Verint
Systems GmbH
Kiel
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024
Bilanz
Aktiva
|
|
31.1.2024
EUR |
31.1.2023
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
6.059.019,91 |
6.487.250,20 |
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
6.000.818,75 |
6.400.808,51 |
| II.
Sachanlagen |
43.201,16 |
71.441,69 |
| III.
Finanzanlagen |
15.000,00 |
15.000,00 |
| B.
Vorräte |
475.276,42 |
384.799,63 |
| C.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
3.001.369,16 |
2.331.765,12 |
| I.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
2.271.348,75 |
1.777.824,41 |
| II.
Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
705.335,93 |
537.108,54 |
| III.
sonstige Vermögensgegenstände |
24.684,48 |
16.832,17 |
| D.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
2.471.130,77 |
2.292.676,40 |
| E.
Rechnungsabgrenzungsposten |
226.492,93 |
158.991,47 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
12.233.289,19 |
11.655.482,82 |
Passiva
|
|
31.1.2024
EUR |
31.1.2023
EUR |
| A.
Eigenkapital |
5.073.211,18 |
4.878.520,32 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
25.000,00 |
25.000,00 |
| II.
Kapitalrücklage |
28.079.424,76 |
28.079.424,76 |
| III.
Verlustvortrag |
23.225.904,92 |
23.332.409,36 |
| IV.
Jahresüberschuss |
194.691,34 |
106.504,92 |
| B.
Rückstellungen |
762.136,90 |
1.221.482,85 |
| C.
Verbindlichkeiten |
2.748.317,29 |
2.319.045,43 |
| 1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen |
6.995,17 |
5.972,60 |
| 2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
179.817,35 |
131.963,83 |
| 3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen
Unternehmen |
2.043.351,33 |
1.693.289,78 |
| 4.
sonstige Verbindlichkeiten |
518.153,44 |
487.819,22 |
| D.
Rechnungsabgrenzungsposten |
3.412.420,70 |
2.938.668,60 |
| E.
Passive latente Steuern |
237.203,12 |
297.765,62 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
12.233.289,19 |
11.655.482,82 |
Gewinn- und Verlustrechnung
|
1.2.2023 - 31.1.2024
EUR |
1.2.2022 - 31.1.2023
EUR |
| 1.
Umsatzerlöse |
9.302.594,99 |
8.652.243,79 |
| 2.
Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an
fertigen und unfertigen Erzeugnissen |
90.476,79 |
160.086,46 |
| 3.
andere aktivierte Eigenleistungen |
469.344,74 |
376.036,12 |
| 4.
sonstige betriebliche Erträge |
1.587.803,03 |
1.965.304,96 |
| 5.
Materialaufwand |
0,00 |
2.140,71 |
| 6.
Personalaufwand |
4.694.580,42 |
4.795.966,62 |
| a)
Löhne und Gehälter |
3.946.075,74 |
3.951.925,35 |
| b)
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
748.504,68 |
844.041,27 |
| 7.
Abschreibungen |
821.309,84 |
775.664,50 |
| a)
Abschreibungen auf immaterielle
Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
821.309,84 |
775.664,50 |
| 8.
sonstige betriebliche Aufwendungen |
5.765.212,85 |
5.432.870,20 |
| 9.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
23.982,20 |
35.373,85 |
| 10.
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit |
145.134,24 |
111.655,45 |
| 11.
Steuern vom Einkommen und Ertrag |
-49.557,10 |
5.150,53 |
| Jahresüberschuss |
194.691,34 |
106.504,92 |
Anhang zum 31. Januar 2024
I. Allgemeine Hinweise
Der Jahresabschluss zum 31. Januar 2024 wurde
gemäß §§ 242 ff. und §§ 264
ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des
GmbHG und des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Es gelten
die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
Die Gesellschaft macht von den
größenabhängigen Erleichterungen des
§ 264 Abs. 1 S. 4 HGB
insoweit Gebrauch, als auf die Erstellung eines
Lageberichtes verzichtet wurde.
