Austria Email GmbH
Parksteiner Straße 49, 92637 Weiden in der Oberpfalz, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Martin Dr. Hagleitner seit 7.11.2016 | Geschäftsführer |
Hans Klaus Bindhammer seit 7.11.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Austria Email AG | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Austria Email GmbHWeiden i.d.OPf.Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023Austria Email GmbHParksteiner Straße 49, 92637 Weiden/OpfInhaltsverzeichnis I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell und Zweigniederlassungsbericht II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftsverlauf 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Finanzielle Leistungsindikatoren 5. Gesamtaussage III. Prognosebericht IV. Chancen- und Risikobericht a) Markrisiken b) Betriebliche Risiken c) Finanzrisiken d) Cyberrisiken e) Chancen Einschätzung I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell und Zweigniederlassungsbericht Die Firma Austria Email GmbH Deutschland ist eine reine Vertriebsgesellschaft. Sie ist eine 100% Tochter der Austria Email AG in Österreich. Das Unternehmen Austria Email AG mit der Zentrale in Knittelfeld (Österreich), ist einer der führenden europäischen Hersteller von hochwertigen Warmwasserbereitern mit eigener Entwicklung und Fertigung von zukunftsweisenden Vlies-Isolierungen für Groß- und Pufferspeicher. Austria Email ist wiederum Teil der französischen Groupe Atlantic. Neben den Erzeugnissen der Austria Email AG wird auch die Produktpalette der französischen Mutter, wie z. B. Heizungswärmepumpen und Brauchwasserwärmepumpen in Deutschland vertrieben. Das Wärmepumpenkompetenzzentrum der Austria Email GmbH befindet sich in Geldersheim. Hauptsitz der Austria Email GmbH ist in Weiden. Insgesamt beschäftigte die Firma Austria Email GmbH per Jahresende 32 Mitarbeiter an ihren 2 Standorten. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die in den Vorjahren deutlich gestiegene Nachfrage hat im Geschäftsjahr durch den Anstieg von Inflation, stark erhöhte Zinsen und erschwerten Kreditzugang sowie den Einbruch der Neubau- und Investitionstätigkeit gelitten. In den Kernmärkten wirkten sich zudem verzögerte oder ausgebliebene regulatorische Rahmenbedingungen und Anreize nachteilig aus, indem Unternehmen und Endkunden mangels Planungssicherheit Investitionen in die Modernisierung veralteter und fossiler Heizungs- und Warmwassersysteme unterlassen oder aufgeschoben haben. Der deutsche Markt ist dennoch stärker gewachsen als der Gesamtmarkt. Die Marktanteile der Austria Email GmbH haben sich je nach Produktgruppe unterschiedlich entwickelt 2. Geschäftsverlauf Nach einem deutlichen Umsatzanstieg im Jahr 2022 wurde im Berichtsjahr eine weitere Steigerung von 21% erzielt. Die Steigerung erfolgte über alle wesentlichen Produktgruppen hinweg. Der Ertrag ging durch gestiegene Kosten zurück. Der Umsatz der GmbH erreichte 47,1 Mio EUR (VJ: 38,1 Mio EUR). Die Nachfragedynamik hat in der 2. Jahreshälfte wegen Verzögerungen des komplexen Heizungsgesetzes und begleitender Förderungen stark an Dynamik verloren. Die stark rückläufige Nachfrage führte zwar zu einer Entspannung der Kapazitäts- und Liefersituation - zuletzt belasteten aber auch hohe Vorratslagerbestände der Kunden den Abfluss von Produkten 3. Lage a) Ertragslage
Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um ca. 21% gesteigert werden. Besonders bei den Stand- und Pufferspeichern und bei den Brauchwasserwärmpumpen konnte ein überdurchschnittlicher Umsatzzuwachs erzielt werden. Absatzmarkt ist hauptsächlich innerhalb Deutschlands. Die Aufgliederung nach Produkten sieht wie folgt aus:
