SL 12 Beteiligungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Steffen Julius Benjamin Ell seit 10.3.2025 | Prokura |
Huub Donkers seit 24.5.2024 | Prokura |
Marin Mandov seit 22.1.2024 | Prokura |
Maike Anastasia Disse seit 5.3.2021 | Prokura |
Andreas Dimke seit 3.12.2019 | Prokura |
Annette Kwee seit 3.12.2019 | Prokura |
Mark Alexander Marten seit 22.8.2018 | Prokura |
Sascha Thran seit 21.3.2018 | Geschäftsführer |
Hendrik Dusny seit 21.3.2018 | Geschäftsführer |
Christoph Rudolf Endres seit 2.8.2016 | Prokura |
Thomas Schilling seit 2.2.2007 | Prokura |
Marco Witte seit 29.9.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Witte Projektmanagement GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die WITTE Projektmanagement GmbH ist ein bundesweit tätiges Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin und Niederlassungen in Düsseldorf, Hamburg, München und Frankfurt a.M. Im Jahr 1994 von Dipl.-Ing. Marco Witte gegründet, ist das Projektmanagement-Unternehmen mit mittlerweile ca. 110 Mitarbeitern für renommierte Auftraggeber aus der Immobilien-, Bau- und Finanzwirtschaft bundesweit tätig. Das Kerngeschäft des Unternehmens stellt die Projektsteuerung/das Projektmanagement dar. Dabei liegt der Fokus auf der Betreuung und Steuerung komplexer Bauvorhaben von der Initiierung, über die Planung und Ausführung bis zur Übergabe der Projekte. Das Leistungsspektrum reicht von der Projektsteuerung nach AHO über Controlling, Prozessmanagement, Technische Due Diligence und BIM- Management bis hin zur Beratung bei Green-Building-Zertifizierungen nach allen zentralen Zertifizierungssystemen. Seit vergangenem Jahr wurde auch die ESG- Beratung im Leistungsspektrum aufgenommen. Die Expertise des Unternehmens liegt in den Kernsegmenten Gewerbe und Wohnen: Büro-, Einzelhandels- und Hotelimmobilien und Wohnbauten, Neu- als auch Sanierungsvorhaben. Aufgrund der Komplexität sowie Risikoanfälligkeit von heutigen Immobilienprojekten ist es für uns als Dienstleister ein besonderes Anliegen, Planungs- und Bauzeiten optimiert zu halten sowie nachhaltige Qualität zu liefern. Um den eigenen Anspruch auf "Qualität in Bestzeit" zu realisieren, wird auf ein dynamisches Projektmanagement gesetzt. Als Partner im Unternehmensverbund ECG bietet die WITTE Projektmanagement GmbH außerdem ein umfassendes Know-how in allen Phasen der Immobilienentwicklung. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Zum Ende des Jahres 2022 waren die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine bereits deutlich zu spüren. Gestiegene Energiekosten, gestiegene Lebenshaltungskosten und ein auf 2,5 % erhöhter Leitzins der EZB. War man zum Ende des Jahres 2021 infolge der abflachenden Pandemie noch positiv für die wirtschaftliche Entwicklung des Landes gestimmt, trübte sich dieses Bild mit dem 24. Februar 2022 erneut ein. Der Einmarsch russischer Truppen in die Ukraine stellt die westliche Welt erneut vor ein Krisenszenario, das uns das gesamte Jahr 2022 und auch im Jahr 2023 beschäftigt hat und auch in 2024 beschäftigen wird. Der Ukraine-Krieg, Handelsbeschränkungen, Sanktionen, weitreichende außenpolitische Dissonanzen sowie das Umdenken in den USA, auch unter Präsident Biden zunächst das