Größenabhängige Erleichterungen nach §
274 a, § 276 und 288 Abs. 1 HGB wurden in
Anspruch genommen.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem
Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Die Gesellschaft weist in der Bilanz zum
31. Januar 2024, in Geschäftsjahr- und
Vorjahresdaten, ein positives Eigenkapital aus. Vor diesem
Hintergrund konnte der Jahresabschluss unter der
Prämisse der Unternehmensfortführung aufgestellt
werden.
II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren
die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
maßgebend.
Der entgeltlich erworbene
Geschäfts- und Firmenwert und immaterielle
Vermögensgegenstände werden gem. § 246
Abs. 1 Satz 4 HGB i.V.m. § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB
über seine voraussichtliche Nutzungsdauer
planmäßig abgeschrieben.
Das
Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten
bilanziert und wird, sofern der Abnutzung unterliegend,
entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer um
planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.
Die Abschreibungen auf Zugänge des
Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich
zeitanteilig.
Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von
EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs in voller
Höhe als Aufwand behandelt; ihr sofortiger Abgang
wurde unterstellt. Für Anlagegüter mit
Anschaffungskosten von mehr als EUR 150.00 bis
EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten für jedes
Geschäftsjahr gebildet, der im Jahr der Bildung und
den folgenden vier Geschäftsjahren linear
abgeschrieben wird.
Bei den
Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu
Anschaffungskosten abzüglich
außerplanmäßigen Abschreibungen bei
dauerhaften Wertminderungen angesetzt.
Die
Vorräte werden zu Anschaffungskosten bzw. zum
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die
sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer,
geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren
Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene
Abwertungen berücksichtigt.
Abgesehen von handelsüblichen
Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten
Dritter.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert
angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die
Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung
getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale
Abschläge berücksichtigt.
Kurzfristige Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände, die ursprünglich auf
fremde Währung lauteten, wurden zum Devisenkassakurs
am Abschlussstichtag gem. § 256a Satz 1 HGB
bewertet.
Die
liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.
Die
aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten
wurden in Höhe der auf zukünftige
Geschäftsjahre entfallenden Aufwendungen und
Erträge gebildet.
Von dem Wahlrecht zum Ansatz des
aktiven latenten Steuerüberhangs aufgrund sich
ergebender Steuerentlastungen nach § 274
Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht.
Die
Rückstellungen berücksichtigen alle
ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften und sind in der Höhe
angesetzt, die sich nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung als notwendiger
Erfüllungsbetrag ergibt.
Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Die Forderungen und Verbindlichkeiten in
Fremdwährungen sind zum Bilanzstichtag mit dem
Konzernkurs zum 31.01.2024 bewertet. (USD/EUR 1,0818 und
EUR/GBP 1,1728)
III. Erläuterungen zur Bilanz
Anlagevermögen
Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über 15
Jahre abgeschrieben, da er aus einem Unternehmenserwerb
stammt, der strategisch langfristig ausgelegt ist.
Finanzanlagen
Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der
Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.
Angaben zum Anteilsbesitz per 31. Januar 2024
|
Beteiligung %
|
Eigenkapital in TEUR
|
Jahresergebnis in TEUR
|
Verint Systems SL,
Spanien
|
100
|
528
|
46
|
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen
beinhalten wie im Vorjahr ausschließlich Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen.
Es wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
in Höhe von EUR 661.092,95 mit Verbindlichkeiten
gegenüber verbundenen Unternehmen saldiert (Vorjahr:
EUR 194.895,00).
Eigenkapital
Der Gewinn für das Vorjahr von EUR 106.504,92
wurde im Geschäftsjahr auf eine neue Rechnung
vorgetragen.
Verbindlichkeiten
Alle Verbindlichkeiten, außer die sonstige
Verbindlichkeiten, haben eine Restlaufzeit bis zu einem
Jahr.
Es werden Verbindlichkeiten gegenüber verbundene
Unternehmen in Höhe von EUR
2.043.351,33 (Vorjahr: EUR 1.693.289,78)
ausgewiesen, die völlig aus Lieferungen und Leistungen
stammen.
