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Verbesserung der Kostenstrukturen im Ergebnis in jedem Falle zufriedenstellend. Der Markt von Autowaschanlagen in Europa ist geprägt in erster Linie durch einen harten Verdrängungswettbewerb und den knallharten Ausschreibungen von großen Mineralölgesellschaften. Die Umsatzerlöse erhöhten sich 2023 lediglich um ca. 1,0 % auf 200,6 Mio. €. Unter Berücksichtigung der inflationsbedingten Anhebung der Verkaufspreise im Geschäftsjahr ergibt sich damit beim realen Absatz sogar ein leichter Rückgang. Die Gesamtleistung (Umsätze inkl. Bestandsveränderungen) ging seit einigen Jahren erstmals leicht zurück und zwar um 0,9 %. Während in den Segmenten Portalanlagen, Nutzfahrzeuganlagen sowie Ersatzteilen/Kundendienst der Umsatz noch wenige Prozent gesteigert werden konnte, mussten wir bei den Waschstraßen und Waschplätzen Einbußen hinnehmen. Bei Letzteren lagen wir allerdings im Vorjahr auf einem sehr hohen Niveau. Regional betrachtet ist im Inland mit + 7,2 % Umsatzsteigerung erneut eine Fortsetzung unseres langfristigen Wachstumspfads zu erkennen, während in EU-Ländern mit - 6,9 % ein Rückgang zu verzeichnen war. Mit + 6,5 % konnte auch in den Drittländern klare Umsatzzuwächse verbucht werden. Der Materialaufwand (ohne Leiharbeitskräfte) reduzierte sich absolut um ca. 9,5 Mio. €, so dass sich die (bereinigte) Materialquote von 62,3 % deutlich auf 58,1 % verringerte und damit wieder in etwa das Niveau des Jahres 2021 erreichte. Damit verbesserte sich die Rohmarge erheblich, und zwar von 37,7 % auf 41,9 %. Hier ist erkennbar, dass sich die Einkaufspreise, die aufgrund der Lieferkettenproblematik im Vorjahr 2022 teilweise übermäßig gestiegen waren, im Laufe des Jahres 2023 teilweise wieder in Richtung "Normalniveau" zurückgekehrt sind. Der Personalaufwand laut Gewinn- und Verlustrechnung reduzierte sich leicht um ca. 0,8 Mio. €. Die Personalquote ging entsprechend minimal von 23,2 % auf 23,1 %. Die "bereinigte" Personalquote (inkl. Leiharbeitskräfte und sonstigen Personalkosten) beläuft sich nunmehr auf 25,0 % (Vorjahr 25,4 %). Ausschlaggebend für den Rückgang des Personalaufwands war insbesondere der in der Veränderung der Pensionsrückstellungen enthaltene Personalkostenanteil, der im Geschäftsjahr mit 1,5 Mio. € negativ war, während im Vorjahr bereits tariflich vereinbarte Erhöhungen für 2023 und 2024 noch zu einem Personalkostenanteil der Pensionsrückstellungsveränderung von 2,3 Mio. € führte. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erhöhten sich um ca. 0,6 Mio. €. Hierzu trug insbesondere das Ende 2022 fertiggestellte neue Logistikzentrum bei. Der restliche betriebliche Aufwand (ohne neutrale Aufwendungen) verringerte sich um ca. 0,3 Mio. € auf 16,2 Mio. € und entwickelte sich damit in etwa wie die Gesamtleistung. Hierfür waren vor allem geringere Vertriebsaufwendungen für die umsatzabhängigen Kostenarten Ausgangsfrachten, Verpackungsmaterial sowie Reisekosten maßgeblich. Umgekehrt lagen unsere Instandhaltungskosten deutlich höher, wobei dies vorwiegend einmalige Gebäudeinstandhaltungskosten betraf. Insgesamt ergab sich ein intern ermitteltes operatives Ergebnis vor Steuern (ohne neutrales Ergebnis und Finanzergebnis) im Jahr 2023 mit ca. 14,0 Mio. €. Dies stellt gegenüber dem vergleichsweise schwachen Vorjahr (5,4 Mio. €) ein deutliche Steigerung dar und führt uns wieder auf das (in etwa preisbereinigte) Niveau der Jahre 2022 und 2021 zurück. Damit haben wir zumindest ergebnisseitig unsere im letzten Lagebericht dargestellte Prognose von der Richtung her erreicht und von der Intensität der Erholung sogar eher übererfüllt. Das Finanzergebnis (ohne Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens) war erneut mit erheblich niedrigeren Zinsaufwendungen aufgrund der Bewertung der Pensionsverpflichtungen belastet (Rückgang 1,7 Mio. €) und erhöhte sich - auch dank erneut gestiegener Dividendeneinnahmen aus dem Wertpapierbesitz um ca. 1,35 Mio. €. Das im Finanzergebnis enthaltene Beteiligungsergebnis ist mit 2,6 Mio. € (Vorjahr 3,0 