Wohl des amerikanischen Kontinents zu sehen, führen zu nachhaltig abflachenden Konjunkturwerten, insbesondere im Export. Die gestiegene Inflation sowie die als Gegenmaßnahme eingeleitete Zinserhöhung wirken jedoch auch auf dem deutschen Binnenmarkt für einen Konjunktureinbruch. Auch im Jahr 2023 sind die Verbraucherpreise nochmals gestiegen, die Inflationsrate für den Verbraucherpreisindex (VPI) stieg von Januar (114,3) bis Dezember (117,4) um 3,1 % Punkte nach einer Steigerung von 8,0 % Punkten in 2022. Die Zinserhöhungen haben somit ihre Wirkung der Reduktion der Inflationsrate nicht verfehlt, wenngleich die Bremse weniger schnell wirkt, als erhofft. Nachdem die EZB in 2022 in zunächst 3 Schritten den Leitzins von 0 % auf 2,5 % angehoben hatte, folgten in 2023 weitere Zinserhöhungen bis auf den seit Oktober 2023 geltenden Leitzinssatz von 4,5 %. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 kräftig gestiegen. Allerdings wird dies auf die hohe Inflation zurückgeführt. Preisbereinigt befand sich Deutschland in 2023 in einer Rezession. Das BIP sank preisbereinigt um 0,3 %. Für 2024 geht die Bundesregierung von einer Wachstumsrate von lediglich 0,3 %, mithin von einer Stagnation aus. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt stellt sich aufgrund der weiterhin anhaltenden Nachfrage weiterhin aus Sicht der Arbeitnehmer gut dar. Die Arbeitslosenquote lag bei 5,7 %. Der Fachkräftemangel einer der größten Herausforderungen unserer Zeit. Das verfügbare Einkommen der privaten Haushalte stieg auch in 2023 um ca. 6,4 % gegenüber dem Jahr 2022, unter Berücksichtigung der Inflationsrate von 5,9 % ist das verfügbare Einkommen jedoch nur schwach gestiegen. (Quelle: Statistisches Bundesamt) 2. Branchenentwicklung Vornehmlich die Zinsentwicklung aber auch der Ukraine-Krieg sowie die gestiegenen Energiekosten haben einen deutlichen Einfluss auf die konjunkturelle Lage der Bauindustrie. Der Markt der Projektentwicklungen ist dramatisch eingebrochen. Projekte, die noch nicht in die Bauphase überführt wurden, werden vielfach unterbrochen. Neue Entwicklungen werden kaum und wenn doch mit langen Verzögerungen aufgenommen. Der Grundstückmarkt hat zwar bereits mit fallenden Preisen auf die Marktsituation reagiert, jedoch noch lange nicht in dem Maße, wie es die Zinssituation erfordern würde. Der Wohnungsmarkt wird aktuell nur durch staatliche Förderungen wieder angekurbelt werden können. Aus eigener Kraft wird dies bei unverändertem Zinsniveau noch Jahre dauern. Einzelne gewerbliche Entwicklungen tauchen wieder am Markt auf. Meist jedoch gescheiterte Projekte, bei denen bereits der erste Verlust realisiert wurde. Im zweiten Anlauf versuchen sich nun Entwickler mit frischem Geld an der Umsetzung guter und sehr guter Lagen. Der gewerbliche Vermietungsmarkt ist sehr zurückhaltend. Anmietungen über 1.000 m 2 in den Top-/-Städten sind Mangelware und werden nur vereinzelt vermeldet. Zu tief sitzt noch die Verunsicherung des Krieges aber auch der Entwicklungen rund um Mobile-Office. Die Auftragsbestände in der deutschen Bauwirtschaft verschlechtern sich weiter dramatisch. Auch in 2023 wurde eine nicht unerhebliche Anzahl von bereits beauftragten Projekten storniert und die Verträge