Industrial Digital Twin Applications GmbH
Selbe AdresseErbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christian Nowak seit 16.6.2025 | Prokura |
Alexander Preis seit 16.6.2025 | Prokura |
Sven Laux seit 8.6.2006 | Geschäftsführer |
Holger Breiderhoff seit 3.12.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
VDMA Services GmbHEigenbeteiligung | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
VDMA Services GmbHFrankfurt am MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäftsmodell - Ziel und Strategie der Gesellschaft Das primäre Unternehmensziel der Gesellschaft ist, Messegesellschaften bei der Organisation von nationalen und internationalen Fachmessen des Maschinen- und Anlagenbaues zu unterstützen und damit den Erfolg der Veranstaltungen für Aussteller, Besucher und Organisatoren zu steigern. Die VDMA Services GmbH bietet hierfür Beratungs- und Werbeleistungen an, wirkt bei der Aussteller- und Besucherakquisition mit und bringt ihr fachliches Know-how u.a. in die Vorbereitung und Durchführung von Begleitveranstaltungen ein. Zusätzlich dazu organisiert die Gesellschaft eigene Messeveranstaltungen für verschiedene Maschinenbaubranchen und fungiert als Projektabwickler für maschinenbaurelevante Sonderaktivitäten wie z.B. Gemeinschaftswerbemaßnahmen. Darüber hinaus führt sie Verlags- und Druckgeschäfte aller Art durch, insbesondere die Herausgabe und den Vertrieb von Drucksachen, Fachzeitschriften und digitalen Publikationen. Das Geschäft der Gesellschaft basiert überwiegend auf langfristig geschlossenen Verträgen mit in- und ausländischen Messegesellschaften, die - sofern die üblicherweise einem weitgehend festen Turnus folgenden Messen stattfinden - mittelfristige Planungssicherheit geben. Die finanziellen Bedingungen, zu denen die VDMA Services GmbH ihre Leistungen verkauft, werden mittel- bzw. langfristig vereinbart. Die Höhe der Erlöse ist dabei nicht allein vom Leistungsportfolio der Gesellschaft, sondern auch vom individuellen Erfolg der einzelnen Fachmessen, von der Größe der vermieteten Ausstellungsflächen sowie von der Zahl der Besucher abhängig. Dabei kommt den sogenannten Leitmessen eine besondere Bedeutung zu. Von der inhaltlichen Neugestaltung von Messethemen profitieren insbesondere auch spezialisierte, oft sehr innovative Fachmessen. Diese ergänzen die Ausstellungsinhalte der großen Leitmessen und tragen so der Diversifizierung und Regionalisierung beim Messegeschäft zusätzlich Rechnung. 2. Wirtschaftsbericht - Rückblick 2023 2.1. Wirtschaftliches Umfeld Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. Überraschend robust zeigte sich die russische Wirtschaft trotz der Sanktionen (+3 Prozent). In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Tabelle: Bruttoinlandsprodukt zum Vorjahr in Prozent
*) Indonesien, Malaysia, Philippinen, Thailand,
Vietnam.
Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, für 2021: IMF October 2023 Database. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,8 Prozent sehr schwach. In den Entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,7 Prozent, wobei China (+4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024, cpb World Trade Monitor, November 2023 Ansprechpartner: Anke Uhlig, anke.uhlig(at)vdma.org, Telefon: 069 6603 1388 Deutsche Konjunktur Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) lag im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Zudem dämpften die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstigere Finanzierungsbedingungen aufgrund der gestiegenen Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 Prozent zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 Prozent des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 Prozent). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders negativ auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten so die Wirtschaft im vergangenen Jahr. Der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (-1,7 Prozent). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona- Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 Prozent). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 Prozent) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 Prozent). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht (+0,7 Prozent). Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Quelle: Statistisches Bundesamt Ansprechpartner: Florian Scholl, florian.scholl(at)vdma.org, Telefon: 069 6603 1374 Mit Rückenwind startet die deutsche Messewirtschaft ins neue Jahr: Nach einer ersten Prognose des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA waren 2023 wenigstens 180.000 ausstellende Unternehmen und 11,5 Millionen Besucherinnen und Besucher zu Gast auf deutschen Messegeländen. Im Vorjahr wurden noch rund 40.000 Aussteller und fast vier Millionen Besucher weniger gezählt. Nach dem Ende der Corona-Beschränkungen haben sich insbesondere die internationalen Leitmessen in Deutschland stark erholt. Quelle: Auma e.V., Meldungen 08.01.2024, https://www.auma.de/de/medien/meldungen/presse-2024-01 Den hohen Bedarf an Messen als Handelsplatz belegt nun auch eine Studie im Auftrag des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA, nach der nahezu alle Unternehmen auf ihre spezifische Messe nicht verzichten können. Außerdem geht die Mehrheit der 400 im vergangenen Oktober und November Befragten (rund 64 Prozent) davon aus, dass Messen auch in den nächsten fünf Jahren die gleiche (fast 60 Prozent) oder gar eine steigende Bedeutung (knapp fünf Prozent) haben werden. Eine nebenbei gewonnene Erkenntnis der Umfrage: Während der Pandemie war über ein Drittel der Unternehmen (35 Prozent) in keiner Weise in der Lage, die Präsenz-Messe durch andere Formate adäquat zu ersetzen. Virtuelle Messeformate konnten sich nach der Pandemie nicht weiter durchsetzen. Gab es 2020 50 virtuelle Angebote, im Jahr darauf gar 66, fand 2022 nur noch eine Messe rein digital statt, 2023 keine einzige. Jörn Holtmeier, Geschäftsführer des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: "Der Wert der echten Messebeteiligung wird von vielen ausstellenden Unternehmen nach dem Ende der Pandemie neu verstanden, geradezu wiederentdeckt. Nahezu zweieinhalb Jahre Corona-Zwangspause haben die Diskussion, ob Live-Messen gebraucht werden, zugunsten der Präsenz-Messe beendet. Wenn Unternehmen heute auf Messen ausstellen, Zeit, Geld und Energie investieren, tun sie das, weil sie in den Jahren des Messestopps sehr genau durchgerechnet haben, was ohne Messe gefehlt hat." Quelle: Auma e.V., Meldungen 19.02.2024, https://www.auma.de/de/medien/meldungen/presse-2024-03 Der Schwerpunkt des Umsatzes der VDMA Services GmbH, das Messegeschäft, ist abhängig vom zeitlichen Turnus, in dem die nationalen und internationalen Ausstellungen stattfinden. Eine Besonderheit hierfür ist, dass branchen- und marktbedingte Durchführungszyklen von Messen in einzelnen Geschäftsjahren zu in der Regel planbaren Umsatzsprüngen und damit verbundenen Ergebnisschwankungen führen. Weitgehend parallel hierzu fallen die Aufwendungen für bezogene Leistungen an. Sie sind abhängig von den stattfindenden Messen, fallen jedoch zeitlich im Messejahr sowie zu einem geringeren Teil in den jeweiligen Jahren zuvor und danach an. Dieser im Zeitablauf gestreckte Prozess ist dem planerischen Vorbereitungsaufwand sowie der Nachbereitung der Messeveranstaltung ein Jahr vor und nach dem eigentlichen Messeveranstaltungsjahr geschuldet. Eine bilanzielle Abgrenzung der hiermit verbundenen, zeitlich verteilten Aufwendungen für das Messegeschäft erfolgt nicht. Durch einen hohen Anteil von Fixkosten für die Vorbereitung zukünftiger Messeveranstaltungen sind die Ausgabenschwankungen allerdings grundsätzlich deutlich geringer als die Erlösschwankungen. In der Regel betreffen