Ihne & Tesch Beteiligungs-GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jens Martynow seit 6.1.2015 | Geschäftsführer |
Carsten Tesch seit 10.5.2005 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ihne & Tesch GmbHLüdenscheidJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.1.2023 bis 31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben Die Ihne & Tesch GmbH hat ihren Sitz in Lüdenscheid. Sie ist eingetragen in das Handelsregister des Amtsgerichts Iserlohn unter HRB 3962. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 3 i.V.m. § 264a HGB. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei wurden insbesondere die Gliederungsvorschriften der §§ 266 bis 275 HGB angewandt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Der vorliegende Jahresabschluss ist ordnungsgemäß aus den Büchern entwickelt. Die Bilanz enthält alle bilanzierungspflichtigen Vermögenswerte, Schulden und Wagnisse. Der Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs.1, 266 ff. HGB). Nachfolgend werden die wesentlichen Bewertungsgrundsätze dargestellt: Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände wurden, soweit entgeltlich erworben, zu den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen angesetzt. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Sämtliche Neuzugänge des Anlagevermögens wurden linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungkosten bis EUR 800,00 werden im Zugangs- jahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen die Einzelkosten für Fertigung und Material, die aktivierungspflichtigen Teile der Gemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem handelsrechtlichen Mindestumfang. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgte mit dem Nennbetrag abzüglich Absetzungen für erkennbare Wertminderungen unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Pensionsrückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Bilanzwerten liegt ein Rechnungszins von 1,82 % p. a. zugrunde. Fluktuationsraten wurden nicht unterstellt. Ein Rententrend sowie Steigerungen in der Anwartschaftsphase wurden nicht berücksichtigt. Es wurden die "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Zuführung zum 01.01.2010 aufgrund der geänderten Bewertung durch das BilMoG beträgt insgesamt EUR 770.625,30, davon wurden im Geschäftsjahr und in den Vorjahren insgesamt EUR 744.839,98 den Pensionsrückstellungen zugeführt. Die Zuführung des Anpassungsbetrages nach BilMoG wird unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 20.712,00. Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Rückstellungen Die übrigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die in der Bilanz ausgewiesenen Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Sonstige Vermögensgegenstände Von den in der Bilanz ausgewiesenen Beträgen haben Forderungen in Höhe von TEUR 62 eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Gezeichnetes Kapital Der Nennwert des Stammkapitals lautet auf DM 300.000,00. Dies entspricht EUR 153.387,56. Eine Umstellung des Stammkapitals auf Euro ist im Handelsregister noch nicht erfolgt. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Archivierungskosten, Urlaubs- und Überstundenansprüchen, Gewährleistungen, Jubiläumsansprüchen, Betriebsprüfungskosten und Jahresabschlusskosten. 6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind teilweise durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 626 enthalten. IV. Sonstige Angaben 1. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Zu Geschäftsführern waren im Berichtsjahr bestellt: Herr Jens Martynow, Kaufmann Herr Carsten Tesch, Kaufmann 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
