Stammdaten

Register
Amtsgericht Marburg HRB 2985
Eingetragen
7.4.1994
Branche
Herstellung von pulvermetallurgischen ErzeugnissenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Herstellung von funktionsfähigen Kunststoff- und Metallprototypen für den Werkzeug- und Formenbau insbesondere durch Sintern und der Vertrieb derselben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Blöcher
seit 10.3.2017
Geschäftsführer
Matthias Henkel
seit 10.3.2017
Geschäftsführer
Jürgen Blöcher
seit 3.9.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Jürgen Blöcher
35216 Biedenkopf-Hatzfelder Straße 67
13.000 €
50.00%
Matthias Henkel
35216 Biedenkopf-Breidenstein, Zur Dreispitze 4
13.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

FKM Sintertechnik GmbH

Biedenkopf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

Allgemeine Entwicklung des Unternehmens

FKM Sintertechnik GmbH wurde 1994 gegründet und war damit das erste Unternehmen in Deutschland, das im Lasersinterverfahren produzierte.

Durch Fokussierung auf dieses Verfahren haben wir hohe Kompetenz in der Additiven Fertigung erlangt, die uns zu einem attraktiven Partner für verschiedenste Branchen, insbesondere die Automobilindustrie, macht.

Auf mehr als 40 hochmodernen Lasersinteranlagen stellen wir werkzeuglos Produkte aus Kunststoff (Selektiv Laser Sintering) und Metall (Selektiv Laser Melting) her.

Die Spanne unserer Produktion geht von der Einzelfertigung von klassischen Prototypen bis zur Serienfertigung in kleinen und mittleren Stückzahlen.

Die Etablierung des Lasersinterns in der Serienfertigung ist durch unseren hohen Automatisierungsgrad und die Möglichkeit zur Herstellung "einbaufertiger" Produkte gelungen.

Durch Optimierung unserer Fertigung erschließen wir kontinuierlich weitere Anwendungen bzw. Märkte, auch in preissensiblen Segmenten, für unser Produktionsverfahren. Die Kunden von FKM kommen aus den unterschiedlichsten Branchen wie z.B. Automobilbau, Werkzeugbau, Maschinen- und Anlagenbau, Hauhaltsgeräteindustrie, Medizintechnik und Luftfahrt.

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Feststellungen

Den durch die Corona Pandemie bedingten allgemeinen wirtschaftlichen Einbruch hat die Gesellschaft gut überstanden. Die in 2021 beginnende allgemeine wirtschaftliche Erholung hat sich auch bei FKM positiv ausgewirkt. Insbesondere bei unseren wichtigen Kunden im Automobilbau konnten daher die Umsatzziele für 2022 wieder erreicht werden.

Der Markt für Produkte aus Additiver Fertigung hat sich stabilisiert, wenngleich steigende Kosten für Rohstoffe und Energie auch diesen Markt belasten.

Mittelfristig sind die bisherigen Wachstumsziele jedoch realistisch.

Die Entwicklung unserer Branche ist insgesamt von stabilem Wachstum geprägt, welches auf der technologischen Überlegenheit der Additiven Fertigungsverfahren gegenüber vielen konventionellen Produktionsverfahren beruht.

Weiterentwicklungen in der Anlagentechnik sowie eine stetige Erweiterung des Spektrums der verarbeitbaren Werkstoffe unterstützen das Wachstum.

Vor allem aber die hohe Flexibilität, mit der die Additive Fertigung auf Veränderung technischer Anforderungen reagieren kann, bietet die Chance, auch in einem wirtschaftlich anspruchsvollen Umfeld weiter zu bestehen.

Umsatz und Auftragsentwicklung

Im Geschäftsjahr hatten wir, gegenüber dem Vorjahr, eine positive Auftrags- und Umsatzentwicklung. Auf die gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Feststellungen wird ergänzend verwiesen.

Auf unserem Hauptabsatzmärkten Deutschland und Westeuropa konnten wir unsere Marktanteile behaupten bzw. ausbauen. Der Exportanteil nach Übersee ist weiterhin gering.

