IL - Metronic Sensortechnik GmbH
Mittelstraße 33, 98693 Ilmenau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Hansch seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Andreas Hansch seit 10.5.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IL - Metronic Sensortechnik GmbHIlmenauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1. Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens Die IL - Metronic Sensortechnik GmbH (IL - Metronic), eingetragen beim Amtsgericht Jena unter HRB 301706, war zum 31. Dezember 2023 mit einem Stammkapital von 50 TDM (26 TEuro) ausgestattet. Die Firmengeschichte begann am 27. Januar 1992 mit damals neun Beschäftigten. Bis heute hat sich der Mitarbeiterstamm auf rund 85 Mitarbeiter erhöht. Qualifizierte, flexible Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind unverzichtbar für unsere Firma. Wir setzen daher auf eine sinnvolle und langfristige Personalplanung und -entwicklung. Die Firma untergliedert sich in die Geschäftsbereiche Sensortechnik und Glasdurchführungen. Im Geschäftsbereich Sensortechnik bieten wir ein Sortiment aus UV-Sensoren, UV-Messfenstern, UV-Anzeige- und UV-Referenzmessgeräten für die UV-Desinfektion von Trink- und Brauchwasser. Für Anwendungen, bei denen keine standardisierten Sensoren am Markt verfügbar sind, bieten wir die Möglichkeit der kostengünstigen Entwicklung kundenspezifischer Sensorlösungen verschiedenster Wirkprinzipien bereits bei kleinen Stückzahlen. Unser Aufgabenbereich umfasst die Entwicklung, die Produktion und den Vertrieb von UV-Komponenten zur Überwachung von UV-Anlagen. Wir unterstützen bei der Einbettung unserer Produkte oder bei der Suche nach einer auf individuelle Bedürfnisse zugeschnittenen Lösung. Ebenso bieten wir die regelmäßige Überprüfung von Anlagensensoren und Rekalibrierung an. Als innovatives Unternehmen haben wir zudem bereits im Jahr 2011 UV-Sensoren für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen weiterentwickelt und durch eine benannte Stelle nach ATEX und IECEx zertifizieren lassen. Im Geschäftsbereich Glasdurchführungen werden kundenspezifisch elektrische Durchführungen zur Leitung von Strömen und Signalen durch unterschiedliche Medien und Atmosphären entwickelt und finden in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Öl- und Gasindustrie, Industrie- und Prozessmesstechnik, Medizin- und Implantattechnik oder auf weiteren Spezialgebieten Anwendung. Hervorzuheben ist hierbei, dass der Kunde mit seinem spezifischen technischen Problem im Mittelpunkt steht und die für ihn genau passende Lösung entwickelt und hergestellt wird. Dabei können Stückzahlen von 1 bis ca. 100.000 p.a. abgebildet werden. 1.2 Forschung und Entwicklung Für IL - Metronic als einer der Innovations- und Technologieführer der Branche, ist Forschung und Entwicklung ein strategischer Erfolgsfaktor. Bestehende Produkte und Prozesse werden kontinuierlich verbessert und neue innovative Produkte und Fertigungsprozesse entwickelt. IL - Metronic arbeitet nach einem Innovationsprozess, der kurze Entwicklungszeiten und hohe Qualitätsstandards im gesamten Produktentstehungsprozess sicherstellt. Seit 1992 arbeitet unsere Abteilung Forschung und Entwicklung mit zahlreichen Unternehmen, Universitäten und Forschungsinstituten zusammen, um neue Technologien zu erforschen und in Fertigungsprozesse zu implementieren. Die Abteilung Forschung und Entwicklung unterstützt die Abteilung Glasdurchführung bei der kontinuierlichen Technologieverbesserung sowie bei der Entwicklung neuer Technologien zur Herstellung von Glasdurchführungen und der dazu benötigten Einzelkomponenten. Es wurden zahlreiche Forschungsprojekte durchgeführt, aus denen weitere Technologien für die eingesetzten Prozesse im Bereich Glasdurchführung gewonnen werden konnten. Diese umfassen die Einsetzung spezifischer Materialien wie Keramik oder Titan, die Nachbearbeitung der fertigen Glasdurchführungen, wie die Anbringung einer bondfähigen Goldoberfläche, oder alternative Einschmelztechnologien. In der letzten Zeit beschäftigt sich die Abteilung Forschung und Entwicklung intensiv mit den additiven Fertigungsverfahren für die Herstellung von Glaskörpern. Das