BioSpring Real Estate GmbH
Selbe AdresseVerwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tilo Stein seit 27.2.2025 | Prokura |
Benjamin Dr. Bechem seit 27.2.2025 | Geschäftsführer |
Sabrina Jekel seit 26.11.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WeylChem Holding S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Allessa GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231) Geschäft und Rahmenbedingungena) Rechtliche Struktur und Geschäftszweck Die Allessa GmbH (Allessa) ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der WeylChem Holding S.à.r.l., Luxemburg (vorher International Chemical Investors X S.A.; Verschmelzung auf die WeylChem Holding S.à.r.l. vom 31. Dezember 2023). Die Allessa wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend den Vorschriften der IAS/IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Die Allessa entwickelt und vertreibt als operative Einheit chemische Produkte, insbesondere der Fein- und Spezialchemie. Bereits zum 1. März 2014 wurden die Produktionsbetriebe der Allessa in Frankfurt-Fechenheim von der AllessaProduktion GmbH (AllessaProduktion) gepachtet und die Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, fertigen und unfertigen Erzeugnissen sowie Packmittel im Rahmen der Erstausstattung von der Allessa auf die AllessaProduktion übertragen. Im Rahmen des Pachtvertrags zwischen der Allessa und der AllessaProduktion gingen die Produktionsmitarbeiter auf die AllessaProduktion über. Im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags zwischen den beiden Gesellschaften wurde geregelt, dass die Allessa der AllessaProduktion alle Dienstleistungen zur Verfügung stellt, die diese nicht selbst erbringen kann, wie zum Beispiel kaufmännische Verwaltung und technische Handwerkerleistungen. Außerdem wurde in einem Liefer- und Herstellungsvertrag zwischen den Gesellschaften geregelt, dass die AllessaProduktion exklusiv für die Allessa produziert und für die Produkte eine Marge auf die Standardherstellkosten erzielt (Cost-Plus-Verfahren). Im Rahmen von Dienstleistungsverträgen mit anderen ICI-Gruppengesellschaften wurden bestimmte Serviceleistungen wie Marketing, Teile der Buchhaltung, IT und Rechtsabteilung zentralen Service-Centern und Plattformgesellschaften zugeordnet. Die Teilbetriebe Analytik sowie Technologies, bestehend aus den Abteilungen Forschung, Technikum und Pilot Plants (Versuchsraum 1) wurden mit Abspaltungsvertrag vom 5. Juli 2017 von der Allessa auf die WeylChem InnoTec GmbH im Wege der Abspaltung zur Neugründung übertragen. Mit Wirkung zum 1. Januar 2023 hat die Allessa im Wege der Abspaltung zur Aufnahme ihren Teilbetrieb "Standortgeschäft" an ihre Schwestergesellschaft CCF Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH abgespalten. Der Teilbetrieb "Standortgeschäft" besteht aus den Geschäftsbereichen Einkauf Technik, Elektro-, Mess- und Regeltechnik, ESHA (Umwelt, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Behördenfragen), Facility Management, Integriertes Management System, Mechanik, Technik und Werkfeuerwehr am Standort Frankfurt am Main-Fechenheim. Im Rahmen der Abspaltung gingen die dem Teilbetrieb zuzuordnenden Vermögenswerte, Verträge sowie Arbeitsverhältnisse auf die CCF Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH über. b) Lage des Unternehmens Die liquiden Mittel und die zur Verfügung stehenden Finanzierungsinstrumente reichten aus, um neben den laufenden Zahlungsverpflichtungen auch die vorgesehenen Investitionsprojekte durchführen zu können. Die Umsatzerlöse (finanzieller Leistungsindikator) fielen im Geschäftsjahr um rund 12,5% auf EUR 156,3 Mio. (Prognose Vorjahr: moderates Umsatzwachstum). Wesentlicher Faktor für diese Umsatzreduzierung ist die Ausgliederung der Standortgesellschaft, während sich im Bereich des Umsatzes mit chemischen Erzeugnissen keine wesentliche Änderung zum Vorjahr zeigt. Das Jahresergebnis (finanzieller Leistungsindikator) des Geschäftsjahres 2023 beträgt EUR -22,7 Mio. (Prognose Vorjahr: Ergebnissicherung) und ist durch die Abwertung von Darlehensforderungen, die Ausbuchung aktiver latenter Steuern auf Verlustvorträge, einer unter den Erwartungen liegenden Marktnachfrage sowie durch gestiegenen Energie- und Rohstoffkosten beeinflusst. 2) Forschung und EntwicklungDer Bereich Forschung und Entwicklung wurde im Jahre 2017 auf die damals neu gegründete WeylChem InnoTec GmbH übertragen. Ungeachtet dessen nimmt dieser Bereich weiterhin eine zentrale Bedeutung für die Gesellschaft ein. Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Unternehmensverbundes bei der Projektbearbeitung für Neuprodukte nahm weiter zu. Zusätzlich wurde der Betrieb des Technikums auf die WeylChem InnoTec GmbH übertragen. In 2022 wurde in der Allessa allerdings eine Projektgruppe mit Technikum wieder aufgebaut. Für den Bereich Custom Manufacturing und Tolling ist diese Zusammenarbeit ein wesentlicher Erfolgsfaktor am Markt. Im Berichtsjahr hatte die Gesellschaft Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 757 (Vorjahr TEUR 675). 