Renner GmbH
Emil-Weber-Straße 32, 74363 Güglingen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Renner seit 16.5.2025 | Geschäftsführer |
Ronja Renner seit 16.5.2025 | Geschäftsführer |
Björn Neubig seit 16.5.2025 | Prokura |
Annette, geb. Reisner Renner seit 18.10.2006 | Geschäftsführer |
Bernt Renner seit 18.10.2006 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.10% | |
| 49.90% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Renner GmbHGüglingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Wir sind in dem Marktsegment Kompressorenbau und -handel tätig. Zu den Abnehmern gehören Industriebetriebe verschiedenster Branchen im In- und Ausland. Unser Angebot beinhaltet die Herstellung und Lieferung von Kompressoren sämtlicher Größen sowohl als Einzelanlagen als auch Anlagenkomponenten. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist auf dem Gebiet der Kompressoren-Technik tätig und führt dabei stetig Optimierungen und Neuentwicklungen durch. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Gesamtsituation wurde in den letzten 3 1⁄2 Jahren durch das Coronavirus bestimmt. Im Mai 2023 wurde der internationale Gesundheitsnotstand weltweit aufgehoben. Die Volkswirtschaften erholen sich nun langsam von den wirtschaftlichen Beschränkungen. Nach einem deutlichen Rückgang des globalen Kompressorenmarktes im Jahr 2020 konnte in den letzten drei Jahren ein konstantes Wachstum von ca. 3 % erzielt werden. Diese Situation bestimmte auch die für uns relevanten Märkte für Kompressoren sowohl auf dem inländischen als auch auf den ausländischen Märkten. Über die positive Entwicklung beim Branchentrend hinaus konnte die RENNER GmbH den Umsatz mit + 11,0 % stark steigern. 2. Geschäftsverlauf Unser Geschäftsverlauf entwickelte sich zusammen mit der vorstehend beschriebenen Marktentwicklung weiterhin positiv. Das Rohergebnis verbesserte sich bei erhöhten Umsatzerlösen und zuschussbedingter erhöhter sonstiger Erträge um Mio. EUR 3,4 auf Mio. EUR 21,7 und entsprach somit den Erwartungen. Die Geschäftsführung ist insgesamt mit dem Geschäftsverlauf und dem Ergebnis von TEUR 1.334 sehr zufrieden. 3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Unsere Gesellschaft weist unverändert eine solide Vermögens- und Finanzlage auf. Auch die Ertragslage hat sich im Geschäftsjahr mit einem gegenüber dem Vorjahr erhöhten Jahresüberschuss positiv entwickelt. Durch unsere hohe Flexibilität und Innovationskraft konnte der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 5.129 gesteigert werden. Infolge des starken Preiswettbewerbs konnte dieses nur mit einer Erhöhung des Vertriebspersonals erreicht werden. Die Erweiterung der Produktion und die damit verbundene erhöhte Lieferfähigkeit wurden ebenfalls durch Personalaufbau erreicht. Der Personalaufwand erhöhte sich durch den notwendigen Personalaufbau und generellen Lohn- und Gehaltserhöhungen um TEUR 1.767 auf TEUR 13.715. Die um rd. TEUR 62 höheren Abschreibungen gegenüber dem Vorjahr resultierten aus verschiedenen Neuanschaffungen im Vor- und Berichtsjahr. Insgesamt ist der Bestand des Anlagevermögens bei Investitionen von TEUR 548 und Abschreibungen von TEUR 354 auf TEUR 1.328 gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.057 erhöht. Dies steht teilweise in unmittelbarem Zusammenhang mit der Ausweitung der Geschäftstätigkeit z. B. bei den Ausgangsfrachten und den Reisekosten. Die auf Basis der zuvor geschilderten Marktsituation erfolgte Intensivierung der Vertriebsaktivitäten sowie eine Erhöhung der Lieferbereitschaft machte nachfolgende, mit erheblich erhöhten betrieblichen Aufwendungen verbundenen beispielhaft aufgezählte Maßnahmen, notwendig: • Erhöhte Vertriebskosten und Reisekosten durch eigenen und fremden Vertrieb • Erhöhung der Kosten des Fuhrparks • Weiterentwicklung der bestehenden Produkte Das Finanzergebnis hat mit einem Fehlbetrag von TEUR 20 zum Gesamtergebnis beigetragen. Das im Geschäftsjahr erzielte Nachsteuer-Ergebnis ist vor dem Hintergrund der geschilderten Effekte