Binder-Jetting wurde als erstes Fertigungsverfahren in den Produktionsprozessen etabliert. Momentan arbeitet die Abteilung Forschung und Entwicklung daran, weitere additive Fertigungsprozesse wie SLS-, FDM- sowie SLA-Verfahren zu entwickeln, zu optimieren und zu beherrschen. Seit über 20 Jahren unterstützt die Abteilung Forschung und Entwicklung die Technologieentwicklung zur Herstellung unterschiedlichster Sensoranlagen. Neben zahlreichen Versuchen einen konkurrenzfähigen, breitanwendbaren hochpräzisen Feuchtesensor zu entwickeln, wurden auch andere Technologien für weitere Sensorsysteme für die Ozondetektion, Gassensoren, Mikrosystemtechnik, pyrometrische Hybridmodule und viele weitere entwickelt und teilweise in die Produktion überführt. Wir sind weiterhin Mitglied der ELMUG (Elektronische Mess- und Gerätetechnik Thüringen eG). Dies verschafft uns wertvolle Kontakte in einem innovationsorientierten Umfeld, bringt Synergieeffekte, unterstützt im Bereich Marketing und hilft z.B. bei der Generierung von Aufträgen, von Personal, Forschungs- und Fördermitteln. Weiterhin bietet das Netzwerk alljährlich die Technologiekonferenz "elmug4future" als Plattform zur Darstellung nach außen und als Raum für Dialoge. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die globalwirtschaftliche Entwicklung verlief 2023 - insbesondere in den Industriestaaten - insgesamt gedämpft. Das weltweite Bruttoinlandsprodukt (BIP) hat sich 2023 im Vergleich zum Vorjahr um rund 4,1 Billionen US-Dollar auf insgesamt rund 104,8 Billionen US-Dollar erhöht. Relativ stellte dies einen Anstieg um 3,1 Prozent dar blieb somit geringfügig hinter dem Vorjahreswert von 3,5 Prozent zurück. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 Prozent. Damit setzte sich die bereits Ende 2022 angesichts des Kriegs in der Ukraine eingetretene wirtschaftliche Schwächephase fort. Die nur langsam schwindenden Belastungen durch die hohe Inflation, Materialengpässe dämpften zu Jahresbeginn die Konjunktur. Im weiteren Jahresverlauf belasteten dann vor allem die von den westlichen Notenbanken inflationsbedingt vorgenommenen kräftigen Leitzinsanhebungen die wirtschaftliche Situation in Deutschland und weltweit. Überlagert wurden diese Einflüsse auch von dem andauernden Arbeits- und Fachkräftemangel in Deutschland und den hohen Unsicherheiten, etwa über die Folgen des Ende 2023 eskalierenden Nahostkonflikts. 2.2 Rahmenbedingungen der Branche Die IL - Metronic bringt innovative, bei uns in Deutschland entwickelte, konstruierte und gefertigte UV-Messtechnik und kundenspezifische Glasdurchführungen in die enge Zusammenarbeit mit unseren Anwendern, Kunden, Ingenieuren und Planern ein. 2.2.1 UV-Messtechnik und Wasseraufbereitung Wasser ist das Lebenselixier schlechthin. Sauberes Wasser für alle Menschen gehört daher zu den 17 großen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es modernste Technologie. Anlässlich des Weltwassertags 2023 bilanziert der Maschinen- und Anlagenbau, dass innovative und effiziente Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland auch im Jahr 2023 weltweit so stark wie nie zuvor nachgefragt war. Trotz vielfältiger politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten, mit denen sich die Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland konfrontiert sahen, konnten die internationalen Märkte überwiegend erfolgreich bearbeitet und damit das Rekordniveau der Exporte aus dem Vorjahr erneut übertroffen werden. Im Vergleich zum Jahr 2022 stiegen die Ausfuhren um 5,5 Prozent auf fast 1,3 Milliarden Euro. Wie schon in den Jahren zuvor, gelang es den deutschen Anbietern von Wasser- und Abwassertechnik, teilweise signifikante Rückgänge der Ausfuhren in einzelne wichtige Regionen oder Einzelmärkten (zum Beispiel China) durch ebenso deutliche Zuwächse in anderen Regionen oder Märkten zu kompensieren. 