DURAPROOF Dichtungssysteme GmbHLiquidiert

66687 Wadern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 14344
Vorher
WTG Mars GmbH
Eingetragen
16.4.2004
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Die Herstellung, die Verarbeitung und der Vertrieb von Kautschukerzeugnissen aller Art, von Kunststoffen sowie chemischen und verwandten Produkten vorwiegend für den Einzatz in der Bauindustrie, sowie der Erwerb und die Verwaltung von Unternehmen und Beteiligungen.

Historie

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Management

NameRolle
Frank Oswald Zink
seit 13.10.2008
Geschäftsführer
Christian Moritz
seit 24.7.2008
Prokura
Michael Lambert
seit 12.3.2008
Prokura
Geschäftsführer
Werner Josef Berens
seit 24.1.2008
Prokura
Jörg Hinz
seit 7.9.2007
Prokura
Markus Lang
seit 21.5.2007
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CQLT SaarGummi Technologies S.à r.l.LUX
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

MAURITIUS 32. Vermögensverwaltungs GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH

Wadern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

LAGEBERICHT FÜR 2007

A. Geschäft und Rahmenbedingungen

1. Allgemeines

Die DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH produziert und vertreibt Abdichtungssysteme für die Baubranche. Die Produkte werden vornehmlich in den Bereichen Fenster, Fassadenabdichtung und im Flachdachbereich eingesetzt.

Die DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH besitzt kein nennenswertes Anlagevermögen, da sie die produktionsbedingten Ressourcen von der SaarGummi Verwaltungs-GmbH und SaarGummi technologies GmbH angemietet hat.

Die Versorgung mit dem wichtigsten Vormaterial - den Rohgummimischungen - erfolgt derzeit ausschließlich durch die SG technologies GmbH.

Leistungen des Personalwesens, allgemeine Dienstleistungen (z. B. Energieversorgung, Werkschutz, Arbeitssicherheit, etc.) sowie Laborleistungen werden gegen Leistungsverrechnung ebenfalls von SG technologies GmbH erbracht.

Die Leistungsbereiche Finanz- und Rechnungswesen sowie der Materialeinkauf werden von der DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH in eigener Regie ausgeführt.

Die DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH beschäftigte zum 31.12.2007 143 Mitarbeiter.

Sie ernannte zum 07.03.2007 Herrn Detlef Bartels und am 01.11.2007 Herrn Dieter Raschke zum Geschäftsführer. Herr Rainer Nissen schied zum 31.10.2007 aus der Geschäftsführung aus.

Das Organigramm der DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH zeigt sich zum Jahresende wie folgt:

Notwendige Entwicklungsaktivitäten für die weitere Entwicklung der Produktlinien werden selbstständig in der Gesellschaft oder im Bereich Materialentwicklung gemeinsam mit den Fachbereichen der SG International GmbH durchgeführt.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Bauinvestitionen stiegen in 2007 real um +2 % gegenüber dem Vorjahresvolumen an. Im Wirtschaftsbau war das Wachstum mit real + 4,5 % am höchsten. Auch die öffentlichen Bauinvestitionen wurden mit real + 3,9 % ausgeweitet. Die Investitionen in Wohnungsbauten hielten mit real + 0,3 % dagegen nur das Niveau des Vorjahres.

Die deutsche Bauindustrie konnte das im Jahr 2006 sprunghaft gestiegene Umsatzvolumen auch in 2007 halten. Dies ist allein der Entwicklung im Wirtschaftsbau (+ 4,2 %) und im öffentlichen Bau (+ 2,2 %) zu verdanken. Der Umsatz im Wohnungsbau ging dementsprechend um 4,7 % zurück.