Mio. €) etwas geringer ausgefallen. Das intern ermittelte neutrale Ergebnis - vor allem beeinflusst durch stichtagsbedingte Bewertungseffekte beim Wertpapierbesitz - belief sich auf 2,3 Mio. € (Vorjahr negativ - 4,3 Mio. €). Entsprechend verbleibt nach Abzug laufender Ertragsteuern mit 4,3 Mio. € ein deutlich verbesserter Jahresüberschuss in Höhe von 16,8 Mio. € (Vorjahr 2,4 Mio. €). Besonders darzustellende weitere bedeutsame finanzielle oder nichtfinanzielle Leistungsindikatoren im Sinne des § 289 HGB, welche über die im Jahresabschluss bereits enthaltenen Angaben hinausgehen, werden von der Gesellschaft nicht verwendet. Positive Bilanzstruktur Die gute Bilanzstruktur der letzten Jahre ist im Wesentlichen unverändert. Die Bilanzsumme stieg um 6,2 % auf 237,4 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 2023 43,6 % (Vorjahr 39,5 %). Stetige Investitionstätigkeit Das Investitionsvolumen der Otto Christ AG für Sachanlagen sowie Software betrug 7,9 Mio. € (Vorjahr 10,5 Mio. €). Die Erweiterungsinvestitionen betreffen vor allem noch nachträgliche Herstellungskosten des neuen Logistikzentrums mit weiteren 2,8 Mio. €, den zum Stichtag noch nicht fertiggestellten Fertigungshallenanbau im Werk II mit weiteren 0,7 Mio. € sowie den Erwerb einer weiteren Immobilie mit 1,8 Mio. €, deren Nutzung vorerst als Vermietungsobjekt erfolgt. Bei den anderen Investitionen handelt es sich im Wesentlichen um Reinvestitionen und Modernisierungen, vor allem in den Bereichen Kundendienstfuhrpark und EDV-Ausstattung. Produktinnovationen Innovative Produktentwicklungen bei Waschanlagen - Neue Maßstäbe für nachhaltige und flexible Reinigungslösungen Als führender Hersteller für Waschanlagen hebt die Otto Christ AG die Branche mit beeindruckenden Produktinnovationen auf ein neues Niveau. Die jüngsten Verbesserungen und neuen Modelle zeigen nicht nur ein hohes Maß an Flexibilität, sondern auch einen klaren Fokus auf Nachhaltigkeit und modernes Design. Die Erweiterungen richten sich an Waschparks, Portalwaschanlagen und die Nutzfahrzeugreinigung und bieten vielseitige Anpassungsmöglichkeiten und eine gesteigerte Effizienz. Flexibilität und Anpassungsfähigkeit: Maßgeschneiderte Lösungen für Portalwaschanlagen und Waschparks Eine der bemerkenswertesten Neuerungen ist die flexible Anpassung der Waschanlagen an verschiedenste Anforderungen im Bereich der Portalwaschanlagen, Waschparks und Nutzfahrzeugreinigung. Damit können Waschanlagenbetreiber nun auf eine Vielzahl zusätzlicher Konfigurationsmöglichkeiten zurückgreifen, die bisher nicht verfügbar waren. Dazu gehört insbesondere die flexible Gestaltung der Durchfahrtsbreiten und -höhen, die sich nun auf die spezifischen räumlichen Gegebenheiten und die Fahrzeugtypen der jeweiligen Standorte abstimmen lässt. Dieses neue Maß an Individualisierung ermöglicht es, die Effizienz und Benutzerfreundlichkeit der Waschanlagen weiter zu steigern. Betreiber von Waschanlagen können nun ihren Service nicht nur für reguläre PKWs, sondern auch für größere Nutzfahrzeuge anbieten, ohne Kompromisse bei der Wasch- und Trocknungsqualität eingehen zu müssen. Markteinführung des neuen Taktanlagenmodells: Basis mit Alpha-Technologie und optionalem Textiltrocknungssystem Eine weitere zentrale Innovation ist die Markteinführung des Nachfolgemodells der Taktanlage, die auf der bewährten Alpha-Technologie basiert. Die neue Generation dieser Anlage zeichnet sich durch verbesserte Wasch- und Trocknungseffizienz sowie optimierte Leistung aus. Für eine noch höhere Trockenleistung bietet das Unternehmen nun optional ein Textiltrocknungssystem mit speziellen Bürsten am Trockenportal an. Diese Bürsten sorgen dafür, dass selbst schwer zugängliche Stellen der Fahrzeuge effektiv getrocknet werden, was insbesondere für eine schnellere Abwicklung und verbesserte Qualität der Fahrzeugaufbereitung sorgt. Mit diesen Innovationen setzt der Hersteller neue Maßstäbe im Bereich der Fahrzeugwaschtechnologie und bietet Lösungen, die sowohl den hohen Erwartungen der Betreiber als auch den Bedürfnissen der Fahrzeughalter