Natumi GmbH
Gierlichsstraße 17, 53840 Troisdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Wolfgang Dr. Goldenitsch seit 18.2.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Hain Celestial Europe B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Natumi GmbHTroisdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Natumi GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Natumi GmbH, Troisdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Natumi GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 19. März 2024 EY
GmbH & Co. KG
Barnstedt, Wirtschaftsprüfer Hirsch, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 30. Juni 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 20231. Allgemeine Angaben Die Natumi GmbH hat ihren Sitz in Troisdorf und ist geführt im Handelsregister B des Amtsgerichts Siegburg unter HRB 12527. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und teilweise Davon-Vermerke in diesem Anhang gemacht. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung bleiben gegenüber dem Vorjahr unverändert. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben ebenfalls unverändert. Die Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden entsprechend der Generalnorm des § 264 Abs. 2 HGB unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung bilanziert und bewertet. Im Einzelnen wird wie folgt verfahren: Die Bewertung der erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Nutzungsdauer des Geschäfts- oder Firmenwertes wurde im Erwerbsjahr unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Dauer der Kundenbindung sowie des Lebenszyklus der Produkte mit 15 Jahren geschätzt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf nicht mehr genutzte Gegenstände des Sachanlagevermögens vorgenommen. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Fremdkapitalzinsen zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes wurden im Geschäftsjahr nicht aktiviert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen. Soweit die Anschaffungskosten mehr als € 250,00 bis € 1.000,00 betragen, werden diese aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz in einen steuerlichen Sammelposten eingestellt und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bestände an Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen aktiviert. Ersatzteile und Labormaterialien wurden zum Bilanzstichtag neu aufgenommen und nach der Festwertmethode bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Bei unfertigen Erzeugnissen wurden Fremdkapitalzinsen nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung wurden nicht aktiviert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten werden mit ihren Nennwerten angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen liegen nicht vor. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter der Angabe der Abschreibungen im Anlagenspiegel dargestellt. Die Nutzungsdauer von Investitionen in fremden Gebäuden beträgt 10 bis 20 Jahre, von technischen Anlagen und Maschinen 10 bis 15 Jahre sowie von anderen Anlagen 3 bis 15 Jahre. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, im Wesentlichen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Intercompany-Kunden. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen umfassen solche gegen Gesellschafter in Höhe von T€ 17.779 (Vorjahr T€ 18.528); davon resultieren aus dem Cash-Management mit T€ 17.751 (Vorjahr T€ 18.496). Darüber hinaus enthalten die Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.095 (Vorjahr T€ 32). Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben (wie im Vorjahr) ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden im Wesentlichen eine abzugrenzende Mietkaution (die sich ratierlich verringert) und Versicherungsbeiträge ausgewiesen. Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag von T€ 18.434 enthalten; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Ergebnisverwendung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 862 (Vorjahr T€ 1.140) beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen von T€ 394 (Vorjahr T€ 495) sowie für Personalkosten von T€ 279 (Vorjahr T€ 481). Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit T€ 5 (Vorjahr T€ 8) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und mit T€ 0 (Vorjahr T€ 1.934) sonstige Verbindlichkeiten. Sämtliche Verbindlichkeiten sind unbesichert. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres in Höhe von T€ 37.915 (Vorjahr T€ 47.130) wurden mit T€ 35.601 (Vorjahr T€ 44.474) im Inland und mit T€ 2.313 (Vorjahr T€ 2.656) im Ausland erzielt. 5. Sonstige Angaben Personalbestand Die Zahl der beschäftigten Arbeitnehmer betrug im Jahresdurchschnitt 74,75 (Vorjahr 86) Arbeitnehmer. Diese entfallen mit 25 (Vorjahr 27,5) auf Angestellte und mit 49,75 (Vorjahr 58,5) auf Arbeiter. Haftungsverhältnisse Zum 30. Juni 2023 bestehen Haftungsverhältnisse in der Höhe von TEUR 8.000. Die Gesellschaft haftet zugunsten der Hain-Mona Gruppe mit einer kollektiven Haftung gegenüber der KBC Bank NV, Brüssel. Außerbilanzielle Geschäfte/Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat aus Liquiditätsgründen mehrere Miet- und Leasingverträge für das Produktions- und Verwaltungsgebäude am Standort Troisdorf und für Betriebs- und Geschäftsausstattung abgeschlossen. Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Anlagegüter sind u. a. die Bilanzneutralität, die Liquiditätsschonung und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung und den im Allgemeinen höheren Kosten. Aus diesen Mietverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen zum 30. Juni 2023 von T€ 12.315. Diese resultieren mit T€ 12.315 aus dem bestehenden Mietvertrag am Standort Troisdorf (Produktions- und Verwaltungsgebäude). Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es wurden keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt. Anteilsbesitz Die Liquidation der ENV Lebensmittel GmbH wurde beendet. Das Amtsgericht Siegburg hat die Liquidation und die Löschung der Gesellschaft am 5. Oktober 2023 im Handelsregister B 9462 eingetragen. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der alleinigen Gesellschafterin H.C. Holding BVBA, Aalter, Belgien, einbezogen, die den kleinsten Konsolidierungskreis darstellt. Dieser wird bei der Nationalbank Belgien, Balanscentrale in Gent offengelegt. Einen Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen wird von der Hain-Celestial-Group, Inc, New York, USA, erstellt und ist auf der Homepage der Gesellschaft einsehbar. Organe der Gesellschaft Während des Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Honorar des Abschlussprüfers Die Angabe des Abschlussprüferhonorars erfolgt gemäß § 285 Nr. 17 HGB im Konzernanhang der H.C. Holding BVBA, Aalter, Belgien. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 2.227.223,21 mit dem Gewinnvortrag von € 18.434.135,50 auf neue Rechnung vorzutragen.