Umsatz im Bauhauptgewerbe

2006
Mio. Euro
2007
Mio. Euro
2006/2007
(%)
2008
Mio. Euro
2007/2008
(%)
insgesamt 81.170 81.700 0,6 81.700 ± 0
dav. Wohnungsneubau 26.954 25.700 - 4,7 23.400 - 9,0
dav. Wirtschaftsbau 29.944 31.200 4,2 32.700 4,8
dav. Öffentlicher Bau 24.273 24.800 2,2 25.600 3,2

Beschäftigung im Bauhauptgewerbe

2004 2005 2006 2007 2008
Personen 767.172 717.082 710.483 714.000 707.000

Quelle: Presse-Information 10/2008 vom 12. Februar 2008, Zentralverband Deutsches Baugewerbe

Für 2008 wird insgesamt von einer weiteren stabilen Entwicklung ausgegangen. Aufgrund des Einbruchs der Baugenehmigungen im Wohnungsneubau werden die Umsätze um - 9,0 % zurückgehen. Diese negative Entwicklung kann durch den Wirtschaftbau mit + 4,8 % und dem öffentlichen Bau mit + 3,2 % insgesamt ausgeglichen werden.

3. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die ersten Monate des Jahres 2007 waren von einem sehr schleppenden Absatz geprägt. In diesen Monaten wurden die Produkte auf Lager produziert, um die Bestellungen später erfüllen zu können. Der aus den ersten Monaten fehlende Umsatz konnte in den anderen Monaten des Geschäftsjahres aufgeholt werden. Der für 2007 budgetierte Umsatz konnte insgesamt nahezu erreicht werden, wobei die Sparte Dach mit 5,6 % unter und die Sparte Fenster/Fassade mit 5,2 % über dem budgetierten Umsatz lag.

Im Bereich Dachdichtungsbahnen haben Sanierungsaufträge in Folge des Produktrückrufes der SaarNova GmbH mit einem Volumen von ca. 5,8 Mio. Euro zur Kapazitätsauslastung beigetragen.

Der Umsatzverlauf gesamt sowie der der beiden Produktbereiche zeigt sich wie folgt:

B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Strukturbilanz

2007 - HGB
TEUR
Anlagevermögen 4.150
Umlaufvermögen 5.159
Bilanzsumme 9.310
Eigenkapital - 8
Fremdkapital 9.318
Bilanzsumme 9.310
EK-Quote 31.12.07 < 0

Die Finanzlage war im Berichtszeitraum durch eine ausreichende Verfügbarkeit liquider Mittel gekennzeichnet. Liquiditätsengpässe wurden durch konzerninterne Darlehen gedeckt. Der Kapitalbedarf ergab sich in erster Linie in den ersten Monaten des Jahres durch den Lageraufbau in der ersten Jahreshälfte. Ab Oktober 2007 wurde mit der Royal Bank of Scotland Factoring eingeführt.

Die Gesellschaft weist zum 31.12.2007 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 8 aus.

Zur Abwendung der Überschuldung hat die SG technologies S.à.r.l. (Holding Saargummi-Gruppe). mit Datum vom 26.02.2008 eine auf TEUR 400 begrenzte Patronatserklärung abgegeben.

Verdichtete Gewinn- und Verlustrechnung

2007 - HGB
TEUR
Betriebserträge 32.522
Betriebsaufwendungen nach Verrechnung sonstiger Betriebserträge 32.747
Ordentliches Ergebnis - 225
Neutrales Ergebnis 44
Jahresverlust - 181

Zu den Umsatzerlösen in Höhe von 32.129 TEUR trug der Geschäftsbereich Fenster/ Fassade 17.130 TEUR und der Bereich Dach/Dichtungsbahnen 14.999 TEUR bei.

Der relativ angestiegene Materialaufwand resultiert überwiegend aus den erhöhten Mischungspreisen durch gestiegene Rohstoffkosten. Diese konnten nur teilweise an die Kunden weitergegeben werden.

C. Nachtragsbericht

Bedingt durch den außergewöhnlich milden Winter hat sich die Bauwirtschaft in den ersten beiden Monaten 2008 weiterhin positiv entwickelt. In den relevanten Bereichen Fenster-, Fassaden- und Dachabdichtung konnte deutlich mehr Umsatz als geplant realisiert werden.