gerecht werden. Neue Waschstraßenmodellreihe "Evo Star": Fortschrittliches Design mit intuitiven Anzeigesystemen Mit der kürzlich eingeführten Waschstraßenmodellreihe "Evo Star" hebt der Hersteller das Waschanlagendesign auf ein neues Niveau. Integrierte Anzeigesysteme wie die Programmanzeige "Visus" und das Laufschriftsystem "Wash VEGA" bieten den Kunden eine klare Orientierung und ein modernes Wascherlebnis. Die modernen Anzeigesysteme verbessern nicht nur die Funktionalität, sondern tragen auch zur visuellen Attraktivität der Anlage bei und erleichtern den Bedienkomfort für Kunden. Neue Trocknersysteme: Aerostar Express und Aerostar Contour - Effizient und leistungsstark Zu den weiteren Innovationen gehören die Trocknersysteme "Aerostar Express" und "Aerostar Contour". Beide Trocknermodelle zeichnen sich durch eine hohe Effizienz und präzise Trocknungsleistung aus, die bei Bedarf noch mit dem optionalen Van-Trockner erweitert werden können. Diese Option sorgt für eine optimale Trockenleistung selbst bei großen Fahrzeugen und minimiert die Trocknungszeit, wodurch die Waschanlage eine hohe Durchlaufgeschwindigkeit beibehält. Waschpark "BLADE": Nachhaltigkeit und Komfort im modernen Design Der Waschpark "BLADE" bietet dank seiner großzügigen Abmessungen optimale Bedingungen, um sowohl kleine als auch große Fahrzeuge bequem zu reinigen. Für umweltbewusste Betreiber bietet die Erweiterung "BLADE SOLAR" eine herausragende Möglichkeit, Energiekosten zu sparen und gleichzeitig einen Beitrag zur Nachhaltigkeit zu leisten. Die lichtdurchlässigen Glas-PV-Module auf dem Dach erzeugen nicht nur eigenen Strom, sondern lassen die Waschbox heller und geräumiger wirken. Kunden können somit ihre Fahrzeuge mit einem guten Gewissen reinigen, in dem Wissen, dass die Anlage umweltfreundlich betrieben wird und gleichzeitig hohe Performance liefert. Mit diesen innovativen Produktentwicklungen setzt der Hersteller neue Maßstäbe für moderne Waschanlagen. Die Kombination aus Anpassungsfähigkeit, Leistungsstärke und nachhaltigen Lösungen macht die Anlagen zu einer zukunftsfähigen Investition für Betreiber und zu einem attraktiven Anziehungspunkt für Kunden, die Wert auf Qualität und Umweltfreundlichkeit legen. Preisgekröntes Design: SB-Waschsysteme und Premium-Modelle ausgezeichnet Für sein SB-Waschsystem "BLADE" und die zugehörige Produktfamilie SB-Sauger "BLADE", "ORBIT" sowie den Mattenreiniger "CAR-MAT" wurde der Hersteller mit dem renommierten Red Dot Design Award für hohe Designqualität prämiert. Dieser international anerkannte Preis erreicht eine breite Öffentlichkeit und unterstreicht das Engagement des Herstellers für funktionales und attraktives Industriedesign. Bereits 2021 konnte der Hersteller denselben Preis für seine Portalanlagen im Premium-Segment gewinnen und setzt so weiterhin Maßstäbe in der Branche. Erfolgreiche Präsentationen auf Messen All diese Innovationen wurden auf internationalen Messen in Deutschland, Belgien, Italien und Österreich erfolgreich präsentiert und fanden großen Zuspruch. Die neuen Lösungen kombinieren Effizienz, Flexibilität und Nachhaltigkeit mit einem ansprechenden Design und machen das Unternehmen zu einem Spitzenreiter im Bereich der Waschanlagen. Betreiber können sich auf innovative Technologie und preisgekrönte Designs verlassen, die höchsten Anforderungen gerecht werden und ihren Kunden das bestmögliche Erlebnis bieten. Personal Die Zahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist im Jahr 2023 von 595 auf 618 angestiegen. Der Arbeitsmarkt ist hinsichtlich eines Fachkräftemangels unverändert schwierig. Daher investierte die Otto Christ AG auch 2023 unverändert stark in die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter. Die eigene Ausbildung von Nachwuchskräften wurde 2023 auf hohem Niveau fortgesetzt und teilweise über den Bedarf ausgebildet. Erklärung zur Unternehmensführung - Gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen Durch das "Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst" ist die Otto Christ Aktiengesellschaft