Angesichts nicht planbarer Entwicklungen im Zusammenhang mit dem Russland/Ukraine Krieg und der Lieferketten sind wir mit dem Geschäftsverlauf zufrieden.

Produktion und Qualitätssicherung

In unserer Produktion nimmt der Anteil der Serienfertigung (kleinere und mittlere Serien) kontinuierlich zu. Der Ausbau der Serienfertigung basiert zum einen auf dem hohen Automatisierungsgrad unserer Fertigung und zum anderen auf unserer Fähigkeit alle Schritte des "post processings" der Bauteile in unserem Haus, abbilden zu können.

Die Möglichkeit zur Herstellung einbaufertiger Bauteile gibt uns Zugang zum Ersatzteilgeschäft auch im Automotiv Bereich, einem Marktsegment von immer größerer Bedeutung.

Die Qualitätssicherung wurde weiter technisch und personell entwickelt. Verfahren zur Vormaterialprüfung, Prüfung von Fertigungstoleranzen, Dichtemessungen und Ermittlung mechanischer Eigenschaften sind in die Fertigung implementiert. Weitere MFU (Maschinen Fähigkeitsuntersuchungen) sichern unser Qualitätsversprechen an unsere Kunden ab.

Die Zertifizierungen nach ISO 14001:2015 und ISO 9001:2015, sowie die Zertifizierung nach der "Automobilnorm" IATF 16949 wurden aufrechterhalten.

Zertifizierung, Produktionssicherheit, hohe Qualität und Reproduzierbarkeit unserer Produkte sichern uns den Zugang zum Serien- und Ersatzteilmarkt der Automobilindustrie.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022 standen Investitionen von 2.187 TEUR Anlagenabgänge und Abschreibungen in Höhe von insgesamt 2.296 TEUR gegenüber.

Die Investitionen dienten in erster Linie der Sicherung und dem Ausbau unserer Produktion. Die Maßnahmen zur Erweiterung unseres Produktions- und Verwaltungsgebäudes in Biedenkopf wurden nach dem Bezug einer neuen Halle des Geschäftsbereichs "Metall" im Jahr 2021 mit der Fertigstellung der Umbauarbeiten der nunmehr für Bereich "Kunststoff" genutzten Flächen vorläufig abgeschlossen.

Im technischen Bereich lag der Fokus auf einer weiteren Ausweitung der Kapazität in der Metallfertigung. Sowohl für die Verarbeitung von Aluminiumlegierungen als auch von Werkzeugstählen wurden entsprechende Investitionen umgesetzt. In der Kunststofffertigung erfolgten Investitionen in alternative Produktionsverfahren und Lösungen für die Oberflächenbearbeitung.

Auch in den Geschäftsjahren 2023-2025 ist geplant, weiter entsprechend den Marktanforderungen zu investieren.

Finanzierung

Ziel unserer Finanzpolitik ist, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Mittel, unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Hieran hat auch die weltweite Entwicklung seit dem Jahr 2020, der sich auch unser Unternehmen nicht entziehen konnte, nichts verändert.

Sowohl bei den Investitionen in 2022 als auch der Umstrukturierung auslaufender Verträge konnten wir an diesem Ziel gerecht werden.

Aus den bisher durchgeführten Maßnahmen resultiert ein ausgeglichenes Finanzbild. Das Anlagevermögen ist vollständig durch langfristiges Kapital (Eigen- und Fremdkapital) gedeckt.

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Das langfristig in dem Anlagevermögen im Unternehmen gebundene Vermögen hat sich in 2022 geringfügig von 18.187 TEUR auf 18.078 TEUR vermindert. An der insgesamt gestiegenen Bilanzsumme ist der prozentuale Anteil mit 68,1 % (Vorjahr: 72,3 %) ebenfalls gesunken.