Die Umsatzsteigerung konnte die Kostensteigerung nicht wettmachen. Die Warenbezugspreise erhöhten sich proportional zur Umsatzentwicklung auf T€ 35.799 (VJ. 29.825), was einer Wareneinsatzquote von 76,0 (VJ. 76,5%) entspricht. Der Personalaufwand stieg um T€ 379 auf T€ 2.244 (= +20%). Die Personalaufwandsquote blieb mit 4,8% (VJ. 4,8%) konstant. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen weiteten sich auf T€ 7.364 (VJ. 5.008) aus. Der Anstieg entspricht einer Erhöhung um 47%. Darin sind enthalten Betriebsaufwand mit T€ 1.143 (VJ. T€ 625;) (insbesondere Mieten für Geschäftsräume, Leiharbeiter, Pkw-Kosten, Entsorgungskosten etc.), Verwaltungsaufwendungen mit T€ 2.908 (VJ. T€ 2.049) (Delkredere-Provisionen, weiterverrechnete Dienstleistungen von Konzerngesellschaften etc.) und Vertriebsaufwand mit T€ 3.231 (VJ. T€ 2.296) (Frachten, Verkaufsprovisionen, Werbekosten etc.). b) Finanzlage Die Finanzlage wird als gut eingeschätzt. Es gibt keine Fremdfinanzierung bei Banken. Ein etwaiger Finanzbedarf wir innerhalb des Konzerns durch ein Cashpooling finanziert. Es besteht kein Währungsrisiko, da ausschließlich in EUR fakturiert wird.
Der vereinfachte Cashflow aus dem Ergebnis beträgt im Berichtsjahr T€ 1.097 (VJ T€ 1.639). Zusammen mit den Zahlungsmittelflüssen aus der operativen Tätigkeit können somit alle nötigen Investitionen und Zahlungen getätigt werden. c) Vermögenslage
Das Anlagevermögen ist gegenüber dem Vorjahr um T€ 34 gesunken. Die Zugänge betrugen T€ 49, die Afa T€ 87. Der Barmittelbestand ist von 5,6 Mio. € auf 1,1 Mio. € gesunken. Seit September 2023 wurde im Konzern ein Cashpooling eingerichtet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind auf T€ 1.223 gesunken. Dies ist vor allem den hohen Jahresbonusgutschriften zuzuschreiben. Die Einzelwertberichtigung liegt weiterhin unter dem Branchenschnitt bei 0,1% vom Umsatz. Die Debitorenlaufzeit liegt bei ca. 24 Tagen im Jahresschnitt. Das Eigenkapital ist auf T€ 1.220 gesunken, die Eigenkapitalquote ist von 26% auf 11% gesunken. Dies ist 2 Gewinnausschüttungen für die Geschäftsjahre 2021 und 2022 an die Muttergesellschaft Austria Email AG geschuldet. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: - Umsatzentwicklung - Betriebsergebnis und - Branchenentwicklung. 5. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist im Steigen begriffen. Die Ergebnisentwicklung bleibt im Wesentlichen konstant. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. III. Prognosebericht Zunehmende geopolitische Spannungen, Inflation und Zinsen auf weiterhin hohem Niveau sowie schwache Wirtschafts- und Investitionsdynamik dämpfen den Ausblick, die Wachstumserwartungen und das allgemeine Stimmungsbild. Demgegenüber steht das weiterhin hohe Verbraucher-Interesse nach Produkten und Lösungen, die dazu beitragen, Betriebs- und Energiekosten zu senken, die Abhängigkeit von fossilen Quellen zu reduzieren und im eigenen Wohnbereich einen messbaren Beitrag gegen die Klimakrise zu leisten. Wesentliche Voraussetzung dafür, dass dieses Verbraucher-Interesse zu Investitionen im Heizungs- und Warmwasser Segment und Aufträgen führt, sind langfristig ausgerichtete, nahvollziehbare und berechenbare Regelungen und Anreize auf Europäischer und nationaler Ebene sowie erleichterter Kreditzugang für einkommensschwache Haushalte. Ambitionierte Ziele und Vorgaben zur Dekarbonisierung des Gebäudebestandes in Europa allein genügen nicht. Im ersten Quartal 2024 treffen nachlassende Nachfragedynamik auf hohe Lagerbestände und erhöhte Fertigungskapazitäten der Hersteller speziell im Bereich erneuerbarer Energie. Infolge des damit einhergehenden verschärften Konkurrenzdrucks sinken die Preise bereits. Hohe Lohn- und Gehaltsabschlüsse, das volatile Niveau der Rohstoff- und Energiekosten sowie die Versorgungssicherheit stellen für das Unternehmen und das Ertragsniveau zusätzlich große Herausforderungen dar. Im Verbund mit der Groupe Atlantic wird das Unternehmen jedenfalls alle Möglichkeiten zur Belebung der Nachfrage und zur Sicherung der Ertragskraft ausschöpfen. Laufende Projekte zur Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Innovation sind darauf ausgerichtet, die durch Investitionen - und das Bekenntnis zum Produktionsstandort in Österreich - erhöhte Fertigungskapazität zu nutzen. Ziel des Unternehmens ist es, auch das absehbar fordernde Geschäftsjahr 2024 erfolgreich zu bewältigen. Für das Geschäftsjahr 2024 wird