zur Festlegung von Zielgrößen für Frauen in Führungspositionen angehalten. Abgesehen von den gesetzlichen Anforderungen ist es sowohl aus gesellschaftlichen als auch aus wirtschaftlichen Gründen erforderlich, sämtliche Führungskräfte unabhängig von ihrem Geschlecht zu fördern, vor allem mit Blick auf den demografischen Wandel und dem damit verbundenen Fach- und Führungskräftemangel in Deutschland. Im Vorstand der Otto Christ Aktiengesellschaft sind derzeit keine Frauen vertreten. Der Aufsichtsrat der Otto Christ Aktiengesellschaft setzt sich aus zwei Frauen und einem Mann zusammen. Derzeit ist keine Veränderung im Vorstand der Otto Christ Aktiengesellschaft vorgesehen und somit auch kein Frauenanteil. Es ist der Otto Christ Aktiengesellschaft ein großes Anliegen, hochqualifizierte weibliche Führungskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern gilt aber in erster Linie das Leistungsprinzip, das heißt, es wird die Person eingestellt, welche die beste Qualifikation für die betreffende Stelle aufweist, unabhängig von Geschlecht, Alter oder ethnischer Herkunft. Prognose Der bisherige Geschäftsverlauf des Jahres 2024 in den ersten neun Monaten war noch zufriedenstellend, wenn auch ertragsseitig bereits unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres. Aktuell sind die Fertigungskapazitäten nicht voll ausgelastet, so dass wir erste Maßnahmen (Überstunden- und Urlaubsabbau) ergreifen mussten. Sollte sich diese Situation bis Jahresende weiter verschlechtern, so wird es kaum möglich sein, unser ursprüngliches Planziel einer leichten Umsatzsteigerung und eines nur moderaten Ergebnisrückgangs für 2024 noch zu erreichen. Aktuell rechnen wir daher eher bereits mit einem Rückgang der Gesamtleistung und damit in der Konsequenz mit einem sogar deutlicheren Rückgang des operativen Ergebnisses. Konkretere Prognosen sind aufgrund der anhaltenden Unsicherheiten aufgrund des immer noch fortdauernden Ukraine-Krieges und der weltweiten Eintrübungen des allgemeinen Konjunkturklimas derzeit kaum verlässlich darstellbar. Das allgemeine Investitionsklima bei potenziellen Investoren und bestehenden Kunden ist angesichts der sich bereits abzeichnender Rezessionsängste noch einigermaßen passabel, aber dennoch für uns nicht zufriedenstellend. Eine weitere deutliche Verschlechterung kann hier nicht ausgeschlossen werden und würde uns nicht überraschen. Nach 9 Monaten im neuen Geschäftsjahr liegen wir bei der Gesamtleistung aktuell bereits unter dem Vorjahr und auch klar unter Plan. Im Zuge der aktuell laufenden Tarifrunde der Metallindustrie müssen wir bald mit weiteren, nicht unerheblichen Personalkostensteigerungen rechnen, die auch auf die Kosten unseres betrieblichen Versorgungswerk durchschlagen werden. Hier wird es schwer werden, dies durch entsprechende Preissteigerungen auf der Absatzseite wieder gut zu machen. Auf dem Arbeitsmarkt wird es zunehmend schwieriger, qualifizierte Arbeitskräfte für das Unternehmen zu gewinnen. Das Ziel für 2024 ist es, dass alle relevanten Prozesse weiter optimiert und professionalisiert werden. Trotz aller Anstrengungen dürfte es in diesem Umfeld nahezu unmöglich sein, 2024 ein ähnlich erfolgreiches Jahr wie 2023 zu erreichen. Ein vergleichbares Niveau werden wir, wenn überhaupt, erst ab dem Jahr 2025 wieder erreichen können. Während wir beim Umsatz in der ursprünglichen Planung noch von einem Anstieg über ca. 1 % ausgegangen sind, zeichnet sich hier bereits relativ klar ein Rückgang von mehreren Prozent ab. Chancen und Risiken zukünftiger Entwicklung / Risikomanagement Die Kernrisiken für die Gesellschaft - ruinöser Preiskampf in der Branche, Verdrängungswettbewerb, sowie die starke Marktposition der großen Mineralölgesellschaften als Kunden - sind unverändert oder haben sich eher verstärkt. Diesem Umstand wird insbesondere durch verstärkte Rationalisierungsmaßnahmen Rechnung getragen. Durch die systematische Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems und den bewussten Umgang mit Risiken ist die rechtzeitige Erkennung von bestandsgefährdenden Risiken