D. Risikoberichterstattung

Die Risiken des operativen Geschäftes liegen weiterhin in der Unsicherheit, ob die Materialkosten stabil bleiben. Preiserhöhungen können aufgrund der starken Wettbewerbssituation nur schwer an die Kunden weitergegeben werden, speziell im Bereich der Profile.

Nach wie vor ist die Abhängigkeit vom Deutschen/Nordeuropäischen Markt stark.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass das Geschäft mit Dach- und Dichtungsbahnen stark objektbezogen ist und sich aufgrund dessen die künftige Entwicklung nur schwer einzuschätzen ist.

Die Controllingsysteme der DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH arbeiten hier zeitnah.

Wesentlichen Einfluss auf das Geschäft im Produktbereich Dach wird auch in 2008 die weitere Realisierung von Umsätzen aus den Sanierungsmaßnahmen in Folge des SaarNova GmbH-Produktrückrufes haben.

E. Prognosebericht

Die DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH wird ihre Vertriebsaktivitäten weiter verstärken.

Für den Bereich Fenster und Fassade eröffnen sich insbesondere für Fassadenabdichtungen neue Märkte, die aus den steigenden Anforderungen des Wärmeschutzes abgeleitet werden.

Da die Geschäftsfelder der DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH sowohl die Erstausrüstung als auch den späteren Ersatzbedarf abdecken, bestehen für die Gesellschaft weiterhin gute Absatzchancen auch in einem sich wandelnden Markt. Die konsequente Weiterentwicklung der bestehenden Produkte und Produktneuentwicklungen sowie eine konsequente Optimierung der Vertriebsleistung werden die Geschäftslage weiterhin positiv beeinflussen.

Die zur Kostenoptimierung bereits in den Vorjahren eingeleiteten Maßnahmen werden konsequent fortgeführt. In 2008 wird mit einem deutlich positiven Ergebnis gerechnet.

 

Wadern, den 29. Februar 2008

Geschäftsführung

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVA

EUR 31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 3.156.589,00 3.161.959,08
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 993.906,00 626.658,75
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 44.500,00
993.906,00 671.158,75
4.150.495,00 3.833.117,83
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 341.033,83 475.240,18
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 696.702,40 734.889,71
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.812.672,87 2.406.840,86
3.850.409,10 3.616.970,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 640.555,59 1.996.571,29
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 232.283,22 203.004,70
davon gegen Gesellschafter EUR 0,00 (Vj. TEUR 9)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 299.633,16 168.893,44
1.172.471,97 2.368.469,43
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.966,76 458.025,06
5.025.847,83 6.443.465,24
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 133.933,00 6.703,24
D. NICHT DURCH EIGENKAPITAL GEDECKTER FEHLBETRAG 7.828,58 0,00
9.318.104,41 10.283.286,31

PASSIVA

EUR 31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 148.078,28 - 940,19
III. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 180.906,86 149.018,47
IV. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 7.828,58 0,00
0,00 173.078,28
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 123.236,00 93.913,00
2. Steuerrückstellungen 177.993,47 328.951,00
3. Sonstige Rückstellungen 2.053.573,51 2.078.628,12
2.354.802,98 2.501.492,12
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 363.504,01 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.364.430,75 1.021.976,94
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.862.572,94 6.255.935,95
4. Sonstige Verbindlichkeiten 372.793,73 330.803,02
davon aus Steuern EUR 112.239,25 (Vj. TEUR 106)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 1.346,53 (Vj. TEUR 1)
6.963.301,43 7.608.715,91
9.318.104,41 10.283.286,31

