Automobile Devillers GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Bremen HRB 16437 HB
Eingetragen
7.7.2005
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Der An- und Verkauf von gebrauchten Fahrzeugen und allen damit verbundenen Tätigkeiten.

Historie

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Management

NameRolle
Martin Devillers
seit 7.7.2005
Liquidator
Andreas Devillers
seit 7.7.2005
Liquidator

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leufen Medical GmbH

Aachen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012

Bilanz

AKTIVA

  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen   76.611,00   89.075,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 33.410,00   43.249,00  
II. Sachanlagen 31.985,00   34.610,00  
III. Finanzanlagen 11.216,00   11.216,00  
B. Umlaufvermögen   1.582.176,59   796.708,69
I. Vorräte 832.053,52   531.597,29  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 682.735,81   262.511,20  
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 67.387,26   2.600,20  
C. Rechnungsabgrenzungsposten   24.175,74   34.354,30
D. Abgrenzung latenter Steuern   204.367,00   0,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag   352.476,24   210.081,10
Summe Aktiva   2.239.806,57   1.130.219,09

Passiva

       
  Euro Gesamtjahr/Stand
Euro
Euro Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital   0,00   0,00
I. Gezeichnetes Kapital 55.000,00   55.000,00  
II. Kapitalrücklage 43.179,06   43.179,06  
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -308.260,16   -42.645,54  
IV. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag -142.395,14   -265.614,62  
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 352.476,24   210.081,10  
B. Rückstellungen   88.326,00   33.150,00
C. Verbindlichkeiten   2.151.480,57   1.097.069,09
Summe Passiva   2.239.806,57   1.130.219,09

Anhang für das Geschäftsjahr 2012

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG), sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft nimmt die für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gesellschaft hat von der Befreiungsvorschrift nach § 264 Abs. 1 Satz 4 HGB Gebrauch gemacht und auf die Aufstellung eines Lageberichts verzichtet.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert.

Die Gesellschaft ist zum 31.12.2012 bilanziell überschuldet. Die Gesellschafterin, Hemoteq AG, Würselen, hat hinsichtlich ihrer Darlehensforderungen gegen die Leufen Medical GmbH einen qualifizierten Rangrücktritt i.H.v. TEUR 550 ausgesprochen. Unter Berücksichtigung dieser Rangrücktritterklärung liegt zum Bilanzstichtag keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vor. Die Geschäftsführung geht weiter von der Fortführung des Unternehmens aus.

Grundsätze zur Bilanzierung und Bewertung

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten der Zugänge an beweglichen geringwertigen Anlagegegenständen mit Anschaffungskosten im Einzelnen von mehr als € 150,00 bis € 1.000,00 werden in den Sammelposten nach § 6 Abs. 2a EStG einbezogen und im Jahr des Zugangs und den folgenden vier Jahren linear aufgelöst.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen, die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten einschließlich aktivierungspflichtigerAnschaffungsnebenkosten bewertet.

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. Diese umfassen neben den Material- und den Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie den anteiligen Werteverzehr des Anlagevermögens.

Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen.

Von dem Wahlrecht zur Aktivierung von Fremdkapitalzinsen nach § 255 Abs. 3 HGB als Herstellungskosten wird kein Gebrauch gemacht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Unverzinsliche Forderungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden abgezinst.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel dargestellt.

Umlaufvermögen

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände stellen sich wie folgt dar:

  Geschäftsjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr Vorjahr davon mit Restlaufzeit mehr als 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 251.692,96 0,00 180.836,24 0,00
Forderungen gg. verbundene Unternehmen 339.206,53 0,00 1,00 0,00
Sonstige Forderungen 91.836,32 0,00 81.673,96 0,00

Abgrenzung latenter Steuern

Von dem Wahlrecht zum Ausweis aktiver latenter Steuern nach § 274 HGB wurde Gebrauch gemacht. Aktive Steuerlatenzen ergaben sich aufgrund der unterschiedlichen Abschreibungsdauer des entgeltlich erworbenen Geschäfts- oder Firmenwertes in Handels- bzw. Steuerbilanz, aufgrund des Abzinsungserfordernisses unverzinslicher Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in der Steuerbilanz sowie in Bezug auf die steuerlichen Verlustvorträge soweit aufgrund der Erwartungen der Gesellschaft mit einer Verrechnung der Verluste mit zukünftigen Gewinnen erwartet wird.

Gem. § 274 Abs. 2 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe der aktiven Steuerlatenzen, da keine ausreichenden Rücklagen vorhanden sind.

Neben dem handelsrechtlichen Jahresabschluss wird eine eigenständige Steuerbilanz erstellt.

Eigenkapital

Das Stammkapital von € 55.000,00 ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktivische Ausweis "Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag" ist gleichzusetzen mit der bilanziellen Überschuldung, nicht jedoch mit der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts. Zur Beseitigung der Überschuldung im Sinne des Insolvenzrechts ist folgende Maßnahme vorgenommen worden:

Qualifizierter Rangrücktritt der Hemoteq AG, Würselen, hinsichtlich ihrer Darlehensforderungen über insgesamt TEUR 550.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Berufsgenossenschaft, für Reisekosten, für ausstehende Provisionsansprüche und für Lohnansprüche.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

  Geschäftsjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 75.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 206.917,88 206.917,88 0,00
Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen 1.824.335,56 1.262.993,96 0,00
Sonst. Verbindlichkeiten 45.227,13 45.227,13 0,00
  Vorjahr davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten gg. Kreditinstitute 125.000,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 116.225,81 116.225,81 0,00
Verbindlichkeiten gg. verbundene Unternehmen 788.842,73 487.805,23 0,00
Sonst. Verbindlichkeiten 67.000,55 67.000,55 0,00

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern von € 1.824.335,56 ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Geschäftsführung

Geschäftsführer

Name, Vorname Tätigkeit/ausgeübter Beruf
Leufen, Hans-Christoph Geschäftsführer, Angestellter

Die Voraussetzungen des § 264 Abs. 2 Satz 2 HGB liegen hinsichtlich dieses Jahresabschlusses nicht vor.

Anteilsbesitz

An den nachfolgend aufgeführten Unternehmen besteht ein Anteilsbesitz von mindestens 20 %:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital
in Tsd.
Ergebnis
in Tsd.
Geschäftsjahr
Leufen Medical France 100,00 11.216,00 liegt nicht vor 2012

Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtige Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen.

 

Aachen, den 23. April 2013

Hans-Christoph Leufen, Geschäftsführer

 

Aachen, den 23. April 2013

gez. Hans-Christoph Leufen

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 17.05.2013

Nachrichten & Medien

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