mehr als die Hälfte der bezogenen Leistungen den Einkauf von zusätzlichen Beratungs- und Werbeleistungen, die die Wettbewerbsfähigkeit der Gesellschaft verbessern. Unternehmensvertreter wirken u.a. im Ausstellerbeirat aktiv an der Messekonzeption mit, und Maschinenbau-Aussteller werden für ausgewählte Messen mit der Bewerbung und der Besucherakquisition für die jeweilige Messe beauftragt. Zur temporären Erweiterung der Organisationskapazitäten wird zusätzlich Fachpersonal des VDMA e.V. eingesetzt. Bedeutenden Anteil am Kostenaufwand haben ebenfalls die für das Messegeschäft im Vorfeld erforderlichen unmittelbaren Veranstaltungskosten und Reiseaufwendungen für internationale Präsentationen, Pressekonferenzen oder Fachmeetings. Hierdurch wird dem an Bedeutung zunehmenden Internationalisierungseffekt beim Messegeschäft Rechnung getragen. 2.2. Geschäftsverlauf Zum Geschäftsjahresende verbucht die Gesellschaft Umsatzerlöse von MioEUR 28,4. Im Kerngeschäft Messe lagen die Umsätze bei MioEUR 24,4 (Plan: MioEUR 21,5). Damit spiegelt sich die positive Entwicklung der Messelandschaft im Geschäftsverlauf der Gesellschaft. Die größten Umsatzträger waren die Messen Agritechnica (MioEUR 5,4), Demopark (MioEUR 3,2), Interpack (MioEUR 3,2), ITMA (MioEUR 2,7), Hannover Messe (MioEUR 1,7), Ligna (MioEUR 1,4), GMTN (GIFA, METEC, Thermoprozess und Newcast- MioEUR 1,4) und die Automatica (MioEUR 0,9) sowie der von der Gesellschaft durchgeführte CIMAC-Messekongress (MioEUR 1,7). Mit Ausnahme des letztgenannten Kongresses konnten dabei alle Veranstaltungen die Erwartungen erfüllen bzw. teils deutlich übertreffen. Hervorzuheben sind die Messen Demopark (Plan: MioEUR 2,2) und Interpack (Plan: MioEUR 2,8). Wie in den Vorjahren zeigt sich die besondere Abhängigkeit des Umsatzes der VDMA Services GmbH vom Messegeschäft. So machen Messeveranstaltungen im Jahr 2023 allein MioEUR24,4 oder 86% der Gesamtumsätze (VJ 82%) aus. Mit insgesamt MioEUR 2,4 (VJ MioEUR 2,2) entfallen ca. 8% der Gesamtumsätze auf die Sonderprojekte (Konferenzen, Symposien, Verkauf von Statistiken, etc.), während die von der Gesellschaft verkauften sonstigen Leistungen lediglich 1% (MioEUR 0,3) der Umsätze ausmachen. Die restlichen 4% (MioEUR 1,3) entfallen im Wesentlichen auf die im Vorjahr hinzugekommene - Geschäftssparte Verlagswesen. Die bezogenen Leistungen der Gesellschaft liegen im Jahr 2023 bei einem Gesamtwert von MioEUR 14,6 und damit deutlich unter dem Planwert (MioEUR 15,4). Davon entfallen 81% bzw. MioEUR 11,8 auf das Kerngeschäft Messe. Im zweitgrößten Geschäftszweig, den Sonderprojekten, beläuft sich der Einkauf von Dienstleistungen auf MioEUR 1,7 bzw. einen Anteil von 12%. Die restlichen 7% (MioEUR 1,1) entfallen auf den Einkauf von Leistungen für die sonstigen Projekte (4%) und die Geschäftsparte Verlag (3%). Die Leistungen der Gesellschaft wurden mit einem Personalbestand von durchschnittlich 77Mitarbeitern erbracht (VJ 56 Mitarbeiter). Die Personalkosten der VDMA Services GmbH liegen zum Geschäftsjahresende bei MioEUR 6,1 (VJ MioEUR 4,8). Zusätzlich dazu wurden Teilkapazitäten vom Fachpersonal des VDMA gegen Entgelt (MioEUR 1,7) in Anspruch genommen (VJ MioEUR 1,5). Der sonstige betriebliche Aufwand (ohne Spenden) liegt mit MioEUR 1,1 auf Vorjahresniveau (VJ MioEUR 1,0). Für Spenden verausgabte die Gesellschaft MioEUR 0,3 (VJ MioEUR 0,0). 3. Lage der VDMA Services GmbH 3.1. Ertragslage Nach der bereits im Vorjahr einsetzenden Erholung des Messegeschäfts konnte die VDMA Services GmbH das zweite Mal in Folge einen Jahresüberschuss erzielen. Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklungen erwirtschaftete die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von MioEUR 5,3. Dieser liegt mit +164% deutlich über dem Planwert für 2023 (MioEUR 2,0). Im Vorjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von MioEUR 4,8 erzielt. 