3) Umweltschutz und QualitätsmanagementDer sichere Anlagenbetrieb zählt zur obersten Priorität der Allessa. Im Geschäftsjahr 2023 verzeichneten wir zwei berichtspflichtige Arbeitsunfälle mit einem Arbeitsausfall von kumuliert 69 Tagen (Vorjahr 1). Die Unfälle wurde im Rahmen des Risikomanagements abgearbeitet, die Fehlerursachen beseitigt. Darüber hinaus liegt der Schwerpunkt auf der Gesunderhaltung der Mitarbeiter, was mit dem Angebot von präventiven Gesundheitsangeboten, wie z. B. der Durchführung von Schutzimpfungen im Rahmen der arbeitsmedizinischen Betreuung umgesetzt wird. Im Mai 2023 wurde die Allessa zusammen mit den angeschlossenen Gesellschaften von externen Gutachtern im Rahmen eines Überwachungsaudits geprüft und erhielt die Zertifizierung nach den Standards ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement) und ISO 14001:2015 (Umweltmanagement). Des Weiteren wurde der Allessa und den weiteren Gesellschaften der WeylChem innerhalb des Integrierten Managementsystems ein Zertifikat nach Energiemanagement ISO 50001:2018 ausgestellt. Die gezielte Verwendung von Energie und deren effiziente Nutzung ist zentraler Gegenstand unseres Managementsystems und unserer Managementorientierung und wird darüber hinaus unter Nutzung eines separaten Energiemanagers in unserer Unternehmensgruppe tagtäglich gelebt. Die kontinuierliche Verbesserung in den Bereichen Sicherheit und Nachhaltigkeit ist und bleibt ein zentrales Unternehmensziel. Die sparsame Verwendung von Ressourcen und die Optimierung unserer Energieeinsätze sind Gegenstand separater Zielsetzungen und im direkten Verantwortungsbereich der Geschäftsführung. Ein nachhaltiger Umgang mit unseren natürlichen Ressourcen und die Fokussierung auf Umweltschutz als Umweltziel in allen Bereichen gehören zu den Eckpfeilern der Politik der Allessa sowie den Schwestergesellschaften innerhalb des gemeinsamen Integrierten Managementsystems. 4) InvestitionenDie Investitionen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 8.955 (Vorjahr TEUR 6.231) und betrafen überwiegend die Flexibilisierung und Erweiterung bestehender Produktionsanlagen. Die Allessa beteiligte sich dabei in 2023 mit TEUR 6.949 am Projekt Pandemiebereitschaftsplan der Deutschen Bundesregierung durch die Errichtung von Anlagenkapazitäten. Die Finalisierung der Anlage erfolgte in 2024. 5) PersonalZum Ende des Vorjahres waren 175 Mitarbeiter beschäftigt. Am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 betrug der Personalstand 101 Mitarbeiter. Wesentlicher Einflussfaktor für die Reduzierung der Mitarbeiterzahl ist die Abspaltung des Teilbetriebs "Standortgeschäft" auf die CCF Cassella Industriepark Frankfurt GmbH. 6) Darstellung der Lagea) Vermögenslage Die Bilanzsumme der Allessa beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 86.651 (Vorjahr TEUR 78.955). Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen zum Stichtag TEUR 24.670 (Vorjahr TEUR 27.917). Der Abbau im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus Darlehensforderungen gegen das Schwesterunternehmen WeylChem Höchst GmbH (TEUR 1.000, Vorjahr TEUR 11.171). Diese wurden aufgrund von Unsicherheiten in der Einbringlichkeit um TEUR 10.549 teilwertberichtigt. Gegenläufig bestehen höhere Forderungen gegen verbundene Unternehmen aus Dienstleistungsverträgen gegen die AllessaProduktion GmbH sowie aus kaufmännischen Dienstleistungen gegen andere ICI-Gruppengesellschaften. Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus dem 8%igen Sicherungseinbehalt aus der Factoringvereinbarung sowie Forderungen aus Ertragssteuern und Umsatzsteuer. Die liquiden Mittel liegen mit TEUR 293 unter dem Vorjahreswert (TEUR 2.041). Betreffend Anlagevermögen verweisen wir auf die Anmerkungen unter Abschnitt 5. Weiterhin ergibt sich auf Basis des Ergebnisses ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag in Höhe von TEUR 18.623 (Vorjahr positives Eigenkapital von TEUR 1.507). Die Eigenkapitalquote beträgt -21,7% (Vorjahr 1,9%). Die Allessa verzeichnet im Geschäftsjahr 2023 einen Jahresfehlbetrag von TEUR 22.723 (Vorjahr TEUR 2.688). Zur Stärkung der Eigenkapitalposition wurde nach dem ersten Quartal 2023 eine Bareinlage in die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 5.000 durch die Gesellschafterin geleistet. Das gezeichnete Kapital sowie die Kapitalrücklage sind dennoch nicht ausreichend hoch, um den sich ergebenden Bilanzverlust von TEUR 27.719 auszugleichen. Die Pensionsrückstellungen von TEUR 27.889 enthalten im vollen Umfang die Verpflichtungen nach BilMoG. Darüber hinaus kamen die Heubeck-Richttafeln 2018G zur Anwendung. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 0 (Vorjahr TEUR 1.114). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 2.055 gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 3.593 gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen stiegen gegenüber dem Vorjahr um TEUR 18.636 von TEUR 32.919 auf TEUR 51.555. Darin enthalten sind Darlehensverbindlichkeiten einschließlich aufgelaufener Zinsen gegenüber Gruppengesellschaften von TEUR 44.842 (Vorjahr TEUR 30.444). Die sonstigen Verbindlichkeiten liegen mit TEUR 620 unter dem Vorjahr (TEUR 1.803). Außerbilanzielle Verpflichtungen liegen wie im Anhang genannt vor. b) Finanzlage Die flüssigen Mittel (Bankguthaben) betrugen zum Bilanzstichtag TEUR 293 (Vorjahr TEUR 2.041). Der vorhandene Finanzierungsvertrag aus Factoring in Höhe von bis zu TEUR 25.000 wurde am Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 mit TEUR 19.462 in Anspruch genommen. Die Gesellschaft finanziert sich über Lieferantenkredite und Factoring sowie über gewährte Gesellschafterdarlehen. Zugesagte und nicht genutzte Kreditlinien externer Dritter liegen nicht vor. Die Gesellschaft wurde mit ausreichend liquiden Mitteln ausgestattet, damit der eingeschlagene Kurs mit Investitionen in zukunftsorientierte Technologien weiter konsequent verfolgt werden kann. Die Refinanzierung der im Juni 2023 ausgelaufenen Bankdarlehen durch die Gesellschafterin ist erfolgt. Die Gesellschafterin (WeylChem Holding S.a.r.l.) hat zur Finanzierung Liquidität in mehreren Tranchen bereitgestellt. Auch planerisch werden in 2025 zusätzliche liquide Mittel nötig. Eine konkrete auf den planerischen Finanzierungsbedarf abgestellt Finanzierungszusage der Gesellschafterin liegt der Allessa vor. Damit können die laufenden Projekte und die Restrukturierungsmaßnahmen unterstützt werden. c) Ertragslage Der Jahresfehlbetrag lag mit TEUR -22.723 deutlich über dem Vergleichswert des Vorjahres 2023 von TEUR -2.688. Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2022 betragen TEUR 156.332 (Vorjahr TEUR 179.443). Mit dem Verkauf chemischer Produkte konnte ein Umsatz von TEUR 117.030 (Vorjahr TEUR 115.944) erzielt werden. Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 114.806 (Vorjahr TEUR 109.940) setzt sich aus den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit TEUR 102.173 (Vorjahr TEUR 91.645) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen mit TEUR 12.632 (Vorjahr TEUR 18.294) zusammen. Der Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe ist durch höhere Produktionskosten seitens der Allessa Produktion GmbH und zusätzlich der CCF Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH begründet. Der Rückgang der Aufwendungen für bezogene Leistungen ist durch das Insourcing von Leistungen bedingt. Der Rückgang des Personalaufwandes von TEUR 20.585 auf TEUR 6.993 ist bedingt durch die Abspaltung des Teilbetriebs "Standortgeschäft". Die Abschreibungen für das Geschäftsjahr 2023 belaufen sich auf TEUR 4.716 (Vorjahr TEUR 5.507). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 47.347 (Vorjahr TEUR 46.705). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist die Abwertung auf die Darlehensforderungen gegen das Schwesterunternehmen WeylChem Höchst GmbH enthalten. Gegenläufig entwickelten sich Aufwandsposten durch die Abspaltung des Teilbetriebs "Standortgeschäft". Im Steueraufwand sind Aufwendungen aus der Ausbuchung von aktiven latenten Steuern auf steuerliche Verlustvorträge von TEUR 1.626 enthalten. 7) Chancen- und RisikoberichtDie Allessa verfügt über ein integriertes Risikomanagement-System, mit dessen Hilfe regelmäßig die wesentlichen wirtschaftlichen Risiken des Unternehmens bewertet und überwacht werden. Geeignete Gegenmaßnahmen werden im Rahmen des Risiko-Management-Systems festgelegt und bezüglich ihrer Wirksamkeit anhand von Kennziffern überwacht. Die Chancen- und Risikostruktur ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unverändert. Die von der Geschäftsführung identifizierten Chancen und Risiken werden im Folgenden in absteigender Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Ausweitung des Geschäftes: Durch die enge Zusammenarbeit mit der WeylChem International GmbH und der AllessaProduktion GmbH besteht mittelfristig die Chance, das Geschäftsvolumen mit bestehenden Produkten, aber auch mit Neuprodukten, auszuweiten. Liquiditätsrisiko: Getrieben durch hohe Preisvolatilitäten in den Bereichen Rohstoff- und Energiebeschaffung sowie durch konsequente Realisierung von Investitionsprojekten steuert die Allessa ihre Liquidität sehr engmaschig. Liquiditätsrisiken lassen sich damit rechtzeitig erkennen, entsprechende Gegenmaßnahmen werden kurzfristig eingeleitet. Der Finanzierungsrahmen ist auf Basis der Planung ausgerichtet und birgt daher Risiken in Abweichungen sowohl beim Umsatz als auch bei den Aufwendungen. Marktbedingungen: Die Allessa erwartet weiterhin Schwankungen auf den Rohstoff- und Energiemärkten. Durchgeführte Anpassungen in den Preismodellen, eine weiterhin stabile Nachfrage im Customer Manufactroring Geschäfts sowie die getätigten Investitionen in neue Kapazitäten sorgen dafür, dass die Allessa an der Wiederbelebung der Weltwirtschaft überproportional partizipiert. Bonitätsrisiko: Ausfallrisiken bestehen nur begrenzt, da die Allessa einen Großteil der Forderungen im Rahmen eines echten Factorings verkauft. Rohstoffpreisrisiken und Währungsrisiken: Aktuell ist eine komplexe Lage im Rahmen der Verfügbarkeit für viele Rohstoffe, Lösemittel und Packmittel zu beobachten. Dies zeigt sich auch in den größtenteils erdölbasierten Rohstoffpreisindizes. Durch die vertragliche Gestaltung mit den Kunden werden diese Risiken durch Preisgleitklauseln sowie einen "Natural Hedge" im Verbund mit der AllessaProduktion (Einkauf und Verkauf in der gleichen Währung) zum größeren Teil abgesichert. Die Verfügbarkeit wird durch entsprechendes Risikomanagement, d. h. vertraglich abgesicherte Mengen, die Vermeidung von Single Sourcing sowie die Anpassung der