2.2.2 Sensor- und Messtechnik Der "AMA Verband für Sensorik und Messtechnik e. V." (AMA) befragte seine Mitglieder im Januar 2024 zur wirtschaftlichen Entwicklung des zurückliegenden Geschäftsjahres. Die AMA Mitglieder erwirtschafteten ein Umsatzplus von sechs Prozent, verglichen zum Vorjahr. Im vierten Quartal gingen die Umsätze um sechs Prozent und die Auftragseingänge um drei Prozent zurück, verglichen zu dem Vorquartal. Die AMA Mitglieder schauen aber verhalten positiv in das Geschäftsjahr 2024 und rechnen mit einem Umsatzwachstum von zwei Prozent. Die AMA Mitglieder investierten im zurückliegenden 2023 ein Prozent mehr als im vorherigen, planen jedoch für das laufende Jahr die Investitionen um dreizehn Prozent zu steigern, bei Beibehaltung des Personals. Damit setzen die Mitglieder auf die Zukunftsfähigkeit der Branche, investiert in Technologien und unterstreichen die Relevanz der Sensorik und Messtechnik. Die Exportquote der Sensorik und Messtechnik sank im Jahr 2023 um 17 Prozentpunkte auf 48 Prozent. Dabei ist deutlich erkennbar, dass die Exportquote ins mitteleuropäische Ausland stabil blieb, die Exportquote außerhalb Europas deutlich nachließ. Im Jahr 2023 verringerten sich die Lieferengpässe bei Halbleitern und vergleichbaren Zulieferprodukten spürbar für die Mehrheit der AMA Mitglieder. Anders zeigt sich die Lage bei der Personalsuche, die sich im Vergleich zum Vorjahr nicht verbessert hat, es ist weiterhin schwierig offene Stellen zu besetzen. Dies gilt insbesondere in den Bereichen IT sowie Forschung und Entwicklung. Etwas entspannter ist die Stellenbesetzung in der Produktion und Verwaltung. 3. Geschäftsverlauf 3.1 Leistungsindikatoren Unsere wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind der Umsatz, das Rohergebnis und das Jahresergebnis. Der Umsatz fiel um ca. 2 Prozent. Das Rohergebnis hat im Geschäftsjahr 6.968 TEuro (Vorjahr 6.902 TEuro) betragen und liegt damit im erwartbaren Bereich. Das Jahresergebnis liegt mit 1.016 TEuro (Vorjahr 1.221 TEuro) unterhalb der gesteckten Erwartung. Unseren Plan, ein Ergebnis auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2022 zu erzielen, haben wir im Wesentlichen durch das quantitative und qualitative Anwachsen im Personalbestand bzw. -aufwand verfehlt. 3.2 Ertragslage Wir haben es im Geschäftsjahr 2023 geschafft, die aus dem Einkaufsmarkt erwachsenen Preise in den Produktpreis zu integrieren. Die Materialaufwandsquote in Bezug auf das Betriebsergebnis blieb nahezu konstant. Die Personalaufwendungen stiegen abermals um ca. 10 Prozent oder 373 TEuro auf 3.980 TEuro. Für die Erhöhung der Personalaufwendungen um 373,2 TEuro sind folgende Gründe anzuführen. Neben allgemeinen Lohn- und Gehaltssteigerungen wurde die Kapazität der Fertigungsbereiche angepasst. Weiterhin wurden auch im Verwaltungsbereich die Kapazitäten erweitert und es wurde der geänderten Geschäftsführerstruktur Rechnung getragen. Bei leicht gestiegenen Abschreibungen und gleichbleibenden sonstigen Aufwendungen sank das Ergebnis vor Einkommen- und Ertragsteuern um 343 TEuro auf 1.451 TEuro (Vorjahr 1.794 TEuro). Wesentliche Aufwendungen wurden durch Gebäudemieten und Mieten für Einrichtungen beweglicher Vermögengegenstände sowie Wartungskosten für Hard- und Software verursacht. Nach Abzug aller Steuern schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresergebnis von 1.016 TEuro, im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr mit einem Ergebnis von 1.221 TEuro. Insgesamt wird die Entwicklung 2023 von uns als befriedigend angesehen. 3.3 Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich um 764 TEuro auf 8.644 TEuro. Die Vermögensseite setzt sich zu 30 Prozent (Vorjahr 19 Prozent) aus Anlagevermögen und zu 70 Prozent (Vorjahr 81 Prozent) aus Umlaufvermögen und Abgrenzungen zusammen. Der größte Posten des Umlaufvermögens sind mit 32 Prozent (Vorjahr 40 Prozent) der Bilanzsumme und einem Betrag von 2.794 TEuro (Vorjahr 3.122 TEuro) die liquiden Mittel. Das Anlagevermögen erhöhte sich im Berichtszeitraum um 1.086 TEuro. Im Wesentlichen resultiert dies aus Investitionen in technische Anlagen und Maschinen (insbesondere eine CNC-Drehmaschine, ein Notstromaggregat und eine Begasungseinrichtung mit Anlagensoftware) sowie der Umgliederung von Ausleihungen an verbundenen Unternehmen. Außerdem wurden die gehaltenen Anteile an der LMB Metallbearbeitung GmbH im Geschäftsjahr erhöht. Die Vorräte stiegen um 40 TEuro auf 1.643 TEuro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 118 TEuro ab, die Forderungen gegen Unternehmen aus Beteiligungen reduzierten sich - aufgrund Umgliederung zu den Finanzanlagen - um 122 TEuro. Die sonstigen Vermögensgegenstände stiegen dagegen um 224 TEuro, was im Wesentlichen durch Steuerrückforderungen und Zuschüsse für Forschung und Entwicklung verursacht ist. Aufgrund des hohen Bestandes an flüssigen Mitteln war die jederzeitige Zahlungsbereitschaft gegeben, Skontozahlungen sind eine Selbstverständlichkeit. Notwendige Anschaffungen konnten jederzeit aus dem Cashflow bzw. aus dem Bestand aus flüssigen Mitteln finanziert werden. 