und Marktbesonderheiten dementsprechend positiv zu werten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich bei gestiegenen Umsätzen um TEUR 157 auf Mio. EUR 4,7 erhöht. Das Vorratsvermögen erhöhte sich um TEUR 792. Die Eigenkapitalquote beläuft sich einschließlich Gesellschafterdarlehen auf rd. 37 %. Ersatz- und Ergänzungsinvestitionen konnten, wie in den Vorjahren, aufgrund von Gewinnvorträgen aus Eigenmitteln finanziert werden. Das Finanzmanagement orientiert sich an der seit langen Jahren praktizierten Liquiditätssteuerung, mit deren Hilfe Forderungen und Verbindlichkeiten überwacht werden. Die Liquidität und die damit verbundene Zahlungsbereitschaft war durch den ganzjährig positiven Cashflow über den kompletten Zeitraum sichergestellt. Insgesamt schätzen wir die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als gut ein. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen wie Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite Cashflow u. ä. herangezogen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Wesentliche Änderungen der Geschäftspolitik sind nicht geplant. Aufgrund des derzeitigen Auftragsbestandes sowie der zu beobachtenden Nachfrage nach unseren Produkten konnte das Jahr 2023 mit einem stabilen Geschäftsverlauf und einem guten Jahresergebnis abgeschlossen werden. Das Jahr 2024 zeigt einen stabilen Geschäftsverlauf. Für 2024 zweigt sich jedoch auf Basis der vorliegenden Daten bei nochmals steigenden Umsatzerlösen ein, insbesondere durch verminderte Erträge aus Zuschüssen, vermindertes Jahresergebnis. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Sollten sich die weltweiten Turbulenzen an den Finanzmärkten und Kriegsrisiken weiter verstärken und sich dadurch die Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus könnten für uns dann Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Wie sich die bestehenden Kundenbeziehungen nach Russland durch den seit Ende Februar 2022 bestehenden Krieg zwischen Russland und Ukraine über das Jahr 2024 hinaus entwickeln werden, lässt sich zum heutigen Zeitpunkt immer noch nicht einschätzen, da dieses auch von behördlichen Regularien und Vorgaben abhängt. Ertragsorientierte Risiken Zusätzlich zu den bekannten Risiken ist auch im Jahr 2024 der Ukrainekrieg weiterhin zu berücksichtigen. Die direkten Auswirkungen auf das Unternehmen sind aktuell nicht spürbar. Durch konjunkturelle Unsicherheiten im Ausland kann eine Verminderung der Ertragssituation einsetzen. Risiken können sich aus der zunehmenden Unsicherheit bezüglich der Rohstoffversorgung und einer damit verbundenen Volatilität bei Rohstoffpreisen ergeben. Des Weiteren können sich steigende Energiekosten ungünstig auf die Entwicklung der Gesellschaft auswirken. Wir gehen auf Grund unserer derzeitigen Marktposition davon aus, dass wir unsere Marktanteile wie in Vorjahren mittelfristig leicht steigern können. Im Zuge notwendiger Organisations- und Prozessoptimierungen können außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe anfallen, die dann das kurzfristige Ergebnis belasten könnten. Eine verlässliche Abschätzung über Höhe und Zeitpunkt dieser Aufwendungen ist zum heutigen Zeitpunkt jedoch nicht möglich. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft versucht den Eigenkapitalanteil durch Gewinnvorträge zu erhöhen. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit beiden Hausbanken zusätzlich Kreditlinien vertraglich vereinbart. Währungsrisiken bestehen in geringem Umfang, da größtenteils Lieferverträge in Euro-Valuta beauftragt sind. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; es sind keine Engpässe zu erwarten. Weitere Risiken aus der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens sind aktuell nicht näher erkennbar. Als bestandsgefährdetes Risiko würde ein totaler Umsatzeinbruch angesehen, dem keine Kostensenkungsmöglichkeiten entgegenstehen. Damit ist jedoch aus heutiger Sicht nicht zu rechnen. 