Sonstige Verbindlichkeiten i. H. v. EUR 502.370,57
(Vorjahr: EUR 443.985,26) haben eine Restlaufzeit bis
zu einem Jahr.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind
Verbindlichkeiten aus Steuern von EUR 441.087,19
(Vorjahr: EUR 332.258,95).
IV. Erläuterungen zur Gewinn‑ und
Verlustrechnung
Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten
Kursgewinne in Höhe von EUR 409.667,98 (Vorjahr:
EUR 912.479,03) sowie Erträge aus
Konzernverrechnungspreisen in Höhe von EUR 715.446,53
(Vorjahr EUR 839.453,98).
Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird ein
Kursverlust in Höhe von EUR 630.412,09 (Vorjahr:
EUR 884.277,47) sowie Aufwendungen aus
Konzernverrechnungspreisen in Höhe von
EUR 2.359.634,61 (Vorjahr: EUR 665.378,53)
ausgewiesen.
V. Sonstige Angaben
Geschäftsführung
- Peter Fante, Chief Legal Officer der Verint
Systems Inc., Melville, New York, USA
- Nicola Nonini, Managing Director der Verint
Systems UK Ltd, Woking Grossbritannien
- Grant Aaron Highlander, Chief Financial
Officer der Verint Systems Inc., Melville, New York, USA
Anzahl der Mitarbeitern
Die durchschnittliche Zahl der während des
Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer war
37,5 (Vorjahr: 41,3).
Haftungsverhältnisse
Verpflichtungen aus Haftungsverhältnissen
bestanden nicht.
Konzernverhältnisse
Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den
Konzernabschluss der Verint Systems Inc., Melville, New
York, USA, einbezogen. Der Konzernabschluss wird bei der
United States Security and Exchanges Commission unter der
Nummer 001-34807 offengelegt.
Andere Abgaben
Die Direktoren haben die Risiken, die mit der
Geschäftstätigkeit des Unternehmens und seinen
Finanzinstrumenten verbunden sind, berücksichtigt,
einschließlich der Auswirkungen von Ereignissen im
weiteren makroökonomischen Umfeld - wie,
Konjunkturabschwüngen, Rezessionen, wirtschaftlicher
Instabilität, steigenden Zinssätzen und Inflation
und den Auswirkungen bewaffneter Konflikte oder
Krankheitsausbrüchen (einschließlich globaler
Epidemien oder Pandemien). Diese Instrumenten beeinflussen
im Wesentlichen Betriebsdebitoren, Betriebskreditoren,
flüssige Mittel und Darlehen an und von anderen
Konzernunternehmen. Die Direktoren haben bei der
Rücksichtnahme der verschiedenen Risiken, die mit den
Finanzinstrumenten des Unternehmens verbunden sind, einen
umsichtigen Ansatz gewählt.
Die Absicherungspolitik der Direktoren besteht darin,
das gesamte finanzielle Risiko abzusichern, sofern dies
machbar und kosteneffektiv ist. Die Gesellschaft hat weder
im laufenden Jahr noch im Vorjahr abgesicherte ("Hedging")
Transaktionen durchgeführt.
Die Direktoren sind sich der unsicheren
geopolitischen Situation bewusst, die infolge der
großflächigen Invasion Russlands in der Ukraine
am 24. Februar 2022 entstanden ist. Die Direktoren
beobachten die Situation und ihre Auswirkungen auf das
Unternehmen weiterhin. Bis der Unterzeichnung dieses
Jahresabschlusses wurden keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Geschäftstätigkeit festgestellt, da die
Tätigkeit des Unternehmens in Russland nicht
wesentlich ist.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Es gaben keine Ereignisse nach dem Bilanzstichtag,
die die Zahlen dieses Jahresabschlusses wesentlich
beeinflussen würden.
Kiel, den 25 Oktober 2024
Geschäftsführer
gez. Nicola Nonini gez. Peter
Fante gez. Grant Highlander
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 25.10.2024
festgestellt.
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