3.2. Finanzlage Die Finanzlage der Gesellschaft kann nach wie vor als gut bezeichnet werden. Neben kurzfristigen Forderungen mit einem Gesamtbetrag von MioEUR 4,5 (VJ MioEUR 7,6) verfügt die Gesellschaft über liquide Mittel von insgesamt MioEUR 22,6 (VJ MioEUR 14,7). Dieser Liquiditätsstand ist in gewöhnlichen Messejahren nicht nur hilfreich, sondern auch angebracht, um die teils umfangreichen Vorfinanzierungen des Messegeschäftes in Folgejahren zu gewährleisten. Aufgrund des steigenden Zinsniveaus wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr aus der Vermögensverwaltung MioEUR 0,4 Zins- und Wertpapiereinnahmen (VJ MioEUR 0,1) erzielt. Demgegenüber standen Zinsaufwendungen in Höhe von MioEUR-0,1 (VJ MioEUR-0,1), welche der Verzinsung der Altersversorgung dienen. 3.3. Vermögenslage Die Bilanzsumme der Gesellschaft beläuft sich zum Bilanzstichtag auf MioEUR 35,8 (VJ MioEUR 30,8). Maßgeblich für die im Vergleich zum Vorjahr höhere Bilanzsumme ist der Anstieg des Bestandes liquider Mittel um MioEUR +7,9. Mit einem Betrag von MioEUR 6,6 liegt die mittel- und langfristige Finanzanlage im Geschäftsjahr über dem Vorjahresniveau (MioEUR 6,3). Der Wert des Anlagevermögens beläuft sich zum 31.12.2023 auf MioEUR 8,5 und damit geringfügig über dem Vorjahresniveau (MioEUR 8,3). In Folge des deutlichen Anstiegs der Bilanzsumme sinkt die Anlagenintensität mit nun 23,8% unter Vorjahresniveau (26,9%). Das Umlaufvermögen ist im Geschäftsjahr 2023 von MioEUR 22,4 auf MioEUR 27,3 (+MioEUR 4,8) gestiegen. Wie oben beschrieben ist hierfür der Anstieg des Bestandes liquider Mittel verantwortlich. Mit 66,7% übertrifft die Eigenkapitalquote 2023 deutlich das Vorjahresniveau (VJ 60,2%). Ursache hierfür ist der Anstieg des Eigenkapitals um MioEUR 5,3. Insgesamt beläuft sich das Eigenkapital zum Jahresende auf MioEUR 23,9 (VJ MioEUR 18,6). Infolge der Rückversetzung von Personal aus dem VDMA e.V. in die Gesellschaft kam es 2023 zu einem Anstieg der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen auf MioEUR 3,8 (VJ MioEUR 3,5). Im Geschäftsjahr waren Steuerrückstellungen von MioEUR 1,2 zu berücksichtigen. Diese liegen aufgrund der Tatsache, dass im Vorjahr noch betragsmäßig große Verlustvorträge geltend gemacht werden konnten, deutlich über dem Wert des Vorjahres (MioEUR 0,2). Die sonstigen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr geringfügig gestiegen. Bei einem Gesamtwert von MioEUR 3,3 liegen sie über dem Vorjahreswert (VJ MioEUR 3,0). Hauptursache hierfür ist der Anstieg der Rückstellungen für ausstehende Rechnungen. Wie in den Jahren zuvor entfällt hierbei der wesentliche Teil (MioEUR 2,6) auf die Rückstellung für Ausstellervergütungen (VJ MioEUR 2,3). Darüber hinaus dienen die sonstigen Rückstellungen der Begleichung der sonstigen Personalaufwendungen in Höhe von MioEUR 0,5 (VJ MioEUR 0,5). Die Verbindlichkeiten sind im Vergleich zum Vorjahr (MioEUR 5,2) deutlich, d.h. um MioEUR 2,0 auf insgesamt MioEUR 3,2 gesunken. Ursachen hierfür sind der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um MioEUR -0,7 (VJ-Bestand MioEUR 1,6), der Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter VDMA e.V. um MioEUR - 0,7 (VJ-Bestand MioEUR 1,4) sowie der sonstigen Verbindlichkeiten (im Wesentlichen Steuerverbindlichkeiten, VJ MioEUR 1,8) um MioEUR -0,4. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 4.1. Prognosebericht Weltwirtschaft Für das Gesamtjahr 2024 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) ein Weltwirtschaftswachstum von +3,1 Prozent. Dies entspricht dem vergleichbar schwachen Wachstum im Jahr 2023. Zwar äußerte sich der IWF zu Jahresbeginn 2024 auch für 2024 optimistischer als noch im Herbst 2023. Allerdings wird für die entwickelten Volkswirtschaften mit einem leichten Dynamikverlust von 0,1 Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr gerechnet, da sowohl die US-amerikanische als auch die japanische Wirtschaft