KurCel GmbH
Selbe AdresseAnbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uğurcan Çelik seit 30.11.2020 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
CIRAK Elektronics GmbHSulzbach (Taunus)Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023CIRAK Electronics GmbH, SulzbachI. Grundlagen des Unternehmens Die CIRAK Electronics GmbH mit Sitz in Sulzbach (Taunus) ist Importeur, Groß-, und Onlinehändler für E-Zigaretten, Liquids und entsprechendem Zubehör. Die Gesellschaft wurde im Jahr 2020 gegründet und hat sich inzwischen als ein wichtiger Akteur im Bereich der E-Zigaretten in Deutschland etabliert. Durch die Zusammenarbeit mit Großhandelslieferanten, Supermärkten und Tankstellen wurde die Position bundesweit gefestigt und wird nachhaltig zur Stärkung der Marktpräsenz sowie zur Sicherung langfristiger Partnerschaften beigetragen. Wir sehen uns in der Verantwortung unseren Kunden qualitativ hochwertige Produkte zur Verfügung zu stellen. Dies wird durch die Zusammenarbeit mit Produkt-Compliance Firmen, Laboren und Investitionen in die Forschung und Entwicklung von umweltfreundlicheren und nachhaltigen Produkten kontinuierlich sichergestellt. II. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Unternehmen in Deutschland vor erhebliche Herausforderungen stellten. Die deutsche Wirtschaft verzeichnete einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 0,3 % und geriet damit in eine Rezession. Hauptursachen dafür waren die schwache Exportentwicklung, die anhaltende Energiekrise und die steigenden Zinsen, die sowohl Investitionen hemmten als auch die Finanzierungskosten erhöhten. Die Inflation blieb auf einem hohen Niveau und lag im Durchschnitt bei 6,1 %. Besonders die stark gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise belasteten sowohl Verbraucher als auch Unternehmen. Gegen Ende des Jahres zeichnete sich jedoch eine leichte Entspannung bei der Preisentwicklung ab. Trotz der konjunkturellen Schwäche zeigte sich der Arbeitsmarkt vergleichsweise robust. Die durchschnittliche Arbeitslosenquote lag bei 5,7 %, wobei der Fachkräftemangel in vielen Branchen weiterhin spürbar war. Die Industrieproduktion litt unter hohen Energiekosten, gestörten Lieferketten und einer geringeren Nachfrage aus dem Ausland. Die Energiekrise, ausgelöst durch den Ukraine-Krieg und geopolitische Unsicherheiten, stellte eine zusätzliche Belastung dar. Hohe Energiepreise zwangen viele Unternehmen, ihre Produktionsprozesse anzupassen oder geplante Investitionen zurückzustellen. Gleichzeitig führte die schwache Nachfrage aus wichtigen Exportmärkten wie China und den USA zu einem deutlichen Rückgang des Handelsbilanzüberschusses. Die Europäische Zentralbank (EZB) reagierte auf die hohe Inflation mit einer mehrmaligen Anhebung der Leitzinsen. Dies wirkte sich negativ auf die Investitionsbereitschaft aus und erschwerte die Finanzierung sowohl für Unternehmen als auch für private Haushalte. Zusammenfassend war das Jahr 2023 durch eine angespannte wirtschaftliche Lage gekennzeichnet. Unternehmen mussten sich mit hohen Kosten, unsicheren Märkten und einer gedämpften Nachfrage auseinandersetzen, während sie gleichzeitig ihre Liquidität und langfristigen Planungen absichern mussten. Die schwierigen Rahmenbedingungen erforderten große Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, um nachhaltig erfolgreich zu bleiben. Im Gegensatz zur gesamtwirtschaftlichen Situation ist der Umsatz von E-Zigaretten deutlich gestiegen, was auf mehrere Faktoren zurückzuführen ist. Das Marktvolumen lt. Branchenverband Bündnis für Tabakfreien Genuss e.V. beträgt: • 2019: EUR 540 Mio. • 2020: EUR 450 Mio. • 2021: EUR 410 Mio. • 2022: EUR 575 Mio. • 2023: EUR 810 Mio. Zum einen hat die Einführung der Einweg-E-Zigaretten eine neue Produktkategorie erschlossen, die zunehmend auch Raucher erreichte, die zuvor nicht für den