ein mäßiges Umsatzwachstum erwartet. Das Betriebsergebnis wird infolgedessen geringfügig steigen. IV. Chancen- und Risikobericht a) Marktrisiken Austria Email agiert in Märkten mit stark ausgeprägtem Wettbewerb und substanziellen, saisonalen Schwankungen. In allen Märkten herrscht darüber hinaus auch hoher Preisdruck. Die zunehmende Marktkonzentration auf Kundeseite wird aufmerksam beobachtet. Eine fortgesetzte Forcierung von Qualität und Service, Alleinstellungsmerkmale und gelebter Kundennutzen sollen eine Festigung der Marktposition durch solide, langfristige Kundenbeziehungen gewährleisten. Die Entwicklung der Nachfrage wird auch stark durch Europäische und nationale Vorgaben zur Dekarbonisierung von Bestands- und Neugebäuden beeinflusst. Legistische Vorgaben, Steuern und Förderungen haben einen hohen Einfluss auf das Marktgeschehen. b) Betriebliche Risiken Die betrieblichen Risken bestehen in erster Linie in der Beschaffung und Verfügbarkeit der Handelsware, die hauptsächlich von der Mutter Austria Email AG kommt. Diese hat durch den Aufbau und die Pflege der seit Jahren bestehenden Lieferantenbeziehungen das Risiko einer nicht termin- und qualitätsgerechten Versorgung zwar reduziert, wird aber von den globalen Rahmenbedingungen am Materialsektor beeinflusst. Austria Email AG arbeitet im Stahlsektor ebenso wie bei Schaumchemikalien für Wärmedämmung mit einigen wenigen, strategisch ausgewählten, robusten Lieferpartnern zusammen. Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit bei Rohstoffen wird Multisourcingstrategie, Bevorratung und Risikomanagement auf Lieferantenbasis eingesetzt. Die Einbindung in den Groupe-Atlantic Konzern hat dabei einen risikoreduzierenden Einfluss. Produktionskapazitäten werden auf Grund der volatilen Rahmenbedingungen (Materialverfügbarkeit, Ersatzteilverfügbarkeit, Pandemie usw.) neben der jährlichen Planungsroutine zusätzlich periodisch analysiert und wenn notwendig entsprechende Korrekturmaßnahmen eingeleitet. c) Finanzrisiken Für die Austria Email GmbH besteht kein Fremdwährungsrisiko, da nur in Euro fakturiert wird. Die gestiegenen Zinsen, die an den Konzern für das Cashpooling bezahlt werden müssen stellen ein gewisses Risiko dar. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lag die Ausfallsquote in den letzten Jahren, durch konsequente Abstimmung von Buchhaltung und Verkauf, deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Zudem sind Forderungen mit nicht verbundenen Unternehmen kreditversichert oder durch Zahlung von Delkredereprovisionen an Einkaufsgruppen besichert. d) Cyberrisken Um Firmendaten vor Cyberangriffen zu schützen, wurden im Verbund mit Group Atlantic strenge IT Maßnahmen gesetzt. So werden Daten von verdächtigen Servern bereits im Vorfeld geblockt, die Prüfung der E-Mails erfolgt in der Cloud bereits vor Eintritt ins Unternehmen. Doppelte Sicherheitsüberprüfung (Virenprüfung) bei Devices, verschärfte Passwort-Richtlinien für User sowie permanente Überprüfung der Firewall durch sicherheitstechnische Experten reduzieren die Cyberrisiken. e) Chancen Die in Deutschland weiter bestehenden Förderpakete und Sanierungs-Vorgaben zur Dekarbonisierung des Gebäudebestandes wirken sich positiv auf die Sanierungsquote aus. Das weiterhin hohe Verbraucher-Interesse nach Lösungen zur Senkung der Betriebs- und Energiekosten sowie das wachsende Bewusstsein um die Folgen der Klimakrise erhöhen die Investitionen zur Sanierung veralteter Warmwasser- und Heizanlagen.. Weiter hohe Zuwachsraten werden durch das hohe Engagement der MitarbeiterInnen im Verbund mit Geschäftspartnern und Konzern sowie mittels fortgesetzter Sortimentserweiterung zu höherer Systemkompetenz im Heimmarkt erwartet. Die im Jahr 2016 innerhalb der Groupe Atlantic etablierte Lead-buyer Organisation, welche weitere internationale Bündelungen vorantreibt und "best practices" über alle Standorte ausrollt, wird auch im folgenden Berichtsjahr weiter vertieft. Einschätzung: Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung der Geschäftsführung gegenüber dem 31.12.2022 nicht wesentlich verändert. Die Perspektiven für eine weitere positive Entwicklung sind aus Sicht der Geschäftsleitung gegeben. Somit ist auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich.