sichergestellt, so dass wirksame Gegenmaßnahmen rechtzeitig ergriffen werden können. Wesentliche Geschäftschancen sehen wir allgemein in der Fortsetzung unserer Erfolge in der technologischen Entwicklung sowie in der Festigung und dem Ausbau unserer Vertriebsaktivitäten und damit unserer Marktpositionen im Ausland. Durch Innovation und Kosteneffizienz können weiterhin optimale Produkte am Markt angeboten werden und sichern auf diese Weise das Unternehmen. Die Internationalisierung des Unternehmens wird weiter vorangetrieben. Eine gesunde Finanzierungsstruktur, zukunftssichere Produkte sowie eine diversifizierte und solide Kundenstruktur verteidigen unsere Wettbewerbsfähigkeit der kommenden Jahre. In welchem Ausmaß der anhaltende Ukraine-Krieg erneut weitere negative Effekte mit sich bringt, ist unverändert kaum absehbar. Im Falle einer drohenden Rezession wird sich dies aber unmittelbar auf unsere Kunden und damit auch auf unser Unternehmen auswirken. Aufgrund unserer stabilen Liquiditätslage ohne Bankschulden sehen wir aber selbst bei einem länger anhaltenden wirtschaftlichen Einbruch keine Existenzgefährdung des Unternehmens.
Im Oktober 2024 Der Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Otto Christ Aktiengesellschaft Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Otto Christ Aktiengesellschaft - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Otto Christ Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Memmingen, den 24. Oktober 2024 M&K
Audit GmbH
Martin Möntmann, Wirtschaftsprüfer Dieter Wildburger, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich im Geschäftsjahr 2023 durch mündliche und schriftliche Berichte des Vorstandes regelmäßig über die Lage der Gesellschaft einschließlich ihrer Tochtergesellschaften und wichtiger Einzelvorgänge unterrichten lassen. Er hat die Geschäftsführung überwacht und beratend begleitet. Für alle Vorgänge, die der Zustimmung des Aufsichtsrates bedürfen, wurde die Zustimmung im Umlaufverfahren erteilt. Der Jahresabschluß der Otto Christ AG und der Lagebericht des Vorstandes über das Geschäftsjahr 2023 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der M&K Audit GmbH, Memmingen geprüft, mit Gesetz und Satzung übereinstimmend befunden und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Nach Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichtes und des Vorschlags für die Gewinnverwendung werden keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat stimmt daher dem vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluß zum 31. Dezember 2023 und dem Lagebericht über das Geschäftsjahr 2023 zu und billigt den für die Gewinnverwendung gemachten Vorschlag. Der Aufsichtsrat dankt den Vorstandsmitgliedern, dem Betriebsrat und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Otto Christ AG, sowie allen Geschäftsführern und Mitarbeitern der Tochtergesellschaften für die im Geschäftsjahr erbrachten Leistungen und die erfolgreiche Zusammenarbeit.
Benningen, den 06.11.2024 OTTO CHRIST AG Der Aufsichtsrat Rafael Christ Sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 24. Oktober 2024 festgestellt. Ergebnisverwendungsbeschluss:Auszug aus der Niederschrift über die ordentliche Hauptversammlung vom 6. November 2024: "Der Vorsitzende stellte nunmehr Tagesordnungspunkt 2 "Beschlussfassung über die Verwendung des Bilanzgewinns" von Vorstand und Aufsichtsrat zur Abstimmung: Der Jahresüberschuss beträgt € 16.799.971,06 (Vorjahr € 2.427.930,52). Der Bilanzgewinn beträgt € 13.752.749,84 (Vorjahr € 6.752.778,78). Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, eine Dividende in Höhe von € 6.600.000,00 (Vorjahr € 1.800.000,00) auszuschütten. Diese wird zur Zahlung fällig am 14. November 2024. Die darauf durchgeführte Abstimmung ergab bei einer Präsenz von 60.000 Stimmen:
Der Vorsitzende gab das Ergebnis der Abstimmung bekannt. Er stellt fest, dass der Vorschlag des Vorstandes und Aufsichtsrates über die Verwendung des Bilanzgewinns einstimmig angenommen wurde." |
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