Sicherheitsbestände, sichergestellt. Energiepreisrisiken: Die Allessa erwartet nicht nur wegen des Konflikts in der Ukraine auch weiterhin schwankende Energiepreise für Gas, Dampf und Strom. Förderungsmöglichkeiten werden auf sinnvolle Anwendung geprüft und teilweise wahrgenommen. Preisschwankungen werden sofern möglich an Kunden weitergegeben. Es erfolgt eine tägliche Überwachung der Veränderungen des Energiemarktes. Haftungsrisiken: Hierfür hat die Allessa Versicherungen abgeschlossen. Damit ist sichergestellt, dass sich die im Unternehmen verbleibenden Risiken in Grenzen halten und dass aus Schadensfällen keine existenzbedrohenden Auswirkungen auf die Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft resultieren können. Unterstützung durch die Gesellschafterin und Gesellschafterdarlehen Die Allessa verfügt über keine externe Finanzierung und über keine Kreditlinien. Finanzielle Mittel, um Finanzierungslücken auszugleichen, werden im Bedarfsfall in Form von Darlehen von der Gesellschafterin an die Allessa ausgereicht. Die Gesellschafterin hat, u.a. zur Refinanzierung der ausgelaufenen Bankdarlehen, sowohl im Geschäftsjahr 2023 als auch im Geschäftsjahr 2024 die Darlehensvolumina aufgestockt. Zusätzlich hat die Gesellschafterin einen an der Unternehmensplanung bemessenen Kreditrahmen auch für 2025 zur Verfügung gestellt. Dieser ist auf den zukünftigen Finanzierungsbedarf der Allessa von 2025 ff. abgestimmt und wurde ausgegeben, um die laufenden Projekte und Restrukturierungsmaßnahmen zu stemmen und sichert zudem die Geschäftstätigkeit der Allessa GmbH. Ergänzend wurde zur Stärkung der Eigenkapitalposition im Geschäftsjahr 2023 durch die Gesellschafterin eine Zuzahlung von EUR 5 Mio. in die Kapitalrücklage geleistet. Gemäß den aktuellen Unternehmensplanungen sind die bestehenden Finanzierungen zuzüglich des ausgereichten Kreditrahmens ausreichend, um die finanziellen Verpflichtungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Prognosezeitraum erfüllen zu können. Sollte es entgegen der Erwartung zu negativen Abweichungen im Hinblick auf die zugrunde gelegten Annahmen kommen, könnte das wesentliche Auswirkungen auf die Fortführung der Allessa GmbH haben. Würde die Gesellschafterin in einem solchen Fall und entgegen der Praxis aus der Vergangenheit ihr Commitment nicht erhöhen, müsste von einem bestandsgefährdenden Risiko ausgegangen werden. Der Fortbestand der Gesellschaft ist daher von der Realisierung der in der Unternehmensplanung zugrunde gelegten Annahmen bzw. von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafterin abhängig. Vor diesem Hintergrund besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die Gesellschaft ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. 8) PrognoseberichtDas Geschäftsjahr 2024 war geprägt von rückläufigen Umsatzerlösen im Zusammenhang mit der Insolvenz eines Großkunden, einer herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Lage sowie schwankenden Energie- und Rohstoffpreisen. Die Allessa hat das Geschäftsjahr 2024 mit Umsatzerlösen von EUR 131,7 Mio. sowie einem Jahresfehlbetrag von EUR -36,5 Mio. abgeschlossen. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag erhöhte sich von EUR 18,6 Mio. auf EUR 55,2 Mio. Die durch die Gesellschafterin ausgereichten Darlehen wurden von EUR 44,8 Mio zum 31. Dezember 2023 auf EUR 61,9 Mio. zum 31. Dezember 2024 aufgestockt. Zusätzlich hat die Gesellschafterin einen an der Unternehmensplanung bemessenen Kreditrahmen für 2025 ff. zur Verfügung gestellt. Weiterhin hat die Gesellschafterin am 13. März 2025 eine Rangrücktrittserklärung auf ihre Darlehensforderungen zum 31. Dezember 2024 im Volumen von EUR 60,0 Mio. mit einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026 ausgesprochen. Die Insolvenz des Großkunden hat das Unternehmen vor Herausforderungen gestellt. Es wurden Maßnahmen ergriffen, um die Auswirkungen auf die finanzielle Lage zu minimieren und die Geschäftstätigkeit stabil zu halten. Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet die Allessa eine Ergebnisverbesserung auf rund EUR -15,0 Mio. bei einem Umsatzrückgang auf rund EUR 100,0 Mio. Ermöglicht wird dies durch ein in 2024 gestartetes Restrukturierungsprogramm, welches die Optimierung der Kostenstruktur, Effizienzsteigerungen und die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit zum Ziel hat. Dieses Programm umfasst organisatorische Änderungen und strategische Neuausrichtungen. In den nachfolgenden Geschäftsjahren sollen bei ansteigenden Umsatzerlösen wieder Jahresüberschüsse erzielt werden. Bestehende Aufträge gewährleisten für das neue Geschäftsjahr eine stabile Auslastung der Betriebe. Die Allessa konzentriert sich auf die Gewinnung von neuen Projekten, um eine höhere Auslastung in den Folgejahren sicherzustellen. Weiterhin ist durch Beteiligung am Projekt Pandemiebereitschaftsplan (Vorhalten von Anlagenkapazitäten) ein positiver Umsatzeffekt zu erwarten. Durch weitere Anstrengungen im Bereich Arbeitssicherheit erwartet die Geschäftsführung, dass sich die Anzahl der meldepflichtigen Unfälle wieder auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen wird. Trotz der Einschränkungen durch die Energiekriese und des Ukraine-Konflikts sind bei der Allessa keine wesentlichen Beeinträchtigungen im Zusammenhang mit Energielieferengpässen oder des Konflikts festzustellen.