3.4 Finanzlage Auf der Finanzierungsseite beträgt das Eigenkapital 85 Prozent (Vorjahr 81 Prozent). Unter Einbezug der Gesellschafterdarlehen beträgt die erweiterte Eigenkapitalquote in 2023 ca. 90 Prozent. Das Fremdkapital (bestehend aus Rückstellungen, Lieferantenverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, sonstigen Verbindlichkeiten ohne Gesellschafterdarlehen, passiven Rechnungsabgrenzungsposten und passiven latenten Steuern) beträgt ca. 10 Prozent (Vorjahr 19 Prozent). Innerhalb der Rückstellungen nahmen insbesondere die Steuerrückstellungen ab. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich insbesondere im Bereich Personal. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr 708,1 TEuro (Vorjahr 512,1 TEuro), der Cashflow aus Investitionstätigkeit -1.034,5 TEuro (Vorjahr 404,1 TEuro) und der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -1,2 TEuro (Vorjahr -1,6 TEuro), demnach ergibt sich eine zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel um 327,6 TEuro (Vorjahr 914,6 TEuro). Die erwirtschafteten Liquiditätsüberschüsse werden dafür genutzt, geplante Investitionen aus eigenen Mitteln durchzuführen. Oberstes Ziel ist es, die jederzeitige Zahlungsfähigkeit unserer Gesellschaft zu gewährleisten. Aufgrund der hohen Ausstattung an liquiden Mitteln haben die Finanzaufwendungen insgesamt nur eine geringe Bedeutung. Zinsänderungsrisiken sind deshalb unbeachtlich. 3.5 Personal- und Sozialbereich Zum 31. Dezember 2023 waren 85 Beschäftigte ohne Auszubildende und Geschäftsführung im Unternehmen tätig. Nach wie vor legen wir großen Wert auf die eigene Ausbildung. Zum 31. Dezember 2023 befanden sich zwei Mitarbeiter in der Ausbildung. Für Schülerinnen und Schüler stellen wir eine Jugend-Unternehmenswerkstatt mit Maschinen und Werkzeugen zur Verfügung. Hier können kostenfrei Maschinen und Werkzeuge ausprobiert werden, es wird experimentiert und gebastelt. Im Vordergrund steht der Spaß am Arbeiten mit verschiedenen Materialien, wobei die Schülerinnen und Schüler ihre selbst gestalteten Werkstücke mit nach Hause nehmen können. Wir freuen uns über das rege Interesse, auch seitens der Schulen, die dieses Angebot gerne im Rahmen Ihres Unterrichts in Anspruch nehmen. 4. Risikobericht Unsere Geschäftstätigkeit ist notwendigerweise mit unterschiedlichen Risiken verbunden. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken und deren engmaschige Steuerung ist wesentliches Element der Geschäftsführung. Wir arbeiten aber auch in einem Umfeld, in dem sich immer wieder neue Marktchancen eröffnen. Diese systematisch zu erkennen und effizient zu nutzen ist für uns eine wesentliche Voraussetzung, um nachhaltig profitabel wachsen zu können. Übergeordnetes Ziel ist es, unternehmerische Chancen bei jederzeit kontrollierten Risiken umfassend zu nutzen. 4.1 Beschaffungsrisiko Hier bestehen die Risiken der Abhängigkeit von Rohstoffpreisen sowie der Bindung an einige wenige Lieferanten bei bestimmten Schlüsselkomponenten, wie es in unserer Branche üblich ist. Mit unseren Lieferanten verbindet uns eine in der Regel langfristige Beziehung. Dennoch können Veränderungen der Rohstoff-, Energie- und Vorproduktpreise und Lieferengpässe in der Versorgung mit Rohstoffen einen starken Einfluss auf unsere Umsatz- und Ertragslage haben. Wir sind bemüht Rohstoffpreisänderungen im Rahmen der Verkaufspreisgestaltung an die Kunden weiterzugeben und haben auf deren Höhe keinen wesentlichen Einfluss. 