mit vermindertem Tempo wachsen dürften. Für den Euro-Raum wird ein Anstieg des BIP um 0,9 Prozent prognostiziert. Die deutsche Wirtschaft dürfte sich mit +0,5 Prozent erneut unterdurchschnittlich entwickeln. In den Schwellen- und Entwicklungsländern wird das Wachstumstempo wie in den beiden Vorjahren auf 4,1 Prozent geschätzt. China (+4,6 Prozent) und Indien (+6,5 Prozent) werden voraussichtlich etwas schwächer wachsen als im Jahr 2023. Gleiches gilt für Lateinamerika (+1,9 Prozent). Mehr Dynamik erwartet der IWF hingegen in den Regionen Mittlerer Osten/Zentralasien (+2,9 Prozent) sowie Subsahara-Afrika (+3,8 Prozent). Abwärtsrisiken für die Prognose liegen in geopolitischen Risiken, insbesondere in der Eskalation des Nahostkonflikts und dem anhaltenden Krieg in der Ukraine, sowie in witterungsbedingten Schocks, einem anhaltenden Anstieg der Kerninflation und einer Wachstumsverlangsamung in China. Auf der anderen Seite könnte es auch zu einer schnelleren wirtschaftlichen Erholung in China mit positiven grenzüberschreitenden Wachstumsimpulsen kommen. Ein stärkerer Aufschwung wäre auch zu erwarten, wenn die Inflation schneller als erwartet zurückgeht und die Zentralbanken die Zinsen rascher lockern. Quelle: IMF World Economic Outlook Update January 2024 Ansprechpartner: Anke Uhlig, anke.uhlig(at)vdma.org, Telefon: 069 6603 1388 Deutsche Konjunktur Nach Ansicht des ifo Instituts (Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V.) dürfte die Wirtschaftsleistung im Jahr 2024 allenfalls verhalten zulegen. Das Institut rechnet für 2024 nur noch mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um +0,7 Prozent. Mit dem im Haushaltsausschuss vereinbarten Bundeshaushalt wurden nach Schätzung des ifo Instituts zusätzliche Einsparungen in Höhe von knapp 19 Milliarden Euro beschlossen. Unternehmen und Haushalte werden dadurch mehr belastet oder weniger entlastet, und die Staatsausgaben werden gekürzt. Unter dem Strich wird das die gesamtwirtschaftliche Erholung etwas dämpfen. Die Inflation ist weiter auf dem Rückzug, und der Zinshöhepunkt dürfte nach Ansicht des Instituts bereits überschritten sein. Das Institut rechnet mit einer Inflationsrate von 2,2 Prozent für 2024. Damit läge sie nur noch geringfügig über dem mittelfristigen Inflationsziel von 2 % der EZB. Kapitalmarkt- und Kreditzinsen sinken bereits seit Anfang November, und im Frühsommer dürfte die Europäische Zentralbank eine erste Leitzinssenkung beschließen. Diese Entwicklung dürfte auch die deutschen Absatzmärkte stützen, zumal auch dort mit einem Kaufkraftplus zu rechnen ist. Schließlich sollten der globale Warenhandel und der Warenkonsum wieder zulegen und im laufenden Jahr zu den Konjunkturtreibern werden. Insgesamt jedoch dürfte selbst das Jahresende 2024 noch schwach ausfallen. Quelle: Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo Institut) Ansprechpartner: Florian Scholl, florian.scholl(at)vdma.org, Telefon: 069 6603 1374 Messeumfeld 2024 sind mehr als 330 Messen in Deutschland geplant - davon fast 180 nationale oder internationale Leitmessen der Wirtschaftszweige. [...] Philip Harting, Vorsitzender des Verbands der deutschen Messewirtschaft AUMA: "Messe macht Wirtschaft lebendig. Deutschlandweit haben wir 2023 den Erfolg starker Messen feiern können. Überragend ist der Zuspruch der internationalen Aussteller und Fachbesucher für unseren global führenden Messeplatz. 