Auf die Ausführungen zu den Investitionen in 2022 wird insoweit verwiesen.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich zum Bilanzstichtag auf 8.382 TEUR oder 31,5 % (Vorjahr: 6.933 TEUR oder 27,6 %) der Bilanzsumme. Die zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit im Vorjahr aufgestockten Vorräte wurden hinsichtlich ihres absoluten Betrages auf einem konstanten Niveau gehalten. Prozentual nahm der Anteil an der gestiegenen Bilanzsumme leicht ab. Trotz der positiven Umsatzentwicklung des Jahres 2022 konnten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, durch ein besseres Zahlungsverhalten der Kunden, zum Bilanzstichtag reduziert werden. Die in 2021 im Zusammenhang mit einer für 2022 geplanten Anlageninstandhaltung an den Lieferanten geleistete Anzahlung wurde planmäßig verrechnet. Insbesondere für zukünftig zu verbrauchende Lizenzpakete einer Produktionsanlage wurden als sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesene Vorauszahlungen geleistet. Die vorgehaltenen liquiden Mittel gewährleisteten jederzeit die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft. Sowohl der absolute Betrag als auch der Anteil am Umlaufvermögen und der Bilanzsumme hat sich im Jahr 2022 deutlich gesteigert.

Die im Zusammenhang mit Zahlungen für Wartungsverträge und Softwarelizenzen auszuweisenden aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich zum Bilanzstichtag auf 95 TEUR (Vorjahr: 37 TEUR).

In der Vermögens- und Kapitalstruktur ist die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung erkennbar, die es uns ermöglichte trotz der gesamtwirtschaftlich und unternehmensindividuell schwierigen Umsatz- und Ertragsentwicklung in den Jahren 2020 und 2021 jederzeit die für die laufende Geschäftstätigkeit erforderlichen Ressourcen bereitzustellen und die Unternehmensentwicklung weiter aktiv zu betreiben.

Das Eigenkapital erhöhte sich durch den ausgewiesenen Jahresüberschuss für das Jahr 2022 in Höhe von 793 TEUR auf 14.078 TEUR. Die Eigenkapitalquote lag damit trotz erhöhter Bilanzsumme bei 53,0 % (Vorjahr: 52,8 %).

Das langfristig gebundene Vermögen in Höhe von 18.078 TEUR (Vorjahr: 18.187 TEUR) konnte rechnerisch durch Eigenkapital und mittel-/langfristige Fremdkapitalanteile in Höhe von 22.455 TEUR (Vorjahr: 23.019 TEUR) finanziert werden. Beim mittel-/langfristigen Fremdkapital war neben einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen eine Verminderung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zu verzeichnen. Der planmäßigen Rückführung der Verbindlichkeiten standen Neuaufnahmen im Zusammenhang mit den Investitionen des Jahres 2022 in Höhe von 1.710 TEUR gegenüber.

Im Bereich der kurzfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen in Höhe von insgesamt 4.100 TEUR (Vorjahr: 2.139 TEUR) war eine Erhöhung insbesondere der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Zusammenhang mit dem Auslaufen einer Darlehensvereinbarung in 2023 zu berücksichtigen, für die eine Anschlussfinanzierung über 1.500 TEUR in 2023 vertraglich fixiert wurde. Bei Steuerrückstellungen, wie auch den insbesondere für Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und für Instandhaltungen gebildeten sonstigen Rückstellungen waren Erhöhungen zu verzeichnen. Die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Zusammenhang mit dem gestiegenen Personalaufwand sowie der Umsatzsteuer. Der Ausweis für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie im Zusammenhang mit dem Verkauf von Produkten an Neukunden über das Internet vereinnahmten Vorkassebeträgen veränderten sich nur sehr geringfügig.

Finanzlage

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich in Folge der nachfolgend skizzierten Entwicklung der Ertragslage auf 3.463 TEUR (Vorjahr: 1.664 TEUR). Dem steht ein Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit in Höhe von 2.094 TEUR (Vorjahr: 3.337 TEUR) gegenüber. Aus der Finanzierungstätigkeit erfolgte ein Mittelzufluss in Höhe von 282 TEUR (Vorjahr: 1.821 TEUR).

Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr weiterhin als gut zu bezeichnen. Die bestehenden Zahlungsverpflichtungen konnten fristgerecht und in vollem Umfang erfüllt werden. Der vertragliche Kapitaldienst im Rahmen der Finanzierung des Unternehmens wurde planmäßig erbracht.

Ertragslage

Nachdem in 2020 und 2021 jeweils ein Jahresfehlbetrag, zuletzt in Höhe von 296 TEUR ausgewiesen werden musste, kann für das Jahr 2022 ein Jahresüberschuss in Höhe von 793 TEUR ausgewiesen werden, der seine Grundlage in einem verbesserten Betriebsergebnis hatte. Es konnte eine Erhöhung des Rohergebnisses (bereinigt um das neutrale Ergebnis) von 1.686 TEUR (10.980 TEUR, Vorjahr: 9.294 TEUR) erzielt werden, das damit im Bereich des Wertes vor der Corona-Pandemie lag. Seither gestiegene Personalkosten, Aufwendungen im Rahmen der planmäßigen Anlageninstandhaltung und Optimierung der betrieblichen Prozessabläufe belasten jedoch das Betriebsergebnis in nicht unerheblichem Maße.

Im Rahmen der Unternehmensfinanzierung führte das gesunkenen Zinsniveau zu einer geringfügigen Minderung des Zinsaufwands und einer entsprechenden Ergebnisverbesserung.

Im Zusammenhang mit der Ausweitung und Verbesserung der Produktionsbedingungen und der damit einhergehenden innerbetrieblichen Umstrukturierung sind Aufwendungen in Höhe von 108 TEUR ergebniswirksam geworden.

Der Jahresüberschuss und die Umsatzentwicklung des Jahres 2022 lagen oberhalb der Erwartungen der Gesellschaft. Wir sind mit dieser Entwicklung zufrieden.

Voraussichtliche Entwicklung, Chancen und Risiken

Risikobericht

Einerseits ist das gesamtwirtschaftliche Umfeld von FKM beeinflusst von, steigenden Kosten z.B. für Material, Energie und Löhne, andererseits steigen die Anforderungen an die Eigenschaften unserer Produkte, insbesondere im Bereich der Serienfertigung.

International finden in unserer Branche aktuell diverse Übernahmen im Bereich der Anlagenhersteller statt. Außerdem haben Großinvestoren die Additive Manufacturing Branche für sich entdeckt und bauen leistungsfähige Dienstleistungszentren auf.

Die Auswirkungen auf FKM sind zu beobachten.

Für diese Herausforderungen des Marktes sind wir mit unserer Produktion "state of the art" und im Hinblick auf Produktionskapazitäten und die Möglichkeit, einbaufertige Produkte zu liefern, gut aufgestellt.

In unserer größten Abnehmerbranche Automotive haben die Neuentwicklungen im Bereich der Elektromobilität zu einer Steigerung der Bedarfe geführt.

Besonders interessant ist im Bereich der Elektromobilität der Bedarf nach "neuartigen" additiv gefertigten Bauteilen, d.h. Bauteile, die es in bisherigen Antriebskonzepten noch nicht gab.

Als eines von wenigen Unternehmen sind wir in der Lage, Bauteile sowohl aus Kunststoff als auch Metall einbaufertig herzustellen. Wir sehen daher gute Chancen, unseren Marktanteil weiter auszubauen.

Deutliche Auswirkungen auf die Ertragskraft der Gesellschaft hat der Russland/Ukraine Konflikt, der seit Ende Februar 2022 die politische und wirtschaftliche Situation in ganz Europa überschattet. Der hiermit in Verbindung stehende Anstieg der Energiekosten wirkt sich direkt bei den Aufwendungen für den Bezug von Gas und Strom aus.