4.2 Betriebstätigkeit Um Risiken, die aus dem Produktionsprozess herrühren, weitestgehend auszuschließen, verwenden wir Grundsatz- und Verfahrensvorgaben und wenden hohe Sicherheitsstandards an. Als ISO 9001:2015 zertifiziertes Unternehmen unterliegen wir regelmäßigen Prüfungen hinsichtlich der Einhaltung der festgelegten Qualitätsstandards und Normen. Eine Herausforderung bleiben Projektverzögerungen bzw. -verlängerungen, z.B. durch lange Entwicklungs- oder Vorleistungsverschiebungen. Durch frühzeitige Kommunikation, vertrauensvolle Zusammenarbeit, hohe Flexibilität und Reaktionsbereitschaft versuchen wir den daraus resultierenden negativen Folgen entgegenzuwirken. Im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses bei der Leistungserstellung stellen wir sicher, dass sich Verfahren, Techniken und Abläufe sowie make-or-buy Entscheidungen auf dem aktuellen Stand befinden. Durch unser Leistungsvermögen, unseren Service und hohe Qualitätsstandards heben wir uns vom Markt ab. Darüber hinaus findet ein stetiger Optimierungsprozess statt, um langfristig konkurrenzfähig zu bleiben. 4.3 Wettbewerb und Absatzmarkt Da wir im Bereich Sensortechnik und Glasdurchführungen für verschiedene Branchen und Auftraggeber tätig sind, können wir das Risiko einer Abhängigkeit weitestgehend streuen. Marktrisiken werden durch frühzeitige Akquisition bzw. durch die Ausweitung des geografischen Marktes entgegengewirkt. Die Entwicklung unserer Gesellschaft ist zwingend verbunden mit der gesamtwirtschaftlichen Lage und der Absatzentwicklung unserer Kunden. Wir pflegen ein langjähriges Vertrauensverhältnis zu einer Vielzahl von namhaften Kunden, weshalb wir keine Risiken diesbezüglich erkennen. Wir bearbeiten ein Nischensegment und sind deshalb dem Wettbewerb weniger stark ausgesetzt. Auslastungsschwankungen bekommen wir durch auftragsbedingte längere Vorlaufzeiten kaum zu spüren. 4.4 Personalrisiko Unser Unternehmen lebt sehr stark von der Qualifikation, Ausbildung und Erfahrung der Mitarbeiter. Da qualifiziertes Personal meist nicht kurzfristig ersetzt werden kann, stellt der Abgang von Mitarbeitern ein Risiko dar. Wir reduzieren dieses Risiko durch verschiedene Anreizsysteme und interne Weiterbildungsmöglichkeiten. Wir sind stolz auf eine sehr niedrige Fluktuationsrate und sehen uns als fairer Arbeitgeber in einer attraktiven Region. Unserer Ansicht nach muss der Schwerpunkt in Aus- und Weiterbildung wieder verstärkt in Richtung der MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) verschoben werden. 4.5 Finanzielle Risiken Durch die laufende Überwachung der Forderungsbestände sind wir keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt. Mit unseren langjährigen Kunden verbindet uns in der Regel ein enges Vertrauensverhältnis. Wir fakturieren ausschließlich in Euro. Insofern kann kein Währungsrisiko entstehen. Die Liquidität unserer Gesellschaft ist durch einen hohen Bestand an liquiden Mitteln gesichert. Wir sind aufgrund des sehr geringen Anteils an verzinslichem Fremdkapital auch keinem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. 4.6 Risiken der Informationstechnologie Zur Gewährleistung der IT-Sicherheit wurden im Unternehmen moderne Informationstechnologien eingesetzt und entsprechende angemessene Vorkehrungen getroffen. Trotz aller Vorkehrungen können Störungen in der Informationstechnologie und dadurch negative Auswirkungen auf die Geschäftsprozesse nie vollständig ausgeschlossen werden. 4.7 Sonstige Risiken Wir unterliegen einer Vielzahl von rechtlichen Risiken. Insbesondere aus den Bereichen der vertragskonformen Erfüllung bestehender Verträge, dem Arbeits- oder Steuerrecht usw. Wir versuchen diese Risiken durch Risikotransfer abzudecken. Unser Versicherungskonzept sichert die Deckung von wesentlichen Großschäden ab. Zur Schadensvorsorge sind umfangreiche Maßnahmen getroffen (z. B. Feuer-, Haftpflicht-, Gebäude-, Elektronik-, Einbruchdiebstahl- bzw. Betriebsunterbrechungsversicherung). Sonstige rechtliche Verfahren, aus denen sich negative Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage ergeben können, sind nicht anhängig. Sonstige Risiken, die die Entwicklung nachhaltig negativ beeinflussen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 4.8 Gesamtaussage Das Gesamtbild der Risikolage, welches sich aus der Zusammenfassung der beschriebenen Risiken anhand von Auswirkung und Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt, führt zu unserer Einschätzung, dass einzelne Risiken keinen bestandsgefährdenden Charakter haben bzw. die Zahlungsfähigkeit oder die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage gefährden. Wir sind durch die Erfahrungen in der Vergangenheit und entsprechende eigene Vorsorgemaßnahmen und Risikotransfer auch künftig davon überzeugt, die sich aus den oben genannten Risiken ergebenden Herausforderungen zu meistern. 