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

EUR EUR 2006
EUR
1. Umsatzerlöse 32.128.861,19 29.265.006,32
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 392.913,81 350.493,31
3. Sonstige betriebliche Erträge 485.071,05 273.160,84
33.006.846,05 29.888.660,47
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 18.484.892,79 15.898.067,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 409.568,00 327.230,54
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 5.969.119,42 5.899.685,73
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.260.464,44 1.237.550,56
davon für Altersversorgung EUR 29.323,00 (Vj TEUR 29)
6. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 399.269,96 316.666,95
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 6.488.069,15 5.584.970,66
33.011.383,76 29.264.172,03
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 16.644,04 32.105,51
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 259.918,98 220.492,12
davon an verbundene Unternehmen EUR 158.216,25 (Vj TEUR 130)
- 243.274,94 - 188.386,61
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 247.812,65 436.101,83
11. "Erstattete Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (Vj. Steuern vom Einkommen und Ertrag)" - 66.480,00 286.417,00
12. Sonstige Steuern - 425,79 666,36
13. Jahresfehlbetrag/-überschuss - 180.906,86 149.018,47

Anhang für 2007

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren linear abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt.

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen entsprechend dem steuerrechtlichen Mindestumfang berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Für Verluste aus Liefer- und Abnahmeverpflichtungen sind in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte an Kreditinstitute in vollem Umfang sicherungsübereignet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden in steuerlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6 a EStG liegt unter Verwendung der Richttafeln 2005 G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zugrunde liegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält oder eine Rentenverpflichtung ohne Gegenleistung darstellt, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 5,5 bzw. 6 % angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung lagen zum Stichtag nicht vor.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Vorräte

31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 341 475
Unfertige Erzeugnisse 697 735
Fertige Erzeugnisse und Waren 2.812 2.407
3.850 3.617

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 641 1.996
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 232 203
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 300 169
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (0) (0)
1.173 2.368

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen.

Kapitalanteile

Das gezeichnete Kapital wurde in voller Höhe eingezahlt.

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2007 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag von TEUR 8 aus. Die SaarGummi technologies S. à. r. l. hat am 26. Februar 2008 bis zu einem Betrag von TEUR 400 eine Patronatserklärung zugunsten der Duraproof abgegeben.

Rückstellungen

31.12.2007
TEUR
31.12.2006
TEUR
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 123 94
Steuerrückstellungen 178 329
Sonstige Rückstellungen 2.054 2.078
2.355 2.501

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Altersteilzeitansprüche, Bonuszusagen, Jubiläumsgelder, Berufsgenossenschaftsbeiträge, drohende Verluste, geleistete Mehrarbeitszeit und Gewährleistungsansprüche gebildet.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeiten- Spiegel im Einzelnen dargestellt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen mit TEUR 3.256 (Vj. TEUR 0) ein Darlehen der Saargummi Verwaltungs GmbH. TEUR 1.606 (Vj. TEUR 1.909) betreffen Lieferungen und Leistungen verschiedener Gesellschaften der SaarGummi-Gruppe.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanzielle Verpflichtungen betragen jährlich TEUR 1.973 (davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 1.618). Sie betreffen im Wesentlichen die Pachtzinsen für das Sachanlagevermögen (TEUR 198), die Pachtzinsen für Grundstücke und Gebäude (TEUR 640) und die Kosten für diverse Dienstleistungen und Energielieferungen (TEUR 780).

Verbindlichkeitenspiegel

31.12.2007 31.12.2006
Restlaufzeit gesichert/ mit
TEUR
gesamt
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
gesamt
TEUR
bis 1 Jahr
TEUR
über 5 Jahre
TEUR
Art der Verbindlichkeit
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 364 0 Raumsicherungsübereignung 364 0 0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 744 1 1.364 1.022 1.022
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.863 0 4.863 6.256 6.256
4. Sonstige Verbindlichkeiten 373 0 373 331 331
- davon aus Steuern (112) 0 (112) (106) (106)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2 0 2 1 1