Weiden, 08.04.2024 Martin Hagleitner Klaus Bindhammer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben 1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Austria Email GmbH hat ihren Sitz in Weiden i. d. OPf.. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Weiden i. d. OPf. unter HRB 4786 eingetragen. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinn des § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Gesellschaft machte für die Angaben zum Anhang von den größenabhängigen Erleichterungen gem. § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gesellschaft wählte zur Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB, das der bisherigen Handhabung entspricht. Innerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung wurden ein Vorjahresbetrag in Höhe von TEUR -833 von der Position Umsatzerlöse in die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umgegliedert. Dabei handelt es sich um Provisionen für die Übernahme von Haftungen (Delkredereprovisionen). 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Es waren im Einzelnen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: 3.1 Anlagevermögen Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen entsprechend der Nutzungsdauer, und die Zugänge mit den Anschaffungskosten oder den aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Die Neuzugänge des Geschäftsjahres werden p.r.t. abgeschrieben. Den immateriellen Vermögensgegenständen mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwertes liegen Nutzungsdauern von 3 bis 5 Jahren zu Grunde. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben. Die der Abschreibung zugrundeliegenden Nutzungsdauern betragen bei Sachanlagen 3 bis 14 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Das Finanzanlagevermögen wird mit den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen des Anlagevermögens wurden nicht vorgenommen. 3.2 Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung erfolgte mit dem gewogenen Durchschnittswert unter Anwendung des § 256 Satz 2 i.V.m. § 240 Absatz 4 HGB. 3.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nominalwerten oder ggf. zu am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistung sind mögliche Ausfallrisiken durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. 3.4 Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Liquide Mittel werden zum Nennwert angesetzt. 3.5 Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Voraus gezahlte, dem folgenden Geschäftsjahr zuzurechnende Aufwendungen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf bzw. der wirtschaftlichen Zugehörigkeit. 3.6 Latente Steuern Latente Steuern werden für zeitliche, sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauende Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen gebildet, soweit dies nach §§ 274 HGB zulässig bzw. erforderlich ist. Die latenten Steuern wurden jeweils mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen für Körperschaftsteuer (inkl. Solidaritätszuschlag) und Gewerbesteuer i.H.v. 29% ermittelt. 3.7 Eigenkapital Eigenkapitalpostitionen sind zum Nennbetrag angesetzt. 3.8 Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken auf Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung. Sie werden in Höhe der zu erwartenden Erfüllungsbeträge gebildet. Sie decken alle bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordenen ungewissen Schulden, Verluste und Risiken, soweit sie das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. 3.9 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten werden jeweils mit ihren Erfüllungsbeträgen ausgewiesen. B. Erläuterungen zur Bilanz 4. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen - einschließlich der Angabe der im Geschäftsjahr vorgenommenen Abschreibungen - ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel ersichtlich.
