Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 10257
Vorher
Fliesen - Fischer GmbH
Eingetragen
9.4.1991
Branche
Großhandel mit Fisch und FischerzeugnissenGroßhandel mit SanitärkeramikGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Gegenstand
Groß- und Einzelhandel mit Fliesen, Natursteinen, Kachelöfen und anderen Erzeugnissen gleicher oder ähnlicher Art sowie deren Komplementärprodukten

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Niklas Ehrlich
seit 10.9.2024
Prokura
Manuela Póti-Ehrlich
seit 28.10.2014
Prokura
Thomas Ehrlich
seit 13.2.2008
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Ehrlich Beteiligungs GmbH
Germany
51.200 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Fliesen Fischer GmbH

Lauf a.d. Pegnitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

Fliesen Fischer GmbH

Marktsituation

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Auswirkungen der Energiekrise sowie einem Beginn des Auftragsrückganges im privaten und öffentliche Baubereich.

Trotz einzelner Preisrückgänge lag das Preisniveau im Jahr 2023 über dem Niveau vor der Energiekrise. Lt. Destatis verteuerten sich Wand-, Bodenfliesen und -platten um enorme 39,9%. Die Hersteller keramischer Fliesen waren also nach wie vor gezwungen, enorme Zusatzkosten weiterzureichen.

Die Produktion ist europaweit weiter rückläufig, teilweise werden ganze Werke geschlossen.

Der Jahresbeginn 2023 zeigte trotz der soliden Auftragslage bei Verlegern einen schwierigen Start. Handel und Industrie rangen um eine Normalisierung des Marktgeschehens nach dem turbulenten Jahr 2022. Viele Marktteilnehmer wünschten sich Verhältnisse wie vor der Energiekrise und einige suchten ihren Erfolg im Einkauf von Billigware. Es war jedoch abzusehen, dass das Kostenniveau in der EU auf allen Ebenen nicht mehr auf das von vor 2022 zurückgedreht werden kann und bei Verbrauchern die Bereitschaft besteht, die inflationsbedingten Mehrkosten zu tragen.

Der beginnende nachhaltige Orderrückgang im Wohnungsbau und die Nachfrageschwäche im gewerblichen Hochbau führten im Jahr 2023 tendenziell zu einer Minderung der Nachfrage für Großprojekte.

Der Trend zu Fliesen und Naturstein im Privatbereich hält aber unvermindert an und hat sich aus sogar noch verstärkt. Insbesondere Renovierungen und Modernisierungen sowie Ausbau von Aufenthaltsbereichen im Freien trugen dazu bei. Der Fliesenabsatz ist bereits in den vergangenen Jahren überwiegend dem Renovierungs- und Sanierungsmarkt zu verdanken. Insofern trifft der Einbruch des Neubausektors die Fliesenhersteller, -händler und -Verleger nicht mit voller Wucht. Im Gegenteil kann die Fliese ein relevanter "Systempartner" im Bereich energetische Sanierung werden.

Größere Fliesenformate und moderne Designs treffen den Geschmack der Verbraucher, die breite des Sortiments hat für jeden finanziellen Spielraum und für jede Gestaltungsoption ein passendes Angebot.

Auch die Fliesenhändler sind grundsätzlich von der Knappheit an Fachpersonal betroffen.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 2023

Der Umsatz der Fliesen Fischer GmbH verringerte sich gegenüber dem Vorjahr lediglich um 476,9 TEUR, was lediglich 2,6% ausmacht und damit alle Erwartungen übertrifft.

Das kein branchenüblicher Rückgang erfolgte, ist bedingt in erster Linie durch die Einrichtung des Profiabholmarktes in den Räumen des Hauptlagers in Neunkirchen am Sand. Aber auch die Niederlassung in Lauf an der Pegnitz sowie auch die kleinere Niederlassung in Bayreuth konnten Ihren Absatz im Wesentlichen halten.

Die Gesellschaft ist langjährig Mitglied der Einkaufskooperation TEAM 4. Dadurch profitiert die Gesellschaft von günstigen Einkaufskonditionen einschließlich guter Boni- und Skonti-Regelungen, von einer gemeinsamen EDV-Basis und vom engen Erfahrungsaustausch zwischen den Mitgliedsunternehmen.

Der Wareneinsatz verringerte sich gegenüber dem Vorjahr leicht von 67,5% auf 64,9%. Dies spiegelt den leichten Rückgang der Einkaufspreise bei gleichzeitig nicht sofortiger Herabsetzung der Verkaufspreise wieder.

Mit 14,5 % der Umsatzerlöse liegt das Unternehmen im Bereich der Personalkostenquote damit deutlich besser als der Branchendurchschnitt. Dies konnte durch effektive Logistik erreicht werden. Der Großteil der Auslieferung für alle Niederlassungen werden vom Logistik- und Lagerstandort in Neunkirchen abgewickelt. Hier befindet sich auch das Abhollager für die Profikunden.

Die sonstigen Kosten belasteten das Unternehmen mit lediglich 16% der Umsatzerlöse (Vorjahr 12,5%). Die Steigerung ist bedingt durch vorsorgliche Rückstellung im Bereich Gewährleistung und Forderungsberichtigung.