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Raumsicherungsübereignung gesichert.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2007 2006
TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse
- nach Sparten
Dach 14.999 46,7 12.332 42,1
Fenster/Fassade 17.130 53,3 16.933 57,9
32.129 100,0 29.265 100,0
- nach Regionen
Inland 21.929 68,3 20.168 68,9
Übrige EU-Länder 6.859 21,3 6.263 21,4
Übriges Europa 2.517 7,8 2.272 7,8
Nordamerika/Kanada 134 0,4 276 0,9
Asien 678 2,1 264 0,9
Übrige Länder 12 0,1 22 0,1
32.129 100,0 29.265 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 201, Vj. TEUR 56) und Erträge aus Schadensersatzforderungen (TEUR 162, Vj. TEUR 14) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die Betriebsaufwendungen betragen TEUR 3.042 (Vj. TEUR 2.543) und beinhalten Miet- und Pachtaufwendungen (TEUR 1.354, Vj. TEUR 1.281) für externe Lager, Produktions- und Verwaltungsgebäude sowie die Sachanlagen; Fremdleistungen i.H.v. TEUR 960 (Vj. TEUR 1.078) und Versicherungen TEUR 286 (Vj. TEUR 184).

Die Verwaltungskosten belaufen sich auf TEUR 1.052 (Vj. TEUR 802) und die Vertriebskosten auf TEUR 2.005 (Vj. TEUR 1.804); übrige Aufwendungen betragen TEUR 433 (Vj. TEUR 370). Periodenfremde Aufwendungen betreffen die Abschreibung von Forderungen (TEUR 31, Vj. TEUR 23).

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Aufgrund des köperschaftsteuerlichen Verlustrücktrages 2007 auf 2006 wurden die Steuerrückstellungen des Vorjahres in Höhe von TEUR 66 ertragswirksam aufgelöst.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

 

seit 04.Dez. 2006 bis 31.Okt.2007 Herr Rainer Nissen

 

seit 07.Mrz. 2007 Herr Detlef Bartels

 

seit 01.Nov. 2007 Herr Dieter Raschke

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge verzichtet.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

2007 2006
Geschäftsführer 1 1
Angestellte 61 60
Gewerbliche Arbeitnehmer 81 81
143 142

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der SaarGummi GmbH, Wadern, einbezogen.

Der Konzernabschluss wird nach IFRS aufgestellt.

 

Wadern, den 29. Februar 2008

Geschäftsführung

Entwicklung des Anlagevermögens 2007

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 3.549.944,31 250.000,00 0,00 0,00 3.799.944,31
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 758.332,00 0,00 0,00 511.147,13 1.269.479,13
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.500,00 466.647,13 0,00 - 511.147,13 0,00
802.832,00 466.647,13 0,00 0,00 1.269.479,13
4.352.776,31 716.647,13 0,00 0,00 5.069.423,44
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2007
EUR
Zugänge
EUR
31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 387.985,23 255.370,08 643.355,31
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 131.673,25 143.899,88 275.573,13
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00
131.673,25 143.899,88 275.573,13
519.658,48 399.269,96 918.928,44
Buchwerte
31.12.2007
EUR
31.12.2006
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geschäfts- oder Firmenwert 3.156.589,00 3.162
II. Sachanlagen
1. Technische Anlagen und Maschinen 993.906,00 626
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 45
993.906,00 671
4.150.495,00 3.833

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DURAPROOF Dichtungssysteme GmbH, Wadern, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die Gesellschaft in Höhe von TEUR 8 bilanziell überschuldet ist. Nach Auffassung der Geschäftsführung ist die Gesellschaft trotzdem nicht i. S. d. § 19 InsO überschuldet, weil ein Unternehmen aus dem Konzernverbund, die SG technologies S.à.r.l. (Holding Saargummi-Gruppe) mit Datum vom 26. Februar 2008 einen Letter of Comfort (Patronatserklärung) abgegeben hat.

 

Saarbrücken, 03. März 2008

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