Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 75286
Eingetragen
13.8.2004
Branche
Institute für Factoring-GeschäfteBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
Der Ankauf von Forderungen sowie alle Aufgaben im Zusammenhang mit dem Management von Forderungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lisa Kern
seit 23.6.2025
Prokura
Ivanka Mandir
seit 9.2.2024
Geschäftsführer
Harry Kern
seit 13.8.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (8)

NameAnteil
44.92%
44.92%
H**** K***
9.98%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Jochen Wolfram
Ratingen
135.000 €
44.92%
Christian Wolfram
Ratingen
135.000 €
44.92%
H**** K***
30.000 €
9.98%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

EUR Vorjahr
EUR
1. Barreserve
a) Kassenbestand 85,37 35,37
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 1.594.453,53 1.789.649,31
3. Forderungen an Kunden 8.377.444,15 7.214.573,28
darunter: Kommunalkredite: EUR 510.384,25 (Vorjahr: EUR 504.641,58)
4. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.205,00 38.443,06
5. Sachanlagen 27.078,00 28.841,50
6. Sonstige Vermögensgegenstände 15.961,24 12.912,59
7. Rechnungsabgrenzungsposten 5.878,20 11.214,26
10.045.105,49 9.095.669,37

Passiva

EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
a) täglich fällig 2.895.528,51 809.793,05
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2.500.000,00 5.395.528,51 3.650.000,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
a) täglich fällig 1.215.607,74 1.204.612,50
3. Sonstige Verbindlichkeiten 203.259,55 209.072,50
4. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 141.256,77 164.425,30
b) andere Rückstellungen 65.050,00 206.306,77 77.020,00
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 300.500,00 300.500,00
b) Bilanzgewinn 2.723.902,92 3.024.402,92 2.680.246,02
10.045.105,49 9.095.669,37

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

EUR EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 1.947.354,15 1.752.901,75
2. Zinsaufwendungen (225.677,44) 1.721.676,71 (120.259,17)
3. Provisionserträge 220.025,05 178.668,53
4. Provisionsaufwendungen (114.822,11) 105.202,94 (90.130,30)
5. Sonstige betriebliche Erträge 33.526,02 18.014,27
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand
aa) Löhne und Gehälter (681.729,73) (615.274,98)
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung (112.121,56) (793.851,29) (96.876,11)
darunter: für Altersversorgung EUR 9.300,00 (Vorjahr: EUR 9.600,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen (427.973,89) (1.221.825,18) (294.114,49)
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen (33.765,65) (27.165,63)
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft (111.643,58) (143.851,58)
9. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 493.171,26 561.912,29
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (149.017,36) (169.312,30)
11. Sonstige Steuern (497,00) (149.514,36) (1.103.00)
12. Jahresüberschuss 343.656,90 391.496,99
13. Gewinnvortrag 2.380.246,02 2.288.749,03
14. Bilanzgewinn 2.723.902,92 2.680.246,02

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH mit Sitz in Berlin ist unter der Handelsregisternummer HRB 75286 beim Amtsgericht Charlottenburg eingetragen.

Bei der Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH handelt es sich auf Grund der durch die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erteilten Erlaubnis sowie der im Geschäftsjahr 2023 getätigten Geschäfte um ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.v. § 1 Abs. 1a Satz 2 Nr. 9 KWG.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 238 ff. und §§ 340 ff. HGB i.V.m. der Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde die Staffelform gewählt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Für alle im Kreditgeschäft erkennbaren Risiken wurden in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet.

Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßigen, aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen. Den Abschreibungen liegen die steuerlich mindestens anzusetzenden Nutzungsdauern zugrunde.

Die sonstigen Vermögensgegenstände und aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Passiva

Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen mit den Erfüllungsbeträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind.

Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Saldierungsmöglichkeiten gem. § 340f Abs. 3 HGB wurde bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung Gebrauch gemacht.

Die Zinserträge enthalten Zinserträge und ähnliche Erträge aus dem Factoringgeschäft.

Die Provisionserträge enthalten Gebühren aus dem Factoringgeschäft sowie Gebühren für andere Dienstleistungen.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist in dem beigefügten Anlagenspiegel dargestellt.

Fristengliederung von Bilanzposten (§ 9 RechKredV)

Aktiva

Restlaufzeit bis drei Monate
EUR
mehr als drei Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
EUR
mehr als fünf Jahre
EUR
mit unbestimmter Laufzeit
EUR
Forderungen an Kunden 8.377.444,15 0,00 0,00 0,00 0,00

Die Sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 3.283,63).