Aber auch in den meisten übrigen Bereichen der Gesellschaft wie Personalkosten, Reparaturkosten, Materialbeschaffung sind durchgängig Kostensteigerungen zu verzeichnen.

Als wesentlicher Kostentreiber ist in diesem Zusammenhang die stark gestiegene Inflationsrate zu nennen.

In der aktuellen Preiskalkulation der Gesellschaft wird versucht diesem Umstand Rechnung zu tragen. Laufende Lieferverträge sind bis zu einer Neuverhandlung aber unverändert zu bedienen. Eine vollumfängliche Weitergabe der Kostensteigerungen an die Kunden kann daher nicht erfolgen, was unmittelbare Auswirkungen auf die Gewinnmarge der Gesellschaft hat.

Prognosebericht

Im Geschäftsjahr 2023 hatten wir, gegenüber dem Vorjahr, eine weiterhin leicht positive Auftrags- und Umsatzentwicklung. Aufgrund der unternehmensspezifischen Gegebenheiten sehen wir die Möglichkeit zu einem weiteren deutlichen Wachstum für unser Unternehmen.

Bestärkt werden wir in unserer Einschätzung auch durch aktuelle Marktuntersuchungen wie z.B. der von Additive Manufacturing Research (AMR), die ein starkes Wachstum des Marktes für Additive Fertigung prognostizieren. Danach könnte der Gesamtwert aller additiv gefertigten Teile von knapp 19 Milliarden Dollar im Jahr 2023 auf ein Marktvolumen 119 Milliarden Dollar in 2032 steigen.

Insbesondere wird in diesen Untersuchungen der überproportional steigende Anteil der additiv gefertigten Produkte in der Serienfertigung hervorgehoben.

Wir sehen darin unsere strategische Entscheidung unsere Fertigung, durch Investitionen in Automatisierung, Qualitätssicherung und Reproduzierbarkeit der Produkte, weiter zu verbessern, bestätigt.

Investitionen in Optimierung der Produktion und den Ausbau der Anlagenkapazität werden daher wie geplant umgesetzt. Aufgrund unserer soliden Finanzlage sehen wir keine Einschränkungen für das geplante Wachstum.

Aus einem weiter leicht verbesserten Betriebsergebnis ergibt sich für 2023 ein gegenüber dem Geschäftsjahr 2022 leicht erhöhter Jahresüberschuss. Auf Basis vorbereiteter und durch Kunden angekündigter Projekte können wir auch für 2024 mit einem mindestens stabilen Umsatzniveau und einem entsprechenden Jahresüberschuss auf Niveau 2023 rechnen.

 

Biedenkopf, den 18. Dezember 2023

gez. Jürgen Blöcher

gez. Matthias Henkel

gez. Christian Blöcher

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 18.077.828,59 18.187.037,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 46.428,00 72.889,00
II. Sachanlagen 18.031.400,59 18.114.148,89
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 13.768.109,76 13.530.577,46
2. technische Anlagen und Maschinen 3.849.045,00 3.455.882,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 361.593,00 322.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 52.652,83 805.257,43
B. Umlaufvermögen 8.381.540,36 6.933.087,14
I. Vorräte 1.668.950,00 1.690.300,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.726.305,09 1.908.040,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.986.285,27 3.334.746,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 95.326,34 37.629,45
Aktiva 26.554.695,29 25.157.754,48

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 14.077.791,65 13.285.270,58
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Gewinnvortrag 13.259.270,58 13.555.423,35
III. Jahresüberschuss 792.521,07 -296.152,77
B. Rückstellungen 2.178.120,00 1.873.863,00
C. Verbindlichkeiten 10.298.783,64 9.998.620,90
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.520.328,56 9.237.854,91
2. sonstige Verbindlichkeiten 778.455,08 760.765,99
Passiva 26.554.695,29 25.157.754,48