Der Jahresüberschuss nach Steuern sank von 800,0 TEUR auf 553,6 TEUR. Die Umsatzrendite betrug 3,19%.

Die Eigenkapitalquote betrug 58,18% (Vorjahr 48,29%), was noch einmal eine wesentliche Steigerung gegenüber dem Vorjahr bedeutet.

Im Geschäftsjahr wurden Lagerbestände, welche im Vorjahre zur Absicherung gegen eventuelle Lieferengpässe aufgebaut wurden, deutlich abgebaut. Der Bestand minderte sich auf 2.604 TEUR und damit auf 40,4% der Bilanzsumme.

Alle Umbaumaßnahmen und die Erweiterung der Lagerkapazitäten am Logistikstandort Neunkirchen waren beendet.

Planung 2024

Wir gehen davon aus, dass sich der Fliesenhandelsmarkt etwa auf dem gleichen Niveau wie 2023 und 2021 bewegen wird. Für unser Unternehmen selbst gehen wir von keiner weiteren Umsatzsteigerung aus.

Durch die Erweiterung unserer Lagerkapazitäten und einem weiteren Aufbau von Lagerbeständen sichern wir unsere dauerhafte Lieferfähigkeit.

Der stetige Umbau unserer Ausstellungen wird uns immer wieder neue Kunden zuführen, die Bindung der Handwerksbetriebe an unser Unternehmen wird durch Kundenveranstaltungen sowie Produzenten- und Produktvorstellungen weiter intensiviert.

Unseren Mitarbeiterstamm konnten wir auf die derzeitige Umsatzgröße anpassen und effektiv strukturieren. Die stetige Aus- und Weiterbildung sowie intensive Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung stehen nunmehr im Vordergrund.

Chancen und Risiken

Chancen

Trotz aller Widrigkeiten sehen wir für die keramische Fliese in Deutschland eine gute Zukunft. So kann die geplante gesetzliche Verpflichtung, auf regenerative Heizsysteme umzusteigen (Verbot von Gas- und Ölheizung) der Fliese sehr gute Absatzchancen bescheren, denn sie ist aufgrund ihres geringen Wärmewiderstands der ideale Belag für Fußbodenheizungen.

Zudem bedient die Fliese das steigende Bedürfnis von Bauherren und Architekten nach nachhaltigen Bauweisen wie kaum ein anderer Oberflächenbelag. Fliesen Fischer hat in der Region einen außerordentlich großen Bekanntheitsgrad und ein großes Einzugsgebiet. Wir sehen uns mit unserer kompetenten Beratung durch Fachpersonal als der erste Anlaufpunkt für Privatkunden und als dauerhafter Partner der Profikunden.

Durch den Lageraufbau sichern wir eine stetige Lieferfähigkeit, dies kann bei eventuellen Lieferengpässen zu einer hervorgehobenen Marktposition führen.

Durch unser breites Sortiment aus den Bereichen Fliesen, Naturstein und Parkett sind wir hervorragend positioniert und können schnell auf Änderungen des Geschmacks reagieren.

Der Natursteinhandel und der Markt für Boden und Gestaltung von Außenbereichen ist in den vergangenen Jahren weitergewachsen. Durch die enge Verbindung zur Natursteinproduktion und - Bearbeitung sowie durch unsere neuen Ausstellungen sehen wir hier weiter Wachstumspotenzial. Entsprechend des Fachverbandes ist die Fliese beim Endkunden gefragt wie nie.

Die Mitgliedschaft im Team 4 sichert und bessere Einkaufskonditionen gegenüber dem größten Teil unserer Mitwettbewerber.

Eine anhaltende Inflationsangst erhöht die Investitionsbereitschaft der privaten Bauherren.

Risiken

Grundsätzlich gehen wir davon aus, dass Risiken bereits in unserer eher restriktiven Unternehmensplanung bereits ausreichend berücksichtigt sind.

Risiken bestehen aus unserer Sicht durch:

• Verschlechterung der Rahmenbedingungen für das Baugewerbe und damit die Baukonjunktur

• Auswirkungen der Ukraine-Krise

• Rohstoffknappheit (Ton, Holz, Gas usw.)

• Steigende Transportkosten

• Unterbrechung von Lieferketten

• Hohe Kostensteigerungen bei den Herstellern

• Keine Abwälzungsmöglichkeit von steigenden Einkaufskosten auf die Kunden

• Forderungsausfälle

• Einkommenseinbußen oder Verunsicherung bei Privatkunden

• Steigende Zinsen für Immobilien-Investoren

• Fachkräftemangel

Zu den genannten Risiken können zudem bisher noch unbekannte nicht absehbare politische Risiken hinzukommen.

Durch rechtzeitigen Aufbau eines breiten Bestandes in der Fliesen Fischer GmbH bestand und besteht jederzeit Lieferfähigkeit unserer Produkte, so dass unsere Geschäftstätigkeit durch eine Reihe der vorstehend genannten Risiken derzeit nicht signifikant beeinflusst wird.