3. Honorar Abschlussprüfer Die Gesellschaft macht von der Befreiungsmöglichkeit nach § 285 NR. 17 HGB Gebrauch. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Berichtsfirma hatte am 20.12.1977 einen Pachtvertrag über Grundstücke, Gebäude und Maschinen fest bis zum 31.12.1987 abgeschlossen. Die Pachtzeit verlängert sich um jeweils 5 Jahre, wenn keine Kündigung erfolgt. Für das Jahr 2023 beträgt die Pachtzahlung TEUR 967,3. Bis zur nächstmöglichen Kündigung bestehen Pachtverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.934,6. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungen aus den bestehenden 31 Leasing- und Mietverträgen ermittelt sich nach dem Gesamtbetrag der in Zukunft fälligen Leasing-/Mietraten und beträgt TEUR 411,5, davon im Folgejahr TEUR 164,2. Weitere nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind, sind nicht vorhanden. 5. Latente Steuern Unter Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 wurde auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern, beruhend auf Bilanzdifferenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, verzichtet. Die aktiven latenten Steuern beruhen auf Differenzen in der Bewertung der Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein unternehmensspezifischer Steuersatz von 30,9% zugrunde gelegt. 6. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. 7. Geschäfte mit nahestenden Personen Geschäfte mit nahestehenden Personen zu nicht marktüblichen Konditionen wurden im Geschäftsjahr nicht getätigt. 8. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Lüdenscheid, den 05.12.2024 Jens Martynow, Geschäftsführer Carsten Tesch, Geschäftsführer Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19.12.2024 festgestellt worden. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Grundlagen des Unternehmens Die Ihne & Tesch GmbH mit Sitz in Lüdenscheid, produziert und vertreibt hochwertige Spezialartikel der Elektro-Wärmetechnik und ist Kern einer europaweit tätigen Firmengruppe mit Produktionsstätten in Deutschland, Österreich, Frankreich und einem Vertriebsstandort in Großbritannien. Die Gesellschaft ist nicht nur Zulieferer der kunststoffverarbeitenden Industrie, sondern entwickelt überall dort Lösungen, wo Wärme bei Prozessen zugeführt werden muss, vornehmlich in den Bereichen Maschinenbau, Medizintechnik, Verpackung und Spezialbedarf wie Garten, Kabel, Fensterprofile etc. II. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Mitte des Jahres kamen wir von einem extrem ins andere: von einem schwer zu bewältigenden starken Auftragseingang hin zu einem nicht ausreichenden. Der klassische Maschinenbau, insbesondere im Bereich Spritzguss verzeichnete einen Auftragseinbruch von mindestens 40%. Kurzarbeit in dem Bereich war die Folge, die schlechte Auftragslage hat bis heute/ Stand 14.11.2024) Bestand. Entlassungen sind aktuell die Folge im Bereich Spritzgussmaschinenbau. Auch wenn die Ihne & Tesch Gruppe in dem Bereich nicht mehr so stark tätig ist, machte sich das in der Auslastung negativ bemerkbar. Die Lage wurde im Herbst erschwert vom Auftragsrückgang im Bereich Recycling. Hier sorgten stark gestiegene Energiepreise für die wenig schöne Situation, das neue Kunststoffgranulat günstiger war als recyceltes. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) sank im Jahr 2023 um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. (Quelle: Statis- tisches Bundesamt). Die deutsche kunststoffverarbeitenden Industrie hat in 2023 einen Umsatzrückgang von 6% zu verzeichnen. Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie stellt fest, dass in 2023 9% weniger Kunst- stoff verarbeitet wurde als im Vorjahr. III. Entwicklung der Gesellschaft Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sankem um 4,7% gegenüber 2022, der Rohertrag sank gegenüber 2022 um 709 TEUR auf 11.819 TEUR. Die Materialeinsatzqoute stieg auf 29,1 % im Vergleich zu 28,2 % im Vorjahr. Der Personalaufwand stieg im Vergleich zum Vorjahr um 219 TEUR. Für Forschung und Entwicklung wurden 2023 ca. 5 TEUR aufgewandt, ein Mitarbeiter ist in diesem Bereich beschäftigt. Die Gesellschaft hat in 2023 keine außerordentlichen Investitionen getätigt. Alle notwendigen Ersatz- und Erweiterungsinvestitionen werden von der Ihne & Tesch Vermögensver- waltungs-GmbH & Co. KG vorgenommen. Zwischen beiden Gesellschaften besteht steuerlich eine Betriebsaufspaltung. Die Gesellschaft verfügt über ausreichend liquide Mittel. Die Zahlungsfähigkeit war somit in 2023 jederzeit gesichert. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden termingerecht erfüllt. Hinsichtlich des Umweltschutzes sind alle gesetzlichen Bestimmungen eingehalten worden. IV. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres Vorgänge nach dem Abschlussstichtag, über die zu berichten wäre, haben sich nicht ereignet. V. Bericht über die zukünftige Entwicklung des Unternehmens a) Branchensituation in 2024 Das Jahr 2024 ist gekennzeichnet durch eine unbeständige Situation. Man hat den Eindruck, die deutsche Wirtschaft ist stark verunsichert, Investitionen werden geschoben oder nicht getätigt. Viele unserer Kunden sind in Kurzarbeit und / oder bauen Personal ab. b) Unternehmensentwicklung in 2024 Der Umsatz ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 % gesunken. Zwei Großaufträge, die zumindest teilweise noch in diesem Jahr ausgeliefert werden, lassen bei konstantem Auftragseingang hoffen, wenigstens das Ergebnis des Vorjahres zu erreichen. Insgesamt rechnen wir mit Umsatzerlösen von 16,2 Mio. EUR, bei einer Materialaufwandsqoute von 26 %. Die geplante Personalaufwandsqoute liegt bei 58 %%. Wir mussten aktuell viele Stellen doppelt besetzen aufgrund von Verrentung. Dies wird sich positiv im Jahr 2025 bemerkbar machen. Das Planergebnis für 2024 liegt bei einer schwarzen Null. c) Investitionen Alle bedeutenden Investitionen werden weiterhin von der Ihne & Tesch Vermögensverwaltungs-GmbH & Co. KG vorgenommen. Der Pachtvertrag zwischen den beiden Unternehmen besteht weiter fort. d) Forschungs- und Entwicklungsbericht für 2023 Wir haben das Qualitätsmangement auf neue Füsse gestellt und Prozesse in Betrieb und Verwaltung optimiert. Dies soll ein laufender Prozess bleiben. Als Material setzten wir vermehrt Edelstahl ein, die besonderen Eigenschaften des Materials werden von unseren Kunden vermehrt nachgefragt. e) Finanzlage Die Liquidität der Gesellschaft ist gesichert. Sie verfügt über ausreichend gute liquide Mittel. VI. Risiko- und Prognosebericht a) Allgemeiner Risikobericht Potenzielle Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, liegen nicht vor. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch die Erfahrung, Innovation, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Ihne & Tesch GmbH ist zertifiziert DIN EN 9001. Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine breite Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen bei unseren Lieferanten durch. Die lange Vertragsbindung mit unserem Strom- und Gaslieferanten ist ausgelaufen. Aktuell zahlen wir beispielsweise am Standort Lüdenscheid 80 TEUR mehr für Strom im Jahr. b) Spezieller Risikobericht Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. c) Zukünftige Entwicklungstendenzen der Märkte und Risiken Die Aussichten für 2025 sind eher verhalten. Wir planen für 2025 mit stagnierendem Umsatz, zu viele politische Unwägbarkeiten drohen im nächsten Jahr, bzw. sind aktuell damit konfrontiert. d) Marktstellung und Chancen Die Ihne & Tesch GmbH hat eine gesicherte Marktstellung. Als mittelständiges Unternehmen können wir flexibel und schnell auf geänderte Marktgegebenheiten reagieren. Durch unsere hohe Innovations- fähigkeit werden wir uns auch weiterhin gegen die inländische und ausländische Konkurrenz behaupten können. VII. Zweigniederlassungen Wir unterhalten weiterhin eine Zweigniederlassung in Nürnberg.
Lüdenscheid, den 05.12.2024 Jens Martynow Carsten Tesch Bestätigungsvermerk 2023An die Ihne & Tesch GmbH, Lüdenscheid Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ihne & Tesch GmbH, Lüdenscheid, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ihne & Tesch GmbH, 58507 Lüdenscheid, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch da- zu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Lüdenscheid, den 16. Dezember 2024 Friebe-Schellscheidt GmbH Leuchtenberg Wirtschaftsprüfer Ergebnisverwendungsvorschlag 2023
Jens Martynow, Geschäftsführer Carsten Tesch, Geschäftsführer Ergebnisverwendungsbeschluss 2023In der Gesellschafterversammlung wurde entsprechend dem Vorschlag der Geschäftsführung beschlossen, das Ergebnis zum 31.12.2023, bestehend aus:
Lüdenscheid, den 05.12.2024 Erbengemeinschaft Jana Thies Nina Thies Jutta Tesch |
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