5. Chancen- und Prognosebericht Laut einer Prognose (Quelle statista.com) wird das weltweite Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um rund 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen. Für das Jahr 2025 wird das weltweite Wirtschaftswachstum auf rund 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr prognostiziert. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird in diesem Jahr wohl nur stagnieren. In den kommenden beiden Jahren dürfte eine allmähliche Erholung einsetzen, im Zuge derer die Wirtschaftsleistung um 0,9 bzw. 1,5 Prozent zunehmen wird. Damit wurde die Wachstumsprognose gegenüber der ifo Konjunkturprognose ("Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.") vom Sommer 2024 deutlich um 0,4 Prozentpunkte für das laufende Jahr und um 0,6 Prozentpunkte für das Jahr 2025 gesenkt. Wasseraufbereitung und UV-Technik Wasser ist das Lebenselixier schlechthin. Sauberes Wasser für alle Menschen gehört daher zu den 17 großen Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen. Um dieses Ziel zu erreichen, braucht es modernste Technologie. Anlässlich des Weltwassertags 2023 bilanzierte der Maschinen- und Anlagenbau, dass innovative und effiziente Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland im vergangenen Jahr weltweit so stark wie nie zuvor nachgefragt war. Die hohe Nachfrage zeigte, dass kundenspezifische innovative Lösungen und effiziente Technik der Hersteller von Wasser- und Abwassertechnik aus Deutschland einen wesentlichen Beitrag leisten können, den weltweiten Herausforderungen bei der Nutzung der wertvollen Ressource Wasser zu begegnen. Wasser ist eine kostbare Ressource, vor allem wo es knapp ist. Eine effiziente Abwassersammlung und -behandlung ist unabdingbar, um die Ressource wieder sicher nutzbar machen zu können. Mithilfe innovativer Membran- oder Nanotechnologien, UV-Desinfektion, umweltfreundlicher Klärschlammbehandlungsmethoden und digitaler Lösungen zur Überwachung und Steuerung von Wassersystemen, lassen sich Schadstoffe und Verunreinigungen aus dem Wasser herausfiltern. Zusätzlich lässt sich der pH-Wert anpassen. Eine Umfrage des "Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V." (VDMA) zeigt verhaltenen Optimismus bei den Unternehmen der Branche. Neben einer leichten Entspannung in den Lieferketten und kaum eingeschränkter Produktion manifestiert sich jedoch ein Fachkräftemangel. Sensor- und Messtechnik Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik befragt seine Mitglieder vierteljährlich zur wirtschaftlichen Entwicklung. Die Branche erwirtschaftete im ersten Quartal 2024 ein Umsatzwachstum von 2 Prozent, verglichen zum Vorquartal. Die Auftragseingänge stiegen zum Jahresbeginn um 9 Prozent, verglichen mit dem Vorquartal. Der Bereich Sensorik und Messtechnik entwickelte sich mit diesen Ergebnissen positiv. Das spiegelt sich in der Erwartung der AMA Mitglieder wider, die für das zweite Quartal 2024 mit einem Umsatzplus von 2 Prozent rechnen. "Die positiven Ergebnisse dieser Umfrage zeigen, dass die Sensorik- und Messtechnik derzeit stabil und zukunftsorientiert aufgestellt ist," sagt Thomas Simmons, Geschäftsführer des AMA Verbandes. "Unsere Mitglieder bleiben optimistisch und erwarten auch im zweiten Quartal 2024 ein leichtes Wachstum. Sensoren sind nun mal ein unverzichtbarer Bestandteil technischer Innovationen und der Digitalisierung." Auf Grund der dargestellten konjunkturellen Entwicklung sowie dem bereits realisierten Geschäftsverlauf erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 im Vergleich zum Vorjahr einen höheren Umsatz bzw. Erträge und konstante Aufwendungen, so dass ein Ergebnis über dem Niveau des Geschäftsjahres 2023 erzielt werden soll.