 

Lauf an der Pegnitz im Juni 2024

gez. Thomas Ehrlich

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 227.064,00 213.167,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 7,00
II. Sachanlagen 226.557,00 212.660,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 226.557,00 212.660,00
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 6.197.488,46 6.384.999,05
I. Vorräte 2.605.584,84 3.143.229,72
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.427.616,59 1.979.086,45
1. Forderungen gegen Gesellschafter 603.333,33
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.824.283,26 1.979.086,45
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 11.800,00 13.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.164.287,03 1.262.682,88
C. Rechnungsabgrenzungsposten 16.372,28 15.805,44
Aktiva 6.440.924,74 6.613.971,49

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.747.630,14 3.194.063,76
I. Gezeichnetes Kapital 51.200,00 51.200,00
II. Gewinnvortrag 3.142.863,76 2.342.797,63
III. Jahresüberschuss 553.566,38 800.066,13
B. Rückstellungen 547.873,64 536.970,82
C. Verbindlichkeiten 2.145.420,96 2.882.936,91
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.125.000,04 1.715.205,64
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 583.333,32 1.090.205,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 541.666,72 625.000,04
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 2.172,09 2.172,09
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.172,09 2.172,09
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 54.070,88 80.000,00
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 54.070,88 80.000,00
4. sonstige Verbindlichkeiten 964.177,95 1.085.559,18
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 832.924,05 945.238,05
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 131.253,90 140.321,13
Passiva 6.440.924,74 6.613.971,49

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 6.192.660,55 5.892.685,25
2. Personalaufwand 2.530.482,30 2.473.100,67
a) Löhne und Gehälter 2.088.799,78 2.054.156,70
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 441.682,52 418.943,97
davon für Altersversorgung 8.347,70 9.089,30
3. Abschreibungen 58.774,96 57.242,96
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 58.774,96 57.242,96
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.792.133,10 2.240.502,72
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13,75 13,75
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 8.726,30 5.626,82
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 39.764,37 14.051,84
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 221.134,49 308.269,50
9. Ergebnis nach Steuern 559.111,38 805.158,13
10. sonstige Steuern 5.545,00 5.092,00
11. Jahresüberschuss 553.566,38 800.066,13

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der Fliesen Fischer GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Fliesen Fischer GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Lauf a.d. Pegnitz
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Nürnberg
Register-Nr.: HRB 10257

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro aber nicht mehr als 1.000,00 Euro wurde ein Sammelposten gebildet, welcher linear über 5 Jahre abgeschrieben wird.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände sind zu Nominalwerten bilanziert.

Unter dem aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben periodengerecht abgegrenzt, die Aufwendungen für die Zeit nach dem Bilanzstichtag sind.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden auf der Grundlage des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Absatz 1 HGB.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die übrigen Vermögenswerte wurden mit Nennwerten, die übrigen Verbindlichkeiten mit den Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

Posten des Anlagevermögens

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung ist aus dem Anlagespiegel zu entnehmen.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten größere Beträge für Boni, die erst im Folgejahr abgerechnet werden (641.359,27 Euro).

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Unter dem Posten sonstige Rückstellungen sind folgende Rückstellungen zusammengefasst:

Rückstellung für ausstehende Rechnungen 47.949,31 EUR
Rückstellung für Resturlaub und Personalkosten 214.200,00 EUR
Rückstellung für Gewährleistungen und Kulanz 130.150,00 EUR
Rückstellung für Abschluss und Prüfung 81.457,00 EUR
Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen 2.600,00 EUR

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 208.333,44.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 1.125.000,04.

Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden:

- Sicherheitsabtretung Forderungen und Vorräte

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.038,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.038,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 735.154,29 72.671,96 0,00
Summe Sachanlagen 735.154,29 72.671,96 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 742.692,29 72.671,96 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7.038,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7.038,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 807.826,25
Summe Sachanlagen 0,00 807.826,25
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 815.364,25
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 7.031,00 0,00 0,00 0,00 7.031,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 7.031,00 0,00 0,00 0,00 7.031,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 522.494,29 58.774,96 0,00 0,00 581.269,25
Summe Sachanlagen 522.494,29 58.774,96 0,00 0,00 581.269,25
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 529.525,29 58.774,96 0,00 0,00 588.300,25
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 7,00 7,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 7,00 7,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 226.557,00 212.660,00
Summe Sachanlagen 0,00 226.557,00 212.660,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 227.064,00 213.167,00

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

Während des Geschäftsjahres waren im Unternehmen durchschnittlich 59 Mitarbeiter beschäftigt.

Arbeitnehmergruppen Zahl
leitende Angestellte 2
Angestellte 36
Arbeiter 21

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Thomas Ehrlich ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Lauf a. d. Pegnitz, 28.06.2024

Fliesen Fischer GmbH

gez. Thomas Ehrlich, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.10.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Fliesen Fischer GmbH, Lauf a.d. Pegnitz

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Fliesen Fischer GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12. 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Fliesen Fischer GmbH, Lauf a.d. Pegnitz für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.1. bis zum 31.12.2023 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung

übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

München, den 29. August 2024

gez. Dipl.-Kfm. Gunther Deutsch, Wirtschaftsprüfer

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