gelöst. In der Gesamtfolge sind leicht rückläufige Baukosten zu erkennen und die Kapazitätsprobleme haben nachgelassen. Für uns überraschenderweise haben die Baukosten mehr nachgelassen, als vermutet, wenngleich das Vor-Corona-Niveau nicht mehr erreicht werden wird. Abweichend von unserer letztjährigen Prognose von Preisrückgängen zwischen 6-8 % vom höchsten Niveau, ließen sich in 2023 bereits 10-12 % feststellen. Mit weiteren 3-5 % Rückgang rechnen wir. 3. Geschäftsverlauf Die WITTE Projektmanagement GmbH blickt zufrieden auf ein gutes Geschäftsjahr 2023 zurück. Die ersten Rückschläge, eingestellter Projekte, konnten gut verkraftet werden. Rechtzeitig im Frühjahr 2023 wurde erkannt, dass die Akquisitionsstrategie der WITTE Projektmanagement GmbH grundlegend umgestellt werden muss. Unsere typischen Auftraggeber der letzten 30 Jahre, die 80 % unseres Umsatzes ausgemacht haben, haben die Pause-Taste gedrückt und warten ab. Es gilt daher andere Auftraggeber zu identifizieren. Solche, die die Immobilie als Betriebsmittel nutzen und nicht ursächlich ihr Geld mit der Verwertung der Immobilie verdienen. Hier ist es uns gelungen, in 2023 größere Eigennutzer-Mandate zu erhalten. Neben den Eigennutzern hat sich ein weiteres Potential aufgetan. Es handelt sich dabei um gewerbliche Immobilien, deren Vermarktung unter den geänderten Kaufverhalten der Bevölkerung leiden. Innerstädtische Retail-Immobilien, die sich neu erfinden müssen. In ihrer Erschließung, Darstellung, ihrer Nutzung und ihrer Erlebniswelt. Werden diese Immobilien nicht in ein neues Zeitalter transformiert, werden sie aussterben. Neuvermietungen werden nicht mehr oder nur zu drastisch geringeren Mietansätzen möglich sein. Hier wird der Eigentümer durch die Veränderungen der Zeit zu einer umfassenden Sanierung gezwungen. Beispiele für solche Projekte sind die Schadow-Arkaden oder die Kö-Galerie in Düsseldorf. Und derer Beispiele gibt es in jeder großen Stadt mehrfach. Die Gesamtleistung im Jahr 2023 betrug 22.743 TEUR. Nach einem erstmaligen Rückgang im Vorjahr (-5 %), hat sich die Gesamtleistung nun wieder leicht erhöht (+1 %). Die Kosten für Nachunternehmer sind im gleichen Zeitraum um mehr als 10 % auf 3.370 TEUR gestiegen. Für das Jahr 2023 wurde ein betriebliches Rohergebnis von 19.373 TEUR erreicht, welches damit nahezu bei dem des Vorjahres liegt. Innerhalb der einzelnen Leistungsbereiche der WITTE Projektmanagement GmbH ergibt sich folgendes Bild: Im Kerngeschäft des Unternehmens, dem Projektmanagement/der Projektsteuerung, wurden im Jahr 2023 81 % des Gesamtumsatzes erwirtschaftet. Der Bereich der Technischen Due Diligence (TDD) ist nach Jahren der Steigerungen von 2017 bis 2021 und nahezu gleichem Umsatzniveau im Vorjahr nunmehr rückläufig mit 1.434 TEUR (-6 %). Im Bereich der fachspezifischen Weiterbildung des eigenen Personals wurden im Jahr 2023 ca. 96 TEUR investiert. Die fachliche Förderung des eigenen Personals genießt somit weiterhin einen hohen Stellenwert im Unternehmen, ebenso wie der stetige fachspezifische Ausbau des unternehmensinternen Know-hows. Die Gesamtkosten sind im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (TEUR 16.893 Vorjahr TEUR 17.093). Das Jahresergebnis nach Steuern im Jahr 2023 