2024 erwarten wir die weitere Erholung der Messeveranstalter. Die Wirtschaft, die angesichts zunehmender globaler Spannungen und politischer Kehrtwenden enorm unter Druck steht, braucht ihre Branchenmessen mehr denn je. Sie haben herausragende Bedeutung, um die Transformation des Wirtschaftslebens zu treiben. Die Bundesregierung ist gefordert, den Messeplatz Deutschland zu stärken." Den hohen Stellenwert von Messen belegt die erste, noch unveröffentlichte AUMA-Befragung unter 400 ausstellenden Unternehmen nach Ende der Corona-Pandemie. Danach planen die Befragten in diesem und dem nächsten Jahr genauso viele Messebeteiligungen wie in den vergangenen zwei Jahren - wenn sich die politischen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern. 43 Prozent der Unternehmen planen sogar höhere Messebudgets. [...] Bemerkenswert im Messejahr 2024 in Deutschland ist der Start der Drupa, der bedeutendsten Leistungsschau der Druckmedienindustrie, Ende Mai in Düsseldorf. Sie findet zum ersten Mal seit 2016 wieder statt - nach der Pandemie-Zwangspause. Ebenfalls zuletzt 2016 fand die Weltleitmesse der Textilpflege statt. Die Texcare International findet ebenso wie die Drupa eigentlich alle vier Jahre statt. Die Messe der globalen Wäscherei-, Reinigungs- und Textilservicebranche öffnet Anfang November bei der Messe Frankfurt wieder ihre Tore. Quelle: Auma e.V., Meldungen 08.01.2024, https://www.auma.de/de/medien/meldungen/presse-2024-01 Der "AUMA-Aussteller-Ausblick 2024/2025" zeigt, dass größere Unternehmen ihre Marktpräsenz durch verstärkte Messebeteiligungen ausbauen wollen, während kleinere Unternehmen eine gezieltere Auswahl treffen. Außerdem hält der überwiegende Teil der Befragten (71 Prozent) an der Zahl der Messeauftritte fest. Das ist über alle Umsatzklassen hinweg konstant, mit Tendenz zu höherer Stabilität bei Unternehmen mit einem Umsatz von über 125 Millionen Euro. Messebudgets steigern oder stabil halten will die Mehrheit der Unternehmen (rund 82 Prozent). Steigerungen planen größere Unternehmen mit über 50 Millionen Euro Jahresumsatz. Der Anteil der Messebudgets am Marketingetat bleibt bei knapp drei Viertel der Unternehmen (70 Prozent) stabil. Zu den größten Herausforderungen zählen ausstellende Unternehmen stark gestiegene Kosten in fast allen Bereichen (etwa 68 Prozent), den gezielten Einsatz von Budgets aufgrund der wirtschaftlichen Lage (rund 57 Prozent), die Besuchergewinnung (mehr als 44 Prozent) und die geopolitischen Krisen (über 38 Prozent). Der Spagat zwischen Investition und Budgetzwängen beeinflusst auch die Kapazitäten, mit denen sich Unternehmen mit Nachhaltigkeitsthemen beschäftigen können, welche als fünfte Herausforderung (22 Prozent) genannt wurde. Quelle: Auma e.V., Meldungen 19.02.2024, https://www.auma.de/de/medien/meldungen/presse-2024-03 Aufgrund der langfristig geschlossenen Verträge mit in- und ausländischen Messegesellschaften ist die Grundlage für das Messegeschäft der Gesellschaft auf eine solide Basis gestellt. Denn die finanziellen Bedingungen, zu denen die VDMA Services GmbH ihre Leistungen verkauft, werden mittel- bzw. langfristig vereinbart, und die Zusammenarbeit von Messegesellschaften und der VDMA Services GmbH dürfte als erfolgreiches, arbeitsteiliges Konzept auch in Zukunft erfolgreich sein. Die Höhe der Erlöse ist allerdings nicht nur vom eigenen Leistungsportfolio abhängig, sondern auch vom individuellen Erfolg der einzelnen Fachmessen, den vermieteten Ausstellungsflächen, der Besucherzahl sowie kurzfristig schlichtweg von deren Stattfinden und mittel- bis langfristig von der Rolle von Messeveranstaltungen im Marketingmix der Aussteller. Aussichten 2024 Das Geschäftsjahr 2024 wird ein im Messezyklus vergleichsweise schwaches Jahr. Mit den Messen Drupa, Hannovermesse, Holz-Handwerk, Ligna, IFAT und Glasstec finden lediglich fünf Messen statt, für die ein Umsatzvolumen von jeweils größer MioEUR 0,5 zu erwarten ist. Vor diesem Hintergrund sind für 2024 im Kerngeschäft Messe Umsatzerlöse in Höhe von insgesamt MioEUR 8,8 geplant. Über die gesamte Geschäftstätigkeit werden Umsatzerlöse von MioEUR 12,6 erwartet, denen geplante Durchführungskosten von MioEUR 9,9 gegenüberstehen. Aus heutiger Sicht wird damit ein Rohertrag von MioEUR 2,7 erzielt. Bei geplanten sonstigen betrieblichen Erträgen von MioEUR 0,04 und Personal- und sonstigen Aufwendungen in Höhe von MioEUR 7,7 würde damit ein negatives Ergebnis vor Steuern in Höhe von MioEUR -4,8 erwirtschaftet. 