Stammdaten

Register
Amtsgericht Münster HRB 4077
Eingetragen
8.9.1993
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von eigenen Vermögen und Erfüllung der bestehenden Altersversorgungspflichten aufgrund von Pensionszusagen der Gesellschaft.

Historie

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Management

NameRolle
Horst Glasmeyer
seit 6.1.2004
Geschäftsführer

Konzern- und Jahresabschlüsse

Purtzel & Glasmeyer GmbH

Münster

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

Aktiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Anlagevermögen 3.455,00 64.501,40
I. Sachanlagen 2.805,00 12.856,50
II. Finanzanlagen 650,00 51.644,90
B. Umlaufvermögen 538.885,65 512.093,45
I. Vorräte 0,00 24.823,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 121.316,63 191.979,32
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 60.000,00 0,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 417.569,02 295.290,43
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 518,40
D. Aktive latente Steuern 12.141,00 11.102,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 554.481,65 588.215,25

Passiva

31.12.2012
EUR
31.12.2011
EUR
A. Eigenkapital 253.586,37 125.155,34
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnrücklagen 3.764,00 3.764,00
III. Gewinnvortrag 95.826,75 47.088,06
IV. Jahresüberschuss 128.431,03 48.738,69
B. Rückstellungen 299.850,16 317.540,92
C. Verbindlichkeiten 1.045,12 145.518,99
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.045,12 145.518,99
Bilanzsumme, Summe Passiva 554.481,65 588.215,25

Anhang


A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss,  Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Purtzel & Glasmeyer GmbH, Münster, ist zum Bilanzstichtag eine kleine Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB.

Das Sachanlagevermögen wird mit seinen Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer oder degressiver Abschreibungen ausgewiesen. Bei Anwendung der degressiven Abschreibung erfolgt ein Übergang zur linearen Abschreibung auf die Restnutzungsdauer der Vermögensgegenstände in dem Geschäftsjahr, in dem diese Abschreibung höher ist als die degressive Abschreibung. Die Nutzungsdauern der Vermögensgegenstände werden in Anlehnung an die AfA-Tabellen der Finanzverwaltung festgelegt. Die Zugänge werden seit 2008 ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Zu- und Abgänge werden nur zeitanteilig abgeschrieben.

Bewegliche abnutzbare Geringwertige Wirtschaftsgüter, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden wie folgt bewertet: Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 150,00 nicht übersteigen, werden voll abgeschrieben. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 150,00, aber nicht EUR 1.000,00 übersteigen, werden in einen Sammelposten im Jahr der Anschaffung eingestellt, der über fünf Geschäftsjahre gleichmäßig aufgelöst wird. Die Sammelposten werden hinsichtlich ihrer Zusammensetzung und ihres Wertansatzes mit den Werten verglichen, die sich ergeben würden, wenn die jeweiligen Vermögensgegenstände einzeln bewertet werden. Bei wesentlichen Abweichungen erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung.

Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Außerplanmäßige Abschreibungen werden nur aufgrund einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung vorgenommen.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenständewerden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfall- und Wertminderungsrisikos wird eine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Nettoforderungen gebildet.

Die Pensionsrückstellungen wurden unter Anwendung des Teilwertverfahrens bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck verwendet. Gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB wurde als Rechnungszins der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, in Höhe von 5,04% (Vorjahr: 5,14 %)  zugrunde gelegt. Als Annahmen für Gehaltstrends, Rententrends sowie Fluktuationserwartungen wurde ein Satz von 0 % berücksichtigt, da zum Bilanzstichtag nicht mit dem Eintritt entsprechender Entwicklungen gerechnet wird. Die an die versorgungsberechtigten Personen verpfändeten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen wurden mit dem geschäftsplanmäßigen Deckungskapital (Aktivwert), das von den Versicherungsgesellschaften nachgewiesen wurde, bewertet und mit den Pensionsrückstellungen gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Aus Rückdeckungsversicherungen resultierende Aufwendungen oder Erträge werden mit Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen saldiert. Im Einzelnen:  

 
 
Gewinn- und
 
 
Verlustrech-
 
Bilanz
nung
 
EUR
EUR
Erfüllungsbetrag (abgezinst) der Altersversorgungs-
 
 
verpflichtungen
395.812,00
 
Aufwand aus der Abzinsung von Altersversorgungs-
 
 
verpflichtungen
 
-19.041,00
Zeitwert der verpfändeten Ansprüche aus Rück-
 
 
deckungsversicherungen
-156.704,84
 
Erträge aus verpfändeten Ansprüchen aus Rück-
 
 
deckungsversicherungen
 
926,76
Saldierter Ausweis
239.107,16
-18.114,24


Die Anschaffungskosten der verpfändeten Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen betragen EUR 156.704,84. Diese wurden, da andere Angaben nicht zur Verfügung standen, wie folgt ermittelt: Buchwert zum 31.12.2009 zzgl. aktivierte Beitragszahlungen in den folgenden Geschäftsjahren.

Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit dem Betrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um die Verpflichtungen zu erfüllen. Soweit die Restlaufzeit dieser Verpflichtungen mehr als ein Jahr beträgt, werden diese mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgegeben wird, abgezinst.

 Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet.

In späteren Geschäftsjahren eintretende Steuerbelastungen aufgrund von unterschiedlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten im handelsrechtlichen Jahresabschluss und den steuerlichen Wertansätzen werden durch gesonderten Ausweis von latenten Steuern auf der Passivseite in der Bilanz unter Berücksichtigung von gegenläufigen Steuerentlastungen aufgrund unterschiedlicher Wertansätze berücksichtigt. Ergibt sich insgesamt eine Steuerentlastung, wird diese gesondert in der Bilanz auf der Aktivseite ausgewiesen. Die Steuerbelastungen und Steuerentlastungen werden unter Berücksichtigung der voraussichtlich geltenden Steuersätze im Zeitpunkt des Abbaus der bestehenden unterschiedlichen Wertansätze ermittelt. Der Aufwand oder Ertrag aus der Veränderung des in der Bilanz ausgewiesenen Postens wird in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Steuern vom Einkommen und Ertrag ausgewiesen.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - in dem beigefügten Anlagenspiegel vollständig dargestellt.

Das gezeichnete Kapital beträgt DM 50.000,00.

Aufgrund der Aktivierung von latenten Steuern können aus den Gewinnrücklagen, dem Gewinnvortrag und dem Jahresfehlbetrag EUR 12.141,00 nicht ausgeschüttet werden (Ausschüttungssperre). Für Gewinnausschüttungen stehen dem gemäß höchstens EUR 215.880,78 zur Verfügung.

Die Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme der üblichen Eigentumsvorbehalte - sämtlich unbesichert.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gliederungsschema des Gesamtkosten-verfahrens angewendet.

C. Sonstige Angaben

 Im Geschäftsjahr 2012 wurde die Geschäftsführung durch

  Herrn Horst Glasmeyer, 48143 Münster, und
  Herrn Reinhard Purtzel, 48143 Münster (bis 29.02.2012)

 wahrgenommen.

Münster, den


.................................................... 
Horst Glasmeyer      

Angabe der Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

1.1.2012 - 31.12.2012

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 0,00 EUR.

1.1.2011 - 31.12.2011

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beträgt 4,59 EUR.

sonstige Berichtsbestandteile


Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 03.05.2013 festgestellt.

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