Frankfurt am Main, den 13. Juni 2025 Allessa GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. VorbemerkungDie Unternehmensstruktur in der International Chemical Investors Group sieht aus Transparenz- und Haftungsgründen eine rechtliche Trennung von Standortverwaltung und spezialisierter Verwaltung von chemischen Produkten vor. Vor diesem Hintergrund wurde mit notariell beurkundetem Vertrag vom 15. Juni 2023 der Teilbetrieb "Standortgeschäft" (bestehend aus den Geschäftsbereichen Einkauf Technik, Elektro-, Mess- und Regeltechnik, ESHA (Umwelt, Arbeitssicherheit, Gesundheitsschutz und Behördenfragen), Facility Management, Integriertes Management System, Mechanik, Technik und Werkfeuerwehr) der Allessa GmbH rückwirkend zum 1. Januar 2023 auf die CCF Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH, Frankfurt am Main (nachfolgend "CCF") abgespalten. Im Rahmen der Abspaltung gingen die dem Teilbetrieb zuzuordnenden Vermögenswerte, Verträge sowie Arbeitsverhältnisse auf die CCF über. Weiterhin wurde zwischen der CCF (Nutzungsberechtigte) und der Allessa GmbH (Nutzungsgeberin) ein Nutzungsvertrag über den Standort und die zugehörigen Gebäude abgeschlossen, die die Allessa GmbH von der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH pachtet. Zur gegenseitigen Erbringung von Dienstleistungen haben beide Gesellschaften jeweils ein Service-Level-Agreement unterzeichnet. Die zum 1. Januar 2023 im Rahmen der Abspaltung zur Aufnahme von der Gesellschaft abgegangenen Vermögensgegenstände und Schulden stellen sich wie folgt dar:
Die Abspaltung stellt eine auf einer Beschlussfassung der Gesellschafterin der Allessa GmbH beruhende - im vorliegenden Fall - Vermögensminderung (= Abspaltung eines positiven bilanziellen Vermögenssaldos) dar. Es handelt sich somit um einen durch das Gesellschaftsverhältnis veranlassten Vorgang und nicht um einen laufenden Geschäftsvorfall der Allessa GmbH. Diese abspaltungsbedingte bilanzielle Vermögensminderung von T€ 2.406 (= T€ 8.442 - T€ 6.036) wurde in Ergänzung der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten "Jahresfehlbetrag" als "Vermögensminderung durch Abspaltung" gesondert ausgewiesen. Auch die zur Deckung dieser Vermögensminderung aufgelöste Kapitalrücklage in Höhe von T€ 2.406 wurde in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Posten "Jahresfehlbetrag" gesondert ausgewiesen. Die Eintragung der Abspaltung in das Handelsregister der Allessa erfolgte am 30. Juni 2023. Infolge der Abspaltung an die CCF sind nicht alle Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung mit dem Vorjahr vergleichbar. B. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Allessa GmbH hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 50819). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 ist die Allessa GmbH unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung sowie den Anhang (einschließlich Anlagenspiegel) und wurde gemäß §§ 242 ff., §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG sowie unter der Annahme der Unternehmensfortführung (Going Concern) auf Basis einer Liquiditätsplanung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte in EUR. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. C. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie Gesellschaft wendet die für Kapitalgesellschaften geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB an. Die ausschließlich entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner immaterieller Vermögensgegenstände des Anlagevermögens ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist gemäß § 253 Abs. 1 und 3 HGB i.V.m. § 255 Abs. 1 und 2 HGB zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Soweit es in der Vergangenheit zulässig war, wurde für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt und beibehalten. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Im Zugangsjahr erfolgen die Abschreibungen zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Handelsrechtlich wird die steuerrechtliche Regelung gemäß § 6 Abs. 2 EStG angewandt, wonach geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben werden. Die geleisteten Anzahlungen werden mit dem Nennwert, die Anlagen im Bau mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Die Ermittlung der Anschaffungskosten erfolgt anhand des gleitenden gewogenen Durchschnittsverfahrens. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten umfasst neben den direkt zurechenbaren Kosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Von dem Wahlrecht, Fremdkapitalzinsen in die Herstellungskosten einzubeziehen, wird kein Gebrauch gemacht. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, welche sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten oder Veräußerungserlösen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d.h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigen beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert aktiviert. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes wird durch unveränderte pauschalierte Einzelwertberichtigungen für die überfälligen Posten, gestaffelt nach Überfälligkeit berücksichtigt (ab 91 Tagen in Höhe von 25%, ab 181 Tagen in Höhe von 50%, ab 271 Tagen in Höhe von 75% und ab 361 Tagen in Höhe von 100%). Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Zur Bewertung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie der Guthaben bei Kreditinstituten in Fremdwährung wird der Devisenbriefkurs im Entstehungszeitpunkt oder der niedrigere beizulegende Wert unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag verwendet. Für Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von steuerlichen Verlustvorträgen (bis einschließlich Geschäftsjahr 2022) als auch von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen sowie Schulden und ihren steuerlichen Wertansätzen werden die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastung mit den sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergebenden Steuersätzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet, der Saldo aktiviert oder passiviert. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 31,93% zugrunde (15,83% Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,1% Gewerbesteuer). Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital und die Kapitalrücklage sind zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method = projizierte Einmalbeitragsmethode) auf der Basis der 'Heubeck Richttafeln 2018 G' bewertet. Der Zinssatz entspricht dem von der Deutschen Bundesbank zum 31. Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre, der sich bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB). Es wurden folgende Bewertungsparameter verwendet:
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden laufzeitadäquat abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Für Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, werden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. D. Erläuterungen zum JahresabschlussI. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen belaufen sich auf TEUR 8.874 (Vorjahr TEUR 19.706) und betreffen mit TEUR 1.000 (Vorjahr TEUR 11.171) Darlehensforderungen einschließlich aufgelaufener Zinsen. Die restlichen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Mit Ausnahme der Darlehensforderungen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen haben sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wie zum Bilanzstichtag des Vorjahres eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Darlehensforderungen einschließlich der aufgelaufenen Zinsen haben eine Restlaufzeit von größer als einem Jahr. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel bestehen aus Kontokorrentguthaben in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr TEUR 2.041). Latente Steuern Der Überhang an aktiven latenten Steuern beläuft sich auf TEUR 3.893 (Vorjahr TEUR 6.031). Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Bilanzierungsdifferenzen bei langfristigen Rückstellungen.
Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene und voll eingezahlte gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Bilanzstichtag des Vorjahres TEUR 4.000. Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 28. April 2023 hat die Gesellschafterin eine Bareinzahlung in die Kapitalrücklage nach § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB von TEUR 5.000 geleistet. Zur Neutralisation der sich aus der Abspaltung an die CCF Cassella Chemiepark Frankfurt GmbH ergebenden Vermögensminderung wurde die Kapitalrücklage in Höhe von TEUR 2.406 aufgelöst. Sowohl das Stammkapital als auch die Kapitalrücklage sind durch den Verlustvortrag zuzüglich des im Berichtszeitraum eingetretenen Jahresfehlbetrags vollständig aufgezehrt. Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt TEUR 18.623 (31. Dezember 2022: positiver Eigenkapitalausweis TEUR 1.507). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und der Bewertung der Pensionsrückstellungen basierend auf dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre beträgt TEUR 268 (Vorjahr TEUR 1.325). Der Unterschiedsbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalrückstellungen für Einmalzahlungen, Resturlaubsansprüche, Berufsgenossenschafts- und Sozialversicherungsbeiträge sowie für Gleitzeitguthaben und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 906 (Vorjahr TEUR 1.121). Weiterhin sind vor allem Rückstellungen für ausstehende Rechnungen von TEUR 884 (Vorjahr TEUR 1.323) und fehlende Belastungen aus Energiebezügen in Höhe von TEUR 51 (Vorjahr TEUR 799) enthalten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2023 weisen folgende Fälligkeiten auf:
Die Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2022 wiesen folgende Fälligkeiten auf:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 6.713 (Vorjahr TEUR 2.474), einem Nachrangdarlehen der International Chemicals Investors X S.A. (Gesellschafterin) in Höhe von TEUR 41.863 (Vorjahr TEUR 27.583), einem Nachrangdarlehen der WeylChem Holding S.A. in Höhe von TEUR 2.162 (Vorjahr TEUR 2.043) und einem Nachrangdarlehen der International Chemical Investors 2 S.E. in Höhe von TEUR 818 (Vorjahr TEUR 818). Alle Darlehen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2026. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Zuschüsse zu Investitionen des Sachanlagevermögens in Höhe von TEUR 581 (Vorjahr TEUR 1.495). II. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden entsprechend des § 277 Abs. 1 HGB erfasst und im Wesentlichen mit Kunden in Europa erzielt. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf chemischer Produkte belaufen sich auf TEUR 117.030 (Vorjahr TEUR 115.944). Davon entfallen TEUR 64.031 (Vorjahr TEUR 65.027) auf fremde Dritte im Inland, TEUR 51.731 (Vorjahr TEUR 49.938) auf fremde Dritte im Ausland, TEUR 1.269 (Vorjahr TEUR 978) auf verbundene Unternehmen, davon TEUR 1.214 im Inland (Vorjahr TEUR 839) und TEUR 55 (Vorjahr TEUR 139) im Ausland. Weiterhin wurden aus Dienstleistungen für verbundene Unternehmen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 29.451 (Vorjahr TEUR 39.548) sowie aus Dienstleistungen für fremde Dritte TEUR 834 (Vorjahr TEUR 6.604) erzielt. Des Weiteren wurden Umsatzerlöse aus der Vermietung und Verpachtung in Höhe von TEUR 5.661 (Vorjahr TEUR 8.575) von verbundenen Unternehmen und TEUR 0 (Vorjahr TEUR 2.954) von fremden Dritten, sowie sonstige Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 2.886 (Vorjahr TEUR 5.817) erzielt. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 1.151 (Vorjahr TEUR 995) bestehen aus Erträgen aus der Währungsumrechnung TEUR 339 (Vorjahr TEUR 883), aus Erträgen aus Altersversorgungsverpflichtungen TEUR 257 (Vorjahr TEUR 0), Erträgen aus Versicherungsentschädigung von TEUR 252 (Vorjahr TEUR 45), periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 122 (Vorjahr TEUR 11) sowie aus weiteren sonstigen Erträgen von TEUR 134 (Vorjahr TEUR 16) und sonstigen periodenfremden Erträge von TEUR 47 (Vorjahr TEUR 40). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Geschäftsjahres in Höhe von TEUR 47.347 (Vorjahr TEUR 46.705) bestehen im Wesentlichen aus Aufwendungen für Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen TEUR 27.024 (Vorjahr TEUR 31.491), Reparaturen und Instandhaltung von TEUR 3.827 (Vorjahr TEUR 5.211), Logistikkosten TEUR 1.777 (Vorjahr TEUR 1.456), Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen von TEUR 847 (Vorjahr TEUR 2.765), Versicherungsaufwendungen von TEUR 127 (Vorjahr TEUR 23) und übrigen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.039 (Vorjahr TEUR 3.544). Weiterhin wurde für ein vergebenes Darlehen eine Einzelwertberichtigung von TEUR 10.549 vorgenommen und es entstand ein Aufwand aus der Verschrottung von Anlagevermögen von TEUR 1.323. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten in diesem Geschäftsjahr Erträge für Körperschaftsteuer aus Vorjahren on TEUR 47 (Vorjahr TEUR 3), Aufwand für Gewerbesteuer aus Vorjahren in Höhe von TEUR 29 (Vorjahr Erträge TEUR 6) sowie einen Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern von TEUR 2.138 (Vorjahr Ertrag TEUR 1.067). E. Sonstige AngabenDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren 149 (Vorjahr: 207) Mitarbeiter beschäftigt, davon 33 (Vorjahr 80) gewerbliche Mitarbeiter und 116 (Vorjahr 127) Angestellte. Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 14.634 bestehen im Wesentlichen aus Pachtverhältnissen mit der Clariant Produkte (Deutschland) GmbH, Sulzbach (TEUR 14.052). Der Pachtvertrag betrifft den Standort in Frankfurt-Fechenheim. Die restlichen finanziellen Verpflichtungen entfallen auf Miet-, Pacht- und Leasingverhältnisse für Dienstfahrzeuge. Das wirtschaftliche Eigentum für die gemieteten und geleasten Gegenstände verbleibt beim Verpächter bzw. Vermieter und Leasinggeber, so dass es zu keiner Bilanzierung bei der Gesellschaft kommt. Die Vorteile der Verträge liegen in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Investitions- und Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die gepachteten Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Die Gesellschaft verkauft zu Finanzierungszwecken Forderungen bis zu einem Volumen in Höhe von TEUR 25.000 im Rahmen eines echten Factorings. Zum Bilanzstichtag waren Forderungen in Höhe von TEUR 19.462 (Vorjahr TEUR 20.099) verkauft. Der Vorteil liegt in der schnelleren Liquiditätsbeschaffung, wesentliche Risiken sind nicht erkennbar. Dieser Factoring Vertrag hat eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2024. Zum Bilanzstichtag bestand ein Bestellobligo für Investitionen in Höhe von TEUR 1.817 (Vorjahr TEUR 4.103) sowie für Rohstoffeinkäufe in Höhe von TEUR 121 (Vorjahr TEUR 117). Weitere außerbilanzielle Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären, bestehen nicht. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Die Gesellschaft hat für zwei Mitarbeiter eine Rückdeckungsversicherung für Lebensarbeitszeitverpflichtungen abgeschlossen. Die Aktivwerte dieser Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 84 (Vorjahr TEUR 127) wurden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit den Anschaffungskosten (Deckungskapital zuzüglich Überschussbeteiligung), die den beizulegenden Zeitwert repräsentieren, zum Bilanzstichtag bewertet. Es fielen keine Erträge aus Deckungsvermögen bzw. Zinsaufwendungen an. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Es sind keine wesentlichen, marktunüblichen Geschäfte im Sinne des § 285 Nr. 21 HGB getätigt worden. Honorare des Abschlussprüfers Das von dem Abschlussprüfer berechnete Honorar beträgt für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 netto TEUR 62. Es handelt sich um Abschlussprüfungsleistungen für 2023. Nachtrag 2024 war durch die Insolvenzmeldung des größten Kunden, die Insolvenzmeldung einer Schwestergesellschaft, zu der die Allessa Geschäftsbeziehungen pflegt und schließlich die beginnenden Restrukturierungsmaßnahmen geprägt. Ausschüttungsgesperrte Beträge i. S. d. §§ 253 Abs. 6 S. 2, 268 Abs. 8 HGB Zum Abschlussstichtag 31. Dezember 2023 unterliegen der Ausschüttungssperre:
Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen zuzüglich des Gewinnvortrags nicht den Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von TEUR 22.723 auf neue Rechnung vorzutragen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Die Geschäftsrisiken der Allessa GmbH ergeben sich aus der Abhängigkeit von der Marktentwicklung und den Marktbedingungen sowohl im In-/ und Ausland, die stark von konjunkturellen Entwicklungen und politischen Entscheidungen beeinflusst werden. Diese Abhängigkeit führt zu Unsicherheiten hinsichtlich der Auftragseingänge, da die Volatilität in den adressierten Industriesegmenten die Prognose erschwert. Die volatile Auftragslage der Allessa GmbH wird zusätzlich als ungewiss eingestuft, aufgrund des intensiven Wettbewerbs durch preisgünstige Anbieter aus dem asiatischen Markt. Diese Konkurrenz erschwert langfristige Partnerschaften mit Kunden, da feste Produktionspreise zunehmend unter Druck geraten. Die Entwicklungen in diesem Bereich sind schwer vorhersehbar und hängen stark von globalen geopolitischen Ereignissen, den allgemeinen konjunkturellen Entwicklungen sowie von möglichen Gegenmaßnahmen der europäischen Länder ab. Es wurde ein detaillierter Plan entwickelt, um die Kostenstruktur und Effizienz des Unternehmens in allen Bereichen zu restrukturieren. Gemäß der verabschiedeten Unternehmensplanung sind die Finanzierungen ausreichend, damit die Gesellschaft ihren finanziellen Verpflichtungen mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im Prognosezeitraum nachkommen kann. Sollte es entgegen der Erwartung zu negativen Abweichungen im Hinblick auf die zugrunde gelegten Annahmen kommen, könnte das wesentliche Auswirkungen auf die Fortführung der Allessa GmbH haben. Würde die Gesellschafterin in einem solchen Fall und entgegen der Praxis aus der Vergangenheit ihr Commitment nicht erhöhen, müsste von einem bestandsgefährdenden Risiko ausgegangen werden. Der Fortbestand der Gesellschaft ist daher von der Realisierung der in der Unternehmensplanung zugrunde gelegten Annahmen bzw. von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafterin abhängig. Vor diesem Hintergrund besteht eine wesentliche Unsicherheit, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die Gesellschaft ist daher möglicherweise nicht in der Lage, im gewöhnlichen Geschäftsverlauf ihre Vermögenswerte zu realisieren sowie ihre Schulden zu begleichen. Konzernzugehörigkeit Die Allessa GmbH wird in den Konzernabschluss der ICI Group GmbH einbezogen, der entsprechend den Vorschriften der IAS/IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt wird. Kleinster und größter Konsolidierungskreis im Konzern ist die ICI Group GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht. Geschäftsführung Der Geschäftsführung der Allessa GmbH gehörten im Berichtszeitraum sowie nachfolgend bis zum Aufstellungszeitpunkt folgende Personen an:
Gemäß § 286 Absatz 4 HGB wird auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen belaufen sich für das Geschäftsjahr 2023 auf TEUR 227 (Vorjahr TEUR 227). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern der Geschäftsführung und ihrer Hinterbliebenen sind Rückstellungen von TEUR 4.433 (Vorjahr TEUR 4.825) gebildet.
Frankfurt am Main, den 13. Juni 2025 Die Geschäftsführung Dr. Benjamin Bechem Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Allessa GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Allessa GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Allessa GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf die Angaben in Abschnitt "E. Sonstige Angaben", Unterabschnitt "Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt "7) Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Unterstützung durch die Gesellschafterin und Gesellschafterdarlehen" des Lageberichts, in denen die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass der Fortbestand der Gesellschaft von der Realisierung der in der Unternehmensplanung zugrunde gelegten Annahmen bzw. von der Aufrechterhaltung der finanziellen Unterstützung durch die Gesellschafterin abhängig ist. Wie in Abschnitt "E. Sonstige Angaben", Unterabschnitt "Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit" und Abschnitt "7) Chancen- und Risikobericht", Unterabschnitt "Unterstützung durch die Gesellschafterin und Gesellschafterdarlehen" dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 13. Juni 2025 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Martin Flür, Wirtschaftsprüfer ppa. Jürgen Körbel, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 16.06.2025 festgestellt. |
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