4.2. Chancenbericht Das Wiederaufleben der Messetätigkeit nach mehr als zwei Jahren Coronakrise hat gezeigt, dass Messen in Deutschland auch künftig eine bedeutende Rolle im Marketingmix der Unternehmen spielen. Dies gilt vor allem vor dem Hintergrund, dass sie oft internationale Leitmessen ihrer Branche sind und damit neben dem Binnenmarkt auch den Zugang zum Weltmarkt und damit Exportmöglichkeiten bieten. Dabei ist jedoch feststellbar, dass die inhaltlichen Anforderungen der Messeteilnehmer an die Veranstaltung und damit an die Messeveranstalter steigen. Als Bindeglied zwischen den Messeveranstaltern und den Ausstellern muss sie dabei selbst steigenden Anforderungen Rechnung tragen und das eigene Leistungsportfolio stetig anpassen und erweitern. In Abstimmung mit den Ausstellern agiert sie darüber hinaus selbst als Impulsgeber für neue Trends. Dank der marktnah agierenden Fachverbände des VDMA gelingt es, von der zunehmenden Internationalisierung des Geschäftes zu profitieren. Hinzu kommt, dass sich die Wirtschaft in einem tiefgreifenden Prozess der Transformation hin zu klimafreundlicheren Produkten und Verfahren befindet. Dies führt zu einem entsprechend hohem Bedarf an innovativen Maschinen, Maschinenkomponenten und -Systemen, die auf Messen ausgestellt werden. In der mittelfristigen Perspektive sehen wir Fachmessen unverändert als essenzielles Absatz- und Vertriebsinstrument des Maschinenbaus und gehen deshalb von einer weiterhin positiven Entwicklung unseres dominierenden Geschäftsfeldes Maschinenbau-Messen aus. 4.3. Risikobericht Wie bereits beschrieben basiert der Geschäftserfolg auf langfristig abgeschlossenen Messeverträgen. Die finanziellen Bedingungen, zu denen die Gesellschaft ihre Leistungen verkauft, werden mittel- bzw. langfristig vereinbart. Gleichwohl ist damit zu rechnen, dass vor dem Hintergrund der Erfahrungen aus der Coronakrise einige Messeverträge neuverhandelt werden. Bezogen auf die Abhängigkeit des Messegeschäfts vom konjunkturellen Umfeld lässt sich dagegen feststellen, dass eine ausschließliche Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage nicht unmittelbar zu einem Rückgang bei den Ausstellungen führt. Denn die Präsentation von Maschinen auf Fachmessen ist für die meisten Unternehmen gerade in Krisenzeiten ein unverzichtbares Vertriebsinstrument. Schon aus Imagegründen wird die Anwesenheit konkurrierender Maschinenanbieter bei den meisten Messen nur selten in Frage gestellt. Allerdings fallen regelmäßig vergleichsweise hohe Kosten für die Einrichtung und den Betrieb von Messeständen an. Damit verbundene Kosten-Nutzenabwägungen der Aussteller, aber auch der Messebesucher, können unmittelbare Auswirkungen auf den finanziellen Erfolg jeder einzelnen Veranstaltung haben. Vor dem Hintergrund der geopolitischen Veränderungen besteht zudem das Risiko, dass internationale Konkurrenzmessen in den großen Wirtschaftsräumen an Bedeutung gewinnen. Hierdurch sind Marktverschiebungen mit negativen Konsequenzen für die Gesellschaft nicht auszuschließen. Ganz zu schweigen von den Kriegshandlungen in der Ukraine, welche sich sowohl direkt als auch indirekt in Folge gegen Russland verhängter Embargomaßnahmen in dem auf langfristig planbare Investitionen und offene Märkte angewiesenen Maschinen- und Anlagenbau und dessen Kunden und damit auf das Messegeschäft auswirken. Insofern gibt es keine Garantie dafür, dass selbst große, lange Zeit etablierte Messen vor massiven Umwälzungen bis hin zu deren Einstellung bewahrt bleiben. Hier steht die Gesellschaft sowohl aktuell als auch zukünftig im engen Austausch mit ihren Messepartnern und führt eine regelmäßige Risikoanalyse durch. Dank der breiten fachlichen und regionalen Streuung des Messeportfolios der VDMA Services GmbH konnten Klumpenrisiken so bisher vermieden werden.