5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von EUR 0,00 (Vj.: EUR 0,00). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten solche gegenüber Gesellschaftern in Höhe von Euro 112.287,72 (Vj.: Euro 11.459,64). 6. sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für ausstehende Rechnungen für Wareneingänge i.H.v. TEUR 8, um Rückstellungen aus dem Personalbereich i.H.v. TEUR 330, um Rückstellungen für Erlösschmälerungen (Boni, Skonti, etc.) i.H.v. TEUR 656, um Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Lieferanten i.H.v. TEUR 50 und um Rückstellungen aus dem Verwaltungsbereich i.H.v. TEUR 25. 7. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Für Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten in Höhe von TEUR 389 (Vj.: TEUR 377) bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. 8. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Mietverträgen sowie Leasingverträgen, so genannten Dauerschuldverhältnissen, bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von jährlich TEUR 511. 9. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB liegen nicht vor. 10. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf folgenden Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen und entwickeln sich wie folgt:
C. sonstige Angaben 11. Arbeitnehmer Im Durchschnitt waren während des Geschäftsjahres 32 (Vj.: 30) Arbeitnehmer beschäftigt, die sich auf folgende Standorte verteilten: Weiden 22 (Vj.: 16), Geldersheim 10 (Vj.: 13) und Mülsen 0 (Vj.: 1). 12. Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Die Geschäftsführung erfolgte im gesamten Geschäftsjahr sowie im Zeitraum bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses durch: - Herr Klaus Bindhammer, Geschäftsführer - Herr Dr. Martin Hagleitner, Geschäftsführer 13. Bezüge der Organmitglieder Hinsichtlich der Angaben über die Gesamtbezüge der Organmitglieder wird die Schutzklausel des § 286 Absatz 4 HGB in Anspruch genommen. 14. verbundene Unternehmen
15. Name und Sitz des Mutterunternehmens Die Austria Email AG, Knittelfeld, Österreich, ist mit einer Beteiligung von 100% Mutterunternehmen der Austria Email GmbH, Weiden i.d.OPf.. 16. Konsolidierungskreis Den Konzernabschluss für den kleinsten und gleichzeitig größten Kreis von Unternehmen, in den die Austria Email GmbH einbezogen ist, stellt die Konzernmuttergesellschaft ATLANTIC Sociente Francaise de Development Thermique SA mit Sitz in Frankreich (Handelsregister La Roche-sur-Yon R.C.S 562053173) auf. 17. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.
Weiden i. d. OPf., den 22.01.2024 Austria Email GmbH gez. Klaus Bindhammer, Geschäftsführer gez. Dr. Martin Hagleitner, Geschäftsführer sonstige Berichtsbestandteile
Weiden i.d.OPf., 19.06.2024 Austria Email GmbH gez. Klaus Bindhammer, Geschäftsführer gez. Dr. Martin Hagleitner, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAustria Email GmbH, Weiden i. d. OPf.Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Austria Email GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Austria Email GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Austria Email GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach meinerer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sins verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sins dier gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten .Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass zukünftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Weiden i.d.OPf., den 19. April 2024 gez. Dietmar Prusko, Wirtschaftsprüfer |
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