Troisdorf, den 25. Oktober 2023 Natumi GmbH Dr. Wolfgang Goldenitsch, Geschäftsführer Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Natumi GmbH ist Hersteller pflanzlicher Milchalternativen aus unterschiedlichen Rohstoffen. An dem im Jahr 2013 errichteten Standort Troisdorf werden insbesondere Getreide- und Sojadrinks in verschiedenen Geschmacksrichtungen hergestellt und abgefüllt. Die Fertigware wird an die Mona Naturprodukte GmbH, Wien, Österreich, verkauft. 2. Wirtschaftsbericht a) Berichterstattung über die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und Branchensituation Der Trend zur pflanzlichen Ernährung setzt sich auch im Geschäftsjahr 2022/2023 ungebrochen fort. b) Vergleich mit der Prognose der Vorperiode Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 betrug der Außenumsatz der Natumi GmbH € 37,9 Mio. (Vorjahr: € 47,1 Mio.). Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 betrug der Jahresüberschuss der Natumi GmbH € 2,2 Mio. (Vorjahr: € 3,1 Mio.). Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022/2023 mit gleichbleibenden Umsatzerlösen und Jahresüberschuss ist nicht eingetroffen. Der Umsatz der Vertriebsgesellschaft Mona Naturprodukte GmbH ist im abgelaufenen Geschäftsjahr 2022/2023 deutlich gesunken, und dies hat direkte Auswirkungen auf die Natumi GmbH. c) Gesamtaussage zur Lage der Gesellschaft Die Geschäftsführung der Natumi GmbH schätzt die aktuelle wirtschaftliche Lage der Gesellschaft als gut ein. Die Umsatzrentabilität hat sich gegenüber dem Vorjahr vermindert. Die Eigenkapitalquote und auch die Vermögens- und Finanzlage konnten leicht verbessert werden. d) Ertragslage und Umsatzentwicklung Die Natumi GmbH verkauft die Fertigware nur noch an die Mona Naturprodukte GmbH, Wien, Österreich. Im Gegenzug erhält die Natumi GmbH von der Mona Naturprodukte GmbH eine Vergütung für den Margenentgang.