lag mit 1.650 TEUR leicht über dem Vorjahr (1.612 TEUR). Die Liquiditätssituation des Unternehmens ist stabil, da das Finanzmanagement darauf ausgerichtet ist, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und auch Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. III. Prognosebericht (Chancen und Risiken) 1. Voraussichtliche gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung Die Bundesregierung geht in der Jahresprojektion für das Jahr 2024 von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 0,3 Prozent aus. Es bestehen nach wie vor hohe Unsicherheiten für die deutsche Wirtschaft: der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine und dessen wirtschaftliche Folgen, die schwache Entwicklung der Weltwirtschaft, die anhaltend hohen Verbraucherpreise sowie die Sicherstellung der zukünftigen grünen Energieversorgung. (Quelle: BMWi Jahreswirtschaftsbericht Stand Januar 2024) Der seit Februar 2022 anhaltende Krieg in der Ukraine prägt weiterhin die wirtschaftliche Entwicklung Europas. Neben den zwar etwas erholten aber immer noch hohen Energiekosten sind die direkten und indirekten Kosten des Krieges eine hohe Belastung für Deutschland und andere europäische Staaten. Gleich ob es sich um die militärische Unterstützung der Ukraine oder eben die Kosten der Flüchtlingsunterkünfte handelt. Endet der Krieg - hoffentlich bald - wird es um den Wiederaufbau der Ukraine gehen, der weitere hunderte Milliarden Euro verschlingen wird, die zumeist aus europäischen Töpfen kommen werden. 2. Voraussichtliche Geschäftsentwicklung Für das Geschäftsjahr 2024 rechnet die WITTE Projektmanagement GmbH mit weiteren geringen Umsatzeinbußen. Das Jahresergebnis wird jedoch positiv bewertet, sofern es nicht zu weiteren Projektabbrüchen kommt. Der Umbau der Akquisitionsstrategie hat gefruchtet. WITTE hält an dem Ziel fest, keinen Mitarbeiter aus wirtschaftlichen Gründen zu kündigen. Die Geschäftsführung hat die bereits für 2023 beschlossenen Einsparungsmaßnahmen ergebniswirksam umgesetzt. Dies waren insbesondere; Alle Verträge mit Nachunternehmern wurden auf den Prüfstand gestellt und bewertet, ob Leistungen nicht durch eigene Mitarbeiter erbracht werden können. Die Verträge mit den Auftraggebern wurden hingegen auf Nachtragspotential untersucht. Kundenveranstaltungen werden auf ein der Situation entsprechendes Maß (kleinerer Teilnehmerkreis) zurückgefahren oder entfallen gänzlich. Die 30-Jahr-Feier des Unternehmens im Jahr 2024 wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Das Auftragsvolumen zu Beginn des Jahres 2024 beträgt erneut knapp unter 20.000 TEUR. In der Planung für das Jahr 2024 wird somit von einem betrieblichen Rohergebnis von etwas über 18.100 TEUR ausgegangen. Die Gesamtkosten werden sich in etwa in dem Niveau des Vorjahres bewegen und werden aktuell mit ca. 16.700 TEUR prognostiziert. Auch wenn in vorangegangenen Jahren die Zahlen froher stimmten, werden wir auch im Jahr 2024 an der fachspezifischen Fort- und Weiterbildung des eigenen Personals festhalten. Insgesamt wird im Jahr 2024 mit einem Betriebsergebnis von ca. 1.850 TEUR vor Steuern gerechnet, mithin erscheint eine Verbesserung des Betriebsergebnisses in 2024 gegenüber 2023 als wahrscheinlich.