Passiva

Restlaufzeit bis drei Monate
EUR
mehr als drei Monate bis ein Jahr
EUR
mehr als ein Jahr bis fünf Jahre
EUR
mehr als fünf Jahre
EUR
mit unbestimmter Laufzeit
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 2.500.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 203.259,55 0,00 0,00 0,00 0,00

Von den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind EUR 5.382.222,93 (Vorjahr: EUR 4.459.793,05) durch Forderungsabtretungen gesichert.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von EUR 583,49 (Vorjahr: EUR 0,00).

4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen TEUR 37 p.a. für Verpflichtungen aus Mieten für Immobilien und TEUR 28 p.a. für Leasingverträge.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gesellschaft betreibt ihr Geschäft derzeit nur mit inländischen Kunden. Die Zinserträge, Provisionserträge und sonstigen betrieblichen Erträge entfallen ausschließlich auf das Inland.

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers in Höhe von TEUR 13 betrifft ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

6. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt wurden 10 Mitarbeiter (Vorjahr: 9 Mitarbeiter) beschäftigt.

Geschäftsführung

In 2023 war Geschäftsführer der Gesellschaft:

Herr Harry Kern, Kaufmann, Berlin

Der Geschäftsführer ist zur Alleinvertretung der Gesellschaft berechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird mit Hinweis auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 7. März 2024

Anlagenspiegel

Entwicklung der Anschaffungskosten Stand 01.01.2023
EUR
Umbuchungen / Zugänge
EUR
Umbuchungen / Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 110.723,89 5.000,00 0,00 115.723,89
2. Sachanlagen 136.791,75 12.764,09 0,00 149.555,84
247.515,64 17.764,09 0,00 265.279,73
Entwicklung der Abschreibungen Stand 01.01.2023
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 72.280,83 19.238,06 0,00 91.518,89
2. Sachanlagen 107.950,25 14.527,59 0,00 122.477,84
180.231,08 33.765,65 0,00 213.996,73
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
1. Immaterielle Anlagewerte
a) entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.205,00 38.443,06
2. Sachanlagen 27.078,00 28.841,50
51.283,00 67.284,56

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlage des Unternehmens

Die Gesellschaft betreibt seit mehr als zwei Jahrzehnten das Factoringgeschäft und ist auf die Begleitung und Betreuung kleinerer mittelständischer Unternehmen ausgerichtet. Sie ist eng in die Creditreform-Gruppe eingebunden.

Die mit der Einstufung der Gesellschaft als Finanzdienstleistungsunternehmen nach § 1 KWG verstärkten Anforderungen an das Risikomanagement wurden angemessen umgesetzt. So wird das Risikomanagementsystem hinsichtlich der Pflichten gemäß KWG, GwG, ZAG, MaRisk und auch BAIT permanent optimiert. Die Gesellschaft hat darüber hinaus eine angemessene rechtliche Betreuung über Fachanwälte, Wirtschaftsprüfer und auch über die zugeordneten Verbände sichergestellt.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Entgegen der vorsichtig positiven Einschätzungen Ende 2022, ist das prognostizierte wirtschaftliche Wachstum für 2023 ausgeblieben. Tatsächlich stagnierte die Konjunktur in den ersten drei Quartalen des Jahres und im IV. Quartal schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 0,3 % zum Vorquartal.

Das Bruttoinlandsprodukt für das Jahr 2022 wurde rückwirkend von 1,9 % um 0,1% auf 1,8 % (preisbereinigt) korrigiert.

Laut dem Deutschen Statistischen Bundesamt stagnierte das BIP im IV. Quartal 2023.

-0,3 % zum Vorquartal (preis-, saison- und kalenderbereinigt)

-0,4 % zum Vorjahresquartal (preisbereinigt)

-0,2 % zum Vorjahresquartal (preis- und kalenderbereinigt)

Laut der Berichte der Deutschen Bundesbank und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz sind die Ursachen die gestiegenen Finanzierungskosten auf Investitionen. Insbesondere im Baugewerbe.

Auch das zurückhaltende Konsumverhalten der Bevölkerung wegen u.a. der anhaltenden, recht hohen Inflation, trägt zwangsläufig zu dem negativen BIP bei.

Die Inflationsrate im Durchschnitt für das Jahr 2023 beträgt 5,9 % (6,9 % in 2022). Daraus resultieren Kaufkraftverluste und Konsumzurückhaltung vor allem bei den privaten Verbrauchern.