2. Chancenbericht Unsere hohen Qualitätsansprüche werden durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen sichergestellt. Den Wettbewerb werden wir durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität bestehen. Es wird eine weitere Ausdehnung der Betätigungsfelder im Norden Afrikas angestrebt. Auch die Ausweitung des Geschäftsfeldes auf andere Länder ist möglich. 3. Gesamtaussage Die im Vorjahr erfolgte Umsatzsteigerung wurde im Berichtsjahr auf starkem Niveau wiederholt und im Geschäftsjahr 2024 aktuell nochmals gesteigert. Diese wirkt sich wieder positiv auf das Ergebnis aus. Für die Folgejahre gehen wir aktuell von einer positiven Entwicklung auf ähnlichem Niveau bei gleichzeitig starkem Preiswettbewerb aus. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Allgemeinen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Eigenmitteln und Bankkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen zeitnah vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 der Renner GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Die Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses teilweise in Anspruch genommen. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden grundsätzlich wie im Vorjahr angewendet. Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In den Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko bei Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bewertet. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden gebildet für Auszahlungen, welche Aufwendungen nachfolgender Geschäftsjahre darstellen. Die Pensionsverpflichtungen wurden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Für die Berechnung wurde der für diese Bewertungszwecke veröffentlichte Zinssatz der Deutschen Bundesbank zum 31.12.2023 in Höhe von 1,82 % p. a. herangezogen. Bei der Berechnung des Teilwerts der Pensionsrückstellung wurden die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Zukünftige Rentenentwicklungen wurden nicht berücksichtigt. Die übrigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Der Jahresabschluss enthält das in Großbritannien bestehende Bankkonto, welches in britischen Pfund geführt wird. Zum Bilanzstichtag wird der Saldo gemäß § 256a HGB in EUR umgerechnet und ausgewiesen. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagewerte ist aus dem Anlagespiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Angaben zu Finanzanlagen wurden gemäß § 286 Absatz 3 Nr. 1 HGB unterlassen. Angaben zu Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben grundsätzlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Pensionsrückstellungen
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem 7-Jahers-Durchschnittszins und dem 10-Jahres-Durchschnittszins gem. § 253 Abs. 6 HGB beläuft sich auf € 8.411. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Angaben zu Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Fristigkeiten:
Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verbunden: - Abtretung von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der Firma RENNER GmbH - Sicherungsübereignung von Kfz. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 1.604 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 1.333.545,82. Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrages in Höhe von EUR 3.992.892,34 ergibt sich ein Betrag von EUR 5.326.438,16 der zu verwenden ist. Auf neue Rechnung werden EUR 5.326.438,16 vorgetragen. Sonstige Pflichtangaben Arbeitnehmerzahl im Jahresdurchschnitt
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird auf Grund der Regelung des § 286 Nr. 4 HGB verzichtet. Unterschrift der Geschäftsführung
Güglingen, 5. Februar 2025
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.02.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Renner GmbH, Güglingen - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Renner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Eisenberg, den 19. Februar 2025 Benz
& Gunzenhäuser
gez. Gunzenhäuser, Wirtschaftsprüfer gez. Benz, Wirtschaftsprüfer |
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