Ilmenau-Unterpörlitz, den 24. Oktober 2024 Dieser Bericht enthält Aussagen zum künftigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Diesen Aussagen liegen Annahmen zur wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere zur Branche Wasseraufbereitung und UV-Technik sowie Sensor- und Messtechnik zugrunde, die wir auf Basis uns vorliegender und als realistisch empfundener Informationen getroffen haben. Aufgrund dieser, mit Risiken behafteten Einschätzungen, kann die tatsächliche Entwicklung von den Planungen abweichen. Sollte es daher zu unerwarteten Veränderungen kommen, kann das unsere Geschäftsentwicklung entsprechend beeinflussen. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang1. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft IL - Metronic Sensortechnik GmbH mit Sitz in Ilmenau ist beim Handelsregister (Registergericht Jena unter der Nummer: Handelsregister B 301706) eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Ein Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Die Gliederung der Bilanz wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB um den Posten "Genossenschaftsanteile" sowie die Gewinn- und Verlustrechnung um die Positionen "Gesamtleistung", "Rohergebnis", "Betriebsergebnis" und "Finanzergebnis" erweitert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. 2. Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800 Euro werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Ausleihungen zum Nennwert - Beteiligungen an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden zum Nennwert angesetzt. Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gemäß § 272 HGB. Das gezeichnete Kapital wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Erhaltene Zuschüsse für Investitionen in das Anlagevermögen wurden in den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen eingestellt und über die Nutzungsdauer der begünstigten Vermögensgegenstände aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G" der Anwartschaftsbarwertmethode unter Verwendung der "HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G" und einer Rentendynamik von 1 bzw. 2 % ermittelt. Eine mögliche Verteilung des Zuführungsbetrages nach Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde dabei nicht berücksichtigt. Die Ermittlung des Erfüllungsbetrags erfolgt nach § 253 Abs. 1 S. 2 und 3 HGB unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 (Aktivprimat). Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet und insgesamt ebenfalls unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 bewertet. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei wurden die voraussichtlichen Kostensteigerungen bis zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt. Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine Abzinsung nach § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB. Für die Abzinsung des Erfüllungsbetrages wurden die von der Deutschen Bank veröffentlichten Abzinsungssätze verwendet. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder mehr finden § 253 Abs. 1 S. 1 HGB und § 252 Abs. 1 Nr. 4 HS 2 HGB Anwendung. 3. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sach- und Finanzanlagen wird auf den Anlagespiegel verwiesen. Finanzanlagen Die sonstigen Ausleihungen betreffen insgesamt Ausleihungen gegen Gesellschafter. Die Gesellschaft hält eine Beteiligung in Höhe von 90 % (99.000,00 Euro am gezeichneten Kapital) an der LMB Metallbearbeitung GmbH mit Sitz in Ilmenau OT Langewiesen. Das Eigenkapital der Gesellschaft beläuft zum 31. Dezember 2023 auf -131.490,90 Euro (Vorjahr -152.086,97 Euro), das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2023 beträgt 20.596,07 Euro (Vorjahr -177.877,14 Euro). Die Beteiligung wird über ihrem beizulegenden Zeitwert bewertet, da eine außerplanmäßige Abschreibung nach § 253 Abs. 3 S. 6 HGB unterblieben ist. Der voraussichtliche Zeitwert der Beteiligung beträgt 0,00 Euro. Die Abschreibung wurde unterlassen, da zwischenzeitlich Restrukturierungsmaßnahmen begonnen wurden und die Wertminderung daher nicht als von Dauer angesehen wird. Umlaufvermögen Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:
In der Position "Sonstige Vermögensgegenstände" sind keine Beträge größeren Umfangs enthalten, die erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen. Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Latente Steuern Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 HGB wurde nicht in Anspruch genommen und auf die Bildung von latenten Steuern verzichtet. Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital von 50.000,00 DM (25.564,59 Euro) wurde mit dem Nennbetrag angesetzt. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn beinhaltet den Gewinn- und Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 3.085.728,64 Euro (Vorjahr 2.165.206,31 Euro). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Das Rückdeckungsvermögen ist nach § 246 Abs. 2 HGB dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen und dient ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen. Der Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB zum 31.12.2023 beträgt 1.997 Euro.
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter werden mit 1,5 % p.a. verzinst Sicherheiten wurden nicht gewährt. Haftungsverhältnisse Es bestand eine Bürgschaft in Höhe von 900 TEUR für Verbindlichkeiten der IL Metronic Verwaltungs GmbH & Co.KG, Ilmenau, bei der Sparkasse Arnstadt- Ilmenau für die Besicherung des KfW Darlehens, welches zum 30.10.2023 vollständig zurückbezahlt wurde. Mit der vollständigen Rückzahlung ist diese Bürgschaft erloschen. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt 1.997 Euro und resultiert aus dem Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB. Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind 262.567,75 Euro (Vorjahr 126.928,60 Euro) Erträge aus Zuschüssen für Forschung und Entwicklung enthalten. In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen und ähnlichen/vergleichbaren Verpflichtungen in Höhe von -23.096,00 Euro (Vorjahr -22.657,00 Euro) enthalten, welche mit Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von 18.809,00 Euro (Vorjahr 18.298,34 Euro) verrechnet wurden. 4. Sonstige Angaben Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Dr. Horst Hansch (ausgeübter Beruf: Ingenieur) und Dipl. Ing. Rolf Kirchhoff (ausgeübter Beruf: Ingenieur). Zum 01. Mai 2023 wurde die Geschäftsführung auf die Herren B.Sc. Christian Hansch (ausgeübter Beruf: Ingenieur) und Dipl.-Ing. Andreas Hansch (ausgeübter Beruf: Ingenieur) übertragen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 10. Mai 2023. Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor. Personalstand Die durchschnittliche Anzahl der Beschäftigten im Unternehmen lag bei 86 , davon 68 Arbeiter und 18 Angestellte. Die Ermittlung der Anzahl der Arbeitnehmer erfolgte nach § 267 i. V. m. § 285 Nr. 7 HGB. Angaben nach § 285 Nr. 3a HGB Es bestehen folgende, nach § 285 Nr. 3a HGB anzugebende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte sonstige finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung sind:
Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Angaben nach § 285 Nr. 11a HGB Die IL - Metronic Sensortechnik GmbH ist unbeschränkt haftender Gesellschafter der IL Metronic Verwaltungs GmbH & Co.KG, Ilmenau. 5. Nachtragsbericht Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, sind nicht eingetreten. 6. GewinnverwendungsvorschlagEs wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn in Höhe von 3.801.569,96 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.
Ilmenau, den 25. Oktober 2024 IL - Metronic Sensortechnik GmbH B.Sc. Christian Hansch, Geschäftsführer Dipl. Ing. Andreas Hansch, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.01.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IL - Metronic Sensortechnik GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IL - Metronic Sensortechnik GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IL - Metronic Sensortechnik GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hof, den 25. Oktober 2024 abts
GmbH
Diplom-Betriebswirt (FH) Bernd Herpich, Wirtschaftsprüfer |
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