Auch die Insolvenzanmeldungen sind lt. der Creditreform im Jahr 2023 mit 18.100 Unternehmen um mehr als 23 % angestiegen im Vergleich zum Vorjahr. Es wird erwartet, dass bei den derzeitigen, schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die Insolvenzen auch in den kommenden Monaten weiterhin ansteigen.

Die Prognosen für den wirtschaftlichen Verlauf für 2024 sind verhalten. Sie reichen von einem vergleichbarem Verlauf wie in 2023 (-0,3 %) bis zu einem leichten Anstieg des BIP von 0,2 %.

Dabei spielen der andauernde russische Angriffskrieg auf die Ukraine und der in 2023 nochmals eskalierte Nahostkonflikt ebenfalls eine Rolle, wenn auch eine untergeordnete.

Mittlerweile hat sich Deutschland von der Abhängigkeit von russischen Energielieferungen gelöst, was eine deutliche Senkung der Energiepreise mit sich gebracht hat. Auch die durch den Krieg gestiegene Inflation ist wieder rückläufig.

Trotzdem könnten die Krisen einen großen Einfluss auf die Konsumfreudigkeit der Privathaushalte ausüben.

2. Entwicklung der deutschen Factoringbranche

Nach dem hohen Anstieg von Factoringkunden und des Factoringumsatzes in 2022, ist das Wachstum, zumindest im 1. Halbjahr 2023, solide gewachsen. Es konnte ein Anstieg des Factoringumsatzes um 5,7 % im Vergleich zum Vorjahr auf 192,8 Mrd Euro verzeichnet werden. Die Kundenanzahl der Factoringunternehmen ist mit 106.000 stabil geblieben (105.600 im 1. Halbjahr 2022).

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes liegen noch keine Zahlen für das 2. Halbjahr 2023 vor.

Laut dem Deutschen Factoringverband e.V: "Es gelang der Factoring-Branche ersichtlich mittels der steigenden Relevanz von Factoring auch als Partner in der Transformation, als Bestandteil des Finanzierungsmix von Unternehmen sowie durch die Stabilisator-Funktion in Krisenzeiten als zunehmend nachgefragtes Finanzierungsinstrument überpropotional zuzulegen"

Die Factoring-Branche hat sich zunehmend dem verstärkten Wettbewerbsdruck, dem Anstieg der Finanzierungskosten und dem daraus resultierenden Margenverfall zu stellen. Dies und insbesondere die bestehenden Risiken aufgrund der anhaltenden uns sich verschärfenden wirtschaftlichen Situation, stellen noch intensivere Erwartungen an das Risikobewusstsein der Factoring-Gesellschaften.

3. Geschäftsverlauf im Berichtsjahr

Die Crefo-Factoring setzt unverändert auf moderates Wachstum. Vor dem Hintergrund des zunehmenden Wettbewerbsdruckes und der Risiken hinsichtlich der gesamtwirtschaftlichen Erwartungen werden unverändert hohe Anforderungen an das Risikobewusstsein gestellt. Im Interesse einer breiten Risikostreuung wird der Schwerpunkt der Akquisitionsbemühungen weiterhin in der Begleitung und Betreuung kleinerer bis mittlerer Unternehmen gesehen.

Auch im Geschäftsjahr 2023 konnten Neukunden gewonnen werden, denen, wie in der Branche durchaus üblich, Kundenabgänge entgegenstanden. Zum Jahresultimo 2023 wurden insgesamt 79 Firmenkunden betreut und damit ist die Kundenanzahl rückläufig zum Vorjahr. Trotzdem wurde eine Steigerung des Factoringumsatzes zum Vorjahr auf 159,1 Mio € erzielt werden.

Der aktuelle Kundenbestand 2023 lässt sich hinsichtlich der Branchen wie folgt untergliedern:

Dienstleistungen: 34 Anschlusskunden, entspr. 43,04 %

Handel: 17 Anschlusskunden, entspr. 21,52 %

Produktion/Handwerk: 28 Anschlusskunden, entspr. 35,44 %

C. Ertragslage

Korrespondierend mit einem Umsatzanstieg sind die Factoringgebühren gegenüber dem Vorjahr ebenfalls angemessen gewachsen.

Die Erlöse aus dem Factoringgeschäft, jeweils bereinigt um Zins- und Provisionsaufwendungen, sind mit T€ 1.826,9 gegenüber dem Vorjahr (T€ 1.721,2) erneut gestiegen.

Es konnte ein Ergebnis von T€ 493,2 vor Steuern erwirtschaftet werden. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 12,23 %. Dieser ist hauptsächlich auf erheblich höhere Finanzierungs- und Personalkosten zurückzuführen.

Damit wurde unsere Erlös- und Ertragsplanung erfüllt.