Der Umsatz hat sich um T€ 9.215 (-19,55%) vermindert. Es findet kein Außenumsatz mit der eigenen Marke Natumi statt. Der gesamte Umsatz der eigenen Marke ist in dem Intercompany Umsatz enthalten. Die Natumi GmbH hat von der Mona Naturprodukte GmbH eine Vergütung für Margenentgang in Höhe von TEUR 1.461 erhalten. Der Ertrag vor Zinsen und Steuern im abgelaufenen Geschäftsjahr beträgt T€ 3.060 (Vj.: T€ 4.393) und hat sich um T€ 1.333 (-30,34%) verringert. e) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Nachfolgende Kennzahlen verdeutlichen die Vermögens- und Finanzstruktur sowie die Ertragslage der Gesellschaft im Vorjahresvergleich:
Die Vermögens- und Finanzlage wird im Wesentlichen durch den Jahresüberschuss (T€ 2.227) des aktuellen Geschäftsjahres beeinflusst (Vorjahr: T€ 3.137). Darüber hinaus kam es durch die Investitionen von T€ 747 im abgelaufenen Geschäftsjahr zur Erweiterung des Produktionsstandorts in Troisdorf. f) Finanzierung Aufgrund des bestehenden Cash-Pooling mit unserer Muttergesellschaft soll die jederzeitige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft gewährleistet werden. g) Investitionen Im Geschäftsjahr 2022/2023 wurden bestehende Anlagen technisch erweitert und der Anpassung der Verschlüsse an die neue EU-Richtlinie. h) Beschaffung und Produktion Die Materialaufwendungen inklusive Bestandsveränderungen zeigen sich mit 61,9 % (Vorjahr: 63,9 %) im Verhältnis zum Umsatz gegenüber dem Vorjahr fallend. i) Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Geschäftsjahr 2022/2023 beträgt 74,75 Personen (Vorjahr: 86 Personen). 3. Chancenbericht Das Wachstumspotential der Branche ist weiterhin ungebrochen. Darüber hinaus wird die Produktpalette stetig um neue Sorten und Geschmacksrichtungen erweitert. 4. Risikobericht Natumi GmbH ist teilweise auch mit allgemeinen operativen Risiken als auch speziellen finanziellen Risiken konfrontiert. Das Risikomanagement untersteht direkt der Geschäftsleitung. Dies soll durch die nachfolgenden Maßnahmen erreicht werden:
Beschaffungsrisiken Als Abfüller landwirtschaftlicher Erzeugnisse ist die Gesellschaft Beschaffungsrisiken ausgesetzt, die ihre Ursache in der Verfügbarkeit aufgrund von Witterungseinflüssen haben können. Um diese Beschaffungsrisiken zu begrenzen, werden Lieferantenverträge mit einer Vielzahl von Zulieferern abgeschlossen bzw. laufend neue Einkaufsmärkte erschlossen. Absatzorientierte Risiken Die Absatzmärkte werden durch Spezialisten vor Ort laufend beobachtet, sodass mögliche Änderungen des Konsumverhaltens bzw. des Marktes frühzeitig erfasst und entsprechende Maßnahmen umgehend eingeleitet werden können. Qualitätsrisiken Grundsätzlich könnten Qualitätsprobleme in technischer und qualitativer Hinsicht existenzgefährdend sein. Aufgrund der ständigen Verbesserung unserer Qualitätsstandards halten wir die Risiken für beherrschbar. Währungsrisiko Ein Währungsrisiko liegt nicht vor, da alle Zu- und Verkäufe in EURO getätigt werden. Derivative Finanzinstrumente wurden im Geschäftsjahr, so wie im Vorjahr, nicht eingesetzt. Preisänderungsrisiko Das Preisänderungsrisiko liegt vor allem in der Form der Beschaffungsrisiken vor, die ihre Ursache in Witterungseinflüssen haben können. Ausfallrisiko Es wird ausschließlich über die Mona Naturprodukte GmbH verkauft. Dadurch besteht kein Ausfallrisiko. Liquiditätsrisiko Das Liquiditätsrisiko soll durch genaue Cashflow-Planung und durch die Einbindung in das Cash-Pooling der Gruppe minimiert werden. Ukraine Krieg Der Ausbruch des Ukraine Kriegs sowie die Sanktionen gegenüber Russland, haben auf unsere Unternehmensgruppe keine direkten negativen Auswirkungen. Als indirekte Auswirkungen sind die steigenden Energie- und Rohstoffpreise in Europa, sowie das vorsichtige Kaufverhalten der Endkonsumenten zu nennen. Das Ausmaß und die Dauer der aktuellen wirtschaftlichen Situation sind aus heutiger Sicht nicht verlässlich abschätzbar. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht bekannt. Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale Rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale sind nicht bekannt. Wir gehen aus heutiger Sicht davon aus, dass von einem Fortbestand des Unternehmens ("Going Concern Prämisse") auszugehen ist. 5. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2023/2024 gehen wir von einem moderaten Umsatzanstieg und einem leichten Ergebnisanstieg im Vergleich zu 2022/2023 aus. Die produzierte Menge ist jedoch von der Absatzplanung von der Mona Naturprodukte GmbH, Wien, abhängig. Herausforderungen werden unsichere Energie- und Rohstoffpreise sowie ein weiter anhaltendes vorsichtiges Kundenverhalten sein. Die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis werden sich aufgrund der oben beschriebenen Effekte gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr erhöhen.
Troisdorf, 25. Oktober 2023 Natumi GmbH Dr. Wolfgang Goldenitsch, Geschäftsführer |
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