Berlin, 24.06.2024 WITTE Projektmanagement GmbH gez. Marco Witte, geschäftsführender Gesellschafter BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2023A. Allgemeine Angaben Die Witte Projektmanagement GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Berlin (Charlottenburg) unter HRB 53169 B eingetragen. Die Witte Projektmanagement GmbH weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gem. § 267 (2) HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 (2) HGB erstellt. Von den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der Vorjahre wurde nicht abgewichen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze angewandt: Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt. Die Abschreibungen werden planmäßig unter Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Geringwertige Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von nicht mehr als EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Bei den Vorräten / in Arbeit befindlichen Aufträgen erfolgte grundsätzlich eine Bewertung mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit ihrem Nennwert angesetzt, soweit nicht in Einzelfällen ein niedriger Wertansatz geboten ist. Erkennbaren insolvenz- oder bonitätsbedingten Risiken wird durch Einzel- bzw. pauschalierten Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Forderungen waren zum Zeitpunkt der Erstellung im Wesentlichen ausgeglichen. Kassenbestände sind mit ihrem Nennbetrag bilanziert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen tragen allen erkennbaren bilanzierungspflichtigen Risiken Rechnung. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Betrages, künftige Preis- und Kostensteigerungen wurden bei der Ermittlung der Rückstellungen berücksichtigt. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. Der Anlagenspiegel ist in der Anlage 3 / 4 dargestellt. Angaben zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 572.237,22 (Vorjahr: EUR 383.533,99). Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen (Steuerrückforderungen). Angaben nach § 285 Abs. 9a HGB Die Gesamtbezüge der Geschäftsführung betrugen im Berichtsjahr Euro 1.551.015,46. Angabe zu Restlaufzeitvermerken Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 1.977.060,01 (Vorjahr: EUR 2.399.820,66). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 81.902,06 (Vorjahr: EUR 184.553,89). C. Sonstige Angaben Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen (im Wesentlichen Leasingverträge für Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung, PKW in Höhe von T€ 2.764,7). Während des Geschäftsjahres wurden durchschnittlich 107 Mitarbeiter im Unternehmen beschäftigt:
Berlin, den 03. Juni 2024 gez. Marco Witte gez. Hendrik Dusny gez. Sascha Thran
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 3. Juni 2024 festgestellt. 3. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersIch habe den beigefügten Jahresabschluss der Witte Projektmanagement GmbH - bestehend aus Bilanz, Gewinn und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung der Witte Projektmanagement GmbH ist verantwortlich für die Buchführung und die Aufstellung dieses Jahresabschlusses. Diese Verantwortung umfasst, dass dieser Jahresabschluss in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften aufgestellt wird und unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Die Geschäftsführung ist auch verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig erachtet, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Verantwortung des Abschlussprüfers Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage meiner Prüfung ein Urteil zu diesem Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben. Ich habe meine Abschlussprüfung in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Danach habe ich die Berufspflichten einzuhalten und die Abschlussprüfung so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Jahresabschluss frei von wesentlichen falschen Darstellungen ist. Eine Abschlussprüfung umfasst die Durchführung von Prüfungshandlungen, um Prüfungsnachweise für die im Jahresabschluss enthaltenen Wertansätze und sonstigen Angaben zu erlangen. Die Auswahl der Prüfungshandlungen liegt im pflichtgemäßen Ermessen des Abschlussprüfers. Dies schließt die Beurteilung der Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss ein. Bei der Beurteilung dieser Risiken berücksichtigt der Abschlussprüfer das interne Kontrollsystem, das relevant ist für die Aufstellung eines Jahresabschlusses, der ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt. Ziel hierbei ist es, Prüfungshandlungen zu planen und durchzuführen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben. Eine Abschlussprüfung umfasst auch die Beurteilung der Angemessenheit der angewandten Rechnungslegungsmethoden und der Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung ermittelten geschätzten Werte in der Rechnungslegung sowie die Beurteilung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für mein Prüfungsurteil zu dienen. Prüfungsurteil Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung des Jahresabschlusses zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie der Ertragslage für das an diesem Stichtag endende Geschäftsjahr. Vermerk zum Lagebericht Ich habe den beigefügten Lagebericht der Witte Projektmanagement GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft. Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts in Übereinstimmung mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften. Ich habe meine Prüfung in Übereinstimmung mit S 317 Abs. 2 HGB und unter Beachtung der für die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung des zusammengefassten Lageberichts so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob der Lagebericht mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Abschlussprüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung des Lageberichts zu keinen Einwendungen geführt hat. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung des Jahresabschlusses und Lageberichts gewonnenen Erkenntnisse steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf meiner vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor meiner erneuten Stellungnahme, sofern hierbei mein Bestätigungsvermerk zitiert oder auf meine Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Berlin, 01. Juli 2024 gez. Dipl.-Kfm. Michael Petersen, Wirtschaftsprüfer |
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