Frankfurt am Main, 18. März 2024 Holger Breiderhoff Sven Laux Dr. Ralph Wiechers Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Frankfurt am Main und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main (HRB 10883). Der Jahresabschluss ist nach den Bestimmungen der §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Die größenabhängigen Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses gemäß § 288 HGB wurden zum Teil in Anspruch genommen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, oder, falls erforderlich, dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 250,00 werden im Zugangsjahr aufwandwirksam erfasst. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden in einen Sammelposten eingestellt, welcher im Jahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die unfertigen Leistungen sind zu Vollkosten, die unfertigen und fertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten und die Waren zu Anschaffungskosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet und Posten mit verminderter Marktgängigkeit auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit ihren Nominalbeträgen oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Die flüssigen Mittel werden mit dem Nominalbetrag angesetzt. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen zu Teilwerten (Anwartschaften aus individuellen Zusagen und Treueprämien sowie aus Überbrückungsgeldzusagen) bzw. zu Barwerten (Rentner) bzw. zu Barwerten oder dem höheren Zeitwert des der Rückdeckung dienenden Vermögens (Kapitalvorsorgeplan) angesetzt. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2018G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde, wobei für Rentner eine um 10% höhere Lebenserwartung angesetzt wurde. Als Finanzierungsendalter wurde die Regelaltersgrenze der gesetzlichen Rentenversicherung angesetzt. Die Bewertung erfolgte entsprechend dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Rechnungszinsfuß von 1,82 % jährlich für den Erfüllungsbetrag sowie 1,74 % für den Unterschiedsbetrag gem. § 253 Abs. 6 HGB. Dabei wurde die Dynamisierung der Gehälter von 3,5 % und Renten von 2,00 % p.a. und ein Fluktuationsabschlag von 5,0 % (bis Alter 30) bzw. 0,8 % (über Alter 30) berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Soweit die zu Grunde liegende Verpflichtung eine Restlaufzeit von über einem Jahr aufweist, wurde die Rückstellung mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Zinssatz abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Soweit in den Forderungen und Verbindlichkeiten Fremdwährungsbeträge erfasst sind, deren Restlaufzeit unter einem Jahr liegt, erfolgte die Umrechnung zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten wurden mit den jeweiligen Anschaffungskosten bzw. dem Stichtagskurs verlustfrei unter Beachtung des Realisationsprinzips und des Imparitätsprinzips bewertet. C. Erläuterungen und Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr ergibt sich aus der Anlage zum Anhang. Der Abschreibung des Anlagevermögens wurden folgende Nutzungsdauern zugrunde gelegt:
Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den Vorräten werden fertige Erzeugnisse in Höhe von TEUR 31, geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 36 sowie unfertige Leistungen in Höhe von TEUR 89 ausgewiesen. Die zu Grunde liegenden Leistungen werden im Wesentlichen planmäßig im Geschäftsjahr 2024 erbracht werden. Rückstellungen Bei der Bewertung der Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich jährlich ein Unterschiedsbetrag, welcher aus dem Ansatz des siebenjährigen und des zehnjährigen Marktzinssatzes resultiert (§ 253 Abs. 6 Satz 1 HGB). Dieser Unterschiedsbetrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2023 beträgt TEUR 39 und ist durch die frei verfügbaren Rücklagen (TEUR 18.330) gedeckt. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind unbesichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 1.127 (Vorjahr: TEUR 1.755) enthalten. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz ausgewiesen oder vermerkt sind, stellen sich wie folgt dar:
Die Verträge haben Laufzeiten bis maximal Dezember 2024 mit Ausnahme von zwei Verträgen, die bis zum 30.09.2024 bzw. 31.01.2025 laufen. D. Erläuterungen und Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Personalaufwand Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung setzen sich wie folgt zusammen:
Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 63 (Vorjahr TEUR 74). Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten jeweils Erträge aus der Währungsumrechnung von TEUR 4 (Vorjahr TEUR 2) und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 7). E. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die Anzahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung und ohne Langzeiterkrankte) lag in 2023 bei durchschnittlich 77 , im Vorjahr bei 56 Mitarbeitern. Alle Mitarbeiter sind Angestellte. 2. Geschäftsführung Geschäftsführer waren im Berichtsjahr:
Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft jeweils gemeinsam mit einem weiteren Geschäftsführer oder einem Prokuristen. Sie sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Einer der drei Geschäftsführer erhält keine Bezüge von der Gesellschaft. 3. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat haben im Jahre 2023 die folgenden Mitglieder angehört:
Der Aufsichtsrat ist auch als Aufsichtsrat für die 100 %-igen Tochtergesellschaften tätig. 4. Beteiligungen Die Gesellschaft war zum 31. Dezember 2023 an folgenden Unternehmen beteiligt:
1 Der Jahresabschluss lag zum
Erstellungszeitpunkt noch nicht vor, es wurden die
vorläufigen Zahlen zum 31.12.2023 angegeben.
5. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.314.342,97 auf neue Rechnung vorzutragen.
Frankfurt am Main, 18. März 2024 Holger Breiderhoff Sven Laux Dr. Ralph Wiechers Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023
Der Jahresabschluss wurde für Zwecke der Offenlegung gemäß § 327 HGB verkürzt. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die VDMA Services GmbH, Frankfurt am Main An die VDMA Services GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der VDMA Services GmbH, Frankfurt am Main, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VDMA Services GmbH, Frankfurt am Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 18. März 2024 GGV
GmbH
gez. Gäbler, Wirtschaftsprüfer gez. Rupp, Wirtschaftsprüferin ERGEBNISVERWENDUNG/FESTSTELLUNG DES JAHRESABSCHLUSSES Der Jahresabschluss auf den 31. Dezember 2023 wurde durch Gesellschafterbeschluss vom 8. Mai 2024 festgestellt. Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 5.314.342,97 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet. Der Bilanzgewinn beträgt danach EUR 20.433.338,10. |
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