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 11.179.508,25 9.449.249,42
2. Personalaufwand 3.956.256,02 3.576.086,79
a) Löhne und Gehälter 3.309.972,51 2.902.386,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 646.283,51 673.700,75
davon für Altersversorgung 74.300,00 176.740,40
3. Abschreibungen 2.211.930,15 2.273.492,08
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.211.930,15 2.273.492,08
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.936.164,18 3.822.476,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 384,97 381,15
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 121.701,30 125.474,30
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 149.686,00 -58.720,25
8. Ergebnis nach Steuern 804.155,57 -289.179,04
9. sonstige Steuern 11.634,50 6.973,73
10. Jahresüberschuss 792.521,07 -296.152,77

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: FKM Sintertechnik GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Biedenkopf
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Marburg
Register-Nr.: 2985

Der Jahresabschluss der FKM Sintertechnik GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanz ist nach dem Gliederungsschema für große und mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 266 Abs. 2 und 3 HGB aufgestellt.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB.

Die Ausweiswahlrechte wurden zugunsten des Anhangs ausgeübt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Aus rechentechnischen Gründen können in Tabellen und bei Verweisen Rundungsdifferenzen zu den sich mathematisch exakt ergebenen Werten (Geldeinheiten; Prozentangaben usw.) auftreten.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden unverändert fortgeführt.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit dies nach den Vorschriften des § 246 HGB nicht ausdrücklich gefordert wird.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (von einem Jahr bis 33 1/3 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Hierbei wurden erkennbare Einzelrisiken berücksichtigt und dem allgemeinen Kreditrisiko durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel sind zu Nominalwerten ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennbetrag der Ausgaben, die Aufwand für einen Zeitraum nach dem Bilanzstichtag darstellen, angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte zum Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 253.283,81 23.100,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 253.283,81 23.100,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 15.592.216,09 37.322,41 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 19.850.194,63 481.258,14 88.963,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.216.897,61 183.595,40 33.418,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 805.257,43 1.462.084,90 0,00
Summe Sachanlagen 37.464.565,76 2.164.260,85 122.381,91
Summe Anlagevermögen 37.717.849,57 2.187.360,85 122.381,91
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 276.383,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 276.383,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 698.367,02 16.327.905,52
2. technische Anlagen und Maschinen 1.508.139,08 21.750.628,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.183,40 1.375.257,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -2.214.689,50 52.652,83
Summe Sachanlagen 0,00 39.506.444,70
Summe Anlagevermögen 0,00 39.782.828,51
kumulierte Abschreibung 01.01.2022
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 180.394,81 49.561,00 0,00 0,00 229.955,81
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 180.394,81 49.561,00 0,00 0,00 229.955,81
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.061.638,63 498.157,13 0,00 0,00 2.559.795,76
2. technische Anlagen und Maschinen 16.394.312,63 1.511.719,22 4.448,00 0,00 17.901.583,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 894.465,61 152.492,80 33.293,91 0,00 1.013.664,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 19.350.416,87 2.162.369,15 37.741,91 0,00 21.475.044,11
Summe Anlagevermögen 19.530.811,68 2.211.930,15 37.741,91 0,00 21.704.999,92
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2022
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2021
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 46.428,00 72.889,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 46.428,00 72.889,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 13.768.109,76 13.530.577,46
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 3.849.045,00 3.455.882,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 361.593,00 322.432,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 52.652,83 805.257,43
Summe Sachanlagen 0,00 18.031.400,59 18.114.148,89
Summe Anlagevermögen 0,00 18.077.828,59 18.187.037,89

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Zum Bilanzstichtag bestehen Forderungen gegenüber Gesellschaftern/nahestehenden Gesellschaften in Höhe von 39 TEUR (Vorjahr: 50 TEUR).

Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig.