D. Finanzlage

Das Unternehmen verfügt unverändert über eine starke Eigenkapitalbasis und eine angemessene Fremdfinanzierung und hat somit die Finanzierung des Tagesgeschäftes und des Unternehmenswachstums sichergestellt.

E. Vermögenslage

Das Bilanzbild der Gesellschaft wird unverändert branchentypisch geprägt durch ein hohes Umlaufvermögen. Zum Bilanzstichtag lag der Bestand der Forderungen an Kunden mit T€ 8.377,4 (entspricht 83,4 % der Bilanzsumme).

Die ausreichende Ertragskraft führte zu einer weiteren Stärkung der Unternehmenssubstanz und Eigenfinanzierungskraft. Das Eigenkapital steigt auf T€ 3.024,4 (30,11 % der Bilanzsumme).

Die Personalstruktur ist mit durchschnittlich 10 Mitarbeitern der Unternehmensgröße und auch dem Geschäftsmodell durchaus angemessen. Eine hieraus resultierende flache Hierarchie ist somit auch Grundlage für den geschäftlichen Erfolg.

F. Prognosechancen und Risikobericht

1. Prognosebericht für das Geschäftsjahr 2024

An der konservativen Planung für das aktuelle Geschäftsjahr wird vorerst festgehalten. Über neue und verstärkte Vertriebsaktivitäten soll eine Ausweitung der Factoringumsätze mit angemessenen Margen erreicht werden. Darüber hinaus bietet die Einbindung in die Creditreform-Gruppe weiteres Potential bei der Kundenakquisition.

Die in 2023 begonnenen Marketingmaßnahmen werden ab 2024 einen Beitrag zum Ergebnis leisten. Insgesamt gehen wir von einem Ergebnis vor Steuern leicht über dem Niveau von 2023 aus.

Unverändert wird die wirtschaftliche Entwicklung jedoch wesentlich von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen und speziellen Krisensituationen abhängen.

2. Chancenbericht

Der eingeschlagene Weg einer stärkeren Fokussierung auf kleine und mittlere mittelständische Neukunden, wird auch weiterhin konsequent fortgesetzt. Hier konnten auch in 2023 Kundenabgänge durch adäquates Kundenneugeschäft ausgeglichen werden.

In 2024 gehen wir von einem leichten Kundenanstieg und einem moderaten Wachstum unserer Umsätze und Erlöse zwischen 2 % und 5 % aus.

3. Risikobericht

Die Rahmenbedingungen für die deutsche und auch für die globale Wirtschaft werden nach der seinerzeitigen Finanzmarktkrise erneut, insbesondere von der aktuellen Risikolage, sehr stark beeinflusst. Diese Entwicklungen stellen auch Finanzdienstleistungsinstitute vor immer neue Herausforderungen an das Risikomanagement. Insofern ist die fortlaufende Optimierung des Risikomanagementsystems unverändert ein zentraler Punkt der geschäftspolitischen Ausrichtung der Crefo-Factoring.

Die internen Kontrollsysteme werden den jeweils neuen Anforderungen angepasst. Mit der internen Revision wird permanent die Einhaltung der im Unternehmenshandbuch vorgegebenen Regularien und Arbeitsabläufe überwacht.

3.1. Adressenausfallrisiken

Die Crefo-Factoring betreibt grundsätzlich echtes Factoring. Bei dieser Factoringart ist besonders das Ausfallrisiko des Debitors von Bedeutung, da im Fall der Zahlungsunfähigkeit des Debitors kein Befriedigungsrecht gegen den Factoringkunden besteht.

Diesem Risiko wird über eine zeitnahe Überwachung der Zahlungseingänge, das Sammeln von Informationen aus sonstigen Quellen, planmäßige und stichprobenartige Verifizierung und insbesondere Deckung der Risiken über Warenkreditversicherer entgegengewirkt.

Das Bonitätsrisiko des Factoringkunden ist umso mehr von Bedeutung, je schlechter die Forderungen selbst liquidierbar sind. Um dies beurteilen zu können, hat die Crefo-Factoring geeignete Vorgaben definiert, die eine Bonitätsbeurteilung ermöglichen.

3.2 Liquiditätsrisiken

Crefo-Factoring verfügt unverändert über eine solide Eigenkapitalausstattung und hat darüber hinaus eine Refinanzierung über mehrere Kreditinstitute gesichert. Hierüber ist sichergestellt, dass einerseits im Rahmen des laufenden Geschäftsbetriebes regelmäßig Kundenforderungen angekauft werden können und andererseits genügend Finanzierungsspielraum für ein angemessenes Wachstum besteht.