Fachhandel zugänglich waren. Trotz einer rückläufigen Tendenz bei den Einweggeräten im Jahr 2023 steigt der Umsatz durch den Übergang zu nachhaltigen, wiederaufladbaren und nachfüllbaren Systemen. Zudem haben die zunehmende wissenschaftliche Evidenz für die E-Zigarette als weniger schädliche Alternative und der Einstieg der Tabakindustrie in den E-Zigaretten-Markt den Umsatz zusätzlich gesteigert. Im Jahr 2023 erreichte der Umsatz mit EUR 810 Millionen einen neuen Höchstwert, der die ursprünglichen Prognosen übertraf. III. Geschäftsverlauf Der Umsatz der Gesellschaft ist im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 68,6 % auf TEUR 41.855 gestiegen, was auf die Gewinnung von Neukunden im Großhandel und die dadurch größere Verfügbarkeit der Produkte für Endkonsumenten zurückzuführen ist. Zudem konnten durch Fachmessen der Großhändler, den Kunden die gelisteten Produkte vorgestellt und dadurch die Sichtbarkeit der Marke sowie die Zusammenarbeit mit bestehenden Partnern weiter gestärkt werden. Der Jahresüberschuss der Gesellschaft erhöhte sich von TEUR -246 auf TEUR 498. Aufgrund des deutlichen Umsatzanstiegs liegt das Ergebnis ebenfalls über dem Vorjahr. IV. Lage 1. Ertragslage Das Rohergebnis hat sich um TEUR 5.347 auf TEUR 8.875 (VJ TEUR 3.528) verbessert. Der Jahresüberschuss ist um TEUR 744 auf TEUR 498 (VJ TEUR -246) gestiegen. Beide Werte liegen damit deutlich über den im Vorjahr prognostizierten Werten von Rohergebnis und Jahresüberschuss und sind auf die gestiegene Marktnachfrage zurückzuführen. Die Abschreiben auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreiben überschreiten, beziehen sich in Höhe von TEUR 439 auf nicht mehr für den Verkauf geeignete Waren. 2. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme hat sich auf TEUR 10.279 (VJ TEUR 10.115) erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf einen Zuwachs der Bestände (TEUR 5.628) zurückzuführen. Das Eigenkapital ist um TEUR 498 auf nunmehr TEUR 506 (VJ TEUR 8) gestiegen. Die sich hieraus ergebende Eigenkapitalquote liegt bei rund 5%. Das kurzfristige Fremdkapital (ohne Rückstellungen) erhöhte sich im Geschäftsjahr um TEUR 2.367 auf TEUR 3.530 (VJ TEUR 1.163). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um TEUR 1.445 auf TEUR 5.891 (VJ TEUR 7.336) gesunken. Der Bestand an flüssigen Mitteln hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 900 auf TEUR 1.662 erhöht. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr einen positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 1.158 erwirtschaftet. Aus der Investitionstätigkeit resultierte ein negativer Cash Flow in Höhe von TEUR -214. Dabei wurden Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen von TEUR 230 verzeichnet. Der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit beträgt TEUR -45 und beinhaltet im Wesentlichen Zinszahlungen. Der Finanzmittelbestand - ausschließlich bestehend aus Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten - hat sich insgesamt um TEUR 900 gegenüber dem Vorjahr erhöht. 3. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr hat sich das EBIT von TEUR -279 auf TEUR 679 und das EBITDA von TEUR -268 auf TEUR 705 erhöht. 4. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist aufgrund des Wachstums der vergangenen Geschäftsjahre solide. Unsere Umsatzentwicklung bestätigt den wachsenden Bedarf für unser Angebot und die steigende Nachfrage aus dem Markt. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb ihrer Zahlungsfristen zu begleichen. V. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2024 wurde mit einem Umsatz von EUR 32 Mio. und einem vorläufigen Jahresergebnis von EUR 0,5 Mio. abgeschlossen. Für das Geschäftsjahr 2025 wird aufgrund der stetigen Nachfrage ein Umsatz leicht über dem Vorjahr erwartet, sodass für das Geschäftsjahr 2025 von einem Jahresergebnis ausgegangen wird, dass ebenfalls leicht über dem des Vorjahres liegt. VI. Chancen und Risiken Nachfolgend werden die Risiken und Chancen mit ihrer geschätzten Eintrittswahrscheinlichkeit in aufsteigender Reihenfolge dargestellt. Risiken der Unternehmensfortführung Abgesehen von allgemeinen unternehmerischen Risiken bestehen zurzeit keine Risiken welche den Fortbestand und die Entwicklung der Gesellschaft gefährden. Angesichts unseres Kundenportfolios, der Märke in welchen unsere Produkte zum Einsatz kommen und einer soliden Finanzstruktur, rechnen wir nicht mit existenzbedrohenden Auswirkungen. Die Liquiditätslage ist befriedigend, es sind keine Engpässe zu erwarten. Risiken aus operativer Tätigkeit Fehlinformationen über E-Zigaretten können die öffentliche Wahrnehmung und damit die Marktnachfrage negativ beeinflussen. Politische Risiken / Marktrisiken oder Rechtliche Risiken Seit dem 1. Juli 2022 wird eine Steuer auf Substitute für Tabakwaren erhoben, die per Steuerbanderole ausgewiesen wird. Die Steuer wird sukzessive angehoben: Von zunächst EUR 0,16 pro Milliliter bis Ende 2023, wurde die Steuer zum 1. Januar 2024 auf EUR 0,20 pro Milliliter und zum 1. Januar 2025 auf EUR 0,26 erhöht. Zum 1. Januar 2026 ist eine weitere Erhöhung auf EUR 0,32 pro Milliliter vorgesehen. Die geplanten Erhöhungen führen zu höheren Aufwendungen und können sich somit negativ auf die künftige Ertragslage auswirken. Chancen Unsere Erfahrung zeigt, dass die Einführung der Steuer auf Substitute für Tabakwaren keinen wesentlichen Einfluss auf das Konsumverhalten hat. Der Markt entwickelt sich weiterhin stabil, und es wird eine zunehmende Anzahl von Tabakrauchern prognostiziert, die auf E-Zigaretten umsteigen. Der Markt für E-Zigaretten mit rund 2,5 Millionen Nutzern allein in Deutschland zeigt, dass diese Produkte eine echte Alternative zu herkömmlichen Zigaretten darstellen. Die Erhöhung der Tabaksteuer unterstreicht, dass der Staat langfristig plant und die E-Zigarette als Bestandteil des Marktes akzeptiert. Ein Verbot der E-Zigarette erscheint in diesem Kontext unwahrscheinlich. Vielmehr zeigt sich, dass E-Zigaretten die Chance sind, den Tabakkonsum nachhaltig einzudämmen. Immer mehr Menschen gewöhnen sich das Rauchen von Tabak ab und steigen auf weniger schädliche Alternativen wie E-Zigaretten um. Eine Metaanalyse von Public Health England aus dem Jahr 2015 belegt, dass E-Zigaretten mindestens 95 % weniger schädlich sind als herkömmliche Zigaretten. In Ländern, in denen sie weit verbreitet sind, nutzen vor allem aktuelle oder ehemalige Raucher diese Produkte, um den Tabakkonsum zu reduzieren oder ganz mit dem Rauchen aufzuhören. Der Konsum unter Nichtrauchern ist hingegen minimal und bleibt meist auf ein kurzzeitiges Probieren beschränkt. Weniger als ein Prozent der E-Zigarettennutzer hat zuvor nie geraucht. Auch gibt es keine wissenschaftlichen Beweise für einen kausalen Zusammenhang zwischen dem Konsum von E-Zigaretten und einem späteren Rauchbeginn bei Jugendlichen. Der gesellschaftliche Wandel hin zu weniger schädlichen Genussmitteln eröffnet ein stetig wachsendes Marktpotenzial. Zudem schaffen die wissenschaftlich bestätigten Vorteile von E-Zigaretten eine solide Grundlage für faktenbasierte Aufklärung, die Menschen dabei unterstützt, mit dem Rauchen aufzuhören oder auf eine weniger schädliche Alternative umzusteigen. Es wird erwartet, dass die Verkaufszahlen von Einweg-E-Zigaretten künftig rückläufig sein werden. An deren Stelle werden kostengünstigere und nachhaltigere Pod-Systeme verstärkt nachgefragt, da sie den Bedürfnissen der Verbraucher besser entsprechen. Darüber hinaus bietet der Markt Raum für Wachstum. In einigen Regionen sind unsere Produkte bereits stark etabliert, während in anderen noch Potenzial für eine stärkere Präsenz besteht. Durch die Erschließung neuer Märkte kann der Marktanteil weiter ausgebaut werden.