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde die Projected Unit Credit Method (PUC-Methode) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,78 % p.a. (10-Jahres-Durchschnitt)
1,44 % p.a. (7-Jahres-Durchschnitt)
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0.00 % p.a.
zugrunde gelegte Sterbetafeln Heubeck 2018 G

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag (Ausschüttungssperre) im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 82 TEUR.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden TEUR
Erfüllungsbetrag der Schulden 1.775
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte 0
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte 0
Das zum 31.12.2021 vorhandene Deckungsvermögen wurde in 2022 vollständig zurückgeführt.
verrechnete Aufwendungen 34
verrechnete Erträge 14

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Instandhaltungsaufwendungen in Höhe von 45 TEUR, Personalverpflichtungen in Höhe von 65 TEUR, Verpflichtungen gegenüber Kunden (Boni und Gewährleistungen) in Höhe von 54 TEUR, Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von 39 TEUR und sonstigen Verpflichtungen in Höhe von 47 TEUR.

Verbindlichkeiten

Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 Gesamtbetrag 31.12.2022
TEUR
kleiner als 1 Jahr
TEUR
1 - 5 Jahre
TEUR
größer als 5 Jahre
TEUR
gegenüber Kreditinstituten 9.520 2.918 3.327 3.275
erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
aus Lieferungen u. Leistungen 474 474 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 305 305 0 0
Summe 10.299 3.697 3.327 3.275
Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2021 Gesamtbetrag 31.12.2021
EUR
kleiner als 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
größer als 5 Jahre
EUR
gegenüber Kreditinstituten 9.238 1.180 3.821 4.237
erhaltene Anzahlungen 0 0 0 0
aus Lieferungen u. Leistungen 479 479 0 0
sonstige Verbindlichkeiten 282 282 0 0
Summe 9.999 1.941 3.821 4.237

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Anlagen oder auf dem Grundbesitz der Gesellschaft lastende Grundpfandrechte besichert.

Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen bestehen in Höhe von insgesamt 1.747 TEUR, davon sind im Jahr 2024 Verpflichtungen in Höhe von 832 TEUR fällig, sowie 915 TEUR in den Jahren 2025 bis 2027.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der periodenfremden und neutralen Erträgen/Aufwendungen

Erträge 2022
TEUR
2021
TEUR
Gewinne aus Anlageabgängen 9 10
Schadensregulierung/Versicherungsentschädigungen 17 16
sonstige betriebsfremde Erträge 18 0
sonstige periodenfremde Erträge 21 50
65 76
Aufwendungen 2022
TEUR
2021
TEUR
Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen -19 -30
Spenden -1 -7
Verluste aus Anlagenabgängen 0 -12
sonstige periodenfremde Aufwendungen -8 -14
-28 -63
37 20

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen
Mitarbeiter Produktion 47
Mitarbeiter Verwaltung und Vertrieb 12
Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer somit 59

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herrn Jürgen Blöcher, Biedenkopf - hauptamtlicher Geschäftsführer

Herrn Harald Henkel, Biedenkopf - hauptamtlicher Geschäftsführer (Abberufung: 30.06.2023)

Herrn Christian Blöcher, Biedenkopf - hauptamtlicher Geschäftsführer

Herrn Matthias Henkel, Biedenkopf - hauptamtlicher Geschäftsführer

Jede der genannten Personen ist als Geschäftsführer der FKM Sintertechnik GmbH einzelvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Bilanzgewinn (Gewinnvortrag in Höhe von 13.259 TEUR zuzüglich des Jahresüberschuss des laufenden Geschäftsjahres in Höhe von 793 TEUR) in Höhe von 14.052 TEUR auf neue Rechnung vorzutragen.

Weitere Angaben

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach §§ 264 ff., 284 ff. HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Es liegen keine nennenswerten Ereignisse nach dem Bilanzstichtag vor.

 

Biedenkopf, den 18. Dezember 2023

gez. Jürgen Blöcher

gez. Matthias Henkel

gez. Christian Blöcher

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.01.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die FKM Sintertechnik GmbH, Biedenkopf:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der FKM Sintertechnik GmbH, Biedenkopf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der FKM Sintertechnik GmbH, Biedenkopf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im Internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Detern-Amdorf, den 18. Dezember 2023

WIPRON Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jelen, Wirtschaftsprüferin

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