Die Liquiditätssicherung ist ein zentrales Thema der Geschäftsleitung und somit wesentlicher Bestandteil der Unternehmensplanung, insbesondere auch der Planung der Vertriebsaktivitäten.

Über enge Kontakte zu den Refinanzierungsgebern und zeitnahe Unterrichtung der Kreditinstitute über die wirtschaftlichen Verhältnisse der Crefo-Factoring, sollen die Risiken der Liquiditätssteuerung deutlich minimiert werden.

3.3 Marktpreisrisiko

Marktpreisrisiken ergeben sich für die Crefo-Factoring in erster Linie aus der Erhöhung von Zinsen, Versicherungsprämien oder Beschaffungskosten.

Die Refinanzierung des Factoringgeschäftes erfolgt angesichts des derzeitigen Zinsgefüges am Kapitalmarkt unverändert und vorrangig auf variabler Basis.

Ungeachtet dessen wird die Zinsentwicklung permanent beobachtet, damit bei entsprechender Entwicklung am Kapitalmarkt rechtzeitig entgegengewirkt werden kann.

Einer möglichen Preiserhöhung der Kreditversicherer wird einerseits dadurch entgegengewirkt, dass durch strikte Einhaltung der betrieblichen Abläufe versucht wird, die Schadenquote gering zu halten. Andererseits wird auch hier der Markt beobachtet, um eventuellen Negativentwicklungen mit - wie im Risikohandbuch des Unternehmens festgelegt - geeigneten Maßnahmen zu begegnen.

Ebenfalls zentrale Bedeutung erlangt die Höhe der jährlich anfallenden Auskunftskosten. Die in diesem Zusammenhang erforderlichen Wirtschaftsauskünfte werden von der Creditreform beschafft, sodass aufgrund des bestehenden Unternehmensverbundes das Risiko von spürbaren und überraschenden Preiserhöhungen als eher gering angesehen wird.

3.4 Operationelle Risiken

Kerngeschäft der Crefo-Factoring ist der regresslose Ankauf von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dementsprechend bildet die Beurteilung der Qualität und Werthaltigkeit der angekauften Forderungen beim Risikomanagement ein zentrales Element. Den hieraus resultierenden Veritätsrisiken wird durch detailliert geregelte Verfahrensabläufe, Haftungsvereinbarungen und insbesondere durch Rahmenvereinbarungen mit Versicherern entgegengewirkt.

Durch eine vorausschauende Personalpolitik, klare Regelungen von Zuständigkeiten und Kompetenzen, konkrete Arbeitsplatzbeschreibungen und permanente Controlling-Maßnahmen, werden die personellen Risiken stark eingegrenzt. Darüber hinaus verbleibende Risiken sind durch eine Vertrauensschadenversicherung angemessen abgesichert.

Rechtsrisiken treten in unterschiedlicher Eintrittswahrscheinlichkeit und Höhe in fast allen Bereichen des Factoring-Geschäftes auf und durchziehen sämtliche Prozessketten. Dabei ist Factoring insbesondere vom Steuer- und Insolvenzrecht abhängig. Die Gesellschaft hat sichergestellt, dass rechtliche und steuerrechtliche Beratungen jederzeit in Anspruch genommen werden können.

Der Geschäftsverlauf der Crefo-Factoring hängt in sehr starkem Maße von der Funktionstüchtigkeit und der Verfügbarkeit der IT-Systeme ab. Zur Absicherung hat die Gesellschaft innerhalb der Creditreform-Gruppe ein Service Level Agreement vereinbart, das eindeutige Maßnahmen zur Sicherung des laufenden Betriebes, der Datensicherung, der Verfügbarkeit der Server und auch der Wartung beinhaltet.

G. Sonstige Angaben

Das Vergütungssystem der Gesellschaft ist so ausgestaltet, dass keine Anreize zur Eingehung unverhältnismäßig hoher Risiken gegeben werden. Außerdem läuft das Vergütungssystem nicht der Überwachungsfunktion der Kontrolleinheiten zuwider. Das System steht im Einklang mit § 25a Abs. 6 KWG und der InstitutsVergV.

 

Berlin, den 07. März 2024

Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH

gez. Harry Kern -Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH, Berlin - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Crefo-Factoring Berlin-Brandenburg GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Hamburg, 8. März 2024

HTH Hansetreuhand Hamburg GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Jörg Rogge, Wirtschaftsprüfer

gez. Arne Mann, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde unverändert am 20. Juni 2024 durch die Gesellschafterversammlung festgestellt.

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