Sulzbach 12. März 2025 Ugurcan Celik, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023CIRAK Electronics GmbH, SulzbachA. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die Gesellschaft nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB in Anspruch. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewandt. Die Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung werden im Anhang in der Reihenfolge der GuV-Posten dargestellt. Angaben die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden dürfen, wurden im Anhang gemacht. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierung- und Bewertungsmethoden maßgebend: Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben wurden jeweils zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt:
2. Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen Gesellschafter betragen EUR 390.312,03 (Vorjahr: EUR 0,00) und weisen eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. 3. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere: • Jahresabschlusskosten (EUR 39.000,00, Vorjahr: EUR 5.000,00) • Übrige sonstige Rückstellung (EUR 3.000,00, Vorjahr EUR 0,00). 4. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte In den bilanzierten Verbindlichkeiten sind wie bereits im Vorjahr keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren enthalten. Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte auf Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens gesichert sind, beträgt EUR 252.884,41 (Vorjahr: EUR 0,00). Sonstige Verbindlichkeiten betreffen sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern EUR 3.742.015,36 (Vorjahr: EUR 819.023,56) und sonstige Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 5.422,00). D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 2 HGB i.V.m. § 285 Nr. 4 HGB zur Aufgliederung der Umsatzerlöse wurde Gebrauch gemacht. 2. Sonstige betrieblichen Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen Erträge aus der Währungsumrechnung von EUR 684.123,11 (Vorjahr: EUR 116.885,77). 3. Abschreibungen Die Abschreiben auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreiben überschreiten von EUR 439.302,23 (Vorjahr: EUR 0,00) beziehen sich auf nicht mehr für den Verkauf geeignete Waren. 4. Sonstige betrieblichen Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von EUR 212.129,42 (Vorjahr: EUR 326.238,23). E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von EUR 482.178,29 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Diese entfallen auf:
2. Mitarbeiterzahl Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
3. Namen der Geschäftsführer Die Geschäfte des Unternehmens wurden durch folgende Person geführt: Ugurcan Celik, Sulzbach (Kaufmann) 4. Vergütungen der Geschäftsführer Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 5. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB liegen nicht vor.
Sulzbach 12. März 2025 Ugurcan Celik sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 26.03.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CIRAK Electronics GmbH Eingeschränkte Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CIRAK Electronics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CIRAK Electronics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der Jahresabschluss vermittelt mit der Ausnahme dieser Auswirkungen unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht mit Ausnahme der Auswirkungen des im Abschnitt "Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile" beschriebenen Sachverhalts insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen, mit Ausnahme der Auswirkungen dieses Sachverhalts, steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die eingeschränkten Prüfungsurteile Vorhandensein der Vorräte Das Vorhandensein der ausgewiesenen Vorräte zum 31. Dezember 2023 in Höhe von EUR 7.364.451,78 und zum 31. Dezember 2022 in Höhe von EUR 1.736.200,00 ist nicht hinreichend nachgewiesen, weil wir nicht an den Inventuren teilnehmen und durch alternative Prüfungshandlungen keine hinreichende Sicherheit über den Bestand der Vorräte gewinnen konnten. Es kann daher nicht ausgeschlossen werden, dass der Jahresabschluss insoweit fehlerhaft ist. Dies gilt auch für damit in Zusammenhang stehende Bestandsveränderungen und die damit verbundenen Aussagen der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht. Die ausgewiesenen Vorräte in Höhe von EUR 7.364.451,78 (Vorjahr: 1.736.200,00) sind in Bezug auf die Bilanzsumme von EUR 10.279.255,47 (Vorjahr: 10.115.463,44) von nicht nur untergeordneter Bedeutung. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere eingeschränkten Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Wiesbaden, den 12. März 2025 WSU
Wiesbaden GmbH
Christoph Schöpf, Wirtschaftsprüfer |
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